Ist alles so schön bunt hier – Unterwegs mit der Havila Capella (23.09. – 09.10.2022)

    • B-K-B
    • Noschwefi wrote:

      Landspitze Fuglenesodden.

      Bist du von der Hauptstraße aus dahin gekommen? Ich wollte vom Hafengebiet aus dorthin, landete aber immer vor geschlossenen Terminals.
      War das Freilichtmuseum eigentlich geöffnet? Es ist ja ein Haus aus der Wiederaufbauzeit nach dem zweiten Weltkrieg und gehört zum Wiederaufbaumuseum in Hammerfest .

      Viele Grüße
      omlia :)

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    • @omlia
      Durch das Hafengebiet kommt man leider nicht durch.
      Auf dem Weg zur Hauptstraße wird man schon von diesen Eisbärenspuren geleitet (rechts unten auf dem Foto).
      Diese führen nach links um das Hafengelände herum an der Meridiansäule vorbei bis zur Festung.
      Im Sommer konnten wir auch einen Blick in das Freilichtmuseum werfen; in dem von dir zitierten Haus saß jemand, der durch das Gelände führte. Im September war aber alles verrammelt und verriegelt, aber es gibt an den Häusern ein paar Infotafeln mit den wichtigsten Informationen.

      Viele Grüße
      Noschwefi
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      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Beim Lesen dachte ich, jetzt könnte es doch knapp werden mit der rechtzeitigen Rückkehr zum Schiff. Aber als ich Badesee las, war die in trockenen Tüchern. Wir sind dort im März 2018 vorbei gekommen und waren zunächst verwundert über diese Stahlbügel links und rechts der Langlaufstrecke.
      Grandiose Aufnahmen wieder einmal. Danke dafür. Ihr hattet ja noch spektakuläreres Wetter als wir damals.
      Images
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    • Sonntag, 2. Oktober 2022 – Tag 10 (Teil 1)

      Der berühmte Tag 9 oder: Nahtloser Anschluss an den Vortag

      Gut dass wir uns wieder ein ganzes Stück nach Westen bewegt haben, denn der Sonnenaufgang kommt unserer Frühstückszeit im Vergleich zu vorgestern wieder eine ganze Stunde entgegen :thumbup:
      So brauchen wir uns nicht den Wecker zu stellen, um ihn zu erleben :D



      Wir fahren durch eine schöne Morgenstimmung Harstad entgegen.



      Trondenes zeigt sich in einem ganz anderen Licht als bei der Hinfahrt… :hmm:



      … ebenso wie die Häuser an der Hafeneinfahrt.



      Nun macht die MS Nordlys den Platz frei und kommt uns auch schon entgegen ;)



      Vorbei an der Großbaustelle am Kai nähern wir uns selbigem und unserem Frühstück.



      Nach dem Frühstück wollen wir das ruhige Wetter nutzen und auf den Bug.
      Unsere Reiseleiterin kommt auch sofort mit nach Vorne, öffnet die Türen und meint, dass wir ja hier heute den ganzen Tag über draußen bleiben und auch die Veranstaltungen machen können :thumbsup:

      Wir genießen die Stimmung…



      … als sie auf einmal zurück kommt und uns auffordert, den Bug wieder zu verlassen, denn es würde drinnen wieder ziehen ?( Als wir darauf hinweisen, dass dies ja wohl ihrer Aussage von vor wenigen Minuten widerspräche, sagt sie dann müssten wir halt bis Risøyhamn draußen bleiben, sie würde jedenfalls die Tür verschließen :to_keep_order:
      Nachdem wir sie nach dieser Aussage noch nicht einmal ignoriert haben, geht sie rein und macht tatsächlich alle Türen hinter sich zu :fie:
      Wir wissen ja, wie wir im Notfall trotzdem reinkommen und schauen uns weiter um.

      Bald sehen wir an Backbord den Ort mit dem passenden Namen Røykneset ^^



      Zur Anfahrt auf die Risøyrenna füllt sich der Bug zur offiziellen Begrüßung derselbigen, natürlich dargeboten von unserer Reiseleiterin.

      Heute gibt es viele Vögel zu sehen…



      … nur die Seeadler machen sich wieder rar :pardon:

      Noch ein Blick auf Andøya an steuerbord…



      … und wir erreichen Risøyhamn .
      Dort machen wir einen kleinen Spaziergang an Land, wobei wir auf dem Rückweg zum Schiff eher zufällig zwei Plakate bemerken :|



      Diese Information hätten wir ja eigentlich auch bei der Info-Veranstaltung erwartet, aber man sollte anscheinend nicht zu viel erwarten :S

      Bei der Ausfahrt haben wir noch einmal einen Rückblick in Richtung Senja.



      Nun folgen wir der Insel Andøya weiter nach Süden.



      Als wir die Insel hinter uns gelassen haben, erhaschen wir am Horizont im Norden einen Blick auf das ca. 30 Kilometer entfernte Anda fyr ^^



      Bald darauf nähern wir uns der Sortland brua.



      Schon wird es wieder voll, denn unsere Reiseleiterin erscheint mit einer Handvoll Passagieren und noch mehr Fähnchen. Bevor sie uns selbige in die Hand drücken kann, verziehen wir uns lieber nach oben auf Deck 9, denn hier haben wir die bessere Aussicht auf die Busbegegnung :whistling:



      Wir warten noch die Ankunft in Sortland ab, bevor wir uns zum Mittagessen begeben :essen:





      Fortsetzung folgt
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    • Noschwefi wrote:

      als sie auf einmal zurück kommt und uns auffordert, den Bug wieder zu verlassen, denn es würde drinnen wieder ziehen

      ?( Das verstehe, wer will: Wie soll es denn drinnen ziehen? Es gibt doch eine Tür in einen Vorraum, dann erst die schwere Eisentür. Beide Türen habe ich und ihr sicher auch immer direkt geschlossen. ?( Da habt ihr wohl eine sehr spezielle Reiseleiterin an Bord gehabt. ;(


      Viele Grüße
      omlia :)

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    • omlia wrote:

      Da habt ihr wohl eine sehr spezielle Reiseleiterin an Bord gehabt.

      Da sagst du was...

      omlia wrote:

      Beide Türen habe ich und ihr sicher auch immer direkt geschlossen.

      So weit die Theorie...
      Sie hat steif und fest behauptet, dass sie alleine in der Lage ist, die Eisentür unfallfrei auf- bzw. zuzumachen, daher hat sie sie immer festgebunden.
      Und da die inneren Türen keinen Griff haben und nur von außen zu öffnen sind, müssen diese immer offen sein (oder zumindestens eine davon).

      Und daher hat sie immer kalte Füße: Entweder weil es zieht oder wenn sich ein Passagier an der schweren Türe zu schaffen macht :/

      Viele Grüße
      Noschwefi
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    • Sonntag, 2. Oktober 2022 – Tag 10 (Teil 2)

      Der berühmte Tag 9 oder: Nahtloser Anschluss an den Vortag (Fortsetzung)

      Nach dem Mittagessen nähern wir uns bereits langsam Stokmarknes .
      Bevor wir in den Langøysund abbiegen, haben wir eine stimmungsvolle Aussicht in Richtung Lofoten :)



      Aber auch die Anfahrt auf den Hafen liefert schöne Ansichten.



      Wie meistens machen wir einen kleinen Spaziergang auf die Insel Børøya :locomotive:



      Auf der Brücke über den Langøysund haben wir einen schönen Blick auf das Møysalenmassiv :8):



      Wieder am Ufer fällt mir dieses schöne Haus mit dem kleinen Park erstmals ins Auge :/



      Auf dem Rückweg gibt es noch Farbenpracht am Ufer…



      … und eine Informationstafel im Hafengebäude zu bestaunen :mosking:



      Wenig später heißt es auch schon wieder Leinen los und wir fahren auf den Hadselfjord.



      Wie immer umfahren wir Brattholmen mit seinem kleinen Leuchtfeuer :)



      Im Raftsund angekommen ziehen sich die Wolken mehr und mehr zu :|



      Weiter im Süden ziehen bereits die ersten Schauer in die Berge, der Wetterbericht scheint wirklich recht zu haben :S



      Wir fahren nun aber erst einmal wieder ein Stückchen nach Norden bis zum Trollfjordneset.



      Von hier aus sieht man geradeaus bis zum Ende des Trollfjords, während sich links die Regenschauer wieder von Stormolla verabschieden.
      Nun geht es langsam in den Trollfjord , wobei das Schiff den Spiegel langsam aber sicher faltet…



      … wie man hier ganz gut sehen kann :D



      Aber auch auf dem Weg hinaus zeigt sich die Landschaft noch einmal schön herbstlich…



      … bevor wir uns nach drinnen zum Abendessen verabschieden, denn heute findet für alle, die dies wollen, selbiges bereits um 17:30 Uhr statt, damit ein längerer Landgang in Svolvær möglich ist :essen: Dort angekommen hat es allerdings ordentlich angefangen zu regnen, so dass wir es doch vorziehen, erst einmal an Bord zu bleiben.
      So bekommen wir noch mit, dass ein Teil des Restaurants abgesperrt wird, der kurz darauf eintreffende Notarztwagen zeigt uns auch warum :fie:

      Wir nutzen eine Regenpause, um doch noch ein paar Schritte im Ort zu laufen.
      Da es heute weder eine Schiffsbegegnung noch beobachtbares Nordlicht gibt, verziehen wir uns bald in die Horizontale :sleeping:
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    • Montag, 3. Oktober 2022 – Tag 11

      Lichtzeichen oder: Die sieben Schwestern auf Stadtbummel

      Das Wetter setzt heute Morgen leider nahtlos an der vergangenen Nacht an, wie wir nach dem Aufstehen feststellen müssen :|



      Das ändert sich auch nicht, als wir der nordgehenden Havila Castor begegnen :i|hv:



      Danach scheint es fast, als ob die Castor ein paar Wolkenlücken hinter sich hergezogen hätte :thumbup:



      Bald können wir den Rødøyløva erkennen…



      … während sich hinter dem Schiff die Schauer in die Berge verziehen :D



      Pünktlich zur Polarkreisüberquerung zeigen sich ein zarter Regenbogen und blauer Himmel :thumbsup:



      Nun sind wir schon eine Viertelstunde zu spät dran fürs Frühstück, aber wir bekommen trotzdem noch etwas :gutenmorgen:

      Anschließend zeigt sich das Wetter in allen Facetten…



      … was sich auch bis Nesna nicht mehr ändert :hmm:



      Die Helgelandbrücke , die wir eine Stunde später passieren, zeigt sich heute einmal in einem ganz besonderen Licht :rolleyes:



      In Sandnessjøen schauen wir uns schon einmal die ganz anderen sieben Schwestern an…



      … bevor wir wieder zurück zum Schiff laufen :/



      Gut, dass wir die sieben Schwestern bereits im Ort besucht haben, denn an ihrem üblichen Aufenthaltsort befinden sie sich heute eindeutig nicht ?(



      Die Schauer halten sich den ganzen Nachmittag dran. Dennoch fahren wir in Brønnøysund mit dem Transferbus in die Stadt.
      Am Kai sehen wir eine kleine Erinnerung an die MS Lofoten… :lofoten2:



      … bevor wir am Wasser entlang zum Einkaufszentrum weiterlaufen, wo wir das ein oder andere nützliche Souvenir erwerben ;)



      Nach der Ausfahrt präsentiert sich das Wetter für wenige Minuten besonders strahlend…



      … bevor wir in Richtung Torghattan weiterfahren. Trotz guter Sichtbarkeit machen wir keinen Schlenker zum Loch, und so warten wir aufs Abendessen und anschließend auf die Begegnung mit der MS Polarlys :pardon:



