Zwei Schiffe und ein Eishotel - Januar 2009

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    • 2009
    • Sonntag, 11 Januar 2009

      Sonntag, 11.01.2009

      Nach einer ruhigen Nacht erwache ich gut ausgeruht und hungrig in meinem Hotelbett. Da mir bewusst ist, das ich die nächsten Tage eine weniger große Nasszelle haben werde, nutzte ich die Dusche meines Hotelzimmers ausgiebig und schraube somit den Wasserverbrauch der Stadt Oslo in die Höhe. Mit einem der Glasaufzüge fahre ich runter zum großen Frühstücksbuffet.

      Ich weiß, dass es in der Bergenbahn nur kleine Snacks gibt, daher mache ich von dem reichhaltigen Buffet extensiven Gebrauch. Das Personal hier ist auch flott und zuvorkommend, dadurch wird es ein fast königliches Frühstück. Irgendwie habe ich dann auch das Gefühl, dass sich der Aufzug bei der Fahrt nach oben etwas schwerer tut, als gestern Abend, ist aber sicher nur Einbildung. Nachdem ich meinen Trolley wieder fertig gepackt habe, bleibt noch reichlich Zeit, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof machen muss.
      Also fahre ich mit dem Glasaufzug bis zum letztmöglichen Stockwerk, um mich an dem tollen Ausblick zu erfreuen.

      Der Nebel hat sich verzogen, aber es ist noch stark bewölkt. Im Hafen kann ich bei genauem Hinsehen erkennen, das die Midnatsol immer noch vor der Festung liegt. Ich entdecke in einem Seitengang noch einen normalen Aufzug, mit dem ich dann bis zur wirklich letzten Etage des Hotels fahre. Leider sind in dieser Etage die Fenster noch durch ein Gitter, etwa einem Meter vor dem Fenster, gesichert, dadurch kann ich mit der Kamera nicht bis ganz an die Scheibe und bekomme dementsprechende Spiegelungen im Bild.

      Die Zeit ist vorangeschritten und ich hole mein Gepäck vom Zimmer und checke an der Rezeption aus. Vom Hotel geht es wieder bis zum Fußgängerüberweg und von da aus eine breite Rampe hoch bis zu einem großen Platz. Auf diesem Bahnhofsvorplatz lungert allerlei Gesindel herum, daher blicke ich immer wieder mal kurz nach hinten, um zu sehen, ob sich jemand von dort meinem Trolley nähert.
      Es gibt aber keine Probleme und ich erreiche den Bahnhof ohne Zwischenfall. Das richtige Gleis ist schnell gefunden, die Bergenbahn steht auch schon dort bereit. Ich muss noch ein gutes Stück über den Bahnsteig laufen, bis ich den Waggon erreiche, für den ich die Platzreservierung habe. Schnell das Gepäck verstaut und die wichtigsten Utensilien, Fotoausrüstung und Reiseführer, am Platz abgelegt. Da ich noch lange genug in der Bahn sitzen werden, vertrete ich mir auf dem Bahnsteig noch etwas die Beine. Nach und nach treffen nun auch die anderen Reisenden ein. Zuerst der andere Alleinreisende, etwas jünger als ich, dann die beiden Damen und schließlich das Ehepaar, sie kommen aus dem Frankfurter Raum. Das Ehepaar, welches gestern zuerst abgesetzt wurde, taucht nicht mehr auf.
      Nun rollt die Bahn an, und zuerst geht die Fahrt noch durchs flache Land. Nach einiger Zeit erreichen wir die erste größere Station, Drammen.

      An den weiteren Stationen füllt sich die Bahn langsam. Bald ist auch der letzte Sitzplatz belegt. Ich merke, dass es wohl doch keine so gute Idee ist, am Wochenende mit der Bergenbahn zu fahren. Viele junge Leute sind im Zug, wohl auf der Fahrt in die bekannten Skigebiete oder zurück von einem Oslotrip, und springen immer von Sitz zu Sitz, sobald die Fahrgäste zusteigen, die für diese Sitze Reservierungen haben.

      Vorbei geht es nun an einem großen See und an den ersten schönen Bahnhöfen, bevor die Bahnstrecke dann stetig ansteigt. Der Schnee rechts und links der Strecke wird mehr und mehr, die Fahrgäste auch.

      Schon jetzt muss die Bahn desöfteren auf freier Strecke auf den entgegenkommenden Zug warten. Scheinbar ist die Strecke an einigen Stellen nur eingleisig befahrbar. Immer höher schraubt sich nun die Bahn, vorbei an den schönen alten Bahnhofgebäuden in Flå und Geilo, dem wohl bekanntesten und schneesichersten Wintersportort Norwegens, wie ich meinen Reiseführern entnehmen kann.

