Fjordfährenland Norwegen

    • Fähre rammt Kai in Nesna

      Die TJØTTA, eine Fähre zwischen Nesna und Levang rammte am Sonntagnachmittag beim Anlegen den Kai in Nesna . Personen wurden nicht verletzt, lediglich zwei fahrzeuge erhielten einen leichten Schaden. Der Bug der Fäähre wurde erheblich beschädigt.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Geisterfahrer?

      Die Frage drängt sich auf, wenn man sich die Pläne ansieht, die Fosen Namsos Sjø mit den beiden neuen Hybridfähren verfolgt, die die Reederei für die Strecke Rørvik-Flakk bei Trondheim bei Kleven in Myklebust bestellt hat. Die Schiffe sollen mit dem von Rolls Royce entwickelten Autocrossing-System ausgestattet werden, das die Überfahrt automatisiert und so weiter zur Energieeinsparung beitragen soll. Nicht eingespart werden soll hingegen der Kapitän bzw. Wachoffizier, der das System überwachen soll und jederzeit eingreifen kann. Zunächst muss er auch noch die An- bzw. Ablegemanöver fahren, die in der derzeitigen Autocrossing-Version noch nicht automatisiert worden sind.

      Alleine ist Fosen Namsos Sjø mit diesem Plan nicht, denn auch der Mitbewerber Fjord1 hat für seine Strecke Anda-Lote zwei Elektrofähren mit Autocrossing bestellt. Grundsätzlich lässt sich das System unabhängig von der Motorenart in alle Fähren mit einem Rolls Royce-Azimuthantrieb nachrüsten.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Die STAVANGER ist eine konventionelle Motorfähre, keine Akkufähre. Das Aussehen verdankt sie dem Umstand, dass sie ein Katamaran ist, bei dem das Autodeck auf den Rümpfen aufliegt. Sie wurde so gebaut, um hohe Geschwindigkeiten zu erzielen und erreicht tatsächlich 22 Knoten. Das Konstruktionsprinzip der Minimierung des Wasserwiderstands wurde dann bei der ersten E-Fähre AMPERE überbommen, so dass beide Schiffe eine gewisse Ähnlichkeit haben. Die STAVANGER wurde für die Tau-Verbindung bei Stavanger gebaut, ist aber schon einige Zeit auf der Route Oppedal-Lavik im Einsatz - zusammen mit der AMPERE.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Britannicus sagt es, die STAVANGER ist eine normale Fähre. Mit der AMPERE bin ich zwar nicht gefahren aber sie ist nicht mehr alleine. Weiter nördlich fahren die GLOPPEFJORD und die EIDSFJORD, beide e-Fähren. Das ist ein ganz anderes Fahrgefühl leise und keinerlei Vibrationen
    • Da wir uns ja im Bereich norwegischer Fjordfähren befinden, habe ich die letzten Beiträge hierhin verschoben. /B.


      Da wir ja gerade so schön am Klönen über die Fährenwelt auf Norwegens Fjorden sind - gestern musste ich mal wieder über den Sognefjord und bin vollelektrisch gefahren, also mit der AMPERE :thumbup:



      Etwas schwer abzubilden ist das - im Wahrsten Wortessinn - Ladegeschirr, das man quasi blind fotografieren muss ;)



      Notwendige Erläuterungen überlasse ich gerne den Elektrotechnikern unter uns - ich bin noch mit Segeln groß geworden :laugh1:

      Übrigens dachte ich erst, nun betrüge die AMPERE, denn es war an Bord deutlich motorisches Dröhnen zu vernehmen - bis ich merkte, dass ein dicker Kühllaster an Bord war :lol:
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Glück im Unglück

      Am Freitag hat es an Bord der in diesem Sommer von der Gesellschaft The Fjords als Touristenfähre betriebenen Fjord1-Fähre EID zu einem Maschinenraumbrand in Folge eines warmgelaufenen Motors, der erst nach drei Stunden gelöscht werden konnte. Die 54 Personen, die zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord waren, wurden gerettet, die Automobilisten unter ihnen warten aber noch darauf, dass ein Autokran ihre Fahrzeuge an Land setzt, denn am Industriekai in Forsand, wo die EID seit Freitag liegt, gibt es kein Fährbett.

      Glücklicherweise ereignete sich der Brand bei guten Wetterbedingungen, die die Evakuierung der EID wesentlich erleichterten. Neben Rettungskräften haben sich viele Privatboote an der Abbergung der Passagiere beteiligt, wobei vier Teenager auf dem Weg zum Wasserskifahren tatsächlich alle 49 Passagiere abgeborgen und "verteilt" haben :thumbup:

      Die vorgeschriebene Unfalluntersuchung soll morgen beginnen.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)