Corona-Virus in Norwegen und weltweit

    • Es scheint so, als hätte Corona auch positive Folgen. Jedenfalls plant die Deutsche Bahn die Rückkehr zu den Wagen mit Abteilen, statt dieser hässlichen Großraumwagen. :thumbsup:
      Da kommen gleich viele schöne Erinnerungen an die früheren Reisen in den gemütlichen 6er-Abteilen auf. :thumbup:
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Für mich sind die Abteile der Albtraum schlechthin - immer das Gebabbel fremder Leute zu hören. Ich liebe die "Flugzeugbestuhlung", finde da ist man viel mehr für sich. Diese Abteile sind mit der Grund, warum ich eigentlich Zugfahren hasse 8| Wobei es ja gebessert hat, seit man akkustische Spamfilter - sprich Kopfhörer und Musik dabei hat :whistling:
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Also was die Geräuschkulisse angeht, sind die Großraumwagen doch viel nerviger. Ständig muss man sich die Telefonate von irgendwelchen anderen Leuten anhören, ob man will oder nicht (und das Gebabbel finde ich wesentlich nervtötender). In den kleinen Abteilen hatte man dagegen immer mal wieder nette Mitreisende mit denen man sich ganz normal unterhalten konnte, nicht so unpersönlich wie im Großraumwagen. Für mich sind Großraumwagen genauso unangenehm wie Großraumbüros.
      In den Abteilen gab es wenigstens noch menschliche Kontakte und wie wichtig die sind, sehen wir gerade jetzt in der schwierigen Zeit.
      Mal ganz abgesehen davon, dass es in den Großraumwagen kaum noch Möglichkeiten gibt, große Gepäckstücke zu verstauen. Da passt meist nur noch eine Notebooktasche ins Gepäckgitter.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Ich muß grad lachen :yeah: Genau die Diskussion hatte ich neulich auch, mit genau den selben Aussagen. Persönlich finde ich, es kommt drauf an ob ich in einer größeren Gruppe unterwegs bin oder alleine.
      Im ersten Fall ist ein Abteil praktischer, weil man zusammensitzen und auch mal Sitze tauschen kann.
      Ich erinnere mich noch mit Grauen an meine beiden letzten Fahrten in ICE Abteilen. Einmal war ich alleine unterwegs, es gab nur noch ein Raucherabteil welches ich mir mit weiteren drei Erwachsenen, drei Kindern und einem kleinen Hund teilen durfte. Zu allem Übel bestand auch noch eine Mitreisende auf ihrem Recht Rauchen zu dürfen :arghs: (ist also schon länger her)
      Beim zweiten Mal waren wir zu dritt, das Abteil voll und so eng, man konnte seine Beine nie komplett ausstrecken, selbst im Sitzen mußte man aufpassen nicht mit den Knien an die des Gegenübers zu stoßen. Nicht mal zum Fenster rausschauen ging, auch nicht beim Füße vertreten auf dem Gang, da die Fenster dort so niedrig angebracht waren.
      Und das auf einer neunstündigen Fahrt :tot:

      Großraum in der 2. Klasse macht auch nicht wirklich Spaß, zu viel Gewimmel und Krach.
      Für mich alleine privat also nur noch Einzelplatz in der ersten Klasse, zu 99 % sind die Reisen im Voraus geplant und daher mit Supersparpreis recht günstig.
      Liebe Grüße aus dem tiefsten Südwesten

      [/url]
    • alcudia wrote:

      Für mich alleine privat also nur noch Einzelplatz in der ersten Klasse


      Ich hatte meine letzten Bahnreisen auch im Großraum erster Klasse gemacht und es war der Horror. Nur ganz wichtige Bürofuzzis, die ständig laut telefonierten und auf ihren Laptops rumhämmerten. Nein, das brauche ich wirklich nicht. Meinen großen Reisekoffer musste ich gut 10 m hinter mir zwischen zwei Sitze klemmen, da er sonst nirgendwo hinpasste.
      Die schönen kleinen Abteile sind da viel angenehmer. Zumal ich in den Großraumwagen immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass die Luft darin zum K**zen war und man im Gegensatz zu den Abteilen kein Fenster öffnen kann. Im Winter ist es dann entweder glühend heiß im Großraum oder eiskalt, da die Heizungen eigentlich nie funktionierten. :thumbdown:
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Ein kleiner Beitrag zum Thema Großraumwagen:
      "Darf man fremden Leuten eigentlich Fragen stellen, nachdem sie im Zug telefoniert haben und einem noch etwas unklar ist?" ;) ?( ;)

      Es gibt doch auch Ruhebereiche. Die buche ich meistens, und es ist dort wirklich ruhig.

      Viele Grüße
      omlia :)

      Reiseberichte im Profil
    • Oh je, das ist natürlich keine schöne Erfahrung.
      Da habe ich wohl Glück gehabt bisher, versuche auch immer einen Ruhewagen zu erwischen. Vielleicht liegt's auch an der Strecke, bei mir immer ab Basel und meist der frühstmögliche Zug nach Hamburg.
      So früh halten die Bürofuzzis sich oft noch zurück und steigen dann überwiegend in Frankfurt wieder aus (außerdem sind es überwiegend Schweizer und die sind wesentlich rücksichtsvollere Mitreisende ;) )

      Das mit dem Gepäck ist ein Riesenproblem, da sollte sich die Bahn dringend was einfallen lassen. Man kann doch nicht immer den Koffer separat verschicken.
      Liebe Grüße aus dem tiefsten Südwesten

      [/url]
    • omlia wrote:

      Es gibt doch auch Ruhebereiche. Die buche ich meistens, und es ist dort wirklich ruhig.


      Hatte ich auch, aber daran hält sich so gut wie keiner. :thumbdown:

      Für mich war die Einführung der Großraumwagen und die ungemütliche bis nervige Atmosphäre darin ein Grund nur noch mit dem Auto anzureisen.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Also ich bin auch lieber immer Abteil gefahren (schon als es noch Reichsbahn war :whistling: ), da gibt es ja auch welche die als Ruhebereich ausgelegt sind und wenn man einen Platz an der Türseite nimmt hat man sogar noch extra 30cm luft zum neben Sitz incl. Ablage... :8o: Man hat so auch den Blick aus den Fenstern zu beiden Seiten, naja und wenn mal einer genervt hat oder eine anstrengende Teppichratte dabei war hat meisten ein entsprechender Blick genügt... X( ^^
      Und beim Gepäck hat @Jobo völlig recht, da passt in so ein Abteil ganz schön was rein... :thumbup:
      MfG von der Ostsee, Micha. :gr-cool:

    • alcudia wrote:

      Für mich alleine privat also nur noch Einzelplatz in der ersten Klasse, zu 99 % sind die Reisen im Voraus geplant und daher mit Supersparpreis recht günstig.

      Mache ich auch so - ich bin in Zügen immer alleine unterwegs und unterhalte mich, obwohl ich sonst eigentlich ein kommunikativer Mensch bin, in Zügen ungern mit fremden Menschen. Im Grossen und Ganzen vermeide ich es aber, Zug zu fahren.
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

      Reiseberichte siehe Profil !

    • Geir Martinussen reiste mit seinem 74-jährigen Vater Reinulf Martinussen nach Tromsø, sie benutzten das Hurtigruten Schiff. Der Vater sollte am Universitätsklinikum an einer gerissenen Netzhaut am Auge operiert werden. Die Operation verlief am nächsten Tag wie geplant, aber als die beiden nach Bodø zurückkehren wollen begannen die Probleme. Am 21. März verhängte Hurtigruten neue Coronarbeschränkungen. Dies bedeutet, dass Personen nicht länger als 24 Stunden an Bord sein dürfen, von Tromsø nach Bodø dauert es 25 Stunden. Geir Martinussen versuchte die Situation zu klären, aber es gab keine Möglichkeit eine Ausnahme von den strengen Regeln zu machen.
      Aufgrund der Operation konnten sie nicht fliegen, deswegen war es das einfachste mit den Hurtigruten... eigentlich.
      Nun mußte eine Lösung her. "Wir dachten wenn wir in Svolvær aussteigen würden, könnten wir den Bus nach Stamsund nehmen und wieder einsteigen. Dann sind wir ein paar Stunden vom Schiff und sind weg von dieser "magischen Zahl" Aber Hurtigruten habe nicht zugestimmt", sagt er resigniert.

      Die Geschichte endete damit, dass sie in Stamsund vom Schiff stiegen. Sich einen Mietwagen nahmen, dann fuhren sie nach Leknes, um die Nacht im Hotel zu verbringen. Die Reise ging weiter nach Moskenes, wo sie um 07 Uhr morgens die Fähre nahmen und weiter nach Bodø .
      "Es wurde furchtbar umständlich. Mein Vater ist nicht in guter Verfassung und ein Mann von fast 74 Jahren. Ich denke, sie können Ausnahmen machen, wenn es unbedingt notwendig ist. Hier war es medizinisch notwendig" sagt Geir Martinussen. Die zusätzlichen Kosten für Mietwagen und Hotel werden von der Krankenversicherung übernommen.

      Tarjei Kramviken ist Pressekontakt bei Hurtigruten und sagt, er verstehe, dass sie lieber die gesamte Reise mit Hurtigruten gemacht hätten. Trotzdem hat die anhaltende Pandemie sie ausnahmslos zu strengeren Regeln gezwungen. Die Maßnahmen dauern zunächst bis zum 11. April.
      Nordlicht :flower:

    • Dann schauen wir mal, ob das Impfen allein reicht, bzw. wie lange es dauert, bis die Impfungen ihre volle Wirkung entfalten (der ja ggf. "nur" in einem leichteren Verlauf besteht).
      Gerade als ich diesen Thread anschaue, ruft mir meine GöGa zu, dass ihre Freundin einen positiven PCR Test hat. Sie wurde vor einem Monat mit Astrazeneca erstgeimpft.
      Und bei Argentiniens Präsident (2x Sputnik V) fiel der Schnelltest gestern positiv aus : t-online.de/nachrichten/auslan…trotz-voller-impfung.html
      [Zieht ein leichterer Verlauf eigentlich auch ein geringeres Risiko von Spätfolgen nach sich? Bis jetzt mache ich mir wenig Gedanken um all das, aber wenn's dann so in der Nähe einschlägt...]
    • @DuC , das kann denke ich noch niemand beantworten, aber wahrscheinlich kommt es darauf an, wieviel Immunantwort der Körper auf die Impfung schon entwickelt hat und wie sehr das Virus mutiert ist.
      Ich bin zwar keine Fachfrau aber immer wenn ich arbeiten darf, spreche ich natürlich mit meinen Kunden und Kundinnen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen und habe mir, nachdem ich auch über die spanische Grippe gelesen habe, mir meine eigenen Gedanken gemacht.

      Leider, scheint es so zu sein, dass dieses Virus gekommen ist um zu bleiben und wir lernen müssen damit zu leben.
      Man kann zwar alles zusperren um es nicht eskalieren zu lassen, aber sobald man wieder zur Normalität übergeht steigen die Zahlen der Infizierten von Tag zu Tag. Ich denke es ist wie mit dem Grippevirus mit dem wir seit vielen Jahrzehnten leben und damit ist jeder von uns schon einmal damit in Berührung gekommen, aber wenn die Viruslast sehr hoch ist, unser Immunsystem gerade einmal schwach ist oder das Virus krass mutiert kann es uns trotzdem voll erwischen.
      Einerseits ist es ja toll, dass die Wissenschaft nicht einmal ein Jahr gebraucht hat um einen Impfstoff zu entwickeln, andererseits wird noch viel nachjustiert werden müssen. Ich denke wir werden uns wahrscheinlich noch öfter nachimpfen lassen müssen, aber letztlich wird es darauf hinauslaufen, dass jeder Mensch sei es durch Erkrankung oder Impfung mit dem Virus in Kontakt kommen wird.

      Liebe Grüße, Kamilla

      Post was edited 1 time, last by “KamillaS” ().