Logbuch der MS MIDNATSOL vom 20.09.11 bis 01.10.11 vom Kapitän InselBirgit

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      Irgendwann 2010 - Monate vor der Reise

      Irgendwann möchte jeder Mal einen kleinen Traumurlaub machen, wenn langsam die 25 Ehejahre erreicht sind ist die Frage wohin, womit und was. In dieser Zeit hörte man vielen Leuten zu und immer wieder, mein Traum wäre … und es fallen die Worte, Postschiff und Hurtigruten. Was ist das haben wir uns gefragt, wenn so viele Menschen davon reden und träumen, muss es was Besonderes sein. Ein Glück, dass es heute das Internet gibt. Schnell ist man den Postschiffen auf der Spur, durch diese Internet links, Norwegen per Postschiff, Norwegische Postschiffe, Wikipedia Hurtigruten, Norwegen Baer, Visit Norway, Fähren nach Norwegen, Nordic Holidays, Schiffsreisen Navigator, Tujareisen kamen auch wir langsam auf den Geschmack, es muss ein Postschiff sein. Zum Schluss schaut man auf die Hurtigruten Seite und ist von allem begeistert, besonders von den Landausflügen. Nun steht es fest, schnell buchen und los, im Reiseladen wurden wir gut beraten und nun wussten wir, ja die Reise geht in 13 Monaten los, dann können wir auf unserem Postschiff aufsteigen. Auf einmal stellte man auch fest es gibt im Fernsehen auch Dokumentationen zu unserem Thema, komisch ist uns vorher nicht aufgefallen. Ich glaube es lag daran, dass man sich mit dem Thema Seereise vorher nie so richtig befasst hatte. Seereise heißt ja, keine Balken, viele Wellen bis hin zum Sturm, bis zum Land schwimmen schafft man ja nicht, also macht man Urlaub auf dem Land. Aber nun waren wir im Postschiffrausch, Norwegen nichts anderes im Fernsehen und im Internet . Mein Mann war ja begeistert, Schiffsreise und immer Land in Sicht, dass ist super, wo Land in Sichtweite ist, gibt es ja auch keine großen Wellen. In diesem Glauben muss man auch seinen Mann lassen, man muss ihm nicht zeigen, dass auch Postschiffe mal in einen Sturm kommen. Man sucht und zeigt ihm nur die glatte See, so weit weg von Rügen kennt kein Seemann Sturm und Wellen, die gibt es nur in der Ostsee. Und wenn alles gebucht und die erste Rechnung von den Hurtigruten kommt und überwiesen ist, dann ist alles klar, es gibt kein zurück mehr. Irgendwann fand ich auch das Hurtigforum und nun wusste ich, es war das Richtige was wir gebucht haben. Viele Fragen die man hatte, wurden hier sofort beantwortet und man fühlte sich auch hier gleich geborgen. Und dann stellte man auf einmal fest, es geht los, ein Jahr ist flugs vergangen. Nun kann ich sagen, wenn man diese Reise hinter sich hat, man kann den Nächsten noch einige Ratschläge mitgeben. Denn wir haben festgestellt es wäre besser wenn man wenigstens einen Tag früher in Bergen ankommt, denn in Bergen und Umgebung gibt es viel zu sehen und zu erkunden wenn man im Vorfeld Zeit und Ruhe hat. Dazu zählen zum einen eine Reise mit der Flåmsbahn, eine der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt, weiter geht es dann mit der Fløibahn in Bergen , sie ist eine der bekanntesten Attraktionen Norwegens und liegt im Herzen von Bergen , aber das ist noch nicht alles in Bergen , es gibt auch noch das Aussichtsplateau. Auf der Ulriken 643 Panoramatour fahren Sie mit der Schwebebahn ins Hochgebirge, mitten in der Stadt von dort haben Sie einen wunderschönen, weiten Blick auf Bergen und das Meer, die Schärenküste, die Fjorde und das Gebirge und das alles haben wir bei unserer ersten Reise leider nicht geschafft, aber wir wissen jetzt es war bestimmt nicht unsere letzte Reise. Denn eines steht fest, einmal Postschiff, immer Postschiff und mit mehr Wissen desto besser.

      19.09.2011 - Tag vor der Reise

      Vor unserer ersten Seereise stellten wir schnell fest, dass die Aufregung langsam ihren Höhepunkt erreicht hat, in den letzten 2 Nächten haben wir kaum geschlafen. Die Koffer sind nun gepackt und schon im Auto. Mein Mann ist schon um 19.00 Uhr ins Bett, ich habe versucht etwas später zu gehen aber ans Schlafen war nun nicht mehr zu denken, jede Stunde waren wir wach. Mein Mann war dann gegen 22.00 Uhr fertig zur Abfahrt, also Kaffee trinken, aber nicht in Ruhe, denn nun höre ich von meinen Mann wir müssen langsam los, ich kann es nicht glauben, mit seinem Taxi fährt er 3 Stunden zum Flughafen und nun brausen wir 6 Stunden vorher los. Ich glaube er hat noch weniger in den letzten Nächten geschlafen als ich. Das Zeitgefühl ist wohl etwas durcheinander gekommen. Nun gut wir haben Urlaub da muss man schon etwas mehr Zeit nach Hamburg einplanen. Die Pausen nach Hamburg habe ich nicht gezählt, es waren viele und trotzdem waren wir pünktlich am Airport, ich konnte es nicht glauben. Hier noch schnell ein Tipp, wer mit der SAS fliegt darf 23 Kg Gepäck je Koffer haben, das heißt 3 Kg Gewinn je Koffer, ist nur für die gedacht, die mehr mitnehmen wollen, als man eigentlich braucht.

      20.09.2011 - Tag 01

      Wir haben auf dem Weg nach Hamburg, wie schon erwähnt viele Pausen gemacht, um nicht Stunden zu früh dort anzukommen. Der Service von Car Maxx, unserem und Ihrem Parkservice am Hamburger Flughafen war pünktlich auf die Minute vor Ort und schon fuhren sie mit unserem Wagen fort. Nun noch fix einchecken ist ja kein Problem, ja dachten wir. Hallo wo sind ihre Bordkarten, na die haben wir doch und hielten unsere Flugpapiere hin, nein hier brauchen sie ihre Bordkarten die sie dort hinten an den Druckern bekommen. Toll einmal auf dem Flughafen und man wird schon im Vorfeld in den Wahnsinn getrieben. Auch der Bordkarten konnten wir uns Dank der Computertechnik irgendwann bemächtigen. Dann kam die nächste Aufregung, Feuerzeuge dürfen nicht in den Koffern sein, also Koffer runter vom Band und Feuerzeuge in den Mülleimer, ein Glück, dass ich die Koffer gepackt habe und wusste wo und was im Koffer ist, dieses Problem war in 5 Minuten gelöst. Nach dem Einchecken kamen uns einige Zweifel, nur ein paar Leute in diesem Minibus was soll das. Der Bus hielt auch dann irgendwann auf dem Rollfeld, neben einem Flugzeug der Marke Match box. So klein dieses Flugzeug war, umso größer müssen die Frostschäden dort oben auf der Autobahn gewesen sein. Nach der Landung in Kopenhagen konnten wir sofort, nachdem wir den Flughafen in seiner kompletten Länge in Rekordzeit vermessen hatten, in ein größeres Flugzeug umsteigen. Dieser Flug nach Bergen war gut, vielleicht wusste der Pilot auch, welche Autobahnen dort oben schon von Frostschäden befreit worden waren. In Bergen haben wir uns sofort in einem Taxi auf den Weg zu dem Hurtigruten Terminal gemacht (320,- NOK), um dann auch noch festzustellen, dass ein Koffer schon diesen ersten Flug nur schwer beschädigt überlebt hat. Durch das Wissen aus dem Hurtigforum waren wir natürlich mit 6 Münzen a 10,- NOK bereit, sofort 2 von den wenigen Schließfächern für uns zu nutzen. Dann erkundeten wir Bergen und stellten schnell fest, dass es zu unserem Bergen auf Rügen keinen Unterschied gab, es ging immer Berg rauf. Dann hatten wir endlich die Straße Bryggen erreicht und fanden auch den Weihnachtsmannladen das Julehuset mit seinen vielen Stehrümchen. Ich habe aber nur geschaut und nichts gekauft (erstmal). Dann ging es die Straße weiter runter und siehe da, die MS FRAM lag hier, gegenüber dem Hurtigruten Terminal am Hafen fest, also fix ein paar Fotos gemacht. Auf dem Rückweg haben wir dann in Ruhe einen Kaffee auf dem Markt genossen. Mit dem Wetter hatten wir Glück, viel Sonne und zwischendurch ab und an mal kurze Schauer. Bei der Ankunft der MS MIDNATSOL in den Hafen Bergen natürlich Regen. Wir hatten uns so einen schönen Platz ausgesucht um die Einfahrt in Bild und Ton festzuhalten, aber dann kam der Regen. Ich hielt also den Regenschirm auf und mein Mann filmte die Einfahrt der MS MIDNATSOL unter dem Schirm. Nebenbei habe ich dann noch ein paar Bilder mit einer Hand geschossen, denn die andere Hand musste ja den Schirm halten. Der Rückweg zu dem Hurtigruten Terminal erfolgte dann bei herrlichem Regen. Total nass bis auf die Knochen sind wir dann dort angekommen. Heute erfolgte das Einchecken auf dem Schiff erst gegen 15.45 Uhr, denn die MS MIDNATSOL kam mit Verspätung an, dadurch schafften die Leute es wohl nicht, die Betten rechtzeitig für uns zu beziehen. Oder hatte es einen anderen Grund? Dann auf dem Schiff hatten wir genug Zeit uns die berühmten Kaffeebecher und die Cruisecard zu besorgen. Und dann konnten wir endlich das Schiff gründlich erkunden. In unsere Unterkunft kamen wir erst nach einigen kleinen Problemen, mit den Bordkarten ließen sich die Türen nicht öffnen (ein technisches Problem). Gegen 18.30 Uhr war dieses dann doch noch behoben. Das Abendessen im Hafen von Bergen war super. Nach der Ausfahrt aus dem Hafen um 22.30 Uhr haben wir es sogar geschafft, kurz vor Mitternacht, endlich ins Bett zugehen. Ein Fotoapparat hatte schon sein Leben beendet (und das am ersten Tag), toll… der Urlaub hat gerade erst angefangen. Wir sind dann auch sehr schnell eingeschlafen, aber schlafen konnte ich nur bis 01.30 Uhr. Seegang das Schiff rollte wie man in der Fachsprache so sagt und damit war die Nacht für mich gelaufen. Dabei hatte doch eigentlich mein Mann die größte Angst vor einer Seefahrt, aber der schlief wie ein junger Gott in seinem Bett. Ich nahm also Tabletten und legte mir die Seebänder an, so gegen 05.00 Uhr bin ich dann endlich eingeschlafen um dann gegen 06.15 Uhr aufzustehen. An diesem ersten Morgen auf meiner Traumreise stellte ich mir nur eine Frage: "Auf was habe ich mich hier eingelassen, wenn das so weiter geht ist die Reise für mich bald zu Ende".

      21.09.2011 - Tag 02

      In den frühen Morgenstunden hatten wir Windstärke 5 erreicht, wie schon gesagt, einer schlief (mein Mann) und einer nicht (das war ich), aber das war wohl nicht nur bei uns so. Ich bin noch total müde und das Schiff schwankte immer noch, also waschen und ab zum Frühstück. Die Schlafmützen der Nacht hatten sogar Hunger beim Frühstück, diejenigen für die die Nacht nicht so gut lief, erkannte man daran, dass sie mit einem leeren Teller spazieren gingen. So konnte man sich gegenseitig trösten, zum Glück betraf es ja mehrere Touristen. Ich war also nicht allein. Das geniale daran war, viele Frauen lagen ab 01.30 Uhr wach, warum nur wir Frauen waren die Männer zu müde, dass sie nichts mitbekamen. Mein Frühstück bestand darin, 1 trockenes Brötchen zu nehmen, mir von der Kabine eine Decke zu holen und mich warm anzuziehen, dann auf Deck 9. Bis ca. 11.00 Uhr habe ich nur auf dem Sonnendeck gelegen und das Brötchen Stück für Stück in mich reingemümmelt. Gegen 08.00 Uhr überquerten wir Stadhavet eine der vielen offenen Seestrecken die wir mit unserem Postschiff passierten, dauerte ca. 2 Stunden. An der Unglücksstelle der MS NORDLYS hielt die MS MIDNATSOL kurz inne und die Fahnen gingen auf Halbmast. Von alle dem habe ich am ersten Tag leider nicht so viel mitbekommen, denn ich hatte wohl viel Schlaf nach zu holen. Das Wetter in Ålesund war wunderschön. Ålesund ist eine schöne Stadt im Jugendstil wir legten in der Stadtmitte an. Mein Mann hat die MS NORDLYS noch gefilmt, wie sie gerade aus dem Hafen in die Werft geschleppt wurde. Bei diesem schönen Wetter genossen wir hier diesen Landgang bei einem ausgiebigen Spaziergang. Nach der Wandertour stellten wir schnell fest, jeder Knochen tat uns weh. Ich glaube hier geht es an Land immer nur Berg rauf und runter. Wieder auf dem Schiff ging es erstmal auf Deck 9 zum Ruhen und Sonnen. Nun ging es in Richtung Molde . Vor dem Abendbrot sah ich viele Leute, die auf dem Umlaufdeck ein paar Runden drehten und ich dachte bei mir, haben die nichts anderes zu tun? Beim ersten Dinner am Abend lief noch nicht alles so ganz rund. Und der zweite Gang wurde gerade serviert als wir der MS NORDKAPP begegneten, das hieß nicht filmen, sondern beim Abendbrot aus dem Fenster der Begegnung beiwohnen. Danach habe ich dann aber auch erstmal ein paar Runden auf dem Deck 6 gedreht, ich dachte ein wenig Bewegung tut sicher ganz gut. Fühlte mich danach auch schon etwas besser, aber bei mir ging das mehr so in Ruhe ab und nicht im Dauerlauf wie bei manch Anderem. Gegen 20.00 Uhr fingen wir an Hustadvika zu überqueren dauerte ca. 2 Stunden, dann fing es eine halbe Stunde vor der Einfahrt nach Kristiansund an zu regnen. Wir waren aber trotzdem oben auf Deck 9 um nichts zu verpassen. Hatten ja genug warme Sachen eingepackt und außerdem wusste ich ja Dank dem Forum, dass ich die nassen Sachen nur ins Bad packen musste um sie zu trocknen. So gegen Mitternacht gingen wir dann auch zu Bett. Und ich habe super geschlafen!!!

      22.09.2011 - Tag 03

      Aufwachen im Hafen von Trondheim . Trondheim wurde 997 vom Wikingerkönig Olav Trygvasson gegründet und ist die drittgrößte Stadt Norwegens. Im Hafen lagen wir neben der MS NORDNORGE . Heute waren wir wieder etwas aufgeregt, denn unser erster geplanter Ausflug stand an. Mal sehen was das wird. Nach dem 07.00 Uhr Frühstück ging es mit dem Bus zum Nidaros Dom und ins Ringve Museum. Das war doch sehr interessant diese Stadtrundfahrt und unsere Reiseführerin sprach perfekt deutsch. Auch der Nidaros Dom und die kurze Führung haben uns sehr gefallen. Eigentlich sind wir ja nicht solche Museumsgänger, aber es hat uns doch gefallen. Und im Ringve Museum haben wir viele Instrumente zu sehen und auch zu hören bekommen, die man vorher gar nicht kannte und noch nie was davon gehört hatte. Aber um alles in Ruhe anzuschauen war die Zeit leider zu kurz, denn der Bus wartete draußen schon. Wir mussten zurück zum Schiff. Also noch schnell im Laden vorbeigeschaut, aber auf die Schnelle hat man sich für nichts entscheiden können. Also wieder mit leeren Händen zurück zum Bus. Kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen sahen wir auf der Steuerbord Seite Munkholmen die Mönch Insel. Danach hatten wir viel Zeit, auf dem Schiff die Natur Norwegens zu genießen. Gegen 14.40 Uhr fuhren wir am schönsten Leuchtturm Norwegens vorbei Kjeungskjær fyr. Danach habe ich mich dann erst einmal hingesetzt und Post an die Lieben daheim gebliebenen geschrieben. Natürlich saß ich auf dem Sonnendeck am Schornstein, ich glaube das wird mein Lieblingsplatz hier auf dem Schiff. Kurz nach 16.00 Uhr fuhren wir durch den Stockksund, dieser hat so eine scharfe Kurve das wir für den Gegenverkehr ein Signal geben mussten, denn wir haben Vorfahrt. Und da war es wieder, unser Horn. Ich muss sagen es gefällt mir schon jetzt es zu hören, es hat irgendwas von: "Hier bist Du zu Hause" Gefühl. Jedes mal wenn ich es gehört habe fühlte ich mich so richtig wohl als wenn ich hier hin gehöre. Entspannung und Ruhe das war es was ich hier fand und das Horn gehörte mit dazu. Gegen ca. 18.15 Uhr begannen wir Folda wieder eine offene Seestrecke zu überqueren. Die See war ruhig und so konnte man jede Minute genießen. Rørvik erreichten wir erst nach über 8 Stunden. Es war wunderschön nichts zu tun außer mit den Augen der Natur und Landschaft zu folgen. So schön kann das Leben sein. Im Hafen von Rørvik lag noch die MS POLARLYS , schnell noch in 15 Minuten einige Bilder gemacht. Zum herrlichen Dinner am Abend genoss mein Mann heute auch mal ein Bier für 8,20 €, ich bin bei Wasser geblieben. Denn Bier ist nicht mein Ding und der Wein (ab 85,00 €) … den trinke ich dann doch lieber zu Hause, wo ich weiß wie viele Taler gerade die Kehle runter laufen. Und das sind zu Hause sicher ein paar Taler weniger. Heute ging es dann schon gegen 23.00 Uhr ins Bett. Seeluft und Wind machen doch ganz schön müde.

      23.09.2011 - Tag 04

      Diese Nacht hatten wir wieder sehr gut geschlafen und haben am Morgen gleich erst einmal die Zettel für das Gewinnspiel Polarkreisüberquerung ausgefüllt. Leider lagen wir aber gute 20 Minuten daneben, denn auf dem Weg nach Ørnes überquerten wir gegen 07.38 Uhr den Polarkreis , beinahe hätten wir dieses Schauspiel noch verpasst, denn eigentlich wollten wir gerade zum Frühstück gehen und hatten die Kameras wie jeden Morgen noch mal zum Aufladen angeschlossen als wir die Durchsage hörten. Also wieder zurück ins Zimmer, warm anziehen und nix wie raus auf Deck 6. Zum Glück kamen wir gerade noch rechtzeitig, dass mein Männe die Kamera anschmeißen konnte. Und ich habe auch noch ein paar Fotos machen können. Na dann können wir ja jetzt in Ruhe frühstücken, denn heute war wieder ein großer Tag für uns. Speedboot fahren, mal sehen wie wir Landratten das vertragen. Zwischen den Häfen Ørnes und Bodø hielt die MS MIDNATSOL auf offener See, dort stiegen wir auf ein Speedboot um. Etwas mulmig war uns schon im Magen, denn wir wussten ja beide nicht wie wir die Fahrt vertragen würden. Zur Sicherheit haben wir uns vorher noch schnell ein paar Reisetabletten eingeworfen und die Seebänder eingepackt. Nun begann das Abenteuer Svartisen Gletscher es war einmalig, die See glatt, die Natur grandios. Und am Gletscher war es einem als ob man einen Film sieht. Es war als ob die Natur dort stehen geblieben ist. Das Eis mitten in den riesigen Bergen und der kleine See davor. Ich glaube ich habe da so viele Bilder gemacht wie schon lange nicht mehr. Im Gasthaus hatte man dann schon für uns reichlich aufgetischt mit Kaffe, Saft und allen möglichen Getränken. Auch zu essen gab es reichlich, da war für jeden Geschmack was dabei und jeder ist wohl satt geworden. Es ist auch erstaunlich wie der Gletscher noch vor einigen Jahren aussah und wie weit er immer mehr zurückgeht. Eigentlich schade um diese Schauspiel der Natur. Den Rückweg zum Boot fuhren wir jetzt mit dem Bus, denn wir waren schon wieder fast die Letzten die sich von der Ansicht trennen konnten und daher war die Zeit ziemlich knapp um zurück zu laufen. Denn schließlich wollten wir ja den Anschluss nicht verpassen. Auf dem Rückweg vom Gletscher war eisiger Wind auf dem Speedboot, also Mütze, Schal, Handschuh und alles was man bei hatte anziehen und die Fahrt genießen. So schnell kommen wir sicher nicht wieder in diesen Genuss. Meinem Mann wurde es dann doch bald zu kalt und er hielt sich öfter mal zum Aufwärmen unten im Boot auf. Die große Ausnahme war, als wir im Schritttempo durch ein Gebiet mit Seeadlern fuhren und wir hatten das Glück auch diese Vögel zu sehen und zu fotografieren. Ich hatte das Gefühl, dass für uns im Urlaub alles so arrangiert wurde das alles passt. Dann ging die Fahrt in vollem Tempo nach Bodø denn gegen 15.00 Uhr verlässt die MS MIDNATSOL den Hafen und schließlich wollten wir ja pünktlich sein um unseren Traumurlaub fort zu setzten. Bodø ist die Hauptstadt im Bezirk Nordland, leider konnten wir diese Stadt nun nicht erkunden, aber wir kommen ja auch noch zurück auf der Südtour. Gegen 14.30 Uhr gingen wir wieder an Bord unseres Postschiffes, Hände desinfizieren und noch mal an die Rezeption um wieder einen Freicode fürs Internet zu holen. Denn durch die täglichen Internetberichte, die mein Mann abends immer hochgeladen hat und die aktuellen Fotos für Euch alle, brauchten wir natürlich viele von diesen Zetteln, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Nun ging es rüber zu den Lofoten, zuerst ging es nach Stamsund dort überquerten wir den Vestfjord dauerte ca. 3 Stunden, das hieß für mich natürlich wieder, warme Sachen und ab aufs Oberdeck die Natur genießen. Super fanden wir die Lautsprecherdurchsage die wir an Deck hörten: "Wir hatten schon sehr lange nicht, eine so ruhige Überfahrt". Kein Wunder fanden wir, denn da waren wir ja auch nicht an Bord. Bis 18.00 Uhr zum Abendbrot habe ich dann mal die Zeit genutzt und in meinem Buch gelesen, denn sonst habe ich das noch ganz umsonst mitgenommen, das wäre ja auch Quatsch habe ich mir so gedacht. Nach dem Abendbrot habe ich mir einen Tee in meinem Kaffeebecher gemacht und mir einen gemütlichen Platz auf Deck 5 gesucht, denn ich wollte mal wieder ein paar Karten schreiben. Gegen 21.30 Uhr sind wir in Svolvær (N 068° 13,7` - E 014° 34,0`), dem Zentrum der Lofoten angekommen. Eigentlich waren wir uns vorher noch nicht schlüssig ob wir von Bord gehen wollen oder nicht. Denn eigentlich hatten wir uns Magic Ice erst für die Rückfahrt vorgenommen. Aber da wir hörten das es nur ca. 2 Minuten Fußweg vom Anleger entfernt ist, haben wir uns doch umentschieden. Schnell aufs Zimmer, Sachen wieder mal anziehen und los ging es. Also es war schon sehr kalt in der Magic Ice Bar, aber es hat sich echt gelohnt auf die Schnelle so spontan zu sein. Wir haben natürlich auch einen coolen Drink zu uns genommen den man uns in puren Eisgläsern serviert hat. Und für diejenigen die ihre Handschuhe vergessen haben, gar kein Problem. Selbst daran haben sie gedacht und Du kannst dir beim Einlass welche geben lassen. Auch die Fotos die wir dort gemacht haben sind toll, man darf bloß nicht im falschen Moment ausatmen. Um ca. 23.00 Uhr erfolgte die Fahrt durch dem Raftsund , diese Meerenge ist die Grenze zwischen Vesteralen und den Lofoten. Es war jedoch schon sehr dunkel und man konnte leider nicht mehr wirklich viel von diesem Naturschauspiel sehen. Also habe ich mir noch einen Tee gemacht und bin wieder mal erst gegen Mitternacht ins Bett.

      24.09.2011 - Tag 05

      Die Augen auf und siehe da, wir lagen im Hafen von Harstad (N 068° 48,8` - E 016° 35,4`), vor dem Frühstück hieß es noch schnell im Nachthemd raus um im Hafen noch schnell die MS NORDSTJERNEN zu filmen, denn das hatte ich ja ganz vergessen. Aber es waren ja genug Leute auf unserem Deck unterwegs die am Fenster vorbeispazierten und das kannte ich sonst so früh morgens ja gar nicht. Ach ja da fiel es mir wieder ein, also schnell Jacke und Hose anziehen, Kamera schnappen und dann raus und ein paar Bilder machen und ein Filmchen drehen. Mein Männe hatte von alldem nichts mitbekommen, war noch im Bad mit rasieren und so beschäftigt. Dabei hatte ich gedacht wir sind im Urlaub, muss man sich da wirklich jeden Tag rasieren? Nach der Abfahrt aus dem Hafen Harstad gegen 08.00 Uhr konnten wir auf der Backbord Seite die Trondenes Kirche sehen, die gegen 1250 gebaut wurde. Danach hieß es für mich wieder mal Decke schnappen und auf zum Sonnendeck, um an der Sonnenseite am Schornstein einen Stuhl zu platzieren und reservieren. Mit Decke und Buch und natürlich Sonnenbrille bewaffnet habe ich es dann auch bis 14.00 Uhr dort oben ausgehalten. Zwischendurch gegen 10.30 Uhr stellten wir dann auch noch fest, das der Herrscher über alle Meere König Neptun an Bord gekommen war, um die Polarkreistaufe vorzunehmen. Welch ein Spaß und Gaudi auf dem Schiff. Wir haben uns natürlich auch taufen lassen, das gehört doch mit dazu. Aber es gibt immer ein paar Leute die wohl aus Zucker sind und Angst haben sich aufzulösen von ein wenig Wasser und noch mehr kaltem Eis. Aber es war ein Riesen Spaß, wenn man danach auch erstmal wieder auf die Kabine musste um sich trocken anzuziehen. Kurz nach der Abfahrt von Finnsnes (N 069° 13,9` - E 017° 57,1`) so gegen 11.45 Uhr fuhren wir unter der Gisundbrücke durch, die Norwegens zweitgrößte Insel Senja mit dem Festland verbindet. Nach dem Mittag hatten wir pure Sonne und da bin ich doch glattweg für 2 Stunden eingeschlafen. So um 14.30 Uhr kamen wir in Tromsø (N 069° 38,8` - E 018° 57,7`) an, sie ist die größte Stadt Nordnorwegens und wird Hauptstadt des Eismeeres genannt, dort machten wir uns auch auf den Weg zur Eismeerkathedrale und anschließend noch zur Fjellheisen Seilbahn. Dafür nutzten wir keinen Bus sondern wieder mal unsere Füße. Als wir mit der Seilbahn oben ankamen mussten wir feststellen ein sehr toller Ausblick und super Sonnenschein-Wetter, auch dort wurden dann wieder viele Fotos ohne Ende gemacht. Nachdem wir auch den Rückweg hinter uns gebracht hatten und wieder auf dem Schiff ankamen mussten wir feststellen, die Füße taten uns wieder mal total weh, nach 8 Km Wandern im schnellen Schritt natürlich. Denn das Schiff wartet ja nicht auf uns, ohne Sportler zu sein haben wir aber super durchgehalten würde ich mal sagen. Aber nun haben wir ja erstmal wieder Ruhe um die Beine hoch zu packen und die Knochen aus zu ruhen. Dann gab es erst mal einen Kaffee und danach ab zum Abendbrot. Ein paar Minuten nach 21.00 Uhr ging es raus auf das Umlaufdeck mit Fotoapparat und Videokamera denn wir trafen unser Schwesterschiff die MS TROLLFJORD nun hieß es Vinkekonkurranse zu deutsch glaube ich, heißt es wohl Wink Wettbewerb. Na das nenne ich mal eine gegenseitige Begrüßung mit Horn und Lichter und immer im Wechsel. Aber leider waren nicht all zu viele Mitreisende auf dem Deck draußen. Aber wir haben unser Bestes gegeben! Im Hafen von Skjervøy (N 070° 02,2` - E 020° 58,9`) lagen wir nur kurze Zeit von 22.30 Uhr bis 22.45 Uhr, nach der Ausfahrt haben wir die offene Seestrecke Loppa überquert und wieder ein Tag mit ruhiger See. So gegen 23.45 Uhr ging es dann heute ins Bett.

