Grüsse vom virtuellen Schiff

    • Grüsse vom virtuellen Schiff

      Eigentlich an alle….... doch besonders an alle Falken, Norwegerfans, Kauderwelchs, Articas, Aleigas, Nordlichter, Irrlichter, Horst Lichter, Jutta mit dem besten Geburtsjahr seit dem Jahre 0, Seemäuse und Kraniche, Seealpen, Noschwefis und Lyngheis, an die Wintersonne und Islandpferde an Otto, Tini, Mil, Scotty, Oskar, an die Bavaria und ganz fest an die Aquarianer und deren Freunde...und...und..und

      Das Fest ist aus, die Reise vorbei, was bleibt sind Enttäuschung derer, die um die Reise „betrogen“ wurden. Natürlich nicht von Hurtigruten oder einem anderen Anbieter, sondern von diesem lieben Covid-19, der uns alle im Griff hat. Es muss besonders weh tun, wenn die Reise während der Fahrt unterbrochen wurde. Das mag ich mir gar nicht erst vorstellen.
      Am liebsten wollte ich mich entschuldigen für eueren Verlust, obwohl das doof wäre. Aber ich habe dieses Grundbedürfnis, entstanden aus tiefstem Mitgefühl.
      Ich selber habe diese Reise angetreten am ersten Februar, wir wurden an Bord natürlich mit den besonderen Hygiene Maßnahmen vertraut gemacht, und man sagte uns keine Angst zu haben, es gäbe in Norwegen nicht einen Fall von Corona Erkrankung. Das stimmte zu dem Zeitpunkt ganz sicherlich, doch wir haben ja alle schnell gelernt, wie rasend sich dieses Virus verbreitet.

      Während der Reise hatte ich keinen einzigen Gedanken an Covid-19 verschwendet, ich war zusammen mit meiner Frau an Deck unter Deck, auf Landgang, in der Kajüte und im Salon, Achtern, Steuerbord, Backbord und am Heck! Wir habe Lebertran genossen und großartige Bilder geschossen. Wir habe Leute kennengelernt, viel gelacht und fast kindisch gefreut. Wir hatten diese Reise angetreten mit Erwartungen, und sie wurden erfüllt. Mehr als das.
      Ok, ich weiß schon, dass dies sich nun anhört wie die Erzählung eines Sadisten, besonders nach der mitfühlenden Einleitung, aber damit schließe ich auch schon die Schilderung unserer Reiseerlebnisse und konzentriere mich daher auf die aktuelle Situation.

      Ihr wisst ja, andere Länder, andere Sitten – hier ist also die Sicht der Dinge aus Luxemburg! Wenn ihr meinen Livebericht unserer Reise vielleicht gelesen habt, werdet ihr euch erinnern, dass ich ein belustigter Beobachter von Szenen, Begebenheiten und besonders Artgenossen bin. Ich stehe generell dem Leben eher fatalistisch und zynisch gegenüber, was mich betrifft, doch was uns gerade hier passiert sprengt den Rahmen!
      Ich habe den Überblick verloren, wie lange wir nun schon unter Arrest stehen, es sind wahrscheinlich 5 Wochen. Und mit Arrest meine ich den totalen Stillstand. Das gesellschaftliche Leben ist runtergefahren worden. Nur Supermärkte und Apotheken haben immer noch offen. Einige Tankstellen auch.
      Natürlich gibt es auch hier diese Menschen, die den Kopf für die Gesellschaft hinhalten, Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeiter im Supermarkt, Polizistinnen und Polizisten, Busfahrer und Briefträger, Sanitäter und Personal in den Altenheimen etc. Ihnen gebührt Respekt, doch ich bin mal gespannt zu beobachten wie die Gesellschaft sich nun denen gegenüber verhalten wird, die nicht „Highend“ in den Lohnlisten stehen, nach der Krise. Wenn Gras über die Sache gewachsen ist.

      Ob dann wohl noch immer jemand neidig ist auf den Golfspielenden Arzt oder Polizisten anspuckt? X(

      Es gab auch hier Anfangs diese Hamster mit Wagenladungen Klopapier. Völlig absurd auf welche Ideen die Menschen kommen. Ich sah einen alten Mann in Hausschuhen einen Einkaufswagen nach Hause schieben, vollgeladen mit Klopapier. Ich bin halt so ein Mensch, ich musste es tun, also habe ich ihn gefragt ob er Blitzdurchfall hätte oder ob er einfach nur doof wäre. Beschämt beschleunigte er sein Tempo. Nie im Leben käme mir ein solches Verhalten in den Sinn, ich war beim Militär, wahrscheinlich prägt dies länger als man als junger Mann glauben mag.

      Wir sind also im Haus „angebunden“. Ich bin also sehr auf meine Frau fokussiert. Oder andersrum: Sie hat sich auf mich fokussiert! Ich bin also ein Meerschweinchen geworden.
      Wie sieht der Käfig aus? Es ist ein eckiger Kasten mit großen Fenstern und wenig Vorhängen. Nach vorne raus ist eine Einbahnstraße zu einer belebten Fußgängerzone, nach hinten raus sieht man die Gärten unserer Nachbarn und auf deren Balkone. Und sie alle sehen uns ins Haus. Daher wäre es nahezu unverzeihlich des Nachts in Unterhosen den Kühlschrank zu öffnen.
      Das ist mir selbst nie so aufgefallen, allerdings merke ich nun schon, dass öfters „einer“ am Fenster steht oder eine raucht auf seinem Balkon. Man grüßt sich…auch in Unterhosen!
      Im Normalfall haben wir also „vorne raus“ am Wochenende eine intensiv belebte Szenerie und über die Woche hin Tütenschleppende Frauen und betrunkene Ehemänner. Nicht dass dies in Relation stehen würde…
      Auf jeden Fall habe ich mich regelmäßig über diesen kleinen Grenzverkehr geärgert. Hin und wieder musste ich gar einem angeschlagenen Genossen wieder auf die Beine helfen oder ein Taxi rufen. Einmal musste ich sogar der Polizei erzählen, dass der in meinen Armen hängende Primat keinesfalls sein Auto suchen würde, sondern mich gebeten habe seine Schlüssel zu verwahren und ein Taxi zu bestellen. Er wolle keinesfalls noch fahren. Naja, das stimmt alles hinten und vorne nicht, die Polizisten sahen mich grinsend an, riefen das Taxi und meinten nur, der Kamerad hätte wahrscheinlich sowieso sein Auto nicht mehr gefunden. Ich hätte den Mann auch auf keinen Fall mehr in sein Auto gelassen.Und jetzt, Nichts. Kein Mensch mehr zu sehen. Seit Wochen! Kein Lärm, kein Gejohle, keine Kneipengänger, keine Wandpinkler, keine verliebten Paare und Tagesvermählte…Nichts. Nada! Es könnte der Himmel auf Erden sein, und nun vermisse ich diese Kulisse! Wer hätte das gedacht?

      Was sich geändert hat sind allerdings die Gärten unserer Nachbarn. Tip-Top in Schuss, Pflanzungen in Reih und Glied, jeden Tag ist der Rechen im Einsatz, es wird gefegt, gezupft und gegraben. Eine wahre Freude anzusehen. Und es wird gegrillt…jeden Tag! Pausenlos! Ich habe keine Ahnung wo all diese Kohlen herkommen, die Supermärkte und Baumärkte haben geschlossen. Ich bin also überzeugt, dass so manches überflüssige Möbel den Weg auf den Grill findet. Aus zuverlässiger Quelle habe ich mir sagen lassen, dass die Kühltruhen aufatmen und Grillgut von 2018 durchaus schmeckt, wenn man es denn etwas stärker würzten tut. Na dann…

      Unser Haus hat sich denn auch verändert. Möbel wurden umgestellt, Keller geräumt, Schränke von deren Last befreit, es wurde Ostern zu zweit gefeiert, 6 gefärbte Eier sehen trostlos aus, Eierlikör schmeckt trotzdem! Ich habe einen Eimer mit Farbe gefunden, meine Frau wusste Rat und überreichte mir den Pinsel zusammen mit allerhand Tipps wie man es anstellt, ohne zu kleckern. Pinselführung wurde ausgiebig erklärt und es wurde zu zweit gemalt. Ich durfte anstreichen, meine Frau hatte den Überblick. Undenkbar noch vor zwei Monaten. Ich hätte sie shoppen geschickt! Und ich hätte gekleckert und übermalt und nachher mich geplagt die Kleckse zu entfernen. Was nicht immer zu 100% funktioniert hätte. Und nun…keine Sauerei, keine Diskussionen kein Problem. Könnte man also für die Zukunft übernehmen das Modell…

      Meine Frau ist sehr auf Gesundheit bedacht. Daher musste ich das Einkaufen und den Gang zur Apotheke übernehmen!!! Anfangs noch ohne, jetzt behandschuht und mit Mundschutz. Mir war von Anfang an klar, dass es sich merkwürdig anfühlen würde…nicht die Handschuhe und der Mundschutz, sondern mein Rauswurf in die Seuchen-Außenwelt! :whistling:
      Und da ist es wieder, die Grundeinstellung des Homo Sapiens: Jäger und Sammler vs. Intelligenz!!! 10.000 Jahre Evolution, und nun das! Kein Fortschritt! Allerdings gibt es doch den Jägern und Sammlern wieder die Gelegenheit nach Hause zu kommen mit Beute. Freudig begrüßt von ihrer Frau. Zwei Rollen Klopapier, Latexhandschuhe, Seife, Nudeln…? Der Glanz in ihren Augen bei dieser Beute werde ich wohl nie vergessen. Ich war ein Held!

      Es gibt noch weitere Veränderungen: meine Haare wachsen und daher auch der skeptische Blick meiner Frau. Nicht mehr lange und ich wage mich in ihr Reich vor und leihe mir einen Kamm. Gestern überlegte sie sogar ob ich mir nicht die Haare färben sollte. Im Ernst, ich habe vereinzelte Haarenklaven mit einem Zentimeter Länge!! Was soll ich da färben und wozu? Ich kreide dies der Langeweile an.

      Apropos Langeweile: ich habe Fotobücher erstellt. Eine Menge Fotobücher. Wollte ich schon immer machen, und jetzt war einfach die Zeit vorhanden. Kann ich jedem empfehlen. Und hier ein Tipp, den ihr nicht im Foto thread lesen werdet: Zeigt euerer Liebsten das Ding vor dem Druck! Nicht alle Fotos von „ihr“ die euch gefallen, werden von „ihr“ gemocht. Ihr werdet euch wundern… Und ihr spart Geld! Garantiert…und JA es ist erlebtes Wissen.

      Wir kochen abwechselnd und ich habe mich sehr verbessert. Sagt meine Frau. Ich wäre also in diesem Bereich durchaus lernfähig. Ich wage mir nicht mir ihre diesbezüglichen Einträge (und andere) in ihrem Tagebuch vorzustellen. :| Der Weinkeller erlebt Bewegung, und wir sitzen nun öfters zusammen, reden und genießen ein Glas. Im Grunde fahren wir auf der Hurtigruten ohne Mitreisende und Landgang. Und das bringt mich wieder zurück aufs Schiff:

      Ich sehen den Löffel vom Lebertran oder trinke Kaffee aus meiner Vesteralen Tasse, ich habe dieses Fotobuch erstellt von unserer Reise und betrachte es oft. Und es ist ganz unglaublich wie wir beide uns wieder auf dieses Schiff wünschen. Man hat mir vor der Reise bereits vorausgesagt, es gäbe dieses Hurtigrutenvirus. Naja…nicht dieses….das andere. Diese Infektion, die bewirkt, dass man genau die gleiche Reise noch einmal erleben möchte. Diese Ruhe, diese Landschaft, diese Unannehmlichkeiten einer engen Kabine, das Gebrumm der Motoren und Schaukeln. Die Mitreisenden!

      Wir haben so nette Leute an Bord kennen gelernt. Menschen mit Problemen und Lösungen, Macher und Träumer, Unruheständler, Genießer und Abenteurer und Menschen, die all dies in sich vereinen. Ganz wunderbare Leute, wie Gaby und Fränk, Walter und Anne z.B.

      Was haben wir uns gefreut über den Kontakt von Gaby und Franz in dieser schweren Zeit. Nichts tut so gut wie ein aufmunterndes Wort. Geteiltes Leid über Landesgrenzen hinweg! Ganz wunderbar! Ganz zu schweigen von unserem Respekt gegenüber ihrer Lebensleistung!

      Walter z.B. hat viele Hobbies, eines davon ist das Räuchern von Lachs. Und was bringt der Briefträger ins Haus? Richtig, einen schönen Lachs mit besten Wünschen von Anne und ihm aus der schönen Lüneburger Heide. Wir saßen auf dem Schiff am selben Tisch und hätten uns nie im Leben getroffen. Ich glaube nicht an Schicksal, Vorhersehung und göttlichen Einfluss, ich glaube eher an Zufall und Glück! Ich glaube an die Macht des Guten, an Geben ist seliger, an wie ich dir (sic)…

      Und ich glaube fest an Freundschaft über Altersgrenzen, Landesgrenzen und Konfessionen hinweg! All dies fand ich an einem Tisch auf einem Schiff während einer Reise mit der Vesteralen!Ich hoffe sehr, dass der Luxemburgische Wein, der nun in der Lüneburger Heide auf dem Tisch steht, all dies wiederspiegelt!

      Ich wünsche euch allen von Herzen, dass diese Periode in unserem Leben nur das beste aus uns hervorbringt. Dass wir uns wiedersehen auf einem Schiff in Richtung Kirkenes . Dass das Leben es gut mit euch meint und dass ihr von der Reise träumt. Ob gemacht, geplant oder erwünscht. Ich sehe mir die Bilder an, die fähigere Mitreisenden geschossen haben und freue mich an ihrem Erlebtem und unseren Erinnerungen.

      Also:
      og alltid en håndbredd vann under kjølen

      :lofoten2:

      Euer Gaston
    • @Gaston
      Mir standen nach der Lektüre deiner Grüße vom virtuellen Schiff die Tränen in den Augen! Nicht vor Trauer, denn wir gehören zu den "Reise-Abbrechern" im März, nein, vor innerer Bewegung. Wie du so viele, auch meine /unsre Gefühle während dieser Ausnahmezeit in diesem Text beschrieben hast! Treffender geht es einfach nicht.
      Mir fehlen weitere Worte, die ich in einem Wort zusammenfasse: DANKE! :flower:
      Liebe Grüße von Trollebo

      Post was edited 2 times, last by “Trollebo” ().

    • Lieber Gaston, deine Zeilen sprechen mir aus der Seele.
      Ich lese jeden Tag im Forum und erfreue mich an den Beiträgen. Der Hurtigrutenvirus ist der schönste aller Viren und ich hoffe, daß er uns allen erhalten bleibt.
      In diesem Sinne, gxund bleim und den Hurtigvirus pflegen.
    • Auch ich hatte Tränen in den Augen - vor Lachen, ob Deiner mannigfaltigen Schilderungen!
      Am besten gefielen mir das "Gefühl, auf einem Schiff zu sein, nur ohne Mireisende"
      Ich werde es übernehmen, habe allerdings ein Schiff mit Garten statt Wasser aussen herum - ganz neues Gefühl
      Fast möchte ich anfragen, ob ein "Livebericht vorne und hintenraus" möglich wäre nebst neuer Schilderungen heldenhafter Einkaufsgängen mit oder auch ohne Klopapier.
      Auf jeden Fall vielen lieben Dank für Deine wohl gewählten Worte und die erfrischenden Schilderungen!
      Grüße, Bavaria :)
    • Hallo Gaston,

      vielen Dank für deine Grüße vom virtuellen Schiff! Deine Beschreibungen sind einfach köstlich! :thumbsup: Ich hatte Tränen vor Lachen in den Augen, aber auch ein kleines Tränchen vor Kummer, weil unsere für den 16. Juni 2020 geplante Reise mit der Finnmarken wohl auch diesem fiesen Virus zum Opfer fällt. :girl_cray2:

      Vielleicht hast du ja Lust, deine Erfahrung von deinen diversen Einkäufen auch noch hier zu schildern. @Bavaria58 hatte ja auch schon zaghaft angefragt. :mosking:
      Ich glaube, sie würden nicht nur uns interessieren. :whistle3:

      Noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße :flower:
      Verena
    • Auch ich hab Tränen gelacht. Und ich hab natürlich in deiner Anrede genau hingeschaut, ob du auch mich begrüsst. Hast du. :D

      Ich empfinde die Ruhe als etwas wunderbares. Ich wohne in der Nähe des Flughafens Zürich. Und nein, ich will nicht die gegroundeten Swiss-Flieger sehen. Das hatte ich schon mal erlebt. Aber kein Fluglärm ist was schönes, obwohl ich für die HR-Reisen eben dieses verwünschte Ding auch benutze.
      Leider gehöre ich zur Risikogruppe, zwar ohne Waffe (wieso den Risiko?). Und langsam hab ich es satt, immer zu Hause zu sein. Und Reiseabsagen zu hauf.
      Aber dein Bericht verdrängt alles wieder und ich freue mich, bis der Alltag wieder beginnt.
    • @Gaston schön wieder von dir zu "hören", deine Sicht auf die Dinge zu lesen. Ich habe deinen Reisebericht schon sehr genossen und teilweise herzlich gelacht.
      Bei uns herrscht ein Stück weit Normalität, weil wir arbeiten gehen können. Aber wir können unseren Sohn nicht sehen, außer über WA und unsere Eltern nur bei der Übergabe der Einkäufe. Durchhalten ist angesagt, bleibt gesund. Alles geht vorüber.....
      Gruß LaLuna
    • @Gaston nachdem ich deinen Livebericht verfolgen durfte habe ich mich über deine Grüße vom virtuellen Schiff auch amüsieren können. Du hast so plastisch geschrieben, dass auch ich herzhaft lachen musste-alleine schon bei deinem Spruch zu dem Herrn in Hausschuhen mit dem Einkaufswagen voller Klopapier- einfach herrlich. Danke dafür :) :)
      Grüße aus dem Rheinland

      Berichte sind in meinem Profil
    • Herrlich - danke! Und ich kann nachvollziehen, jemand der gerne Menschen beobachtet vermisst eine Strasse ohne Bewegung :8o:
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Köstlich, ganz köstlich, danke @Gaston !! Ich habe es meinem Mann vorgelesen (der leider bisher noch nicht HR infiziert ist, wie ich) und wir haben sehr herzhaft gelacht.
      Deine Schilderung deckt sich übrigens recht präzise mit denen einer Freundin, die ebenfalls in Luxemburg Stadt lebt. Gleichzeitig ist sie meine Kundin und leidet unter der Grenzschließung, weshalb sie derzeit nicht zu den vereinbarten Terminen kommen kann.

      Aber momentan gilt eben ganz speziell: Hauptsache gesund!! Irgendwann geht es auch wieder aufwärts.
      Danke für die Aufmunterung!
    • Herzlichen Dank @Gaston, das ist eine wunderbare Schilderung sowohl der gegenwärtigen Situation ( wo wir alle mehr oder weniger im selben Boot sitzen) als auch der Erinnerungen und Erlebnisse an eine Reise- ich habe auch wunderbare Bekanntschaften, ja sogar Freundschaften geschlossen, die ihne Hurtigruten nie zustande gekommen wären.

      Bleibt alle gesund und haltet durch :thumbsup:
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Vielen Dank @Gaston für deinen "Bericht", bei dem ich Gänsehaut hatte und gleichzeitig Tränen gelacht habe. Ich durfte ja kurz nach dir eine komplette Runde mit der Vesteralen drehen und auch ich habe wunderbare Menschen kennengelernt. Eventuell werden daraus langjährige Freundschaften, zumindest stehen wir momentan noch in Kontakt. :thumbsup:

      Ansonsten kann ich deinen Worten nur zustimmen. Ich habe nach meiner Reise täglich die Gegebenheiten bei Hurtigruten verfolgt und hatte Mitleid mit denen, die dann ihre Reise abbrechen mussten bzw gar nicht erst antreten konnten/können.

      Ich wünsche allen, dass wir diese Zeit gemeinsam gesund überstehen, um dann das eine oder andere Schiff wieder zu entern.

      Über weitere Darbietungen deiner Beobachtungen würde ich mich auch sehr freuen. :D