MS Trollfjord Juli 2014 unsere Erste und die Cruisecard die nicht wollte

    • B-K-B
    • So nun geht es weiter, nachdem ich einige Tage ausser Gefecht war.

      Nach dem Aufwachen und dem alltäglich Morgenprocedere ging es mal an Deck es war gute Sicht und die Sonne schien wieder. Der Hestmannen zeigte sich kurz vom Nebel umhüllt, dieser konnte jedoch der Sonne nicht standhalten. Kurz danach passierten wir die Insel Vikingen mit dem den Polarkreis symbolisierenden Globus. Der Polarkreis wurde um 07:25:45 passiert, leider lag ich mit meinem Tipp um 5 Minuten daneben, und so gewann eine deutsche Mitreisende, die von der Crew signierte Hurtigrutenflagge. Dieser Preis hätte mir auch sehr gut gefallen.
      Ein Boot näherte sich der Trollfjord, welche langsamer wurde und stoppte. Die Ausflügler zum Svartinsen stiegen auf das Boot um. Nach dem kurzen Stopp nahm das Schiff wieder Fahrt Richtung Bodø auf. In Bodø gingen wir von Bord und marschierten durch die Stadt. Leider gab es hier nicht wirklich viel zu sehen. Nach dem Abgang von Bodø passierten wir die Felseninsel Landegode und den Leuchtturm Landegode Fyr.
      Nun überquerten wir den Vestfjord in Richtung Lofoten. Schön Langsam sah man die Lofotenwand aus dem Dunst auftauchen. Es war ein fantastischer Anblick wie sich die Wolken dort über die Gebirgskette schoben. Während der Überfahrt kündigte Eskild (da an diesem Tag das Fussball WM Finalspiel stattfand) die Übertragung des WM Finales zwischen Österreich und Argentinien an. Das brachte viele erstaunte Gesichter, aber nicht nur bei unseren Deutschen Mitreisenden sondern auch bei uns, wussten wir doch gar nicht das Österreich bei der WM dabei war und es bis ins Finale schaffte. Unser Eskild war schon ein kleiner Schelm, er hat sich köstlich über unsere Gesichter amüsiert. Er sorgte auch noch mit anderen Wortmeldungen für Gelächter an Bord.
      In Stamsund stiegen wir auf einen Bus um der uns zu einem Wikingermuseum brachte, wo wir am Lofotr Wikingerfest teilnahmen. Auf der Fahrt dorthin erhielten viele Informationen zur Geschichte dieses Häuptlingssitzes. Dort angekommen wurden wir von einer Wikingerfamilie begrüßt und zum Abendessen eingeladen. Während des Mahls (incl. mehreren Gläschen Met) wird eine kleine Geschichte gespielt. Den Abschluss bildete ein Tanz um die Feuerstelle. Anschließend hatte man noch kurz die Möglichkeit das eigentliche Museum zu besichtigen. Auf Grund der Zeitknappheit muss man das Museum im Schnellverfahren besichtigen, und sich im Souvenir Laden umzusehen. Dann geht es weiter mit dem Bus über die Lofoten bis nach Svolvær . Die Fahrt über die Lofoten war bei uns sehr beeindruckend. Man verliebt sich quasi in die Landschaft.
      Das nächste Highlight des Tages war, nachdem wir das Küstenstädtchen Solvær verlassen haben, die Einfahrt in den Trollfjord . Hier hatten wir etwas Glück mit dem Wetter, denn einen knappen Kilometer nach der Einfahrt stand eine dichte Nebelwand die sich „Gott sei Dank Richtung Norden bewegt. Deshalb konnte die Trollfjord in den gleichnamigen Fjord einfahren. Es ist ein Erlebnis wie knapp am Ufer sich die Trollfjord bewegte, sowie das smaragdgrüne Wasser und die steile Felswand. Übrigens viele unserer Deutschen Freunde hätten den Trollfjord fast versäumt, da das WM Finale noch nicht ganz zu Ende war, weil es in die Verlängerung gegangen war. Als das Schiff den Trollfjord verlassen hatte drehte es nach Norden und steuerte in die Nebelwand hinein, Während der Fahrt in den Trollfjord gab es eine Art Grog. Da sich der Nebel nach 30 Minuten immer noch nicht lichtete beschlossen wir schlafen zu gehen. Hier musste ich einen Umweg über die Rezeption machen, da uns die Cruisecard die Kabinentüre nicht öffnen ließ, und die Karte meiner Frau in der Kabine eingeschlossen war.