      Ein junges Paar in einer der vorderen Sitzreihen scheint sich wohl etwas über eine der beiden zusammenreisenden Damen lustig zu machen, jedenfalls ist immer einiges Gelächtes und einige Sprüche auf norwegisch zu hören, wenn diese Frau an dem Paar vorbeigeht. Kurz vor dem Mittelpunkt der Fahrt, in Finse, kommt die Dame gerade von der Toilette zurück, als die beiden jungen Leute wieder einige Sprüche loslassen. Die Dame wendet sich an die beiden und haut ihnen einige Sätze in wohl einwandfreiem norwegisch um die Ohren. Jedenfalls bekommen die beiden sehr rote Köpfe und alle in der Nähe sitzenden Norweger lachen herzhaft.
      Wir fahren in Finse ein und ich hoffe auf einen längeren Aufenthalt hier wie bei meiner ersten Fahrt 2006. Doch kaum ausgestiegen habe ich noch nicht ganz die Kamera vor dem Auge, als der Schaffner schon wieder zur Weiterfahrt drängt.

      Die restliche Fahrt nach Bergen verläuft nun relativ ereignislos. Viele Fahrgäste sind in Geilo und Finse ausgestiegen, doch fast ebensoviele auch wieder zugestiegen um nach dem Skiwochenende zurück nach Bergen zu fahren. Unterwegs fällt mir einmal bei dem Frankfurter Ehepaar eine gewisse Hektik und Nervosität auf. Sie durchsuchen beide ihre Rucksäcke und danach auch noch ihr großes Gepäck.
      Es ist bereits dunkel als wir Bergen erreichen. Hier steht ein Shuttlebus zum Hurtigrutenterminal für uns bereit. Überraschenderweise regnet es in Strömen, an einigen Ecken steht das Wasser kniehoch auf den Strassen. Wir erreichen das Terminal und erfahren dort, dass die MS LOFOTEN noch nicht da ist. Durch schlechtes Wetter und schwere See hat das Schiff Verspätung. Wir können aber wenigstens schon unser Gepäck abgeben und werden gebeten mit der Rolltreppe nach oben in den Warteraum zu fahren. Dort stehen Getränke bereit und es warten schon viele Fahrgäste. Ich schätze mit uns zusammen werden es wohl 30 bis 40 Leute sein.
      An einem Tisch sitzen zwei ältere zusammenreisende Damen, gleich daneben vier Frauen mittleren Alters, die wohl auch zusammen reisen. Sie sprechen mich an, da sie sowohl auf meinem Pullover, wie auch auf meiner Jacke den MS LOFOTEN-Schriftzug sehen, ob ich wohl schon einmal gefahren sei. Sie selbst seinen bereits einmal mit einem der neueren Hurtigrutenschiffe gefahren, wenn ich mich recht entsinne, der FINNMARKEN. Schnell kommt das Gespräch auf die schwere See und das Verhalten der Schiffe. Ich erzähle von meiner Tour 2006 und dem Schaukeln in den Wellen damals.
      Rundherum hört alles zu, einige scheinen mir etwas blaß zu werden. Die vier Freundinnen aber behaupten seefest zu sein. Bei schwerer See würden sie immer auf dem Achterdeck sitzen, warm eingepackt, und das Schaukeln beobachten. So unterhalten wir uns schon eine Weile, als ein kleiner, etwas nervös und hektisch wirkender Mann auftaucht und sich als unser Reiseleiter Harald vorstellt (ich denke ihr wisst von wem ich spreche).
      Er bestätigt nochmal die massive Verspätung der LOFOTEN, das Schiff hätte immerhin schon seit 14:30 Uhr in Bergen sein sollen, und erklärt uns den weiteren Ablauf. Zuerst soll es jetzt mit dem Bus zum Hotel Neptun gehen, wo ein Abendessen auf uns warte. Einige andere Reisende geben noch einen Teil ihres Handgepäcks auf, dann gehts mit dem Bus wieder durchs verregnete Bergen .
      Tatsächlich wartet im Hotel Neptun, so lerne ich jetzt schon mein Hotel der Rückreise kennen, ein hervorragendes Drei-Gänge-Menü auf uns. Nach dem Essen stehen einige auf und gehen nach draußen zum Rauchen. Obwohl Nichtraucher schließe ich mich an, im Restaurant des Hotels ist es einfach zu warm mit dem dicken Wollpullover. Draußen regnet es immer noch, wenn auch nicht mehr so stark. Ich komme mit dem anderen Alleinreisenden ins Gespräch. Er besitzt eine Apotheke in der Nähe von Hannover. Wir verstehen uns sofort ganz gut, finden viele gemeinsame Gesprächsthemen.
      Kurz vor 21:00 Uhr drängt uns Harald zum Aufbruch, der Bus steht schon bereit. Auf der Fahrt zum Hurtigrutenterminal können wir die LOFOTEN sehen, die gerade anlegt. Also alle Passagiere raus aus dem Bus und rein ins Terminal. Wir können auch direkt durchmarschieren zum Schiff, wo es dann natürlich einen Stau gibt vor der Rezeption.
      Ich bekomme die Kabine 218, nur drei Kabinen hinter meiner Kabine 210, die ich 2006 hatte.

      Mein Trolley ist noch nicht da, kein Wunder, das Schiff hat ja gerade erst angelegt. Also erst mal hoch zum Restaurant um mir einen guten Tisch zu sichern. Auf dem Weg nach oben treffe ich den anderen Alleinreisenden (ich muss gestehen, das ich wirklich nicht mehr sicher bin, wie er mit Vornamen hieß, ich meine Karsten und nenne ihn auch ab jetzt so - er möge mir verzeihen, wenn er dies lesen sollte und es falsch ist) und wir beschließen uns einen Tisch zu teilen.
      Das Mädel im Restaurant hat uns für einen Tisch in der Mitte des Restaurants vorgesehen. Ich weise dezent auf die Lofotenschriftzüge auf meinen Klamotten hin und erzähle von dem gemütlichen Tisch an den Fenstern, den ich bei der letzten Fahrt hatte. Das Mädel schmunzelt und bitten uns kurz zu warten. Sie geht hinüber zu einen älteren Ehepaar, die im Eingangsbereich des Restaurants stehen. Nach kurzem Gespräch nicken die Eheleute und das Mädel kommt zu uns zurück, während das Paar das Restaurant verlässt. Wir können uns mit dem Ehepaar, Engländer, den Fenstertisch an Backbord (direkt am Eingang zur Cafeteria) teilen.
      Wir begeben uns nun hoch zu den von mir innig geliebten Brückennocks.
      Der Regen hat tatsächlich aufgehört, also beschließen wir, hier oben die Abfahrt der Lofoten abzuwarten.

      Es ist mittlerweile 22:00 Uhr und ich verabschiede mich kurz, um mein Gepäck in die Kabine zu räumen. Tatsächlich steht mein Trolley jetzt vor der Tür und ich räume ihn schnell in der Kabine aus. Dabei werfe ich die Kabinenkarte etwas achtlos auf die Sitzauflage, mein Bett ist noch hochgeklappt, und sehe wie sie hinten runterrutscht. Kein Problem denke ich, liegt sie halt darunter und ich nehme sie wieder raus, doch trotz intensiver Suche kann ich sie nicht mehr finden, sehe aber hinter Bett und Wand eine Art Schutzblech. Die Karte ist scheinbar tatsächlich hinter dieses Blech gerutscht. Ich gehe zur Rezeption und melde mein Missgeschick, ein Crewmitglied kommt mit zu meiner Kabine, kann die Karte aber auch nicht mehr finden, ich bekomme nun eine neue, die alte taucht nie mehr auf. Alles gut untergebracht, das Bett schon vorbereitet, sprinte ich wieder nach oben, um die Abfahrt nicht zu verpassen. Oben fällt mir auf, das eine der seitlichen Verkleidungen am Kran fehlt, kann mir aber noch keinen Reim darauf machen.

      Kurz darauf erscheinen zwei Crewmitglieder und beginnen dort am Kran zu schrauben und zu hämmern. Die Zeit vergeht und mir wird bald klar, dass wir wohl nicht pünklich abfahren. Bis etwa Mitternacht hält es Karsten noch hier aus, dann verabschiedet er sich in seine Kabine. Ich nehme mir aber fest vor hier bis zur Abfahrt auszuharren. Es ist schließlich schon nach 1:00 Uhr, als ich dieses Vorhaben endgültig aufgebe und in meine Kabine gehe. Ich liege schon in der Koje und schlafe, als ich durch ein Rütteln und laute Geräusche geweckt werde. Ich schau noch kurz auf die Uhr, es ist 2:25 Uhr als die Lofoten endlich ablegt.

      --- wird fortgesetzt ---
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

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    • Jobo schrieb:

      Oben fällt mir auf, das eine der seitlichen Verkleidungen am Kran fehlt, kann mir aber noch keinen Reim darauf machen. Kurz darauf erscheinen zwei Crewmitglieder und beginnen dort am Kran zu schrauben und zu hämmern

      8o Ja, der Kran war ja seit November kaputt! Ersatzteile waren nicht vorhanden! Waehrend unserer ganzen Reise November/Dezember 2008 hatte das Schiff keine Ladung :!:
    • Moin Jobo,
      na, das war doch mal was zum Frühkaffee, danke :friends:
      So kann der Tag heute beginnen, unter anderem
      ist nämlich wieder ein Stück Kofferpacken angesagt.
      Und weil ab und zu ein Päuschen gemacht werden
      muss, gucke ich dann mal kurz rein......

      20.17 Uhr :

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    • Montag, 12 Januar 2009

      Montag, 12.01.2009

      Es ist schon nach 8:00 Uhr, als ich aufwache. Ich habe prima geschlafen, wie immer auf diesem Traumschiff. Man hört von draußen die typischen Geräusche beim Ablegen des Schiffes. Ich vermute Maløy, demzufolge hätten wir die Verspätung ziemlich aufgeholt. Nach dem Duschen gehts hoch zum Frühstück. Karsten ist schon da, die Engländer sind wohl schon fertig. Ich erfahre, dass es doch Florø war und nicht Maløy. Also haben wir immer noch fast dreieinhalb Stunden Verspätung. Ich lasse mir mein Frühstück trotzdem schmecken. Danach gehts erstmal hoch in den oberen Panoramaraum. Hier sitzen schon viele Mitreisende, die beiden Damen aus der Bergenbahn und das Ehepaar aus Frankfurt, die beiden älteren Damen, ein wohl alleinreisender älterer Mann mit auffälliger gelber Pudelmütze, dann haben wir hier zweimal Vater und Sohn, einmal aus Deutschland, und einmal aus der Schweiz, sowie noch einige Reisende, die mir aber weniger in Erinnerung bleiben.
      Ich verabrede mich mit Karsten in 10 Minuten auf der Brückennock, also runter zur Kabine, die Außenausrüstung, Lofotenjacke und Lofotenpullover geholt. Dann natürlich mit der Kamera nach oben. Hier drehe ich zuerst eine Runde über die Freiluftdecks. Wie erwartet treffe ich die vier Freundinnen auf dem Achterdeck, noch guter Laune. Auf der Steuerbordnock finde ich meine englischen Tischgenossen. Ein kurzes Vorstellen, ein netter Plausch, das Ehepaar stellt sich als ausgesprochen sympathisch heraus. Auch Vater und Sohn aus der Schweiz sind mittlerweile hier oben. Der Vater mit Riesenpelzmütze, dickem, gefütterten Wildledermantel und den größten Moonboots die ich jemals gesehen habe. Der Sohn mit großer digitaler SLR und einigen großen Objektiven um den Hals, also bin ich nicht der einzige Fotofreak an Bord.
      Ich wechsle zur Backbordnock und finde dort den Mann mit der gelben Pudelmütze und Karsten. Außerdem hält sich dort noch ein junger, sehr ruhiger Österreicher auf.
      Voraus ist nun schon Maløy zu sehen, es ist allerdings auch schon 10:30 Uhr.

      Während der ganzen Fahrt wird noch immer hektisch am Kran gearbeitet. Sogar mit einem Schweißbrenner war man einmal zu Gange. Der Kran ist also immer noch defekt. Dadurch legen wir nur extrem kurz in Maløy an, bevor es mit Schwung wieder in die Fahrtrichtung Nord geht. Ladung kann ja keine aufgenommen werden. Die große Brücke von Maløy verschwindet schnell hinter uns.

      Ich freue mich schon auf die Durchquerung des Stadhavet , das Vestkapp ist ja bekannt für heftiges Wetter. Die Arbeiter stellen nun auch ihre Tätigkeiten an dem Kran ein. Solange uns die Insel Vågsøy noch schützt machen wir ruhige Fahrt, doch kaum erreichen wir die offene See beginnt der Wellengang. Die Wellen werden immer höher, ebenso wird der Wind immer heftiger. Voraus sieht man immer mehr weiße Schaumkronen auf dem Meer. Die Wellen sind jetzt bestimmt schon drei bis vier Meter hoch. Neben mir stehen nur noch Karsten und der Österreicher, auf der anderen Nock sind die Engländer jetzt alleine.

