*** 50 Jahre und kein bisschen leise*** – MS Lofoten, gelbe Südwester und Trillerpfeifen

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    • *** 50 Jahre und kein bisschen leise*** – MS Lofoten, gelbe Südwester und Trillerpfeifen

      Keine Angst, hier kommt jetzt kein weiterer Reisebericht von der Jubiläumsreise. Muddi und Capricorn berichten so ausführlich – und bei dem einen und anderen Beitrag kann ich nicht umhin, den auch zu kommentieren. Da könnte ich mich oft nur wiederholen!

      Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich hier vor allem Bilder einstelle und vielleicht die eine oder andere Anekdote oder Sichtweise, die noch nicht erläutert wurde. Es wurden ja auch schon Stimmen laut, hier wäre zu viel Text und zu wenige Bilder. Da kann ein wenig Abhilfe geschaffen werden.

      Aber warum ich genau auf dieser Jubiläumsreise mit dabei war, möchte ich doch gerne schildern. Und natürlich auch meine Sicht der Vorbereitungsaktivitäten – also vorerst doch wieder viel Text!

      Wie alles begann!

      Mit großem Interesse habe ich sowohl die Minutt for Minutt-Reise der Nordnorge als auch die Forever Young-Tour der Nordstjernen verfolgt.

      Bei ersterer war ich froh, nicht dabei zu sein. Das war mir einfach zu viel Trubel. Aus Fernsehperspektive war es aber schön, die Aktionen in den Häfen zu erleben. Schön war es auch, die Begeisterung der Küstenbewohner zu sehen. Nun, die Norweger haben meiner Meinung nach insgesamt eine ganz besondere Einstellung zu ihrem Land. Sie sind stolz, Norweger zu sein und zeigen das auch.

      Bei der Forever Young-Tour tat es mir leid, das nicht persönlich miterleben zu können. Bei der Besichtigung hatte mir die Nordstjernen sehr gut gefallen – eigentlich noch besser als die Lofoten. Gerne wäre ich mit ihr noch gefahren, aber für eine Vorausplanung war ich damals zu kurz im Forum – und vielleicht auch noch nicht ganz so verrückt wie heute. Die Aktionen der Fories fand ich toll! Da wäre ich gerne dabei gewesen.

      Als es dann in mein Bewusstsein drang, dass die Lofoten im März – meinem bevorzugten Hurtigruten-Monat – des Jahres 2014 ihren 50. Geburtstag feierte, setzte sich da der Gedanke fest, dass es doch auch schön sein müsste, auf so einer Geburtstagsreise mit dabei zu sein. Und ich hab´s zurückverfolgt – mein erster Eintrag im entsprechenden Thread hier im Forum stammt vom Mai 2012. Da war meine zweite Hurtigrutenreise vorbei, die dritte für März 2013 war gebucht – und die Planungen für 2014 liefen an. Zumindest einmal musste man doch mit der alten Lady fahren. Man weiß ja nicht, wie lange sie fahren darf.

      Sandra und Sven rochen auch Lunte, womit schnell klar war, alleine wäre ich auf dieser Tour nicht. Dass wir dann so viele wurden und es auch noch spezielle Kreuzungstouren geben würde, das wusste ich damals noch lange nicht.

      So richtig heiß wurde die Sache rund um den ersten Wiener Stammtisch im Februar 2013. Sven, Sandra und ich hatten gebucht - leider nicht die Kabinen, die wir gerne gehabt hätten, denn die waren mehr als ein Jahr vorher bereits alle weg. Am Stammtisch flüsterte mir Alfred, dass er auch schon die komplette Tour gebucht hätte, obwohl man da am Rosenmontag unterwegs wäre. Martin war in einer intensiven Nachdenkphase, Marion nützte den Aufwind des Wiener Stammtisches und buchte unmittelbar danach, obwohl sie ja eigentlich nach der Forever Young-Tour keine weitere Klassenreise mehr machen wollte. Aber Stammtische bieten sich eben dazu an, unter anderem auch für Gehirnunterspülung (Wortkreation von Marion) zu sorgen.

      Ich glaube, auch Birgit hat bald nach dem Wiener Stammtisch gebucht, dann folgten Bernhard und Jörg. Nach dem Hamburger Forentreffen im Mai 2013 hatte die Gehirnunterspülung auch dort stattgefunden – und Monika buchte! Somit waren etwa 10% der Kojen auf der Lofoten von Fories besetzt.

      Zwischenzeitlich zweifelten wir noch, ob wir den richtigen Termin gebucht hatten. Vielleicht wäre ja doch der Termin davor der richtige gewesen. Gut, dass wir die Tour um den 5. März gebucht hatten. Spät, aber doch besann sich auch Hurtigruten, dass das die eigentliche Geburtstagsfahrt war und versprach uns wenige Wochen vor der Reise spezielle Aktionen. Und die Tour davor wurde kurzfristig wegen eines verlängerten Werftaufenthaltes abgesagt. Also alles richtig gemacht!

      Und somit waren vor meiner Tour mit der Finnmarken im März 2013 insgesamt drei Hurtigruten-Reisen gebucht – die Märztour mit der Finnmarken, die Septembertour mit der Polarlys (weil es da Anfang 2013 auch dieses Sommerspecial geben musste) und die Jubiläumstour mit der Lofoten.
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • Die Vorbereitungen

      Als klar war, dass sich die Jubiläumstour zu einer Klassenreise entwickeln würde, war auch schnell klar, dass es für diese Tour aus Sicht unserer Gruppe einen Wunsch-Reiseleiter gab. Und zwar Asgeir, der auf der Forever Young-Tour Reiseleiter war und dann auf die Lofoten gewechselt hatte.

      Auf meiner Finnmarken-Tour traf ich in Trondheim auf die Lofoten. Das ermöglichte mir, dieses Schiff neuerlich zu besichtigen und vielleicht auch Asgeir, der gerade als Reiseleiter unterwegs war, zu flüstern, dass wir uns freuen würden, wenn er auf der Tour 2014 der Reiseleiter wäre. In meinem Gepäck befand sich der Forumskalender 2013. Den wollte ich überbringen. Leider war Asgeir an diesem Tag sehr beschäftigt. Die Lofoten war südgehend und viele Passagiere verließen das Schiff. Er musste sich darum kümmern, dass jeder in den richtigen Bus stieg. Aber ich konnte ihm den Kalender mit einem Gruß da lassen – und er hat ihn auch bekommen.

      Dass dann wirklich unser Wunschkandidat Reiseleiter war, erfuhren wir erst knapp vor der Reise von Nicole.

      Auf meiner Finnmarken-Tour konnte ich in Kirkenes auch unseren Außenposten Nicole kennen lernen. Wir hatten nur wenig Zeit, aber die Chemie stimmte und wir blieben in Kontakt.

      Im Vorfeld des Hamburger Forentreffens gab es schon einen sehr fröhlichen Abend mit Nicole und Hans. Und da wurde erstmals darüber gesprochen, dass es in Kirkenes im Zug der Jubiläumstour einen besonderen Event geben muss – für das Schiff und für die Fories!

      Ich bekam erst einmal den Auftrag, alle aus dem Forum zu informieren, dass sie keinen Ausflug buchen sollen, weil Nicole etwas mit uns unternehmen will.

      Als ich im September in Kirkenes war, holte mich Nicole zu einem Privatausflug ab. Und da haben wir viel überlegt und erste Pläne gemacht. Gefeiert werden sollte im Sami-Zelt. Wir sollten den nötigen Alkohol mitbringen, sie würde für den Rest sorgen. Und wer Nicole besser kennt, weiß, dass sie, wenn sie Pläne hat, diese dann auch umsetzt. Sie organisierte einen Event am Kai und dann auch noch eine Feier für uns.

      Wer was an Sekt und diversen anderen Getränken mitnahm, wurde innerhalb der Gruppe per PN geregelt.

      Parallel zu den Planungen für die Jubiläumstour entstanden Pläne für diverse Schiffskreuzungen mit Forentreffen in den Häfen. Trondheim bot sich als Begegnungshafen wegen der langen gemeinsamen Liegezeit einfach an. Zwei Schiffe kamen dafür in Frage – die südgehende Nordkapp und später die nordgehende Nordnorge. Und auf beiden Schiffen gab es Fories, mit denen es zu Begegnungen kam.

      Und noch etwas musste organisiert werden!

      Marion feierte ihren Geburtstag am Tag nach unserem Jubiläumsschiff. Und sie hatte bereits verkündet, dass sie uns alle in Tromsø in die Olhallen einladen würde. Klar, dass wir sie auch überraschen wollten. Am 2. Wiener Stammtisch, der ja fast schon so etwas wie eine Vor-Jubiläumsaktion war – fast alle Teilnehmer der Jubiläumstour waren dabei – wurden beim Frühstück im Hotel Z. erste Pläne gewälzt, die dann per PN noch verfeinert und dann in die Tat umgesetzt wurden. Marion hatte es uns im Vorfeld aber leicht gemacht, mit unseren Überraschungen ihre Wünsche zu treffen!

      Die gelben Südwester – fast hätte ich sie vergessen!

      Bereits beim 1. Wiener Stammtisch gab es Überlegungen für eine spezielle Gruppenaktion für die Jubiläumstour – ein weiteres Banner, T-Shirts, …

      Im Sommer haben Alfred, Sandra und ich dann weiter überlegt. Schlussendlich war die Idee, gelbe Südwester bedrucken zu lassen, dann doch die, die man relativ gut umsetzen konnte. In unseren Fotoarchiven suchten wir nach Fotos von der Lofoten. Ich musste auf meiner Polarlys-Tour im September einen gelben Hurtigruten-Südwester probieren und auch fotografieren und dann einen kaufen und Alfred schicken. Vom Preis-Leistungsverhältnis her übertraf er andere Modelle. Alfred konnte dann seinen Bruder für das Design gewinnen und eine Firma auftun, die das dann auch auf die Hüte druckte. Mir fiel die Aufgabe zu, Bestellungen zu sammeln. Nicole war die erste, die bestelle – gleich vier Stück! Die Verteilung übernahm dann wieder Alfred!

      Anfangs fanden die Idee mit den Südwestern ja nicht alle so gut. Einige hätten lieber rote gehabt. Aber jetzt, nach der Reise, kann ich nur sagen, dass das eine tolle Sache war. Wir waren einfach immer Farbtupfer und wurden von anderen Reisenden auch darauf angesprochen, wo man die denn kaufen könne.

      T-Shirts mit Jubiläumsaufdruck

      Marion schickte mir etwa zwei Wochen vor dem Wiener Stammtisch ein Foto von einem speziell für die Tour bedruckten T-Shirt. Ich war begeistert und fragte an, ob sie etwas dagegen hätte, wenn ich mir auch so ein Shirt machen ließe. Sie hatte nichts dagegen. Auch Sandra wurde aktiv und so konnten wir beim Wiener Stammtisch zu dritt mit unseren speziellen T-Shirts auftreten.

      Das hatte natürlich Folgen! Es wurden auch von anderen Mitreisenden noch schnell Shirts in Auftrag gegeben, sodass wir auch damit nicht unauffällig blieben!

      Marion hat dann auch noch spezielle „Visitenkarten“ für die Tour produziert, die wir dann gemeinsam mit unseren Cruisecards trugen. Auch darauf wurden wir immer wieder auch von der Crew angesprochen.

      Gerade jetzt beim Schreiben wird mir bewusst, mit wie viel Liebe zum Detail so manche Vorbereitungen getroffen wurden. Aber auch das hat Spaß gemacht und dazu beigetragen, dass diese Reise zu einer ganz besonderen wurde.
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • 1. März 2014 - Anreise nach Bergen

      Na, funktioniert ja!

      Das Einchecken für den Flug erledigten Sandra und ich am Vortag zeitig in der Früh – mittels Telefonkontakt. Sandra wollte im Flieger ganz hinten sitzen, ich auf dem Flug nach Bergen unbedingt links beim Fenster. Auf der linken Seite hatte man bei gutem Wetter beim Anflug eine wunderbare Sicht auf Bergen .

      Beide Wünsche konnten erfüllt werden, es waren noch Plätze frei. Sandra wählte für sich und ihren Vater die letzte Reihe, ich nahm den Fensterplatz eine Reihe weiter vorne. Ich schlug noch vor, die letzte Reihe nicht zu nehmen. Aber nein, Sandra wollte unbedingt. Na, dann bitte!

      In der Maschine von Frankfurt nach Bergen dann beim Einsteigen die große Enttäuschung! Die letzte Reihe hatte keine Fenster!

      Unsere Mitreisenden von der Jubiläumstour ab Frankfurt – Alfred und Manuela – hatten Gangplätze gewählt, also auch keine Sicht nach unten.

      Und das habt Ihr versäumt:



      Bryggen in der Sonne:

      Meine Lieblings-Fischsuppe im Bryggelofted & Stuene:

      Traumhafter Spaziergang am Fløyen ! Da sind keine verkehrten Bilder dabei, sondern die Spiegelungen waren so toll!





      Der Versuch eines Sonnenuntergangs:

      Das abendliche Bergen :



      Manch einer turnt gerne:

      Unser Abend-Meeting auf der Kong Harald:

      Als wir gerade beim Verzehr unserer Burger waren, kam sehr schwungvoll und zielstrebig eine Frau auf uns zu. Sie fragte uns, ob wir wissen, ob die Lofoten morgen auch sicher nach Bergen kommt. Natürlich fragten wir sie, warum sie das uns fragt. Sie erzählte, sie sei stille Mitleserin im Hurtigforum und wisse also, dass wir uns heute hier treffen. Deshalb sei sie vorbeigekommen, um von uns etwas über die Lofoten und ihren Verbleib zu erfahren.

      Zu diesem Zeitpunkt wussten wir dazu auch noch nichts. MT schwieg sich aus – erst einige Stunden später, bevor wir uns in der Nacht trennten, konnten wir den Informationen auf MT entnehmen, dass die Lofoten am späteren Vormittag in Bergen eintreffen würde.

      Blumenerde gibt es auch in Bergen :

      Dank des Tipps eines Forenmitgliedes weiß ich seit einem Jahr, dass man auf den Turm des Clarion Collection Hotels ganz einfach hinauffahren konnte. Man musste sich nur an der Rezeption die Key Card für den Ausgang besorgen und konnte so lange da oben bleiben wie man wollte – bei ganz toller Aussicht.

      Niemand aus unserer Gruppe hatte das gekannt – und es waren alle ganz begeistert davon!



      Übrigens bin ich beim neuerlichen Lesen des Live-Berichtes darauf gekommen, das offensichtlich doch ich die Urheberin des Spruches „Uns geht´s supergut!“ war. Ich habe diesen Ausspruch nämlich bereits am Flughafen in Frankfurt im Forum gepostet.

      Hier der Beweis:

      norwegenfan.123 schrieb:

      Uns geht es jedenfalls supergut!
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • Capricorn schrieb:

      Für einen Kommentar wurden mir eben 25 Bilder versprochen.
      Was ist das denn hier für ein Kuhhandel? :laugh1: :laugh1: :laugh1:
      Ok, wenn es "meine" Reise gewesen wäre, würde ich wahrscheinlich auch darauf brennen, möglichst schnell mehr lesen und gucken zu können. :whistle3:
      Aber auch ich lese und gucke hier gerne mit. :mosking:

      :sdanke: Gerda für den 3. "Band" der Trilogie (oder kommen noch mehr Reiseberichte Eurer Tour?) ;)
      Liebe Grüße, Goldfinch
      :ilhr:


      Links zu meinen Reiseberichten: siehe Profil ...
    • 2. März 2014 – Bergen und die Begrüßung des Geburtstagskindes

      Goldfinch schrieb:

      oder kommen noch mehr Reiseberichte Eurer Tour?)

      Kann ich nicht sagen, ob noch jemand berichten will!

      So weiter im Programm.

