Unterwegs mit der OTTO SVERDRUP

    • 2021
    • Nord
    • Livebericht
    • Unterwegs mit der OTTO SVERDRUP

      Nun sind wir endlich unterwegs. 2018 erstmals gebucht, kurz vor der Abfahrt mit der Roald Amundsen (die Koffer waren schon fast gepackt) kam die Absage, Schiff ist noch nicht fertig. Dann neu gebucht mit 50% Rabatt 2020 mit der Fritjof Nansen (durch eine saftige Preiserhöhung blieb aber nichts über), ausgefallen wegen Corona und nochmal verschoben auf jetzt, die 50% sind weggefallen, dafür 20% Rabatt wegen Umbuchung statt Stornierung. Aber auch die wurden durch eine erneute Preiserhöhung aufgefressen, außerdem wollten wir den Standard der vorherigen Schiffe halten und eine Kabine mit Balkon haben, das heißt bei der Otto Sverdrup eine Suite.
      Als es dann tatsächlich losging, konnten wir es kaum glauben. Wegen Bahnstreik kurzfristig auf Anreise mit dem Auto gewechselt, da muss man viel Zeit einkalkulieren wegen Staus rund um Hamburg. Das Einchecken hat eine ganze Weile gedauert, 7 Stationen mit Gesundheitsprüfung und -checks, aber alles sehr gut organisiert. Und was sich auf dem Schiff fortsetzt: sehr viel Personal und alle sind ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und gehen fast fröhlich ihrer Arbeit nach. Das macht Spaß, auch wenn manche Passagiere ihr deutsche Griesgrämigkeit noch nicht ablegen können.
      Jetzt sind wir in Esbjerg, kurzer Stadtbummel, gleich geht’s weiter Richtung Stavanger. Uns fehlt der Vergleich, aber das Schiff scheint ganz gut zu sein, das eine oder andere klappt noch nicht so (z.B. die Buchung der Mahlzeiten und Ausflüge durch die App), aber ist ja auch die erste Fahrt.
      Es werden nun doch für fast jeden Tag Exkursionen angeboten, das war vorher nicht so ganz klar. Die Angebote an Bord sind auch vielfältig, Vorträge, auch die Wellness-Bereiche sind geöffnet, nur die Zahl der Personen ist begrenzt. Aber bisher ist es dort recht leer und man kann eigentlich immer rein.
      Jetzt gibt‘s gleich Mittagessen im Lindström bei unseren sehr netten Kellnern Jamal und J.R.
    • Auch ich möchte dir eine wunderschöne Reise wünschen. Die ersten Eindrücke scheinen ja schon Mal positiv zu sein.Vielen Dank, dass du uns daran teilhaben lässt. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich Ende Dezember die Otto Sverdrup kennen lernen dürfen. Ich bin schon sehr gespannt. Dir weiterhin eine gute Fahrt
    • @ Heinz: Eine erlebnisreiche und gute Reise! Wir wollen am 21. Sept. 2021 starten. Da soviel Unklarheit über die Ausflüge bestand, erhielt ich auf Nachfragen am Montag von HR die beigefügte Info.
      Eine Bitte: Wir haben Kabine 538 gebucht (sichtbehindert, unserer Meinung nach die erste rechts neben einer Tür?) Für jegliches Feedback wäre ich sehr dankbar.
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    • An dieser Info bin ich auch interessiert! :) Habe dieselbe Kabine für Ende Dezember gebucht. Wenn ich mir das richtig angeguckt habe, sollte es eigentlich keine wirkliche Sichtbehinderung geben ....

      Ich hätte noch eine Frage: Ab wann konnte man Einchecken? Auslaufen war ja, soweit ich weiß, um 18 Uhr, aber ab wann kann man Einchecken und aufs Schiff? Frage zwecks Planung der Anfahrt (Zug).

      Eine tolle Reise!
    • Der Reihe nach: Um die Kabine 538 kümmern wir uns in den nächsten Tagen und schauen mal, was wir herausfinden können.

      Einchecken in HH ist nicht generell ab 13 Uhr möglich. Wir haben etwa eine Woche vor Reisebeginn eine Liste mit festen Zeiten bekommen, nach Kabinennummern sortiert. So waren wir z.B. um 15:30 Uhr dran. Es gibt also gestaffelte Zeiten, die möglichst eingehalten werden sollen. Es ist aber möglich, auch schon vor 13 Uhr das Gepäck abzugeben, sich dann in Hamburg umzusehen und zu seiner Eincheckzeit wieder da zu sein.
      Die Ausflugliste von Stef55 ist die gleiche, die für uns gilt, auch alles kostenlos, dazu: ein paar Termine sind keine "Ausflüge", sondern nur "freier Eintritt" auf eigene Faust, z.B. das Erdölmuseum in Stavanger (war bei uns zeitlich aber kaum möglich, dazu später mehr) oder Polaria. Für Torghattan gibt's zwei Möglichkeiten, kurze Wanderung drumherum und lange und anspruchsvolle durch das Loch. Ähnlich auch bei drei Alternativen in Saebö. Aber dazu gibt es auf dem Schiff noch viele Infos und Beratungen. Buchungen sind bis kurz vorher auf dem Schiff möglich, wenn die App funktioniert darüber (ist bei uns nur selten der Fall) oder persönlich bei den netten Mitarbeiter/innen im Science Center.
      Soviel erstmal dazu. Ein kleiner Bericht über die bisherige Reise bis Stavanger durch Sturm und Wind kommt morgen, jetzt wollen wir bei herrlichem Wetter den Sonnenuntergang genießen.
      Morgen kommen noch ein paar Fotos.
    • Kurz zu Kabine 538: Sie ist neben einem Treppenhaus, das aber Notausgang ist und ohne Not nur vom Staff genutzt werden kann. Die Sicht sollte zwar nicht uneingeschränkt, aber doch einigermaßen sein. Hier ein Foto von außen auf das Fenster und vom Fenster aus nach vorne.
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    • Jetzt mal ein paar Eindrücke von den ersten Reisetagen. Inzwischen sind wir schon nördlich von Bergen und tatsächlich „auf den Spuren der Postschiffrute“. Stavanger ist ja eine schöne Stadt, hat aber eigentlich nichts mit Hurtigruten zu tun, von Esbjerg mal ganz zu schweigen… Die erste Reiseroute mit der Amundsen 2019 wäre von HH gleich nach Bergen und auch nicht nur bis Honnigsväg sondern bis Kirkenes gegangen, schade, dass das geändert wurde.
      Die Fahrt von Esbjerg war „a little bit bumpy“, Windstärke 9, wir haben einige Leute gesehen, die mit relativ weißen Gesichtern durch die Gänge torkelten. Erst in den frühen Morgenstunden wurde es ruhiger und seitdem ist herrliches Wetter.
      In Stavanger sind wir mit 2 Std. Verspätung angekommen und dann mussten alle durch eine Zollkontrolle, Pass und Impfnachweis kontrollieren. Das hat lange gedauert (siehe Foto von der Menschenschlange), aber für einen kleinen Stadtbummel hat es noch gut gereicht. Sehr schön die Altstadt auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens.
      Abends um 18 Uhr ging es dann weiter Richtung Molde , wo wir heute nachmittag ankommen.
      Zum Bordleben: Das Schiff ist mit 350 Leuten nicht voll belegt, das ist sehr angenehm, weil viel Platz ist. Auch beim Essen, bei Aune ist manchmal eine kleine Warteschlange, Lindström geht zum reservierten Zeitpunkt ohne Warten und Fredheim ist fast immer fast leer.
      Wie es in Süd-Norwegen aussieht, wissen ja wahrscheinlich die meisten, deswegen hier mal ein paar Bilder aus der Otto Sverdrup und aus dem Hafen von Stavanger.
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    • @Heinz
      Vielen Dank für deinen informativen Bericht und vor allem die Fotos. Wie einige andere Fories sind wir besonders daran interessiert, da auch wir mit der Otto Sverdrup nicht nur eine Reise " Auf den Spuren der Postschiffe" gebucht haben, nämlich im Winter und Herbst.
      Natürlich erlebt und beurteilt fast jeder dieselbe Reise unterschiedlich, zumal auch die Erwartungen und Vorerfahrungen unterschiedlich sind, aber ein paar neutrale Infos sind bestimmt immer dabei. Deshalb, lieber @Heinz, freue ich mich über jede Fortsetzung deines Berichts, wofür ich dir schon jetzt danke :flower: .
      Liebe Grüße von Trollebo