      Das Schiff dreht nun ganz langsam nach Steuerbord und jetzt beginnt der Tanz richtig. Das Schiff stampft, rollt und giert, wie ich es noch nicht erlebt habe. Längst ist an Fotos nicht mehr zu denken, jeder krallt sich nur noch an der Schanzung fest. Und hinunter gehts ins nächste Wellental, mühsam wieder steil hinauf, oben hängen wir quasi frei in der Luft bis sich das Schiff wieder vorn nach unten neigt und heftig mit dem Bug in die See eintaucht. Jedesmal braust dann eine meterhohe Gischwand auf, die aber durch den starken Wind von Backbord nach rechts weggeblasen wird.
      Längst haben die Wellen Höhen erreicht, die zeitweise wirklich besorgniserregend sind. Wenn wir uns im Wellental befinden, und wir stehen schließlich auf dem oberersten Deck, ist der Horizont nicht mehr zu sehen, nur noch die Spitze des nächsten Wellenberges. Die höchsten Wellen werden jetzt wohl so an die 10 Meter sein (jedenfalls ergibt meine grobe Rechnung am nächsten Tag außen an der Bordwand von der Wasserlinie bis zur Augenhöhe auf der Nock etwa 11 Meter).
      Wer jetzt noch hier oben steht hat gar keine Möglichkeit mehr sich ins Schiffsinnere zu flüchten. Sobald man den Halt der Hände an der Schanzung löst, würde man, beim nächsten Aufbäumen des Schiffes, sicherlich irgendwo gegen die Reling geschleudert, oder gar über Bord. Ich bemerke dementsprechend auch leicht besorgte Blicke von den Crewmitgliedern aus der Brücke. Wahrscheinlich haben auch die den Seegang etwas unterschätzt und hätten uns sonst sicherlich vorher von Deck geschickt.
      Mir kommt es vor, als würde dieser Höllenritt Stunden dauern und langsam friere ich an den Fingern. Als wir wieder mal einen besonders hohen Wellenberg hinauffahren, rutsche ich etwas zur Seite um über die Schanzung auf die Backbordseite des Schiffes zu schauen. Ich kann sehen, wie der Bug des Schiffes bis zur Brücke frei in der Luft hängt, bis wir vorn Übergewicht bekommen und ins Wellental hinunterbrausen. So geht es noch lange weiter im Kampf mit den Elementen, bis die Wellen endlich wieder etwas kleiner werden.
      Da mir mittlerweile fast die Finger abgefroren sind, ich hätte auch dran denken können mir Handschuhe mitzunehmen, nutze ich diese minimal ruhigere Phase, um die Nock in Richtung Kabine zu verlassen.
      Selbst jetzt ist es noch nicht ungefährlich über die Niedergänge nach unten zu gelangen. Einige blaue Flecke bekomme ich als Andenken verpasst. Außerdem bekomme ich auf dem Weg nach unten ein leicht flaues Gefühl im Magen, ist aber wahrscheinlich mehr Hunger als wirklich Übelkeit, immerhin geht es schon auf 13:30 Uhr zu. Ich lege mich auf meine Koje, um mich ein wenig in der Kabine aufzuwärmen. Das Schaukeln ist aber sehr verführerisch und ich nicke prompt leicht ein. Erst als wir in Torvik kurz anlegen werde ich wieder wach.
      Ich gehe wieder nach oben, aber hier ist jetzt niemand mehr. Auf dem Weg nach Ålesund stößt Karsten wieder zu mir und wir genießen die kurze Fahrt nach Ålesund .
      Den auch hier noch kräftigen Seegang empfinden wir allerdings nach dem Erlebten als ruhige Fahrt.

      Als wir endlich in Ålesund anlegen ist es fast 16:00 Uhr, die Abfahrt wird für 18:00 Uhr angesetzt. Karsten ist, als Apotheker, natürlich sehr an der bekannten alten Apotheke in Ålesund interessiert. So starten wir zu einem kurzen Stadtbummel. Die Kamera lasse ich auf dem Schiff, da ich ja bereits 2006 Bilder von Ålesund gemacht habe. Es regnet zwar immer noch leicht, was aber für uns kein Hindernis darstellt.
      Wir spazieren gemütlich zur Apotheke und weiter die Apotekergata hinunter bis zum Wasser. Die Zeit vergeht schnell und wir müssen uns schon wieder auf den Rückweg machen. Der Regen hat jetzt aber endlich aufgehört. Kaum auf dem Schiff, legen wir auch schon ab. Das Abendessen steht nun auf dem Plan, und da bei mir das Mittagessen ausgefallen ist, habe ich entsprechenden Hunger. Wir treffen die vier Freundinnen und die, die meinte Seegang würde ihr nichts ausmachen, gesteht uns nun, dass es sie heftig erwischt hatte. Sie hatten es sich auf dem Achterdeck gemütlich gemacht, aber die Heftigkeit mit der die See zugeschlagen hat, war wohl doch überraschend für sie. Da wurden wohl einige Elche gerufen.
      Insgesamt ist der Speiseraum nur spärlich besetzt, und einige Gedecke bleiben wohl ungenutzt. An unserem Tisch sind aber alle anwesend und schnell entwickeln sich interessante Gespräche. Die Eheleute, beide sehr rüstig wirkende Rentner, aus England sind eingefleischte Lofotenfahrer, sie sind mit diesem Schiff schon seit fast dreißig Jahren teilweise mehrmals im Jahr unterwegs.
      Wir begeben uns nach dem Essen noch für einige Zeit auf die Nock, aber das Wetter fordert dann doch seinen Tribut in Form aufkommender Müdigkeit, und ich verabschiede mich in die Koje noch bevor wir Molde erreichen. Es dauert auch nur Sekunden, bis ich tief und fest schlafe.

      --- wird fortgesetzt ---
      Gruß Jobo,

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    • Danke Jobo, nun sind wir immerhin schon in Molde .
      Deine Schilderung von Stad verursacht bei mir wieder
      Unbehagen.
      Du wirst ja sicher das kleine Foto kennen am schwarzen Brett
      am Treppenaufgang: " Lofoten i Orkan 1998".....
      Das war mein "Highlight", habe ich bis heute nicht vergessen.
      Es war einfach nur grauenhaft.
      Gruß
      Renate
    • So schlimm wars zum Glück nicht bei uns, aber es war schon irgendwo an der Grenze zwischen 'toll' und 'mehr brauchts aber nicht'. :help-sos:
      Gruß Jobo,

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    • Hallo Jobo,
      das las sich ja richtig aufregend :good3: und ließ mich an meine Sturmfahrten mit der Nordlys über Ostern 2007 denken. Da hab ich meinem Mann kurz gesmst, dass es kaum möglich sei, auf dem Schiff von A nach B zu kommen, weil man nicht genug Hände hatte, um sich festzuhalten.
      Sein prompter SMS-Kommentar??? "Dann krabbel doch ...........!!!!! :laugh1:
      Ich freu mich schon auf die Fortsetzung Deines Berichts.
      Gruß, Elfi
    • Dienstag, 13 Januar 2009

      Dienstag, 13.01.2009

      Als ich wache werde, höre ich das Wasser an der Bordwand entlang rauschen. Das Bullauge ist natürlich, wie auch bei der Fahrt 2006, abgedeckt, da die Kabinen nur wenig über der Wasserlinie liegen. Wir liegen also noch nicht in Trondheim , obwohl es schon 06:30 Uhr ist. Das gibt mir ausreichend Zeit zum Duschen. Ich verlasse die Nasszelle und kann hören, dass wir gerade anlegen, es ist kurz nach sieben.
      Als ich das Restaurant erreiche, drängt der Reiseleiter Harald bereits die Gäste, die die Stadtrundfahrt gebucht haben, zu einem schnellen Frühstück. Ich habe diesen Landausflug schon 2006 gemacht und kann mir daher Zeit lassen und in Ruhe frühstücken. Bei einem kurzen Gespräch mit einer der beiden Damen aus der Bergenbahn erfahre ich, was es mit der Hektik des Ehepaares aus Frankfurt in der Bahn auf sich hatte. Den beiden waren vor dem Osloer Bahnhof die Rucksäcke ausgeräumt worden. Während man sie vorne mit einem Gespräch abgelenkt hatte, wurden ihnen von hinten professionell die Wertsachen aus den Rucksäcken gestohlen. Beide haben dies überhaupt nicht gemerkt, erst als sie sich in der Bahn etwas kaufen wollten fanden sie ihre Wertsachen nicht mehr.
      Es wird bald ruhiger im Frühstücksraum und unser Reiseleiter Harald erzählt mir, dass wir heute Nacht Molde und Kristiansund (sicher auch aufgrund des defekten Krans) ausgelassen haben und dank guter Fahrt viel Zeit aufgeholt haben. Auf meine Frage, welche Windstärke wir gestern am Vestkapp hatten, spricht er von acht bis neun, in Böen sogar bis zwölf.
      Nach dem Frühstück werfe ich mich in meine dicke Jacke und begebe mich, mit der Kamera bewaffnet, an Land.
      Als erstes fällt mir hinter den Lagerhallen die MS RICHARD WITH auf, die dort am gegenüberliegenden Kai liegt. Sollte die nicht irgendwo vor uns unterwegs sein?
      Ich spaziere in Richtung Bahnhof, eine Strecke die ich ja schon gut kenne. Vom Bahnhof aus überquere ich die Jernbanebrua und wende mich nach links, die Fjordgata entlang. Weiter gehts entlang der Olav Tryggvasons Gate bis zur Prinsens Gate.

      Diese gehe ich hoch bis ich nach links in die Kongens Gate abbiegen kann. Teilweise sind die Bordsteige stark vereist und ab und zu nieselt es ein wenig. Trotzdem schwitze ich unter der Kapuze meiner dicken Jacke, nehme ich sie aber ab, werden meine Haare nass durch den leichten Regen, so oder so, ich hätte wohl ein Handtuch mitnehmen sollen. Ich erreiche nun den Torget, den großen Platz mit der Säule.

      Ich wandere die Munkegata hoch, voraus überragt der Nidarosdom alle anderen Häuser. Da ich den Dom bereits 2006 ausgiebig besichtigt habe, lasse ich ihn rechts liegen, als ich in die Erling Skakkes Gate abbiege. Auf dieser Straße bleibe ich bis sie auf die Kjøpmannsgata stößt. Etwas nach rechts und wieder links und schon stehe ich auf der alten schönen Gamle Bybro.

      Auch von hier ist der Dom gut zu sehen. Aber besonders schön ist hier natürlich der Blick auf die alten Speicherhäuser am Fluss Nidelven. Diese alten Holzspeicher bieten immer wieder eine wunderschöne Kulisse, wenn sie sich im Wasser spiegeln.

      Ich wechsle auf die andere Seite des Flusses, um mir dort hinter den Speicherhäusern einen Weg Richtung Bahnhof zu suchen.

      Im Gänsemarsch gehts es nun die Straße Nedre Bakklandet hinunter, da diese hier komplett vereist ist. Lediglich in der Mitte sind die beiden Spuren, die die Fahrzeuge wohl ins Eis gegraben haben, einigermaßen eisfrei. Nach einigen Metern teilt sich die Straße und ich wähle den Weg nach links in die Nygata, da hier weniger Autos fahren. Zwischen zwei Häusern kann ich bis zum Fluss gelangen um einen Blick zurück auf die Gamle Brücke und die gegenüberliegenden Speicherhäuser zu werfen.

      Ich begebe mich wieder zur Nygata und sehe oberhalb noch eine Kirche, die sich deutlich vom Morgenrot abhebt. Nach einigen Metern stößt die Nygata wieder auf die Nedre Bakklandet, die schließlich auf die Innherredsveien mündet.

      Hier schlage ich mich nach links, wieder zurück zum Stadtkern über die Bakke Bru.

      Von der Brücke laufe ich weiter geradeaus und bin wieder auf der Olav Tryggvasons Gate. Nach einem kleinen Linksknick erreiche ich die Søndre Gate, in die ich nach rechts einbiege. Geradeaus kann ich jetzt schon wieder den Bahnhof sehen. Als ich diesen erreiche, habe ich noch ausreichend Zeit, so dass ich mir hier etwas zu Essen besorge. Es langt da schon ein kleines Stück Pizza und ein Sandwich, schließlich ist das Abendessen auf den Hurtigrutenschiffen nicht nur ausgezeichnet, sondern auch meist reichhaltig.
      Ich schlendere die letzten Meter durch den Hafen und nehme mir jetzt die Zeit einen Blick auf die RICHARD WITH zu werfen.

      Ich kann an dem Schiff aber äußerlich keinen Defekt erkennen, allerdings hat uns gestern Morgen Harald etwas von einer kürzlichen Evakuierung von Passagieren über Leitern erzählt. Erst nach der Reise erfahre ich, dass dies tatsächlich auf der RICHARD WITH war. Als ich jetzt um die Lagerhallen biege, kann ich endlich wieder den Ladekran der LOFOTEN in Aktion erleben, wie immer ein schöner Anblick.

      An Bord begebe ich mich zuerst in meine Kabine, um die verschwitzten Sachen abzulegen. Als ich wieder oben an Deck bin, trudeln nach und nach die anderen Passagiere von der Stadtrundfahrt ein. Karsten hat ebenfalls an dieser teilgenommen und ist ähnlich begeistert wie ich damals. Allerdings durften sie heute nicht fotografieren im Nidarosdom.
      Schon werden die Leinen eingeholt, bis auf eine Leine am Heck. An dieser Leine versucht nun der Kapitän die LOFOTEN vom Kai weg in Richtung Fjord zu ziehen. Ich verstehe nicht, warum er hier nicht den Anker beim Anlegen geworfen hat, aber vielleicht war heute Morgen weniger Strömung. Die Leine hinten wird immer kürzer, und wir drehen uns langsam in Richtung Fjord, als plötzlich schreiend und winkend die beiden älteren Damen am Kai auftauchen.
      Bei der Einführungsrede von Harald, im Hotel Neptun in Bergen vor dem Essen, hat dieser ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich tunlichst an die Ablegezeiten halten sollte, da das Schiff nicht zurückkommt für verspätete Passagiere. Der Kapitän hat aber dann wohl doch ein Einsehen und legt die Lofoten noch einmal kurz an die Kaimauer, damit die beiden Damen einsteigen können.
      Das hätte er vielleicht besser nicht gemacht, denn nun ist die Heckleine schon extrem kurz und die LOFOTEN kommt nicht mehr vom Kai weg. Am Kai stehen nun immer mehr Leute um dieses Manöver zu beobachten. Über die Heckreling gebeugt, geben einige Crewmitglieder der Brücke entsprechende Zeichen. Ein deutlich zu vernehmendes jaulendes Geräusch deutet klar darauf hin, dass wir mit der Bordwand am Heck an der Kaimauer entlang schleifen.
      Endlich schafft es der Kapitän doch noch die LOFOTEN vom Kai los zu bekommen und wir können, mit rund 30 Minuten Verspätung, endlich ablegen in Richtung Fjord.

      Im Fjord ziehen wir ruhig unsere Bahn, der Regen hat auch gänzlich aufgehört. Erst jetzt fällt mir auf, dass doch eigentlich die NORDSTJERNEN mit uns in Trondheim hätte liegen müssen. Nachdem ich dieses schöne alte Schiff 2006 verpasst habe, wollte ich es mir doch auf dieser Tour unbedingt anschauen. Ich habe aber auch wirklich kein Glück. Als wir nach Steuerbord abdrehen, zeigt mir Karsten an Land die Gegend in der Nähe von Stadsbrygda, wo er vor Jahren mal eine Zeitlang auf einem Bauernhof gejobt hat, so eine Art Praktikum.

      Das Wetter, und damit auch die See, zeigen sich heute von einer Seite, als wenn der gestrige Tag nur ein Traum gewesen sei. Zum ersten Mal ist es jetzt einigermaßen voll auf dem Oberdeck der LOFOTEN. In Höhe der Ortschaft Rissa, mit der bekannten Werft, begegnet uns eine der hier üblichen Schnellfähren.

      Am Ende des Trondheimsfjordes drehen wir nach Backbord und die Landschaft bietet uns, in Verbindung mit den Lichtverhältnissen am Himmel, ein wunderschönes Farbenspiel.

      Selbstverständlich befinde ich mich auf einer der Nocks um dieses Schauspiel zu genießen. Diesmal ist der Platz hier aber begrenzt. Mit mir stehen wohl fünf oder sechs Passagiere hier oben, unter anderem auch eine junge Schweizerin, die wohl in Trondheim zugestiegen ist und sich auf einem der Sofas im oberen Panoramaraum häuslich eingerichtet hat.

      Nun drehen wir erneut nach Steuerbord, wieder in nördliche Richtung. Auch hier ist die See jetzt ruhig und ich lasse mir den Fahrtwind genüsslich um die Nase wehen. An Backbord taucht jetzt der rote Leuchtturm [definition=45,1]Kjeungskjær Fyr[/definition] auf, der bekannteste und sicherlich auch schönste Leuchtturm Norwegens.

      Die weiter Fahrt verläuft sehr ruhig und ich genieße die herrliche Landschaft bei diesen schönen Lichtverhältnissen. Es wird schon bald dunkel, aber für mich kein Grund, meinen Stammplatz hier oben zu verlassen. Erst als es Zeit ist fürs Abendessen, begebe ich mich ins Restaurant. An jedem Platz liegt nun ein Zettel, auf den man die geschätzte Überquerung des Polarkreises morgen angeben kann, das übliche Spielchen, an dem ich mich aber diesmal nicht beteilige.
      Von unserer Verspätung haben wir noch nichts aufgeholt, als wir in Rørvik anlegen. Die südgehende MS FINNMARKEN ist schon da. Kaum haben wir die LOFOTEN verlassen, wird diese auch schon von den Passagieren der FINNMARKEN geentert. Die wollen halt auch mal ein richtiges Schiff von innen sehen.

      Ich begnüge mich mit einigen Aufnahmen der FINNMARKEN von außen, für eine richtige Besichtigung des großen Schiffes reicht die kurze Liegezeit nicht aus. Prompt kommen auch schon wieder die Passagiere der FINNMARKEN aus der LOFOTEN herausgestürmt um wieder an Bord ihres Schiffes zu gehen. Die FINNMARKEN legt dann auch kurz danach ab und verschwindet in der Dunkelheit. Auch ich muss nun wieder an Bord, da auch die LOFOTEN ablegen möchte.

      Schnell tauchen auch wir wieder in die Dunkelheit ein. Ich halte mich noch bis etwa 23:30 Uhr auf der Brückennock auf, bevor ich mich in meine Koje begebe.

      --- wird fortgesetzt ---
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
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    • Jobo schrieb:

      das ich die nächsten Tage eine weniger große Nasszelle haben werde, nutzte ich die Dusche meines Hotelzimmers ausgiebig

      Tss, tss, tss, für die meisten Passagiere ist die Größe und Ausstattung der Kammer wichtig. Und wie wir ja dann erfahren konnten scheint es Joachim wohl auf die Nasszellen abgesehen zu haben. Na ja, wir in gewisser Weise ja auch, denn ab nächster Woche wird unsere Zuhause ausgetauscht.

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen und liebevollen Bericht! War das die Reise wo Karsten und Du Euch kennen gelernt haben?

      Herzliche Grüße
      Ronald