Corona-Ausbruch an Bord der ROALD AMUNDSEN

    • Die Uhr tickt

      Inzwischen ist ein weiterer Passagier der ROALD AMUNDSEN positiv auf das Coronavirus getestet worden - insgesamt sind damit fünf Passagiere infoziert, der Infektionsstand unter der Besatzung des Schiffes ist unverändert bei 36 Personen.

      Kathrine Kristoffersen, die Gemeindoberärztin von Tromsø , sagte auf der heutigen Pressekonferenz im Rathaus der Stadt, dass man in Tromsø selbst inzwischen eine recht belastbare Informationsdichte und damit eine Übersicht über die betroffenen Personen habe. Alle seien entweder inzwischen getestet oder hätten einen Testtermin. Was Tromsø betreffe, so Kristoffersen, könne man davon sprechen, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu haben.

      Bürgermeister Gunnar Wilhelmsen betonte, dass die Stadt gut mit Folkehelseinstituttet und Hurtigruten zusammenarbeite - wobei letzteres quasi auch am heimischen Küchentisch geschehen kann, denn Wilhelmsen ist mit Anne Marit Bjørnflaten verheiratet, die bei Hurtigruten für Behördenkontakte zuständig ist.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Kratzer im Lack und rollende Köpfe

      Für die Reputation von Hurtigruten ist der Coronausbruch an Bord der ROALD AMUNDSEN auch jenseits des Infektionsgeschehens ein worst case. So meint Peggy Simcic Brønn, Professorin für Kommunikation und Kultur an der Handelshøyskole BI aus Oslo, dass die Reederei mit dem Fall schlichtweg linkisch umgegangen sei. Dass das Coronavirus letztlich überall auftreten könne, sei weniger überraschend, als der stümperhafte Umgang der Reederei mit dem Fall ROALD AMUNDSEN, der nun einen tiefen Kratzer in den Lack des guten Rufs der Marke Hurtigruten gerissen habe. Insbesondere der Versuch, die Kommunikationspolitik von Hadsel kommune zu beeinflussen, die Information, dass ein Einwohner, der auf der vorletzten Spitzbergenreise der ROALD AMUNDSEN war, positiv auf das Coronavirus getestet worden war, zu unterdrücken, habe einen neuen Tiefpunkt für Hurtigruten gesetzt, so Peggy Simcic Brønn, die alles andere als verwundert ist, dass Hurtigruten in den norwegischen Medien derzeit aus allen Richtungen unter Dauerfeuer steht. Sie gehe davon aus, dass in der Konzernführung im Zuge der Aufarbeitung des Umgangs mit dem Fall ROALD AMUNDSEN auch Köpfe rollen dürften.

      Gerade der Versuch, die Infektionen zu verheimlichen - sowohl bezogen auf das Einwirken auf Hadsel kommune als auch im Umfeld der Rückkehr der ROALD AMUNDSEN nach Tromsø , wird Hurtigruten auch von der Regierung in Oslo um die Ohren gehauen. So drückte Gesundheitsminister Bent Høie scharf sein Missfallen aus und sagte, sein Vertrauen in Hurtigruten sei geschwächt. Gerade dieses Unternehmen habe an vorderster Front und mit überzeugenden Konzepten um eine Wiederaufnahme von Kreuzfahrten geworben. Er sei gerade wegen dieser vollmundigen Versicherungen einfach nur enttäuscht, so der Minister, und es falle ihm schwer, zu verstehen, dass Hurtigruten dem Ersuchen von Folkehelseinstituttet, die Passagiere beider Reisen der ROALD AMUNDSEN sofort über den Coronafall in Hadsel kommune zu informieren, nicht nachgekommen sei.

      Auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag streute Hurtigruten-Konzernchef Daniel Skjeldam dann auch kräftig Asche auf sein eigenes wie auch auf Hurtugrutens Haupt und räumte erneut ein, dass man in der Sache versagt habe und ihm dies aus tiefster Seele leid täte. Neben dem Kommunikationschaos im Hause Hurtigruten räumte Skjeldam auch Fehler im Umgang mit den ausländischen Besatzungsmitgliedern ein. Diese hätten nicht nur in ihrem Heimatland auf das Coronavirus getestet werde müssen, sondern auch vor ihrem Einsteigen an Bord - nach einer zehntägigen echten Quarantäne in Norwegen, so der Hurtigrutendirektor. Allerdings verwehrte sich Skjeldam gegen die erhobenen Vertuschungsvorwürfe und verwies darauf, dass ein hausinternes Kommunikationsproblem dafür verantwortlich gewesen sei, dass die vorliegenden Informationen nicht weitergegeben worden seien. Es sei letztendlich egal, wer den Entschluss getroffen habe, diese Informationen nicht weiterzugeben, es sei ein kollektives Versagen des Unternehmens an dessen Spitze er stehe, so Skjeldam. Deshalb hat Hirtigruten, parallel zu den heute angelaufenen polizeilichen Ermittlungen in der ROALD AMUNDSEN-Sache auch eine unabhängige Untersuchung der Abläufe in Auftrag zu geben, um Derartiges in Zukunft ausschließen zu können. Der Ruf des Unternehmens Hurtigruten interessiere ihn derzeit nur nachrangig, so Daniel Skjeldam.

      Vielleicht tröstet den Konzernchef ja ein Teil der Einschätzung von Peggy Simcic Brønn: International sei der Fall ROALD AMUNDSEN für Hurtigruten weit weniger schädlich, als im Inland. Zwar werde auch im Ausland von dem Coronaausbruch berichtet, doch sei Hurtigruten im Ausland eben Einer unter Vielen und die Berichte bei Weitem nicht so detailliert wie in Norwegen, sodass deutlich mehr vonnöten sei, um den guten Ruf der Marke Hurtigruten im Ausland wirklich nachhaltig zu beschädigen, so die Professorin.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Ohne das Hurtigforum wären wir vielleicht heute noch nicht über die Absage unserer Reise nach Svalbard informiert, denn offiziell haben wir nichts bekommen, sondern nur dank des Hurtigforums und eines Mitarbeiters der Security am Kai erfuhren wir noch so rechtzeitig von der Absage, damit wir am Treffen der Teilnehmer überhaupt teilnehmen konnten...
      Ein Splitter Information vielleicht noch, über den man entweder lachen oder weinen kann: Als wir heute von einem von Hurtigruten bestellten Taxi ( fand ich schon gut, dass man sich so um uns "Restbestand" der gebuchten Fluggäste gekümmert hat!) abgeholt werden sollten, geriet der Taxifahrer voll in Panik, als wir nachfragten, ob er das von HR gebuchte Taxi für uns 5 sei. Er weigerte sich erst strikt, uns zu befördern, und erst der herbeigeholte Rezeptions-Angebstellte des Radisson Blu und unsere gemeinsame Versicherung, dass wir keine Passagiere der letzten Reise seien, sondern eben zu den gestrandeten Nichtteilnehmern gehören, brachte ihn dazu, uns zum Flughafen zu fahren. Dabei erzählte er uns, dass er durch die fehlenden Touristen in Tromso in diesem Sommer 80% Umsatzeinbußen gehabt habe.

      Ich hoffe wirklich sehr, dass der gute Ruf Hurtigrutens, der uns ja auch zur Buchung bewogen hatte, sich doch halbwegs schnell wieder herstellen lässt, damit vielleicht unter neuem Hygienekonzept die Expeditionsfahrten doch bald wieder aufgenommen werden können. So viele werden jetzt noch mehr um ihre Fahrten in die Antarktis bangen!
    • @Sterna paradisaea da fehlt der Button "Ironie aus"

      Ich frage mich auch, welche rechtliche Befugnis bzw. auch Verantwortung dem Kapitän eines Schiffes zukommt? Nach den Angaben der Gemeinde Hadsel seien Captain und einer der Schiffsärzte dafür gewesen die Passagiere zu informieren, aber HR entschied dagegen.
      siehe auch verlinkter Artikel (in Englisch)
      newsinenglish.no/2020/08/03/hu…ncels-expedition-cruises/
      schöne Grüße Tini :ilhr:

    • Saedis wrote:

      So viele werden jetzt noch mehr um ihre Fahrten in die Antarktis bangen!


      So wie wir. Uns fehlt mittlerweile komplett die Fantasie, dass unsere Reise ab 5.12. mit der Roald Amundsen stattfinden wird :verysad: . Deshalb habe ich gestern unser Reisebüro gebeten mit HR Kontakt aufzunehmen, um eine Umbuchungsmöglichkeit auf Ende 2021 auszuloten.
      Obwohl ich auch hier nicht viel Hoffnung habe, weil der Reisepreis mittlerweile viel höher ist als unserer. Das Einführungsangebot war einfach top. Zumindest im Verhältnis zum Normalpreis. Na ja, mal schauen wie das ausgeht.
      Gruß Rainer

      Reiseberichte im Profil.

    • Tini wrote:

      Ich frage mich auch, welche rechtliche Befugnis bzw. auch Verantwortung dem Kapitän eines Schiffes zukommt?

      Die Sache ist nach meiner Ansicht recht einfach - wenn der Kapitän entscheidet, wir informieren die Passagiere, kann er das natürlich tun. Nur. HR ist sein Brötchengeber und einen neuen Job als Kapitän zu finden ist nicht so einfach. Und dass HR nicht zimperlich ist, Kapitäne zu entlassen hat die Vergangenheit gezeigt - auch wenn es dann zu einem jahrelangen Rechtsstreit kam und der Kapitän letztlich recht bekam.
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Eine weitere Person wurde ins UNN eingeliefert, die ältere Person war auf der zweiten Reise der Roald Amundsen. Vier Crewmitglieder befinden sich noch im Krankenhaus werden aber in den nächsten Tagen entlassen.

      Zwei in Trondheim lebende Personen wurden nach Reisen mit Hurtigruten als mit dem Coronavirus infiziert bestätigt. Einer der beiden aus Trondheim ist unter zehn Jahre alt und hat keine Symptome. Der andere ist in den 70ern und hat leichte Symptome. Die Gemeinde Trondheim gibt an, dass die Infizierten nicht verwandt sind. Beide waren Passagiere auf der MS Roald Amundsen .
      In einer Pressemitteilung schreiben sie, dass sich beide in Quarantäne befinden: Einer von ihnen zu Hause in Trondheim , der andere in einer anderen Gemeinde. Insgesamt sieben Passagiere der Roald Amundsen aus Trondheim wurden am Montag auf das Coronavirus getestet.
      Nordlicht :flower:

    • Nach den vorläufigen Testergebnissen sieht es so aus das sich insgesamt 44 Personen infiziert haben. 35 Crewmitglieder und 9 Passagiere, so meldet das FHI. Dies ist das Ergebnis von beiden Reisen. Für die Personen der ersten Reise endet die Quarantäne. Die Passagiere der " MS Roald Amundsen ", die sich seit Freitag in Tromsø in Quarantäne befinden , erhielten am Dienstag vom Gemeindevorsteher die Erlaubnis, unter strengen Bedingungen nach Hause zu reisen. Alle Tests waren negativ.

      Rückendeckung:
      Der Vorstandsvorsitzende von Hurtigruten, Trygve Hegnar, sagt, er habe volles Vertrauen in den CEO von Hurtigruten nach dem Ausbruch auf der Roald Amundsen. "Hurtigruten ist in einer anspruchsvollen Situation. Das Wichtigste ist jetzt, sich gut um Crew, Mitarbeiter und Gäste zu kümmern, den Ereignissen auf den Grund zu gehen und im Laufe der Zeit das Vertrauen in das Unternehmen wiederherzustellen. Der Vorstand hat volles Vertrauen in Daniel Skjeldam und unterstützt ihn und die Mitarbeiter bei dieser wichtigen Arbeit." sagt Hegnar am Dienstag dem NRK.
      Nordlicht :flower:

    • VG hat mit dem norwegischen Schiffsarzt der Tour vom 17. bis 24. Juli gsprochen.

      Er sagt, auf dem Schiff seien er und ein philippinischer Arzt gewesen, der den meisten Kontakt mit der Mannschaft gehabt habe. Sie hätten aber beide täglichen Kontakt mit der Crew gehabt.

      Am 21. Juli habe die Krankheit eines philippinischen Mitarbeiters begonnen. Dieser sei beobachtet woren, aber man (also die beiden Ärzte) sei zu dem Schluss gekommen, er habe keine klassischen Covid-19-Symptome. Dies sei auch im Lichte dessen geschehen, dass er (also der Arzt) geglaubt habe, die philippinischen Crewmitglieder seien 10 Tage in Quarantäne gewesen und es sei ein norwegischer Coronatest vorgenommen worden, nachdem sie an Bord gekommen seien.

      Es sei ihm gesagt worden, alle Crewmitglieder seien getestet worden und es seien alle Quarantäneregeln eingehalten worden.

      Er sei überrascht, dass die ( HR ?) Mannschaften aus dem Ausland aufnehmen könnten, ohne sie in Norwegen zu testen.

      Es müsste ein Gesundheitscheck gemacht werden, bevor die Leute an Bord kämen.

      An Bord sei bei der Mannschaft mehrmals täglich Fieber gemessen und es sei eine strenge Handhygiene eingehalten worden.


      vg.no/nyheter/innenriks/i/WbQA…igruten-om-raadet-fra-fhi

      Post was edited 3 times, last by “Sterna paradisaea” ().

    • Ich finde dieses Interview mit dem Schiffsarzt (aus meinem Beitrag Nr. 95) eben vor allem interessant, weil er darin begründet, warum er bei dem Erkrankten keinen Verdacht auf SARS-CoV-2 hatte. Einerseits sagt er, der Patient habe keine typischen Covid-19-Symptome gehabt (na gut, aber es gibt eben sehr vielfältige Symtome), andererseits rechtfertigt er seine Entscheidung eben damit, dass er von falschen Voraussetzungen bei der Mannschaft ausgegangen ist.
      Das ist in dem Artikel durch Fettdruck hervorgehoben:
      Andersen legger til at denne vurderingen ble gjort i lys av at
      han trodde mannskapet fra Filippinene hadde vært i ti dagers karantene
      og gjennomgått norsk coronatest før de kom om bord.

      Man müsse das (also seine Fehldiagnose) im Lichte dessen sehen, dass er geglaubt habe, die Mannschaft von den Philippinen sei 10 Tage in Quarantäne gewesen und es sei ein norwegischer Coronatest vorgenommen worden, bevor sie an Bord gekommen seien.

      Post was edited 5 times, last by “Sterna paradisaea” ().

    • Auch andere Stellen machen Fehler...

      New

      Eine Passagierin der MS Roald Amundsen die am Freitag das Schiff verlassen hat und direkt nach Oslo reiste hat sich auch mir dem Coronavirus infiziert. Nur wußte sie da noch nichts davon. Aber der Reihe nach...

      "Wir hatten eine fantastische Zeit auf der Reise. Es schien, dass sie die Infektionskontrolle ernst nahmen. In allen Restaurants gab es einen Fieber-Scan und überall Händedesinfektion." sagt die Frau in den 50ern. Am 24. Juli ging die Reise los. Fast eine Woche später wachte sie eines Morgens mit leichten Krankheitssymptomen auf. Dann legten wir am Freitag in Tromsø an und fuhren direkt zum Flughafen und nahmen das Flugzeug nach Oslo, so sagt sie weiter. Am Gepäckband in Oslo erfuhr sie dann von den Fällen auf der Roald Amundsen. Sie dachte sich gleich das sie sich auch angesteckt haben könnte und informierte ihre Tochter die bitte beim Coronatelefon nachfragen sollte wie sie weiter vorgehen soll. "Ich habe mich gefragt, wie ich vom Flughafen Oslo nach Hause kommen soll und ob ich mich direkt testen lassen soll".
      Die Tochter teilte dem Personal am nationalen Corona-Telefon mit, dass die Mutter mit Symptomen am Flughafen sei. Und dass sie auf der Roald Amundsen gewesen ist, wo es Koronaausbrüche gab. Sie sagten ihr, sie solle mit dem Zug nach Hause fahren, sich an den Hausarzt wenden und sich testen lassen, so die Tochter zu NRK. :wacko1:

      Die Frau nahm also wie ihr geraten den Flughafenzug und ein Taxi nach Hause, rief wieder beim Coronatelefon an und erklärte, dass sie in einem Flugzeug und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit offensichtlichen Symptomen gewesen war, und wie es jetzt weiter geht. Das war immer noch am Freitag... sie bekam für Montag einen Termin zum testen. Eine nochmalige Nachfrage am Samstag brachte auch kein anderes Ergebnis, Test erst am Montag.

      Die Frau betont das sie die komplette Heimreise einen Mund-Nasenschutz trug.

      Am Montagabend kam dann das Ergebnis positiv, und erst am Dienstag wurde sie von den Behörden für die Verfolgung von Infektionen kontaktiert.

      Sowohl die Frau, die nicht genannt werden möchte, als auch die Tochter kritisieren die Behörden. "Ich hatte einen anderen Rat erwartet, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren", sagt sie.

      Die Abteilungsleiterin Marianne Engh Pettersen von Helfo Services sagt das bei solchen Anfragen die Menschen eigentlich keine öffentliche Verkehrsmittel benutzen sollen. Sie können nach Anweisung des eines Arztes zum Wohnort transportiert werden. Ein Beispiel hierfür ist ein Privatwagen. Eine Notfalllösung besteht darin, dass die Person in der Gemeinde, in der sich der Flughafen befindet, unter Quarantäne gestellt wird, sagt sie.
      Nordlicht :flower:

    • Nochmal von vorne.

      New

      Die Besatzung der Roald Amundsen muß erneut getestet werden, mehrere Personen zeigen Symptome. Den Ärzten an Bord der MS "Roald Amundsen" wurde die Verantwortung für die medizinische Arbeit an Bord entzogen. Die Gemeinde Tromsø und UNN haben übernommen und werden die Besatzung nun erneut testen.

      Nach einer Inspektion der MS "Roald Amundsen" am Mittwoch stellte sich heraus, dass mehrere an Bord der MS "Roald Amundsen" Symptome von Covid-19 hatten. Dies sagt die Chefarztin Kathrine Kristoffersen auf der Pressekonferenz der Gemeinde Tromsø am Donnerstag. In Absprache mit dem FHI haben die Gemeinde und die UNN beschlossen, alle erneut zu testen. Sie erwarten die Antworten auf die Tests am Donnerstagnachmittag. Man geht davon aus das noch mehr positiv sind. Die Gemeinde Tromsø übernimmt auch die Verantwortung für die medizinische Arbeit an Bord des Schiffes. Die beiden Ärzte sind bis auf weiteres in ihren Kabinen isoliert.

      Zeitgleich wird auch auf der MS Spitsbergen getestet. Alle 134 an Bord sind auf Korona getestet. Niemand darf an Land gehen, bis jeder auf dem Schiff einen negativen Test hat. Hier erwartet man die Testergebnisse heute Abend oder morgen früh.
      Nordlicht :flower:

    • Users Online 5

      5 Guests