Mit der Eye of the Wind von Màlaga nach Teneriffa (17. -29. Oktober 2013)

    • 2013
    • Aber bestimmt muss es das nicht. :sdanke: norwegenfan123
      Es wird sich ja auch auch gleich bessern

      ... (Donnerstag, 24 Oktober)

      Gegen 18 Uhr frischt der Wind etwas auf.
      Wir setzen wieder alle Segel und diesmal kann ich tatkräftig mithelfen, da meine Hand nicht mehr schmerzt wie gestern.


      Wir segeln wieder, aber der Wind ist nicht sehr konstant, er erlaubt uns knappe 4 Knoten Fahrt.

      19.15 Die Sonne ist soeben ziemlich farblos in einem dicken Wolkensack verschwunden Grau in Grau lässt sich vor uns die Nordspitze Lanzarotes mehr erahnen als sichten.

      Der Wind will uns einfach nicht zu Hilfe kommen. Nach dem Abendessen müssen die Segel bereits wieder eingeholt und der Motor angeworfen werden.

      Es wird schnell dunkel. Das Meeresleuchten ist wieder da, aber die Sterne sind heute größtenteils von den Wolken verdeckt,
      die abends aufgezogen sind.
      Vor uns am Horizont ist jetzt ganz schwach der Lichtschein von Ortschaften zu sehen.
    • Meeresleuchten ist eine faszinierende Sache. Bewusst habe ich es aber auch nur beim Segler wahrgenommen.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

    • Ja, es war wirklich ein faszinierendes Schauspiel, ich habe es mir ganz lange angeschaut, um es mir gut einzuprägen, denn filmen oder fotografieren war nicht möglich.


      Und jetzt aufgepasst, wir laufen den nächsten Hafen an.

      Freitag, 25. Oktober – Ankunft in Playa Blanca, Lanzarote

      06.00 Uhr. Es ist noch dunkel. Die Luft ist lau und sehr feucht. Am Himmel steht zwischen vereinzelten dunklen Wolken ein zarter Halbmond.
      Von der Atlantik Dünung ist nichts mehr zu spüren.

      Wir haben nur noch zwei Stagsegel gesetzt und ziehen langsam an der Lichterkette von Arrecife vorbei, während im Südwesten die Lichter von Corralejo auftauchen.
      Etwas später kann ich im fahlen Morgenlicht ganz im Süden die Umrisse der Insel Fuerteventura ausmachen. Auf einer Klippe Steuerbord voraus blinkt ein Leuchtturm. Nathanja gibt auch ein Lichtsignal.

      Die verbliebenen Segel werden eingeholt und die Fahrt gedrosselt.
      Während es tagt steuern wir ganz gemächlich den Hafen von Playa Blanca de Yaiza an wo wir um 9 Uhr anlegen.


      Kaum hat die Zivilisation uns wieder, klingelt auch schon mein Handy, aber anstatt Grüße von zuhause bekomme ich von meinem
      Chef einen Sonderauftrag für meinen ersten Arbeitstag nach meiner Rückkehr, Arbeitsunterlagen folgen per Mail. Es ist zwar ein ehrenvoller Job, aber ich schiebe das jetzt erst mal zur Seite, denn ich bin ja immer noch im Urlaub und nach viereinhalb Seereisetagen erstmals wieder an Land, wenn auch mit dem Gefühl immer noch auf schwankenden Schiffsplanken zu stehen.


      Fortsetzung folgt sobald als möglich
    • Ich plante vor Jahren auch mal dort Urlaub zu machen, da hätte ich wahrscheinlich auch den Flieger genommen, aus verschieden Gründen wurde dann aber doch nichts draus.
      Wenn du Lanzarote kennst, wird dir was jetzt folgt wohl bekannt vorkommen.

      Montañas de fuego

      Wir marschieren gemeinsam ins Städtchen.
      Kathrin will die Gegend per Fahrrad erkunden, Urs nimmt sich einen Mietwagen.
      Wir anderen mieten zusammen einen Siebenplätzer und bekommen vom Autoverleiher eine CD mit den verschiedenen Sehenswürdigkeiten mit auf den Weg.

      Zuerst geht es zu den Salzfeldern der Salinas de Janubio, dann nach Los Hervideros, wo die unermüdliche Brandung des Atlantik riesige Grotten ins harte Lavagestein frisst.
      Nächste Station ist die Laguna Verde von El Golfo, ein von Mikroorganismen giftgrün gefärbter See in einer außerirdisch wirkenden Landschaft aus rotem und schwarzer Lavagestein.

      Die Insel Lanzarote ist vulkanischen Ursprungs. Sie stieg vor 15 Millionen Jahren durch die vulkanische Aktivität nach den Auseinanderbrechen der afrikanischen und der amerikanischen Kontinentalplatten aus dem Meer.

      Nachdem wir an der Costa Azul frischen Fisch gegessen haben, nähern wir uns jetzt der Montaña de fuego, dem Vulkan Timanfaya.
      Seine letzten Aktivitäten liegen aus geologischer Sicht, noch nicht sehr lange zurück. Im Jahr 1730 begann ein verheerender Ausbruch, der ganze sechs Jahre andauerte.
      Im Jahr 1824, also vor weniger als 200 Jahren, spie der Vulkan zum letzten Mal Magma, Feuer und Asche über die Insel.
      Das ganze Gebiet um den Timanfaya wurde 1974 zum Nationalpark erklärt und abgesperrt. Hier darf man nicht auf eigene Faust herumspazieren, nur per Kamel Karawane oder Autobus.


      Wir lassen das Auto auf dem Parkplatz und steigen in den Bus, der uns in einer halbstündigen Rundfahrt die interessantesten Stellen rund um den Vulkan zeigt. Die verschiedenen Lavaformationen, mehrere Vulkankegel, Aschefelder und von Flechten besiedelte Lava. Leider kann ich nur durchs Fenster filmen und fotografieren.

      Nach der Rundfahrt gibt es noch eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Show:
      Dürre Zweige, die in einer Felsspalte Feuer fangen und ein Eimer Wasser der, in eine Rohr im Boden gegossen sofort als Dampf wieder hinaus zischt, zeigen uns was für eine extreme Temperatur da knapp unter der Erdoberfläche herrscht.


      Als nächstes ist eine Weinprobe angesagt. Auf der Lapilli Schicht die den ursprünglich nährstoffreichen Boden bedeckt werden hier in trichterförmigen Mulden Reben angebaut.

      Mich interessiert die Umgebung mehr als der Wein, ich filme und fotografiere, muss aber den Film auf Verlangen des erbosten Winzers wieder löschen, obwohl ich weder ihn noch seine Frau, sondern die Aussicht vor seinem Haus und seine beiden Hunde aufgenommen habe.


      Ob er wirklich um seine Privacy fürchtet, oder ob er nur verärgert ist, dass von sechs Personen nur einer eine Flasche Wein gekauft hat?
    • Bevor ich schlafen gehe, möchte ich den Tag doch noch beenden.

      Auf der Rückfahrt machen wir noch in Puerto del Carmen auf einen Drink Halt.
      Die Wolken haben sich verzogen, das weiße Städtchen liegt friedlich, vom weichen Abend Licht angestrahlt in der malerischen Bucht.

      Abendbrot gibt es wieder auf dem Schiff.
      Vorher lassen wir uns aber noch von den prächtigen Farben des Abendhimmels über der Insel Fuerteventura verzaubern.

      Danach findet die Preisverleihung des EATER Wettbewerbs statt. Der Tipp von Urs lag unserer effektiven Ankunftszeit am nächsten.
      Er bekommt großen :clapping: und ein Candellight Dinner Set für zwei: Es besteht aus einem Päckchen Chips mit Ketchup, einer Getränkedose mit zwei Trinkhalmen, zwei Schokoriegeln und zwei kleinen Kerzen. :laugh1:
      Damian und Kathrin gehen mit der Crew in den Ausgang, wir anderen bleiben an Bord und genehmigen uns mit Blick auf einen künstlichen Timanfaya, den köstlichen Wassermelonenpunsch den Frank gebraut und in einer großen Angurie angerichtet hat.
    • Komisch was man so erlebt :wacko:

      Aber Lanzarote ist in der Tat eine faszinierende Insel. Ich war zweimal da (auch mit dem Flieger... :D )
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    • Hallo Skippertje,

      ich komme erst jetzt dazu, Deinen Reisebericht zu lesen. Konnte ihn dafür bis hierher in einem Rutsch genießen. :sdanke: :sdafuer:
      Das liest sich nicht nur gut, sondern sieht auch noch super aus: das Schiff, die Delfine, die schönen Lichtstimmungen. Da bekommt man Lust, direkt an Bord zu gehen. :girl_sigh:
      Und bei Gibraltar und Lanzarote sind sofort wieder ein paar Urlaubserinnerungen da. :girl-dance:
      Ich freue mich schon auf die Fortsetzung...
      Liebe Grüße, Goldfinch
      :ilhr:


      Links zu meinen Reiseberichten: siehe Profil ...
    • Alle an Bord bitte, die Fahrtgeht gleich weiter.

      Samstag, 26. Oktober - Letzter Seereisetag

      Wegen der gestrigen „Bowlen-Party“ wache ich heute erst um 8 Uhr auf.
      Also heißt es schnell duschen und frühstücken, wir wollen ja noch den Papageienstrand anschauen und müssen das Mietauto wieder abgeben.
      Der Himmel ist wolkenlos. Wir fahren den Wegweisern zur Punta Papagaya nach, stehen dann aber, nach einem nicht geteerten Straßen Abschnitt plötzlich vor einer Schranke. Die Weiterfahrt kostet 3 Euro Eintritt und wir erhalten die Auskunft, dass bis zum Ziel noch gut 3 Kilometer auf der Schotterstraße zu fahren sind. Wir beschließen umzukehren, schließlich wollen wir ja nicht riskieren, dass die Eye of the Wind ohne uns ablegt.


      Kurz nach 10 Uhr verlassen wir den Hafen von Playa Blanca und nehmen die letzte Strecke dieser Reise in Angriff.

      Nachdem wir die beiden Inseln hinter uns gelassen haben ist kommt endlich der richtige Wind auf. Wir können Segel setzen, den Motor abschalten und segeln mit 6-7 Knoten auf Teneriffa zu.
      Käpt’n Julius blüht förmlich auf wenn die Eye unter Segel steht und auch wir freuen uns über das beinah lautlose Dahingleiten.

      Der Himmel ist fast wolkenlos, kleine Schaumkrönchen tanzen auf dem dunklen Wasser. Manchmal spritzt eine Welle am Bug hoch. Da meine Fotoausrüstung nicht nass werden soll, verzichte ich deshalb darauf meinen Lieblingsplatz beim Klüverbaum einzunehmen.

      Gegen Abend ziehen am westlichen Horizont Wolken auf und sorgen für eine dramatisches Schauspiel beim Sonnenuntergang.
      Danach wird es rasch dunkel doch schon bald kann man im Süden die Lichter von Gran Canaria sehen, sie verblassen langsam während wir weiter Richtung Westen ziehen.
      Gegen 22 Uhr ist zeigt vor uns ein ganz schwachen Lichtschein an wo Teneriffa liegt.
      Leichte Wehmut kommt auf, dies ist die letzte Nacht auf See, morgen früh werden wir den Zielhafen erreichen.
    • Ja, das Ende nähert sich leider mit Riesenschritten und ich möchte euch noch ein paar Stücken vorsetzen, denn von morgen bis Dienstag werde ich pausieren, da ich auf ein verlängertes Wochenende zu meinem Enkelchen ins Südtirol fahre.

      Sonntag, 27. Oktober ­Ankunft in Santa Cruz de Tenerife

      Heute Nacht wurden die Uhren wieder um eine Stunde auf die Winterzeit zurückgestellt.
      Ich steige noch bei Dunkelheit an Deck. Es ist nicht mehr windig, aber sehr feucht. Vor die dunklen Umrisse von Teneriffa mit den blinkenden Lichtern von Santa Cruz.

      Immer noch unter Segeln und ganz ohne Motor gleiten wir beinah lautlos darauf zu. Einige Segel mussten zur Geschwindigkeitsreduktion allerdings eingeholt werden, damit wir nicht zu früh ankommen.

      Langsam dämmert es. Die Sonne kämpft sich durch dicke Wolken und immer deutlicher werden die schroffen Hänge des Anaga Gebirges sichtbar, das gleich an der Küste steil emporsteigt.
      Über den Gipfeln hängen graue Wolken, die den mächtigen Vulkan El Teide vollständig verhüllen.

      Ein kurzer Regenschauer begrüßt uns, als wir kurz nach zehn Uhr in den Hafen von Santa Cruz de Tenerife einfahren. Er gehört zu den größten spanischen Seehäfen des Atlantik.

      Mit einem langen Landemanöver wird die Eye of the Wind am Pier vertäut. Wir gehen an Land.
    • Danke, also weiter im Text:


      Santa Cruz, La Laguna ...

      Wir beschließen ein Auto zu mieten, um die Insel zu erkunden. Der Wagen ist aber erst um 13.30 abholbereit, deshalb schlendern wir ein wenig durch die Stadt, wobei Kathrin und ich feststellen, dass unser Hotel Atlàntico in der Haupteinkaufsstraße der Fußgängerzone liegt.
      Ich hatte ja eigentlich das Océano gebucht, das ist jedoch zur Zeit wegen Umbau geschlossen.

      Auf dem kleinen Spaziergang erhalten wir einen ersten Eindruck von Santa Cruz:
      Die Plaza España, der großzügige Parque Garcia Sanabria, die Plaza Candelaria und die unweit davon stehende Fabrica La Lucha in lachsfarbenem Jugendstil. Kunstvoll geschreinerte, massive Türen und der dornenbewehrte Florettseidenbaum (Ceiba speciaosa) mit seinen zierlichen Blüten ziehen unsere Aufmerksamkeit an.

      Steinlöwen bewachen die Puente General Serrador, die über die Schlucht Barranco de Santos führt.
      Die Markthalle im maurischen Stil trägt den Namen Mercado de Nuestra Señora de Africa, während die Hauptkirche von Santa Cruz der Nuestra Señora de de La Concepción geweiht ist.

      Mit dem Auto erreichen wir dann die ehemalige Hauptstadt San Cristòbal de la Laguna, die etwa 10 km entfernt auf 500 m Höhe liegt. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende, schöne Städtchen mit seinem sehr gut erhaltenen historischen Zentrum zählt zum UNESCO Welterbe.
      Das Wetter ist wechselhaft, wenn der Wind auffrischt kann es hier oben ziemlich kühl werden und gelegentlich fallen sogar ein paar Tropfen Regen.

      Ich wäre gerne noch weiter in La Laguna herumspaziert, aber bei den anderen meldet sich der Hunger und so suchen wir ein Restaurant
      auf. Leider nur zweite Wahl, da die nette Bodega nebenan überfüllt ist. Und so ist denn das Essen nicht gerade umwerfend.
    • Und noch n'Stück.

      … und der schlafende Riese
      Auf der Autobahn erreichen wir die Westküste und fahren dort bis Puerto Cruz. Die Küste fällt hier steil zum Meer ab und es gibt keine Möglichkeit an den Strand zu gelangen. Deshalb wenden wir uns nach dem Besuch des Alexander von Humboldt Denkmals wieder dem Landesinnern zu.
      An Orotava vorbei führt uns die kurvenreichen TF-21 Carretera General de las Cañadas in die Höhe. Wir tauchen in eine Wolkenschicht ein und fahren eine Weile im Nebel.
      Beim ersten Halt am Aussichtspunkt nach der Ortschaft Aguamansa, sind wir auf über 1.000 Metern Höhe bereits über den Wolken, die Aussicht aufs Tal ist deshalb von einem weißen Flauschteppich versperrt.
      Hier befindet sich die Piedra La Rosa, ein interessantes, rosenförmiges Gebilde aus Basalt.

      Der Föhrenwald wird immer lichter und macht schließlich einer niedrigen Macchia Platz.
      Es geht aber noch ein gutes Stück weiter hinauf, bis endlich der Blick auf den majestätischen Vulkan El Teide frei wird.
      Eine große Linsenwolke verleiht ihm ein magisches Aussehen.

      Den Guanche, den Ureinwohnern des Insel war der schlafenden Riese heilig. Er ist Spaniens höchster Berg und seine 3.718 m hohe Kegelspitze is die höchste Erhebung über dem Meeresspiegel im ganzen Atlantischen Ozean.

      Hinter einer niedrigen Mauer sehen wir einen rot-weiß, gefleckten Hund mit großen Ohren. Er ist sehr mager, sieht aber nicht ungepflegt aus und trägt ein Halsband. Ich finde später heraus, dass es sich dabei um einen Podenco Canario, eine besonders schlanke, für die kanarischen Inseln typische Hunderasse handelt.

      Richtig abgemagert und struppig ist hingegen der arme schwarze Kerl der uns etwas später mitten auf der Straße entgegenkommt.

      Es ist bereits 18 Uhr vorbei, wir haben Frank gesagt, dass wir an Bord essen wollen und so nehmen wir, nach dem Foto-Halt bei dem Aufschluss der Lavaschichten, die Straße die uns über La Laguna wieder nach Santa Cruz zurückführt.

      Nebel kommt auf und schon bald geht ein ordentlicher Regen los.
      Auf inständiges Bitten der Mitfahrer passt Damian seinen forschen Fahrstil der engen und kurvenreichen Straße an, aber wir sind
      dennoch pünktlich zur Abendessens Zeit im zurück im Hafen.

      Der Eintrag ins Bordgästebuch muss jetzt noch getätigt werden. Kathrin hat, mit Hilfe von Gaby auf der Fahrt bereits einen Text entworfen und ihn uns vorgelesen. Ich zeichne die Eye of the Wind und wir unterschreiben alle.
      Nachdem wir dann noch unsere E-Mail Adressen ausgetauscht haben, begebe ich mich in die Koje und lasse mich zum letzten Mal von der Eye ganz sanft in den Schlaf wiegen.
    • Das Teide-Bild ist echt der Knaller. :thumbsup: Das man sich durch die Wolkendecke "kämpfen" muss, habe ich bei 2 von 3 Touren erleben dürfen. War ganz lustig, wenn man plötzlich über den Wolken ist und unter sich die Wattebäuschchen hat; sieht man sonst nur im Flugzeug. Du merkst, auch bei Teneriffa gibt's ein paar Urlaubserinnerungen...
      Schade, dass Du Dich schon das letzte Mal von der Eye of the Wind in den Schlaf schaukeln lassen darfst. :girl_sigh:
      Liebe Grüße, Goldfinch
      :ilhr:


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    • Die Stimmung dort oben war völlig surreal.
      Nach der Fahrt durch Wald und Nebel von Meereshöhe auf gut 2.000 Meter hatte ich, immer noch mit leichtem Schwankgefühl, den Eindruck mich in einem Traum zu bewegen.
      Für den Schluss des Berichtes muss ich euch leider auf Dienstag vertrösten, jetzt packe ich noch schnell meine Sachen zusammen, damit ich morgen früh losfahren kann. Drückt mir die Daumen für eine schnee- und eisfreie Fahrt.
      Schönes Wochenende
      Skippertje
    • Skippertje

      Dank für deinen Bericht über eine etwas andere Schiffsreise. Mit Genuss habe ich deine Schilderungen gelesen und die tollen, stimmungsvollen Bilder bewundert. Aber das Teide-Bild ist wirklich super!

      Beim Lesen über die Reben in Mulden kam mir sogleich unsere Reise auf die Azoren in den Sinn. Auch dort werden Reben so gepflanzt. Gewöhnlich trinken wir den Wein unserer Urlaubsdestination. Aber dieser Wein der Azoren wollte uns nicht schmecken , der hatte ein äusserst merkwürdiges Aroma - wir tranken dann wieder denjenigen vom portugiesischen Festland. wenn der Winzer nicht mehr Wein verkaufen konnte, auch wenn's vielleicht bei euch andere Gründe gab.

      Gute Fahrt und ein schönes Winterwochenende im Südtirol wünscht
      Berna
      Herzliche Grüsse
      Berna