Hurtigruten-Geschäftsergebnisse

    • Man darf aber nicht vergessen, dass dies das EBITDA-Ergebnis darstellt. Im EBITDA werden Erhaltungsinvestitionen für Anlagen und Maschinen (also auch die Schiffe) nicht berücksichtigt.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

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    • 2015 im Dauerplus

      So lässt sich der Jahresbericht 2015 - seit dem Verlauf nach England muss Hurtigruten nicht mehr die von der Osloer Börse geforderten Quartalsberichte vorlegen - beschreiben, den Hurtigruten nun vorgestellt hat.

      Insgesamt habe man in allen vier Quartalen einen Gewinn vor Abschreibungen und Steuern erwirtschaftet, nämlich insgesamt 923 Millionen Kronen. Das entspricht einer Steigerung von 42% gegenüber dem Vorjahr, in dem die Zahl noch bei 642 Millionen Kronen lag. Besonders erfreut zeigte sich Konzernchef Daniel Skjeldam darüber, das Hurtigruten mittlerweile der weltweit größte Anbieter von Arktis- und Antarktiskreuzfahrten geworden sei.

      Die Gründe für das Jahresresultat sieht Skjeldam in einer Kombination aus Einnahmesteigerungen und Einsparungen im laufenden Betrieb gepaart mit der Entwicklung und Einführung neuer Angebote für die Reisenden. So sei der Umsatz an Bord der Schiffe im Vergleich zu 2014 um 13% gestiegen, und auch beim Umsatz für Ausflüge sei mit 224 Millionen Kronen eine neue Rekordmarke gesetzt worden. Dabei, so Skjeldam, profitiere Hurtigruten auch von der Globalisierung, also den Zugriff auf bislang für die Reederei eher randständige Märkte; auf dem amerikanischen Markt sei ein Wachstum von 10% zu konstatieren, auf dem globalen, also vor allem dem von China dominierten asiatischen Markt 17%. Der größte Zuwachs fällt allerdings auf "den Norden" aus, von wo 22% mehr Reisende an Bord der Postschiffe gefunden haben.

      Gleichzeitig nutzte Skjeldam die Vorstellung des Jahresergebnisses für 2015 zu dem Aufruf, dass Norwegen die Steigerung des Reise- und Erlebnistourismus als nationale Aufgabe begreifen müsse.

      Im Fokus der Aussagen steht also einmal mehr der Tourismus, nicht der Transportauftrag bzw. die Frachtbeförderung. Nachtigall, ich hör Dich trapsen... :/

      Ein weiterer Bericht zum Thema findet sich hier.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Im Nachklapp zu den gestern veröffentlichten Geschäftszahlen hat Daniel Skjeldam seiner Zuversicht Ausdruck verliehen, dass dieses Jahr noch besser für Hurtigruten werde. Jedenfalls, so Skjeldam, deuteten die Buchungszahlen für 2016, die bereits über dem Niveau von 2015 lägen, darauf hin. Eine gewisse Rolle dabei spiele fraglos die Schwäche der Krone, auf deren Dauer man aber nicht setzen könne. Deshalb schloss Skjeldam einmal mehr mit seiner inzwischen gebetsmühlenartig vorgetragenen Forderung nach einem konsequenten Ausbau des natur- und erlebnisorientierten Tourismus in Norwegen.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)