Eine Wundertütenreise – jede Menge Überraschungen mit der MS Havila Capella vom 16.12.2021 bis zum 05.01.2022

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    • Eine Wundertütenreise – jede Menge Überraschungen mit der MS Havila Capella vom 16.12.2021 bis zum 05.01.2022

      Die Vorgeschichte (Januar 2020 bis August 2021)

      Noch 2x mit der MS Lofoten fahren – das war der Plan und die Buchungslage Anfang 2020 :)
      Aus zwischenzeitlich verdrängten Gründen fanden diese Reisen nicht statt, aber die Sehnsucht nach dieser Strecke blieb :/
      Die übrigen Hurtigrutenschiffe kamen für uns aus verschiedenen Gründen nicht in die engere Auswahl, so dass wir uns zu einer Neuorientierung (des Anbieters, nicht der Strecke) entschieden :|

      Von da an bekam ich beinahe täglich von Göga die aktuellen Infos zum Stand der Schiffe, der Buchungsoptionen und der (noch nicht vorhandenen) Buchungsmöglichkeiten :whistle3:
      Schließlich geschah Ende Dezember 2020 das Wunder und die ersten Reisen der Havila Capella war zu buchen, bis Ende des Jahres sogar mit Corona-Sonderbedingungen.
      Daher schlugen wir kurzfristig zu und buchten am 30.12.2020 über unser Lieblingsreisebüro die Jungfernfahrt am 30.06.2021 (wir dachten uns, besser die verdienen auch etwas an dieser einfachen Buchung, als dass alles bei Havila landet) :hmm:
      Mitte Januar kam dann die Bestätigung, und wir konnten unser Vor- und Nachprogramm buchen mit Flug, diversen Hotels und Bergenbahn :imsohappy:
      10 Tage später erreichte uns eine Mail vom Reisebüro, dass die Havila Capella ihre erste Fahrt am 11.07. haben wird und die Havila Castor am 06.07. :wacko1:
      Wir entschieden uns, doch einen Sicherheitsabstand zur Jungfernfahrt einzubauen und buchten – gemeinsam mit einer Freundin und deren Vater – für die Abfahrt der Havila Castor am 21.09.
      Gut, dass wir Flüge, Bergenbahn und Hotels umbuchen konnten… :hmm:

      Jetzt hatten wir einige Monate Ruhe, bevor die Havila Castor bis einschließlich Oktober gecancelt wurde. Allerdings stand die Abfahrt der Havila Capella für den 26.09. noch auf dem Programm, also erneut eine große Umbuchungsaktion :pardon:
      Im August gab es dann Probleme mit der neuen Technik, und die neue Jungfernfahrt wurde auf den 1. Dezember gelegt. Da dies für unsere Mitfahrer zu spät im Jahr war, haben wir dann zu zweit umgebucht, natürlich wieder mit Flug, Bergenbahn und Hotels :fie:

      Jetzt konnten wir die Vorbereitungen endlich ganz entspannt angehen… :hmmz:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


      Post was edited 1 time, last by “Noschwefi” ().

    • @Scotty1076
      Da gehe ich mal ganz stark von aus ;)

      Ich bin allerdings auf deinem Video nur als Schatten gegen das Licht im Hintergrund zu erkennen.
      Wo hast du gestanden? Vielleicht bist du auf meinem Foto besser zu erkennen.

      Viele Grüße
      Noschwefi
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    • Scotty1076 wrote:

      Versterålen SB

      Also mit etwas Nautikkenntnissen - die hier lange nicht alle haben - ahne ich Dumpf, dass mit SB steuerbord gemeint ist. Kann - muss aber nicht... :whistling:
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • @Munkebekk
      Keine Sorge, der Reisebericht geht chronologisch vor.
      Das Vorprogramm haben wir ja eigentlich nur eingeplant, um die Spannung auf das Schiff zu erhöhen, aber jetzt wird es auch dazu führen, dass du das Schiff erst einmal selber entdecken musst ;)

      Viele Grüße
      Noschwefi
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    • Die vermeintlich letzten Umbuchungen (November 2021)

      Zu den Wasserstandsmeldungen bzgl. der Buchungsoptionen gehörte auch das (sich von Woche zu Woche ändernde) Konzept für Havila Gold und die Ideen für die Alkoholpakete :beer:

      Wir konnten die Kabine zu einem sehr guten Preis buchen (ungefähr die Hälfte im Vergleich zu der günstigsten Außenkabine bei Hurtigruten im Dezember). Daher entschieden wir uns, die Wundertüte Havila Gold dazu zu buchen :) Dies geschah gerade rechtzeitig, bevor der Preis erhöht wurde (vielleicht war unsere Buchung ja sogar der Anlass dafür; jetzt konnte das Lockvogelangebot ja beendet werden :whistling: ).
      Da die Alkoholpakete ziemlich teuer waren, wollten wir erst einmal Informationen zu den Preisen an Bord abwarten und verschoben die Entscheidung :pardon:

      Dann kam der 24. November.
      An diesem Tag gab es am frühen Morgen die ersten Gerüchte, dass die Jungfernfahrt der Havila Capella erneut verschoben würde. Eine Nachfrage von Göga bei direkt bei Havila bestätigte dies leider :wacko1: :ireful: :nono:
      So standen wir wieder vor der Frage: Was nun? :hmm:
      Wir wollten auf jeden Fall zeitnah fahren, aber der 12. Dezember als Abfahrtstermin implizierte den End-Termin 23.12. Zusammen mit der obligatorischen Zusatzübernachtung in Bergen verhieß das nichts Gutes, denn die Flüge am 24.12. gab es ab ca. 700 Euro (natürlich pro Nase) :pillepalle:
      Am 22.12. in Trondheim auszusteigen, war auch keine preiswertere Alternative, außerdem endet die Fahrt für uns nun mal in Bergen .
      Im Januar zu fahren, war aus verschiedenen Gründen auch nicht die perfekte Alternative; außerdem hatten wir uns auf das vorweihnachtliche Norwegen gefreut.
      Also blieb nur noch die Alternative über Weihnachten und Neujahr. Nach den (Wetter-) Erfahrungen von vor 2 Jahren zu dieser Zeit konnte es nur besser werden, also entschlossen wir uns kurzfristig dazu, zwei Abfahrten später zu fahren.
      Die Information kam für uns gerade noch rechtzeitig, denn zwei Tage später hätten wir schon im Flugzeug gen Oslo gesessen… :fie:

      Nun kam aber das Problem, Flüge, Hotels und Bergenbahn noch kurzfristig umbuchen zu können. Gab es überall noch freie Kapazitäten?
      Der Hinflug am Freitag war schon mal so teuer, dass sich eine Zusatznacht vorweg lohnte. Das gleiche galt für den Rückflug am Dienstag aus Bergen :|
      Die Bergenbahn kostete am Montag nur halb so viel, wie an den beiden darauf folgenden Tagen. Dies war zwar immer noch doppelt so teuer wir unsere (mit 3 Monaten Vorlauf gebuchte) verschobene Fahrt, aber irgendwie alternativlos :pardon:
      Nun ging es an die Hotels. Ich hatte einen Gutschein für 2 Freiübernachtungen, einzulösen zwischen Freitag und Montag. Bisher konnte ich ihn immer verschieben, aber diesmal bekam ich die Rückmeldung, dass unser Lieblingshotel in Oslo bereits so weit ausgebucht war, dass keine Übernachtungen auf Gutscheinbasis mehr akzeptiert wurden :( Also ein anderes Hotel ausgesucht und die gleiche Anfrage erneut gestellt.
      Diesmal kam die Antwort, dass kein Hotel in Oslo noch Zimmer für die uns laut Gutschein zustehende Kategorie hat :/ Aber in unserem Lieblingshotel könnte uns noch ein kleines Zimmer angeboten werden. Ob wir das vielleicht wollten? :rolleyes:
      Für die anderen Übernachtungen buchte ich dann – wie immer – stornierbare Zimmer. Zwei Tage später dann die entscheidende Frage: Wird erneut verschoben oder können wir die Hotels mit dem Black-Friday-Rabatt (immerhin 50%) fest buchen?
      Da das Schiff sich ja bereits in Bergen befand, gingen wir das Risiko ein und bezahlten unsere Zimmer. Am späten Nachmittag war der Umbuchungsmarathon dann erledigt :thumbup:

      Nun sollte ja eigentlich nichts mehr schief gehen können…
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


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    • Morgen geht es los – vielleicht. Oder: Wie wir das Alkoholverbot in Norwegen eingeführt haben und dafür auch ziemlich prompt bestraft werden

      Nachdem wir die Preise aus der Bar an Bord der Havila Capella gesehen haben (Göga hat eine virtuelle Karte organisieren können), rechnen wir das kleine Alkoholpaket noch einmal durch. 30 Einheiten kosten NOK 3.200 (an Bord NOK 3.520), d.h. ein Getränk rund NOK 107. Für Bier lohnt sich das kaum, aber für Wein und Cocktails schon; hier spart man rund 18%, bei einigen Weinen bis zu 25%.
      :hmm:
      Da wir uns zu den Feiertagen das eine oder andere Glas gönnen wollen, bestellen wir es :sekt:
      Gleichzeitig mit der Bestätigung erhalten wir (über das Forum) die Nachricht, dass wenige Tage später ein Alkoholverbot in öffentlichen Bereichen erlassen wird.
      Als ob wir das mit unserer Buchung angestoßen haben… :pflaster: :huh: :|

      Dann kommt der Tag vor unserer Abreise. Viele Sachen haben wir schon vorbereitet, der Rest unseres Standardprogramms (also Koffer packen) soll gegen 15 Uhr beginnen.
      Allerdings hat da noch jemand an einem kleinen unerwarteten Schräubchen gedreht. Da wir ja eh am nächsten Tag in Norwegen getestet werden und ich noch etwas in der Stadt erledigen muss, schiebe ich noch einen Schnelltest ein. Allerdings ist das Ergebnis dann doch sehr negativ, weil positiv 8| X( :pinch: :wacko1:
      Wie das? Wir haben uns in den letzten 2 Wochen mehr als zurückgehalten mit Kontakten, und beim Homeoffice kann man sich ja auch schlecht infizieren (zumindest nicht mit dieser Sorte Viren) ;(
      So oder so muss jetzt schnell ein PCR-Test her und – sofern möglich – schon mal eine Bestätigung unserer Vermutung, dass der Test falsch positiv ist.
      Gut, dass gerade Mittwoch ist, da warten alle Ärzte ja geradezu darauf, dass man bei ihnen einen Test machen kann. Aber leider nur bis 13 Uhr, da sind wir eine Stunde zu spät dran :(
      Göga ruft nun erst einmal beim Gesundheitsamt an, die müssten uns ja weiter helfen können. Dort erhalten wir aber nur den Hinweis, dass ich einen PCR-Test machen muss; am nächsten Morgen machen ja die Teststellen wieder auf :wacko:

      Nächster Schritt: Eine Internetrecherche nach Teststellen im Ort. In einem Vorort gibt es ein Testzentrum, das allerdings PCR-Tests nur bis zum frühen Nachmittag anbietet. Dort angerufen und die Auskunft erhalten, dass wir sofort kommen sollen :) 15 Minuten später sind wir da. Zuerst wird bei uns beiden ein Schnelltest durchgeführt – beide negativ. Nun wird bei mir noch der PCR-Test abgenommen. Da die Lieferung zum Labor bereits unterwegs ist, wird uns empfohlen, den Test selber dorthin (15 km entfernt) zu bringen in der Hoffnung, dass er schnell ausgewertet werden kann. Die normale Verarbeitungszeit liegt bei rund 48 Stunden… :thumbdown:
      Zusätzlich bekommen wir noch die Empfehlung, uns noch einmal an einer dritten Stelle testen zu lassen. Wenn das auch negativ ausfällt, könnten wir davon ausgehen, dass der PCR-Test ebenfalls negativ ist :hmm:

      Also erst einmal zum Labor. Dort sehen wir zwei Mitarbeiterinnen bei der Raucherpause. Göga spricht sie an und schildert ihnen unsere Situation (das Taxi ist für 7:30 Uhr am nächsten Morgen bestellt).
      Zuerst halten sie uns für Urlaubsreisende, die einfach vergessen haben, ihren PCR-Test rechtzeitig zu machen, aber das klärt sich rasch. Sie nehmen den Test mit den Worten mit, dass sie nichts versprechen können; aktuell kann es bis zu 72 Stunden dauern :pardon:

      Nun also nach Hause und einen Termin im 3. Testzentrum machen. Um 17:30 Uhr dürfen wir dort sein. Wir suchen noch ein paar Sachen raus, aber so richtig zum Koffer packen ist uns nicht :|
      Zwischenzeitlich schaut Göga bei KLM nach, welche Optionen wir bzgl. unserer Flüge haben. Hier erfahren wir, dass man bei offenen Tests kostenlos umbuchen darf, allerdings nur telefonisch. Details hierzu fehlen allerdings. Also in die Warteschleife gehängt, und keine halbe Stunde später haben wir die Auskunft, dass wir die Flüge bis eine Stunde vor Abflug noch verschieben dürfen. Einen Alternativflug am Nachmittag gibt es noch, und dort gibt es auch noch genügend freie Plätze.
      Also lassen wir alles beim alten und lassen uns erneut testen – zum Glück wieder negativ :/

      Wir können nun mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass wir fliegen können – aber wann? Bevor das Ergebnis des Tests nicht beim Gesundheitsamt ist, muss ich ja in Quarantäne bleiben :S Ich rufe beim Taxiunternehmen an und schildere auch dort unsere Lage. Hier bekomme ich die Auskunft, dass wir uns eine Stunde vor der geplanten Abholung melden sollten, falls sich der Flug verschiebt. Da die KLM-Hotline auch erst um 8 Uhr aufmacht, können wir also nichts weiter tun, als immer wieder auf den Link zum Testergebnis zu klicken :fie:
      Spätestens um 6:30 Uhr muss ich das Taxi absagen bzw. verschieben.
      Zumindest können wir schon einmal die Koffer fertig packen, und dann heißt es warten.

      Und klicken.

      Und warten.

      Und klicken.

      Und warten.

      Und schlafen…

      ||
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


      Post was edited 1 time, last by “Noschwefi”: Preis für das Alkoholpaket angepasst (Berechnung war auf den An-Bord-Preis bezogen) ().