USA from bay to bay (23.5. – 6.6.2004)

    • Nord- und Mittelamerika
    • 2004
    • @Yine - gerne :)

      Donnerstag, 3. Juni 2004 (Fortsetzung)

      Ich setze meinen Rundgangs über Fisherman’s Wharf noch etwas fort, aber nicht allzu lang – immerhin habe ich noch etwas anderes vor. Schließlich gehe ich rechtzeitig zurück zum Fähranleger. Ziel ist diesmal die Insel Alcatraz. In einem Gebäude in der Nähe des Anlegers wird anhand von mehreren Modellen gezeigt, wie sich die Bebauung und die Nutzung der Insel im Laufe der Zeit verändert haben. So befand sich hier ursprünglich eine Schanzenanlage zur Verteidigung der Bucht, ehe die Insel zum Gefängnis ausgebaut wurde.


      Über einen serpentinenartigen Weg gelange ich hinauf zu den Zellblöcken. Die eine oder andere Zelle ist noch so eingerichtet, als wäre sie gerade erst verlassen worden – als wäre der Insasse gerade draußen im Gefängnishof …


      Dorthin begebe ich mich nun auch. Von hier hat es eine schöne Aussicht hinüber auf San Francisco.


      Schön zu sehen ist, wie sich die Natur langsam aber nachtrüglich die Insel zurückerobert. Sie steht daher inzwischen unter Naturschutz.


      Schließlich begebe ich mich zurück zum Fähranleger, um mit dem letzten Boot zurück an Land zu fahren. Hier besteige ich eine der historischen Straßenbahnen. Die Fahrt geht entlang der Werftgebäude, ehe die Strecke auf die Market Street abbiegt. Hier laufe ich noch etwas herum, ehe ich ins Hotel zurückkehre.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Interessante Einblicke in Alcatraz - seltsamerweise war ich zweimal in San Francisco, besuchte aber nie Alcatraz.
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Als wir 1998 eine Mietwagentour an der Westküste der USA unternommen haben, waren wir zum Auftakt mehrere Tage in San Francisco. Nur auf der Bootsrundfahrt konnten wir uns Alcatraz anschauen. Bei deinen Fotos wurden also Erinnerungen wach. :thumbup:
      Die Besichtigung der berühmt-berüchtigten Gefängnisinsel wäre für unsere halbwüchsigen Söhne ein Highlight gewesen. Leider waren diese Touren 4 Tage im Vorraus ausgebucht. Sehr schade. :(

      Ich finde deine Fotos und Beschreibungen sehr interessant. :thumbsup: Danke dafür.
      Viele Grüße
      Laminaria


      Reiseberichte sind in meinem Profil verlinkt.
    • @Laminaria > Alcatraz war - wenn ich mich recht entsinne - nach den Cable Cars Wunsch #2 für San Francisco. Daher war ich froh, dass es mit der Besichtigung geklappt hat. Wobei es bei der Reise auch Wünsche gab, die nicht erfüllt werden konnten (z.B. eine Besichtigung des Weißen Hauses, die ich im Vorfeld daheim hätte buchen müssen, woran ich aber irgendwie nicht gedacht hatte ... :pardon: )

      Freitag, 4. Juni 2004 Teil 1

      Heute nehme ich an einem Halbtagsausflug nach Sonoma teil. Über die Golden Gate Bridge geht es nach Norden, vorbei an noblen Vororten. Als erstes besuchen wir ein Weingut. Hier wird uns erklärt, dass es bereits im Juni sehr trocken ist.


      Es folgt eine Pause im Zentrum von Sonoma. In einer schönen Ladenpassage (Sonoma Court Shops) esse ich zu Mittag. Bevor es weitergeht, drehe ich noch eine kleine Runde durch den Park, der das Rathaus umgibt.


      Es folgt ein Besuch des Weingutes Viansa. Der Wein schmeckt mir – leider gibt es kein shiping nach germany … :pardon: So lasse ich mich zusammen mit dem Weinexperten aus Wachs (aber nicht mehr wachsend) ablichten.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Freitag, 4. Juni 2004 Teil 2

      Auf der Rückfahrt nach San Francisco wird die Golden Gate Bridge erneut überquert. Dabei erfahren wir, dass die Brückenmaut nur südgehend – stadteinwärts – erhoben wird. Nordgehend ist die Befahrung hingegen gratis. Ich verlasse den Bus in der Nähe der Lombard Street, deren steilster Abschnitt zu den bekanntesten Straßen von San Francisco (allerdings ohne Karl Malden und Michael Douglas ;) ) zählt.


      Ich folge der Straße in östlicher Richtung und weiter den Telegraph Hill Boulevard hinauf zum Coit Tower. In seinem inneren sind sehr schöne Wandgemälde zu sehen.


      Nach dem Abstieg laufe ich weiter bis zur Chinatown.


      Hier nehme ich den Bus Richtung Presidio. Nach einem Zwischenstopp am Palace of Fine Arts


      … fahre ich noch ein paar Haltestellen weiter bis zum Besucherzentrum der Golden Gate Bridge. Hier sehe ich mich zunächst in der angrenzenden Parkanlage mit schönen Aussichten und interessanten Informationen um, ehe es hinüber zur Brücke selbst geht. Diese überquere ich bereits zum dritten Mal an diesem Tag – nun zu Fuß – auf der östlichen Seite mit wunderschöner Aussicht über die Bucht. Ziel ist der Aussichtspunkt bei der Nordrampe.


      Schließlich quere ich die Brücke zum vierten Mal, um vom Besucherzentrum mit dem Bus wieder in die Innenstadt zu fahren und ins Hotel zurückzukehren.

      Samstag, 5. Juni 2004

      Nach einem leckeren Frühstück und dem auschecken schnappe ich mein Gepäck und lauf das kurze Stück zur Station Powell Street, um per BART zum Flughafen zu fahren. Der Rückflug nach Frankfurt dauert 11 Stunden – da er immer entlang der Grenzlinie zwischen Tag und Nacht verläuft, gelingt es mir nicht, zu schlafen.

      Sonntag, 6. Juni 2004

      Am Flughafen werde ich von meiner Schwester abgeholt.
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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    • Sehr nett, meinen vielfachen Spuren in SF auch mit Deinem Reisebericht zu folgen.

      ?( Rückflug mit der Grenze zwischen Tag und Nacht ? Die verläuft von Nord nach Süd und kommt Dir auf dem Flug von SF nach Frankfurt entgegen. Du meinst vermutlich, dass der Flieger soweit nördlich unterwegs war, dass er an der Grenze zur Mitternachtssonne unterwegs war. ;)
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX // 4/16 FR // 3/18 VE // 7/19 FR

    • @mil etter mil

      Anfang der 1980er Jahre habe ich ebenfalls Alcatraz besucht. Während der Führung durch den Guide (ohne Video) wurde uns auch eine Dunkelzelle gezeigt, in welcher früher undisziplinierte Strafgefangene einige Tage verbringen mussten. Als Demonstration, wie sich der Aufenthalt in einer solchen Zelle anfühlt, konnten sich Freiwillige unserer Tour einschließen lassen. Kaum fiel die Zellentür hinter uns ins Schloss, wurde zusätzlich der Riegel mit demonstrativem Krachen vorgelegt und es trat Totenstille in der Zelle ein. Wer nun geglaubt hatte, dass diese Demonstration schon nach wenigen Sekunden beendet wird, hatte sich getäuscht. Erst nach gefühlten Ewigkeiten (eine Zigarettenlänge für den Guide?) waren wir wieder in Freiheit. Ein beklemmendes Erlebnis, was wohl auch dazu beigetragen hat, mich immer gesetzeskonform zu verhalten. :D

      Lupo

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    • Fazit

      Es war eine sehr schöne Reise, bei der das allermeiste geklappt hat, wie ich mir dies erwünscht hatte – teils sogar besser. Die Entscheidung, als Vorprogramm Washington und als Nachprogramm San Francisco und Umgebung zu erleben, war eine gute Wahl … :D

      Immerhin war es meine erste individuelle zweiwöchige Reise, die ich weitgehend selbst geplant habe. Frühere Reisen waren Reisen mit der Familie bzw. mit Bekannten, sowie Gruppenreisen.

      Einzig die Buchung der Flüge und der Hotels ließ ich durch ein Reisebüro durchführen, wobei ich letztere selbst ausgewählt hatte. Den Rest - also die zeitliche Abfolge und die Programme vor Ort - habe ich selber geplant.

      Weitere Reisen nach Nordamerika sind zumindest kurz bis mittelfristig nicht geplant. Für die weitere Zukunft könnte ich mir eine Reise nach Boston / New England inklusive New York und Quebec, aber auch in den Pazifischen Nordwesten (Alaska / British Columbia / Washington) vorstellen. :hmm:
      <3 lig hilsen
      Bernhard

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    • Ich musste gerade schmunzeln, als ich dein Fazit mit den Buchungen las - ich war kurz vor Weihnachten 1979 zum ersten Mal in San Francisco und Los Angeles - eigentlich war es ein Mexicourlaub, unerwarteterweise hatte ich aber vorher mehr Freitage und plante so, drei Tage San Francisco und drei Tage El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula (der eigentliche Name von LA :8o: ) Also Flug gebucht - Zürich - New York - San Francisco. Fertig. Weiter nahm ich den Greyhound und in LA stiefelte ich einfach in ein Reisebüro und buchte mir einen preiswertern Flug nach Mexico-City. Es wurde ein Western Airline Flug (damals gab es noch jede Menge Airlines in USA), es sollte der erste Flug dieser Airline von LA nach Mexico-City sein nach einem Absturz dieser Airline auf dieser Route - im Oktober erwischten sie in Mexico die falsche Landebahn, die wegen Bauarbeiten gesperrt war und "landeten" letztendlich in einem Hangar. Mein Flug wurde doppelt geführt, da viele Mexikaner zu Weihnachten nach Hause flogen und wie sich herausstellte, war ich einige der wenigen Nichtmexikaner in der Maschine.
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      Reiseberichte siehe Profil !