FRAM...Ostern unter südlicher Sonne 2013 oder Kamele & Affen statt Eisbären oder Pinguine

    • 2013
    • Ne, ne ne! :nono: Keine Panik!
      Nicht, dass hier falsche Rückschlüsse gezogen werden! :pillepalle: Da hab ich mich nicht ganz klar ausgedrückt :grumble: . Sorry! :hail:
      WIR hatten die Kabine 513 und werden bei einem UKT (Ultra-KLEINES-Forumstreffen) noch mehr Fotos für die Bayerntrolle haben (und die Muccis werden dabei sein), die aber den Rahmen hier im Forum sprengen würden. Die Bayerntrolle fahren auf einer "hellblauen" F2. Davon gibt es nur drei (Kosten gleich wie die N-Kabinen, sind aber wohl eingerichtet wie die 513.
      Ich habe die "Aussichten" dieser drei Kabinen in Bildern festzuhalten versucht, ohne hinein zu können :pardon: . Deshalb...siehe oben.
      Für heute schließe ich mit noch einigen Bildern rundum von Deck 8 der FRAM
      @effemuc: das müßte ungefähr Deine damals aktuelle "Webcamansicht" gewesen sein??
      und meinen "Lieblingen", den Hafenkränen...

      Morgen legen wir dann endlich ab und verlassen Las Palmas... :8):
      Grüße, Bavaria :)
    • Das Nachspeisenbuffet auf der Fram ist wirklich ein ganz besonderes! An dem kommt man einfach nicht vorbei - mindestens 10 verschiedene Nachspeisen bei jedem Buffet. Und wenn was ausgeht, kommt eine neue Variante nach!

      Und ich glaube, die Muccis haben die 507! Zumindest war das der Plan!
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • Bavaria58 schrieb:

      und meinen "Lieblingen", den Hafenkränen...

      :hi: , liebe Bavaria!

      Habe deinen Reisebericht aus dem Süden auch endlich entdeckt :blush: und mich sehr über deine Vorgeschichte zu eurer Reise und die ersten Bilder von Bord der Fram gefreut. Die Hotelübernachtung am Flughafen war eine gute Idee und zeugt für einen geruhsamen Reisestart, zumal ein Parkplatz fürs Auto incl. nicht zu verachten ist. :good3: War schon sehr gespannt auf die Bilder von der Fram und eure Kabine sieht äußerst gemütlich aus. Da ließ es sich bestimmt gut drin aushalten. Nun bin ich gespannt auf euren Reiseverlauf und als kleines Dankeschön für den so zügigen Start deines Reiseberichts anbei zwei meiner eigenen Bilder von den Kränen in Las Palmas, die ich während unserer Kanaren- und Madeira-Tour in der ersten Februar-Woche 2011 machte:



      Liebe Grüße von

      Ulli
    • Hallo Bavaria :dance4:
      freue mich jedesmal für euch, wenn ich deine Berichte lese, dass ihr so eine schöne Fahrt erleben durftet.

      Das Buffet sieht ja ja nur :pleasantry: super,luper truper lecker aus, :pleasantry:, konntet ihr da überhaupt aufhören zu essen?
      Mein Mann, der ein richtiges Schleckermaul ist, hätte seine helle Freude daran.
      Freue mich schon auf die Fortsetzung deines Berichtes! :clapping:
      Liebe Grüße Findus :thank_you:
    • norwegenfan.123 schrieb:

      Und ich glaube, die Muccis haben die 507! Zumindest war das der Plan!

      AHA - und dieser Plan wird jetzt zwischen den wiener und bayrischen Damen hier öffentlich ausdiskutiert... Wissen die Muccis eigentlich schon davon... :laugh1:
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

    • novi schrieb:

      berühmt berüchtigten Rosinenboller?
      Liebe Christine, Rosinenboller habe ich die ganze Woche lang keine gesehen. Vielleicht hätte ich dazu (wie Ihr ;) )auch 2 Wochen auf der FRAM verbringen müssen...
      Der abgebildete Turm bestand aus mit Vanillecreme gefüllten Profiteroli (Windbeutel), die mit Karamel übergossen waren.
      Mein "Favorit" war das Moltebeerenmousse :ok:
      @alle geschätzen Leser und Leserinnen voller Ungeduld und Neugier: Im WIKI gibt es schon eine bebilderte Gesamtübersicht der Reise! Hierzu :sdanke: @Jobo.
      Grüße, Bavaria :)
    • Liebe Bavaria,

      danke für (angefangenen) Bericht.

      Sooo schöne Bilder :gamer4:

      und beim Einstieg merkt man richtig die freudige Aufregung--

      bin gaaanz gespannt auf die nächsten Kapitelchen und freu mich beim "Mitfahren" :girl_witch:

      D :girl-dance: nke

      übrigens, deine Smileys---naja, eben Smiley-Queen :an-king: (gibt ja hier bloss Kings, sorry)
    • Ach Leute, wir liegen ja noch immer in Las Palmas !
      Nun soll es aber endlich losgehen!
      Uuups! Erstmal nachsehen, ob die Brücke überhaupt besetzt ist und alle Geräte auf "ON" stehen:
      Der Kapitän ist schon mal auf seinem Posten. Dann sind wir ja beruhigt. So sieht es um ihn herum aus: Auch alle weiteren Monitore und Anzeigen sind online.
      Es werden sowohl digitale Anzeigen als auch Seekarten aus Papier zur Kursbestimmung herangezogen.

      Und bevor nun einer kommt und meint, das auf der Anzeige sei ja gar nicht Las Palmas...Stimmt!
      Die Brückenfotos entstanden kurz vor Casablanca, passen aber m.E. besser hier hin.

      Ui, das sieht doch gut aus! Das Boot mit dem Lotsen kommt!
      So sieht der Kapitän die Sache:
      und so wir:
      Der dreifache Ton des Typhons läßt uns fast die Ohren wegfliegen. Wir stehen auf Deck 8 direkt darunter!
      Aber das Zwerchfell bebt, der Magen schlägt Kapriolen, das Herz klopft wild und die Seele ist einfach nur glücklich...
      endlich geht es los!
      Grüße, Bavaria :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Bavaria58“ ()

    • Auf Deck 8 kommen wir beim Auslaufen mit einem sehr sympatischen älteren englischen Ehepaar ins Gespräch, deren Transfer durch Londoner Reisebüroschusseligkeit in Las Palmas zunächst nicht geklappt hatte. Sie erzählen, schon -zig Mal an der norwegischen Küste Hurtigrute gefahren zu sein und sind wohl richtige Fans.
      Nachdem wir in MUC schon sehr früh aus den Betten mußten, verziehen wir uns mit Einbruch der Dunkelheit zum Auspacken in unsere Kabine und bald danach auch ins Bett, wo uns sanfte Dünung in den Schlaf wiegt.
      Am nächsten Morgen um 7 Uhr ist Lanzarote schon ganz nah: . Also schnell raus, dann ein bisschen frühstücken und wieder raus. Die Luft ist lau und die Sonne kitzelt uns die Nasen. Wie lange haben wir beides daheim schon vermißt!
      Ein Kussmund liegt bereits am Pier. Was für ein riesiges Teil ist das denn, verglichen mit "unserer" kleinen FRAM?
      Eine Viertelstunde dauert es, bis das Schiff freigegeben ist, dann geht es in die bereitstehenden Busse, deren "Belegungsplan" immer am Abend zuvor ausgehängt wird. Unsere Begleiter sind heute Arne und Tessa. Die beiden checken, ob alle in Bus C auch dort hineingehören. Dann geht es auch schon los und der örtliche Reiseführer Uwe, ein auf der Insel lebender Deutscher mit schwäbischer Sprachfärbung begrüßt uns in einem quietschgelben Poloshirt.
      Auf der Fahrt in Richtung Timanfaya Nationalpark erzählt er Vieles über Lanzarote:
      Die Insel ist 58 km lang und mißt an der breitesten Stelle 34 km, Hauptstadt ist Arrecife, wo wir angelegt haben. Das Klima ist ganzjährig mild, die Durchschnittstemperatur liegt bei 20,5 Grad.Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.
      Dem einheimischen Künstler Cesar Manrique ist es zu verdanken, dass es auf der Insel kein hohes Bauwerk gibt.
      Schwere Vulkanausbrüche im Jahr 1730, die insgesamt 2053 Tage dauerten und vom Pfarrer von Jaiza dokumentiert wurden, veränderten die Insel nachhaltig. Mehr hier :
      Es ist überaus interessant, Uwe zuzuhören, der uns wirklich mit einer Fülle an Informationen versorgt und mit seiner großen und ehrlichen, aber nicht übertreibenden Leidenschaft für Lanzarote sehr sympathisch ankommt.
      Nach einigen Kilometern Fahrt kommen wir am "Kamelparkplatz" an:
      Mindestens 200 Kamele sitzen wie in einer Karawane startbereit auf dem feinkörnigen Lavauntergrund.
      Die dort diensttuenden Männer nehmen Paar für Paar (ja, die Menschen, nicht die Kamele! ;) ) in Augenschein. Geübte Augen schätzen vorhandene Gewichtsdifferenzen ein und gleichen sie mit Lavaerde gefüllten Säcken aus, die an den Sitzen des leichteren Reiters befestigt werden.
      Nicht umsonst dürften die Kamele allesamt mit Maulkörben ausgestattet sein. So mancher Tourist dürfte beim liebevoll gemeinten Streicheln unliebsame Erfahrungen gemacht haben.
      Wir nehmen auf den typischen Sitzen Platz. Eine wackelige Angelegenheit, zumal die "Fußstütze", kleine Brettchen, mit Seilen an den Sitzen befestigt sind und dadurch ebenso in Bewegung geraten wie das ganze "Wüstenschiff". Wenn das Tier aufsteht, kommen wir, die Ladung, ganz schön in Schwung.
      Sieben aneinander hängende Kamele bilden immer eine kleine Karawane. Wer einmal darauf sitzend erlebt hat, wie sich so ein Tier bewegt, hat sowohl für die Bezeichnung "Wüstenschiff" als auch für die durchaus vorhandene Möglichkeit, auf einem solchen seekrank zu werden, vollstes Verständnis!
      Dann schaukeln wir los: es geht bergan durch die Lavalandschaft. . Die Reiterin zuvorderst wird vom Karawanenführer mit einem Seil ausgestattet und hat die Aufgabe, damit ihr Kamel (und somit unsere ganze kleine Karawane) anzutreiben. Das gelingt ihr nicht konsequent genug und so saust der gute Mann mehrfach von hinten nach vorne, bergauf und bergab.
      Nach zehn Minuten sind wir oben angekommen und können diese Aussicht genießen:
      Just in diesem Moment kommt eine sms von effemuc: "wie ist es bei den Kamelen?"
      Obwohl ausschließlich für Touristen veranstaltet (schau hier :), finden wir das Erlebnis und die Aussicht einfach toll! Wie bei Karl May? ...
      War es bergauf zwar schaukelig, aber recht entspannt, gestaltet sich der Abstieg ungleich spannender. Die Tieren bewegen sich "staksig" und man findet auf den Fußbrettchen kaum Halt. Es funktioniert aber dann recht gut, wenn man versucht, die Bewegungen des Kamels mehr oder weniger mitzumachen.
      Unten angekommen, reihen sich unsere Tiere wieder ans Ende der Warteschlange ein und setzen sich ab.
      Lachend steigen wir aus den "Sesseln" und freuen uns über dieses gelungene Erlebnis.
      Grüße, Bavaria :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bavaria58“ ()

    • Bavaria58 schrieb:

      Sie erzählen, schon -zig Mal an der norwegischen Küste Hurtigrute gefahren zu sein und sind wohl richtige Fans.

      In der Tat! Man kann nirgendwo hinfahren, ohne nicht auf Fans unserer heiß geliebten Hurtigruten zu treffen! :mosking: Na ja, mit der Fram hatten ja auch sie und ihr ein Stückchen Hurtigruten bei euch, wenn auch im Süden. ^^

      Deine Schilderungen zum Kamelausflug fand ich sehr klasse und überaus anschaulich. Konnte mir das Schwanken richtig gut vorstellen und hatte ja bereits im Livebericht gemutmaßt, dass es sehrwohl Ähnlichkeiten mit einer Hurtigrutenfahrt bei kabbeliger See haben könnte. :whistle3: Da ihr euren Ausflug aber lachend beendet habt, nehme ich mal an, die Weinverprobung ist im Bauch geblieben (oder gabs die erst später :hmm: ) und ihr seid von :bad: verschont geblieben!?
      Natürlich bin ich schwach geworden und habe von eurer Tour bereits vorweg im Wiki gelesen. :pardon: Auch über die anderen angebotenen Ausflüge und als ich von Cesar Manrique las, habe ich mich erinnert, dass wir eine wunderschön von Manrique gestaltete Grotte besichtigt haben während unseres Ausflugs auf Lanzarote statt des ebenfalls angebotenen Kamelritts. Der Ausflug war zwar auch sehr schön und beeindruckend, aber ich glaube, ein Ritt auf den Wüstenschiffen hätte mir auch gut gefallen. Frei nach dem Motto: "Still durch den Sand der Sahara dahin, die Karawane sich zieht . . ." :mosking:

      Bin gespannt, was du noch so alles erlebt hast und freue mich auf die Fortsetzung.

      Liebe Grüße von

      Ulli

      @ arctica: Deinen Karawanenführer-Status kann ich noch toppen. Ich habe schon mal selbst ein Kamel gespielt!!! :thumbsup: Auf einer Hochzeit spielten wir mal das Stück "Salome" von Robert Stolz nach. Meine Schwester spielte als Bauchtänzerin die Salome und meine Tochter und ich schwitzten in einem Kamelkostüm :rolleyes: Ich spielte das Hinterteil und steckte einige Kläpse meines GöGa ein, der der Kameltreiber war. :pinch: Ich glaube, er hatte Späsken! :knot: Und ich bin, glaube ich, gerade ganz schön off-topic! :blush2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Butenbörkumer“ ()

    • Damit ich mit der Bilderanzahl besser klarkomme, füge ich heute noch die Fahrt zu den "Montanas de Fuego", den Feuerbergen des Timanfaya Nationalpark hinzu. Nur im Gelände um den Parkplatz ist aussteigen überhaupt noch erlaubt; der ganze restliche riesige Nationalpark kann nur im Bus durchfahren werden, der zwar ab und an kurz anhalten darf - aber aussteigen ist nicht :nono: , nicht mal für ein Foto.

      Auf dem Parkplatz angekommen, sollen wir uns daneben in der ziegelbraunen Lava in einem Kreis aufstellen .
      Ein Angestellter packt eine Schaufel , steckt sie beherzt in den Grund, hebt eine Ladung "Pilli" hoch und verteilt sie an die Umstehenden. Sie sind ein wenig kleiner als die klassischen, bei uns als "Hydrokultur" bekannten Teilchen und sie sind derart heiß, dass sie keiner in einer Hand halten kann. Manche erstaunte Tourgäste werfen sie schnell immer von einer Hand in die andere, einige lassen sie erschrocken sofort fallen.
      Die nächste Station zum Staunen liegt unmittelbar daneben: Ein Loch, bei dem deutlich die ausströmende heiße Luft zu spüren ist.
      Obschon vulkanisch, bestehen die Dämpfe auf Lanzarote nicht wie bei vielen anderen Vulkanen aus giftigen Gasen, sondern aus Wasserdampf.
      Der zuständige Nationalparkmitarbeiter hebt mit einer langen Gabel etwas dürres Gestrüpp in den heißen Luftstrom. Sofort beginnt es zu qualmen und nur Sekunden später lodert ein heftiges Feuer .
      Etwas oberhalb dann die nächste Attraktion, ein "künstlicher Geysir":
      Hier wird etwas Wasser in ein Rohr geschüttet, das in der Lavaerde verankert ist . Schnell entweicht deutlich sichtbar Wasserdampf. Als der Mitarbeiter den Rest des Eimers in das Rohr entleert, ist uns schnell klar, dass es nur Sekunden dauern kann, bis die kleine, bereits kochende Wassermenge das eben hineingegossene kalte Wasser herauskatapultieren wird. Das fauchende Geräusch läßt viele zusammenzucken.

      Dann bittet Uwe uns, zum Lavagrill mitzukommen. Als ich mich bei meinem Mann unterhaken will, fühlen meine Finger beim Kontakt mit seinem Hemd etwas Fremdes und sofort ist mir schlagartig klar: Das ist der falsche Mann :pardon: bei dem ich mich etwas irritiert entschuldige :mosking: . Er ist aber höchst amüsiert und hätte nicht dagegen, mich zum Lavagrill zu begleiten. Mir fallen sofort die Fories und der "Knuddelfall" einer Engländerin ein :blush2: ...
      Im Lavagrill wird die aufsteigende Hitze zum Garen genutzt. Uwe schwört, dass die Hühner und Süßkartoffeln dort auch nicht anders schmecken, als von einem herkömmlichen Heißluftgrill .
      Ein paar freie Minuten bleiben uns noch, um im Restaurant daneben nein, kein Grillhuhn, aber dafür einen heißen Espresso zu genießen.
      Die Teufelchen auf den Scheiben zeigen uns das von Cesar Manrique entworfene Symbol des Nationalparkes, am Lavagrill sehen wir das Original auch noch aus Metall.

      Morgen zeige ich Euch dann die Bilder der Bustour durch diese einmalige Landschaft mit ihrem ganz eigenen Zauber.....
      Grüße, Bavaria :)