      25.09.2011 - Tag 06

      Um 06.00 Uhr hieß es heute aufstehen, noch waren wir im Hafen von Hammerfest (N 070° 39,6` - E 023° 39,5`), der nördlichsten Stadt der Welt, eigentlich der nördlichste Punkt von allem. Um 07.00 Uhr gingen wir zum Frühstück damit wir auch gestärkt zum versprochenen Treffen gegen 09.00 Uhr mit Foto und Video bewaffnet der MS KONG HARALD entgegentreten können. Ja wir können der Gegenpartei (Muddi), auf dem Schiff sagen, meldet Euch wir haben alles, Fotos und Video vom Treffen unserer Schiffe auf See. Wir haben gewunken wie verrückt aber erkennen konnte ich Dich leider nicht. Danach ging es für uns nach Havøysund und nicht vergessen gegen 10.30 Uhr schon zum Mittag, denn in Honningsvåg (N 070° 58,7` - E 025° 56,8`), gegen 11.45 Uhr nach Ankunft im Hafen begann auch sofort der Ausflug zum Nordkap und das bei bestem Wetter und schönster Sicht. Auf dem Weg zum Nordkap haben wir natürlich auch bei Nils und Anne vorbeigeschaut. Es stimmt die werden wohl nicht älter, auf der DVD von 2009 sahen sie genauso aus wie heute. Am Nordkap hatten wir 8 Grad und Sonne. Es war echt zum Lachen am Kap, alles was Beine hatte ist erstmal raus zur Weltkugel um Fotos zu machen. Es waren nur Menschen zu sehen. Wir sind erst mal drinnen auf Einkaufstour gegangen um dann haben wir von dort ein paar Karten geschrieben. Anschließend machten wir dann Fotos von der Weltkugel, als keiner mehr vor Ort war. Nur noch ein Pärchen war draußen da konnte man schön den Apparat tauschen um auch mal ein gemeinsames Foto zu erhaschen. Man muss hier nicht der Erste - sondern der Letzte vor Ort sein, dann bekommt man die schönsten Bilder in den Kasten. Die 2,5 Stunden am Kap waren viel zu kurz, man schafft gar nicht sich alles in Ruhe anzuschauen. Gegen 15.00 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff und als nächstes trafen wir 70 Minuten später auf Svaerholtklubben, dem größten Vogelfelsen Norwegens. Danach ging die Fahrt zur Finnkjerka ( Finnkirche ) der elegantesten Seeklippe Norwegens und weiter nach Kjollefjord (N 070° 57,1` - E 027° 19,9`). Dann um 18.00 Uhr Dinner, das Nordkap Büffet wurde eröffnet. Alles was die Norwegische See hergibt wurde hier zum Essen angeboten (mein Mann hat sich als Nicht Fisch Esser) schon den ganzen Tag darauf gefreut. Es gab Krabben, Krebse, Muscheln und was weiß ich noch alles zu essen. Dank meiner Tischnachbarin habe ich dann auch gelernt wie man dieses Krabbelzeug isst. War eigentlich ganz gut muss ich sagen, man muss es auf jeden Fall mal probiert haben. Ich war doch ziemlich beeindruckt wie gut so was schmecken kann und habe deshalb auch gleich Fotos gemacht. Obwohl ich immer gedacht habe das man Muscheln und so was heiß isst, aber hier war es fast alles auf Kalten Platten serviert. Mein Männe hat sich heute Abend dann mit einer Käseschnitte und Lachs und Bier begnügt. Gegen 19.15 Uhr erreichten wir Nordkyn den nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Die Häfen Kjøllefjord von 17.30 Uhr bis 17.45 Uhr, Mehamn (N 071° 02,6` - E 027° 49,4`) der nördlichste Hafen auf unserer Reise von 19.45 Uhr bis 20.00 Uhr sowie Berlevåg (N 070° 51,6` - E 029° 06,04`) von 22.30 Uhr bis 22.45 Uhr wurden noch angelaufen. Am Abend haben wir noch die Quadsafari zur russischen Grenze gebucht. So konnten wir dann endlich wieder so gegen Mitternacht unsere Betten aufsuchen. Die Äugelein gingen aber nicht zu, denn das Schiff gab wieder keine Ruh. Offene See ist nicht ganz so schön für uns Landratten, hier wehte doch ein anderer Fön. Aber ich bin dann doch nach einiger Zeit in den Schlaf geschaukelt worden, mein Männe eher etwas später.

      26.09.2011 - Tag 07

      Es geht nicht mehr, es schaukelt schon ganz sehr, rechts links, rechts links. Sicherheitshalber habe ich wieder mitten in der Nacht Tabletten genommen, mein Männe schläft jetzt wie ein junger Gott, ich bin andauernd wach. Gegen 04.00 Uhr waren wir im Hafen Vardø (N 070° 22,6 - E 031° 06,94), Vardø ist die östlichste Stadt Norwegens, sie liegt auf der Insel Vardoya und ist durch einen unterseeischen Tunnel mit dem Festland verbunden. Dort bin ich endlich eingeschlafen. Beim Aufstehen stellten wir fest, die MS MIDNATSOL lag im Hafen von Vadsø dem letzten Hafen vor dem Wendepunkt Kirkenes . In Kirkenes sind wir dann um 10.30 Uhr runter vom Schiff. Bis zur russischen Grenze mit dem Grenzfluss Pasvikelva sind es ca. 10 Km. Unser Ziel ist es, mit der Quadsafari zum russischen Grenzübergang zu fahren. Mein Männe musste fahren ich als Sozius, alles lief wunderbar nach dem er sich mit dem Quad eingespielt hatte. Die ersten Bremsmanöver waren, man könnte sagen, sehr lustig. Auf der Rückfahrt von der Grenze hatte ich den Fotoapparat auf Video gestellt um die Rückfahrt zu filmen, schade, nach nur 37 Sekunden hat sich die Kamera durch den Fahrtwind ausgeschaltet und nichts mit Filmchen. Es war ein tolles Abenteuer das ich jedem empfehlen kann, der nicht die Touristentour mit dem Bus machen will. Um 12.45 Uhr checkten wir wieder auf dem Schiff ein. Danach ging es sofort zum Mittagessen. Mit vollem Magen und Guter laune ging es dann zum Mittagsschlaf auf das Sonnendeck. Auf der Fahrt nach Vardø konnten wir sogar Wale in freier Natur sehen, sie waren zwar sehr weit weg, aber Wale gesehen JA. Bevor mein Männe jedoch die Kamera raus hatte um zu filmen und startklar war, war auf dem Video nicht mehr viel zu sehen, ja Männer! Von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr waren wir wieder im Hafen von Vardø . Nach dem Dinner raus auf Deck 6, ein paar Runden laufen, ich habe festgestellt die Bewegung braucht man doch am Abend nach dem ganzen anstrengenden Schauen und Staunen und Wundern. Das Größte war jedoch zwischen Båtsfjord und Berlevåg , so um 21.00 Uhr haben wir unser erstes Polarlicht gesehen. Am Anfang war es zwar etwas schwach aber für uns waren es gewaltige Polarlichter. Nun hatten wir nur noch einen Wunsch, die Fahrt in den Trollfjord . Ich glaube all meine Wünsche werden mir auf der ersten Seereise erfüllt. Abends nach der Ausfahrt aus dem Hafen Berlevåg war ich mit noch zwei Mitreisenden auf dem Deck 9 unterwegs und warteten ob wir noch mehr Polarlichter sehen können. Es dauerte gar nicht so lange und wir sahen wieder noch ganz viele Polarlichter. Sie waren zwar teilweise wieder sehr schwach aber für uns, super echt toll. Bis 22.30 Uhr war ich noch auf dem Sonnendeck geblieben (ohne Sonne). Es war zwar sehr kalt, aber dafür gab es ja den heißen Tee. Anschließend war noch Bilder austauschen mit den Zimmernachbarn angesagt, wer hat das schönste Foto vom Polarlicht. Um 00.15 Uhr ging ich endlich glücklich ins Bett.

      27.09.2011 - Tag 08

      Nach der kurzen Nacht, wurde heute mal ganz in Ruhe aufgestanden. Zum Frühstück lagen wir im Hafen Havøysund . Heute wurde als erstes nach dem Frühstück von uns die MS NORDKAPP begrüßt. Gegen Mittag kamen wir in Hammerfest (N 070° 39,6` E 023° 39,5`) an, wo wir als erstes den Eisbären Klub besuchten. In Hammerfest steht auch die nördlichste katholische Kirche der Welt, anschließend gingen wir noch etwas durch den Ort spazieren. Um 14.30 Uhr war unser Termin für den Brückenbesuch, den Arbeitsplatz eines Kapitäns einmal live anschauen. Dann viele Fragen stellen und auch Antworten erhalten. Anschließend ging es rüber nach Øksfjord , dem letzten Hafen vor der offenen See. Na mal sehen ob ich es tagsüber wenigstens ohne Tabletten aushalte. So um 16.15 Uhr ging es dann auf die offene Seestrecke Lopphavet die wir zu überqueren hatten. Nach 3,5 Stunden ruhiger See kamen wir dann in Skjervøy an und mir ging es blendend. Die letzte Station für heute war Tromsø , wer wollte konnte nun zum Mitternachtskonzert, für uns war das nicht`s so mitten in der Nacht. Gegen 02.00 Uhr kam dann die Lautsprecherdurchsage es sind wieder Polarlichter zu sehen. Also Hose und Jacke rüber, Fotoapparat schnappen und ab auf Deck 9. Genial diesmal waren sie in grün und sogar in rot, viel größer und stärker als am Tag bzw. in der Nacht zu vor. Nach einer gefühlten Ewigkeit in einer anderen Welt bin ich jetzt super glücklich ins Bett gegangen um zu schlafen und zu träumen (vielleicht auch vom Nordlicht).

      28.09.2011 - Tag 09

      Beim Frühstück lagen wir im Hafen von Harstad , es gab heute nur ein Thema. Jeder der wach war hat über die Polarlichter gesprochen, einige hatten es auch verschlafen oder nicht gehört. Kurz nach 10.00 Uhr waren wir durch Risoyrenna gefahren, einen 4,5 Km langen künstlich angelegten Kanal. Dieser Kanal wurde von König Haakon den VII im Jahre 1922 eingeweiht. Mein Männe hatte geschlafen, die Nächte hier sind wohl doch zu kurz. Ich habe die Durchfahrt gefilmt und Fotos gemacht, denn schließlich will man doch auch noch nach dem Urlaub alles auf Band und Bild haben. Damit man immer mal wieder schauen kann und sich an die schöne Zeit erinnert. Danach wurde wieder ein kleiner Rundgang auf Deck 6 und eine Teepause eingelegt. Dann ging es erst nach Risøyhamn , und um 12.00 Uhr war schon wieder Mittagessen angesagt. Von dort aus ging es nach Sortland und Stokmarknes . Hier in Stokmarknes hatte der Lotse Richard With 1893 die Idee mit der Gründung der Hurtigrute. Dort besuchten wir das Museum Hurtigruten mit der MS FINNMARKEN , die Zeit war hier viel zu kurz um sich alles anzuschauen, wieder mal. Plötzlich war mein Männe weg, also war ich allein auf Pirsch gegangen. Am Ausgang haben wir uns dann doch noch wieder gefunden. Danach ging es für Glückskinder (wie wir es sind) etwa 45 Minuten nach der Ausfahrt aus dem Hafen durch den Raftsund und dann fuhren wir auch in den Trollfjord hinein. Kurze Beschreibung, Super, Traumhaft, Wunderschön das muss man gesehen haben. Und wer gute Augen und etwas Phantasie hat, konnte sogar in den Felswänden die versteinerten Trolle erkennen. Ich hatte einen super Platz auf Deck 6 vorn am Bug. Nicht ganz in der Mitte mehr Backbord aber toller Platz zum Staunen und wieder mal viel zu viele Fotos gemacht. Mit noch einer jungen Frau, die ich in den Tagen kennen gelernt hatte standen wir dort und staunten über die wunderbare Natur zum Anfassen nah. Danach waren wir total durchgefroren und mussten uns erst mal eine doppelte Portion heißen Tee hinter helfen. Mein Männe hat alles vom Panoramadeck aus gefilmt und ist dann in die Bar um sich in der Zwischenzeit ein Trollgetränk zu kaufen, natürlich im Trollbecher. Danach schon wieder essen, Abendbrot, Ich glaube ich platze bald, aber die Hosen passen noch wie am ersten Tag. Also alles gut. Nun ging es nach Svolvær und nun war es auch vorbei, mit ruhiger See. Denn in Richtung Stamsund hatten wir den Vestfjord zu überqueren und jetzt merkte man es, es geht noch mehr, an schlafen war nicht mehr zu denken. Obgleich es schaukelte und schaukelte, bis gegen 22.00 Uhr habe ich im Bett gelesen und irgendwann sind die Augen auch wieder zu gefallen. Mein Männe konnte nicht schlafen. Er zog sich die Sachen wieder an und ging raus auf Deck 9 um Seestärke 8 zu filmen, gefühlt wie 10. Für Landratten wie wir mindestens 20, das Filmen ging nach hinten los denn auf Deck 9 konnte er bei dieser Windstärke niemanden finden und hatte nun auch zu tun, das Panoramadeck auf zwei Beinen zu verlassen. Komisch fand ich nur, er hatte doch am Anfang Angst vor einer Seefahrt und jetzt treibt er sich bei so einer Windstärke draußen rum. Gegen 01.20 Uhr habe ich auf die Uhr geschaut als er dann doch noch wiederkam, aber gegen 02.00 Uhr waren wir endlich im Hafen von Bodø , es war so ruhig das er doch noch zum schlafen kam.

      29.09.2011 - Tag 10

      Nach der kurzen Nacht quälten wir uns zum Frühstück und stellten fest die Küste hat uns wieder. Es ist zwar noch sehr windig, aber das Schiff liegt wieder ruhig im Wasser. Das super Wetter mit Sonnenschein hat sich jetzt aber auch etwas geändert. Es regnet ist trübe und nebelig. Ich glaube heute wird es kein schöner Tag. Gegen 08.00 Uhr trafen wir die MS RICHARD WITH . Gegen 09.30 Uhr überquerten wir wieder den Polarkreis , aber diesmal in Richtung Süden und das im trüben Nebel. Aber auch solche Fotos muss man haben. Auf der Steuerbord Seite sahen wir dann etwas später den Berg Pferdmann, er ist 568 Meter hoch. Unsere Reiseleiterin Frau Hild macht uns heute auch wenig Hoffnung, dass sich das Wetter noch um 180 Grad dreht. In Sandnessjøen gingen wir trotzdem von Bord um uns die Beine zu vertreten. Nach der Abfahrt von Sandnessjøen konnten wir die Bergkette "Die 7 Schwestern" sehen, so gut es eben ging. Die Berggipfel sind 902 bis 1106 Meter hoch, wir haben sie leider im Nebel nur schwach gesehen. Dafür haben wir den Berg mit dem Loch, Torghatten gesehen und das mit einer extra Runde um den Berg. Das Loch im Berg ist 160 Meter tief, 35 Meter hoch und 15 Meter breit. Bei Sonnenschein währe dieses Schauspiel sicher noch mal so schön, aber man muss es eben nehmen wie es ist und bis jetzt hatten wir ja traumhaftes Wetter. Natürlich machten wir auch in Brønnøysund einen Spaziergang, bevor es zum Abendessen ging. Denn mit vollem Magen trotz man der rauhen See besser. Immer noch Nebel, also nahm ich mir wieder mein Buch und kam ganz in Ruhe zum lesen. Denn bei diesem Wetter verpasst man ja nicht so viel. Circa 22.00 Uhr begannen wir Folda zu überqueren, so um 23.00 Uhr ging es dann ab ins Bett.

      30.09.2011 - Tag 11

      Beim Frühstück um 07.30 Uhr lagen wir im Hafen von Trondheim (N 063° 26,7` E 010° 23,2`), hinter uns lag im Hafen das Schwesterschiff die MS Trollfjord. Das gute Wetter hatte uns im Moment noch nicht gefunden aber wir hoffen noch auf das Beste. In Trondheim waren wir an Land, Erinnerungsstücke und Geschenke kaufen dachten wir. Aber gefunden haben wir nichts. Heute ist es zwar trocken aber wieder total nebelig. So war auch heute nicht Natur schauen, sondern lesen angesagt. Wegen technischer Probleme in Trondheim , haben wir mit 40 Minuten Verspätung den Hafen verlassen, doch noch was Spannendes was heute geboten wurde, denn das Förderband vom Schiff war defekt, 40 Prozent der Ladung konnte nur an Bord genommen werden, der Rest stand einsam und verlassen noch an Land als wir wieder abgelegt hatten. Nach dem Mittag hab ich mir dann doch noch meine warmen Sachen übergezogen und bin etwas raus auf Deck 9. Aber so richtig schön war es da heute nicht. In Kristiansund durfte keiner von Bord der Landgang fiel hier leider aus. Kristiansund liegt auf 3 Inseln, die Gegend um den Hafen ist seit über 8000 Jahren bewohnt. Heute war hier nur schnelles Be- und Endladen des Schiffes angesagt damit wir wieder etwas Zeit reinholen. Trotzdem haben wir wieder ein paar schöne Bilder im Hafen gemacht, denn die Sonne war wieder kurz raus gekommen. Beim Auslaufen aus dem Hafen waren wir immer noch zu spät, man wollte versuchen wieder in den Fahrplan zu kommen. Etwa 20 Minuten nach dem Auslaufen haben wir Hustadvika überquert. Um 18.30 Uhr war Abendbrot, dadurch haben wir die MS KONG HARALD verpasst. Das Anlegen im Hafen Molde habe ich auch noch verpasst, war leider beim Koffer packen (dabei will ich das gar nicht, ich will hier bleiben). Ab Molde lagen wir immer noch 25 Minuten hinter dem Hurtigrutenplan. Kurz nach 23.00 Uhr hieß es dann für uns ab ins Bett, denn für den letzten Tag auf dem Schiff sollte man ausgeschlafen sein. Komisch fanden wir nur beim abendlichen Blick auf den Bildschirm vom Fernseher, das wir im Moment mit weit über 16 fast 17 Knoten unterwegs waren, sehr ungewöhnlich. Na der Kapitän wird schon wissen was er macht haben wir uns gedacht.

      01.10.2011 - Tag 12

      So, kurz nach Mitternacht, ich hatte noch mein Buch vor der Nase, machte das Schiff mit einem mal ganz komische Geräusche. Als ob es voll auf die Bremse geht, wie beim Auto. Beim ersten Mal hatte ich gedacht ich hab mir das nur eingebildet, aber dann war es wieder da. Dann hörten wir Hubschrauberlärm. Wir lagen noch im Bett und stellten dann fest, das Schiff bewegt sich nicht. Ein Blick raus aus dem Fenster und ich sah draußen lauter Lichter und Scheinwerfer. Also schnell rein in die Sachen und auf das Umlaufdeck. Kurze Zeit später kam die Lautsprecherdurchsage, Schiffsunglück in Höhe Ålesund , die MS MIDNATSOL ist zu Hilfe geeilt und hat ihre Rettungsschnellboote zu Wasser gelassen, und die riesigen Scheinwerfer kreisten über das Wasser. An Ruhe und schlafen hier auf dem Schiff war nicht mehr zu denken. Auf dem Deck 6 standen mittlerweile Alle, die geweckt worden waren um mit ihren Augen den Scheinwerfern der MS MIDNATSOL zu folgen und vielleicht doch irgendjemanden oder irgendwas im Wasser zu sehen und zu finden. Es wurde zum ersten Mal an Bord kaum ein Wort gesprochen, draußen machte unser Schiff mit seinen Scheinwerfern die Nacht zum Tag. Binnen kurzer Zeit waren 20 Schiffe sowie 3 Hubschrauber an der Rettungsaktion beteiligt. Irgendwann nach 02.00 Uhr hatten wir die Erlaubnis für die Weiterfahrt erhalten. Nachdem dann auch die Rettungsboote wieder an Bord genommen waren, ging es weiter Richtung Bergen . Danach sind wir total müde ins Bett gefallen. Den nächsten Hafen Ålesund haben wir verschlafen. Heute waren wir erst kurz nach 08.00 Uhr beim Frühstück. Dort erfuhren wir dann, dass ab Ålesund , die Häfen Torvik , Måløy und Florø nicht mehr angelaufen wurden um die Verspätung wieder rein zu holen. Nun wurde schnell der Rest in die Koffer gepackt, denn wir mussten daran denken, die Kabine muss bis 10.00 Uhr verlassen sein. Auf Deck 8 haben wir dann den Tag verbracht, ich habe mir einen Platz auf dem Sofa gesichert und mein Männe hatte auch noch einen Platz für seinen PC gefunden um den letzten Reisebericht zu senden. Ab und zu wurden noch ein paar letzte Fotos gemacht. Hier noch ein Tipp für die Damen, die ja doch öfter mal die Toiletten aufsuchen müssen als die Männer. Auf Deck 8 waren diese immer nur mit langem Anstehen zu erreichen, da sich die meisten Reisenden ja auf diesem Deck aufhalten. Aber wenn man dann auf Deck 5 runtergeht, hat man immer ein freies Plätzchen. Bergen hatten wir mit nur 7 Minuten Verspätung erreicht. Ein Glück, denn sonst hätten wir unseren Flieger vergessen können. Wir hätten ja nur 1 Stunde Zeit. Der Bus Transfer zum Flughafen funktionierte tadellos, dadurch haben wir dann auch den Flug nach Hamburg pünktlich erreicht. Der Flug war super, der Sonnenuntergang war leider nur auf der falschen Seite. Dabei wären das noch so richtig schöne Fotos geworden. Aber mein Männe sagte: "Na 3000 Fotos reichen doch wohl in diesem Urlaub". Na von mir aus wäre es auf die paar Fotos auch nicht mehr angekommen aber wir saßen ja auf der falschen Seite. Schade! In Hamburg sind wir schon 15 Minuten vor der offiziellen Ankunft gelandet. Na da hatten wir wohl Rückenwind. Egal, Dank Car Maxx war unser Auto pünktlich vor dem Terminal. Bergen auf Rügen hatten wir kurz nach 23.00 Uhr erreicht, Ziel geschafft. Mit der Zielflagge ist aber auch der Traumurlaub leider zu Ende gegangen. Ich bin total tot ins Bett gefallen und hätte am liebsten erstmal zwei Wochen durchgeschlafen.

      02.10.2011 - 1 Tag danach

      Abschlussbericht:
      Unser Traumurlaub auf See betrug 2660 Seemeilen das entspricht 4930 Km. Videomaterial hatten wir bis einschließlich Tag 12, von 05 Stunden 39 Minuten 06 Sekunden auf Band aufgenommen. Das Fotomaterial entsprach bis zum Ende unseres Urlaubes einer Anzahl von 2358 Bildern. Auf Rügen hieß es dann Koffer auspacken und Wäsche waschen. Nun wusste ich, der Traumurlaub unserer ersten Seereise ist nun doch zu Ende. Ich bin fest entschlossen zu sagen, auch im Namen meines Mannes, es war unsere erste aber bestimmt nicht unsere letzte Seefahrt mit einem Postschiff der Hurtigruten. Ihr werdet wieder hier von uns hören und das nicht erst wieder in 25 Jahren. Wir sind infiziert mit dem Hurtigruten Virus.

