Expedition Diskobucht - im Herzen Grönlands (10.07.2018 - 21.07.2018)

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    • Expedition Diskobucht - im Herzen Grönlands (10.07.2018 - 21.07.2018)

      So, ich hoffe ihr habt nach der Reise von @Laminaria und @BBe49 eure Klamotten schnell gewaschen und die Koffer neu gepackt, so dass ihr jetzt mit mir meine Grönlandreise mitmachen könnt.

      Vorbemerkung

      Im April 2017 habe ich mich nach langem Überlegen zur Buchung entschlossen. Ich wollte das Land z.T. kennenlernen.

      Im August 2017 lockte mich dann noch ein Sonderangebot von HR mit dem Nordlichtversprechen zur Buchung einer Tour BKB im März 2018 auf der Nordnorge. Bei dieser Tour habe ich dann vom Ambassadeurprogramm erfahren und mich gleich nach der Rückkehr angemeldet. Kurz danach bekam ich eine korrigierte Rechnung für die Grönlandfahrt mit dem Wiederholerbonus, was in dieser Preiskategorie doch eine sehr schöne Überraschung war.

      10.7.2018
      Der „kürzeste Weg“ von TXL nach CPH führt über FRA ;) :( . Das Chaos am Anfang der Ferien in TXL war schlimm. Lange Wartezeit, in der nichts passierte; Änderung des Schalters zum Einchecken, die nicht richtig kommuniziert wurde; lange Schlange vor der Sicherheitskontrolle, in der mehrere Flieger gemischt waren. Am Nachbargate die Anzeige für einen Direktflug nach CPH – Frust.
      Das Gepäck musste in CPH entgegengenommen werden und der Weg zum Schalter von Airgreenland war nicht gut ausgeschildert. Nach einiger Zeit war ich zwar in der richtigen Halle, aber der Schalter war am anderen Ende. Also war eine lange Schlange vor mir, was mir allerdings auch die Gelegenheit gab, die Mitreisenden zu beobachten. Manche konnte man gleich in „Schubladen“ stecken.



      Ich hatte das Glück, noch einen Fensterplatz (Sitz 45 K im Airbus A330-200) zu ergattern, in der letzten Reihe neben einem netten jungen Grönländer, der von einem Krankenhausaufenthalt in Dänemark zurück kam.
      Mit einer Stunde Verspätung startete die Maschine. Die Sicht war wunderbar klar, die Höhe so, dass man Vendsyssel (Nordjütland) nahezu komplett überblicken konnte. Auch Südnorwegen war ohne Wolken und beeindruckend im Abendlicht (22:40 Uhr), was allerdings aus dem Foto nicht so rüberkommt.



      Über dem Meer war dann die Wolkendecke geschlossen, bis gegen 01:30 Uhr (MESZ) die Ostküste Grönlands und das Inlandeis unter uns zu sehen war.



      In Kangerlussuaq wurde die Maschine über die Gangways entleert, wobei so ein wenig die Erinnerung an Berlin-Tempelhof der 60er-Jahre aufkam. Man lief zum Abfertigungsgebäude.


      Ohne irgendeine Kontrolle und ohne dass wir uns um das Gepäck kümmern mussten, ging es durch das Abfertigungsgebäude hindurch zu den Bussen, die uns dann zum „Hafen“ brachten.



      Dort hieß es dann Schwimmwesten anlegen und auf die Polarcirkelboote warten. Zum Glück hatte ich von Bekannten den Tipp bekommen, mir ein Mückennetz zu besorgen. Die Viecher waren extrem nervend und es war mir völlig egal, wie ich mit dem Netz über dem Kopf aussah.
      Auf der FRAM angekommen ging es erst einmal zum Einchecken auf Deck 4 und zum Empfang der Expeditionsjacke. Im Bistro wurden kleine Snacks und Getränke angeboten. Nach einer kurzen Information ging es dann in die Kabinen. Da es mittlerweile 4:00 Uhr (MESZ) war, habe ich es vorgezogen, lieber das Bett aufzusuchen, als die Ausfahrt aus dem Fjord abzuwarten.


      Leider storniert!!!
    • rs1033 wrote:

      wobei so ein wenig die Erinnerung an Berlin-Tempelhof der 60er-Jahre aufkam.

      Naja, über die Gangway statt bei einer Passagierabsauganlage und dann zu Fuss zum Terminal ist so aussergewöhnlich nicht, das gibt es bei vielen Flughäfen. Wenn aber so die Menschenmassen am Schalter sehe, bin mal wieder froh im Winter in diesen Regionen unterwegs zu sein - da gab es noch ein Schwätzchen am Schalter, weil die weit und breit die Einzige beim Check-In war... :whistling:
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • @rs1033 - aber gerne doch reise ich gleich wieder mit nach Grönland :D Wie Laminaria hattest auch du eine beneidenswerte Sicht beim Flug. Bei uns letztes Jahr war das leider Fehlanzeige, dafür hatten wir keine Mücken. Man erzählte scherzhaft, die einzige Mücke des Sommers sei in Kangerlussuaq auf der Flughafentoilette gesichtet worden ;)
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • @rs1033
      Gern reise ich noch einmal in die Diskobucht, ich bin gespannt, wie es dort 2018 aussah. Berichte von Reisen mit der MS Fram habe ich bereits einige gelesen, das muss ein schönes Schiff sein. Und da ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch nie damit fahren werde, freue ich mich umso mehr auf Deinen Bericht.

      aus Leipzig grüßt BBe49
    • BBe49 wrote:

      , das muss ein schönes Schiff sein.

      Es war wirklich ein sehr schönes Schiff. Die in diesem Frühjahr durchgeführten Umbauten haben es aus meiner Sicht verunstaltet. Der Umbau einiger Außenkabinen auf Deck 5 zu Suiten mit eigenem Balkon schränkt den Außenbereich für alle anderen Passagiere massiv ein und schafft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an Bord!

      Leider storniert!!!
    • 11.07.2018
      Nach dem Frühstück gab es dann die Sicherheitseinweisung im Panorama-Salon und die anschließende Führung zu den Rettungsbooten.



      Die Fahrt ging heute bis Sisimiut, dem einzigen Ort, wo die Fram auf dieser Reise am Kai anlegen konnte. Bevor dort ein Landgang bzw. das Aufnehmen von neuem Proviant möglich war, musste erst einmal improvisiert und gewartet werden. Der Souvenirstand wurde zur Ankunft der FRAM aufgebaut.






      Ich hatte mich dafür entschieden, die Bustour durch den Ort mitzumachen. Die Profile der Reifen und das Innere des Busses waren in Ordnung, das Äußere hatte Verbesserungspotential. Alle Fahrzeuge - also auch Busse - müssen per Schiff nach Sisimiut gebracht werden. Zwischen den Orten gibt es keine Verbindungsstraßen. Der Bus fuhr uns auf einen Aussichtsplatz (Polarkreis-Aussichtspunkt 40 km nördlich des Polarkreises), wo wir auch Bekanntschaft mit der grönländischen Nationalblume machten. Von dem Aussichtspunkt soll man bei guter Sich bis zu 100 km weit schauen können.



      Wir durchquerten "People Town" und kamen am Ortsrand zur "Dog-Town". Die Hunde leben außerhalb des Ortes und werden dort täglich versorgt.



      Bei der Rückkehr zur FRAM bemerkten wir, dass sich manche Probleme auch durch Abwarten von selbst regeln (Tidenhub). So konnte in der Zwischenzeit die FRAM Proviant an Bord nehmen.



      In dem Bereich zwischen Rezeption und Bistro wartete eine junge Grönländerin, die ihre Tracht vorführte und die Besonderheiten erklärte. Die Perlenarbeiten hat ihre Mutter vollbracht, Hose und Stiefel haben Großvater und Vater hergestellt.



      Leider storniert!!!
    • 12.07.2018
      In der Nacht ging es von Sisimiut nach Qeqertarsuaq, dem Ort auf der Südspitze der Diskoinsel. Gegen 04:30 Uhr (Ortszeit) sah ich durch das Kabinenfenster meinen ersten Eisberg.



      Bei der morgendlichen Annäherung an die Diskoinsel trieben die Eisberge aus dem Ilulissat-Eisfjord an uns vorbei. Das war ein toller Eindruck, der etwas von der Bemerkung einer Mitreisenden getrübt wurde, dass das ja alles nichts sei gegen die Eisberge auf Spitzbergen.





      Auf dem letzten Bild seht ihr den Bereich, der in Zukunft für den größten Teil der FRAM-Passagiere nicht mehr zugänglich sein wird, weil hier die Balkons für die neuen Suiten auf Deck 5 sind.

      In Qeqertarsuaq wurden wir ausgebootet und konnten den Ort erkunden.





      Neben der Kirche an zentraler Stelle gab es eine Sporthalle, ein Hotel, einen Friseur, einen Kindergarten und die Schule (natürlich nicht fotografiert) und die Feuerwehr. Außerhalb des Ortes konnten sich die Jugendlichen treffen.



      Der Friedhof mit seinen mit bunten Plastik-Blumen geschmückten Gräbern liegt so, dass der Blick zum Meer und zu den Eisbergen möglich ist. Uns wurde erzählt, dass im Herbst einige Grabstellen schon prophylaktisch ausgehoben werden, damit man bei Frost die Toten auch bestatten kann.



      Ganz am Ende des Ortes befindet sich die Arktisstation der Universität Kopenhagen.



      Ich hatte die Führung durch den Ort durch eine einheimische Fremdenführerin gebucht. Ohne diese Führung hätten man wenig über den Ort und das dortige Leben erfahren. Die Fremdenführerin war eine junge Frau, die sich in den Sommerferien bei ihren Eltern im Ort aufhielt und sonst in Aarhus studierte.
      Wer mehr über die Gegend wissen will, der guckt mal auf die Homepage des Hotels und klickt auf „Vis den fulde video“.

      Der Tag klang aus mit einem guten Essen mit schönem Ausblick und toller Abendstimmung.




      Nebenbei für Computer-Freaks:
      Qeqertarsuaq ist der Geburtsort von Rasmus Lerdorf, dem Erstautor der Sriptspache PHP, die auch Grundlage für dieses Forum ist.

      Leider storniert!!!
    • 13.07.2018
      Nach dem Aufwachen sah man --- nichts! Das Schiff war vollkommen zugenebelt.



      Unser Ziel für heute war Qasigiannguit - dänisch Christianshåb, ein Ort, der in einer kleinen Bucht südöstlich der Diskoinsel liegt (openstreetmap.org/node/6173420639#map=7/68.819/-51.193).




      Nahe dem Ziel lichtete sich der Nebel und später sah man aus den höher gelegenen Teilen des Ortes, dass die Nebelschicht über dem Wasser lag. Vermutlich war die Wassertemperatur höher als die Lufttemperatur, so dass es zu der Nebelbildung kam, wie man es ja manchmal bei unseren Gewässern im Herbst auch sehen kann.



      Der Ort war auf die Passagiere der FRAM eingestellt. Das Museum hatte eine Sonderöffnungszeit, Einheimische erklärten Gebräuche beim Bootsbau (Unterschied zwischen Frauen- und Männerboot) und bei der Jagd.





      Der Supermarkt war (fast) westeuropäisch bestückt, nur das ca. 2m lange Regal mit vier Etagen voller Plastikgeschirr, -besteck und -trinkbechern mutete etwas befremdlich an.



      Zurück auf der FRAM konnte man im windgeschützten Bereich am Heck auf Deck 7 im T-Shirt die Sonnenstrahlen genießen und den Eisbergen beim Vorbeischwimmen zu schauen.



      Abends ging es dann weiter erst einmal in Richtung Norden, danach nach Nordwesten zwischen der Diskoinsel und dem Festland hindurch.



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    • 14.07.2019
      Frühstück mit der Marseillaise. Von den 227 Passagieren waren 42 aus Frankreich, die man am Nationalfeiertag gebührend begrüßte.

      Am Vormittag erreichten wir Uummannaq, die Insel mit dem markanten herzförmigen Berg. Die FRAM ankerte inmitten von treibenden Eisbergen, die dem Schiff ziemlich nahe kamen. Die Mannschaft auf der Brücke hatte einiges zu tun: Eisberge „vertreiben“, die dem Schiff zu nahe kamen, Eisberge beobachten, falls sie sich drehen oder zerbrechen, und dadurch eine größere Welle erzeugt wird.



      Ich hatte hier den Ausflug „Treffen mit Einheimischen“ gebucht. Drei Einwohner führten uns durch den Ort vorbei an einem seine Schnüre präparierenden Fischer bis zum Hundeplatz , wo uns einer die Besonderheiten der grönländischen Hundehaltung erklärte. Er war ein Däne, der sich aus seinem Heimatland in die Abgeschiedenheit zurückgezogen hat. Es wurde deutlich, dass er seine Hunde liebte, aber es ist eine andere Liebe als die hier bei uns. Ein Hund, der versucht ihn anzugreifen oder der einen anderen Hund angreift, wird erschossen. Er müsse sich draußen eben voll auf seine Gruppe verlassen können, sowie seine Hunde auch ihm vertrauen müssen.




      Das nächste Ziel an diesem Tag war Ukkussisat. Nachdem Abendessen kam eine Lehrerin des Ortes mit einer Schülergruppe an Bord. Sie trugen grönländische Volkslieder vor, deren Texte sie vom Smartphone ablasen – welch ein Kontrast. Anschließend wurden wir in den Ort zum Kaffemik im Gemeindehaus eingeladen. Dort konnte man sich mit der Lehrerin noch unterhalten. Die dortige Lehrer-Schüler Relation war beneidenswert. Es gab 4 Lehrer für 19 Schüler der Klassen 1-9. Nach diesen ersten Schuljahren müssen die Kinder/Jugendlichen allerdings den Ort verlassen und in einem Internat das letzte Schuljahr absolvieren. Gymnasien oder sonstige weiterführende Schulen gibt es auch nur in den größeren Orten.





      Dadurch, dass wir in den Ort eingeladen wurden, hatte ich auch kein komisches Gefühl als sehr viele Menschen mit signalfarbenen HR-Jacken durch den Ort zogen.
      Ein Einwohner von Ukkissisat begleitete Alfred Wegener auf seinen letzten Tour auf der Eiskappe und kam dort genau wie er ums Leben.

      Der Tag endete mal wieder mit einer herrlichen Abendstimmung.





      P.S. Eigentlich hätte ich heute (22.6.2020) um 14:15 Uhr mit Icelandair nach Reykjavik fliegen sollen, um dann morgen nit der FRAM weiter zu reisen. ;( ;( ;(

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    • 15.07.2018
      In der Beschreibung der Fahrt war als nächstes Ziel der Ort Illorsuit vorgesehen. Der Bereich war allerdings wegen eines Tsunamis im Sommer 2017 von der dänischen Marine gesperrt. Die Bewohner des Ortes wurden umgesiedelt nach Ummannaq und konnten bis heute noch nicht zurückkehren. Statt nach Illorsuit fuhren wir in den Kamarujuk-Fjord, an dessen Ende sich die Aufstiegsstelle von Alfred Wegener zu seiner letzten Expedition befand.
      Hier haben wir den nördlichsten Punkt unserer Reise 71°08'49,7'' N, 51°13'04,3'' W erreicht. Dort hieß es Aufstellen zum Gruppenfoto am Bug mit Animation von Dominic Barrington vom Expeditionsteam.



      Ein Blick auf die Brücke zeigte, dass wir bei der Menge der Beoachter in guten Händen waren. Die Reisebegleiter von @Trollebo hätten sich wahrscheinlich - wenn sie dabei gewesen wären - aus der Kabine zur Brücke geschlichen, um sich mit den Kollegen auszutauschen.
      Anschließend schwammen vom Bordfotografen entdeckt zwei Wale an uns vorbei, die ich aber leider nicht fotografieren konnte. In meinem Fotobuch fanden dann die Fotos vom HR-Stick ihren Platz. Die Paxe , die gerade noch draußen waren, versuchten schnell nach Steuerbord zu kommen.



      Jetzt muss ich meine Anmerkung zum Bild Nr. 07 vom 12.7.2018 (Post Nr. 9) korrigieren. Als ich gestern sehnsuchtsvoll die Reisen rund um Island für das nächste Jahr auf der HR-Homepge aufrief und eine Buchung "durchspielte", waren die noch vor drei Wochen angebotenen Suiten auf Deck 5 verschwunden. Der Decksplan zeigte sie auch nicht mehr. Hätten nicht @ELFI und @Nordlicht die gleiche Entdeckung bzgl. der neuen Suiten bei den Posts vom 11.Juni 2020 beschrieben, hätte ich einen weiteren Grund, an meinem Verstand zu zweifeln. @BBe49 und alle anderen: Die Fram bleibt äußerlich also so schön, wie sie mal gebaut wurde :) :) :) .

      Zum ersten Mal auf dieser Reise ging das Expeditionsteam bewaffnet voraus, die Eisbärenwache wurde eingerichtet. Eine nasse Anlandung folgte.



      Der Fjord selbst war von mehr oder wenig kahlen Felswänden begrenzt, wobei allerdings faszinierend ist, wie die Flora doch auch Bereiche erobert.



      Leider storniert!!!

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    • rs1033 wrote:

      Ein Blick auf die Brücke zeigte, dass wir bei der Menge der Beoachter in guten Händen waren. Die Reisebegleiter von @Trollebo hätten sich wahrscheinlich - wenn sie dabei gewesen wären - aus der Kabine zur Brücke geschlichen, um sich mit den Kollegen auszutauschen.

      @rs1033
      Damit liegst du vollkommen richtig. Die Bande wartet schon auf die nächste Schiffsreise :) : (Hoffentlich) Anfang September mit der MS Noröna eine Woche "Auf den Spuren der Wikinger": Hirtshals-Färöer-Island-Färöer-Hirtshals. Wird für uns vor allem mit den Färöer ein Wiedersehen sein, enschließlich der Norröna und auch ein bißchen mit Island- wenn auch mit einem uns unbekannten Bereich.
      Liebe Grüße von Trollebo