Mal wieder an die Nordsee - Westjütland vom 26.09.-10.10.2020

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    • Montag – Mittwoch (5.-7.10.)

      In der zweiten Urlaubswoche wurde das Wetter von Tag zu Tag schlechter. Aber wir haben das Beste draus gemacht indem wir am

      Montag erneut nach Hvide Sande gefahren sind, dieses Mal über die Brücke. Nachdem wir uns in der Havn Røgeri wieder mit Fisch und Muscheln eingedeckt haben, sind wir an den Strand gefahren.
      Der Parkplatz war fast voll und dementsprechend auch am Strand mehr los. Schön war es und allerlei zu sehen war auch.




      Abends begann es zu regnen und es hatte am nächsten Morgen auch noch nicht aufgehört.

      Dienstag gegen Mittag gab es ein paar Wolkenlücken und wir beschließen zur Mündung des Henne Mølle Å und zum Filsø zu fahren.

      Überall kann man die Veränderungen in der Natur beobachten manchmal weil sich die Gegebenheiten ändern, manchmal, weil der Mensch eingreift.

      Die Mündung des Henne Mølle Å in die Nordsee ändert sich ständig. Ich hatte vorher noch nie eine Flussmündung in die Nordsee gesehen, jedenfalls in Dänemark nicht.



      Dann fahren wir zum Filsø, einstmals einer der größten Seen Dänemarks, im Laufe der Jahrhunderte infolge der Landgewinnung enorm verkleinert bis man von 2010 – 2012 mit der Renaturierung begann. Seitdem ist der See zu einem der artenreichsten geworden.

      Ich lasse mich an einem Parkplatz absetzen und folge dem 2,6 km langen Wanderweg von Tejnebjerg bis zum Parkplatz am Filsøgård, wo mein Bruder mich wieder erwartet.



      Der Weg führt teilweise sumpfiges Gelände, wo man Holzstege gelegt hat.




      Das ist gut, weil ich sonst gar nicht weiter könnte. Da es aber zwischenzeitlich angefangen hat zu regnen werde ich nicht nur ziemlich nass sondern das Gehen wird wegen der Rutschgefahr sehr anstrengend. Auf der Hälfte der Strecke befindet sich bei Storeholmtårnet ein Beobachtungsstation ausgestattet mit Fernglas und Hinweistafeln.




      Leider ist die Sicht nicht besonders gut, ich werde aber kurz darauf mit einem Regenbogen belohnt.



      Am Parkplatz angelangt, bin ich doch froh, dass ich nicht mehr laufen muss. Aber schön war es doch!

      Am Mittwoch streichen wir den geplanten Besuch in Esbjerg und fahren nur nach Blåvand zum Leuchtturm.
      In Blåvand steppt so ziemlich der Bär, so viele Menschen auf einmal habe ich seit 2 Wochen nicht mehr gesehen.

      Am Leuchturm angekommen empfängt uns erst einmal ein kräftiger Regenguss. Auf einen Aufstieg auf den Turm verzichte ich sondern begnüge mich mit einem Spaziergang am Strand.




      Ein Teil ist abgesperrt, weil, wie schon erwähnt, Militärmanöver stattfinden. Zu den auch hier vorhandenen Bunker(resten) darf man an dieser Stelle gar nicht gehen.



      Die restlichen Reiseberichte über den Tag in Legoland und die Heimreise samt Fazit folgen dann wieder aus Leipzig.
    • Ich bedanke mich schon mal für den schönen Bericht. Da waren einige Orte dabei die wir im letzten Jahr auch besucht haben als wir einmal rund um den Fjord gefahren sind, auf Straßen möglichst dicht am Wasser.
      Auf den Rest freue ich mich natürlich auch noch!

      Viele Grüße
      Uschi