      Die meisten von uns hatten Zimmer im Thon Hotel Brygge gebucht. Sven und ich hatten ein Zimmer im 10. Stock mit diesem Ausblick:

      Beim Auschecken fragte mich der freundliche Herr an der Rezeption, ob mit dem Zimmer alles in Ordnung gewesen wäre. Ich bestätigte das und meinte, es hätte einen besonders schönen Ausblick. Da wollte er wissen, ob wir dieses Zimmer auch bei unserer Rückkehr wieder bekommen wollten. Ich konnte dem nur zustimmen. Er versprach, sich zu bemühen – und er hatte sich bemüht. Wir bekamen wieder dieses Zimmer.

      Was ich an diesem Hotel nun nach mehreren Aufenthalten besonders schätze, ist das sehr gut sortierte Frühstücksbuffet. Und als Waffelmonster (Nicole gab mir diesen Namen!) bin ich natürlich auch sehr glücklich, dass es hier immer ein Waffeleisen und Waffelteig gibt.

      Diesmal musste ich das Waffeleisen erst aufheizen, aber mir folgten dann doch einige und bereiteten sich auch eine frische Waffel zu!

      Da wir damit rechneten, dass die Lofoten zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr an Nordnes vorbeiziehen müsste, machten wir uns nach dem Frühstück auf zu einem gemütlichen Spaziergang dorthin.

      Der Blick auf Bryggen :

      Manche Fories trifft man immer wieder:

      Sie kommt:

      Und sie ist da:

      [YouTube='https://www.youtube.com/watch?v=IvB3cvOaMPI','wide'][/media]


      Sie war nicht leise bei der Einfahrt, aber wir mit unseren Trillerpfeifen, die Sven beigesteuert hatte, machten ihr alle Ehre!

      Da sich das Wetter verschlechtert hatte und der Himmel nun gerade ansetzte, unanständig zu sein, musste überlegt werden, was jetzt als nächstes anstand. Da ich Bergen nun schon recht gut kenne und keine Lust auf Museum hatte, entschied ich mich, wieder einmal das Aquarium von Bergen aufzusuchen. Da schlossen sich dann auch einige an. Ich finde es hier immer wieder sehr schön!





      Dieser hier konnte sich gut mit Sven unterhalten!

      Die ersten Erschöpfungszeichen!

      Aber nicht bei dem!

      Dann brauchte ich noch einmal richtigen Kaffee – und diese kleine Bäckerei gegenüber vom Fischmarkt hatte ich noch vom Vorjahr in guter Erinnerung. Damals war ich hier mit Elfi! Und ich wurde nicht enttäuscht!

      Dann ging es zu Fuß oder mit Taxi zum Hurtigruten-Terminal. Nach dem Einchecken (Unsere Wünsche bezüglich Essenssitzung hatte man alle erfüllt!) und der Sicherheitseinweisung endlich …

      Dann das berühmte Bergen-Buffet!



      Zur Informationsveranstaltung erschienen nicht nur wir mit den gelben Südwestern!

      Wir hatten es uns schon gemütlich gemacht!

      Und um 22.30 Uhr ging es endlich los – mit einem letzten Blick auf Bergen !

      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „norwegenfan.123“ ()

    • Sehr schöne Bilder !! Danke für die Ergänzung in Form eines bildlastigen Berichtes !

      norwegenfan.123 schrieb:

      aber wir mit unseren Trillerpfeifen, die Sven beigesteuert hatte

      Hab ich was auf den Ohren ? Ich höre hier nur Indianergeheul. Hat Schnbln die Trillerpfeifen nicht erst an Bord der Lofoten ausgegeben ?
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • Capricorn schrieb:

      Hat Schnbln die Trillerpfeifen nicht erst an Bord der Lofoten ausgegeben ?

      Ja, Alfred, Du hast recht!
      Ich hatte das Video vor zwei Wochen bei Youtube eingestellt und es jetzt nicht noch einmal angesehen. Hatte mir eingebildet, wir hätten da schon getrillert. Aber laut waren wir auf jeden Fall!
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BRITANNICUS“ ()

    • Hallo liebe Gerda!

      Tusen takk für deine Schilderung der Planung für die Jubi-Tour sowie deiner bildlichen und schriftlichen Eindrücke des Startes dieser besonderen Tour auf diesem besonderen Schiff :love: . Hach, soo schön die Bilder der Fischsuppe im Restaurant "Bryggeloftet" und des Bergen-Buffets an Bord MS Lofoten :dance:. Da steigt gleich mal mein Appetit :essen:. Und ich muss noch soo lange warten bis März 2015 :girl_cray2:.

      Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung deines Berichtes :clapping:.

      LG

      foerdesprotte :)
    • 3. März 2014 – Reinigungs- und Reparaturarbeiten auf dem Schiff

      Die erste Nacht auf dem Schiff war für mich nicht so toll. Gefühlt hatte ich vielleicht zwei Stunden geschlafen. Das Bett war o.k., wenn auch mit 70 cm sehr schmal. Aber dieses Schiff hatte in 50 Jahren so viel erlebt, dass es mir offensichtlich alles in der ersten Nacht erzählen wollte. Ich wusste, dass wir eine eher laute Kabine hatten, aber so laut hatte ich es mir nicht vorgestellt. Einige Geräusche konnte man durch Einklemmen von Papier reduzieren, aber die Lofoten blieb gesprächig.

      In Alesund kaufte ich in einer Apotheke Oropax – diese benötigte ich gerade einmal zwei Nächte, dann hatte ich mich daran gewöhnt, dass das Schiff zwar 50 Jahre alt, aber eben kein bisschen leise war.

      Eigentlich war ich froh, als der Wecker läutete. Meine ersten Fotos von diesem Tag sind von 06.25 Uhr von der Begegnung mit der Midnatsol. Und ich war bei weitem nicht alleine draußen!



      Bei der Einfahrt nach Maloy war ich wie auch auf jeder anderen Reise natürlich auch draußen. Mir gefällt diese Hafeneinfahrt.



      Und ich musste schon deshalb von Bord gehen, weil ich dieses Foto machen wollte:

      Die Lofoten war ja am Vortag direkt aus der Werft gekommen – und sie war so gar nicht jubiläumsmäßig herausgeputzt. Nach dem Frühstück war dann erst einmal Großreinemachen angesagt. Unter der fachkundigen Anleitung der Truppe bemühen sich Sandra und Monika, den Kristallpalast, der unser Basislager werden sollte, etwas wohnlicher zu gestalten. Später haben wir dann noch einige blaue Stühle so weit gereinigt, dass man sie gefahrlos benützen konnte.



      Und dann wurde vor der Einfahrt in Torvik auch für andere sichtbar das Festtagskleid wieder angelegt.

      Hier ein Foto von Torvik . Da glaubt keiner, dass wir eine Winterreise gebucht hatten.

      In Alesund teilten sich die Wege. Einige hatten den Ausflug zum Aquarium gebucht, einige wollten den Aksla zu Fuß besteigen (die Treppen waren begehbar!) und einige wählten die Auffahrt mit dem Taxi. Der Blick von oben war auf jeden Fall wieder ein Erlebnis!



      Wir machten auch einen Abstecher zu den Bunkern aus dem 2. Weltkrieg, die etwas oberhalb der Aussichtsterrasse an der Straße zu sehen sind.



      Hinunter ging es dann zu Fuß!

      In der Stadt dann wieder die schönen Spiegelungen:



      Wieder auf dem Schiff, versammelten wir uns im Kristallpalast – und das lange Warten begann. Einige hatten in ihren Kabinen Probleme mit der Dusche und der WC-Spülung und wollten unbedingt, dass das auch schnell wieder funktioniert. Haken für die Handtücher hätten sie auch gerne gehabt – solche Wünsche auch!

      Etwa 90 Minuten verspätet ging es dann endlich weiter – ohne, dass die Spülungen funktionierten – und es gab dann auch bald einen schönen Sonnenuntergang.



      In Molde war nur ein kurzer Aufenthalt, weil wir ja viel zu spät waren.



      Aber es war nett, denen, die beim Essen die erste Sitzung hatten, zuzusehen.

      Kristiansund hat mich nicht mehr wach erlebt. Ich war so müde von der letzten schlaflosen Nacht, dass ich meine Ohren mit Oropax verschloss – und es war mir ganz egal, was mir die Lady erzählen wollte, ich habe tief und fest geschlafen!
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2: