Posten i Norge - Aktuelles & Kuriosa

    • Wird das Porto in Norwegen noch teurer?

      Posten ist letzte Woche von der europäischen Freihandelszone EFTA mit einer Strafe in Höhe von NOK 83.700.000 (ca. € 11.000.000) belegt worden. Grund ist die rechtliche Ausgestaltung des post i butikk-Konzepts, die Mitbewerber vom Markt fernhalte.

      Post i butikk ermöglichte Posten, die meisten Postämter zu schließen (ähnlich wie wir es ja auch bei uns kennen), wobei der Vertrag allerdings eine Klausel enthält, die es den Geschäftsinhabern untersagt, auch Dienstleistungen von Posten-Konkurrenten anzubieten. Unter den Beschwerdeführen war auch der deutsche Logistikkonzern DB Schenker, der nun erwägt, auch zivilrechtlich gegen Posten vorzugehen und Entschädigungszahlungen zu verlangen.

      Zugespitzt fragt sich also, wer das schlussendlich bezahlen soll? Aber man kann ja schnell eine "14" auf die Briefmarke drucken und hoffen, dass zuvor nicht noch zu viele A-Briefmarken gehamstert werden... :S
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    • Farvel Posten

      Das Postämtersterben greift auch in Norwegen um sich: In den letzten 20 Jahren sind 90% der einstmals vorhandenen Postämter im Königreich geschlossen worden und durch das unseren Postagenturen vergleichbare post i butikk-System ersetzt worden - alleine in den letzten zehn Jahren waren 700 Postämter von dieser Maßnahme betroffen. In zwei Jahren wird es dann in Bergen , Hordaland und Sogn og Fjordane nur noch ein einziges Postamt geben, nämlich das im Einkaufszentrum Xhibition in Bergen .

      Als Hauptgrund gibt Posten an, dass die Anzahl an Biefsendungen nachhaltig rückläufig sei. Guten Umsatz macht der Konzern aber mit der Paketzustellung - dem Internethandel sei dank.
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    • Donnerwetter, was für eine Erkenntnis...

      Die Post in Tromsø hat eine sensationelle Erkenntnis gewonnen : Mit Spikes an den Schuhen stürzt man nicht so oft :thumbsup: In 2009 sind 10 Briefträger aufgrund von Stürzen krank ausgefallen, in diesem Jahr bisher 2, insgesamt hat sich der Krankenstand halbiert :whistle3: Sie haben jetzt nämlich Spikes :good3: und freuen sich : Das sind die besten Schuhe, die wir je hatten. Na denn : Herzlichen Glückwunsch! ( das wussten wir schon immer ;) ) :mosking:
    • Neue Post nach der Wahl?

      Die derzeit in den Wahlumfragen vorne liegenden Oppositionsparteien Høyre und Frp planen für den Fall ihres Wahlsiegs eine zumindest teilweise Privatisierung auch der Briefpost in Norwegen. So solle sowohl das Monopol auf Briefe bis 50 Gramm Gewicht fallen, das Posten nach wie vor innehat, als auch die Sonnabendzustellung eingestellt werden, sodass der Postbote nur noch fünfmal die Woche käme.

      Die derzeitige Regierung spricht sich dagegen für eine Beibehaltung des status quo aus, um eine Schwächung des Dienstleisters Posten in der Fläche zu verhindern.

      Posten selbst hat übrigens schon mehrfach selbst mit dem Gedanken gespielt, die Sonnabendzustellung von Briefen und Paketsendungen einzustellen, möchte aber gleichzeitig die vielerorts von ihr durchgeführte Zeitungszustellung (auch sonnabends) weiterführen. :wacko1:
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    • Wo bleibt die Post....

      ....außer beim Empfänger?
      Eine kleine Geschichte in eigener Sache: Während meiner kürzlichen Reise habe ich 2x Postkarten geschrieben. Die ersten 3 Karten habe ich mit den Schiffsbriefmarken (für Liebhaber) beklebt und beim Reiseleiter an der Rezeption mit dem Schiffsstempel abstempeln lassen. Der hat sie dann zusammen in einen Din A4-Umschlag gelegt. Sie müssten extra aufgegeben werden. Das Ganze geschah am 2.11. in Trondheim und die Karten sind immerhin am 11.11. in Deutschland angekommen....
      Später nordgehend in Harstad habe ich nochmal 2 Karten geschrieben, sie mit normalen Briefmarken versehen und in den Briefkasten auf dem Schiff gesteckt. Heute bekam ich einen Anruf:
      Vielen Dank für Deine Karte, sie ist heute in einem Briefumschlag angekommen :8o: Absender war eine freundliche Dame aus Berlin, die meinte, dass eine Postkarte doch ihren Empfänger erreichen sollte. In dem Umschlag war noch eine Mitteilung der Dame, dass sie auf der VESTERÅLEN 2 Tage hinter uns hergefahren sei. Auf dem Kai in Hammerfest lag nun diese Karte (ob nordgehend oder südgehend weiß ich nicht 8| ). Eine Briefmarke und ein Stempel waren nicht auf der Karte. ?( Mit gleicher Post ist noch eine Karte an meinen Bruder rausgegangen. Auf Nachfrage erfuhr ich eben, dass auch diese Karte nicht angekommen ist.... :whistling:
      So viel dazu, falls sich jemand wundert, wo seine Post geblieben ist. Vielleicht sollte man auch immer die Augen aufmachen, was so auf dem Kai rumliegt ;(
    • Ich glaub das liegt einfach an Hammerfest :wacko1:

      Ich hab südgehend 3 Karten in Hammerfest beim Briefkasten Eisbärenklub eingeworfen, leider weiß ich nicht mehr welche Adressaten das waren. Die anderen 9 hab ich in Svolvaer in den Schiffspostkasten gesteckt, die sind vermutlich in Bodö ausgeleert worden und kamen ziemlich einheitlich gestern an.
      :gr-blume: Sandra

      2011 NO * 2012 NN * 2012 LO * 2013 LO * 2014 2x LO * 2015 VA * 2016 2x NX * 2018 Fram, NX, LO
      Reiseberichte im Profil
    • Ich habe im September etliche Karten geschrieben, kamen natürlich alle zu verschiedenen Zeiten an.War auch ok, bloß was mir dann irgentwann aufgefallen ist, das einige Marken nicht abgestempelt waren.Ich hatte schon gedacht, ob die Norweger inzwischen unsichtbar stempeln können ?( :laugh1: Ich habe auf keiner Karte die ich zu Gesicht bekam einen Stempel gesehen. Leider weiß ich nicht mehr welche ich auf dem Schiff in den Kasten geworfen habe und welche an Land!
      Doris
    • he,he..ich hab auf der Lofoten saemtliche Postkarten in den sehr rustikalen Briefkasten auf dem Rezeptionsdeck geworfen,draussen beim Ausschiffen..ich war sehr skeptisch und hab gefragt ob der denn auch irgendwann mal gelehrt wird da sein Aussehen eher an rustikale Deko erinnert..und hab zur Antwort bekommen dass wir ja schliesslich ein Postschiff sind..(begleitet von sehr vorwurfsvollen Blicken) :hut: ..alles kam an ..nach ner woche in D. und nach 11!! Tagen in N...vel,vel..

      Hilsen Berit 68 :) ..alt ordner seg :rolleyes:
    • Was die Postlaufzeiten von und nach Norwegen betrifft, gibt es einfach keine Faustregeln. Erst kürzlich sind die Karten, die ich nordgehend aufgegeben habe, deutlich nach denen, die ich südgehend aufgegeben habe angekommen. Auch sonst habe ich erlebt, dass Post, die ich in Einödien in Hauspostkästen geworfen habe, vor Postsendungen ankamen, die ich in einem der wenigen noch existierenden regulären Postämtern aufgegeben habe.

      Wann immer ich aus Norwegen Post zu einem Termin (Geburtstage usw.) nach Deutschland schicke, rechne ich mindestens eine Woche für die Postlaufzeit ein und komme damit in den meisten Fällen auch hin.

      Das Briefmarken nicht abgestempelt werden, ist übrigens keine Seltenheit. Durch die Zentralisierung (wenn man nicht in einem Postamt oder eine Poststelle um direkte Abstempelung vor Ort bittet, erscheint auf den Poststempeln ja nur noch "Posten i Norge") scheint wohl so manche Postsendung "durchzurutschen". Die Krönung war eine "Wanderbriefmarke", die dreimal den Weg nach Deutschland gefunden hat, bevor sie von einem Poststempel "erlegt" wurde...

      Was den Postkasten an Bord der LOFOTEN betrifft: Der wird in der Tat mehrmals pro Tour geleert (die Häfen stehen unten anstelle von Leerungszeiten), die dort eingeworfenen Briefe gehen aber in aller Regel dann direkt in den normalen Postlauf, erhalten also den "Posten i Norge" Stempel. Will man den Schiffsstempel haben, dann muss die Post dem Reiseleiter oder Zahlmeister direkt gegeben werden, der die Marken dann stempelt und weiterleitet. Meistens geht das auch in einem Umschlag über einen regulären Postkasten, aber ich habe schon erlebt, dass Reiseleiter eine Poststelle aufsuchen mussten, weil Sendungen durch keinen Briefschlitz gepasst hätten.

      Beim Eisbärenclub ist das mit dem Postaufgeben auch so eine Sache, denn der Kasten ist ja offen, d.h. jedermann kann fröhlich dort hineinlangen und sich bedienen, wenn er es denn möchte (fragt mich bitte nicht, weshalb Leute so etwas tun sollten, es gibt ja immer komische Motive). Aber bislang habe ich da noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, wie sie Renate ja leider widerfahren sind.
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      BRITANNICUS :)
    • Postfrust vor Weihnachten

      Gestern um 16.00 Uhr ist der wichtigste Stichtag im Jahreskalender von Posten abgelaufen: Die Garantie-Einlieferungsfrist für Pakete und Päckchen, die unbedingt zu Heiligabend zugestellt werden sollen. Und was passierte um 15.55 in der Post i Butikk - vergleichbar einer deutschen Postagentur - in Vadsö ? Die Paketkarten gingen aus und keine Pakete konnten mehr abgehen! :x-evil:

      Es sollen, so der Chronist, nahezu chaosähnliche Zustände ausgebrochen sein, denn viele der geduldig anstehenden Weihnachtsfreudeversender in spe hatten lange Anfahrten in Kauf genommen, um auch ja sicherzustellen, dass ihre Lieben in anderen Orten des Königreichs zum Fest der Liebe etwas weniger Platz unter dem Tannenbaum hätten. Gepaart war dieser "nordische Ausbruch" mit verständlicher Frustration in der Warteschlange.

      Nun denn, wenn es kein Paket oder Päckchen mehr sein konnte, dann vielleicht ein Großbrief oder eine Weihnachtskarte, um den Lieben zu erklären, warum es unter der festlich geschmückten, lichterglänzenden Tanne so leer war? Das ging auch nicht lange gut, denn kurz nachdem die Paketkarten alle waren, waren auch die Briefmarken aus! :x-wacko:

      Die Frustration der Weihnachtsfreudespendenmöchtenden stieg in ungeahnte Höhen - und dass dieser Post nicht mit "Revolution in Vardö ausgebrochen" überschrieben ist, liegt wohl nur an dem über Generationen erworbenen Langmut der Nordmenschen...

      Tomas Olsen, der in dem Supermarkt für die Postagentur Zuständige, habe sofort als er den Engpass bemerkte, bei Posten angerufen und sowohl Paketkarten als auch Briefmarken nachgeordert. Die Letzteren seien heute auch eingetroffen, bloß die Paketkarten seien noch auf dem Weg nach Vadsö , denn Posten habe die Lieferfristen für diese plötzlich um vier Tage verlängert...

      Die Hoffnung, doch noch Pakete von Vadsö aus auf den Weg bringen zu können, hat Olsen nicht verloren: Großbrief bis 2 kg geht ja wieder, denn Briefmarken sind wieder zur Hand, und bald sollen auch Päckchen und Pakete wieder gehen - denn nachweihnachtlich zugestellte Sendungen seien ja auch ganz schön... Und: Wer einen Computer mit Internet und Drucker habe, der könne die Paketkarten auch online kaufen, ausdrucken und auf die Pakete kleben...

      Überhaupt ist Vadsö posttechnisch schon arg gebeutelt in dieser Vorweihnachtszeit: Im Herbst ist das Postamt geschlossen worden und die Post i Butikk muss mit 10-11 qm Platz auskommen. Bis zu 400 Päckchen und Pakete pro Tag kommen dort derzeit tagtäglich an und müssen verteilt werden. Ein Gutteil von ihnen kommt abends wieder zurück, weil der Zusteller die Adressaten nicht angetroffen hat. Das alles kostet Platz, der vor Ort nicht vorhanden ist - und führt zu neuer Frustration und Revolutionslust, denn es komme immer wieder vor, dass erwartungsfrohe Paketempfänger mit der Benachrichtigungskarte (die sind wohl noch nicht aus :x-wink: ) in der Poststelle erschienen, ihnen das Objekt ihrer Begierde aber nicht ausgehändigt werden könne, da externe, nicht jederzeit zugängliche Lagerkapazitäten verwendet werden müssten.

      Trost findet Poststellenverantwortlicher Olsen aus Vadsö in dem Umstand, dass zahlreiche Post i Butikk-Standorte in der Ostfinnmark derzeit ähnliches erleben, wie er. :x-tongue:

      War da noch was? Ach ja: Weihnachten kommt ja immer ganz plötzlich und zum aller-allerersten Mal... :x-whistling:
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    • BRITANNICUS wrote:

      kurz nachdem die Paketkarten alle waren, waren auch die Briefmarken aus!

      Stamsund hat es auch erwischt - ebenso wie weitere Poststellen auf Lofoten. In Stamsund hatte man Glück und konnte innert einer Stunde aus einer anderen Post i butikk Nachschub bekommen, aber ärgerlich war es doch, so die Chefin des postbetreibenden Joker-Markts, Liv-Kjersti Woje.

      Inzwischen hat sich auch Posten zu Wort gemeldet und Computerprobleme als Schuldigen für das Chaos benannt - das für die Nachbestellungen aus den Poststellen verwendete Computersystem sei zeitweilig ausgefallen und habe so zu Verzögerungen geführt. Das Problem sei nun aber behoben, die ausstehenden Bestellungen seien gestern per Paket verschickt worden und sollten morgen bei den sehnsüchtig wartenden Empfängern ankommen.

      Gleichzeitig befleißigte sich Posten-Pressechefin Hilde Ebeltoft-Skaugrud darauf hinzuweisen, dass der 16. Dezember 16.00 Uhr mitnichten eine Ausschlussfrist sei, sondern eine Empfehlung. Wenn denn das Wetter gut sei, dann kämen auch im Laufe dieser Woche aufgegebene Paketsendungen noch zum Fest beim Empfänger an.
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    • Möchte noch jemand Geschenke?

      Wie jedes Jahr muss Posten auch 2013 Sherlock Holmes engagieren, denn in den Verteilerzentren liegen gut 200 Paketsendungen, die wegen fehlerhafter oder gar fehlender Adressierung nicht zugestellt werden konnten. Teilweise handelt es sich dabei sogar um bunt verpackte Gaben, die in die Postkästen hineingewrögelt worden sind und so hilfreiche Aufschriften tragen, dass sie für Tante Frida seien oder von Solveig und Nils kämen und Rigmor zugedacht wären. Etwas einfacher sei es mit eher ungewöhnlichen Namen, da gelänge es eher, den Empfänger zu ermitteln, so Postens "Weihnachtsdetektivin" Åse Lerfald (sorry, Holmes sucht gerade im Dartmoor nach einem großen schwarzen Hund :x-wink: ).

      Heute hat Posten auch die Liste der bislang nicht zustellbaren Sendungen online gestellt und hofft auf sachdienliche Hinweise von den Absendern. Bis zum 15. Januar besteht diese Möglichkeit, dann werden die nicht zuzuordnenden Sendungen in ein Zentrallager gebracht, wo sie geöffnet werden. Danach besteht ein Jahr lang die Chance, anhand der Packliste Ansprüche nachzuweisen. Alles was danach noch herrenloses Gut ist, geht dann an die Heilsarmee.
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    • Ortskenntnis bei der Post

      setzt man ja eigentlich stillschweigend voraus, wenn man ihr seine Briefe zum Transport von A nach B anvertraut. Aber das Vertrauen wird manchmal nicht so ganz erfüllt, wie jetzt Alf Olsen aus Leknes auf Lofoten feststellen durfte.

      Mitte Dezember schickte er per Post seinen Antrag auf Verlängerung seines LKW-Führerscheins an Statens vegvesen - und bekam diesen nun gestern auch zugestellt - mit einem Umweg über das dänische Nordjütland, wo der Ort Hadsten dieselbe Postleitzahl wie Leknes hat. Posten muss wohl im Weihnachtsstress gewesen sein, so Alf, und habe wohl die Post auf Abwege in den postleitzahlengleichen dänischen Ort gebracht.

      Dort hat Anette Ginge die Sache in die eigenen Hände genommen und den Brief nicht etwa als unzustellbar an die dänische Post zurückgegeben, sondern in einem frankierten Umschlag an Alf in Leknes geschickt. In einem Brief erklärte sie, den Brief erhalten zu haben, der ihr aufgrund des Absenders Statens vegvesen für Alf wichtig erschienen sei. Zusätzlich zu dem dringend benötigten erneuerten LKLW-Führerschein habe er nun zudem eine tolle Geschichte zu erzählen.

      Nun will er Anette schreiben und sich bedanken. Mal sehen, wo der Brief dann ankommt... ;)
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    • (K)eine Portoerhöhung

      Bis zum Jahreswechsel haben die Norweger für einen Inlands-A-Brief bis 20 Gramm NOK 9,50 ( ca. € 1,15) auf den Tisch legen müssen - doch damit ist seit Jahresbeginn Schluss, denn das Porto für diese Briefklasse auf NOK 10,- angehoben worden.

      Eigentlich ist das doch gar keine Preiserhöhung, möchte man denken, denn seit der Abschaffung des Fünfzigörestücks wurde doch ohnehin schon aufgerundet. Nun, beim Einzelkauf mit Barzahlung schon, aber zwei Marken gab es dann für NOK 19,- und zehn Stück für NOK 95,-, also gut € 0,60 weniger...

      :pardon: :whistle3: :pardon:
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    • Postkastensterben in Norwegen

      Gut 20.000 der roten Postbriefkästen gibt es derzeit in Norwegen, doch sie bekommen immer weniger zu schlucken - was in den kommenden Monaten für gut 5.000 von ihnen das Aus bedeuten wird, wie Posten mitteilte.

      Dabei handelt es sich vor allem um Postkästen in ohnehin gut bestückten Gebieten oder in Einödien. Letzterorts soll es dafür die Möglichkeit geben, Briefe auch aus den grünen Hausbriefkästen auf den Weg zu bringen, so Posten-Direktorin Gro Bakstad, die gleichzeitig mitteilen ließ, dass zukünftig eine Postkasten-App den weg zum nächsten Einlieferungspostkasten weisen solle.

      Der Abbau der überzähligen Postkästen soll am 17. März beginnen und Ostern abgeschlossen sein. Die "todgeweihten" Kästen werden mindestens zwei Wochen vor ihrem Verschwinden entsprechend gekennzeichnet, sodass die Nutzer sich auf die anstehende Änderung einstellen können.

      Neben Postämtern, post i butikk-Agenturen und Sortierzentren sollen die klassischen Postkästen an folgenden Orten erhalten bleiben:

      • Gewerbegebiete mit kleinen und mittelgroßen Betrieben
      • Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe, Flugplätze, Busterminals
      • Einkaufszentren
      • Läden, Tankstellen und Kioske
      • Krankenhäuser sowie Pflege- und Altenheime
      • Touristenzielen
      • täglich angefahrene Sammelstellen

      Gänzlich verschwinden werden die mancherorts noch vorhandenen gelben Postkästen für lokale und regionale Post, die der Vorsortierung durch die Absender dienen, da die modernen Sortier- und Verteilungsroutinen die Notwendigkeit für diese Trennung bei Einlieferung unnötig gemacht habe.

      Die Standorte der verbleibenden Briefkästen sollen übrigens ab dem 17. März auf www.posten.no und www.bring.no online veröffentlicht werden.
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    • Ja, ist denn heut schon Christfest?

      So ähnlich grüßte dereinst doch ein nicht ganz unbekannter Fussballadeliger ab dem Spätsommer auf allen Fernsehkanälen. Ähnliches ging am 31. Januar aber auch Knut Torvastad aus Avaldsnes durch den Kopf, als er seinen Briefkasten leerte und herzliche Weihnachtsgrüße fand.

      Doch es stellte sich schnell heraus, dass er mitnichten seinen Winterschlaf zu sehr ausgedehnt hatte, sondern die Post ein wenig schneckig gewesen war, handelte es sich doch um Grüße zum letzten Weihnachtsfest mit Poststempel vom 18. Dezember 2013. Nein, sein Weihnachtsfest sei durch das Fehlen der Karte aus dem gar nicht so weit entfernt liegenden Karmsund nicht ins Wasser gefallen, meinte Knut.

      Post-Pressesprecherin Hilde Ebeltoft-Skaugrud bedauerte die langsame Zustellung. Die Karte sei vom Postboten schlichtweg falsch zugestellt worden, und zwar in einen Briefkasten, der nur sehr selten von seinem Eigentümer geleert werde. Dieser habe die Karte dann sofort neu eingeliefert und sie sei zugestellt worden. Derartige Vorfälle ließen sich leider nicht vollkommen ausschließen, so Ebeltoft-Skaugrud, aber glücklicherweise seien sie sehr selten.
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    • Lieber Britannicus,
      das können die schwedische/deutsche Post auch. Wir haben am 11. Dezember 2013 ordnungsgemäß unsere Weihnachtspost hier in Ekshärad dem Briefkasten übergeben. Die erste Rückmeldung kam bereits 5 Tage später, die letzte haben wir vorgestern bekommen. :pillepalle: Wo auch immer, wer geschlafen hat?! :search:
      Leider können wir die Briefe nicht fragen, was sie wohl so alles erlebt haben, bzw. sie antworten uns nicht. :hmm: Wir wären auf jeden Fall nicht überrascht, wenn jetzt noch irgendwann eine Rückmeldung käme. :mosking:
      LG Värmi