Nimm mich mit Kapitän.....nach Nord-Finnland ins Eis - mit der MS Tavastland vom 28.2. bis 06.03.2020

    • 2020
    • Oh, bei so einer Reise wäre ich auch dabei! Freue mich wie es weitergeht!
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !


    • Danke für den Bericht, ich überlege auch schon lange mal mit einem Frachtschiff zu fahren. Bin gespannt wie es weitergeht.
      :lofoten2:
      Gruß
      Jürgen

      Kong Harald 2013 BGO-KKN
      Richard With 2015 BGO-KKN-BGO
      MS Lofoten 2017 BGO-KKN-BGO
      MS Lofoten 2019 BGO-KKN-BGO
    • Sonntag, 1.3.2020

      Entschleunigung pur!

      Bei dem Blick aufs Wasser konnte man so richtig abschalten. Mein Handy hatte ich bewusst ausgeschaltet. Am Sonntag war der Tagesablauf etwas anders. Es gab nur zwei Mahlzeiten. Frühstück um 10:00 Uhr und so konnten wir einmal etwas länger schlafen. Gegen 08:00 Uhr blickte ich das erste Mal aus dem Fenster. Ich konnte den Leuchtturm „Understens fyr„ erkennen, allerdings nur sehr schwach, denn es war etwas diesig.

      Das Frühstück ließ keine Wünsche offen. Heute gab es zusätzlich noch Spiegeleier mit Speck. Der schwedische Koch hatte auch noch leckere Plunderteilchen gebacken, die lauwarm bereit standen.

      Mit unserem Mitreisenden haben wir uns sehr gut verstanden und nach dem Frühstück waren wir drei dann zusammen auf der Brücke. Dort habe wir sehr viele und interessante Informationen erfahren. Die Crew-Mitglieder waren alle sehr freundlich.

      Um 15:30 Uhr gab es dann unsere zweite und letzte Mahlzeit für den heutigen Tag; Toast mit Lachs, Hähnchenspieß mit Pommes und Salat. Zum Nachtisch gab es Pannacotta.
      Die Außentemperatur lag bei 0 Grad und leichter Schneeregen hatte eingesetzt. An Deck wollten wir bei diesem Wetter nicht, daher ging es wieder auf die Brücke. Der 2. Offizier hatte Dienst. Er war total nett und hat uns unsere Fragen mit großer Begeisterung beantwortet. Dann kam der Kapitän dazu. Er hat uns die Eiskarte gezeigt und hat sich viel Zeit für uns genommen. In der kommenden Nacht sollten wir die Eisgrenze erreichen.

    • Liebe Senja,
      dein Bericht ist super - und er lenkt hoffentlich ein bisschen vom aktuellen Thema Nr. 1 ab.
      Ich freue mich sehr auf den nächsten "Happen"
      viele Grüße aus Hamburg - esbat
      viele Grüße aus der schönsten Stadt - esbat

      Millionen träumen von der Unsterblichkeit - und wissen nichts mit dem Sonntagnachmittag anzufangen
      (Susan Ertz)
    • Montag, 2.3.2020

      Die Nacht war ruhig. Beim morgendlichem Blick aus dem Fenster sah ich eine kleine Eisschicht, die sich auf dem Wasser gebildet hatte. Innerhalb kurzer Zeit wurde es

      immer mehr.

      Nach dem Frühstück sind wir erst mal auf die Brücke gegangen. Der Lotse kam um 08:30 Uhr an Bord. Diese spektakuläre Aktion konnten wir von der Nock aus

      mitverfolgen.

      Der Eisbrecher „Otso“ wartete schon auf uns und ab ca. 09:00 Uhr fuhr er vor uns her. Auf diesen Moment hatten wir uns ja schon so lange im Vorfeld gefreut.



      Pünktlich hatten wir den Hafen von Oulu so gegen 12:00 Uhr erreicht.

      Schnell noch das Mittagsessen und dann wollten Uwe, Eibo und ich nach Oulu, der nördlichsten Großstadt Europas. Der Kapitän hatte uns ein Taxi bestellt, welches um 13:00 Uhr am Kai stand. Die Fahrt dauerte 15 Minuten. Wir verabredeten uns gleich mit dem Taxifahrer, denn er sollte uns gegen 16:00 Uhr wieder zum Schiff bringen. Als erstes waren wir im Touristenbüro, um uns einen kleinen Stadtplan zu besorgen. Dann ging es zur Markthalle „Kauppahlli“, die allerdings leider renoviert wurde und daher geschlossen war. Eben noch schnell den kleinen dicken Polizisten „Toripolliisi“, das nette Denkmal vom Marktplatz, besucht und dann sind wir auch schon weiter gelaufen.


      Der Weg führte uns zum Dom von Oulu. Leider war er verschlossen und wir konnten ihn nicht besichtigen.

      Den Wasserturm, den uns die nette Dame aus dem Touristenbüro empfohlen hatte, erwies sich als guter Tipp. Von ganz oben hatten wir einen schönen Rundblick über die Stadt. Im Eintrittspreis von 4 Euro war sogar eine kleine Führung inbegriffen.




      Danach bummelten wir langsam zurück. Ein nettes Café lag auf unserem Weg. Dort kehrten wir auf einen leckeren Kaffee ein und für mich gab es noch ein finnisches

      Gebäck.

      Nun wurde es Zeit, denn wir wollten den Taxifahrer ja nicht warten lassen.
      Zurück auf dem Schiff gab es schon bald Abendessen. Wie immer sehr lecker. Der Kapitän nannte uns die Abfahrtzeit. Um 20:00 Uhr legten wir ab. Auf nach Kemi, wo

      das Eis noch einmal viel stärker sein sollte.

      Um Mitternacht hatten wir Kemi erreicht. Das Anlegemanöver hatte etwas länger gedauert, da im Hafen viel dickes Eis war. Ein Schlepper versuchte das Eis etwas aufzubrechen. Es sah aus wie "Ballett auf dem Eis". Gegen 01:30 Uhr lagen wir dann endlich fest.
    • Schöne Bilder vom Meer "on the rocks" - also mit viel Eis ... ;)
      Die Bilder aus Oulu stehen dem aber nicht nach ... :8o:
      Michas Bilder vom Inneren der Kauppahalli / Markthalle erinnern mich an die Feskekörka / Fischkirche genannte Markthalle in Göteborg. :)
      Schade, dass sie bei Euch nicht offen war. :(
      <3 lig hilsen
      Bernhard