***50 År MS Lofoten*** Jubileum Tur – meine 2. Reise mit der Küsten-Königin

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    • ***50 År MS Lofoten*** Jubileum Tur – meine 2. Reise mit der Küsten-Königin

      Vorgeschichte


      Der Wunsch, an der Jubiläumstour teilzunehmen, kam bei mir bereits im Mai 2012 auf. Ich war mir seinerzeit jedoch noch nicht im Klaren darüber, ob und in welcher Form dies möglich sein würde. So verschob ich meine Entscheidung bis zum Erscheinen des Vorschaukataloges 2014 im Februar 2013. Schließlich buchte ich die Komplett-Tour. Als dann Mitte April die Flüge buchbar waren, entschied ich mich für eine Anreise nach Oslo mit 2 Übernachtungen dort und einer Weiterfahrt nach Bergen mit der Bergenbahn . Der Rückflug wurde für Tage nach der Rückkehr nach Bergen gebucht. Als dann im Herbst bekannt wurde, dass der Nachmittagsflug von Bergen nach Frankfurt gestrichen wurde, wurde ich auf den Abend umgebucht. Dadurch verlängerte sich meine Reise um mehrere Stunden.


      Tag 1 > 28. Feber 2014


      Nach einer kurzen Nacht bringt mich mein Vater zum Frankfurter Flughafen. Dank Online-Check-In am Vorabend begebe ich mich direkt zur Gepäckabgabe. Die Schlange davor ist zwar ziemlich lang, wird aber zügig abgebaut. Nach passieren der Sicherheitskontrolle besorge ich mir im Duty-Free Sekt für die Jubiläumstour. Um 7 Uhr startet das Flugzeug – eine 737 300 - nach Gardermoen. Interessanterweise trägt es den Taufnamen Bad Homburg – Kreisstadt meines Heimatkreises Hochtaunus.

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      Der Flug verläuft ruhig. Da es auf der gesamten Strecke sehr wolkig ist, bekomme ich von den überflogenen Gebieten nichts zu sehen. Dies ändert sich auch beim Landeanflug nicht. Nach Abholung meines Koffers fahre ich mit dem Regionalzug zum Hauptbahnhof. Dort besorge ich mir die 48-Stunden-Version des Oslo-Passes, welche sich in den folgenden 2 Tagen mehr als bezahlt macht. Mit der Trikken genannten Straßenbahn fahre ich zur provisorischen Endstation Uranienborg. Von dort ist es nicht weit bis zum Thon Hotel Gyldenløve. Nach dem einchecken laufe ich zum Bahnhof Majorstuen, um von dort mit der Holmenkollenbahn zu Sprungschanze zu fahren. Hier ist es wesentlich winterlicher, als in der Innenstadt.

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      Unterhalb der Schanze sind weite Bereiche stark vereist, so dass ich die in den Sohlen meiner Schuhe befindlichen Spikes ausklappe. Diese erweisen sich als äußerst wirkungsvoll. Ich beobachte zunächst Skispringer bei ihren Übungssprüngen:

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      Anschließend besuche ich das Skimuseum, in dem auch die heimische Fauna nicht zu kurz kommt.

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      Mit einem Schrägaufzug fahre ich hinauf zum Schanzenkopf. Der Blick von den Startpositionen den Anlauf hinab ist äußerst beeindruckend.

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      Aufgrund des trüben Wetters ist die Sichtweite von der Aussichtsplattform äußerst gering – die Innenstadt ist in der Ferne nicht einmal zu erahnen. Ich laufe zurück zur Bahnstation und fahre bis zur Station Stortinget. Mein nächstes Ziel ist die Festung Akershus. Dort besuche ich das Hjemmfrontemuseum über die deutsche Besatzung während des 2. Weltkrieges, welches äußerst interessant und ergreifend ist. Unterhalb der Festungsmauer erstreckt sich ein kleiner Museumshafen.

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      Mein weiterer Weg führt mich am Rathaus

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      vorbei zum Nobels Fredssenter mit einer Ausstellung über Willy Brandt. Es ist im Hauptgebäude des ehemaligen Westbahnhofs untergebracht. Von dort laufe ich zur Nasjonalgalleriet wo der Winterwalk „Edvard Munch og livets dans“ beginnt. Zunächst wird der Edvard-Munch-Saal besucht. Es folgt ein Gang durch die Innenstadt zu verschiedenen Stationen im Leben des Malers. Die Tour endet im Cafe Christiania. Hier gönne ich mir ein leckeres Lakritzeis. Der Abend klingt mit interessanten Gesprächen mit den anderen Teilnehmern des Rundganges aus. Gegen Mitternacht fahre ich mit der Straßenbahn zurück zum Hotel.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 2 > 1. März 2014 (Teil 1)


      Nach dem leckeren Frühstück laufe ich zum Frognerpark. Mein Weg führt mich am Frogner Stadion vorbei. Hier erinnern Statuen an Sonja Henie und Oscar Mathisen:

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      Am Eingang zum Frognerpark befindet sich ein Informations-Pavillon:

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      Nach einem Rundgang durch die Gustav-Vigeland-Anlage

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      laufe ich zum Vigeland-Museet.

