MS Vesterålen die Zweite mit Vor- und Nachprogramm in Bergen 23.12.2021 - 07.01.2022

    • B-K-B
    • Unabhängig von den nicht besonders schönen Dingen in Oslo gibt es heute von mir noch einige Videosequenzen.

      Da es in Oslo extrem schneite, musste jedes Flugzeug vor dem Start zur Enteisung.



      Dies brachte meinen Flug im Endergebnis eine Verspätung von 30 Minuten ein.




      Dann endlich gab es den Landeanflug auf Wien.




      Und Schlußendlich die finale Landung in Wien.




      Den normalen Bericht des heutigen Tages und die abschließende Aussage über diese Reise versuche ich morgen oder den nächsten Tagen hier einzustellen.
      Dieser heutige Tag war für mich ein sehr außergewöhnlicber und in dieser Weise nicht so gedachter.

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    • Der Rückreisetag fing genaugenommen bereits am Abend des davorliegenden Tages an.

      Ich hatte eigentlich vor, eher früh schlafen zu gehen, wusste ich doch, dass ich am nächsten Morgen recht früh aufstehen musste, da ich bereits um 06:30 aus dem Hotel aus checken musste, um rechtzeitig mit der Fahrt der Bybanen am Flughafen zu sein.

      Doch meine Nachtruhe wurde bis Mitternacht mehr als gestört, da gegenüber vom Hotel ein Gerüst aufgestellt wurde.

      Mit entsprechend wenig Stunden Schlaf hieß es dann in der Früh alles für den Rückreisetag einzupacken und sich für den Start in Richtung Heimat fertig zu machen.

      Bei meinem Aufenthalt vor der Einschiffung habe ich bereits abgeklärt, dass ich danach am letzten Tag zum Zeitpunkt des Starts vom Frühstück bereits aus checken muss und daher gerne ein Lunchpaket haben möchte.

      Als ich nun entsprechend aus checkte, wurde mir ein kleines Packet überreicht, welches neben einer kleinen Flasche Orangensaft, einen Apfel und drei Brote beinhaltete, bei denen 2 Stück mit Wurst und eines mit Käse belegt war.

      Schon am Weg zur Bybanen sah ich, dass gerade eine Garnitur an der Endstation einfuhr.

      Daher schnell auf dem Weg noch das Ticket Online erworben, da es ja zumindest 2 Minuten dauert, bis dieses aktiv wird.

      Die Fahrt zum Flughafen, die Abgabe des Koffers am SAS-Schalter (es war keine Person vor mir) ging überraschend problemlos über die Bühne.

      Am SAS-Schalter wurde mir, obwohl ich hier bereits anmerkte, von Oslo weiter nach Wien zu fliegen, noch nichts davon gesagt, dass dazu einen negativen PCR-Test benötigen werde, um überhaupt weiterfliegen zu können.

      Zwei Tage davor flog bereits mein Tischgegenüber, aus Graz stammend, von Bergen mit KLM über Amsterdam nach Wien und hat keinen entsprechenden Test benötigt.

      Sogar komplett unerwartet ohne zusätzliche Kontrolle beim Security-Check war ich bereit für den ersten Flug von Bergen nach Oslo.

      So hatte ich ausreichend Zeit, einen Teil des Lunchpaketes nun als Frühstück zu mir zu nehmen.

      Ob es bereits eine Vorahnung war, kann ich nicht sagen, aber ein Brot habe ich mir für Oslo aufgehoben.


      Von Bergen ging es bei Regen los, Oslo empfing mich mit sehr dichtem Schneetreiben.

      Es dauerte einige Zeit bei der Gepäcksausgabe, bis endlich die ersten Koffer kamen, meiner gehörte zu den relativ ersten.

      Bereits vom September wusste ich, nun mit dem Aufzug ein Stockwerk höher zum Abflugbereich, den richtigen Check-In-Schalter finden und den Koffer abgeben, damit ausreichend Zeit für ein warmes Mittagessen bis zum Abflug des zweiten Fliegers über bleibt.

      Lieder kam es etwas anders als gedacht.

      Nach gefühlt 15 Minuten beim Schalter wurde mir vorerst einmal der Weiterflug mit Austrian nach Wien untersagt, da ich keinen negativen PCR-Test vorweisen konnte.

      Darüber war ich sehr erstaunt, wusste ich doch, dass Norwegen zwar für Österreich ein Virusvariantenland galt und damit eigene Einreiseregeln gelten, jedoch durch den Erhalt der Boosterimpfung durfte ich nach diesen Regeln trotzdem einreisen, musste halt nur für 10 Tage in Quarantäne, aus welcher ich mich am 5.Tag mit einem negativen Testergebnis befreien konnte.

      Auch meine immer wieder vorgebrachten Einwände nutzen nichts, auch das Vorweisen des grünen Passes nicht und der Erklärung, ich muss eben in Wien in Quarantäne änderte nichts.

      Dazu ist zu sagen, dass in Oslo bei den Check-In Schaltern keine Mitarbeiter der jeweiligen Airline tätig sind, sondern vom Flughafenbetreiber.


      So bin ich schnell zu Teststation am Flughafen, habe über einen Barcode meine Daten erfasst, um dann mich für den Test anzustellen.

      Als Zwischenschritt ging es aber einmal zur Bezahlung, wobei ich hier eindeutig sagte, dass ich einen Express-PCR-Test benötige, welcher mich 2500 NOK kostete.

      Nach dem durchgeführten Test war ich froh, den Rechnungszettel genauer anzuschauen und dabei ergab sich, dass hier nur ein Antigentest gemacht wurde.

      Schnell wieder zu gleichen Dame zurück und das Problem erklärt, nun musste ich, da ich davor nicht bekommen habe, dass ich eben auch nur für den Antigentest bezahlt habe, die Differenz mittels Kreditkarte begleichen.

      Danach nochmals das Procedere mit dem Abstrich, dieses Mal jedoch aus dem Rachen.

      Nun hieß es, auf das Ergebnis zu warten und zu hoffen, es zeitnahe zu bekommen.

      Zwischendurch schon einmal das Flughafentaxi-Unternehmen über WhatsApp informiert, dass es unter Umständen dazu kommt, dass ich mit dem vorgesehenen Flug nicht nach Wien kommen kann.

      Aber noch vor den Ablauf einer Stunde hatte ich das Ergebnis per Mail, erwartungsgemäß nicht nachgewiesen, jedoch ohne QR-Code, da konnte ich dann eben in Wien nur hoffen, dass dieses Ergebnis auch anerkannt wird.

      Also wieder anstellen für die Kofferabgabe, danach Sicherheitskontrolle, wo ich dieses Mal sogar die Fototasche aufmachen musste und nach dem Durchgehen des Metalldetektorbogens die Ehre hatte, auch noch in den 360 Grad Scanner zu dürfen.

      Mein Korb mit der Brusttasche wurde dann auch noch genauer kontrolliert, wobei die dort gerade tätige Dame nach dem Anschauen des Röntgenbildes mir die restliche Sachen ohne weitere Nachfrage übergab.

      Nun war ich direkt froh, in Bergen nicht alles vom Lunchpaket gegessen zu haben, da es nun keine Zeit mehr gab, ein warmes Mittagessen einzunehmen.

      Kurz durch den Duty-Free, in der Hoffnung eventuell ein Dose Bier kaufen zu können, doch leider keine Chance.

      Dann eben wo anders noch ein Mineralwasser und ab zum Gate, hier gerade noch einen Sitzplatz bekommen und das letzte Frühstücksbrot zu mir genommen.

      Am Gate wurden dann noch von einigen Personen, welche nicht in Oslo das Gebäck abgegeben haben, der negative PCR-Test kontrolliert, jedoch sicher nicht von allen, da zu wenige Sitzplätze in der Nähe des Gates vorhanden waren.

      Nun ging es endlich an Bord des finalen Fluges nach Wien.




      Da es immer noch stark schneite, musste jedes Flugzeug vor dem Start zur Enteisung, was für meinen Flug im Endergebnis eine Verspätung von 30 Minuten brachte.





      In Wien endlich angekommen, hieß es noch durch die Kontrolle vom Bundesheer wegen des Impfstatus und dem negativen PCR-Test, wenigstens wurde jener von Oslo hier ohne QR-Code anerkannt und so musste ich nicht in Quarantäne.

      Nachdem ich meinen Koffer erhalten habe, hieß es nur noch, den Taxifahrer anzurufen und anschließend so wie beim Beginn der Reise mit einem Tesla heimgebracht zu werden.


      Der abschließende Kommentar über die gesamte Reise folgt demnächst.
    • Wieso wurde dein Gepäck in Oslo nicht durchgecheckt - bis du mit Norwegian geflogen?

      Scotty1076 wrote:

      Da es immer noch stark schneite,

      Das hat nichts mit dem Schnee zu tun, sondern mit der Kälte - enteist wird auch ohne Schnee ;) Aber da holt man sich meistens eine Verspätung, ein Grund mehr, im Winter immer auf genug Umsteigezeit zu achten!
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B ~ Jan22 VA B-K-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Ja, ich hatte getrennt gebucht, da ich eigentlich den Weiterflug nach Wien mit Norwegian machen wollte, zum Buchungszeitpunkt jedoch war dies nicht mehr möglich.

      Für April/Mai fliege ich jetzt mit KLM über Amsterdam, ist insgesamt billiger als die letzten Kombinationen.
    • Was für ein Aufriss! Das klingt ja aber so, oder habe ich es sogar irgendwo gelesen: die Anforderung eines PCR -Tests liegt beim Beförderer oder wie hier beim Flughafen, egal wie die Einreiseregelungen der jeweiligen Länder lauten. Da kann man sich ja informieren wie man will, wenn es dann doch anders verlangt wird.
    • Scotty1076 wrote:

      Der abschließende Kommentar über die gesamte Reise folgt demnächst.


      Aus dem "folgt demnächst" ist nun doch ein längerer Zeitraum geworden, aber der Arbeitsalltag hat so richtig zugeschlagen, dass ich mich an den Wochenenden entsprechend erholen musste und keine Lust hatte, zu lange vor dem Bildschirm zu sitzen.


      @LaLuna
      Also laut Antwort von Avinor, wo ich versucht hatte, des Geld zurück zu bekommen, fühlen diese sich nicht Zuständig, da sie ja "nur" Betreiber des Flughafens sind und damit nicht für die Check-In Schalter verantwortlich sind und haben mich an die Airline verwiesen.
      Von dieser habe ich bis jetzt leider noch keine Reaktion bekommen.



      Fazit:

      Insgesamt gesehen war diese Reise mit der MS Vesterålen wieder ein voller Erfolg, trotz bestimmter Widrigkeiten.
      Nordgehend passte auch das Wetter wunderbar.

      Eine Überraschung ereilte allen bereits in Ålesund , wo ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit, aber mit der Begründung, dass im Ort sowieso alles zu ist, weil Weihnachten, die Fahrt in den Hjørundfjord .

      Einzig beim Trollfjord kam ein wenig Unmut auf, vor allem bei jenen, welche vorne am Balkon standen um eigentlich den besten Blick auf die Eingang zu haben, wenn mit den Strahlern die Wände beleuchtet werden.
      Ich war bei allen meinen bis dahin gemachten Fahrten gewohnt, wenn es nordgehend nicht möglich war in den Trollfjord einzufahren, dass das Schiff trotzdem mit dem Bug so davorstand, als würde es hinfahren.
      Hier war es nicht so, wir bleiben so stehen, dass Backbords die Wände zu sehen waren und jene Paxe , welche sich auf Deck 6 befanden, den besten Blick bekamen.

      Dass es dann südgehend gleich in Vardø das Problem mit der Treibstoffpumpe gab, fand ich selber nicht tragisch, denn dadurch konnte einerseits Silvester in einem Hafen mit Feuerwerk gefeiert werden, was ja sonst fahrend in der Barentssee geschehen wäre, andererseits bot dies endlich einmal die Gelegenheit, dem Hexenmonument einen Besuch abzustatten, auch wenn der Weg dorthin durch den hohen Schnee sehr beschwerlich war.

      Gut, dass sich an Bord Egbert Pyfers befunden hat, den ich bei meiner ersten Fahrt mit der MS Vesterålen als Reiseleiter kennen gelernt habe.
      Ihm ist zu verdanken, dass es geführte "Spaziergänge" zur Festung Vardhøhus (kannte ich bereits, daher mit meiner Tischgesellschaft aus Graz zum Hexenmonument), zur Kirche mit einem kleinen Konzert (da ich letztes Jahr im September sogar eine kurze Führung dort hatte, ließ ich dies auch aus) und erst gegen 22 Uhr zum Hexenmonument. Da ich dort ja bereits am Vormittag war, konnte ich mir diesen Spaziergang auch ersparen.

      Dass danach alle Häfen bis Kristiansund nicht angelaufen wurden (mit Ausnahme eines wirklich kurzen Stopps in Hammerfest , um ein verletztes Crewmitglied auszuschiffen, war für mich kein Problem, für andere Paxe , welche das erste Mal unterwegs waren, wohl schon.

      Aber dies brachte es allen Verbliebenen an Bord die große Möglichkeit, in Kristiansund in Ruhe die Stadt zu erkunden wieder mit einem geführten Spaziergang mit Egbert, wodurch man mehr als sonst vom Ort kennenlernen konnte und auch noch mit der Hafenfähre eine kostenlose Rundfahrt dazu bekam.

      Von hier aus wurde zwar auch zum halben Preis die Ausflüge HR-11C kombiniert mit HR-11E (Malerische Atlantikstraße mit Marmorbergwerk angeboten), was mich aber auf Grund der Jahreszeit und damit keine Sicht auf die Atlantikstraße absolut nicht reizte. Ich wurde von einigen, welche daran teilgenommen haben, in meiner Ansicht auch bestätigt.

      Schade war nur insgesamt, dass erst ab Bodø Ausflüge angeboten wurden, dies ist aber den Weihnachtsfeiertagen zuzuschreiben.

      Ich kann mich an dieser Stelle nur bei Egbert Pyfers bedanken, dass er in der Situation hervorgerufen durch die technischen Probleme so viel tolles organisiert hat. :sdanke:


      Was die Rückerstattung der 3 Reisetage betrifft, da hat sich bis jetzt leider auch noch nichts getan, hier werde ich aber in den nächsten Tagen aber einmal Nachfragen.
    • Bezüglich des nicht notwendigen PCR-Tests am Flughafen Oslo für den Heimflug nach Wien gibt es ein positives Ergebnis durch Austrian.

      Ich bekomme 251 Euro erstattet und dies sollte in den nächsten 2 Wochen auf meinem Konto sein.

      Seitens Hurtigruten gibt es wegen der Erstattung der versprochenen 3 Tagen weiterhin keine Reaktion, obwohl ich zwischenzeitlich deswegen nochmals angefragt habe.
      Da werde ich nun meinen Kontakt bei Hurtigruten Norwegen ansetzen.
    • Nachdem ich letztendlich am 1.März meine Kontaktperson in Norwegen bezüglich der Rückzahlung der 3 Tage angeschrieben habe, ging alles sehr schnell.

      Mit Valuta 7.März wurden mir 7850 NOK (= 799,25 EUR) auf mein Konto überwiesen, auch wenn mir meine Bank davon noch 14,50 EUR an Spesen verrechnet hat.

      Da ich seitens des Schiffes leider nur den Link auf die deutsche Hurtigruten-Seite bekommen habe, hätte dies ohne Nachfrage bei meiner Kontaktperson noch sehr lange gedauert, da die Queue von Deutschland übervoll ist.

      So wie ich es angenommen habe, hätte ich eigentlich den Link für Norwegen seitens des Schiffes bekommen müssen, da ich ja diese Fahrt auch über Hurtigruten-Norwegen gebucht hatte.

      Damit ist nun alles erfreulicherweise geklärt.