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    • Am Tag 5 unserer Fahrt passierten wir nach dem Frühstück den Vågsfjord und den Solberfjord, Richtung Finnsenes. Weiter ging es durch den Gisund an Gibostad vorbei den Malangenfjord und den Straumsfjord. Da keine Landgänge und Ausflüge angesagt waren, stand die Polarkreistaufe am Programm, hierbei gab‘s eine Kelle Eiswürfel und -wasser ins Genick. Brrrr, war das kalt. Neptun persönlich erschien auf dem Schiff begrüßte uns im Eismeer und nahm die Taufe vor, wobei er von Kapitän Truls Bruland unterstützt wurde. Im Anschluss wurden die Täuflinge mit einem Glas Aquavit präventiv gegen eine allfällige Verkühlung behandelt. Und da bis zum Mittagessen noch viel Zeit war, konnten wir bei tollem Wetter und viel Sonnenschein die herrliche Landschaft genießen. Nach dem Mittagessen stand in Tromsø eine Stadtbesichtigung am Programm, welche wir wieder auf eigene Faust unternahmen. Zu Fuß gingen wir Richtung Eismeerkathedrale. Der Anmarsch über die Tromsøybrua war doch länger und anstrengender als wir dachten, vor allem weil wir von Mittag noch sehr voll waren. Also auf der Brücke ist es ganz schön windig, und obwohl die Sonne schien war es etwas frisch. So am höchsten Punkt wurde noch schnell ein Bild von der Trollfjord geschossen Die Eismeerkathedrale entschädigte für den langen und anstrengenden Anmarsch. Bei Kirchen und Gotteshäusern bin ich normalerweise nicht so der Fan von modernen Bauten, aber hier muss man sagen es ist gelungen. Zurück in die Stadt wollten unsere Damen nicht mehr gehen, also führen wir mit dem Bus. Anschließend flanierten wir durch die Altstadt und die Einkaufsstraße auf der Suche nach den Ølhallen. Wir waren leider mit Blindheit geschlagen, wir standen knapp 10 m vor dem Lokal und fanden den Eingang nicht. So irrten wir durch das „Grätzel“ (Anmerkung: Wienerisch für Teil eines Wohnbezirkes, Häuserblockes), wo es sein hätte sollen. Nach wenigen Minuten mussten wir feststellen, dass die Norweger vor allem die Damen sehr hilfsbereit sind. Wir traffen 2 junge hübsche Mädchen und fragten auf Englisch nach dem Weg, wie uns die Beiden angesehen haben hätten wir auch in irgendeinem Dschungeldialekt sprechen können. Sie haben uns nicht verstanden (naja unsere Englischschulstunden sind doch schon 30 Jahre her, und das Sprechen wurde nie gebraucht, englische Internetseiten zu lesen macht kein Problem). Doch die Beiden zweigten Geduld mit uns, und mit den Worten Bier, big beer brewery usw. und diversen Gesten fanden wir zusammen und sie führten uns zum Lokal, welches nur um die Ecke lag. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, dass war die größte Schankanlage die ich je gesehen habe, 50 Zapfhähne in einer Reihe aufgefädelt. Ja gibt es was Schöneres? Ja noch mehr Bierhähne. :D Da noch reichlich Zeit war gönnten wir uns einige Biere. Natürlich mussten wir Männer uns auch noch die Galerie auf der Toilette ansehen. Ich habe es noch nie erlebt dass der Gang auf das WC auch noch mit einem Kunstgenuss verbunden ist. Ja genau dort hängen sehr viele Bilder und Karikaturen rund um’s Bier und dessen Genuss sowie Szenen die sich in einem Lokal abspielen. In diesem Lokal Kann man sich wohlfühlen! Zurück am Schiff war es Zeit auch wieder mal feste Brennstoffe zu sich zu nehmen. Wohl genährt führen wir Skjervøy und der Mitternachtssonne entgegen. Bei der Fahrt aus dem Grøtsund in den Ullsfjord hatte man einen fantastischen Blick auf die Lyngenalpen und den Ullstinden. Im Bereich von Nord-Lenangen begegneten wir der MS Vesterålen. Danach erreichten wir Skjervøy und querten die Lopphavet .
      Während der Überquerung genossen wir ausführlich die Mitternachtssonne, wir konnten uns das gar nicht vorstellen wie es ist wenn die Sonne gar nicht mehr hinter dem Horizont verschwindet.
      Beeindruckt gingen wir gegen 2 Uhr Früh in die Kojen.
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    • Die Ankunft und Abfahrt in Hammerfest haben wir verschlafen, jedoch nicht die Begegnung mit der MS Richard With am Morgen. Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken, welche ziemlich dicht waren, versteckt. Auch die Temperaturen waren gut 10 Grad niedriger als in den letzten Tagen. Ich habe gehört das solle im Norden so üblich sein. Zwischen Havøysund und Honningsvåg wurde es zwischendurch mal ganz finster, es blieb aber nur 30 Minuten so.
      Nach dem etwas verfrühten Mittagessen und er Ankunft in Honningsvåg wurden die Ausflügler je nach Sprache auf die 6 wartenden Busse verteilt. Nachdem diese besetzt waren setzten wir uns Richtung Nordkap in Bewegung. Während der Fahrt erfuhren wir von unserem Reiseleiter viel Wissenswertes über die Insel Magerøya und das Leben auf ihr. Auf dem Weg hoch zu unserem eigentlichen Ziel wurde ein touristischer Stopp bei dem Samen Nils, dem Souvenirshop seiner Frau und seinem Rentier eingelegt. Dieses Rentier hatte keine rote Nase, damit war sicher es war nicht Rudolf. Diesen Stopp erledigten die ersten 3 Busse beim Hochfahren und die anderen 3 beim Runterfahren. Die Landschaft wirkt in dem trüben Licht karg, und man kann sich lebhaft vorstellen, dass das Leben hier kein Zuckerschlecken ist. Bei der Fahrt versuchte die Sonne zwar immer wieder mal durch zu kommen, doch es Blieb bei den zaghaften Versuchen. Etwa 2 Km vor dem Nordkapgebäude begann der berüchtigte Nordkapnebel, der sich leider nicht mehr auflöste, obwohl starker Wind wehte. Das Nordkap selbst war deshalb nur schwer auszumachen, und den Blick auf das Nordmeer gab es deshalb leider auch nicht. Trotzdem waren viele Leute da. Nach dem obligatorischen Foto beim Globus, verzogen wir uns in das Innere, um für unsere Lieben zu Hause die versprochenen Souvenirs zu besorgen. Eines möchte ich noch feststellen, egal wo ein Geschäft ist aber wenn eine Frau einen Wühltisch hat und shoppen kann ist sie glücklich. Diesen Eindruck brachte ich aus dem Shop mit. Bis zur Abfahrt unseres Busses schlenderten wir noch durch das Gebäude und stärkten uns bei Kaffee und Bier. Kurz vor Abfahrt unseres Busses, es war der letzte der Richtung Schiff fuhr, bemerkten wir eine ältere Dame die suchend im Nebel auf dem Parkplatz umherirrte. Auf Nachfrage unseres Reiseleiters stellte sich heraus, dass sie zu uns aufs Schiff gehörte aber ihr Bus bereits gefahren war. Es war einer jener Busse die den Stopp bei Nils erst bei der Talfahrt machten. Nach dem Abgang aus Honningsvåg werden die Wolken mit zunehmender Entfernung weniger und Wind kommt auf und die Sonne lässt sich immer öfter wieder blicken. Bevor man den Hafen Kjøllefjord erreicht, sieht man die Store und die Lille Finnkjerka (die große und die kleine Finnkirche ). In Kjøllefjord gingen mein Freund und ich kurz von Bord um uns die Füße zu vertreten und einige Bilder zu machen. Gegen Abend frischt der Wind auf und die werden größer Wellen, und das Schiff beginnt leicht zu schaukeln und zu rollen. Eskild gibt bekannt das die Windstärke etwa 20m/s beträgt und die Wellen etwa 3-4m hoch sind. Er beginnt Werbung für eine Winterfahrt zu machen indem er bemerkt dass die Wellenhöhe im Winter in diesem Seegebiet zwischen 8 und 10m beträgt und diese dann nicht extra zu bezahlen wären.
      Das Abendessen am letzten Abend vor der Wende nannte sich Nordkappbuffet, und es gab vielerlei Meeresfrüchte. Es herrlich hier zu schlemmen vor allem weil man vieles probieren und kosten konnte. Wie bei einem Buffet üblich, konnten füllten sich einige Gäste die Teller sehr voll, um dann nur einen kleinen Teil zu essen, der Rest wurde abserviert und entsorgt. Mir tut dabei das Herz weh, wenn ich sehe wie hier mit Lebensmittel umgegangen wird.
      Später am Abend teilte uns Eskild mit dass auf Deck 9 Rabarberbrei gibt, er brauchte 5 Versuche um das Wort Rabarberbrei halbwegs über die Lippen zu bekommen, und hat bei jedem Versprecher selbst immer mehr gelacht. Natürlich mussten wir den probieren obwohl wir vom Nordkappbuffet sehr voll waren. Aber frei nach Monaco Franze „A bissl wos geht imma no!“, und er schmeckte sehr gut. Den Abend ließen wir dann in Bar bei einer Flasche Heimatwein ausklingen.
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      :godtur:
    • 310.23 schrieb:

      konnten füllten sich einige Gäste die Teller sehr voll, um dann nur einen kleinen Teil zu essen, der Rest wurde abserviert und entsorgt


      Ich denke das ist auch ein Grund, warum es das eine oder andere Buffet in Zukunft nicht mehr geben wird :( .

      Ansonsten schreibst du sehr umfangreich und die Bilder sind auch sehenswert.
      Vor allem das Bild Tag-06_04 ist interessant, der steht da mit dem Rentier genau so, wie bei unserem Besuch vor 4 Jahren :) .
      Gruß
      Suheela


      10/15 MS Finnmarken
    • Auf dem Weg hoch zu unserem eigentlichen Ziel wurde ein touristischer Stopp bei dem Samen Nils, dem Souvenirshop seiner Frau und seinem Rentier eingelegt. Dieses Rentier hatte keine rote Nase, damit war sicher es war nicht Rudolf.


      Stimmt, das heißt auch nicht Rudolph, sondern "Weiße Socke". Von unserem Tourguide erfuhren wir den Namen des weißen Rentiers, dass auch auf unserer Tour neben dem Samen als Fotomodell diente :D !

      Wie bei einem Buffet üblich, konnten füllten sich einige Gäste die Teller sehr voll, um dann nur einen kleinen Teil zu essen, der Rest wurde abserviert und entsorgt. Mir tut dabei das Herz weh, wenn ich sehe wie hier mit Lebensmittel umgegangen wird.


      Mir tut da auch das <3 weh! Deshalb habe ich auch alles brav aufgegessen, was ich mir selber draufgeschaufelt habe :D !

      Etwa 2 Km vor dem Nordkapgebäude begann der berüchtigte Nordkapnebel, der sich leider nicht mehr auflöste, obwohl starker Wind wehte.


      Den berüchtigten Nordkappnebel bekamen wir auf unserer Tour auch zu sehen und zu spüren. Hätte aber gerne auf diese Erfahrung verzichtet, denn es war nicht nur windig, sondern auch sehr feucht, was für die Kamera nicht so toll war...

      Später am Abend teilte uns Eskild mit dass auf Deck 9 Rabarberbrei gibt


      Rharbarberbrei? Wieso gab's den auf unserer Tour nicht :grumble: ?

      @310.23
      Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die tollen Fotos! Das erinnert mich an meine eigene Tour, wo vieles (aber natürlich nicht alles) ähnlich ablief. Bitte weiter so und :sdanke: für's teilhaben lassen.

      LG
      Aurora B.
    • Nachdem der Wellengang den ganzen Abend und Nacht gleichgeblieben ist schliefen wir wie die Babys. Das leichte Schaukeln der am Abend genossene Wein und das Schlafmittel aus gebrannter Mostbirne trugen sicher dazu bei. Ausgeruht und entspannt ging es zu Frühstück, ein Blick aus den Fenstern in der Aula zeigte uns einen grauen Himmel, mit diesem erfolgte auch der Anlauf von Kirkenes . Beim Anlegemanöver, das sanft wie immer erfolgte konnte man von Deck aus bereits den wartenden Putztrupp sehen, welcher zur Reinigung der frei werdenden Kabinen an Bord kommen sollte. Nachdem das Anlegemanöver beendet war durften als erstes die Gäste von Bord welche uns verlassen mussten, dann folgten die Ausflügler. Wir selbst gingen in die Stadt um sie auf eigene Faust zu erkunden. Als ersten gingen wir mal zur Andersgrotte, wo wir vor verschlossenen Türen standen. Anschließend suchten wir den Russenmarkt den es hier geben sollte. Damit meine ich nicht die in Kraut eingelegten Heringe, sondern einen Markt der von Russen in Kirkenes veranstaltet wird. Leider suchten wir ihn vergeblich da dieser immer nur am letzten Donnerstag im Monat stattfindet. So schlenderten wir durch die Stadt um uns die Beine zu vertreten. Die kleinen Häuschen für die diversen Müllcontainer waren toll. Nach einiger Zeit meinten unsere Damen sie hätten Gusto auf einen Kaffee und da es kurz nach 10 Uhr war, meinten wir Männer ein Frühschoppenbier wäre auch gut. Dies war gar nicht so einfach zu bekommen, wie wir feststellen mussten. In der Nähe der Kirche besuchten wir ein Kaffeehaus und bestellten bei der Kellnerin 2 Biere und 2 Kaffee. Sie meinte der Kaffee ginge in Ordnung doch für das Bier müssten wir warten. Auf die Nachfrage warum wir warten müssten, meinte sie es ist noch nicht 11 Uhr. Wir entgegneten freundlich in 15 Minuten wird es 11 Uhr, sagte sie das wir dann die 15 Minuten warten müssen. Wir müssen ziemlich dämlich geschaut haben, weil die Kellnerin erklärte uns dass sie vor 11 Uhr keinen Alkohol ausschenken dürfe. So warteten wir brav und genossen im Anschluss unser Bier. Im Anschluss ging es wieder Richtung Schiff, da um 12h30 Abfahrt und Mittagessens Zeit war. Leider ist Kirkenes auch der Wendepunkt der Reise, was uns wehmütig stimmte, da es von nun an zurück Richtung Bergen ging. Nach dem Abgang aus Kirkenes waren die Wellen und der Wind etwa gleich stark wie am Vortag, und je weiter wir uns entfernten desto mehr ließ sich wieder die Sonne blicken. In Vardø besuchten wir während des Aufenthaltes die kleine Festung Vardøhus. Hier wurden wir von einer jungen blonden Norwegerin in Empfang genommen, die uns zu der Anlage führte. Den Eintritt entrichteten wir bei zwei Soldaten der Norwegischen Armee. Leider ist hier nur eine Stunde Zeit, diese Wehranlage und das kleine Museum hätten sich etwas mehr Zeit verdient. Nach dem Abendessen sahen wir uns das Anlegemanöver in Båtsfjord an, bei dem sich Folgendes ereignete. Während sich die Trollfjord langsam dem Kai näherte, schoss ein Hafenarbeiter mit seinem Gabelstapler aus der Lagerhalle heraus und fuhr zum Bug um die Leinen in Empfang zu nehmen. Leider war er zu schnell dran, denn als er bremste touchierte er ein auf einem Anhänger abgestelltes Boot. Während er die Leinen an Land zog und an den Pollern befestigte kam sein Kollege mit einer Dose weiße Paste und einem Tuch und versuchte den Kratzer weg zu polieren. Der Erfolg war nicht gegeben, und so rügte er laut seinen Kollegen. Worauf dieser sich noch mehr verärgert wieder auf den Gabelstapler setzte und in die Lagerhalle fuhr, was aber nicht ohne Probleme abging da er mit dem Gabelstapler nun auch noch die Führungsschiene des Rolltores aus der Verankerung riss. Der zu Hilfe geeilte Kollege musste sich nun sputen denn die Heckleinen waren noch nicht festgemacht. Dieser Vorfall erzeugte am Umlaufdeck einiges an Gelächter. Nach dem kurzen Aufenthalt ging es weiter dem Süden entgegen. Der Rest des Abends verlief ruhig. Später am Abend gab’s noch die Begegnung mit der MS Kong Harald, erst später am Abend beruhigten sich der Wind und die See. Wir genossen am Sonnendeck, dass nun auch wieder seinen Namen verdiente, eine gute Flasche Wein und zum Abendausklang noch viel Mitternachtssonne. Beim Bezahlen verweigerte die Cruisecard wieder mal ihren Dienst. Danach ging es Richtung Kabine, meine Frau musste die Türe öffnen da meine Cruisecard auch hier nicht wollte. Licht brauchten wir in der Kabine keines, da uns die Sonne genug davon spendete. Am Kabinenfenster hatten sich Salzkristalle festgesetzt, diese rührten von dem erhöhten Seegang und dem Flugwasser her und ergaben ein schönes Bild. So ging gegen 2 Uhr wieder ein anstrengender Tag zu Ende.
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      ... 7/2014 MS Trollfjord
      ...2-3/2018 MS Finnmarken
      :godtur: