MS Trollfjord Juli 2014 unsere Erste und die Cruisecard die nicht wollte

    • B-K-B
    • Vor dem Frühstück ging kurz zur Rezeption um die Cruisecard neu Programmieren zu lassen. Die Dame welche Dienst hatte begrüßte mich mit einem Lächeln, bespielte die Karte neu und gab mir den Tipp die Karte von Notebooks, Fotoapparaten usw. fern zu halten. Ich versprach ihr darauf acht zu geben, was aber nur bedingt von Erfolg gekrönt war. Während des Frühstücks teilte uns Eskild über die Bordsprechanlage seinen Wetterbericht mit folgenden Worten mit: "Heute ist es schön, die Sonne scheint, es weht mäßiger Wind und es hat 7 Grad!". Darauf folgte eine kurze Pause, um zu ergänzen "Liebe Gäste ihr habt Glück es sind +7 Grad!".Gegen Ende des Frühstücks legten wir in Havøysund an. Danach passierten wir die Insel Havøya, auf dem hoch oben auf dem ins Meer ragenden Felsen befindet sich Havøygavlen , ein großer Windpark. Kurz danach passierten wir die MS Lofoten, mit diesem Schiff muss ich auch mal fahren, habe ich für mich beschlossen. Ansonsten verlief der Vormittag bis zur Ankunft in Hammerfest sehr ruhig und wir genossen die Sonne an Deck. Kurz vor Hammerfest fährt man an der Insel Melkøya vorbei, hier befindet sich ein Erdgas Anlandungshafen. In Hammerfest haben wir als erstes den Eisbären-Klub besucht, dem ich auch beigetreten bin, anschließend ging es Richtung evangelische Kirche. Wie ich bereits bei der Nordmeerkathedrale bereits feststellte, sind die modernen Kirchen in Norwegen sehr schön. Auf dem Weg zurück ins Zentrum besorgten wir noch schnell ein paar Souvenirs, als wir dann um die Ecke Bogen um Richtung Schiff zu gehen, zog ein herrlicher Grillgeruch durch die Straße in unsere Nasen. Unsere Neugierde war geweckt und so verfolgten wir die Duftspur. Erreger dieses Geruches war ein Festzelt mit zugehörigem Markt vor dem Rathaus. So machten wir vor den Silbernen Eisbären mit den blauen Bögen unser obligatorisches Foto, und da noch Zeit war besuchten wir noch das Festzelt um uns ein Bierchen einzuverleiben. Hier erhielten wir unser billigstes norwegisches Bier (0,6 für 79,- NOK, am Schiff 0,6 für 102,- NOK). Auf die wohlduftenden Grillspezialitäten haben wir verzichtet, da es auf der Trollfjord bald das Mittagessen geben sollte. Nach der Abfahrt Passierten wir die Inseln Seiland und Stjernøya, auf Seiland befindet sich ein Nationalpark. Am frühen Nachmittag kündigte Eskild im Panoramasalon eine Modenshow an, und er versprach sofern das Wetter sich bessert und der Hubschrauber landen könne, würden Heidi Klum, Kate Moss und Naomi Campell eingeflogen. Ja es war wieder einer seiner üblichen Scherze. Am Nachmittag verschlechterte sich das Wetter zusehends, der Sonnenschein wich einem sehr intensiven Regen. Den hatten wir auf der Reise noch nicht. So nahmen wir uns Zeit um den Bordshop zu plündern. Neben Sie hatten hier neben den Souveniers, Büchern, Kappen, T-Shirts, Postkarten und vielem anderen. Auch Helly Hansen Outdoorjacken mit Hurtigrutenlogo waren im Programm, und da der Preis sogar etwas günstiger als bei uns in Österreich war, wollte ich zuschlagen. Leider habe ich nichts gefunden was mir passt, da die Jacken nur bis XXL gehen, und ich diese nicht schließen konnte, es fehlten 2cm. Das Anlegemanöver in Øksfjord fand bei Regen statt, und die Nebelschwaden bedeckten die umliegenden Berggipfel im Øksfjord der Bucht, weshalb der Øksfjordjøkelen (Gletscher) nicht zu sehen war. Nach dem Abendessen und vor der Modenshow passierten wir noch die nordgehende MS Midnatsol. Bei der Modenshow führten Crew-Mitglieder Bekleidungsstücke aus dem Bord Shop vor, selbst der Kapitän machte mit. Esklid selbst stand in einen weißen Bademantel gehüllt auf der Bühne und moderierte die Show. Am Ende ließ er den Bademantel fallen und führte einen gestreiften Badeanzug vor, dieser sah so aus als stamme er aus den 20igern des vorigen Jahrhunderts. Wie üblich ließen wir den Abend mit Wein ausklingen. Gegen Mitternacht erreichten wir Tromsø , während die Ausflügler zum Mitternachtskonzert fuhren gingen wir zu Bett. Davor konnten wir noch beobachten wie die Sonne versuchte die Wolkendecke aufzureißen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „310.23“ ()

    • Öfters lese ich in letzter Zeit hier von Hammerfest "wir sind zur Kirche" - wobei es sich da ja um die evangelische Kirche handelt. Ich finde es immer schade dass dabei die (nördlichste...!) katholische Kirche mitten im Ort übersehen wird mit ihren wunderschönen Fenstern.

      310.23 schrieb:

      (0,6 für 79,- NOK, am Schiff 0,6 für 102,- NOK)

      Wobei man da manchmal aufpassen muss - es könnte sich auch um das preiswertere Leichtbier handeln... ;)
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    • @ Arctica
      Danke für den Hinweis mit der Kirche, ich habe das korrigiert. :thumbup:
      Allerdings nehme ich das nicht so genau da ich zwar ein gläubiger Mensch bin und kein "katholischer Fundamentalist" bin und das gemeinsame über das Trennende stelle. Deshalb bitte ich mir diesen Fehler zu Verzeihen.

      Der Einwand mit dem Leichtbier könnte stimmen, aber es hat trotzdem lecker geschmeckt. ;)
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    • Ich habe das nicht als Fehler gemeint, wollte nur mal darauf hinweisen dass es sich absolut lohnt mal auch einen Blick in die (gerne übersehene) katholische Kirche zu werfen ;) Wobei ich auch anmerken darf dass ich nicht katholisch bin. Ist ja an sich aber schon aussergewöhnlich da oben eine katholische Kirche zu finden.

      Freue mich auf die Fortsetzung!
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    • 310.23 schrieb:

      Am frühen Nachmittag kündigte Eskild im Panoramasalon eine Modenshow an


      Komisch, auf unserer Tour gab es sowas nicht (oder ich habe es zumindest nicht mitbekommen :whistling: ) . Eskild war zwar auch bei uns mitunter recht witzig, aber mit irgendwelchen Ansagen hielt er sich sehr zurück. Vielleicht lag es daran, dass es schon seine zweite Tour und er schon etwas ausgepowert war!? Bevor wir die Trollfjord enterten, musste er es ja schon 11 Tage mit euch aushalten :D !

      310.23 schrieb:

      da die Jacken nur bis XXL gehen


      Das merkte meine Begleitung leider auch. Er trägt eigentlich XXL, aber mitunter passt diese Größe auch nicht ganz, wie bei diesen Jacken der Fall war...

      @310.23

      Nun bist du schon bei Tag 08 und der Bericht neigt sich leider bald dem Ende ;( ! Der ausführliche Bericht und die Bilder gefallen mir sehr. :sdanke:

      LG
      Aurora B.
    • @ Arctica und Capricorn ich habe die katholische Kirche für meinen nächsten Besuch in Hammerfest gespeichert.

      @ Aurora Borealis ja die Tage sind verflogen und so lange es gedauert hat die Rundreise zu machen, so schnell war sie vorbei. Aber es war sicher nicht meine Letzte.
      Nun was in eigener Sache zu den Jackengrößen auch wenn's nicht ganz zu Thema passt und weil es mir gerade am Wochenende passiert ist. Ich musste nun feststellen das die XXXL Jack Wolfskin auch nicht mehr passen, hier bliebt auch ein Spalt von 1 cm weil sie nicht zu ging. Ich wollte mir eine neue kaufen da die alte Jacke vorige Woche bei einem Sturz kaputtgegangen ist (die war übrigens XXXL und hat gepasst). :thumbdown:
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    • Ein Blick aus der Kabinenfenster, nach dem Aufwachen, zeigte uns das es bei dem mitternächtlichen Versuch der Sonne geblieben ist, die Wolken zu vertreiben. Es war bedeckt aber trocken. So begaben wir uns ausgeruht zum Frühstuck, welches wir beim Anlaufen von Harstad beendeten. Hier lag auch ein Schiff der Küstenwache, ein weiteres sollte uns am Nachmittag kurz vor der Einfahrt in den Trolljjord begegnen. Nach dem Abgang sahen wir die Wehrkirche Trondenes , am Anfang hätte ich diese gar nicht als Kirche erkannt, da sie keinen Turm hat. Die Passage der Risøyrenna , welche eine Länge von knapp 4.8 Kilometer hat und ca. 6 Meter ist, beeindruckt. Zweimal mussten wir in dem engen Fahrwasser die Richtung wechseln. Man kann richtig schön die unterschiedlichen Wassertiefen erkennen, und hofft das der Kapitän und sein Steuermann ihr Handwerk verstehen. Wenn das Schiff zwischen den Begrenzungen durchfährt ist das fast so wie bei einem Schifahrer bei einem Riesenslalom. In Risøyhamn selbst sowie in Sortland wurde nur ein kurzer Halt eingelegt. Zwischen diesen beiden Häfen haben wir das Mittagessen eingenommen. Nun ging es Richtung Stokmarknes , wo wir uns bei dem kurzen Aufenthalt das Hurtigrutenmuseum angesehen haben, leider war die Zeit dafür zu kurz um es genauer zu inspizieren. Nach dem Abgang von Stokmarknes kann man auf der Insel Hinnøya den Møysalen sehen, welcher der höchste Berg der Vesterålen ist. Nun waren wir auf dem Weg Richtung Raftsund , dieses Mal bei Tageslicht. Die Vesterålen sind Punkto Wild- und Schönheit den Lofoten ebenbürtig. Bei der Einfahrt in den Raftsund passierten wir die Raftsundbrücke. Die Passage durch den Sund war absolut schön, vor allem weil sie bei Sonnenschein erfolgte. Auch der Trollfjord wurde erneut besucht, und es war fast genauso schön wie um Mitternacht. Um Mitternacht war es mystischer am Nachmittag war das Licht besser und klarer. Danach war noch Zeit für das vorverlegte Abendessen. Nach unserer Ankunft in Svolvær gingen wir von Bord, da wir den Ausflug Inselwelt der Lofoten gebucht hatten. Also rein in den ersten Bus. Als der Bus sich in Bewegung setzte begann der Guide mit seinen Schilderungen und Erklärungen über die Lofoten, deren Bewohnern und deren Geschichte. In Svolvær konnte ich vom Bus aus einen Schnappschuss der Svolværgeita (-ziege) ergattern. Dies ist eine Felsformation im Fløyfjellet, welche das Aussehen einer Ziege mit ihren zwei Hörnern hat und auch das Wahrzeichen von Svolvær ist. Der Reiseleiter im Bus erklärte uns, dass es unter Kletterern als Mutprobe gilt von einem Horn auf das andere zu springen. Wie es der Zufall wollte erwischte ich in meinem einen Kletterer der gerade die Hörner wechselte. Auf dem Weg nach Henningsvær, einem der schönsten Fischerorte der Lofoten, so sagt man umfuhren wir den Vågakallen , dieser ist eine bekannte und weithin gut sichtbare Landmarke. Der Berg galt einst als der König der Lofoten bis er zu Stein erstarrte. Er war auch für das Entstehen der Svolværgeita verantwortlich. In Henningsvær besuchten wir eine Galerie die dem norwegischen Künstler Karl Erik Harr gewidmet ist. Hier wurde uns eine Diashow des Journalisten und Filmemachers Frank A. Jenssen über die Lofoten und den Lofotfischfang gezeigt welche wirklich sehenswert ist. Im Anschluss nahmen wir uns die verbleibende Zeit um durch das Fischerdorf zu schlendern. Bei der Weiterfahrt Richtung Stamsund konnte wir noch einiges von der Schönheit der Lofoten mitnehmen. Zurück am Schiff wollten wir uns in der Kabine kurz frisch machen, leider wollte die Cruisecard wieder mal nicht so wie ich. Daher machte ich wieder mal den Umweg über die Rezeption, als mich die hübsche blonde Dame in der Rezeption auf sich zukommen sah lächelte sie, wahrscheinlich weil sie ahnte was ich von ihr wollte. Sie programmierte die Cruisecard neu, hauchte noch ein Küsschen darauf und meinte nun wird sie funktionieren. Hätte sie das nur schon früher gemacht, denn ich hatte keine Probleme mehr. Wie üblich ließen wir den Abend mit einer Flasche Wein ausklingen, da es warm war konnten wir es auf dem Sonnendeck tun und so die Sonne hinter den Bergen der Lofoten verschwinden sehen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „310.23“ ()

    • Suheela schrieb:

      Schöne Bilder :thumbup:
      Es sieht auch wettermäßig toll aus.


      Da schließe ich mich gerne an :) ! Besonders gefällt mir auch das Foto von Svolværgeita, gerade weil du die mutigen Kletterer "erwischt" hast :D !

      310.23 schrieb:

      Ich musste nun feststellen das die XXXL Jack Wolfskin auch nicht mehr passen, hier bliebt auch ein Spalt von 1 cm weil sie nicht zu ging. Ich wollte mir eine neue kaufen da die alte Jacke vorige Woche bei einem Sturz kaputtgegangen ist (die war übrigens XXXL und hat gepasst).


      Mit den Größen das stimmt doch auch alles nicht mehr! Normalerweise trage ich Größe L, aber ich habe auch T-Shirts in XL und manchmal passen noch nichtmal diese!!! Das ist dann schon etwas depremierend ;( ! Bei Jack Wolfskin ging es mir ähnlich, da habe ich eine Jacke in der L - alles bestens! Als ich mir noch ein Modell in der L bestellte, bekam ich diese überhaupt nicht zu! Liegt wahrscheinlich daran, dass jetzt alles "Made in China" oder "Made in Bangladesh" ist :( !
      Bei Schuhen ist es das Gleiche - immer wieder spannend - passt mir diesmal die 38 oder eher die 39, oder noch nichtmal die ?( ?

      Sorry für das :sot: - aber das musste mal gesagt werden!!!

      @310.23
      Schön, dass deine Cruise Card dann doch noch funktionierte! Besser spät als nie, oder? Was so ein Küsschen alles aus machen kann ;) .

      LG
      Aurora B.
    • Nach dem Frühstück war aufgrund des schönen Wetters das Sonnendeck angesagt, um die gute Luft und die schöne Landschaft zu genießen. Leider war es mit der Ruhe schon vorbei als wir das deck betraten, da sich hier ein Gruppe von 20 Norwegern ein Alkoholgelage gab. Sie sangen, und gröllten was unangenehm war. Leider waren sie bis Brønnøysund an Bord. Vor der Insel Åmnøya mit dem Berg Risnestinden passierten wir die nordgehende MS Finnmarken. Nahe der Insel Selsøya befindet sich auf einem Felsen vor der Insel eine künstlerische Installation von Studenten bewundern. Diese Installation besteht aus einer Toilette und einer Badewanne. Ein kleines Stück weiter auf der Insel Engøya winkte uns ein älteres Paar mit Norwegischen Fahnen zu. Wenige Minuten später konnte ich zwei Seeadler , welche auf einer Landmarke saßen ablichten. Knapp 10 Minuten später führen wir wieder an dem den Polarkreis symbolisierenden Globus auf der Insel Vikingen vorbei. Eskild meinte da wir nun den Polarkreis südwärts überquerten, sei es Zeit die nächste Zeremonie zu starten, diese bestand daraus einen Löffel Lebertran zu trinken. Diesen Lebertran bewarb Eskild wie ein Marktschreier. Den Löffel in Fischform durfte man als Souvenir behalten. Dieser Löffel kostete mich € 26,-, da ich danach zwei Biere trinken musste um den Geschmack aus meinem Mund zu bringen. Zwischen Nesna und Sandnessjøen nahmen wir das Mittagessen zu uns um die sieben Schwestern (de syv Sostre) auf der Insel Alsta nicht zu versäumen. Die Bergkette sehr sagenumwoben. Am südlichen Ende der Insel liegt der kleine Ort Alstahaug. Von Bord aus sind nur ein Denkmal und ein Teil des Kirchturmes zu sehen. In Brønnøysund musste uns für das Anlegemanöver ein Ambulanzboot Platz machen. Hier hatten wir knappe 2 Stunden Zeit für einen Stadtbummel. Also sind wir runter vom Schiff und in die Stadt rein. Nur wenige Meter von der Anlegestelle entfernt mussten wir die Straße queren. Da kam ein Morris Oldtimer des Weges und alle, wir eingeschlossen, machten auf Japaner, d.h. wir zückten unsere Fotoapparate und knipsten das Auto wo wir gerade standen. Das amüsierte auch den Fahrer des Wagens der herzlich lachte und darauf wartete bis er weiterfahren konnte. Danach gingen wir die Storgata entlang und wunderten uns, dass am Samstagnachmittag so wenige Leute unterwegs sind und dass die Geschäfte geschlossen haben. Nach einiger Zeit hörten wir Musik, von dieser angezogen kamen wir zu einem Festivalgelände auf dem gerade ein Rockfestival namens Rootsfestivalen stattfand. Die Security am Eingang deutete uns, dass wir reingehen sollten. Wir erklärten ihm das wir keine Eintrittskarten hätten, und er meinte das ist egal da wir in spätestens 1 ½ Stunden ja wieder weg seien, und so besuchten wir ein Norwegisches Rockkonzert und tranken für Norwegische Verhältnisse billiges Bier. Ila Auto spielte „you schook me all night long“ von AC-DC in Country. Als AC-DC Fan eine sehr ungewöhnliche Performance, aber nicht uninteressant. Dann kam Trond Horn & Anita Bøygard. Diese beiden Acts hätten laut Programm bereits am Freitag spielen sollen. Auch die betrunkene Gruppe Norweger vom Schiff fand sich ebenfalls am Festivalgelände ein und feierte mit, Gott sei Dank, blieben sie auch da. Nach dem Ablegen war noch etwas Aufenthalt am Sonnen angesagt bevor es zu Abendessen ging. Danach fanden wir uns wiederum auf dem Sonnendeck ein. Beim Torghatten drehte die Trollfjord wieder eine Runde und es gelang mir Leute im Loch zu fotografieren. In Rørvik traffen wir auf MS Polarlys. Mit der Ausrede das Schiff fotografieren zu wollen gingen mein Freund und ich von Bord. Tatsächlich war der Hauptgrund der Besuch einer Hafenkneipe. Zurück auf der Trollfjord genossen wir noch die Abendsonne und Sonnenuntergang mit der obligatorischen Flasche Wein vor dem Schlafen gehen.
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    • 310.23 schrieb:

      Diese Installation besteht aus einer Toilette und einer Badewanne

      Die Toilette stand, allerdings mit anderem Zubehör, im September bei Øksfjord rum :D

      310.23 schrieb:

      Dieser Löffel kostete mich € 26,-, da ich danach zwei Biere trinken musste um den Geschmack aus meinem Mund zu bringen

      Ja ja, Lebertran ist doch etwas ganz Spezielles :mosking:

      310.23 schrieb:

      auf dem gerade ein Rockfestival namens Rootsfestivalen stattfand

      Dann habt ihr ja gar nichts von dem obligatorischen Orgelkonzert mitbekommen :hmm:

      Aber man sieht mal wieder, dass jede Reise anders ist und sich daher immer lohnt :thumbsup:

      Danke für Deinen interessanten Bericht :thank_you:

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Nach einer entspannten Nacht und einem exzellenten Frühstück, ging es dem heißesten Tag unserer Hurtigrutenfahrt entgegen, und damit war nicht die nach dem Frühstück stattfindende Stadtrundfahrt in Trondheim gemeint. Am Kai stand zu der angebenden Zeit der Bus bereit. Die Fahrt ging am Bahnhof vorbei Richtung Klappbrücke (Skansenbrua), die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde. Beim Bild der Brücke musste ich auf da Foto meines Freundes zurückgreifen, da ich im Bus auf der falschen Seite saß und kein Fotostopp eingelegt wurde. Die Fahrt ging weiter Richtung Aussichtspunkt hoch über Trondheim . Von hier aus hat man wirklich einen guten Ausblick über die Stadt, vor allem bei Schönwetter. Dann ging es wieder abwärts, bis zum Nidarosdom. Hier fand eine Führung durch Bedienstete des Doms statt. Während wir auf den Beginn der Führung warteten, erzählte uns die Reiseleiterin vom Bus einiges über die Statuen (z.B. Olav Trygvasson, Erzbischof Øystein Erlendsson usw.) der Westfront des Domes. Sie erklärte uns weiter, dass die Figur an der linken Turmspitze, welche den Erzengel Michael darstellt, das Gesicht von Bob Dylan haben soll. Dies sei ihm während der Renovierungsarbeiten verliehen worden.Der junge Mann, welcher als Guide unserer Gruppe zugeteilt war, versuchte in der kurzen ihm zur Verfügung stehenden Zeit uns viel Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte des Bauwerkes Nidarosdom zu vermitteln. Leider durften wir im Inneren nicht fotografieren, auf dieses Verbot wurde mehrmals explizit hingewiesen. Ich habe mir dann einige Postkarten und ein Buch über den Dom gekauft und die Bilder für das Fotobuch eingescannt. Da ich das Copyright nicht besitze und auch nicht die Urheberrechte kann ich hier keine Bilder aus dem Inneren des Domes Posten. Nach dem Besuch des Domes ging es dann mit dem Bus danach kreuz und quer durch die Stadt, auch bei der Kristiansten Festning kamen wir vorbei. Zurück im Hafen sahen wir hinter der MS Trollfjord die MS Vesterålen liegen. Zurück am Schiff musste nach der trockenen Luft mal ein Feuchtigkeitsaustausch in Form eines Bieres her, und so genossen wir die Ausfahrt aus dem Trondheimsfjord mit der vorbeiziehenden Insel Munkholmen , bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sonnendeck. Zwischen den Bieren und dem Dolce Vita gab es noch die Infoveranstaltung zur Ausschiffung (auf diese hätte ich gern verzichtet) und das Mittagessen. Da sich die Temperaturen am Nachmittag noch steigerten, es erreichte immerhin 32 Grad, war nichts tun angesagt. Gegen 17h liefen wir Kristiansund an. Bei der Einfahrt begegnete uns die aus der Fernsehserie „Das Traumschiff“ bekannte MS Deutschland. Irgendwie war ich von diesem Schiff enttäuscht, wirkte es im TV immer grösser. Als wir unter der Brücke durch waren wurden wir und die Trollfjord von Salutschüssen begrüßt, wieso wusste man in Kristiansund dass ich an Bord bin? Auf der Insel Innlandet befinden sich ein Gedenkstein und eine Kanonenstellung, gut dass es nur ein Salut war und wir nicht wirklich beschossen wurden. Auch hat die Stadt einen Hauch von Hollywood haben die Amerikaner sich doch die Idee mit dem Schriftzug von hier abgekupfert. Zwischen den Inseln Sahen wir dann auch noch die Club Med 2 ein Segelschiff. Nach dem Abendessen quälten wir die Cruisecard noch ein wenig, da diese ja ab 22 Uhr deaktiviert und abgerechnet werden sollte. Als wir in der Abendsonne unseren Wein genossen rief einer unserer Mitreisenden dass Wale in Sicht seien, tatsächlich konnte man Walrücken erkennen. In Molde nutzen wir noch die Gelegenheit um uns die Füße zu vertreten, und besuchten das Rosenmädchen, nicht die Bedienung im Bordrestaurant welche ich am Tag 01 erwähnte, sondern die Statue in der Nähe des Rathauses. Als wir Molde verließen begegneten wir noch der MS Richard With und die Abendsonne zauberte noch Rottöne auf die Berghänge und orange in den Himmel. Gegen Mitternacht erreichten wir Ålesund , und ich gönnte mir vor dem Schlafen gehen nochmals das An- und Ablegen sowie die Ladtätigkeit. Da es die letzte Nacht an Bord war kam dann schon ganz stark die Wehmut durch. Vor dem Schlafen gehen wurden noch auf der Lufthansawebsite die Plätze für die Flüge am nächsten Tag eingecheckt.
      Bilder
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      ... 7/2014 MS Trollfjord
      ...2-3/2018 MS Finnmarken
      :godtur:

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