      Die Internetlinks verweisen noch nicht auf unser Foto- und Videomaterial, wird aber auch noch folgen.
      Bitte auf meiner Homepage schauen ... :thumbsup: zur zeit: update 2 vom 16.11.2011
    • Ein sehr schöner Bericht, Inselbirgit :thumbsup: . Ich habe ihn komplett in einem Rutsch durchgelesen und dieser Bericht lief bei mir im Geiste wie ein Film ab, als wir 2005 auf der Trollfjord dieselbe Tour fuhren :kiss: .
      (Rügen ist eine sehr schöne Insel. 2 mal haben wir dort Urlaub gemacht ^^ )

      LG, Gerti
      Gruss
      Gerti
    • Danke Inselbirgit für Deinen lieben Bericht. in einem Rutsch durchgelesen, das war wie Hurtigruten Minutt for Minutt im Zeitraffer !! :thumbsup:
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX // 4/16 FR // 3/18 VE // 7/19 FR

    • Vielen Dank für den tollen Bericht - wieder hatte man das Gefühl live dabei zu sein!

      inselbirgit wrote:

      Heute erfolgte das Einchecken auf dem Schiff erst gegen 15.45 Uhr, denn die MS MIDNATSOL kam mit Verspätung an, dadurch schafften die Leute es wohl nicht, die Betten rechtzeitig für uns zu beziehen.

      Normalerweise kann man ab 15 Uhr einchecken, ab 16 Uhr aufs Schiff und ab 18 Uhr in die Kabinen.

      inselbirgit wrote:

      Es war jedoch schon sehr dunkel und man konnte leider nicht mehr wirklich viel von diesem Naturschauspiel sehen

      Wenn man mal eine zeitlang draussen ist auf dem dunklen Balkon und sich an die Dunkelheit gewöhnt hat wundere ich mich immer wieviel man in der Nacht sieht.

      inselbirgit wrote:

      Dabei hatte ich gedacht wir sind im Urlaub, muss man sich da wirklich jeden Tag rasieren?

      UUPPS - mein Männe bekäme unrasiert Ärger mit seiner Gattin... :D

      inselbirgit wrote:

      Aber es gibt immer ein paar Leute die wohl aus Zucker sind und Angst haben sich aufzulösen von ein wenig Wasser und noch mehr kaltem Eis.

      Nö - ich habe wahrlich keine Angst vor Wasser, ich kann nur mit dem Gedöns nichts anfangen... :wacko: Habe aber einen Heidenspass die Leute drumherum zu beobachten ^^
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !


    • Hallo Birgit

      habe deinen Bericht mit Begeisterung gelesen, war für ein paar Minuten das deja vu meiner eigegen Reise. Nach den ersten Sätzen hatte ich das Gefühl, das schon mal gelesen zu haben, und - stimmt, ich habe den Bericht schon auf deiner Homepage gelesen, als ich mal geschaut habe, ob es schon Bilder gibt.

      inselbirgit wrote:

      Ja wir können der Gegenpartei (Muddi), auf dem Schiff sagen, meldet Euch wir haben alles, Fotos und Video vom Treffen unserer Schiffe auf See.
      Gerne würde ich die sehen, ich hab ja auch einige Fotos, wo ihr vielleicht drauf seid. Ich schick dir mal ne PN.

      inselbirgit wrote:

      Dafür haben wir den Berg mit dem Loch, Torghatten gesehen und das mit einer extra Runde um den Berg. Das Loch im Berg ist 160 Meter tief, 35 Meter hoch und 15 Meter breit. Bei Sonnenschein währe dieses Schauspiel sicher noch mal so schön, aber man muss es eben nehmen wie es ist und bis jetzt hatten wir ja traumhaftes Wetter. Natürlich machten wir auch in Brønnøysund einen Spaziergang, bevor es zum Abendessen ging
      Kann es vielleicht sein, dass die Reihenfolge nicht ganz richtig ist. Der Torghatten kommt doch erst nach dem Landgang in Brønnøysund . Und nach dem Torghatten ist schon 18 Uhr Captains-Dinner. Ich erinnere mich nämlich, dass wir uns von dem Anblick losreißen mussten, um uns noch für den Kapitän zu stylen (rasieren incl. :D )
      LG Marion :girl_witch:

    • Hallo Alle zusammen,
      ja ja ja ich weis, ich habe lange nichts von mir hören lassen. Aber wie Ihr sehen konntet hatte ich voll zu tun. Ich musste doch an unserem Reisebericht arbeiten und die über 2000 Fotos muss ich auch noch sortieren und die Filme. Also werde ich auch in der nächsten Zeit erstmal nicht ganz so oft was hier im Forum was von mir hören lassen. Aber ich schaue trotzdem fast jeden Tag rein um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Ich habe ja nicht schlecht gestaunt als ich heute gesehen habe das mein Männe den Reisebericht in einem Stück rübergeschikt hatte. Das sollte er doch garnicht, ich wollte Euch doch immer ein wenig zappeln lassen zwischen den einzelnen Tagen.
      Danke das er Euch auch so gut gefällt wie mir und wenn ich ihn lese bin ich auch wieder im Urlaub.

      Muddi melde mich die nächsten Tage mal bei Dir.

      Bis bald mal wieder Eure Inselbirgit
      Fotos usw. folgen auch nochmal, ist versprochen :D
    • inselbirgit wrote:

      Das sollte er doch garnicht, ich wollte Euch doch immer ein wenig zappeln lassen zwischen den einzelnen Tagen.

      Vor allem war es etwas mühsam zu lesen bei der Länge... ;)
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      Reiseberichte siehe Profil !


    • Arctica wrote:

      Vor allem war es etwas mühsam zu lesen bei der Länge... ;)

      Ja das kann ich mir vorstellen. Es macht ja auch als Leser nicht wirklich 100%-igen Spass sich so einen riesen Reisebericht
      in einem Stück durchzulesen. Aber was soll ich machen, mein Männe kennt sich halt bei uns in der Familie mit der Technik
      aus und macht deshalb was er will. Und ich erfahre es dann erst hinterher was er gemacht hat. So wie mit diesem Bericht.
      Ich hatte extra gesagt nicht alles mit einem mal aber...... :sprichzurhand: oder :pardon: und mir geht es dann :dash: :dash: :dash: .
      Er hört wieder nicht auf mich.

      Gruß Inselbirgit
    • Es war eine völlig neue Erfahrung einen Reisebericht "aus einem Guss" zu lesen - und es hat mir viel Freude gemacht :thumbup:

      Freu Dich doch dass Dein Mann Dich so unterstützt :rolleyes:

      Fast alle Männer machen zuerst mal bevor man sich informiert oder mal nachfragt :S - aber lieb sind sie trotzdem :love: (meistens)

      LG Pedrolino
      Liebe Grüße
      Christiane


    • 'Arctica wrote:


      Vor allem war es etwas mühsam zu lesen bei der Länge... ;)


      so ging es mir auch,
      aber man kann es etwas bequemer machen, wenn man das Windows-Fenster so schmal macht wie möglich.
      Dann kommt es dem in Zeitungen üblichen Spaltensatz näher und der Text wird besser lesbar.