Hotelschiff Lofoten (15.01.-01.02.2020)

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      Wie alles begann... oder Prolog... oder so....

      2018 - in diesem Jahr war ich ja auf der Hurtigruten / Bustour und im Februar 2019 war Grönland geplant. Im Hiinterkopf schwebte, für 2020 nochmal eine Tour mit der Lofoten zu machen, aber eigentlich machte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken für das übernächste Jahr. Im Oktober recherchierte ich etwas auf der Hurtigrutenseite - ich weiss nicht mehr, ob fürs Forum hier oder ob für meine Hurtigruten-Facebookseite - wie auch immer, ich stolperte dabei über die berühmt-berüchtigte Einzelkabine 305 auf der Lofoten, und dass sie auf der Tour 16. Januar 2020 noch frei sei. Sie zwar zu dem Zeitpunkt über Wochen fest in Forumshand. Kurz gecheckt und gebucht! Und zwar auf der norwegischen Seite, da es einiges preiswerter war (leider habe ich mir die Differenz zu dem Zeitpunkt nicht notiert...). Viel später kamen dann die Flüge (mit SAS) und Hotels dazu.

      Der Beginn der weiteren Story kommt euch vermutlich vom Livebericht bekannt vor, ich fasse es aber nochmal zusammen, wenn später Neufories hier lesen. Und für die folgenden Tage hatte ich ja im Livebericht meinen Ghostwriter... ;)

      Mittwoch, 15.01.2020

      Um 0830 bringt mich GöGa zum Flugplatz. Drop off und Security gehen schnell, so dass ich erst mal einen Kaffee trinken gehen. Als Wetterfee des Forums ist mir klar - ob es die LOFOTEN bis Bergen schafft ist fraglich. So schaute ich öfters ins Internet auf ruteendringer und Forum und checke die Lage Aber nach zehn Jahre Forum und neun Hurtigreisen ist man ja gut vernetzt und gegen 0900 bekomme ich dann auch eine Whatsapp, es sei noch nicht offiziell, aber das Schiff bleibt in Trondheim . Eine weitere Stunde später ist es dann auch öffentlich und offiziell. Da das Schiff in Bergen am Donnerstag starten soll, in Trondheim aber erst am Samstag, kann man sich also erst mal ruhig zurücklehnen und abwarten.

      Abflug pünktlich um 1025. Die Dame an Drop off sagte mir schon, dass ich das Gepäck neu einchecken muss, da ich Lufthansa fliege (Ticket SAS). In Oslo wiederum findet man keine Infotafel und nichts. Kennt man den Flughafen nicht, ist man ziemlich unsicher. In Bergen nehme ich den Flybussen, da er mich ja fast vor das Hotel (Scandic Byparken) bringt. Es schüttet und ich bin froh, nicht die preiswertere Tram genommen zu haben. Das sind zwar zum Hotel knapp 300m, aber ich und mein Gepäck wären pitschnass geworden.

      Ich mache es mir etwas im Zimmer gemütlich und will gegen 1800 zum Essen. Da es aber schüttet gehe ich nur ins naheliegende Fridays - das Essen war allerdings nicht der Brüller. Immer wieder schaue ich mal in die Emails, ob es von HR etwas Neues gibt.

      Nach dem Essen spaziere ich zum Anleger, vielleicht erfahre ich da etwas. Die frische Luft tut gut, es regnet nicht mehr. Im Terminal ist der check-in schon geschlossen, wer später kommt muss direkt auf dem Schiff einchecken. So gehe ich zurück zum Hotel, inzwischen schüttet es wieder. Übers Forum habe ich Kontakt mit @DuC Es stellt sich heraus, er ist in derselben Lage wie ich, Selbstanreise und über Norwegen gebucht. Wir tauschen Handynummern, so dass wir telefonieren und whatsappen können. Er erzählt, dass deutsche Mitreisende, die über Deutschland gebucht haben, schon am Nachmittag informiert wurden. Nach 2200 kommt aber die Mail, erst auf norwegisch bei @DuC, zehn Minuten später lustigerweise auf deutsch zu mir. Wir übernachten am nächsten Tag im Comforthotel am Flughafen und fliegen um 0700 früh mit Norwegian nach Trondheim .
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
      Jan13 LO B-Alta ~ Feb14 KH B-K ~ Jan16 LO B-K-B ~ Feb18 LO B-K ~ Jan20 LO B (T)-Alta-B

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    • Donnerstag, 16.01.2020


      Nach dem Frühstück bleibe ich im Zimmer und erledige am Laptop einige Büroarbeiten, die noch liegen geblieben sind. Um 1200 checke ich aus, stelle das Gepäck ein und spaziere Bryggen entlang nach Skuteviken, ein Teil von Bergen , wo ich seltsamerweise noch nie war.

















      Im Hafen fand eine Rettungsübung statt



      Die STATSRAAD LEHMKUHL war nicht zu Hause, wurde aber von der ANTIGUA vertreten


      Mit dem warmen Mantel und den Stiefel ist mir bei sagenhaften 8° zu warm und bis ich zurück bin am Torget, bin ich ziemlich kaputt, durstig und lustlos. So gehe ich zu Egon‘s, bestelle mir ein grosses Ringnes und lese etwas. Dann zum Hotel Gepäck holen. Diesmal möchte ich mit der Bybanen fahren, zumal die Haltestellen vom Flybussen verlegt ist wegen Bauarbeiten. Am Ticketautomaten habe ich ziemlich Probleme, mich zurecht zu finden (kann man nicht einfach den Flughafen auf eine Taste legen? Gehört der zu Innenstadt!?). Für 39 NOK fahre ich dann zum Flughafen. Ist zwar ein Bier preiswerter wie der Flybussen, ist aber ein ziemliches Gezockel, das Bähnli ist fast 45 Minuten unterwegs. Kurz nach 1800 bin ich im Hotel. Es gibt ein Buffet nur für HR-Gäste. Bald kommt auch @DuC und wir unterhalten uns noch längere Zeit. Gegen 2300 gehe ich schlafen.
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    • Freitag, 17.01.2020

      Drei Minuten bevor der Wecker klingelt – um 0500 – wache ich auf. 0525 bin ich an der Rezeption, wo ich @DuC treffe und wir gehen die wenigen Meter zum Terminal. Alles geht automatisch, aber wie vorausgesehen, meckert der Automat, mein Koffer sei zu schwer. Bei LH/SAS darf man ja 23kg mitnehmen, so dass ich mein 3kg schweres, grosses Stativ einpackte. Bei Norwegian darf man nur 20kg mitnehmen. Also zum Schalter, die freundliche Dame meint 1,3kg liege noch im Toleranzbereich, zumal sie ja Verständniss für die Umbuchung habe. Ein zweiter Schwung Passagiere soll um 0900 mit SAS nachkommen.

      Wir sind vermutlich nicht direkt über die Stad geflogen, etwas kabbelig war es aber trotzdem. Um 0745 landen wir in Trondheim , wo wir von Reiseleiter Asgeir Larsen und Hotelmanager Petter Overaa begrüsst werden und gleich unsere Check-in-Couverts bekommen. Wir holen unser Gepäck und mit dem Bus geht es zum Objekt unserer Begierde, der LOFOTEN, die am Ila Kai liegt. Ich richte mich in meiner Kabine häuslich ein und gehe dann zu dem kleinen Frühstück, das für uns noch gerichtet wurde. Trinke aber nur einen Kaffee. Den Rest vom Morgen tummle ich mich einfach etwas auf dem Schiff.

      Um 1200 gehe ich zum Essen und lege mich dann ein Stündchen aufs Ohr. Ziehe mich an und spaziere zum Rockheimmuseum im Hafen. Es hat durchaus seinen Reiz, mit Ila mal eine andere Umgebung zu sehen.






      Ich habe nur noch wenig Zeit, das Museum schliesst um 1600. Eine halbe Stunde reicht, wenn man sich keine Videos und Filme ansieht, man könnte aber sicher Tage drin verbringen. Ein toll gestaltetes, interaktives Museum mit grossen Videoleinwänden, wo man die Musikszene der einzelnen Jahrzehnte abrufen kann. In einem Raum kann man mit Laserpointer einzelne Rockgruppen abrufen, es läuft dann ein Video ab und auf der Nebenwand gleichzeitig die Info der betreffenden Gruppe. Super gemacht auch der der Dark Metal Raum - von aussen wie eine Hütte aufgemacht, man glaubt erst gar nicht, dass man die Tür öffnen kann, innen ein gemütlicher Raum, natürlich mit vielen Plakaten der Dark Metal Szene. Vorne eine Leinwand - und ein Kassettenrecorder, wo man die jeweilige Musik einlegen kann, dann startet auch ein Video. Man muss nicht Fan der Rockmusik sein - geschweige denn von Dark Metal - aber das Museum ist wirklich sehenswert. Wer sich in der norwegischen Rockszene auskennt - und Norwegen hat viele gute Festivals - hat natürlich noch mehr davon und ist wohl hoffnungslos verloren. Ein junger Mann, der da arbeitet und mich etwas einweist, erzählt, er arbeite jetzt zwei Jahre da und hat vermutlich immer noch nicht alle Videos gesehen.





      Ich geniesse noch etwas die Blaue Stunde im Hafengebiet und spaziere dann die 2km zurück zum Schiff, diesmal nicht auf dem Spazierweg am Wasser, der stellenweise etwas vereist ist, sondern auf dem Bürgersteig der Bundestrasse. Auf dem Schiff hole ich mir erst mal einen Kaffee.





      1800 gibt es Essen für die 1. Sitzung und um 2000 Treffen mit dem Reiseleiter und Sicherheitshinweis. Den Rest vom Abend verbringe ich mit @DuC und I., einer Mitreisenden von unserem Tisch, in der Kafeteria. Wir wurden so etwas wie das Dreigestirn, oft verstärkt von einem Arbeitskollegen von @DuC , den er zufällig auf dem Schiff traf. Um Mitternacht gehe ich ins Bett.
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    • Arctica wrote:

      Wir wurden so etwas wie das Dreigestirn

      Ist das Absicht mit dem karnevalistischen Anklang? :hmm:
      In dem Fall solltest du aber noch die Zuordnung folgen lassen ;) :whistling:

      Ich weiß zwar schon, wie es weiter geht, bin aber trotzdem auf die Details und die optische Untermalung gespannt ^^

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Ich lernte auf unsere ersten Reise eine Arbeitskollegin meines Mannes kennen. War reiner Zufall, dass wir es merkten.
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    • Samstag, 18.01.2020


      Habe relativ gut geschlafen und wache um 0630 auf. Beschliesse aufzustehen, die um diese Zeit noch freie Dusche zu nutzen und zum Frühstück zu gehen.

      Nach dem Frühstück stelle ich fest, dass ich immer noch nicht ausgeschlafen haben und möchte mich nochmal ein Stündchen hinlegen, bis wir von Ila an den normalen Kai verholen. Ich bin gerade eingenickt, als schon die Durchsage kommt, dass wir bald losfahren. Nun ja, jetzt bin ich eh wieder wache, also deckfein machen und rausgehen. Genau zur richtgen Zeit, kaum bin ich draussen legen wir ab. Da wir doch recht früh sind müssen wir dann aber fast 15 Minuten warten, bis TROLLFJORD ausfährt. Es gibt ein riesiges Hupkonzert, jeder will das letzte Wort haben.







      Nach dem Anlegen spaziere ich noch etwas durch das Hafengebiet.



      Der Bus nuckelt am Strom



      Um 1200 gehe ich gleich zum Mittagessen, so dass ich um 1300 auf der Nock bin zum Auslaufen. GöGa ruft an, er stalkt uns per WebCam, sieht mich auch als kleinen Punkt auf der Cam.

      Endlich fahren wir! Nun komme ich auch zu meinem Mittagsschlaf und gehe dann an Deck, das Wetter ist leicht bewölkt und relativ warm. Beim Dunkelwerden fahren wir am Leuchtturm Kjeungskjær Fyr vorbei, kein Stokksund , es ist sowieso dunkel.





      1800 Abendessen, danach sitzen wir zu dritt – @DuC, I. und ich – in der Kafeteria. Um 2000 gehen wir zu einem Vortrag von Asgeir, sind aber nur wenige, die meisten waren schon vorher an dem Vortrag, da wurde aber der Platz knapp in der Bar.

      Zur Kreuzung mit KONG HARALD und bis Rørvik gehen wir auf die Nock, leider regnet es (was sonst? Kennt jemand Rørvik ohne Regen, Schnee oder Graupelschauer... . :whistling: ?) Danach sitzen wir noch in der Bar. Zweiter Abend und zum zweiten Mal sind wir die Letzten, das fängt ja gut an. Um 0100 ziehen wir uns zurück - wir machen zwar nicht das Licht, aber jeweils die Musik aus.
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    • Liebe Petra, nachdem ich gestern die Trollfjord verlassen und sturmgeplagt (Sturm Sabine) heute nacht heimgekommen bin, reise ich in Gedanken gerne noch mal mit dir mit. Danke für deinen noch ausführlicheren Reisebericht, den vom Schiff aus mit deinem Ghostwriter habe ich auch schon vefolgt.
    • Sonntag, 19.01.2020


      Habe schlecht geschlafen. Um 0700 gehe ich gleich frühstücken. Wir haben über eine halbe Stunde Verspätung und fahren um 0804 über den Polarkreis . Somit liege ich über eine halbe Stunde über der geschätzten Zeit. Ich bin lange an Deck, es ist recht schönes Wetter und dieser Teil ist einfach wunderschön.




      Die Polarkreiszeremonie findet ohne mich statt, ich setze mich etwas zum Lesen in die Bar. Mittagessen, in Bodø haben wir immer noch Verspätung. Da es mittlerweile etwas regnet und die Geschäfte auch zu sind, leiste ich mir erst mal meinen Mittagsschlaf (falls sich der geschätzte Leser wundert - mein Mittagsschläfchen, und sei er nur kurz, habe ich mir schon in der Schulzeit angewöhnt, bevor es zum Nachmittagsunterricht ging. Aber da ich ja ein Nachtmensch bin, brauche ich das auch). Später erzählen Mitreisende, das Ort war wie ausgestorben, also nichts verpasst. Dafür spielt eine Kindergruppe mit ihren Geigen in der Bar auf.

      Zum Auslaufen gehe ich wieder an Deck. Vom Laden her hätten wir unsere Verspätung aufgeholt (in Bodø ist ja die Wäscherei des Vertrauens von Hurtigruten), aber der Bus vom Saltstraumen kommt natürlich auch wieder verspätet zurück, so dass die halbe Stunde bleibt. Wir fahren nicht um Nyholms Skandse.




      Überquerung vom Westfjord ist etwas kabbelig, aber nicht schlimm. Abendessen und schon sind wir in Svolvær . Wir drei sind auf der Nock bei der Einfahrt und wir beschliessen, das Schiff nicht zu verlassen, es regnet etwas und der Boden sieht aus, als ober er an einigen Stellen vereist ist. Allgemein ist es aber viel zu warm, weit und breit kein Schnee, ausser ganz oben auf den Berggipfel.

      Nach Ausfahrt bleiben @DuC und ich draussen, bei Einfahrt Raftsund gehen wir aber rein, der Regen wird immer schlimmer. Wir vier machen es uns in der Bar gemütlich, mittlerweile sind keine anderen Paxe mehr zu sehen. Irgendwann stellen wir fest, dass es schon so spät ist, dass wir gleich in Stokmarknes sind, so gehen wir nochmal raus und schauen uns den Stop von Stokmarknes an. Um 0130 ziehen wir uns zurück.
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    • Montag, 20.01.2020


      In Finnsnes ist es trocken und recht warm, wir drei beschliessen aber, an Bord zu bleiben, es soll sehr glatt sein. So sehen wir auch einige Leute sehr rutschen und später erzählt mir ein Norweger (er ist auf seiner zehnten LOFOTEN-Reise), es sei wirklich nicht schön und eine Herausforderung gewesen. Schnee liegt keiner.

      Mittagessen, dann lege ich mich ein Stündchen hin. Eigentlich liebe ich die Strecke von Finnsnes nach Tromsø , aber es hat tiefe Wolken, man sieht kaum etwas. In Tromsø liegt kein Schnee, es regnet bei ca. 6° und man hüpft entweder über tiefe Pfützen oder klettert vorsichtig über dicke Eisplatten. Kurzer Spaziergang mit Besuch in einen Supermarkt, gefolgt vom Lieblingssouvenirgeschäft, wo ich mir ein Glaskerzenständerchen kaufe. Der Besuch in dem Geschäft ist ein Muss, schon oft kaufte ich mir da etwas, aber seit vielen Jahren beäuge ich die Glassachen, diesmal sollte es sein. Dann hangle ich mich vorsichtig zu Mack in die Ølhalle zu meinem Lieblingsbier, ein frisch gezapftes Nordlys (gibt es zwar auch auf dem Schiff, aber nur aus Flasche).






      Pfütze oder Eis... (auch am Zebrastreifen)


      Recht früh komme ich aufs Schiff zurück, macht nicht wirklich Spass in dem Regen. Nutze die Zeit zum Haarewaschen. Um 1800 gibt es Nordkappbuffet, schmeckt wieder ausgezeichnet. Anschliessend sitzen wir in der Bar, es gibt noch einen Vortrag von Asgeir über die LOFOTEN, Hurtigruten und die Zukunft mit Havila. So verpassen wir Skervøy und auch der NORDKAPP erweise ich heute nicht die Referenz. Später ziehen wir uns an und gehen auf die Nock, sicherheitshalber nehme ich die Kamera mit, man sieht jetzt Sterne. Irgendwann sehen wir Bug voraus einen kleinen Schein, meine Kamera sagt, der Punkt sei grün. Die Brücke gibt dann im Schiff auch Nordlichtalarm, plötzlich kommen jede Menge Paxe . Wird aber nichts mehr. Für denn einen kleinen grünen Punkt hat sich extra aufstehen und anziehen nicht gelohnt - es reicht aber, dass wir keine Reise bezahlt bekommen... :whistling: Da es jetzt etwas bumpy wird bringe ich die Kamera in die Kabine. Tummeln uns noch etwas auf der Nock und geniessen die frische Luft, bis ein Graupelschauer kommt. @DuC und I. gehen noch in die Bar, ich ziehe mich in die Kabine zurück, heute mache ich nicht die Musik in der Bar aus.



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    • Dienstag, 21.01.2020


      Ich habe geschlafen wie ein Stein, die erste Nacht, wo ich durchgeschlafen habe. Als ich aufwache ist es schon 0730 und schlagartig wird mir klar – wir sind in einem Hafen! Ebenso schlagartig (ich wundere mich selbst, wozu ich kurz nach dem Aufwachen und noch ohne Kaffee fähig bin) wird mir klar - wir sollten in keinem Hafen sein!!! Irgenwas läuft hier gewaltig schief! Ein Hafen wo kein Hafen sein sollte birgt zwei Möglichkeiten: alte Laidies fühlen sich gerne mal indisponiert. Oder - es riecht nach Alta... Blick aus der Kabine bringt keine Erleuchtung (ich sehe nur die Gangway), Google Maps und Marineradar verweigern auch noch die Zusammenarbeit, so dass ich ins Forum schaue und so erfahre, dass wir noch in Hammerfest liegen...

      Ich gehe erst mal frühstücken, um 0800 legen wir ab. Durchsage – Meeting im Speisesaal um 0830 (ich habe ein déja-vu...), da steht es aber schon im HR-Fahrplan und somit auch im Forum – wir fahren nach Alta. Das gibts doch nicht - meine zweite Altatour... :8o: @Jobo hat auch schon einen Namen gefunden = AAA – Arctica – Asgeir – Alta (auch auf meiner ersten Altatour war Asgeir Reiseleiter). Das vierte A - Kapitän Amundsen - hat sich auf meiner letzten Altatour einen Tag vorher vom Schiff gemacht, Kapitän war damals Svein Erik Jacobsen.

      Um 1100 sind wir in Alta. Hier liegt gut Schnee.









      Die Flugpiste von Alta, direkt neben dem Hafen


      Am Nachmittag wird gratis eine geführte Stadtrundfahrt angeboten, viele nehmen teil, ich lasse es, da ich das Ort ja von meiner Busreise kenne. Dazu muss man wissen, der Hafen liegt rund 4km vom Ort entfernt.

      Ich verbringe den ganzen Tag gemütlich auf dem Schiff. Draussen windet es ziemlich fest und gegen Abend schneit es immer mal. Den Abend verbringen wir in der Bar, die Schneeschauer halten an, so dass an Nordlicht nicht zu denken ist. Wie jeden Abend machen wir die Musik in der Bar aus – es ist wieder nach 1 Uhr und einmal mehr sind wir die letzten.
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