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      Da dieses im Winterhalbjahr erst um 12 Uhr öffnet und ich bis da knapp 1,5 Stunden warten müsste, begebe ich mich – zunächst zu Fuß und dann per Bus – zum Norsk Folkemuseum, dem Freilichtmuseum auf der Museumshalbinsel Bygdøy. Dort sind Häuser und Höfe aus allen Landesteilen versammelt – u.a. eine Schule

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      und die Stabkirche von Gol, die 1884-85 hierher versetzt wurde.

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      Vor einem Hof aus dem Trøndelag steht dieser Ferguson, ein auch in Norwegen weit verbreiteter Traktor:

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      Im Stall dahinter leben Ziegen, Schweine und Kühe:

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      Im Wohnhaus ist eine Küche im Stil der 50er Jahre zu sehen, in der frisch aufgebrühter Kaffee angeboten wird:

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      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 2 > 1. März 2014 (Teil 2)


      Hier noch ein paar Impressionen aus dem Freilichtmuseum – inklusive Tankstelle, Freia-Plakat und Plumpsklo (nein – das ist NICHT die Besuchertoilette ;) ):

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      Meine nächsten Ziel sind das Vikingskipshuset:

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      und das Frammuseet. Hier sind die Polarforschungsschiffe Fram

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      und Gjøa

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      zu sehen. Der Museums-Reigen endet mit einem Besuch der Kon-Tiki

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      und der Ra II

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      Zwischen Frammuseet und Norsk Maritimt Museum (für dessen Besuch die Zeit fehlte) sind die Statuen der Forscher Olav Bjaaland, Oscar Wisting, Roald Amundsen, Sverre Hassel und Helmer Hanssen zu sehen, die als erstes den Südpol erreicht hatten.

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      Das dortige Ufer ist interessant geformt:

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      Ich fahre mit dem nächsten Bus zur Oper, der ich aufs Dach steige:

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      Abschließend esse ich im Café Bacchus beim Dom zu Abend, ehe ich mit der Straßenbahn zurück zum Hotel fahre.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Das Schokoladenmännchen sieht in der Tat gut aus. Schade ist, dass Freia dieses Plakat nicht im Angebot hat.

      Tag 3 > 2. März 2014

      Da die Bergenbahn um 8:05 abfährt, stehe ich früh auf. Frühstück gibt es am Wochenende jedoch erst ab 8 Uhr, so dass ich bereits beim Einchecken um Zusammenstellung eines Frühstückspaketes gebeten hatte. Dies hat dann auch hervorragend geklappt. Ich checke aus und laufe zur provisorischen Endstation Uranienborg, um mit der ersten Straßenbahn zum Hauptbahnhof zu fahren. Im Komfortwaggon der Bergenbahn sitze ich neben einem Holländer, der mit einem Interrail-Ticket unterwegs ist. Wir unterhalten uns auf Englisch. Zwischendurch erkundige ich im Forum und bei MT, ob die MS Lofoten inzwischen in Bergen eingetroffen ist. Dies ist der Fall, so dass ich beruhigt bin. Währenddessen wird es draußen immer winterlicher. In Gol, Ål und Geilo steigen viele Jugendliche, deren Skiferien an diesem Wochende enden, zu. In Ål entdecke auf einem Nachbargleis einen Zug der Flåmsbana – gut 100 km östlich von Myrdal … :hmm:

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      In Finse, dem höchstgelegenen Bahnhof Nordeuropas, herrscht reges Schneetreiben.

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      Kein Wunder, dass hier für Star Wars die Szenen auf dem Eisplaneten Hoth gedreht wurden. Weiter geht es durch die wunderschöne Winterlandschaft – ein Anblick, der durch die vielen, langen Tunnels leider immer wieder unterbrochen wird.

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      In Myrdal wartet ein Zug der Flåmsbana auf Umsteiger.

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      Beim Versuch, die Kompaktkamera auszuschalten und in die Kameratasche am Gürtel zu stecken, flutscht sie mir aus der Hand. Sie fällt aufs ausgefahrene Objektiv und ist nicht mehr zu verwenden. Zum Glück habe ich auch eine größere Kamera dabei, so dass ich auch den restlichen Teil der Reise fotografisch festhalten kann.

      Ab Myrdal verliert die Strecke stärker an Höhe, so dass die vorbeiziehende Landschaft immer weniger verschneit ist.

      In Bergen angekommen verabschiede ich mich von meinem Sitznachbarn und laufe zum Hurtigrutenterminal. Hier gebe ich mein Gepäck ab und nehme an der ersten Sicherheitseinweisung teil. Im Laufe der Zeit treffen fast alle anderen Fories ein. Da an Bord der MS Lofoten noch gearbeitet wird, können wir die MS Lofoten erst gegen 17 Uhr entern.

      An Bord lasse ich meine Cruisecard freischalten und besorge mir die Coffee-Deal-Tasse. Auf meiner Kabine (D232) finde ich den Ambassador-Obstkorb und eine neue Version der Hunting-The-Light-Mütze vor. Aus der Plastikverpackung der Mütze schneide ich ein Stück heraus und befestige es mit Klebestreifen, welche ich mir beim Reiseleiter besorgt habe, an der Coffee-Deal-Tasse. Dadurch wird der Aufdruck vor einer Beschädigung durch Reibung am KaBeHa (KaffeBecherHalter) geschützt.

      Beim leckeren Bergenbuffet wird die Küchencrew vorgestellt. Höhepunkt ist die Ankunft von Muddi und ihrem Bruder, die jubelnd begrüßt werden. Es folgen die Informationsveranstaltung und ein kleines Abschiedskonzert mit 5 jungen aus Bergen . Nach dem Start bleibe ich noch bis zur Askøybrua an Deck, um mich danach zurückzuziehen.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 4 > 3. März 2014


      Wie schon bei meiner ersten Tour, so bin ich auch dieses Mal wieder früh aufgestanden, um die Einfahrt nach und das Anlegen in Florø zu erleben.

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      Danach kehre ich in meine Kabine zurück, um rechtzeitig zur Einfahrt nach Måløy wieder an Deck zu sein.

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      Die folgende Befahrung der Stad verläuft relativ ruhig. Auf dem Weg nach Torvik ist weiter östlich die Ulstein Verft in Ulsteinvik zu sehen. Hier entstanden 1981/82 die MS Midnatsol und 1995/96 die MS Polarlys.

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      In Torvik – im Grunde genommen nicht viel mehr, als eine Weide mit eigenem Kai – erfolgt der erste Landgang der Tour. Vorbei an mehreren Paletten mit Pflanzerde geht es den Hang hinauf zur Straße, von wo aus die MS Lofoten gut zu fotografieren ist.

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      Kurz nach der Abfahrt ergibt sich ein Blick auf die Rückseite der Ulstein Verft und kurz danach auf die Insel Runde.

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      In Ålesund nehmigen einige Fories am Ausflug zum Aquarium und zum Aksla teil. Eine kleine Gruppe, zu der ich mich geselle, fährt hingegen gleich mit einem Taxi zum Aufsichtsberg hinauf. Hier liegt einem die schöne Stadt förmlich zu Füßen. Am Skansekai ist die Baustelle des zukünftigen Terminals zu sehen.

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      Als nächstes besichtigen wir die oberhalb der Aussichtsterrasse gelegenen Bunkerruinen.

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      Danach gehen wir die Treppe hinunter zur Innenstadt.

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      Dort angelangt, kommen wir am Rica Scandinavie, Søster og bror von Odd Hilt, der alten Autofähre und einem Troll vorbei.

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      Nun kehren wir zum Schiff zurück. Da noch etwas Zeit ist, laufe ich kurz zur Kirche hinauf, die jedoch leider zugeschlossen ist.

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      Die Abfahrt verzögerte sich um knapp 1½ Stunden. Grund dafür sind Arbeiten an den sanitären Anlagen des Schiffes.

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      Auf dem Weg nach Molde kommen wir an der „Seven Navica“, einem Kabelleger, vorbei.

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      Durch die verspätete Abfahrt verkürzte sich der Aufenthalt in Molde . In dieser Zeit findet die erste Abendessenssitzung statt. Kurz nach der Abfahrt begegnen wir der MS Nordlys. Es folgt die zweite Abendessenssitzung, der ich zugeteilt bin. Danach bin ich noch eine Weile an Deck – bis zur Ankunft in Kristiansund bleibe ich allerdings nicht auf.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 5 > 4. März 2014


      Obwohl meine Kabine (D232) in der Nähe des Maschinenraumes liegt, konnte ich gut schlafen. Dennoch stehe ich früh auf, besorge mir Kaffee und begebe mich an Deck, um die Fahrt durch den Trondheimsfjord zu erleben. Kurz nach unserer Ankunft in Trondheim trifft auch die MS Nordkapp ein.

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      Nach dem Frühstück wird die MS Lofoten von weiteren Fories geentert, die mit der MS Nordkapp angereist sind. Wir führen sie durch „unser“ Schiff, ehe wir gemeinsam auf ihr Schiff wechseln. So schön dieses auch ist – das schönste an ihm ist die Aussicht auf unsere Lady.

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      Nach dem Rundgang findet in der Suite der Mucies das bis dato nördlichste Stammtischtreffen statt – ein Ereignis, auf das wir mit dem einen oder anderen Glas Sekt anstoßen. :sekt: Viel zu früh wird es schließlich Zeit, von Bord zu gehen. Während sich die Fories bayernfahnenschwenkend von uns verabschieden,

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      startet weiter oben eine Auslaufparty, zu deren Musik wir auf dem Kai mittanzen.

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      Die verbleibende Zeit bis zur Weiterfahrt nutze ich für einen Besuch des Sjøfartsmuseums. Auf dem Weg dorthin komme ich an diesen merkwürdigen Hinweisschildern vorbei: :hmm:

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      Zurück an Bord, schneide ich mir ein Stück von der heutigen Jubiläumstorte ab:

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      Nach dem Ablegen passieren wie die Insel Munkholmen :

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      Entlang der Küste gibt es viele Leuchttürme – im Bereich des Fylken Sør-Trøndelag u.a. Agdenes fyrstasjon, Kjeungskjær fyr und Asenvågøy fyrstasjon:

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      Während ich an Deck stehe, genießt mein kleiner Begleiter die Aussicht aus dem unverschlossenen Bullauge:

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      Zu den Höhepunkten der Fahrt von Trondheim nach Rørvik gehört auch die Fahrt durch den Stokksund :

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      Trotz der störenden Wolken gibt es einen schönen Sonnenuntergang:

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      Die zweite Abendessenssitzung ist bei der Ankunft in Rørvik noch nicht beendet, so dass die hinterher verbleibende Aufenthaltszeit leider zu knapp ist für einen Besuch der südgehenden MS Finnmarken.

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      Nach dem Ablegen bleibe ich noch etwas an Deck, ehe ich mich auf meine Kabine begebe.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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    • Tag 6 > 5. März 2014


      Heute vor 50 Jahren startete die MS Lofoten zu ihrer Jungfernfahrt. Der Eisbär vorm Restaurant ist daher entsprechend geschmückt – was allerdings eher an einen Kindergeburtstag erinnert.

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      Bei meiner ersten Reise hatte ich die Querung des Polarkreises verschlafen. Damit mir dies nicht erneut passiert, stehe ich heute früh genug auf und bin daher rechtzeitig zur Ankunft in Nesna an Deck.

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      Auf dem weiteren Weg gen Norden begegnen wir dem Hestmannen , dem Pferdmann. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Insel Vikingen mit dem Polarkreisglobus . Dieser befindet sich gut 3 Kilometer südlich der aktuellen Polarkreis-Breite.

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      Bei der Vinkekonkurranse wird die MS Polarlys – wie alle anderen HR-Schiffe, denen wir begegnen – enthusiastisch von uns gegrüßt.

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      Auf den Weg nach und den Zwischenhalt in Ørnes

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      folgt die Vorbereitung der Polarkreistaufe. Zwecks besserer Lesbarkeit habe ich das übernächste Bild gespiegelt:

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      Nun warten alle gespannt auf Njørd – Neptuns nördlichen Bruder. Er kommt mir bekannt vor, was auch – aber nicht nur – daran liegt, dass dies bereits meine zweite Taufe an Bord der MS Lofoten ist. ;)

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      Da 2 Tipps gleichdicht bei der tatsächlichen Zeit liegen, gibt es einen Doppelsieg. Nochmals herzliche Gratulationen an Muddi und den Mitsieger. :clapping:

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      Es folgen weitere Taufen

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      – offenbar jedoch weniger, als ursprünglich geplant, so dass sich die Frage stellt > wohin mit dem restlichen Eiswasser … :hmm: :evil:

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      Gegen Mittag erreichen wir Bodø , wo wir an der Piste des Flughafen, der Halbinsel Nyholmen mit ihrer historischen Verteidigungsschanze und der MS Gamle Salten vorbeifahren.

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      Hier gehen wir – beobachtet von einem kleinen Mitreisenden - an Land.

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      Als erstes besuche ich den Dom, dessen Inneres schöner ist,

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      als sein Äußeres.

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      Von hier gehe ich zur MS Gamle Salten. Bilder vom Motorraum habe ich bereits hier gezeigt.

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      Vorbei an den Mahnmalen für die MS Ering Jarl und die DS Prinsesse Ragnhild

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      geht es zurück an Bord. In der Cafeteria wurde inzwischen ein kleines Postamt eröffnet. Ein Mitarbeiter der Norwegischen Post – offenbar der Zwillingsbruder unseres Reiseleiters :hmm: ;) – nimmt unsere Postkarten entgegen, um sie mit Jubiläumsstempeln zu versehen.

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      Wir passieren die Rückseite von Nyholms Skandse,

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      Landegode Fyr,

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      und Landegodekjerringa

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      bei herrlichem Wetter,

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      welches sich kurze Zeit später auf dem Westfjord bereits deutlich verschlechtert. In Stamsund gehe ich kurz an Land.

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      Es folgt ein regelrechter Ritt nach Svolvær , was auch Auswirkungen auf die Begegnung mit der MS Vesterålen und die anschließend beginnende zweite Essens-Sitzung hat – siehe hier.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 6 > 5. März 2014 (Nachtrag)

      Nach Svolvær bleibt es noch eine Weile stürmisch, ab der Einfahrt in den Raftsund wird es jedoch ruhiger. Die Fahrt zur Trollfjordmündung fällt dennoch flach. Biggi, Capricorn und ich bleiben bis zu Raftsundbrua auf der Nock. Während sich die anderen danach verabschieden, bleibe ich bis Stokmarknes . Hier werfe ich aus der Ferne ein paar Blicke auf die MS Finnmarken.

      Tag 7 > 6. März 2014

      Auch bin ich wieder früh an Deck – allerdings erst nach der Risøyrenna . Es ist immer wieder wunderbar entspannend, mit einem Becher Kaffee auf der Nock zu stehen und zu erleben, wie der neue Tag erwacht und es langsam heller wird.

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      Schließlich treffen wir in Harstad ein. Am Kai befindet sich ein Lagerhaus, das wohl von Beatles-Fans mit einem Textausschnitt aus „Yellow Submarine“ versehen wurde. Darunter wurde – passend zu unserer Tour - ein Seemann mit Südwester ergänzt.

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      Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals bei Capricorn für die Idee und die Organisierung der Südwester mit Jubiläumslogo und –aufschrift bedanken. :good3:

      Der Kai selbst ist eisfrei.

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      – jenseits davon erstreckt sich hingegen eine größere Eisfläche. Hier erweisen sich die in meinen Schuhen integrierten Klappspikes erneut als nützlich und wirksam. Unterwegs komme ich an einer Hütte mit moderner Beschriftung,

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      an altehrwürdigen Holzhäusern

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      und einem großen Hafengebäude vorbei. Letzteres erinnert mich an einen Bahnhof – vermutlich fahren hier die Expresszüge nach Tromsø und Øksfjord ab. ;)

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      Rechtzeitig zur Abfahrt bin ich zurück an Deck, um die Ankunft der südgehenden MS Richard With zu erleben. So schön das Schiff auch ist - akustisch ist es zumindest kein Erlebnis – es klingt, als sei es schwer erkältet.

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      Einen Moment später legen wir ab. Aus Anlass des heutigen Geburtstages von Muddi haben wir im Restaurant Tische reserviert, um gemeinsam zu Frühstücken. Wir singen Ihr das traditionelle norwegische Geburtstagslied „Hurra for deg“ "Happy Birthday" und überreichen ihr unsere Geschenke. Später gehen wir wieder an Deck. Es ist bedeckt, aber trocken.

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      Bei der Einfahrt kommen wir an diesem alten Haus vorbei, das sicherlich schon bessere Tage gesehen hat.

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      Erstes Ziel in Finnsnes ist der Freia-Schokoladenjunge.

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      Anschließend geht es zum Wikinger. Sehnsüchtig blickt er zur MS Lofoten hinüber.

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      Apropos zur MS Lofoten hinüberblicken. Ein Ponton im Hafenbecken ist hierfür besonders geeignet.

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      Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer Apotheke, wo ich mir einen Lippenpflegestift besorge, geht es zurück an Bord. Bei der Ausfahrt begegnen wir dem Katamaran YNGVE der hiesigen Hafentaucher.

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      Der folgende Abschnitt wird gewissermaßen von zwei Brücken eingerahmt – der Gisundbrua und der Tromsøbrua:

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      Letztere führt zur Tromsdalen Kirke – besser bekannt als Ishavskatedralen – hinüber.

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      Am Kai werden wir bereits erwartet.

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      Während ein Teil unserer Gruppe eine Shoppingtour unternimmt, wollen Capricorn, Biggi und ich mit der Seilbahn auf den Storsteinen fahren. Zum Glück erkundigt sich unser Taxifahrer vor der Abfahrt bei einem Kollegen, welcher ihm mitteilt, dass die Seilbahn wegen zu starker Winde ihren Betrieb eingestellt hat. So schließe ich mich kurzerhand der Shoppinggruppe an. Unterwegs kommen wir am Dom vorbei, der leider geschlossen ist.

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      Da ich im Souvenirladen nicht fündig werde, unternehme ich einen kleinen Rundgang durch die Stadt. Dabei komme ich an einem Denkmal für Helmer Hanssen,

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      der MS Polstjerna,

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      und dem Polaria vorbei.

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      Anschließend begebe ich mich zur Ølhalle der Mackbrauerei, in die uns Muddi aus Anlass des Tages eingeladen hat. Unsere Stimmung ist – nicht nur dank des leckeren Bieres – supergut. Nochmals vielen Dank an Muddi für diesen wunderbaren Nachmittag. :good3:

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      Auf dem Weg zurück zum Schiff kommen wir ein den Resten von Schneefiguren vorbei, die kaum noch zu erkennen sind.

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      Am Kai liegt die MS Langøysund, die im Sommerhalbjahr in den Fjorden von Spitsbergen Tagestouren unternimmt.

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      Vor der Abfahrt findet in der Bar ein kleines Konzert einer örtlichen Sami-Band mit Joiks samt Tanzeinlagen statt.

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      Zur Ausfahrt bin ich wieder an Deck. Auf der MS Lofoten findet das Nordkapp-Buffet bereits am Abend des 5. Tages – also heute statt. Im Gegensatz zum Frühstück ist es aber nicht möglich, Tische reservieren zu lassen. Uns wird empfohlen, es gegen 20 Uhr zu versuchen, da es dann erfahrungsgemäß am ehesten möglich sei, zusammen zu sitzen. Tatsächlich ist zu dieser Zeit jedoch kaum ein Platz frei. Die Durchsage, dass es in der in der Cafeteria und im Salon Kaffee und Kuchen sorgte schließlich dafür, dass sich das Restaurant entscheidend leert. Höhepunkt ist das gemeinsam von der Restaurantcrew und den Fories gesungene Geburtstagslied „Hurra for deg“.

      Zur Begegnung mit der MS Nordnorge sind wir wieder an Deck. Vor und nach Skjervøy gab es etwas Nordlicht. Mehr als diese Aufnahme gelingt mir allerdings nicht.

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      <3 lig hilsen
      Bernhard

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    • mil etter mil schrieb:

      Wir singen Ihr das traditionelle norwegische Geburtstagslied „Hurra for deg“ und überreichen ihr unsere Geschenke


      mil etter mil schrieb:

      Höhepunkt ist das gemeinsam von der Restaurantcrew und den Fories gesungene Geburtstagslied „Hurra for deg“.


      Nö, zum Frühstück habt ihr mir gemeinsam "Happy Birthday" gesungen. Erst danach ist die Idee entstanden, "Hurra for deg" einzuüben und abends zu singen.
      Egal, wie auch immer, ich fand es beide male schön und habe mich gefreut, diesen Tag mit euch zusammen verbringen zu können :* :* :*

      Übrigens, in den Ølhallen habe wirnochmals gesungen "So ein Taaag, so wunderschön....", was uns sogar Beifall eingebracht hat
      LG Marion :girl_witch:

    • Muddi schrieb:

      Erst danach ist die Idee entstanden, "Hurra for deg" einzuüben und abends zu singen.

      Das stimmt so auch nicht, Marion! :nono:
      Die Idee hatten wir schon früher und haben auch unsere Smartphones genützt, um an den Text und die Melodie zu kommen. Schlussendlich hat uns Asgeir den Text für alle kopiert.
      Üben konnten wir allerdings immer nur, wenn Du Deinem Schlafbedürfnis nachgekommen bist! ;)
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • Dass in Tromso an Bord eine Sami-Musik- und Tanzdarbietung stattgefunden, ist entweder meiner Aufmerksamkeit oder meiner Erinnerung gänzlich entgangen.
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • Tag 8 > 7. März 2014

      Die Passage der Loppa verläuft ruhig – zumindest ruhig genug, um mich nicht zu wecken. In Hammerfest drehe ich eine kleine Runde und fotografiere die Ladetätigkeiten. Für mehr reicht die Zeit nicht.

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      Nach der Abfahrt passieren wir die Insel Melkøya mit ihren Erdgasanlagen.

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      Etwa zwei Stunden später – westlich von Havøysund – begegnen wir der MS Trollfjord mit Fories an Bord. Wir winken Ihr begeistert entgegen und hinterher.

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      Nach der Umrundung der Insel Havøya mit ihren Windrädern

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      laufen wir in Havøysund ein. Hier bietet sich erneut die Gelegenheit, die MS Lofoten in wunderschöner Umgebung zu fotografieren. Mit etwas Kreativität wird nicht mal ein Stativ benötigt.

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      Nach kurzem Aufenthalt geht es weiter. Unterwegs kommen wir an diesen Trollen – vermutlich Vater und Sohn – vorbei. Während Senior schon recht weit den Hang hinauf gekommen ist, bleibt Junior am Ufer zurück.

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      Die Teilnehmer am Nordkappausflug begeben sich nun zum – wie immer leckeren – Mittagsmahl. Direkt nach der Ankunft in Honningsvåg begeben wir uns zum Bus. Unterwegs kommen wir an Bamse, dem Seefahrer-Bernhardiner vorbei. Details zu ihm sind hier zu finden.

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      Die Busfahrt wir begleitet von den Ausführungen der Reiseleiterin, deren Stimme sich vor Begeisterung teils überschlägt. Am Nordkapp ist es sehr windig – dafür herrschen sehr gute Sichtverhältnisse. Das erste Ziel ist der Globus. Von hier geht der Blick hinüber zur Halbinsel Knivskjelodden, deren Spitze ca. 1,4 km nördlicher ist, als das Nordkap.

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      Anschließend betrachte ich mir das Denkmal der Kinder der Welt, den Obelisk, der an den Besuch von König Oscar II. erinnert und die Markierung am Startpunkt des Europäischen Fernwanderweges E1.

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      Da es sehr windig ist, begebe ich mich nun in die Nordkapphalle. Zunächst besuche ich den Souvenirladen. Im Café stoßen wir anschließend mit Sekt und Ananas auf den schönen Tag an. Für Sagittaria und mich ist es jeweils der erste Besuch des Nordkaps. Wir werden dabei von der Bedienung beobachtet, die jedoch nicht einschreitet, sondern uns erst hinterher freundlich darauf hinweist, dass es eigentlich nicht gestattet ist, im Café mitgebrachten Sekt zu trinken. :good3:


      Auf dem Rückweg kommen wir (erneut) an einem Souvenirladen und dem Sami-Lager vorbei. Letzteres ist im Sommerhalbjahr in Benutzung und wird dann im Rahmen des Nordkapp-Ausfluges besucht.

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      An Stockfischgestellen vorbei kehren wir nach Honningsvåg zurück.

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      Auf dem Weg nach Kjøllefjord passieren wir die Finnkjerkas. Kurz danach nähert sich das Schnellboot der Fischer, die Königskrabben mit an Bord bringen.

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      Wir erreichen Kjøllefjord . Da der eigentlich folgende Hafen Mehamn nicht angelaufen wird, verlängert sich der Aufenthalt auf eine Stunde. Ich drehe daher eine kleine Runde durchs Ort.

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      Es folgen das Abendessen, ein kurzer Stopp in Berlevåg und die Begegnung mit der MS Kong Harald.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 9 > 8. März 2014


      Båtsfjord und Vardø werden verschlafen. Nach dem Aufstehen und dem Entlüften meines Kaffeebechers komme ich an Deck, um zu sehen, dass wir inzwischen an der Südküste der Varanger-Halbinsel angelangt sind und uns Vadsø nähern. Achtern entdecke ich das Trockenfisch-Gestell, das inzwischen dort aufgebaut worden ist.

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      Am Kai versammeln wir uns, um in die dortige Web-Cam zu winken. In der Zwischenzeit bekommt auch die Lofoten ihre morgendliche Wäsche.

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      Noch ein letztes Foto – schon geht es – vorbei an einem Altmetall-Lager – wieder hinaus auf den Varangerfjord .

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      Dort kommt uns auf dem Weg nach Kirkenes eine Redningsskøyta entgegen.

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      Da Kapitän Tor Amundsen inzwischen auf der Brücke Dienst hat, nutzen wir die Gelegenheit, ihm einen von uns signierten Jubileum-Tur-Südwester zu überreichen.

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      In Kirkenes wird die Jubilarin gebührend empfangen – inklusive Bürgermeisterin und Blaskapelle. Nicole, Hans und Ulf haben zudem eine Geburtstagstorte vorbereitet und lassen es sich nicht nehmen, zusammen mit Clerence und der Bürgermeisterin die Rampe ans Schiff zu bringen. Unser Reiseleiter wird mit einem Tänzchen begrüßt.

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      Am Kai steht der Bus bereit, mit dem uns Ulf zu Nicoles und Hans‘ Sami-Zelt fährt, wobei unterwegs viel gesungen und noch mehr gelacht wird. Die geplanten Samischen Spiele können wegen des schlechten Wetters leider nicht stattfinden.

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      Dafür machen wir es uns im Zelt gemütlich, wo wir es uns bei Sekt, Waffeln und Kaffee gemütlich machen und den von Hans vorgetragenen Samischen Weisen und Geschichten lauschen. Dabei geht die Zeit viel zu schnell vorbei. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum ehemaligen Grenzübergang zur russischen Exklave "Boris Gleb".

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      Die verbleibende Zeit bis zum Ablegen verbringen wir in der Bar der MS Lofoten. Eigentlich wollten Clerence und Nicole mit uns bis Vardø fahren – da es jedoch aufgrund des aufziehenden Sturms unsicher ist, ob wir dort anlegen können, bleiben sie leider in Kirkenes .

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      Die Fahrt nach Vardø verläuft ziemlich ruhig. Auch das Anlegen dort ist problemlos möglich.

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      An Land erweisen sich meine Klappspikes erneut als sehr nützlich. Zusammen mit weiteren Fories (Leonina, Biggi, Capricorn und Schnbln) entscheide ich mich für einen Besuch des Hexenmonumentes. Unterwegs kommen wir am menighetshus (Gemeindehaus) und der Festung Vardøhus vorbei.

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      Das Monument wurde zum Gedenken an die in der Region verbrannten Opfer des Hexenwahns errichtet.

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      Auf dem Rückweg kommen wir erneut an der Friedhofskapelle und der Innenstadt mit der modernen Kirche vorbei. Ein beim Kai stehendes Feuerwehfahrzeug sieht aus, als stamme es vom örtlichen Flugplatz.

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      Zurück am Schiff ist vom angekündigten Sturm noch nichts zu spüren.

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      Die weiteren Häfen entlang der Varanger-Halbinsel werden ausgelassen, damit die MS Lofoten so schnell wie möglich zur geschützten Bucht von Honningsvåg gelangt.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 10 > 9. März 2014


      Die stürmische Nacht hat die MS Lofoten in der Bucht von Honningsvåg abgewettert, so dass wir halbwegs ruhig schlafen können. In Havøysund trifft sie leicht verspätet ein und bleibt daher nur kurz. Da die MS Nordlys wegen des Orkans über Nacht in Tromsø geblieben ist, verschiebt sich die Begegnung mit ihr, so dass wir noch etwas beim Frühstück bleiben. Als ich schließlich an Deck komme, nähern wir uns bereits der Insel Melkøya.

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      Da der Ausflug in Hammerfest mangels Nachfrage ausfällt, schlägt unser Mitreisender und stiller Forumsleser T. vor, ein Kleinbus-Taxi zu ordern, um damit zur Meridiansäule zu fahren. Dem schließen sich mehrere Fories an, so dass wir sogar günstiger fahren, als dies bei Ausflug der Fall gewesen wäre. Da bis zum Eintreffen des Gefährtes noch etwas Zeit bleibt, nutze ich diese, um dem Eisbärenklub beizutreten. Bei dieser Gelegenheit wechselt auch ein schönes Fleece-Shirt mit aufgesticktem Logo „50 Years Royal an Ancient Polar Bear Society“ (passend zum Jubiläum der MS Lofoten) den Besitzer. Zwei süße kleine Eisbären werden kurzerhand adoptiert. Zur Ankunft des Taxi-Busses bin ich wieder draußen. Die Fahrt zur Meridiansäule dauert nicht lange. Von ihr aus gibt es eine schöne Aussicht über die Bucht und hinüber zur MS Lofoten :love:

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      Da bis zu Abfahrt nach reichlich Zeit ist, bietet uns der Fahrer einen Umweg über den Aussichtsberg Salen an, was wir dankend annehmen. Unterwegs kommen wir an einem zugefrorenen See vorbei.

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      Vom Salen aus haben wir eine weitere schöne Aussicht auf Hammerfest , die MS Lofoten und die Bucht.

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      Auf dem Weg zurück zum Schiff kommen wir an einer Brandruine vorbei, zu der wir vom Fahrer Hintergrundinformationen erhalten. Beim Ablegen passieren wir eine Gruppe Eiderenten. Ich werfe noch ein paar Blicke zurück auf Hammerfest .

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      Unterwegs kommt uns die MS Nordlys entgegen, die nonstop nach Kirkenes fährt. Da wir bereits in Richtung Øksfjord abgebogen sind, beträgt die Distanz zwischen Schiffen mehrere Seemeilen. Wir lassen es uns dennoch nicht nehmen, die MS Nordlys kräftig zu begrüßen – insbesondere, weil sich das Forumsmitglied Eisbär dort an Bord befindet.

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      In Øksfjord wird der Einstiegssteg aus Platzgründen weit nach innen geschoben.

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      Da wir nur kurz bleiben, habe ich keine Chance, den sagenumwobenen Bahnhof zu (be)suchen. Stattdessen beobachte ich das Be- und Entladen von Fracht.

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      Das Wetter ist bei der Abfahrt noch ruhig,

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      wird danach aber zunehmend stürmischer. Dies führt dazu, dass die Insel Silda südlich umrundet wird, so dass die MS Lofoten im geschützten Bereich des Bergsfjordes und des Sandlandsfjordes dem Unwetter ausweicht.

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      In Skjervøy erwartet uns tierischer Besuch am Kai.

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      Kurz darauf beginnt das – wie immer leckere – Abendmahl. Auf dem Weg nach Tromsø verfärbt sich der Himmel leicht grünlich – ihm ist das Unwetter wohl nicht bekommen … ;) In Tromsø werden wir vom Bus abgeholt, der uns zum Mitternachtskonzert bringt – eine weitere Premiere für mich. Es ist sehr schön und ergreifend, wobei ich aufpassen muss, dass mich die wunderbare Musik nicht vorzeitig ins Reich der Träume entführt … :sleeping:
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag 11 > 10. März 2014


      Nach dem Frühstück bin ich rechtzeitig zur Ankunft in Harstad an Deck. Über uns kreist ein Adler.

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      Die MS Lofoten legt hinter der MS Finnmarken,

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      die kurz darauf ihre nordgehende Reise fortsetzt, an.

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      Die Zeit reicht noch für ein paar weitere Schritte an Land – inklusive erneutem Blick auf das „Yellow Submarine“-Graffiti

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      – ehe es weitergeht. Unterwegs verschlechtert sich das Wetter. Wir nähern uns der Risøyrenna , die aufgrund von sehr starken Seitenwinden nicht befahrbar ist.

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      Daher kehren wir nach Harstad zurück.

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      Dort erwartet uns die MS Midnatsol. Sie ist im Rahmen einer Sondertour vorzeitig eingetroffen und setzt ihre Fahrt am Folgetag südgehend fort. Somit ist unsere Fahrt etwas ganz Besonderes – bei drei Aufenthalten in Harstad (1x nordgehend + 2x südgehend) gibt es Begegnungen mit drei verschiedenen Schiffen (MS Richard With, MS Finnmarken und MS Midnatsol).

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      Nachdem die Teilstrecken-Passagiere mit Zielen im Bereich Vesterålen / Lofoten ausgestiegen sind, setzt sich unsere Fahrt in südlicher Richtung fort. Statt über die Risøyrenna und den Raftsund fahren wir nun durch den Tjeldsund. Dabei passieren wir die Tjeldsundbrua und Lødingen.

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      Da der Westfjord sehr stürmisch ist, fahren wir in den nächsten Stunden sehr langsam in Küstennähe in Richtung Süden. Zuvor findet eine weitere Maschinenraumführung statt – für diejenigen, die wie ich am Vortag nicht teilnehmen konnten.[/align]
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      In der Nacht erreichen wir Bodø . Zu dieser Zeit liege ich bereits im Bett, so dass ich leider ein Treffen mit Forumsmitglied Eva verpasse. Dieses kann hoffentlich bei meiner nächsten Reise nachgeholt werden.
      <3 lig hilsen
      Bernhard