Endlich wieder Bergen - 21. - 27. Juli 2021

    • Nord
    • Livebericht
    • 2021
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      Albatross wrote:


      Du hast genau den richtigen Zeitpunkt für deine Reise erwischt, wetter- und pandemiemäßig :thumbup:


      Es war in der Tat ein Volltreffer - wobei das zur Zeit der Umbuchung Ende Januar (bis dahin hatte ich Zeit für die Verschiebung der Flüge) noch nicht vorhersehbar war - weder hinsichtlich der Entwicklung der Pandemie allgemein, noch hinsichtlich der Frage, wann ich geimpft werden könnte - und schon gar nicht hinsichtlich des Wetters ...

      Albatross wrote:


      Der "Einheimischen" oder zumindest einer nahen Verwandten bin ich in Nordnes übrigens auch schon begegnet, ebenfalls auf einer Bank ruhend ;)


      Wobei sie (oder er?) nicht so ganz begeistert war, als Fotomodel herzuhalten ... ;)
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      22. Juli 2021

      Heute geht es nach Rosendal - die Fährfahrt dorthin und der Besuch der Baroniet standen schon lange auf meinem Wunschzettel.

      Die Fahrt beginnt am Strandkai nahe der Touristeninformation. Von hier geht es zunächst langsam aus dem Hafen heraus - außerhalb beschleunigt die Fähre. Die Strecke verläuft unter der Askøybrücke und weiter unter der Sotrabrücke



      hindurch Richtung Süden. Nach knapp zweistündiger Fahrt mit etlichen Zwischenhalten und der Passage verschiedener Sunde und Fjorde



      trifft die Fähre in Rosendal ein. In der hiesigen Touristeninformation besorge ich mir einen Plan. Als erstes komme ich an dem Denkmal für das Fjordpferd „Rosendalsborken“ (1863-1889), welches als Idealbild eines Fjordpferdes gilt und viele Preise - national, wie international - gewann.



      Ich laufe nun ein Stück weit in Richtung Wasserfall. Da sich der Weg, der über eine Schafweide führt, zu sehr zieht, kehre ich um.



      Da das Schlösschen der Baroniet zur Zeit geschlossen ist, habe ich mehr Zeit für den Park.


      Nach einer Mittagspause im Café setzte ich drehe ich weitere Runden.



      Auf dem Weg zurück zum Kai komme ich an zwei Wandbildern vorbei.



      Nun heißt es Abschied zu nehmen von Rosendal - es geht zurück nach Bergen

      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      Gut davon zu lesen, mit diesem Ausflug habe ich auch schon mal geliebäugelt.
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

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      @Arctica - dieser Ausflug ist in der Tat empfehlenswert. :good3:

      22. Juli 2021 Teil 2

      Bei der Ankunft sehe ich die TROLLFJORD doppelt …



      Nun nehme ich mir zwei Kapitel des Buches Trebyen Bergen vor - Bryggen und Fjellsiden. Ersteres beginnt am Radisson Blue Royal Hotel Bryggen und verläuft von dort am Bryggens Museum, der (für mich) erstmals unverhüllten Marienkirche (Aufnahme entstand später),



      und Schøtstuene vorbei hinein ins Bryggenviertel und schließlich am Hafenbecken entlang. Zielpunkt ist das Hanseatische Museum, welches derzeit renoviert wird und daher voraussichtlich bis 2026 geschlossen ist. Bis dahin ist Schøtstuene Hauptstandort des Museums.

      Von hier ist es nicht weit bis zur Talstation der Fløibahn, dem Startpunkt des Kapitels Fjellsiden. Während der untere Bereich dieses Viertels, der aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt, unregelmäßig bebaut und von engen Gässchen durchzogen ist,



      ist der obere Bereich ab den 1860ern in Form von parallelen Straßenzügen entstanden.



      Die Aussicht von hier oben hinab in die Stadt - insbesondere von Skansen brannstasjon aus - ist sehr schön.


      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      23. Juli 2021

      Der Tag beginnt mit einem weiteren Kapitel des Buches - dieses Mal zum Stadtteil Vågsbunnen. Im Mittelalter reichte das Hafenbecken bis hier, ehe es in den folgenden Jahrhunderten aufgefüllt wurde. Los geht es vom Torget aus hinein in den Bereich rund um die Kreuzkirche. Hollendergaten und Nedre Hamburgersmauet sind noch flach



      - danach steigt der Weg über Øvre Hamburgersmauet an. Von Nedre Fjellsmauet geht es über eine Treppenfolge zum 23 05 Bernhard Meyers vei.



      Von hier steige ich wieder hinab in Richtung Domkirche. Kurz vor dieser komme ich am Schulmuseum, welches in der alten Lateinschule untergebracht ist, vorbei. Da ich dieses bisher noch nicht besichtigt hatte, wird dies nun nachgeholt. Neben verschiedenen Schulräumen und Sammlungen von Lehrmitteln ist hier auch eine Zahnarztpraxis zu sehen.



      Ich folge dem Rundweg noch etwas, ehe ich in Richtung Hafenbecken abbiege. Von hier aus fahren zwei Beffens abwechselnd zur Halbinsel Nordnes hinüber und weiter via Küstenkulturzentrum mit Fischereimuseum zum Gamle Bergen Museum. Es gibt neben einem Einzelticket für 70 Kronen auch ein Tagesticket für 150 Kronen. In letzterem ist der Eintritt ins Fischereimuseum inkludiert - im Gamle Bergen Museum gibt es Rabatt auf die Eintrittskarte. Die Tageskarte hatte ich bereits vorab in der Touristeninformation gekauft. Als erstes fahre ich bis zum anderen Ende mit. Unterwegs ergibt sich die Möglichkeit, einen Blick auf den alten Dieselmotor zu werfen.



      Im Gamle Bergen Museum wird ein kleines Stück aufgeführt. Nach einleitenden Worten, in denen eine bessere Zeit beschworen wird, kommt eine Magd angerannt, die von fürchterlichen Zahnschmerzen geplagt wird. Der Zahnarzt nimmt sie mit in sein Haus, aus dem nun Schmerzensschreie zu hören sind. Kurz darauf erscheint er wieder - mit dem gezogenen Zahn in einer Zange. Ich werfe nun einen Blick in „seine“ Praxis.



      Anschließend laufe ich zur Schule, die ich bei meinem ersten Besuch 2012 nicht gesehen hatte.



      Schließlich kehre ich zum Anleger zurück, wo kurz darauf die andere Beffen eintrifft.



      Mit ihr fahre ich eine Station weiter zum Fischereimuseum. In diesem unterhalte ich mit einem Mitarbeiter, der zuvor in Vardø gearbeitet hatte, über die dortigen Museen und die Finnmark. Es ergibt sich dabei die Gelegenheit, einen Blick in das Archiv des Museums mit einer unsortierten Ansammlung von verschiedenen Motoren zu werfen.



      Da ich im Herzen von Sandviken bin, widme ich mich nun dem entsprechen Kapitel. Dieser Rundgang beginnt am alten Feuerwehrhaus.



      Der sich anschließende Bereich Rosegrenden ist der größte und besterhaltene des Stadtteils.



      Etwas weiter treffe ich auf das Denkmal für Madam Felle.



      Über einen schmalen Durchgang zwischen zwei Häusern komme ich zum kleinsten Haus der Welt mit Mansardendach.



      Zurück an der Hauptstraße sehe ich, dass im Pflaster ein Stück Schiene erhalten geblieben ist, welches an die Straßenbahnlinie erinnert, die einst hier verlief. Nun steige ich in den oberen Bereich Sandvikens hinauf, in dem die Bebauung lockerer ist. Hier ließen sich wohlhabende Kaufleute ihre Lustvillen errichten. Ein Beispiel hierfür ist Brødretomten.



      Oberhalb der Lustvilla Christinegård wurde in den 1830ern der tempelartige Pavillon „Mon Plaisir“ errichtet. Von hier aus beobachte ich die KONG HARALD auf ihrem Weg nach Norden.



      Schließlich kehre ich in die Innenstadt zurück, um am Torget eine weitere leckere Waffel zu genießen.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      Gerne :8o:

      24. Juli 2021

      Hauptziel des heutigen Tages ist die Insel Lysøen, deren Besuch schon seit meiner ersten Reise auf meiner Wunschliste steht, bei früheren Reisen aber nicht möglich war.

      Nach dem Frühstück laufe ich gemütlich hinüber zur Bushaltestelle am Torget, wo um 8:50 der Bus der Linie 12 abfährt. Die Fahrkarte bezahle ich via Skyss-App, die ich mir am Vorabend auf meinem Smartphone installiert hatte. Die Einzelfahrkarte für die Zone A kostet jeweils 39 Kronen und ist ab Erwerb 90 Minuten gültig, was ausreichend ist, um das Ziel innerhalb dieser Zeit zu erreichen. Eine Tageskarte kostet hingegen 100 Kronen, so dass sie sich für die Hin- und Rückfahrt nicht lohnt. Unterwegs steige ich zweimal um - an der Bergen Busstasjon auf die Linie 600 Richtung Osøyro und nach kanpp einer Stunde Fahrt an der Haltestelle Tøsdalskiftet auf die Linie 601 Richtung Drange. Ich habe nun die Möglichkeit, bis zur Haltestelle Buena an Bord zu bleiben, von der aus es nicht weit ist bis zum Fähranleger. Da die Elektrofähre jedoch erstmals etwa 45 Minuten nach der Ankunft des Busses abfährt, nutze ich die Zeit, in dem ich bereits an der Ruine des Lyseklosters aussteige, um diese zu besichtigen.



      Anschließend laufe ich die 1,6 Kilometer bis zum Buena Kai, die ich - inklusive Zwischenstopp an der Holzkirche des Lyseklosters



      - in rund 20 Minuten zurücklege, so dass ich gut in der Zeit an der Elektrofähre Ole Bull ankomme. Die sanfte Überfahrt auf die Insel



      ist derzeit gratis - was wohl daran liegt, dass die Holzvilla von Ole Bull



      renoviert wird und daher nicht besichtigt werden kann. Das ist zwar bedauerlich - dafür bleibt aber mehr Zeit für einen umfangreichen Rundgang über die Insel.



      Auf dem höchsten Punkt der Insel (76 Meter über dem Meer) steht ein kleiner Aussichtsturm. Da die Wolken noch etwas tief hängen, reicht die Aussicht nicht sehr weit.



      Etwas weiter habe ich die Wahl



      - und entscheide mich für den Weg nach rechts zur Grotte, zur Rasthütte Furulund und zur visionären Aussicht.



      Anschließend folge ich dem Weg in die andere Richtung.



      Schließlich begebe ich mich zum Fähranleger zurück,



      wo ich aber für die Fähre um 13:30 etwas zu spät eintreffe.

      So nutze ich die Zeit, in dem ich nochmals zur Villa hinüber laufe. Unterwegs werde ich angesprochen, ob ich Interesse habe, dem „vandrekonsert“ des Geigers Rasmus Hella Mikkelsen zu folgen, welches um 14 Uhr am Fähranleger beginnt. Dies hatte ich zwar ursprünglich eingeplant - da jedoch nach der 14:30-Fähre kein Bus mehr zurück zur Haltestelle Tøsdalskiftet fährt, hätte ich dann diesen Weg - immerhin 5,7 Kilometer - laufen müssen. Daher habe ich mich bereits bei der Ankunft dagegen entschieden und laufe stattdessen weiter zur Villa.



      Bei meiner Rückkehr zum Fähranleger lausche ich kurz dem Spiel und den Ausführungen des Geigers, ehe es zurück aufs Festland geht.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      24. Juli 2021 Teil 2

      Nach der Rückkehr in die Innenstadt setze ich das am Vortag begonnenen Kapitel Vågsbunnen fort. Der Weg führt mich zum alten Rathaus und weiter in das Viertel Marken. Von der gleichnamigen Fußgängerzone biege ich in die schmale Badstustredet ab, deren Name sich von den Badehäusern ableitet, die hier betrieben wurden.



      Etwas später komme ich in den Innenhof des Hospitals St. Jørgen, in dem das Lepramuseum untergebracht ist. Dieses kann mittlerweile leider nur noch von Gruppen besichtigt werden.



      25. Juli 2021

      Heute steht der Tagesausflug zum Nærøyfjord auf dem Programm. Dabei handelt es sich quasi um die Busvariante von Norway in a nutshell - zwar ohne Flåmbahn, dafür aber inklusive Aussichtsplattform Stegastein. Los geht es bereits um 8 Uhr an der Touristeninformation. Da sich diese direkt gegenüber des Scandic Torget befindet, habe ich es nicht weit - ich brauche lediglich die Straße zu queren. Ursprünglich hatte ich den Ausflug für den 26. Juli gebucht. Da ich jedoch dann wohl der einzige Teilnehmer gewesen wäre, wurde ich gefragt, ob ich auch am 25. Juli teilnehmen kann und möchte. Ich hatte zwar zunächst andere Pläne für diesen Sonntag, sagte aber dennoch zu. Es ist aber auch heute eine kleine Gruppe - wir sind zu fünft - inklusive einer Einheimischen, die unterwegs zusteigt. Vor der Pandemie war dieser Ausflug, der seit 2019 angeboten wird, regelmäßig ausgebucht …

      Wir fahren auf der E 16 zunächst via Åsane und Arna zum Sørfjord. Jenseits von diesem liegt die Insel Osterøy, die größte Inlandsinsel Norwegens. Der Straße verläuft mehr oder weniger parallel zur Bergenbahn und wie diese des Öfteren durch Tunnels. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir Vangsvatnet - jenen See, der sich westlich von Vossavangen erstreckt. An einem Rastplatz, an dem auch gecampt wird, wird eine kurze Pause eingelegt. Dies nutze ich, um meine Füße im See abzukühlen.



      Nächstes Ziel ist der Wasserfall Tvindefossen. Am Kiosk genieße ich ein Lakritzeis am Stiel.



      Weiter geht es nach Gudvangen. Da die Serpentinenstraße Stalheimskleiva inzwischen für den motorisierten Verkehr gesperrt ist, fahren wir auch hier durch Tunnels. Am Fähranleger ist Zeit für eine kleine Mittagspause.



      Schließlich beginnt die sanfte Fahrt mit der modernen Elektrofähre, die ein wenig der Oper in Oslo ähnelt.



      Lautlos gleiten wir an Wasserfällen vorbei



      durch den Nærøyfjord.



      Schließlich biegen wir in den Aurlandsfjord ein. Via Undredal,



      und Aurland erreichen wir schließlich Flåm. Hier treffen wir auf die Zwillingsschwester unserer Fähre.



      Das Café im alten Zug ist leider geschlossen. :(



      Ich laufe daher hinüber zum Flåmbahnmuseum, um dieses erneut zu besichtigen. Schließlich begebe ich mich zum Parkplatz, wo in der Zwischenzeit unser Minibus eingetroffen ist. Mit diesem fahren wir nach Aurland. Dort beginnt die Auffahrt zur Aussichtsplattform Stegastein. Da die Straße recht schmal ist, müssen wir immer wieder anhalten, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Am Ziel angekommen genieße ich die Aussicht.



      Die Abfahrt dauert noch etwas länger als die Auffahrt … Auf der Rückfahrt nach Bergen wird am Vangsvatnet erneut eine Pause eingelegt. Hier ist es inzwischen ziemlich heiß, so dass wir nicht lange bleiben. Am Abend endet die Tagesfahrt wieder an der Touristeninformation.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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      Danke, für die schönen Fotos,
      ich kenne die Ecke einmal vom klassischen Norway in a nutshelll -Ausflug, bei meiner ersten Reise im Frühjahr 2016 und von der Rundreise per Auto im Sommer 2018, allerdings da bei Regenwetter-
      In das Örtchen Undredal hab ich mich hoffnungslos verliebt. :love: Im dortigen Einkaufsladen,dem blauen Gebäude auf deinem Foto, in dem man von Angelzubehör bis Zahnpasta alles erstehen kann, was man zum leben braucht, habe ich den besten Brunost, den ich je probiert habe, gekauft.
      Der Stegasteinen wartete bei meinem Besuch leider mit tiefen Wolken und viel Nass von oben auf, die Sicht war dementsprechend bescheiden.
      Die Fahrt dort hinauf stelle ich mir mit Bus, auch wenn es ein kleiner war, abenteuerlich vor.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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      26. Juli 2021

      Nach einem etwas späteren Frühstück nehme ich mir ein weiteres Kapitel des Buches „Trebyen Bergen “ vor. Der kleine Stadtteil Skuteviken liegt zwischen der Festung Bergenhus und dem Stadtteil Sandvika. Nach dem Rundgang



      laufe ich noch weiter zum Rothaugentunnel. Ursprünglich für den Eisenbahnanschluss des städtischen Schlachthauses gebaut, dient er inzwischen als Fahrradtunnel. Die Belüftungsrohre erscheinen irgendwie etwas diabolisch … ;)



      Auf dem Rückweg wechsele ich die Straßenseite und werfe einen Blick hinüber nach Sandviken.



      Nächstes Ziel ist die Festung Bergenhus.



      Da ich bisher keine Gelegenheit hatte, den Rosenkrantzturm zu besichtigen, hole ich dies nun nach.



      Derzeit findet darin eine kleine Sonderausstellung zum 200. Geburtstag der norwegischen Flagge statt. Darin werden die Ergebnisse der Auseinandersetzung mit der Flagge, die vor 10 Jahren nach den Terroranschlägen von Oslo und Utøya begann, gezeigt. In dieser Zeit haben 800 Sechstklässler Vorschläge für eine neue Flagge erstellt. Des Weiteren sind frühere und heutige Flaggen zu sehen - darunter auch eine Postschiffflagge.



      Bis zur Abfahrt des Ausflugs zum Mostraumen bleibt noch etwas Zeit, die ich für die Suche nach einem bestimmten Souvenir und eine Fischsuppe am Torget nutze. Da ich das Fährticket vorab in der Touristeninformation gekauft hatte, brauche ich mich nun nicht am Kassenhäuschen anzustellen und gehe stattdessen direkt an Bord. Nach langsamer Fahrt durch das Haufenbecken beschleunigt die Fähre. Währenddessen halte ich nach der NORDLYS Ausschau, der wir kurze Zeit später begegnen.



      Auf dem Hinweg gibt es einen Abstecher in den Ytstasund. Vorbei an kleinen Inseln geht es weiter in den Romarheimsfjord.



      Wir erreichen Mostraumen - den engen Durchlass zum Mofjord.



      Vor Mo, einem Stadtteil von Modalen,



      wird Bergsaafossen angesteuert. Dabei hält die Fähre direkt am Wasserfall, der derzeit allerdings wenig Wasser führt …



      Schließlich kehren wir um zur Rückfahrt nach Bergen .



      Die Fährfahrt endet am Strandkai - hier wird die Fähre aufgetankt.



      Am Abend laufe ich zur Talstation der Fløibahn, um mit ihr hinauf zu fahren. Von der Aussichtsterrasse aus beobachte ich, wie die NORDLYS zu ihrer nächsten Runde aufbricht. Die TROLLFJORD hingegen wird wohl noch eine Weile in Bergen bleiben …

      <3 lig hilsen
      Bernhard