Mitternachtssonne mit der Christian Radich

    • 2012
    • AuroraBorealis schrieb:

      Fragen über Fragen ...

      und auf alle gibt es eine Antwort. ^^
      1. Der junge Mann ist einer der der Volunteers in der Crew, einer der vielen Spaßvögel, und die Uhr ist eine Anspielung auf das in Hammerfest stattfindende Bierfest.
      2. Ich zitiere mal meinen alten Mathe Lehrer, der sinngemäß gesagt hätte: Wie der erfahrene Beobachter sieht handelt es sich nicht um einen Zigarre, sondern um einen noch nicht aufgegessenen Stiel einer Pflanze. :laugh1: :laugh1:
      Grüße Daniel
    • Da wir heute den ganzenTag an Land waren habe ich beschlossen den Tag ruhig anzugehen.
      Zuerst mal morgens gegen 5 die Richard With besuchen. Das Aufstehen viel überraschend leicht, da wir super schönes Sonnenetter hatten.



      Nach dem Frühstück an Bord der Radich machte ich vormittags auf der Hochebene von Hammerfest eine kleine Wanderung.
      Nachmittags habe ich das Radrennen in Hammerfest besucht und einen Streifzug durch Hammerfest unternommen.
      Bei dem alten Daimler handelt es sich übrigens um ein Hochzeitsauto.
      Abends besuchten wir in einer größeren Gruppe das Bierfest. Wo wir uns köstlich über die modischen Entgleisungen der lokalen Bevölkerung amüsierten. :laugh1:





      Grüße Daniel

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    • 15.07.2012 - Tag7

      Nach einer für einige neue Mitsegler relativ unruhigen Nacht, sie hatten ihre Hangematten nicht richtig aufgehängt und sind deshalb in der Nacht hin und wieder herausgefallen. Nach dem Frühstück konnten wir während des Auslaufens feststellen, dass sich in der Nacht ein Kreutzfahrer zu uns gesellt hatte. Das Auslaufen übernahm die Mannschaft, so dass wir das traumhafte Wetter und die Landschaft geniesen konnten. :cool:



      Als nächste folgte eine Notfallübung die für uns alle relativ amüsant war, da der Erste Offizier das ganze immer mit recht fantasievollen Schilderungen untermahlte, so dass das ganze trotz des ernsten Hintergrundes eine sehr lustige Angelegenheit war. :laugh1:
      Während dieser Übung kam ich mit einigen doch extrem dick eingepackten Mitreisenden ins Gespräch. Wie es sich herausstellet , waren dies die 'Exoten' auf dem Schiff. Sie kamen nämlich aus Zypern. Die dicken Winterklamotten erklärten sie mit den aktuellen Temperaturen in Zypern 42 Grad!
      Einige besonders mutige Neuankömmlinge wagten sich bis zur Mastspitze hoch. Das sind immerhin ca. 35m!!!



      Den Rest des Tages genossen wir die Landschaft und das Wetter. Während meiner Wache, ich hatte wieder die 8 - 12, wurde es sehr
      Schweißtreibend, da wir das gute Wetter und den Wind nutzen wollten um zu segeln. Dies führte dazu , dass wir fast alle
      Segel setzen durften. Als Belohnung für diese doch recht anstrengende Wache bekamen wir eine ausführlich Brückenführung.
      Das Nordkapp umsegelten wir bei schönstem Wetter und einer tollen Mitternachtsonne.





      Grüße Daniel
    • 16.07.2012 - Tag8

      Das heutige Ziel dieses Tages war der Langfjorden bzw. der Gletscher am Ende des Fjordes, den wir am Anfang der reise von der anderen Seite gesehen hatten.
      Während unserer morgen Wache war das Wetter noch ziemlich schön. Da der wind jedoch am abflauen war mussten wi die meisten Segel wiede einholen und verstauen. Dies war mal wieder recht anstrengend. Nebenbei war es sogar noch möglich ein paar schöne Landschaftsaufnahmen zu machen.





      Für das Mittagessen hatte sich unser Steward ein kleines Rätsel ausgedach. Viel Spaß. War übrigens sehr lecker. :P



      Nachdem wir uns gestärkt hatten konnten wir nachmittags noch etwas das schöne Wetter genießen, bevor es mir regnen anfing. Bevor es jedoch zu regnen begann, hatten wir noch die Gelegenheit einer Lektion in Kartenkunde des Steuermanns beizuwohnen.



      Wärend des Regens vergnügten wir uns mit den Mitreisenden aus Zypern bei einer Runde Mirimba. Einer Art Romé.
      Bei unserer abend Wache kamen wir an einem Vogelfelsen vorbei. Das in dem Kasten ist das Rudergestänge.
      Der Gletscher war wirklich sehr beeindrucken. Vorallem das Geräusch das die durch das Schmelzwasser bewirkten Eisschläge verursachten.


      Grüße Daniel
    • Hallo Katzengugge,

      vielen Dank für die Fortsetzung. Sind wieder tolle Bilder.
      Segelbergen, vor allem wenn vorher viel Tuch stand, sind eine Mordsarbeit, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
      Das Hurtigrutenschiff in Bild 43 ist die Richard With. Am Øksfjordjøkelen war ich vor kurzem mit dem Rad, guckst du hier.
      Gruß

      Jürgen

    • 17.07.2012 - Tag9

      Heute war leider der letzte Tag unserer schönen Reise und so begingen wir etwas wehmütig unsere letzte Wache.



      Aber zum Trübsalblasen blieb uns keine Zeit. Den Heute stand Messing polieren auf dem Programm.
      Kaum zu glauben wie viel messing auf so einem Schiff ist. Das war vielleicht ne Arbeit.
      Aber ich finde dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.



      Nach der Wache hieß es dann auch schon 'Klar Schiff zum Anlegen'.
      Festmacher Leinen bereitlegen, Fender ausbringen, die Rahen in Hafen Position bringen,...
      Nach dem Anlegen wurde die letzte gemeinsame Musterung durch die Lofoten ganz aprupt unterbrochen.
      Unter lautem gehupe macht die Lofoten in einem richtig schnittigen Anlegemanöver neben uns fest.



      Nch dem Anlegen in Tromsö gingen wir gemeinsam in die Stadt, bevor wir den Abend in einer Hafenkneipe ausklingen ließen.
      Bevor wir zu Bett gingen, nutzten wir noch die Gelegenheit die Finnmarken zu besichtigen.

      Grüße Daniel
    • Hallo Katzengugge, vielen Dank für die Fortsetzung Deines Berichtes.

      Was verbirgt sich denn unter der kupferfarbenen Schale ? Kompass ?
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • 18.07.2012 - Tag10

      Heute war mein letzter Tag an Bord der Radich. ;(
      Nach dem Frühstück hieß es für mich Abschied nehmen von neuen liebgewonnene Freunden.
      Beim von Bord gehen sah ich voller Graus das Schild' Apen Skip'. All die Leute die unser mühsam polliertes Messing betatschen.
      Aber das war zunächst einmal meine kleinere Sorge. Zunächsteinmal musste ich meine 23 kg schwere Tasche auf dem Rücken zum AMI Hotel hoch tragen, was neben bei gesagt ziemlich schweißtreibend war.
      Nach dem Checkin lies ich den Tag genütlich angehen. Ein kleiner Rundgang durch Tromsö und neben bei noch das eine oder andere Museum besichtigen (Polar Museum, Tromsø Museum).
      Abends ging es nochmal mit den Kameraden von der Radich auf Tour. Es war ein langer und fröhlicher Abend. :beer:







      Grüße Daniel
    • 19.07.2012 - Tag11

      Nach einem köstlichen Frühstück hieß es heute Sight Seeing in Tromsö .
      Zuerst ging es zur Uni ins Tromsö Museum. Das Museum war wirklich sehr interessant. Es gab verschiedene Themensammlungen zu wissenschaftlichen Themen wie der Nordlichtforschung. Desweiteren gab es umfangreiche Informationen zur Geschichte Norwegens. Wirklich sehr interessant das Museum.




      Soviel Kultur auf einmal macht natürlich hungrig und durstig. Deshalb beschloss ich nach einer kleinen Stärkung in der Ölhalle die Mack Brauereibesichtigung mitzumachen. Diese ist leider nicht mehr ganz so interessant wie früher, da zur Zeit die Produktion an einen neuen Standort außerhalb von Tromsö verlagert wird. Lohnt sich aber trotzdem.





      Nach der doch Besichtigung ging es dann weiter zum Polaria Museum. Auf dem Weg dorthin kam ich an einer kleinen Glasbläsereivorbei. Leider konnte ich mir keine Souvenirs mir nehmen, da sich Glas so schlecht in einem Seesack transportieren lässt. Im Polaria Museum konnte man den ehemaligen Robbenfänger M/S Polaria besichtigen. Im Museum wurde sehr eindrucksvoll der Alltag auf einem Robbenfänger beschrieben. Mit dennen möchte ich wirklich nicht tauschen. Im untergeschoss gab es einen Ausstellung zu Polarexpeditionen und den Sami.





      Nach der Museumsbesichtigung ging es weiter um Hafen um die Radich zu verabschieden, die grade von der Eröffnung der Bukta zurück kam. Das Auslaufen hab ich mir dann aber doch gespart, da es mittlerweile anfieng Bindfäden zu Regnen und neblig wurde.

      Bilder
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      Grüße Daniel
    • 20.07.2012 - Tag12

      Der heutige Tag fing mit einem kleinen Spaziergang durch Tromsö an, bevor ich von einer Führeren zu einem Ausflug rund um Tromsö abgeholt wurde.
      Es stellte sich heraus dass ich der einzige Teilnehmer der heutigen Tour war. Dies war in sofern nicht schlecht, als dass wir so auf niemanden Rücksicht nehmen mussten und gemütlich wandern konnten. Zuerst ging es jedoch kreutz und quer durch die Gegend bevor wir uns auf die Fähre nach Vengsøya begaben. Dort angekommen gingen wir zuerst gemütlich der Straße entlang zum Füße des lokalen Hausberges, wo wir dann die Straße verließen und uns an den Aufstieg machten. Auf dem Gipfel angekommen hatten wir einen traumhaften Ausblick über die ganze Gegend.
      Nach einer Pause und einem Imbis begaben wir uns wieder auf den Rückweg. An der Fähre angekommen machten mir noch eine Fjord Rundfahrt, bevor ich von einem Taxi abgeholt und zurück zur Pension gebracht wurde.







      Grüße Daniel