Flugplätze in Norwegen

    • Fluggepäck...

      ist wie eine Wundertüte: Wurfsterne, Haschisch, Messer, Pistolen (funktionstüchtig und funktionsuntüchtig) sowie ein tiefgekühlter Luchs...

      Ein tiefgekühlter Luchs?

      Ja, einen solchen nahmen Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Securitas jüngst einem Flugreisenden bei der Sicherheitskontrolle am Flugplatz Alta ab. Das doch recht ungewöhnliche Transportgut war beim Durchleuchten des Gepäcks aufgefallen und lag in reichlich Trockeneis verpackt. Routinemäßig wurde die Polizei eingeschaltet, die aber feststellte, dass das Tier rechtmäßig erlegt worden war und nun von seinem Eigentümer zum Präparieren mit nach Hause genommen werden sollte. Kurzzeitig mussten sich die Wege der beiden aber doch noch trennen, denn der Tiefkühlluchs musste als Spezialgepäck aufgegeben werden.
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    • Großjubiläum in der Finnmark

      Gestern war ein Großjubiläum in Finnmarken fällig: Gemeinsam feierten die Flugplätze in Hammerfest , Mehamn , Berlevåg und Vadsø ihren 40. Geburtstag. Finnmark Dagblad schrieb seinerzeit von einer Revolution des Verkehrs im fylke, die durch die Kurzbahnflughäfen realisiert worden sei und die Anbindung des hohen Nordens an den Rest des Königreichs nachhaltig vertiefe. Ein Billet von Hammerfest nach Tromsø kostete seinerzeit übrigens 180 Kronen, für einen Flug bis Oslo (damals noch zum Flugplatz Fornebu) musste man 571 Kronen auf den Schaltertresen legen.
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    • Ausbau in Bodø und Tromsø

      Avinor plant, die Flugplätze in Bodø und Tromsø auszubauen, um die Kapazitäten zu erhöhen. Damit möchte der nationale Flugplatzbetreiber die Anbindung Nordnorwegens an das internationale Luftverkehrsnetz jenseits der lokalen Kurzbahnplätze verbessern. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Konzept auch dem Flugplatz Gardermoen bei Oslo zu, der stärker als bisher als internationales Drehkreuz platziert werden soll.

      Gleichzeitig soll Nordnorwegen durch die Ausbauten in Bodø und Tromsø als Destination für Fernreisende in Charterfliegern attraktiver gemacht werden. Könnte die Region direkt angeflogen werden, ergäbe sich für die besonders attraktive Zielgruppe der Asiaten eine um 2500 km kürzere Anreise als bisher, wo sie entweder in Oslo oder Helsinki umsteigen müssten.

      Ebenfalls auf der Avinor-Agenda steht ein Großflugplatz an der Helgelandsküste, für dessen Bau gut 2 Milliarden Kronen benötigt würden - eine Summe die Avinor alleine nicht schultern könne, so Konzernchef Falk-Petersen, der nun auf Partnersuche ist.
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    • Verspätungen in Norwegens Luftraum

      Ab kommendem Donnerstag sollten Luftreisende nach bzw. von Norwegen für einige Tage Verspätungen erwarten. Der Grund liegt in der Implementierung von Änderungen bei den Einflugrouten von 16 Flughäfen in Südnorwegen, die der Flughafenbetreiber Avinor gemeinsam mit Fluggesellschaften entwickelt hat. Ziel der Maßnahme ist eine effektivere Luftraumnutzung und eine Kapazitätssteigerung der betroffenen Flugplätze durch Effektivitätssteigerung. Es handelt sich bei der Maßnahme um die größte Einzeländerung im norwegischen Luftraum, sodass alle Betroffenen zunächst noch mit - metaphorisch gesprochen - Startschwierigkeiten rechnen, bis der Flugbetrieb wieder reibungslos läuft.

      Betroffen sind auch die großen die Flughäfen im Vestland, in Møre og Romsdal und dem Trøndelag, darunter Bergen-Flesland, Trondheim .Værnes und Stavanger-Sola.
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    • Ich kann mich noch ganz gut an die Diskussionen in meiner Väter Stadt erinnern, als der HVV die "Geisterbahnhöfe" einführte. Inzwischen juckt das kaum jemanden mehr, und in London bin ich auch schon öfters mit den "Geisterbahnen" der Docklands Light Railway gefahren und habe stets das intendierte Ziel erreicht. Doch nun bekommen die "Geistereinrichtungen" in Norwegen eine ganz neue Qualität, denn an 36 der 46 Avinor-Flugplätze des Landes könnten schon bald die Tower leer bleiben. =O

      Nachdem vor Weihnachten eine Probephase, während der die Tower des Hubschrauberplatzes Værøy sowie des Flugplatzes Røst vom FlugplatzBodø aus fernbedient worden sind, erfolgreich abgeschlossen worden ist, möchte der landesweite Flughafenbetreiber Avinor nun ab 2017 auf zunächst 15 Flugplätze den Flugbetrieb permanent von einem nationalen Zentraltower überwachen und steuern. Als Standort für diese Einrichtung sind Gardermoen, Trondheim-Værnes undBodø.

      Für Februar wird damit gerechnet, dass die Entscheidung fällt, welche Flugfelder als erstes derart beglückt werden sollen. Zunächst sollen aber nur fünf Standorte öffentlich gemacht werden. In Nordnorwegen dürften den Avinor-Plänen zufolge langfristig nur noch die Flugplätzte inBodø undTromsø wegen ihres großen Passagieraufkommens sowieAndøya und Bardufoss als Militärflugplätze besetzte Tower haben.
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    • Bedingung wird wohl sein, dass genügend Kameras aufgestellt werden um die Pisten zu überwachen. Aber ist schon zu bedenken wenn ein Platz eher wenig angeflogen wird mit zwei Mann (das braucht man mindestens) den Tower zu besetzen. Diese Männekens (schliesst natürlich auch Damen ein...) wollen bezahlt werden. Mit Sonntags- und Feiertagszuschlag... Und von wem? Vom Passagier natürlich - von wem denn sonst...
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

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    • Ich denke, das ist, wie sooft, vielmehr ein psychologisches Problem, als ein technisches: Technisch gesehen, ist es heute, dank rechnergestützter Systeme, wie "autoland" und "ILS", problemlos möglich einen Passagierjet ohne Eingriff von Piloten sicher von A nach B fliegen zu lassen. Gleiches gilt für den Tower. Die Zeiten, in denen der Lotse mit Fernglas und Handfunke den Flieger dirigiert sind längst vorbei! Einzig den Passagieren könnte es ein mulmiges Gefühl machen, wenn sie wissen, dass der Tower unbesetzt ist und irgendwo fernab jemand über den startenden und landenden Flieger wacht.
    • Das starten und landen ist sicher nicht das Problem, so lange sich alle an die Anweisungen des Towers halten. Problematisch wird's, wenn sich ein Pilot nicht an die Anweisungen hält und beispielsweise kurz vor einer anderen Maschine auf die Startbahn fährt oder diese kreuzt. Das führte seinerzeit zur Katastrophe auf Teneriffa, als zwei Jumbos kollidierten.

      Klar, das konnten die Lotsen wegen des Nebels damals auch nicht erkennen oder gar verhindern und Jumbos sind in Mehamn etc eher selten. :sironie:

      Aber ob ein Lotse der woanders sitzt, in so einer Situation auch bei gutem Wetter überhaupt den Hauch einer Chance hat, so eine Situation rechtzeitig zu erkennen...???

      Ich hab auf jeden Fall ein mulmiges Gefühl bei solchen Dingen.
      Grüße
      Jörn


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