Mitternachtssonne mit der Christian Radich

    • 2012
    • 21.07.2012 - Tag13

      Heute hieß es Koffer packen und ab zum Flughafen um den Flieger nach Bergen zu kriegen.



      Nach der Landung hieß es zuerst einmal Koffer in Hotel schaffen. Bei der Rezeption gab es dann eine herbe Enttäuschung. Kein Aufzug und ein Zimmer im 5ten Stock. X(
      Das hieß dann wohl oder übel Kofferschleppen. :wacko1:
      Nach dieser ungeplanten Plackerei, hieß es dann erst mal ab zum Fischmarkt und nen happen einwerfen.



      Noch während dem Essen verabschiedete sich das gute Wetter endgültig und es fing an mit Regnen. Daran sollte sich abgesehen von einigen kleinen unterbrechungen auch die nächsten 36 Stunden nichts ändern. Was macht man also bei Dauerregen? Richtig, Shoppen.
      Zuerst mal bin ich dann in aller Ruhe durch die vielen netten Geschäfte in Bryggen getiegert. Nach einer ausgedehnten Tour durch Brüggen ging es dann zur Finnmarken um dort den Abend bei einem Gläschen Bier in der Cafeteria ausklingen zu lassen.



      Grüße Daniel
    • 22.07.2012 - Tag14

      Da es heute den ganzen Tag regnen sollte nutzete ich die regenfreien Morgenstunden für einen Spatziergang.



      Mit Beginn des Regens startete ich eine kleine Museumstour. vom Rosenkrantz Turm über die Haakons Halle zum Festungsmuseum.
      Die Museen waren leider relativ gut besucht. Ich war offensichtlich nicht der einzige der den Regentag in den Museen verbringen.



      Da es nach einem Mittagessen in einer Kneipe in Bryggen immer noch regnete, begab ich mich noch auf eine kleine Tour durch Bryggen zum Bryggen Museum.





      Nach einer köstlichen Pfeffersteak Pizza begab ich mich ins Hotel um die Koffer für den morgigen Heimflug zu packen.
      Grüße Daniel
    • Ich habe jetzt endlich mal auch Deinen Bericht zu Ende gelesen - seit meinem Urlaub Ende OKtober bin ich nicht mehr auf dem Laufenden gewesen - :thumbdown: . Unabhänig vom Wetter behaupte ich mal, dass Du einen unheimlich interessanten Urlaub gehabt hast, oder? Bei Bild 71 bin ich mir sicher, dass ich da nicht rumturnen möchte ;) , schon gar nicht bei Seegang.
      vielen Dank für die schönen Eindrücke und informativen Beiträge.
      Lynghei
      Lynghei

    • 23.07.2012 - Tag15

      Heute hieß es dann endgültig Abschid nehmen von der Mitternachtssonne.
      Bevor ich mich auf den weg zum Flughafen machte, hab ich mir nochmal etwas die Füße vertreten.



      Die letzten zwei Tage konnte man überall Vorbereitungen für Gedenkfeirn zum Jahrestages des Anschlages von Utøya beobachten. Die Stimmung war doch etwas gedämpft in Bergen . An verschiedenen Stellen haben sich immer wieder Menschen zum stillen Gedenken versammelt.



      Auf dem Rückflug hatte ich dann noch die Gelegenheit verschiedene Maschinen von Norwegian mit Sonderlakierungen zu beobachten.





      Fazit:

      Die Reise mit der Christian Radich kann ich jedem nur empfehlen. Dies ist eine wirklich sehr angenehme Erfahrung und ohne jede seglerische Vorkenntnisse machbar. Vorallem auch durch die 'Enge' und die doch sehr geringe Privatsphäre kommt man den Mitreisenden doch sehr nahe und schließt schnell Freundschaften. Vorallem mit den Personen der eigenen Wache, da man mit diesen ja täglich 8 Stunden gemeinsam arbeitet.
      Auch ist die Mannschaft sehr nett und hilfsbereit. Man lernt doch sehr viel und bekommt einen guten Einblick in das Leben der Matrosen wie es früher auf Segelschiffen gewesen sein muss. Vorallem da es früher ja noch keine Elektrizität und Motoren auf den Schiffen gab, die uns das Leben doch sehr vereinfachen und viel komfort ermöglichen, den es früher nicht gab.
      Das Essen steht von der Qualität her den Hurtigruten Mahlzeiten in nichts nach. Bei den sanitären Einrichtungen gab es nichts auszusetzen, man muss sich eben mit einer gemeinschafts Dusche anfreunden. Und sich 5 Toiletten mit 80 Mitreisenden teilen. Zum Glück ist das Toilettensystem nicht ausgefallen sonst hätten wir uns eine Notfalltoilette mit Blick ins Meer teilen müssen.
      Grüße Daniel