      Wer will, kann sich die Wartezeit mit einer Metverkostung verkürzen, insbesondere im Hinblick auf die heute wieder einmal unruhige Folda für den ein oder anderen sicher eine gute Idee :whistle3:
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    • Dienstag, 4. Oktober 2022 – Tag 12

      Sonne – Wolken – Wellen oder: Bekanntes in neuem Licht und Neues gibt es auch

      Trondheim begrüßt uns – nach dem gestrigen Tag ganz ungewohnt – mit Sonnenschein :)



      Vor dem Frühstück machen wir einen kleinen Bummel an Land, bevor sich die Sonne wieder verzieht :|



      Pünktlich zum Ablegen sind wir wieder an Deck und entdecken wenige Minuten später eine interessante Mischung von Neu und Alt :hmm:



      Warum sich diese Heimstatt allerdings hier und nicht im nahe gelegenen Ort namens Hell befindet, ist mir ein Rätsel :whistle3:

      Den Trondheimsfjord entlang begleitet uns immer wieder mal ein Sonnenstrahl…



      … bis es sich an der Mündung (mit Blick auf Kjeungskjær Fyr) endgültig zuzieht :/



      Bald setzt auch Regen ein, und draußen wird es ungemütlich.
      Bei der Einfahrt nach Kristiansund regnet es leider immer noch, was mich aber nicht daran hindert, das Echo des Typhons bei der Einfahrt festzuhalten ^^



      Da wir wieder überpünktlich anlegen, war eigentlich geplant, eine Rundfahrt mit dem Sundbåt zu unternehmen. Bei dem heftigen Regen begnügen wir uns allerdings lieber damit, die Anfahrt der 4 Häfen (samt Schiffsbegegnung mit der Fähre nach Trondheim ) vom Achterdeck aus zu beobachten :|



      Bei der Ausfahrt entdecken wir noch ein paar überbaute Bunker. Ob die wohl als Keller oder Partyraum genutzt werden? :hmm:



      Kurz hinter Hestskjæret Fyr kommt langsam Bewegung ins Schiff.





      Bald darauf erleben wir, wie ein Schiff beidseitig überholt wird :huh:



      Das Abendessen können wir trotz Seegang genießen, allerdings bleiben recht viele Plätze leer. Das könnte aber auch daran liegen, dass in Trondheim einige Passagiere das Schiff verlassen haben, denn es sind nur noch 64 an Bord :hmmz:
      Bald nähern wir uns Molde , wo wir das Schiff wieder im Scandic Hotel bewundern können.



      Ich lasse noch einmal unser Bordkonto überprüfen, und es haben sich wieder 3 Getränke ins Getränkepaket hinein gemogelt, die dort nicht hingehören. Diese werden aber anstandslos wieder gutgeschrieben :thumbup:
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      Mittwoch, 5. Oktober 2022 – Tag 13

      Morgens ist die Welt noch in Ordnung oder: Gemeinsam funktioniert nicht

      Der Tag startet – wir üblich am letzten Tag – damit, dass beide Koffer vor dem Frühstück am Auszug stehen müssen :|
      Trotzdem bleibt noch Zeit, in Florø einen Blick aus dem Fenster zu werfen :)



      Wir genießen unser letztes Frühstück und erspähen anschließend am Horizont Ytterøyane fyr.



      Bald darauf fängt es an zu regnen, und auch der Wind nimmt immer weiter zu :/
      Bei der Passage von Geita Fyr haben wir bereits Windgeschwindigkeiten von 10 m/s erreicht.



      Der Wind steigert sich ziemlich rasch auf 20 m/s, davon bleibt auch der Seegang nicht unbeeindruckt :S



      Wir haben aber noch Glück, denn in der nächsten Nacht soll sich der Sturm mit 35 – 40 m/s am Vestkapp austoben 8|
      Bei der Ankunft in Bergen sollen wir geordnet nach Decks das Schiff verlassen, allerdings wird diese Aussage nach wenigen Minuten wieder zurückgezogen, es dürfen alle gleichzeitig von Bord :pardon:
      Das bessert die trübe Aussicht aber auch nicht auf.



      Aber immerhin funktioniert das Typhon noch :thumbup:



      Wir stehen am Ausgang, als sich im Fenster plötzlich ein Schatten zeigt =O Wir passieren in gefühlt weniger als einem Meter Abstand die Fjordline-Fähre.



      Von Bord aus haben wir uns ein großes Taxi bestellen lassen, damit wir alle zusammen zum Hotel fahren können. Allerdings weigert sich der Taxifahrer, uns mitzunehmen, denn er würde nur zu einem Festpreis von NOK 500 fahren :nono: Wir stehen noch zu dritt am Eingang (während Göga noch mit dem Taxifahrer diskutiert), als unsere Reiseleiterin vorbeikommt und fragt, ob wir Hilfe brauchen. Ich schildere ihr die Situation und bekomme als Antwort „Das ist halt hier so in Bergen “. Dann dreht sie sich um und verschwindet ohne ein weiteres Wort im Transferbus :fie: :dash:

      Letztendlich sind wir mit 2 Taxen gefahren und haben zusammen knapp NOK 400 bezahlt :|
      In einer Regenpause verlassen wir das Hotel noch einmal für einen kleinen Stadtbummel, ansonsten machen wir es uns drinnen gemütlich.
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


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      Immerhin wollte der Taxifahrer euch mitnehmen :mosking: wir standen schon oft zu dritt mit Koffern in Bergen und es kamen wirklich große Taxis angefahren und die Fahrer haben geschaut, den Kopf geschüttelt, gesagt das passt nicht ins Auto und sind wieder weggefahren :dash: so muss ich eurer Reiseleiterin tatsächlich recht geben :mosking:
      Viele Grüße
      Bine :)
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      Donnerstag, 6. Oktober 2022 – Tag 14

      Vom Regen in die Sonne oder: Sturm – Winter – Herbst

      Heute heißt es früh aufstehen, Frühstück gibt es um 6:30 Uhr statt wie gewohnt zwei Stunden später. Und der Boden schwankt heute nicht, daran müssen wir uns auch gewöhnen :/
      Jedenfalls sitzen wir alle 4 pünktlich am Frühstückstisch. Das Wetter ist stürmisch, aber momentan trocken – aber wie lange noch?
      Wir gehen auf Nummer Sicher und bestellen uns zwei Taxis zum Bahnhof, und das war auch die richtige Entscheidung, denn kaum sind wir unterwegs fängt es heftig an zu regnen X/

      Gegen 7:45 Uhr stehen wir schließlich mit vollem Gepäck vor dem Bahnsteig, der sich etwas verschlossen präsentiert 8|



      Erst wenige Minuten vor der Abfahrt wird das Band entfernt, und wir steigen ein; zum Glück direkt in den ersten Wagen. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass etwas nicht stimmen kann, denn unsere Platznummern befinden sich nicht dort, wo sie laut Buchung hätten sein sollen ?(
      Göga und ich haben auf einmal 2 Plätze an einem 4er-Tisch, die beiden anderen sitzen einige Reihen hinter statt neben uns.
      Zum Glück können wir mit 2 anderen Passagieren tauschen, so dass wir den 4er-Tisch für uns haben :|
      Als wir sitzen, fällt mir auch auf, was anders ist: Es ist gar kein Wagen der Comfort-Klasse =O
      Später stellt sich heraus, dass dieser Wagen defekt ist und kurzfristig ersetzt werden musste, aber immerhin gibt es eine improvisierte Kaffeebar (mit Tee und heißer Schokolade), so dass wir während der Fahrt gut versorgt sind :tee:

      Wir fahren pünktlich los uns stellen bald fest, dass die Wasserfälle für Herbst außerordentlich gut sichtbar sind :huh:



      Das gilt aber auch für die sonstigen Gewässer :D



      Innerhalb von 2 Stunden fahren wir in die Wolken und schließlich in den Schnee.



      Hinter Finse lockert es ein wenig auf :rolleyes:



      Hier oben ist der Herbst erstaunlicherweise noch in voller Pracht zu sehen :thumbsup:



      Bald ist der Winter wieder vorbei.



      Nachdem wir Nesbyen passiert haben, wird es am Hallingsdalelva richtig sonnig und anscheinend auch windstill :)



      Wir kommen überpünktlich in Oslo an. A. und ich gehen schon einmal mit den großen Koffern vor in Richtung Hotel, während sich Göga und R. langsam auf den gleichen Weg machen – er mit Rollator und sie mit dem restlichen Gepäck :S
      Wir haben auch schnell die Zimmerschlüssel erhalten, die Koffer geparkt und die beiden „Nachzügler“ entgegenkommend rasch erleichtert :D
      Ich habe erstmals ein Downgrade erhalten, da das Hotel fast ausgebucht ist :huh: Da wir die zweite und die dritte Nacht mit Bonuspunkten bezahlt und daher zwei Buchungen haben, hätten wir andernfalls umziehen müssen. So verzichten wir auf das größere Zimmer und auch auf den Raumwechsel :|
      Wir ruhen uns kurz aus, aber rasch lockt uns das schöne Wetter zu dritt wieder hinaus; zuerst zum nahe gelegenen Dom.



      Weiter geht es zum Stortinget… :locomotive:



      … und zur Spikersuppa, wo wir bei unserem letzten Besuch im Vorjahr den Weihnachtsmarkt vorgefunden haben :)



      Nun folgen wir in den letzten Sonnenstrahlen der Karl Johans gate gen Nordwest.



      Am Schloss versteckt sich eine Wachsoldatin in ihrer Hütte, aber wir haben sie dennoch entdeckt :whistle3:



      Wir halten uns nun bergab in Richtung Meer und landen wenig später an der Statue Håkon VII mit Aussicht auf das Kommunenes hus mit seinen schönen Motivkacheln :thumbup:



      Wir bummeln noch ein wenig auf der Victoria Terrasse entlang, wobei wir zwei Glashäuser entdecken :/



      Eines davon ist als Spielecke für Kinder ausgelegt, das andere mit Sitzgelegenheiten und kleinen Tischen ausgestattet, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken, der in den umliegenden Geschäften angeboten wird :)
      Hier gibt es auch eine öffentliche Tischtennisplatte mit einem Aufkleber, in welchen Geschäften es Schläger und Bälle zu leihen gibt :thumbsup:
      Nach einem Blick auf das nahe gelegene Oslo Konserthus gehen wir wieder zurück zum Hotel.

      Hier werden wir bereits von R. erwartet, und wenig später versuchen wir unser Glück in der benachbarten Risbolle, wo wir auch einen freien Tisch bekommen :essen:

      Nach dem Abendessen telefonieren wir mit A. aus Oslo (die wir vor einigen Jahren auf der MS Lofoten kennengelernt haben und die wir immer treffen, wenn wir mal wieder in der Gegend sind) und verabreden uns für den nächsten Abend :8):
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


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      Freitag, 7. Oktober 2022 – Tag 15 (Teil 1)

      Im dritten Anlauf klappt’s oder: Da fehlen aber noch zwei

      Göga und ich wollen heute den dritten Anlauf nehmen, endlich einmal das Munch zu besichtigen. A. und R. ziehen es vor, sich in Richtung Rathaus zu bewegen, und so kämpfen wir uns nach dem Frühstück gegen den Wind zur Oper…



      … und weiter in Richtung Bispevika :neo:



      Dann sind wir endlich da, verstauen unsere Jacken in einem Schließfach (ganz ungewohnt mit elektronischem Zahlenschloss) und folgen der Aufforderung, dieses zu fotografieren – bei den vielen Eindrücken im Museum vergessen wohl viele Besucher ihre Nummer… :D

      Wir lassen uns durch die diversen Etagen und Ausstellungen treiben und nehmen uns bewusst viel Zeit. Im Treppenhaus befinden sich auf jeder Etage Sitzbänke, wo man pausieren und die Aussicht genießen kann :)



      Interessanterweise kann man durch die Alublenden ebenfalls gut hinaus sehen :thumbup:
      Mit der Rolltreppe kommt man immer zur nächsten Ausstellungsetage (einige Zwischenetagen sind nicht zugänglich). Man kann aber auch mit dem Fahrstuhl fahren, allerdings gibt es nur zwei innerhalb des Museums, was in den mittleren Etagen oft lange Wartezeiten bedingt – in einen vollen Aufzug kommt man halt nicht rein :pardon:
      In der obersten Etage angekommen genießen wir zum Abschluss die Aussicht in Richtung Barcode und Oper, letztere durch die Neigung der Fenster sogar nach unten 8|



      Wir versuchen noch, in der Bar etwas zu trinken, aber alle Tische sind besetzt und draußen ist bei dem Wetter geschlossen. Da wir hier oben nicht zurück ins Museum gehen dürfen, müssen wir mit dem Express-Aufzug nach unten fahren. Wir dürften mit unserem Ticket nun auch wieder rein, aber insgesamt 3½ Stunden reichen völlig für heute ;)
      Von der Architektur und der Gestaltung der Räume sind wir sehr angetan, ebenso wie von der interaktiven Wohnung von Munch, wo wir viel über sein Leben erfahren – und mehrere Mäusefamilien beobachten können, die es sich im Inventar gemütlich gemacht haben :mosking:
      Gefühlt hatten wir allerdings im Nachgang den Eindruck, im alten Munch-Museum mehr Gemälde von Munch selber gesehen zu haben; vielleicht haben uns aber auch die drei Etagen mit anderen Ausstellungen zu diesem Eindruck verholfen :hmm:
      Gelohnt hat sich der Besuch aber allemal :thumbsup:

      Wir bummeln zurück in Richtung Oper, wo wir anderen dabei zuschauen, wie sie die Auswirkungen von Sturm und Flut anschauen :/



      An der Oper können wir natürlich auch nicht vorbeigehen, ohne die eine oder andere Spiegelung in Augenschein zu nehmen ;)



      Wir gehen nun in Richtung Hotel. Während Göga sich lieber ein wenig in die Horizontale begibt, zieht es mich nach einem Blick auf die Uhr noch einmal hinaus, denn ich will dem Tipp von @Laminaria folgen, den sie hier beschrieben hat :)

      Der Weg zur Baustelle des Regierungsviertels ist auch nicht weit, und ich stehe kurz nach 15 Uhr am Informationsbüro – und vor verschlossener Tür ?( Obwohl die Öffnungszeiten auf 6 Stunden in der Woche reduziert worden sind (Mi – Fr 14 – 16 Uhr), scheint dies für die Staatsangestellten am Freitag dennoch zu lange zu sein :fie:

      In der Hoffnung, dass der oder die Angestellte nur eine Pause macht und deswegen temporär abgeschlossen ist, schaue ich mich noch ein wenig in der Gegend um und stehe schon vor der (allerdings etwas herunter gekommenen) Deichmanske Bibliotek :huh:



      Auf dem Vorplatz der Trefoldighetskirken halte ich mich lieber nicht so lange auf, denn die Fassade scheint sich langsam aber sicher aufzulösen :S
      Ein wenig die Straße hinauf befindet sich der zweite Dom von Oslo, die St. Olav domkirke.



      Ich bummele wieder zurück zum Informationsbüro, aber leider hat sich am Zustand der Tür nichts geändert :( Da hat @Laminaria deutlich mehr Glück gehabt als ich, aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass es der erste Anlauf war… :hmm:
      Ich gehe an der Baustelle entlang wieder in Richtung Zentrum und sehe dabei eine der gesicherten Picasso-Wandzeichnungen :thumbup:



      Auf dem Rückweg zum Hotel entdecke ich noch ein schönes altes Haus :)





      Fortsetzung folgt
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2: