Ein lang gehegter Traum wird wahr! MS Kong Harald vom 08.10. bis 19.10. mit Vorprogramm.

    • B-K-B
    • Tag 9

      Ein eher ruhiger Tag, wenn ich versuchte mal ein bisschen frische Luft zu schnappen, so war doch schnell wieder der Regen da, mit seinem Begleiter dem scharfen Wind. Mittags kam dann mal die Sonne kurz raus, aber auch sie wurde schnell vertrieben.


      Nach dem Mittagessen fuhren wir durch den Rystraumen, aber auch hier konnten wir kaum das gegenüberliegende Ufer erkennen. Ich hoffte immer noch auf eine Wanderung zu der Eismeerkathedrale, da sollte sich das Wetter ruhig austoben.

      Sofort nach dem Anlegen ging ich los. Die 2,4 km Marsch über die Brücke haben sich gelohnt, auch der Eintritt! Während meines gesamten Aufenthaltes übte ein Organist, obwohl er gut war! Er gab dem hellen, modernen Inneren der Kirche einen würdigen Background und zeigte gleichzeitig die hervorragende Akustik des Kirchenraumes. Schade, dass das Mitternachtskonzert noch abgesagt bleibt. Ein weiterer Grund nochmal zurückzukommen.





      Abends verließ die Maud kurz vor uns den Hafen.

      Das Wetter blieb sehr wackelig und regnerisch. Ich ging sehr bald zu Bett, es war angenehm in den Schlaf geschaukelt zu werden.
    • Tag 10
      Nach einer etwas unruhigen Nacht war ich früh wach. In der Nacht hatte ich mich mal am Bett festhalten wollen, als ich aber merkte, dass das genauso wackelt, habe ich mich nur umgedreht und weitergeschlafen. Beim Frühstück war es dann auch etwas leerer als normalerweise.

      Es waren zum Winken mit der Nordnorge auch nur wenige an Deck, es war auch kalt und es ging ein beißender Wind. Aber das Wetter besserte sich zusehends. Gegen 10:00 Uhr hatten wir dann unser Meeting zum Mageroysund, den die Rentiere durchschwimmen, auf ihrem Weg in die Sommerfrische, bzw. Winterresidenz.

      Kaum in Honningsvag angekommen fuhren wir auch schon los zum Nordkapp. Zum Teil hatten wir während der Fahrt Schneetreiben. Im Bus hatten wir einen Reiseführer aus Passau! Er erzählte während der ganzen Fahrt – nicht uninteressant. Das Nordkapp war wohl relativ leer und befand sich eindeutig in Hurtigruten-Hand, da auch die Maud einige Busse geschickt hatte. Schnell waren 90 Minuten Aufenthalt vorbei mit Globus, 6 Kinder, Kino, Light-Show und Kapelle.



      Während der Rückfahrt berichtete der Reiseführer ausführlich und neutral von den Geschehnissen im 2. Weltkrieg. Danach gab es das Mittagessen, naja, es war schon fast 15:00 Uhr. Nach der Finnkirka habe ich mich dann kurz zurückgezogen, bevor ich mich zum Abendessen fertiggemacht habe.


      Es gab das übliche Nordkappbuffet – ich konnte nicht anders, ich musste überall ein bisschen probieren, mit Ausnahme des Fleisches. Es war eindeutig zu viel.
      Bis 23:30 Uhr war ich noch auf Nordlichtjagd, zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht, die tollen tanzenden Aufnahmen, die man im Fernsehen sieht habe ich nicht. Ich könnte aber auch nicht mit den super statischen Aufnahmen mit Langzeitbelichtung zufrieden sein, da ich die Nordlichter ja auf den Film einfangen möchte. Bleibt also nur weiter zu jagen!
    • Die etwas zappeligen Nordlicht"filme" im Fernsehen sind nicht gefilmt, sondern aus einzelnen Fotos zusammengesetzt (Timelapse).
      Der Alex (auch hier im Forum) zeigt auch meist nur Timelapse-Aufnahmen. Achte mal auf die Wellen oder beleuchtete Fixpunkte am Ufer. Für richtig aktives Nordlicht (z.B. eine Corona) muß man nochmal zusätzlich Glück haben.
      Grüße
      Uwe

      Post was edited 1 time, last by “Nordlicht”: Zitat entfernt da nicht notwendig. Nordlicht ().

    • @MD800 ,
      @Sterna paradisaea,

      wie man an meinen missglückten Versuchen sieht bin ich ja auch kein Fachmann. Meine Camera kann noch bei 3 Lux aufnehmen. Es gibt mittlerweile aber auch Cameras, die schon bei 0,5 Lux vernünftige Bilder machen sollen (kosten auch 700 €). Da meine derzeitige Camera aber auch grüne Schleier aufnimmt, wo ich nur graue Streifen sehe, gehe ich schon davon aus, dass eine bessere Camera auch bessere Bilder machen könnte, ohne Zeitraffer oder Timelapse.
      Aber bei dieser Fahrt muss das was ich jetzt aufnehme ausreichen. Ich muss mir das dann zuhause mal anschauen - und entscheiden, was da verwertbar ist. Allerdings soll es heute Abend bedeckt sein, nachdem wir vier Tage hintereinander Polarlys erleben durften.
    • @Raketenei : Entscheidend sich doch die Bilder und Filme, die auf der "biologischen Festplatte" gespeichert sind und mit denen hast Du auf jeden Fall schon auf Deiner ersten Norwegenreise Glück gehabt!
      Ich hab die ersten Polarlichter, die auch direkt und nicht nur durch die Kamera grün ausgesehen haben und sehr beeindruckend vom Himmel gefallen sind, erst bei meiner fünften Tour gesehen.
      Die Fotos hab ich damals mit meiner Canon G12 mit manuellen Einstellungen und ohne Stativ gemacht und ich erfreue mich immer noch daran, obwohl sie ein bisschen verwackelt sind.
    • @Raketenei Üben, üben, üben :!:

      Auf meiner ersten Winterreise habe ich 99 von 100 Nordlichtphotos versemmelt. 14 Winterreisen später übte ich immer noch, jetzt sind es nur noch 10 von 100.

      Wichtig: Nicht nur mit der Kamera beschäftigen, auch mal einfach nur gucken und geniessen.
      Grüße
      Uwe
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      Tag 11
      Heute steht ein neuer Höhepunkt an! Kirkenes , der Wendepunkt mit dem Ausflug „Königskrabben“ u.a. Ausflügen.
      Wieder haben einige Passagiere beim Frühstück gefehlt, ich hatte – gut in den Schlaf geschaukelt – bestens geschlafen.




      Um 09:00 kamen wir dann in Kirkenes an. Etwas Verwirrung gab es, da kein Bus für die Königskrabben bereitstand, bis dann darauf hingewiesen wurde, dass Snow-Hotel und Königskrabben gemeinsam einen Bus nutzen sollten. Am Snow-Hotel angekommen sahen wir, dass dieses gerade „ausgepackt“ wurde, es war – wie die Zugspitze – über den Sommer mit weißen Folien abgedeckt gewesen. Uns empfing aber ein Naturbursche, der uns gleich in ein Ankleidezimmer schob, wo wir mit Overalls, Stiefeln, Rettungsgürteln, Handschuhen und Sturmhauben ausgestattet wurden. Danach ging es auf ein Speed-Boot und wir fuhren auf den Fjord hinaus. Erst langsam, nach einer Frage, wie es uns denn ging, gab er aber Gas und wir sausten über das Wasser. Nach einem kurzen Halt am Fjordeingang brachte uns der Führer zu der Reuse, die er vom Fjordboden hochzog. Darin waren dann auch ca. 8 jüngere Krabben, jede ca. 25. bis 30 cm im Durchmesser (Körper). Er entnahm 4 Stück und fuhr mit Hochgeschwindigkeit zurück zum Anleger. Hier zeigte er uns, wie die Krabben getötet und zerlegt werden. Die Beine nahm er mit und während wir unsere Schutzkleidung ablegten, brachte er diese bereits in die Küche. Uns zeigte er während der Kochzeit noch das Innere des Schneehotels (-2,4 °C) , bevor wir uns dann zum Essen im Restaurant niederließen. Nach einer kurzen Einführung, wie man das Bein einer Krabbe zerlegt, um an das Fleisch zu kommen, durften wir zulangen – bis wir nicht mehr konnten. Danach wurden wir mit einem Minibus zurück zum Schiff gebracht.

      Der Nachmittag war ruhig und geprägt von dem täglichen Treffen mit Onkel Heinz und einem gemeinsamen Spaziergang zur Festung auf Vardo .

      Am Abend erzählte Heinz dann etwas über die Hurtigruten-Geschichte. Die meisten Fakten waren bekannt, aber die Art, wie Heiz sie vortrug war an sich schon ein Erlebnis. Am Abend war es bedeckt und schaukelig.
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      Tag 12

      Es hat geschneit! Leicht überzuckert liegen die Berge vor uns. Ein wunderschönes Bild, fast jeder Passagier bleibt erstmal stehen und freut sich über das Bild.


      Am Vormittag fahren wir dann auch an Melkoya vorbei, der Insel, auf der die Gasverflüssigungsanlage steht, bevor die Gastanker dann beladen werden. Wir haben wieder einen kurzen Vortrag vom Expeditionsteam, der auch ab und zu unterbrochen wird, weil es schneit.

      Kurz darauf haben wir dann Hammerfest erreicht. Mit einigen Kollegen bin ich dann losmarschiert – zur Kirchensuche. Wobei man Kirchen selten suchen muss, machen sie doch mit dem Turm auf sich aufmerksam. Ich habe drei davon gefunden – und alle waren offen! Eine evangelische, eine methodistische und die katholische Kirche habe ich besucht. Anzumerken ist, dass der katholische Kirchenraum im 1.Stock war und das diese Kirche auch schon Papst Johannes-Paul II besucht wurde.



      Am Nachmittag gab es dann den historischen Vortrag von Heinz über Roald Amundsen und nach dem Abendessen die Begegnung mit der Nordlys. Die fiel allerdings sehr sparsam aus, da dunkel und kalt. Wieviel Winkenden am Bug der Nordlys standen, konnten wir auch nicht sehen – am Heck stand nur eine Person.
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      Tag 13
      Wieder ein ruhiger Tag, zumindest startete er so. Am Vormittag passierten wir die Risoyrenna – eindrucksvolle Landschaft.

      Kurz vor 12:30 haben wir dann unseren Landausflüglern gewunken. Es war ein netter Spaß! Leider hat Heinz alle Flaggen wieder eingesammelt :love: .

      Nach dem täglichen Treffen mit dem Expeditionsteam begann es dann: Die Fahrt durch den Raftsund , links die Vesteralen, rechts die Lofoten und wir mit unserem kleinen (?!) Schiffchen dazwischen ;( . Beeindruckend. Dann die Einfahrt in den Trollfjord – nordgehend nicht möglich, da keine, bzw. zu wenig Sicht - jetzt zwar bei untergehender, aber noch vorhandener Sonne. Phantastisch! Die gezuckerten Felsen zum Greifen nahe! Und dann stiegen an der linken Felswand auch noch 4 – in Worten: vier – Seeadler auf und beäugten unser Schiff, ob sie etwas zu fressen bekämen :thumbsup: . Im abschließenden Kessel drehte unser Schiff, mit dem Bug schien es am Felsen zu kratzen. Und dann langsam den Weg zurück. Zweifelsohne ein weiterer Höhepunkt der Reise.

      Nach Verlassen des Trollfjordes hat unser Kapitän dann Gas gegeben, wollte er doch um 18:30 in Svolvaer sein. Wir hatten hier ja schon einmal eine kurze Wanderung durch die Stadt gemacht, damals bei Regen. Heute bei trockenem Wetter waren aber auch schon alle Bürgersteige hochgeklappt. Die Bevölkerung saß entweder zu Hause, oder in einer Bar/Restaurant. Es gab wenig zu sehen und in ein Museum wollte ich dann auch nicht. Zu stark waren noch die Eindrücke des Tages.

      Vielleicht heute nochmal eine grüne Nacht? – Leider nein, aber dafür eine weiße Nacht!

      Sorry - wie ich eben voll Entsetzen festgestellt habe, hat meine Camera nicht richtig aufgenommen. Im Moment erhalte ich nur die Meldung, dass die Dateien wohl beschädigt sind! Nachdem ich die Speicherkarte herausgenommen und wieder reingesteckt habe, nimmt sie wieder richtig auf. Aber das gestrige muss ich zuhause näher untersuchen!
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      =O ausgerechnet der Tag 9!

      Hast du mehrere Speicherkarten mit? Ich lasse in einem solchen Fall die betroffene Karte dann in Ruhe und fotografiere mit einer anderen weiter, damit nicht noch mehr kaputtgeht. Es gibt ja Wiederherstellungsprogramme, da lässt sich von dem Tag vielleicht noch etwas retten.

      Aber du hast ja noch deinen 'persönlichen Speicher', da kommen dann auch Gerüche, Geräusche und andere Sinneseindrücke dazu :love:
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      @Green , danke für die Ratschläge - aber ich ziehe alle Bilder (auch die defekten), alle Tage auf die Festplatte, auch um mit meinem Schneidprogramm die Fotos fürs Forum zu machen. So habe ich defekten Bilder sowohl auf der Speicherkarte, als auch auf der Festplatte. Es war halt ein rabenschwarzer 13. Tag!
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      Eine Festplatte ist natürlich auch eine gute Idee, nicht jeder hat seinen Laptop dabei.

      Dabei war Samstag der 16. und nicht Freitag der 13.

      Mein 9. Tag kam daher, dass ich nur die Schifffahrt gezählt habe, Du hattest ja noch Vorprogramm.

      Ich wünsche auf jeden Fall mehr Glück mit den Speicherkarten und weiterhin eine schöne Reise :godtur:
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      Tag 14
      Es könnte sein, dass der Tag 13 seiner Nummer alle Ehre gemacht hat! Als ich heute früh meine Fotos in den Bericht einfügen wollte – da ließen sich die Dateien nicht öffnen. Sie schauen eigentlich gut aus, sind auch unterschiedlich groß – aber auch unterschiedliche Programme melden nur, dass u.U. die Datei beschädigt sei. So muss ich zuhause mal ausführlicher schauen und testen.

      Hiervon sind aber auch die Bilder der heutigen, südgehenden Überquerung des Polarkreises betroffen. Erst die Bilder von der späteren Zeremonie (Lebertran) sind wieder vorhanden – Speicherkarte raus und wieder rein hat gewirkt.

      Vor dem Mittagessen hatten wir schon unser Briefing für den vorletzten Tag. Es könnte sein, dass ich den ausgefallenen Ausflug Trondheim mit „Nidarosdom“ morgen nachholen kann. Heinz hat uns auch einen Film über die Kong Harald gezeigt, mit Brücke, Maschine und Küchenrundgang. Leider nur als Film.
      Während des Mittagessens passierten wir die sieben Schwestern, sie hatten sich aber mit Schleiern verhüllt. Zwischendurch haben wir immer wieder Ausblicke auf verhüllte oder unverhüllte Bergspitzen, so wünscht man sich das!

      Der Ausflug auf die Lachsfarm war interessant, aber kein Vergleich mit den Königskrabben. Die Lachsfarm dient auch nur noch Show-Zwecken und wird nicht mehr zu ihrem eigentlichen Zweck betrieben. Dafür haben wir nach der Abfahrt den Torghatten aus der Ferne gesehen. Der Kapitän konnte wegen des Windes nicht an der passenden Stelle halten und drehen.
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      @Raketenei - schau bitte mal unter Konversation, du hast eine Nachricht!
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

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      Tag 15
      Der Tag begann grün! Obwohl wir schon jenseits des Polarkreises waren, erhielten wir gegen 01:00 Uhr die Durchsage. Hinter uns war es grün! Egal ob ich nach rechts oder links schaute – überall grün <X . Zwar ziemlich dicht über dem Horizont – aber das macht ja nichts. Anscheinend ist meine Videokamera wirklich ungeeignet für das Filmen von Nordlichtern - die nächste wird besser!

      Ich bin dann wieder ins Bett, wollte ich doch gegen 06:00 Uhr aufstehen. Was für ein Stress im Urlaub! Aber um 07:20 startete mein Ausflug „ Trondheim und Nidarosdom“. Wir waren zwar nur 6 Teilnehmer (3xdeutsch, 3xenglisch). Am Anfang fuhren wir einige markante Punkte im Stadtgebiet an und um 8:20 waren wir dann am Dom. Jede Sprache hatte ihren eigenen Guy (vom Dom). Voller Bangen habe ich gefragt (aber bei drei Teilnehmern hatte ich keine andere Chance) und wir durften Filmen und Fotografieren :thumbsup: . Ca. eine halbe Stunde erzählte uns der junge Mann etwas über die Entstehung des Domes und die verschiedenen Umbauarbeiten. Danach durften wir uns noch 15 Minuten frei umschauen und Fotos machen.


      Vielleicht eine kurze Anmerkung: Der Nidarosdem war und ist ein Pilgerzentrum! Daher zeigen Pilgersteine die Entfernung zum Dom.

      Die Figur des heiligen Olaf wurde häufiger ausgetauscht. Daher ist sie heller.


      Den Samialtar fand ich besonders beeindruckend. Meines ERachtens grenzt es an Rassismus, dass der Altar weder im offiziellen Kirchenführer, aber selbst in Wikipedia nicht erwähnt ist. Dabei ist er so schön mit seinen Walfischzähnen.

      Nach der Rückkehr zum Schiff legte der Kapitän sofort (verfrüht) ab. So kamen wir in Kristiansund auch zu früh an. Ich ging auch in die Stadt, konnte aber beim besten Willen nichts finden, was ich meinen Lieben mitbringen konnte. Heute Abend ist dann noch Koffer packen angesagt! Morgen 10:00 Uhr soll er bereit stehen.


      Der Tag 16 war unspektakulär, ich hatte mir eine Erkältung eingefangen, so dass ich mich nach dem Räumen der Kabine auf das Panoramadeck zurückzog und ca. fünf Stunden geschlafen habe. :thumbdown:

      Danach ging es mir besser, aber wir mussten auch schon zum Flughafen und die Rückreise verlief ohne Komplikationen.

      Resümee:
      Eine wunderschöne Reise ist zu Ende gegangen. Eine Reise mit tollen Naturerlebnissen, mit einem ständigen Wechsel der Vegetationszone. Hurtigruten ist die schönste Seereise der Welt! :thumbsup: :thumbsup:

      Wenn auch festzuhalten gilt, dass der Chefkoch viel kann, aber er kann keine Königskrabbe, kein Risotto und keine Frühstücksbrötchen zubereiten. Über die Königskrabben habe ich schon geschrieben, für das Risotto nimmt er (wahrscheinlich) den verkehrten Reis, und die Frühstücksbrötchen schmecken, wie von einem schlechten Discounter aufgebacken. Zumindest letzteres liegt wahrscheinlich weniger am Koch, als vielmehr an der Einkaufsabteilung. :S

      Froh bin, dass ich Onkel Heinz als Reiseleiter hatte, hatten wir doch nicht nur den Tagesplan als Ausdruck (teilweise standen wir in Schlangen an), um ihn mitzunehmen. Auch ich strebe das papierlose Arbeiten an, sicherlich hätte man die Informationen des Tages auch als pdf-Datei verteilen können, aber wieviele Passagiere hätten den dann – spätestens beim Abheften der Urlaubsbilder – ausgedruckt? Auch wurde vom Expeditionsteam per Durchsage immer auf „Point of Interest:“ hingewiesen! Die Uhrzeit stand zwar im Tagesplan, die Durchsage war sehr hilfreich. :D

      Ein Urlaub mit vielen Kilometern, ca. 1.600 km mit dem Bus, 500 km Eisenbahn, 5.200 km mit dem Schiff und ca. 2.000 km mit dem Flugzeug. Ein Urlaub mit häufigem Regen, aber auch Sonnenschein und Schnee – und vor allem schönen Nordlichtern.

      Norwegen – ich komme wieder!

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