mit 101 auf die Lofoten.... (BKT: 18. - 28.2.2020)

    • B-K-T
    • @blancanieves wir haben zum Beispiel @Gaston eine ganze Woche gesucht und umgekehrt. Wir hatten alle damit großen Spaß und man geht auch viel offener auf andere Mitreisende zu. Nachlesen kannst du das gerne auf unserer Reise vom 1.2.20 -12.2.20 auf der Vesteralen.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall eine wunderschöne Anreise und eine tolle Reise mit der Polarlys
    • blancanieves wrote:

      Am 10.03. geht es los mit der MS Polarlys.

      @blancanieves
      Ich war wie elektrisiert, als ich den obigen Satz las :) . Ich freue mich auf das Treffen auf "unsrer" Polarlys. Es ist unsere Fünfte HR-Reise mit der Polarlys. Bis auf die erste Reise im Sommer 2015 kannst du meine Reiseberichte in meinem Profil finden. Vor allem die, von der ersten Winterreise im Februar 2017, die sich zu einer Wintertraumreise entwickelte und der Grund für die jetzige zweite Winterreise ist. Inzwischen schreibe ich auch Live-Reiseberichte und werde es diesmal auch wieder versuchen. Ich bin sicher, wir werden uns recht bald auf dem Schiff outen und nicht erst umeinander herumschleichen und lange raten. Das machen wir dann aber auf dem Schiff, natürlich nur, wenn du magst! Ich werde dann sicher-vielleicht du auch-davon im Forum berichten. :)
      Wir fahren schon an Freitag hier los bis Kiel, dann mit ColorLine-Oslo-Bergenbahn-Bergen- MS Polarlys Bergen / Kirkenes /Trondheim- Dovrebahn-Oslo und retour wie hin.
      Das war jetzt ein bißchen :sot: in diesem Thread aber bald gibt es einen eigenen live Thread über "unsere" Reise.
      Liebe Grüße von Trollebo
    • Erst einmal entschuldige ich mich bei @Oskar_47, dass ich den Thread „gekapert“habe.

      @blancanieves Kein Problem, ich habe Dich ja auch hergelockt :)

      Nochmal kurz zum Konzert:
      Zum Klatschen beim Konzert habe ich heute bei der Elbphilharmonie ein lustiges Bild gefunden: klick (ein wenig nach unten blättern)

      Noch ein Nachtrag zum gestrigen Konzertbesuch, die Brücke:

      Weiter geht es mit den letzten Tagen unserer Reise:

      Tag 9 / 26.2.2020

      Wir geniessen die Tage an Bord, lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen und es uns gut gehen. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich mehr auf "hab acht" sein müsste, dass ich ein tolles (Foto-) Motiv verpasse, aber nein, ich bin endlich zur Ruhe gekommen und fühle mich auf dem "Kutter" (wie mein Bruder sagte ;) ) einfach nur wohl.
      Kurz vor Stokmarknes kämpft sich die Sonne durch die Wolkendecke.

      In Stokmarknes laufen wir einfach nur ein wenig durch den Ort und machen einen Abstecher zum Supermarkt.
      Die Finnmarken ist bereits gut umbaut und lässt kaum Blicke zu.

      Wie immer idyllische Häuschen am Ufer

      Am Nachmittag, als wir den (relativ) engen Raftsund durchqueren und auch einen Stopp vor der Einfahrt zum Trollfjord einlegen muss ich dann aber doch nach draussen. So lange man sich im Windschatten aufhält ist es von der Temperatur auch sehr angenehm, im Wind wird es aber sofort eisekalt.
      Ein "Trollgetränk" gab es vorher natürlich auch, das Getränk (für uns in der alkoholfreien Variante) und die hübschen Becher haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
      In den Trollfjord durften wir wegen Lawinengefahr nicht hineinfahren, aber allein die enge Einfahrt sah interessant aus.

      Dies ist zwar nicht die Eingang zum Trollfjord (nur wenige 100m weiter), aber mich fasziniert die abgeschiedene Lage dieses Häuschens.

      Am Abend gibt es sogar noch Polarlichtalarm (danke an die Mitreisenden fürs Bescheid sagen!), aber ich hatte nur das Handy griffbereit und habe bei dem Geschaukel nur wenig Grün abgelichtet bekommen. Ich habe es dann noch mit der 'richtigen' Kamera versucht, aber da wurde es dann auch schon (noch) schwächer und ich hatte die Kamera auch nicht für Polarlichtbilder vorbereitet und es nur mit Automatik und langer Belichtung probiert.
      Gesehen haben wir (also mein Mann und ich) eigentlich nur graue Schleier, auf meinem Handy habe ich ein paar Bilder mit ein wenig grün hinbekommen.


      Tag 10 / 27.2.2020
      Unser letzter vollständiger Tag auf der MS Lofoten.... Mein Mann ist heute recht schnell auf den Beinen, schaut aus dem 'Fenster' und meint; "Die Sonne scheint, es ist schön!"
      Hm... dann müsste man ja den morgen auf die Kamera bannen.... :"dann nimm Dir die Kamera, geh raus und fotografiere doch ein wenig..." (hahaha, wenn ich mir jetzt die Bilder anschaue, stelle ich fest, dass er auch schiefe Bild kann, bei denen das Meer ausläuft :P )

      Er wagt auch einen Blick in Richtung Maschine.

      Die Überquerung des Polarkreises verbringen wir beim Frühstück und ich kann den Globus nicht nochmal fotografieren. Später nehmen wir an der Lebertran-Polarkreis-Zeremonie teil. Ich finde, das Zeug hat durchaus Fischgeschmack im Abgang, andere meinen, dass es einfach nur nach Rapsöl schmeckt. Nachgeschmack bleibt bei mir nicht und ich freue mich über die beiden Löffel.

      Wenn ich mich recht erinner, können wir in Sandnessjøen wegen dem Wind nicht anlegen. Also geht es direkt weiter nach Brønnøysund , vorbei an den sieben Schwestern.

      Am Nachmittag in Brønnøysund weht noch immer ein kalter Wind, aber es ist sonnig und ein grandioses Licht. Vor allem kurz vor der Abfahrt wird die Lichtstimmung immer "goldener".



      Und ein letztes mal die alte Lady

      Am Abend gibt es das Abschiedsmenü mit einem (halben) Glas Sekt als Aperitif. Die Crew sitzt am Nachbartisch, inklusive Frau und sehr süssem Kind des Chefmechanikers (ich glaube, dass er in der Funktion war).
      Das Essen war wieder sehr lecker.


      Tag 11 / 28.2.2020
      Heute heisst es Abschied nehmen. Wir stehen rechtzeitig auf, packen unsere Sachen zusammen und bringen die Koffer nach oben ins Gepäckfach. Dann gibt es ein letztes Mal Frühstück und wir verabschieden uns von unserer Lieblingsservicekraft.
      Als ich vorm Restaurant meine Schuhe wechsel, sitzt dort die Hotelmanagerin (die grad den Ausgang 'bewacht' und die Leute ein- und auscheckt) und ich spreche sie auf die Zukunft der Lofoten an, aber sie weiss noch nichts, bzw. bestätigt die Nachrichten, die auch hier im Forum schon zu lesen waren: Kurzreisen an Norwegens Küste, Spitsbergen. Sie bedauert auch, dass sie nicht mehr weiss, weil viele Gäste nachfragen und es ja auch Werbung wäre, wenn man da schon näheres sagen könnte.

      Wir haben noch viel Zeit in Trondheim , also schliessen wir unser Gepäck am Bahnhof ins Gepäckfach für 80,- NOK (mit Karte bezahlt, hat wunderbar geklappt) und ziehen los. Erst gehen wir in die Frauenkirche, dort wird das angebotene Frühstück von einigen Menschen angenommen. In einigen Kirchen gab es Tische/Stühle im Eingangbereich und Kaffee/Kuchen standen zur Verfügung.

      Dann ein Kaffee und in den Nidarosdom. Kaum drinne, meinte ich, dass es jetzt nur fehlen würde, das auch die Orgel erklingt. Und schon kamen die Töne. Später konnten wir mit der Organistin noch reden, sie hatte für eine anstehende Messe geprobt und hat nicht nur die Steinmeyer Orgel erklingen lassen, sondern auch die neuere Torkildsen Orgel. Die Barock Orgel hat sie aber leider nicht auch noch angespielt.

      Ein Fazit hebe ich mir noch auf.
    • Lieber @Oskar_47 noch einmal ganz lieben Dank für Deinen Reisebericht! Es hat großen Spaß gemacht mit zu reisen. Mit jedem Bericht steigt die Vorfreude, falls das noch möglich ist. :girl-dance:
      Der Link zur Gebrauchsanweisung für Konzertbesucher der Elbphilharmonie ist ebenfalls ganz wunderbar! :imsohappy: Die Graphik am Schluss ist herrlich :laugh1: und die Aussage des berühmten Klarinettisten trifft es auf den Punkt:
      "Musik beginnt nicht mit dem ersten Ton, sondern mit der Stille davor. Und sie endet nicht mit dem letzten Ton, sondern mit dem Klang der Stille danach."

      Dazu passt auch einer der magischen Orte bzw. Momente der Reise. Im Schwarzsund, kurz vor dem Eingang zum Trollfjord liegt das von Dir gezeigte einsame Haus mit ein paar Schuppen. Alle anderen Hurtigrutenschiffe fahren um die nächste Insel herum zum Trollfjord . Nur die MS Lofoten gleitet durch diesen kleinen, schmalen Sund und nur so kommt man so nah an diesem Idyll vorbei. Für mich ein weiterer magischer Moment! Ich versuche, ein Bild vom April 2019 einzufügen. Im Hintergrund sieht man den Eingang des Trollfjords.
      Images
      • DSC_0357 a.jpg

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    • Nugget wrote:

      "Musik beginnt nicht mit dem ersten Ton, sondern mit der Stille davor. Und sie endet nicht mit dem letzten Ton, sondern mit dem Klang der Stille danach."


      Sehr treffende Aussage. Ich hatte bei manchen Konzertbesuchen auch den Eindruck, dass der Veranstalter einen "Vorklatscher" engagiert hatte, denn dem breiten Publikum ist ja nicht immer bekannt, wann Schluss ist. :)

      Lupo