Mit der Lofoten ohne die Lofoten unterwegs (23.12.19 - 06.01.20)

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    • Mit der Lofoten ohne die Lofoten unterwegs (23.12.19 - 06.01.20)

      Wie alles begann

      Gerade einmal 6 Wochen, nachdem wir im April 2018 die erste offizielle Abschiedsfahrt mit der MS Lofoten für Oktober 2019 gebucht haben, erscheint der erweiterte Fahrplan bis Mai 2020 – wieder mit der MS Lofoten :| Daraufhin stellen wir uns die Frage, ob wir nun ein zweites Mal die (vielleicht auch nur vorläufige) letzte Tour buchen sollten. Da der Mai allerdings aus verschiedenen Gründen für uns eher nicht in Frage kommt, beschließen wir unsere persönliche Abschiedstour über den Jahreswechsel zu unternehmen, zumal dies das erste Mal seit über 15 Jahren ist, dass ich zu dieser Zeit Urlaub nehmen kann ^^
      Also buchen wir direkt unsere Lieblingskabine und harren der weiteren Dinge. Für uns etwas überraschend ist allerdings der Abfahrtszeitpunkt am 22.12., da die MS Lofoten und die MS Vesterålen laut Informationen im Hurtigforum noch die Plätze tauschen sollten :huh: Durch solche Kleinigkeiten lassen wir uns aber nicht irritieren – der offizielle Fahrplan wird schon seine Richtigkeit haben :D
      Eine Woche später erfahren wir im Fahrplan, dass die Fahrt bereits ausgebucht ist – da haben wohl andere auch diese Idee gehabt, oder sollte das doch andere Gründe haben? :hmm:
      Knapp 3 Wochen später kommt dann die Auflösung in Form eines Briefs von Hurtigruten. Uns wird mitgeteilt, dass die Reisedaten von MS Lofoten und MS Spitsbergen im Fahrplan ab dem 20. Oktober 2019 getauscht werden müssten, damit die vertraglichen Verpflichtungen des Liniendienstes zwischen den Städten Bergen und Kirkenes gegenüber der norwegischen Regierung erfüllt werden können. Dadurch könne unsere gebuchte Abfahrt nicht stattfinden :pardon: Wir könnten aber kostenfrei auf eine andere Abfahrt der MS Lofoten in der gleichen Kategorie über eine Sonder-Telefonnummer umbuchen. Alternativ könnten wir auch zum gleichen Abfahrtsdatum auf der MS Spitsbergen eine Kabine buchen unter Anrechnung unseres bisherigen Reisepreises :S
      Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten erhalten wir ein zusätzliches Bordguthaben von 200 Euro pro Person.
      Ich rufe direkt bei der Telefonnummer an und erhalte wenige Stunden später die Bestätigung für die gleiche Reise 3 Tage später :)

      Nun buche ich noch die Hotels in Bergen (3 einzelne Nächte vor der Tour, eine danach). Da alle Buchungen stornierbar sind, können wir in Ruhe nach den Flugpreisen vor Weihnachten schauen und bei Bedarf wieder stornieren ;)

      Mitte Januar 2019 entschließt sich E., eine gemeinsame Freundin von uns, spontan dazu ebenfalls diese Reise zu buchen. Wir finden auch noch eine Kabine für sie und können anschließend direkt die Flüge buchen. Da am 24. und 25. Dezember praktisch nichts fliegt, entscheiden wir uns für eine halbwegs frühe Anreise am 23. Im Hotel gibt es auch noch ein Zimmer, und so kann eigentlich nichts mehr schiefgehen :thumbup:

      Auf unserer Reise im Oktober erhalten wir noch eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass A., die wir in Oslo besucht haben, ebenfalls auf dieser Fahrt mit dabei ist ^^ Sie entscheidet sich, mit der letzten Bergenbahn vor der Abfahrt der MS Lofoten nach Bergen zu kommen, also am 24.12. um 8:25 Uhr :huh: Sie bekommt auch noch ein Zimmer in unserem Hotel, von daher steht einem entspannten Heiligabend nichts im Wege. Dies wird allerdings durch die schlechte Nachricht wieder relativiert: Wir finden an diesem Abend trotz mehrere Anfragen kein offenes Restaurant in Bergen X/
      Auch die Unterstützung von Harald von der MS Lofoten aus bewirkt keine Wunder, so dass schließlich 2 Alternativen übrig bleiben: Grillen unter einer Brücke oder am Tag etwas einkaufen und am Abend im Hotel essen 8|

      Anfang Dezember sind allerdings beide Alternativen wieder hinfällig, denn A. entdeckt doch ein offenes Restaurant, sogar ganz in der Nähe unseres Hotels :thumbsup:

      So können wir die letzten Vorbereitungen doch ganz entspannt angehen…
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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    • Zieh die Pausen zwischen seinen Reisen ab, dann sind es immer noch 6 Jahre und 13 Tage .... :whistle3: :mosking: :laugh1:
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • @Noschwefi

      Ich bin ja schon öfter auf deinen Spuren gewandelt, zuletzt in der Finnmark und bald für ein paar Tage
      in Oslo.
      Dabei haben mich deine kenntnisreichen Berichte begleitet und einen Reiseführer so gut wie überflüssig
      gemacht.
      Nun freue ich mich sehr auf deine neuen Reiseerlebnisse.

      Sicher sind wieder so manche neue Tipps für meine Februarreise dabei!

      Viele Grüße

      omlia :flower:
    • Montag, 23. Dezember 2019 – Tag 1

      Eine neue und eine letztmalige Sehenswürdigkeit

      Heute lassen wir es ganz entspannt angehen (zumindest im Vergleich zu sonst :D ). Unser Flug geht zwei Stunden später als gewohnt, und so können wir glatt bis kurz nach 5 Uhr ausschlafen :|
      Das Taxi ist pünktlich und bringt uns in einer guten halben Stunde zum Flughafen, wo wir bereits von E. erwartet werden. Wir gehen direkt zum Drop-Off-Schalter von KLM, wo zwei der drei besetzten Schalter durch Langzeitkunden belegt sind X/ Gut dass wir etwas Zeit haben, denn keine 30 Minuten später sind wir auch schon dran – hoffentlich geht das bei der Sicherheitskontrolle nicht so weiter :S
      Wir schnappen uns unser Handgepäck und gehen direkt durch die Schleusen. Nach einigen Treppen, Gängen und Kurven erleben wir eine große Überraschung: Die Halle ist komplett leer 8| 6 Schalter sind zur Kontrolle besetzt, an denen wir sehnsüchtig erwartet werden. Dennoch müssen wir die gefühlt 3 Kilometer langen Absperrungen passieren :locomotive:
      Wir verzichten sicherheitshalber darauf, unsere Auswahl des Schalters durch die Abfrage der Durchgangszeit zu treffen. So sind wir nach 3 Minuten fertig und begeben uns zum Gate, wo wir sogar noch einen Sitzplatz ergattern können.
      In Amsterdam kommen wir überpünktlich an und sitzen bereits 10 Minuten später in einem Cafe, wo wir beinahe die ganzen 2½ Stunden Wartezeit überbrücken :tee:
      Auf dem Weg zum Gate werden wir von einem Weihnachtsmann nebst Helferin überfallen, die rote Stoff-Rentiergeweihe an die Passanten verteilen :hmmz: Letztere macht auch direkt ein Polaroid-Foto mit Passanten und ersterem, sofern gewünscht :hmmmm:
      Trotz dieses Überfalls erreichen wir unseren Flug pünktlich, ebenso wie dieser Bergen . Kurz vor der Landung erhaschen wir sogar einen kurzen Blick auf Nordnes und ein paar schneebedeckte Berge :)



      Auf dem Weg zum Gepäckband kommen wir an einer norwegisch-weihnachtlich geschmückten Stelle vorbei, diesmal allerdings weitaus weniger aufdringlich :mosking:



      Wir holen unser Gepäck und begeben uns zur Haltestelle der Bybanen. Hier können wir noch in Ruhe unser Gruppenticket ziehen (kostet exakt so viel wie 3 Einzeltickets, geht aber schneller und verbraucht nur ein elektronisches Ticket) und einsteigen, bevor die Bahn die Türen schließt :thumbup:
      Exakt 43 Minuten später steigen wir an der Endhaltestelle aus und stehen wenige Minuten später in unserem Hotel, dem Thon Bristol. Wir beziehen unsere Zimmer und legen eine halbe Stunde lang die Beine hoch. Dank meiner Platin-Mitgliedschaft im Thon Member erhalten wir sogar ein Upgrade, d.h. in unserem Zimmer finden wir Bademäntel vor und das Zimmer ist gefühlt 2 qm größer. Aber einem geschenkten Gaul… ;)
      Auf dem Weg zum Hotel können wir sogar weitgehend trocken und kurz vor dem (unsichtbaren) Sonnenuntergang die weihnachtlich geschmückte Fußgängerzone bewundern.



      Gegen 16 Uhr treffen wir uns in der Lobby, um einen Erkundungsbummel durch Bergen zu unternehmen. Der Spaziergang hat allerdings ein Ziel, das wir ziemlich direkt ansteuern: Pepperkakeby. Da am Tresen ein Pfefferkuchenhaus des Hotels steht (am Schriftzug leicht erkennbar), liegt dieser Besuch nahe – wir wären aber auch ohne diese Ermunterung dahin gegangen :D
      Wir haben Glück und es gibt keine Warteschlangen. Drinnen ist es ebenfalls sehr entspannt und wir können uns alles in Ruhe anschauen. Gefühlt mehr als die Hälfte der Besucher hält sich eh im hinteren Teil auf, wo sich das Cafe und die Kinderrutschbahn befinden ;)
      Hier ein paar Eindrücke der stimmungsvoll beleuchteten Stadt:





      Wir sehen sogar zwei Hurtigrutenschiffe, ein davon die MS Roald Amundsen direkt am Eingang :|

      Nach einer knappen Stunde haben wir alles gesehen und laufen nun hinunter Richtung Vågen, wo wir einen schönen Blick auf das weihnachtlich geschmückte Bryggen und den Fløyen haben. Dort brennen sogar die 4 Adventskerzen, die wir uns in den nächsten Tagen einmal von nahem beschauen wollen, wenn das Wetter und der Weihnachts-Fahrplan mitspielen :/



      Wir umrunden das Wasser und werfen einen ersten Blick nach Bryggen , müssen aber bald in Richtung unseres nächsten Ziels steuern: Starbucks oberhalb des Egon.
      Göga hat für NOK 39 eine Too-Good-To-Go-Tüte bestellt, die wir jetzt abholen müssen.
      Nachdem wir diese erhalten haben, beschließen wir uns für ein erstes Abendessen in unser Hotelzimmer zurückzuziehen, da es hier draußen nur feucht-kalt ist. Im Stehen zu essen ist blöd, und bei 5 Grad im Nieselregen draußen zu sitzen nicht viel besser :(

      Auf dem Zimmer packen wir dann aus: Ein Baguette mit Lachs und Ei, ein Körnerbrötchen mit Käse und Salat, ein Baguette mit Hühnchen und Salat, ein Croissant, eine Schale mit Salat und gebratenem Hühnchen und zum Nachtisch Vanillepudding mit Chiasamen sowie zwei Stücke Schokoladenkuchen 8| – im Normalpreis würde jedes einzelne Teil mindestens so viel kosten wie wir für die ganze Tüte bezahlt haben :thumbsup:
      Wir nehmen jeder ein Baguette bzw. Brötchen als Zwischenmahlzeit und verstauen den Rest erst einmal im bzw. auf dem Kühlschrank :D

      Nach so viel Futter ist wieder etwas Bewegung angesagt: Wir wollen die Chance nutzen, letztmals vor ihrem Umbau die MS Finnmarken zu besichtigen. Da E. noch nie mit Hurtigruten gereist ist, kann sie jetzt auch einmal ein großes Schiff sehen, bevor wir dann das richtige :lofoten2: besteigen :whistling:
      Wir wandern ein wenig über und unter Deck und genießen die Jugendstil-Atmosphäre.



      Nach einer guten halben Stunde reicht es uns dann und wir verziehen uns wieder. Zurück im Hotel entscheiden wir uns noch für ein zweites Abendessen: Das Pizzabuffet bei Egon :essen: Gegen 22 Uhr werden wir freundlich aufgefordert, bald zum Ende zu kommen; und so begeben wir uns vollgefuttert auf dem kürzesten Weg ins Bett :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Dienstag, 24. Dezember 2019 – Tag 2

      Heute schlafen wir aus, schließlich steht heute kein großes Programm auf dem Tagesplan. Auch das Frühstück lassen wir sehr gemütlich angehen. Der Speisesaal ist fast leer, dennoch steht wieder die komplette Auswahl für uns bereit :thumbup:
      Auf dem Weg dorthin werden wir von einer freundlichen jungen Frau darauf angesprochen, ob wir unser Zimmer schon reinigen lassen wollen, was wir natürlich nicht ablehnen :)
      Gegen 9 Uhr wird es ein wenig dämmrig, und wir sehen dass der Fløyen komplett in den Wolken hängt :| Eine Stunde später ist die Sonne nominell aufgegangen, aber das bemerken wir durch den leichten Dauerregen nicht wirklich. Dennoch wird es Zeit, den Speisesaal zu verlassen, wie uns durch das Schließen der Ausgangstüren dezent angedeutet wird :whistling:
      Zurück auf dem Zimmer sehen wir eine kleine Schachtel mit einem Weihnachtsgruß und ein paar Pralinen stehen, ersterer per Hand geschrieben auf einem Zimmerkärtchen :thumbsup:

      Da es nun doch langsam so hell ist, dass wir mehr als nur die Hand vor Augen sehen können, treffen wir uns zu einem kleinen Bummel. Vorher muss ich aber noch unser Zimmer abrechnen und neu bestätigen – der Nachteil bei zwei Buchungen pro Aufenthalt :pardon:
      Wir laufen nun wieder gen Bryggen , lassen dieses aber rechts liegen. Wir bummeln an der Häuserfront entlang, folgen der Straße aber weiter zur Festung, in der wir uns ein wenig umschauen.
      Auch hier ist es dezent weihnachtlich :search:



      Zum Glück weht kein Wind, so dass wir mit den vom Hotel ausgeliehenen Schirmen nicht gegen selbigen ankämpfen müssen. Praktisch für Fotos :thumbup:
      Wir laufen noch bis zum Ende der Parkanlage. Dort bietet sich uns ein ein wenig trostloser Rückblick, zumindest im Vergleich zum Oktober – irgendjemand hat das ganze schöne Laub geklaut :/
      Auf dem Rückweg halten wir uns auf dem Weg hinter dem Thon Hotel Orion, um an der Maria-Kirche vorbei zu den von außen sichtbaren Ausgrabungen im (geschlossenen) Bryggen-Museum zu gelangen. Ich mache derweil einen kleinen Umweg zum Coop – und tatsächlich gibt es unsere Lieblingskekse im Angebot. Gut, dass ich mir sicherheitshalber im Hotel eine Einkaufstasche eingesteckt habe :D
      Wir bummeln noch ein wenig durch die Hinterhöfe von Bryggen (die meisten sind allerdings abgeschlossen) und genießen das mehr oder weniger dezente weihnachtliche Ambiente :whistling:



      Nach insgesamt 3 Stunden sind wir wieder am Hotel, wo wir uns in unseren Zimmern ein wenig aufwärmen und ausruhen. Ich nutze die Zeit, um zu überlegen wie ich die Kekse für den Weitertransport zum Schiff verstaue :hmm:

      Zwischenzeitlich werden wir von A. per WhatsApp über Schnee im Gebirge und Wolkenlücken am Rand desselben informiert, aber leider bringt sie letztere nicht mit :|
      Gegen 16 Uhr treffen wir uns zu viert in der Lobby und machen es uns bei (mitgebrachten selbstgebackenen) Plätzchen und Kaffee gemütlich :cookie: :tee:
      Um 18 Uhr haben wir einen Tisch im Hotel Norge (direkt am Byparken, also gerade mal 2 Minuten Fußweg entfernt) reserviert. Wir machen uns ein wenig schick hierfür und laufen pünktlich rüber.
      Einige Tische sind besetzt; wir werden hinter eine Trennwand in eine ruhige Ecke geführt. Die Speisekarte ist übersichtlich, was für frische Speisen spricht. Das Essen ist vorzüglich (und reichhaltig), die Preise für norwegische Verhältnisse gar nicht mal so teuer. Zur Feier des Tages teilen wir uns eine Flasche Wein :)
      Gegen 20 Uhr brechen wir wieder auf, da der Tisch dann neu vergeben ist. Wir erhalten ohne Probleme 3 separate Rechnungen; sogar der Wein ist korrekt aufgeteilt :thumbsup:
      Zurück im Hotel treffen wir uns bei uns im Zimmer und lassen den Tag ruhig bei (aus Deutschland mitgebrachtem) Wein und ein paar Knabbereien ausklingen.
      Die Alternative „unter einer Brücke grillen“ haben wir dabei irgendwie komplett aus den Augen verloren, aber auch nicht wirklich vermisst :whistle3: :mosking:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Mittwoch, 25. Dezember 2019 – Tag 3 (Teil 1)

      Ein manchmal mehr, manchmal weniger Aussichts-Tag in Bergen

      Als wir gegen 8:45 Uhr im Frühstücksraum aufschlagen, werden wir schon von A. begrüßt. Wir lassen es uns schmecken, wobei wir die per Schild angekündigten Weihnachts-Extras nicht entdecken können ?( Aber vielleicht zählen ja die Pfefferkuchenfiguren dazu :whistling: E. kommt auch bald zum Frühstück und wir beginnen Pläne für den Tag zu schmieden.
      Der Wetterbericht sagt eigentlich wolkenlosen Himmel voraus, aber ein Blick nach draußen zeigt uns etwas anderes :/ Zumindest gibt es etwas blauen Himmel zu sehen, aber die Wolken hängen tief; der Fløyen versteckt sich die meiste Zeit in (oder über?) den Wolken :|

      Wir beschließen, dem Wetterbericht zu glauben und begeben uns kurz nach 10 Uhr zur Talstation der Fløyenbahn. Vorher aber heißt es noch auschecken und unser Gepäck in den Gepäckraum bringen.
      Auf dem Weg können wir uns an die schnell wechselnden Lichtstimmungen gewöhnen; nur die Bergstation bleibt in Wolken gehüllt :hmm:



      In die andere Richtung zeigt sich das Wetterberichts-Wetter :)



      Da wir uns nicht sicher sind, welche Aussichten sich uns oben bieten, beschließen wir den Rückweg zu Fuß zurückzulegen, und so erstehen wir Einwegfahrkarten.
      Auf dem Weg nach oben halten wir insgesamt 5x an, ein Schild (das mir bisher nie aufgefallen ist) erklärt auch warum :thumbup:
      Wir merken nun, dass es mit jedem Höhenmeter nach oben dunstiger wird.



      Oben angekommen steigen wir aus und nähern uns zweimal der weißen Wand – erst der im Treppenhaus und dann der vor der Ausgangstür X/ Wir sehen nichts außer Weiß. Vorsichtig tasten wir uns nach draußen, als es kurz einmal aufreißt und wir einen Hauch von der Stadt sehen :/
      Dann zieht aber von den Bergen her ein heller Schein heran, und 2 Minuten später stehen wir in der Sonne :8o:



      Auf einmal stehen wir wirklich oberhalb der Wolken…



      …während sie an der Seite wieder hochziehen :rolleyes:



      Jetzt können wir die Advents- bzw. jetzt Weihnachtskerzen auch von Nahem bewundern.

      Die Stimmungen wechseln jetzt im Minuten, wenn nicht sogar im Sekundentakt 8|



      Nur der Vogel lässt sich davon absolut nicht beeindrucken und bleibt einfach sitzen :D



      In der Ferne können wir sogar das mehr als 35 Kilometer Luftlinie entfernte Sture-Terminalen auf der Insel Hellesøy gestochen scharf in der Sonne liegen sehen – der Regen hat sogar hier am Meer für klare Luft gesorgt :thumbsup:



      Wir laufen nun am Cafe entlang gen Osten und erreichen bald den verbotenen Startplatz :mosking:



      Der Weg führt nun um den Hügel herum, was uns neue Ansichten beschert.



      Wir passieren den Juleskogen mit vielen von den hier oben ansässigen Kindergartengruppen geschmückten Weihnachtsbäumen und werden vom mutierten Marienkäfer am Beginn des ebenfalls auf Weihnachten getrimmten Trollskogen empfangen :rolleyes:



      Die wechselnden Lichtstimmungen begleiten uns auch den Weg nach unten :locomotive:



      Am Feuerlöschteich werden aus den tatsächlichen 2 Grad gefühlte 20 ^^



      Kaum zu glauben, dass wir in Bergen sind und nicht am Mittelmeer :)



      Entlang der alten Holzhäuser gehen wir weiter bergab.



      Wieder an der Talstation der Bergbahn angekommen stärken wir uns erst einmal mit Kanelbollern :cookie:



      Da dies nach den 3 Stunden, die wir bisher unterwegs sind, mit einer etwas längeren Pause verbunden ist, heißt es nun



      Fortsetzung folgt
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2: