Alles geht vorüber

    • In Balestrand drängen sich üblicherweise die Touristen, eigentlich wäre jetzt zu Ostern auch mit dem ersten richtigen Run auf den Ort zu rechnen, den seinerzeit ja auch Kaiser Wilhelm II. so schätzte. Insofern ist Licht in den Fenstern des Kvikne Hotell für die Einwohner nun nichts wirklich besonderes. Eigentlich müsste es jetzt aber abends dunkel sein, wenn der Chef des Hauses, Sigurd Kvikne, abends die Tür abschließt und nach Hause geht.

      Doch gestern Abend war wieder Licht in den Fenstern - in schönster <3 Herzform <3

      "Wir dürfe den Mut nicht verlieren," so Sigurd Kvikne, dessen Hotel bereits mehrere Ortsbrände und den Krieg überstanden hat. Er ist sich sicher, dass :thumbdown: Corona :thumbdown: in den Orkus verschwinden wird, in den es gehört, und will nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen auch heute Abend noch eine Lichtschalterrunde durch das Hotel machen :thumbup:

      Siehst Du :thumbdown: Corona-Pickelklops :thumbdown: sogar in der Nacht ist es nicht dunkel genug, sich zu verstecken - und Zäng hast Du wieder einen verbraten bekommen!!! :thumbup:
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    • Eine ganz andere Seite

      Auch wenn wir wegen :thumbdown: Corona :thumbdown: gemeinsam alleine sind - der modernen Kommunikationstechnik sei Dank eröffnet sich doch so mancher neuen Blick auf Kollegen, Nachbarn und Experten. So ist es auch Mina ergangen, als sie von NRK live interviewt wurde, und doch nur die zweite Geige spielte, denn im Hintergrund mchte sich Hündin Pepsi wie wild über eine von Herrchens Socken her :8o: Grund: Eigentlich war Gassizeit

      Und nein - einen See musste Mina nach dem Interview nicht wegwischen - Gassi konnte stattfinden :noki: Aber vielleicht sucht Frauchen ja gerade jetzt die Nähsachen aus dem Schrank :mosking:

      Tja, :thumbdown: Pickelvirus :thumbdown: auch der Schuss ist für Dich so richtig in den Ofen gegangen, denn wo Lachen ist, ist Gewissheit - für Dich aber nur die, wieder eine Runde verloren zu haben
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    • Ja, das hat sich :thumbdown: Corona :thumbdown: fein ausgedacht: Mit Kontaktbeschränkungen keine Hochzeiten, ohne Hochzeiten keine Kinder, ohne Kinder keine Zukunft. Viele Paare haben ja ihre Verehelichung schon verschoben, aber eben nur das - aber eben nicht alle.

      So waren Roberto und Lene Solberg nur in Begleitung seines Trauzeugen vor dem Standesbeamten Gisle Stødle in Haugesund erschienen und von diesem vor dem Gesetz in den Stand der Ehe versetzt. Währenddessen warteten die Eltern der Braut und ihre Trauzeugin im Auto vor dem Rathaus und verfolgten die Zeremonie im privaten Livestream, bevor sie schließlich den obligatorischen Reis werden konnten :thumbup:

      Die Kinder des neuvermählten Paares mussten allerdings zu Hause bleiben, hatten anschließend aber das Vergnügen eines einmaligen Hochzeitsmahls aus Pizzateilchen und Oreokuchen aus der Bäckerei gemeinsam mit ihren Eltern, die sich auch ein Gläschen Schampus gönnten :sekt:

      Kommentar der Braut: "Es war romantisch und schön!"

      Richtig feiern werden beide auch noch (und hier schreibe ich bewusst werden!), nämlich später im Jahr in Italien, wo Robertos Eltern leben.

      Und wieder einmal sind Deine perfiden Pläne in die Grütze gegangen, :thumbdown: Du Virusgnuppel :thumbdown: Menschen heiraten, Menschen haben Kinder, Menschen werden ihre norwegische Hochzeit groß in Italien feiern. Virus, Du schaffst es einfach nicht!!! :thumbsup:
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    • Schmetterlinge im Bauch

      Felicia Mcgill Cephas, gebürtig aus Liberia und seit vielen Jahren in Norwegen lebend, ist von Beruf Reinigungskraft in Trondheim . Eigentlich ja eine profane, oft übersehene Tätigkeit - doch heute hatte sie Schmetterlinge im Bauch, den Haakon rief an. Nicht irgendein Haakon, sondern Kronprinz Haakon, der der Alltagheldin und zwei ihrer Kollegen aus Oslo und Kongsberg einfach "Danke" für ihren Einsatz unter den erschwerten Bedingungen sagen wollte, die :thumbdown: Corona :thumbdown: uns allen so gerne aufzwingen will.

      Alle Reinigungskräfte hätten wirklich Grund, auf ihre Arbeit stolz zu sein. Ihre Kompetenz, Gründlichkeit und ihr Durchhaltevermögen seien nicht nur, aber gerade in Zeiten der Coronakrise von herausragender Bedeutung :thumbup:

      Alltagsheldin zu sein und auch vom Königshaus als solche bezeichnet zu werden, bedeute ihr sehr, sehr viel, so Felicia nach dem Gespräch, und das Erlebnis gebe ihr Extrakraft, weiterzumachen ^^

      Tja :thumbdown: seifenscheuer Virusfeigling :thumbdown: wir brauchen gar keine Geheimwaffen gegen Dich - Du bist von Deinen Feinden umzingelt, unsere Alltagshelden spülen Deine Eiweißhülle einfach mit Seife weg :thumbup: Auch diese Runde hast Du schlichtweg versagt :8):
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    • April, April

      Der gute, alte Aprilscherz bleibt angesichts von :thumbdown: Corona :thumbdown: dieses Jahr ja weitgehend unbemüht - denn am Ende solle ja alle herzlich lachen können. Aber tot ist er nicht, denn die liebe Schule funktioniert ja noch, wenn auch derzeit unter etwas anderen Bedingungen. Da nimmt es also nicht Wunder, dass kurz vor Beginn der Osterferien vielerorts die Lehrer ihren Eleven mitteilten, dass die Osterferien verschoben würden und die lieben Kinderlein auch an den Ostertagen kräftig büffeln müssten =O Aber da hatten sich die studierten Unterweiser wohl etwas überschätzt, denn die häufigste Antwort war:

      "Hehe, nicht mit mir!" :thumbup:

      Kreativer war da schon die Idee eines Lehrers aus Oslo, der seine Schüler aufforderte, ihm Fotos ihrer Füße zu Mailen, da die Schulkrankenschwester darauf hingewiesen habe, dass es in mehreren Jahrgängen ein Fußpilzproblem gebe <X Und Solås skole in Gjesdal forderte dazu auf, vor der Tür das Kinderlied Bæ, bæ lille lam zu singen, um die Bauern anzuspornen - und der Aufforderung ist so manche Familie mit einem breiten Grinsen im Gesicht auch gerne nachgekommen :thumbsup:

      Die Bauern wird es gefreut haben, Dir :thumbdown: Viruspickel :thumbdown: ist es aber eine weitere Niederlage: den echten Aprilscherz kriegst Du nicht tot - und spätestens nächstes Jahr werden wir wieder aus vollem Herzen scherzen, während Du nur eine vertrocknete Erinnerung sein wirst!!! :thumbup:

      Ach so - und hier noch die Vorlage für das heute Balkon- oder Haustürkonzert


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    • Hundefreuden

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      Ein Hund ist derzeit mancherorts ja der Schlüssel zur frischen Luft oder der Anreiz, sich zwischen diversen Netflix-Serien mal von seinem Kang zu erheben und das Gehen wieder auszuprobieren ;) Aber was, wenn man 84 Hundis an der Backe hat - und trainierte Alaskahuskies noch dazu, die gerade in dieser Jahreszeit so richtig in Saft und Kraft stehen? =O

      Genau vor dieser Situation sahen sich Ane und Jan Klaudiussen, die seit 12 Jahren die Bardu Huskylodge betreiben, und denen :thumbdown: Corona :thumbdown: von jetzt auf gleich gut 30% des Saisongeschäfts hat wegbrechen lassen. Die 84 Hunde blieben aber vor Ort und gierten nicht nur nach Futter, sondern auch nach ausreichend Bewegung... Inzwischen müssen Ane und Jan "nur" noch 34 Vierbeiner versorgen und bewegen, denn in einem besonderen Akt der Nachbarschaftshilfe haben ihnen Nachbarn (der Begriff ist örtlich im Norden ja etwas weiter zu fassen) 50 Hunde abgenommen und kümmern sich um ihre Bedürfnisse.

      Leute wie Jan-Frode Josefsen aus Setermoen, der letzten Sonnabend nach einem Facebook-Post zwei Hunde zur Pflege abholte und mit ihnen nun nach Feierabend und an den Wochenenden ausgedehnte Skitouren unternimmt :thumbup: Futter und Hundegeschirr hat er übrigens von Ane und Jan mitbekommen, die er vorher gar nicht gekannt hatte. Seine Familie und er hatten schon länger überlegt, sich zwei Alaska Huskies anzuschaffen und sind mit dem bisherigen Verlauf der unverhofften Probephase als Pflegemenschen mehr als zufrieden. Es sei für sie eine Idealsituation: sie könnten helfen und gleichzeitig ausprobieren, ob sie für ihren Hundewunsch überhaupt geeignet seien, so Jan-Frode.

      Und was musst Du daraus lernen :thumbdown: wabbeliger Viruspickel? :thumbdown: Nur, dass Du mal wieder versagt hast - wir sind am Ende eben doch viel schlauer als Du - und unsere Lebensfreude kriegst Du erst gar nicht geknackt!!! :noki:
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    • Coronaostern

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      Ja, das Osterfest steht vor der Tür - und :thumbdown: Corona :thumbdown: will es uns Menschen so richtig übel vermiesen. Alles, was für uns so dazugehört - Kirchgang, Familienbesuch, hyttetur - soll nicht sein :( Aber das :thumbdown: picklige Stinkvirus :thumbdown: wäre nicht es selbst, wenn es dabei tüchtig versagen würde :D Kirche geht ja auch online, Familie lebt zu Hause - und wenn man einen Garten hat und reichlich Schnee liegt, so wie derzeit in Alta, dann kann man sich eine Wintergartenstube einrichten, wie es Laila Jonas unter tatkräftiger Mithilfe ihres Mannes an der Schneefräse und ihrer Tochter bei der Ausstattung getan hat :thumbup:

      Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Feuerstelle, Sitzgelegenheit, österlicher Schmuck und zwei Naturkühlschränke sowie eine Zapfvorrichtung für das Hausgebraute :8o: Da wird sicher so manche Stunde in der "Ersatzhütte" verbracht werden, von denen es in Alta übrigens mehrere gibt.

      Laila kommentiert ihre Idee und das Werk lapidar mit einem: "Wir haben ja Zeit und ich glaube, dass es wichtig ist, jeden Tag mit etwas Positivem auszufüllen!" :thumbup: Normalerweise sei die Familie Ostern immer auf hyttetur, aber auch dieses Jahr werde man ein tolles Osterfest verbringen, eben im neuen "Zimmer" zu Hause.

      Tja :thumbdown: Corona-Stinkvirus :thumbdown: Du nimmst uns nicht die Freude an unseren Festen, wir genießen sie einfach anders und noch mehr - und unser Preis ist die Gewissheit, Deinem versagerischen Tun schon wieder gepflegt einen verbraten zu haben!!! :ok:
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    • Auf Bärenjagd

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      Nein, es geht hier nicht um "Problembären" in bajuwarischen Forsten, sondern um Teddies (nicht nur) in norwegischen Fenstern :bear:

      "Da! Ein großer Teddy!" ruft die vierjährige Emma und zeigt in die Richtung, damit ihr ein Jahr jüngerer lillebror Magnus ihn auch sieht.
      "Wow!" ist die Reaktion des jungen Mannes.

      Die Geschwister aus Haugesund sind Teil einer stetig wachsenden Jagdgemeinschaft, die Spaß macht und niemandem wehtut ^^ Neben den Regenbögenbildern und den Balkonkonzerten weitet sich nun eben die "Bärenjagd" aus. Menschen setzen ihren Zottelfreund gut sichtbar in ihr Fenster, und wenn es kein Bär ist, dann eben auch einen Elefant, ein Kaninchen oder einen Elch. Alle diese Kuscheltiere sind ja Symbole für Liebe und Zuneigung und werden als solche auch ohne Worte erkannt und wahrgenommen ^^ Es sei, so der Psychologe Peder Kjøs, eine zutiefst menschlische Verhaltensweise, einander in Krisenzeiten Zeichen der Hoffnung und der Zuneigung zu senden :thumbup:

      Für Emma und Magnus ist es einfach nur Spaß, Kuscheltiere zu suchen. Fünf haben sie schon gefunden, und obwohl es regnet, wollen sie erst wieder ins Haus, wenn sie mindestens zehn Plüschis gefunden haben. "So müssen wir uns nicht langweilen," sagt Emma, "denn Langweile ist gar nicht lustig!" ||

      Aber wenn wir alle unsere Lieblinge in die Fenster stellen, dann langweilen sich Emma, Magnus und ganz viele andere nicht - und später werden sie nicht von der Krise sprechen, sondern von der Teddyzeit :thumbup: Und das :thumbdown: Stinkvirus, dessen Name in diesem Beitrag nicht einmal vorkommt :thumbdown: ist dann die ultimative Niederlage für Dich! Dein sinnleeres, dümmliches Streben führt am Ende doch nur zu neuen Abenteuern - und die Kinder sind ganz vorne dabei, Dir so richtig eine reinzuzwiebeln!!!! :dance:
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    • Fit bleiben!

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      Wir wollen ja alle gut aussehen und flott zuwege sein, wenn es vorüber ist. Dem Einen reichen 25 Runden vor dem Haus (vgl. #1), bei Anderen darf es auch gerne etwas mehr sein ;) Bloß was soll man tun? Nicht immer scheint die Sonne - und wenn es auch noch saut, machen Walking, Jogging und so fort auch keinen richtigen Spaß mehr. Außerdem fängt man sich bloß eine Erkältung ein und gehört dann in den Kreis der Verdächtigen =O Und die Muckibuden haben ja auch zu...

      Aber eines dürfte ja inzwischen Jeder in rauen Mengen zu Hause gebunkert haben: das gute, alte KLOPAPIER :8o:

      Und diesen Umstand hat sich Yngvar Andersen zunutze gemacht und ein Klopapier-Zirkeltraining für die eigenen vier Wände entwickelt :thumbup: Zu irgendwas müssen die sauer erhamsterten Rollen ja auch gut sein :mosking:

      In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren ;)

      Und Dir :thumbdown: Krüppelvirus :thumbdown: gelingt es wieder einmal nicht, uns zu brechen - vielmehr werden wir fitter und fitter und fitter, während Du plump und rund bleibst und andauern eine verbraten bekommst :imsohappy:
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