Fjordfährenland Norwegen

    • Die ist auch richtig schön, genau wie die anderen Bergenser Dampfer. Wir hatten die ja alle schon bei unserer Regenbogentour aus der Nähe gesehen. :thumbup:
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Nicht im Dienst

      :nono:
      Eine unangemeldete Promillekontrolle auf der MF Rødøy brachte es ans Licht. 2 Offiziere auf der Autofähre zwischen Jektvik und Kilboghamn an der FV 17 hatten offenbar zu tief ins Glas geguckt, wobei natürlich jeglicher Alkoholgenuss im Dienst streng verboten ist. Die beiden mussten das Schiff umgehend verlassen. Die Fährgesellschaft Torghatten Nord beeilte sich sofort mitzuteilen, dass man selbstverständlich kein besonderes Problem mit Alkohol bei den Mitarbeitern hätte. Allerdings würde man im Sinne der Passagiersicherheit aber hart durchgreifen :grumble: Der Fährverkehr musste gestern für 5 Stunden eingestellt werden. Diese Fähre hatte übrigens auch Jim Knopf auf seiner Rückreise mit dem Rad benutzt. :D
    • Hamburgerin schrieb:

      hatten offenbar zu tief ins Glas geguckt


      Letztes Jahr haben die noch gut Kurs halten können ;) - vielleicht :sironie: hat sie ja auch die Verzweiflung über die im Frühsommer gemeldeten Automassen, von denen hier ja auch berichtet worden ist, einfach in die Verzweiflung getrieben, denn die wollen ja bewältigt werden...

      Aber mal ehrlich: Was ist da dieses Jahr bloß auf den Fähren los? Betroffen liests der Heimgekehrte! Auf den von mir frequentierten Linien konnte ich zum Glück keine "Schlangenlinien" feststellen, die nicht duch Fahrwassergegebenheiten erklärlich gewesen wären, und auch der Anleger wurde immer "getroffen"...
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Hamburgerin schrieb:

      Promillekontrolle auf der MF Rødøy

      Der Kapitän und der Maschinist der Rødøy, die am 12. August bei dem Alkoholtest erwischt worden sind, sind nun von der Reederei Torghatten Nord entlassen worden, da sie gegen die Nulltoleranzpolitik des Unternehmens bezogen auf Alkohol im Dienst verstoßen haben. So ist den Besatzungsmitgliedern z.B. acht Stunden vor Dienstantritt der Alkoholkonsum verboten. Bislang waren die beiden "nur" suspendiert gewesen.

      Derweil gehen die polizeilichen Ermittlungen in der Angelegenheit weiter.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • :wacko1: In Stranda am Storfjord ist eine Fähre ungebremst gegen die Holzpier gekracht 30-40m vom eigentlichen Anleger entfernt X( Gleich am Anleger gibt es auch eine Tankstelle. Der Pächter wusste gar nicht wie ihm geschah - so hat es gewackelt :8o: . Holzsplitter der Pier flogen auch durch die Gegend. Wichtig: Es wurde niemand verletzt, nur musste die Fähre drehen und zum Anleger schleichen, damit Autos und Schulkinder vom Schiff konnten. Ein technisches Problem, meinte der Kapitän. Alkohol war jedenfalls nicht im Spiel ;) . Ein Matrose hat noch laut schreiend die Leute auf der Pier gewarnt, als die Fähre angebraust kam....Hier auch der NRK-Bericht
    • Was treiben die da bloß..??

      Hamburgerin schrieb:

      In Stranda am Storfjord isteine Fähre ungebremst
      Das ist erst ein paar Tage her, heute war die andere Seite in Liabygda dran :gamer4: Immerhin haben sie dort genau den Anleger getroffen :good3: Autos und Passagiere können trotzdem nicht von Bord, weil der Aufleger das irgendwie nicht zulässt :mosking: Man hat einen Schlepper aus Ålesund angefordert, der die Fähre freizieht - aber das kann Stunden dauern X(
    • Hamburgerin schrieb:

      heute war die andere Seite in Liabygda
      Jetzt ist der Bürgermeister der Stranda-Gemeinde endgültig sauer und fordert eine neue Fähre: "Das hat etwas von einer Parodie..." schimpft er. :diablo: Die Passagiere mit Auto mussten den ganzen Tag ausharren, weil sie ohne ihr Auto keine Möglichkeit des Fortkommens hatten und Ihr Auto auch von der Fähre holen mussten. Glück im Unglück hatte man noch, weil der Wasserstand zurzeit des crashs eine Frontkollision mit dem Pier verhinderte und die Fähre sich "weich" unter den Anleger schob. Dort hatte sie sich dann verkeilt, sodass man mit dem Freiziehen wieder auf Ebbe warten musste. Sonst hätte man Teile der Pier mitgerissen :wacko1: Das sjøfartsdirektoratet verfügte, dass die "Sykkyvsfjord" nicht mit eigener Kraft in die Werft fahren darf, sondern geschleppt werden muss... ;) Sie stammt aus dem Jahr 1975, was bei vorschriftsmäßiger Wartung allerdings nicht bedenklich sein sollte :S Inzwischen hat Fjord 1 eine Fährverbidung von Stranda nach Linge eingerichtet.
    • Flåm - Gudvangen ?

      ....aber nicht für alle :pleasantry_1:
      Tolles Wetter am Sonntag. Da machen auch gerne die Norweger mal einen Ausflug durch ihr schönes Fjordland :good3: Einige viele stürmten dafür die Fähre von Flåm nach Gudvangen für eine kleine Rundfahrt. Das hatte allerdings auch eine 50-köpfige Reisegruppe aus Asien geplant und drängte auf das kleine Schiff. Weit kamen sie nicht, sondern blieben auf dem Zugang stehen - Schiff voll, nix ging mehr :hmm: Es entwickelte sich eine 1-stündige, hitzige Diskussion. Die Asiaten protestierten wütend :ireful: , weil sie diesen Ausflug bereits 1 Jahr vorher gebucht hatten und ließen die Fähre nicht abfahren.....Am Ende zogen sie sich doch zurück und fuhren am Montag.
      Ein Sprecher von Fjord1 entschuldigte sich. Man hätte 105 Ticketbestellungen gehabt, aber bei dem schönen Wetter kamen plötzlich viel mehr Leute und strömten einfach an Bord. Man sei einfach überrumpelt gewesen und konnte nicht zwischen Reservierungen und Spontanfahrern unterscheiden 8| Der Bürgermeister brachte seinen Unmut mit einer mail an Fjord1 zum Ausdruck. Man tue alles für eine Saisonverlängerung. Da passt es nicht, wenn Touristen einen langen Weg auf sich nähmen und dann so etwas erleben müssten. :nono:
    • Also wirklich...

      Was die in Stranda können, können wir schon lange, dachte sich wohl der Kapitän und setzte seine Fähre heute Nachmittag in Storstein (Nord-Troms) auf Land. :mosking: Maschinenprobleme soll es gegeben haben. Freitag Nachmittag sind die Fähren natürlich voll mit Autos und LKWs. Die Passagiere mussten mit Hilfe der Crew aufs Ufer springen, für's Entladen der Fahrzeuge musste ein Rettungboot erstmal die Fähre vom Ufer ziehen... :whistle3:
    • Erste elektrische Autofähre entwickelt

      In der CT war neulich zu lesen, daß die norwegische Werft Fjellstrand und Siemens die erste rein elektrisch angetriebene Autofähre entwickelt haben. Ab 2015 soll sie über den Sognefjord fahren und dabei bis zu 120 Autos und 360 Passagiere transportieren. Wer mehr über die Fähre namens "ZeroCat 120" erfahren möchte und norwegisch beherrscht, kann sich auf der Webseite der Werft weiter informieren. Einen deutschsprachigen Artikel gibt es auch hier zum nachlesen.
    • Hallo,

      mit der Umweltverträglichkeit ist das mit dem E-Antrieb meiner bescheidenen Meinung so eine Sache. Erstens sind die Inhaltsstoffe der Batterien alles andere als umweltverträglich, zweitens muss der Strom , welcher verbraucht wird, produziert werden und dann kommt noch die Sache mit dem Gesamtwirkungsgrad hinzu. Gut der Strom wird in Norwegen überwiegend umweltverträglich aus Wasserkraft gewonnen, nichtsdestotrotz haben Akkus nur eine begrenzte Haltbarkeit und nach deren Lebensende ist das hochgiftiger Sondermüll.
      Trotz allem ist das schon eine interessante Sache und ich bin gespannt, ob das am Ende alles so wie gedacht funktioniert.
      Gruß

      Jürgen

    • Eine weitere Sache dürfte zunächst auch die mangelnde Flexibilität sein, da die Fähre zunächst ja an ihre Route gebunden ist - ohne entsprechend ausgerüstete Anleger macht der Einsatz ja keinen Sinn. Was mich in diesem Zusammenhang grundsätzlich mal interessieren würde ist die Frage, welche Backupsysteme vorgesehen sind, falls mal kein "Saft" da ist oder die Fähre sich mal abseits ihrer Stammroute bewegen muss...
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Immer Ärger mit den Gasfähren

      Angeschafft worden sind sie, um mehr Kapazität bei größerer Zuverlässigkeit zu bieten, die vier Gasfähren, die Torghatten Nord im letzten Jahr für gut eine Milliarde Kronen aus Polen geliefert bekommen hat. Doch inzwischen überwiegt der Ärger mit den Paradeschiffen - alleine in den beiden ersten Monaten dieses Jahres sind wegen technischer Probleme 58 Abfahrten ausgefallen; Zahlen von Statens vegvesen zeigen auf, dass alleine auf der Strecke Bognes-Lødingen im genannten Zeitraum jede zehnte Abfahrt ausgefallen ist. Allein in den vergangenen zehn Tagen soll die Reservefähre HAMARØY im regelmäßigen Einsatz gewesen sein, was die Ausfallzahlen der Gasfähren noch schönt...

      Selbst der Behörde ist inzwischen die sprichwörtliche Hutschnur geplatzt; sie will nun für jede ausfallende Überfahrt vom Betreiber Torghatten Nord eine Konventionalstrafe wegen Nichteinhaltung des Beförderungsauftrags kassieren. Groß ist auch die Verärgerung der Passagiere, v.a. der Vielfahrer. Jedesmal, wenn er mitfahren wolle, würden die Gasfähren Zicken machen, so Fernfahrer Jørn Tore Johansen, die alten Fähren seien einfach besser und zuverlässiger.

      Der Reedetrei ist die Angelegenheit recht peinlich, genaue Angaben zur Art der "technischen Probleme" hat Torghatten Nord-Direktor Bjørn Laksforsmo aber nicht gemacht. Stattdessen wies er darauf in, dass es in letzter Zeit schon etwas besser gewesen sei mit den Ausfällen - man habe einfach eine längere Einfahrzeit benötigt als ursprünglich gedacht.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Fähre als Frühstücksbesuch

      Fast hätte man es geschafft, die LOFOTFERGE 1 ganz auf das Slip von Lofoten Sveiseindustri zu ziehen, da gab es einen Knall, die Autofähre erlebte einen - wenn auch unfreiwilligen - zweiten Stapellauf und wurde erst von der gegenüberliegenden Küste bei Lofoten Rorbuer gestoppt. Für die Anwohner eine ganz besondere Frühstücksunterhaltung ;)

      Zwar befand sich die Fährbesatzung noch an Bord der LOFOTFERGE 1, da aber die Maschinen vor dem Slippen abgeklingelt worden waren, blieb ihr auch nichts weiteres zu, als die Dinge in ihrer Entwicklung zu beobachten. Pesonen sind bei dem Vorfall nicht zu Schaden gekommen - glücklicherweise befanden sich keine Arbeiter auf dem Slip oder sonstwie im Weg der Fähre auf Abwegen.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)