Die erste Tour, über Weihnachten und Silvester auf der MS Finnmarken (23.12.-02.01.)

    • B-K-T
    • @Arctica Zum Schluss gab es glaube ich auch den Käse zum Frühstück. An dem Ziegenkäse (glaube von den Lofoten?) konnte ich mich kaum satt essen. So lecker. Auch den braunen Käse haben wir dann doch einmal probiert und für gar nicht schlecht befunden. Hat für mich nur nicht mehr viel mit Käse zu tun.


      @Kauderwelsch und @Trollebo Für die tollen Fotos ist in erster Linie mein Mann zuständig. Aber ich finde sie auch toll. Aktuell bearbeiten wir nach und nach. Viel ist zum Aussortieren, aber ein so ein tolles Bild macht alles wett.

      Weiter geht es (leider hat der Arbeitsalltag einen volle Möhre wieder ...)

      Tag 3 der Seereise

      Kristiansund in der Nacht haben wir beide völlig verschlafen. Ich habe zwar manches Mal unruhig geschlafen und auch mein Rücken war nicht begeistert vom Bett, aber insgesamt war man doch immer sehr erschlagen vom Tag.
      Beim Frühstück habe ich gemerkt, wie voll ich noch vom abendlichen Buffet war, da war einfach zu wenig Bewegung vorm Schlafen, bzw. Allgemein, ich bin sonst deutlich aktiver. Und ich esse gerne und dann auch gerne mal zu viel, weil ich alles probieren will.
      So habe ich zum Frühstück dann nur relativ wenig gegessen, ich liebe ja Porridge und der war an Board richtig gut. Dazu etwas Zimt und leckere Trockenfrüchte (ähnlich zu Cranberrys, habe den Namen natürlich vergessen und nicht notiert). Ein bisschen Obst, Mittag ist ja auch nicht weit weg.
      Nach dem Frühstück haben wir uns dann schön eingepackt an Deck begeben. Zum Sonnenaufgang nahmen wir Fahrt auf Trondheim . Dort sollten wir auch unsere erste richtig schöne Begegnung mit einem HR-Schiff haben. Die Richard With lag noch im Hafen und wir dümpelten etwas davor rum, bis diese den Platz für uns freigegeben hatte. Die Begrüßung und das kleine Konzert der Schiffe war sehr imposant.
      Die blaue Stunde, das Licht war teilweise wunderschön, Farben, die man so bei uns gar nicht kennt.
      Trondheim war sehr schön, aber wie ausgestorben. Es gab das Angebot (kostenlos) für einen Weihnachtsgottesdienst, 4 Busse fuhren da glaube ich hin. Wir haben einen schönen Spaziergang durch die Stadt gemacht, Bahnhof angeschaut (da würden wir in ein paar Tagen ja abreisen) und die Stadt erkundet. Nidaros-Dom war sehr imposant, haben einen kurzen Blick reingewagt, allerdings gab es auch dort einen Gottesdienst und der wurde sogar übertragen, daher war eh keine Besichtigung möglich. Dort drumherum war es zum Teil ganz schön eisig und verschneit, Spikes hatten wir noch gar nicht dran gedacht, aber es ging auch so.
      Das Licht war schön und der Spaziergang tat gut.
      Wir waren erstaunt über die vielen E-Autos, insbesondere bei Taxis und auch Bussen. Den Radlift haben wir bewundert (den müssen wir noch einmal in Funktion anschauen).


      Wir haben uns bemüht vor den Ausflüglern zurück an Board und damit auch beim Essen zu sein, das hat auch gut funktioniert. Ein bisschen kam das Gefühl hoch, das Essen wiederholt sich. Mir persönlich wäre ja weniger Auswahl und dafür mehr Abwechslung lieber. So, wenn man nicht weiß, wann was kommt, will man alles probieren und testen. Grundsätzlich war ich von den warmen Gerichten weniger überzeugt, aber Salat und die Suppe sowie kalte Fischvariationen (lecker Hering in 1 Mio. Ausführung) waren sehr genussvoll.

      Mit dem Auslaufen aus Trondheim erreichen wir unseren ersten POI, die kleine Insel Munkholmen . Auf Deck 5 erklärt zunächst Magnus auf Englisch sehr anschaulich die Geschichte. Jan ist im Anschluss daran, da viele schon gehen und wir das schade finden, bleiben wir noch und hören es uns so noch auf Deutsch an.
      Da es nun sehr diesig ist, nutze ich die Zeit mal wieder um etwas zu Puzzeln. Mich erfreut das riesig.
      Mit der Dunkelheit (man weiß gar nicht zu schätzen, wie viel Licht es da noch gab oder wir zu Hause haben) gab es den nächsten POI, dieses Mal auf Deck 8, der Kjeungskjaer Leuchtturm. Dazu gab es Muschel Kostproben. Leider musste ich feststellen, dass es die gleichen Muscheln waren, die es sonst auch auf dem Buffet gibt.
      Weiterhin ist es nieselig, kein Schnee, den ich doch noch sehr erwarte. Die See wird etwas unruhiger, bzw wir fahren durch offeneres Gewässer. Aber wir fühlen uns wohl an Board.

      Um 17 Uhr geht es zum ersten Mal zum Daily Review (der Tagesschau). Diese wird von Magnus und Jan im Wechsel Englisch/Deutsch moderiert. Klasse Sache, es wird gezeigt, wo wir uns gerade auf der Reise befinden, ein Rückblick und eine Vorausschau mit Bildern und Infos. Außerdem Informationen zu dem was gerade aktuell ist, über Tiere oder andere interessante Punkte. Über das Wetter (Polarlichtvorhersage) und auch immer ein norwegisches Wort.Uns hat es immer sehr gut gefallen und waren immer mit dabei. Währenddessen schon ein bisschen auf und ab vom Schiff.
      Magnus ist ein großartiger Darsteller, da hat Jan es echt schwer, auch wenn viele das Deutsch brauchen, es macht ein bisschen den Fluss kaputt. Außerdem sollte man nicht jede Pointe übersetzen, bzw. man kann es auch nicht. Jan hatte es dadurch schwer. Magnus ist einfach ein Typ gewesen der fesseln konnte, das sollte sich auch noch bei den Vorträgen zeigen.
      Was ich sehr angenehm fand: Es gab immer Informationen zu den Ausflügen, aber man hatte nie das Gefühl, dass diese mit Gewalt verkauft werden sollten. Es wurden immer auch Tipps gegeben, was man tun kann ohne einen gebuchten Ausflug.

      Zum Abendessen wird das Schaukeln noch mehr, wir sind entspannt und haben beide keine Probleme, aber viele Tische bleiben leer. Es gibt wieder Buffet. Wir fühlen uns aktuell dauerhaft etwas zu voll gefressen, leichte Kost wäre mal angesagt. Auswahl ist nun auch weiterhin wenig gegeben. Dritter Tag in Folge nur Buffets, morgen auch noch einmal und dann endlich einmal zumindest ein Menü am Abend.
      Tischnachbarn haben mehr zu kämpfen, trotz Tabletten.
      Vorfreude auf Morgen steigt, der Polarkreis näherte sich.
    • Ich musste gerade schmunzeln bei deiner Beschreibung des Frühstücks - du hast genau alles aufgezählt, was ich nie und nimmer runterbringen würde - Porridge, Trockenfrüchte und Obst allgemein. Dafür darf es gerne die Heringssalate schon zum Frühstück sein... Brot, Käse, Schinken, Marmelade, ein gutes Ei ... :laugh1:
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~ Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~
      Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil !


    • Liebe @Kiggie Vielen Dank für deinen schönen Reisebericht! Gerade bei Erstfahrern finde ich die persönlichen Eindrücke spannend, die Strecke kennt man ja, aber was jemand "mit neuem Blick" wahrnimmt, ist interessant. Freu mich wenn du zwischendurch die Zeit findest für die Fortsetzung, aber ich kenn das, man nimmt sich vor zu schreiben, aber schrumms ist man wieder vom Alltag vereinnahmt.
      LG Tini
      schöne Grüße Tini :ilhr:

    • Vielen Dank für den schönen Reisebericht. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht!

      Kiggie wrote:

      Wir waren erstaunt über die vielen E-Autos, insbesondere bei Taxis und auch Bussen.

      Auf einem meiner Ausflüge von Hurtigruten habe ich gelernt, dass es besondere Vorzüge für E-Autos gibt, zum Beispiel sind mautpflichtige Tunnel für einheimische E-Autos kostenlos. Und überhaupt wird nur so lange Maut erhoben, bis der Tunnel bezahlt ist. (Wenn man dem Reiseleiter glauben durfte)
      Grundsätzlich wird wohl viel über Strom betrieben und das wertvolle Öl dann teuer in die Welt verkauft.
    • Stanie78 wrote:

      Und überhaupt wird nur so lange Maut erhoben, bis der Tunnel bezahlt ist.

      Diese Aussage kann ich bestätigen, das gilt für alle Strecken, bei denen die Baukosten über Benutzungsgebühren wieder hereingeholt werden sollen.
      Als ich das erste Mal über die Helgelandsbrücke (südgehend vor Sandnessjoen sichtbar) gefahren bin, musste ich noch 50 NOK Maut bezahlen. Einige Jahre später war die komplette Mautstation abgebaut und es gab freie Fahrt.

      Viele Grüße
      Noschwefi

      P.S.:
      Auch ich bin gespannt wie es mit der Reise weiter geht ;)
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • @Tini Ja und bei mir war es noch mit sehr viel Stress verbunden. Aber ich gebe mein Bestes weiterzukommen. Problem sind fast noch eher die Fotos, aber die kann ich sonst ja auch noch nachreichen.

      @Stanie78: Das mit den Tunneln wusste ich nicht, sehr interessant. Finde ich klasse.
      Auch wenn E-Autos nicht die Rettung der Welt sind, finde ich es einfach interessant, was so geht, wenn eine Regierung will.

      Tag 4 der Seereise
      Leider begann der Tag nicht so gut. Wir sollten uns ja dem Polarkreis nähern, laut Ankündigung zwischen 07:30 und 09:00 Uhr. Dazu konnten am Vortag auch Schätzungen abgegeben werden beim Expeditionsteam.
      Wir haben es auf dem Handy so gut es ging per GPS verfolgt, es verschob sich ein wenig nach hinten, bzw. mein Mann machte eine falsche Einschätzung. Ich ging aber auch fest davon aus, dass dies angekündigt werden würde, hatten die Info-Taste am Telefon aktiviert.
      Irgendwann wurden wir hektisch in der Kabine und letztlich waren wir zu spät an Deck 5. Keine Ankündigung über die Durchsage erfolgt. Haben nur noch rückliegend ein wenig Licht wahrgenommen. Somit fing der Tag für mich sehr enttäuschend an und ich war etwas grummelig.
      ich hatte diese Nacht auch sehr schlecht geschlafen, hatte Probleme mit den weichen Betten und meinem Rücken. War also insgesamt erst einmal ein doofer Morgen.

      Aber nichtsdestotrotz, wir hatten den nördlichen Polarkreis überquert, wir waren nun gespannt auf die spätere Polarkreistaufe.

      Die schöne Fahrt Richtung Ørnes bei traumhaftem Licht machte es alles doch wieder etwas wett, es versprach ein schöner Tag zu werden.
      Seeadler habe ich keine gesehen, mein Mann wohl, aber ganz sicher, war er auch nicht. Es war wunderschöner Himmel, ein paar enge Durchfahrten, wir waren lange an Deck.

      Um 10:30 Uhr gab es dann die Polarkreiszeremonie auf Deck 8. Neptun erschien, der einen tierischen Spaß an der späteren Taufe hatte.
      Die Überquerung war um 07:42 Uhr, ein Junge hatte die Schätzung gewonnen und die Flagge bekommen. Fand ich sehr schön. Dafür musste er dann auch als erstes die Taufe überstehen. Doch auch wir haben es beide mitgemacht. Sch**** war das kalt. Von mir gibt es nur ein Video. Aber bei blauem Himmel war das ein großartiges Erlebnis! Der Schnaps tat gut! Somit waren wir getauft. Eisig .... schön. Gute Laune, gerade auch bei Magnus, ähh Neptun.
      Hatten vorher extra Jeans und Dinge angezogen, die wir erst einmal nicht mehr brauchen würden. In der Kabine hinterher hatten wir dann auch noch jede Menge Eiswürfel beim Ausziehen. Die heiße Dusche tat verdammt gut.


      Nach der Dusche gab es ein kurzes Mittagessen, um 11:30 Uhr schon sehr früh. Aber um 12:40 Uhr würden wir Bodø anlaufen und wir würden mit Jan und Magnus wandern gehen. Haben uns dann am Buffet auch noch etwas Obst und ein paar Scheiben Knäckebrot mitgenommen, da wir ja erst spät Abendessen werden können.
      Als wir anlegten, wurde es schon langsam wieder dunkel. Ein Mountain Hike zum Kaiservarden stand an. Zunächst ging es mit einem Kleinbus ein Stück den Berg hoch. Das war schon ein Erlebnis, wie der den Berg hochfuhr trotz Schnee und Eis. Aber hier kennt es auch jeder plus Spikes an den Reifen.
      Am Parkplatz angekommen (der war sehr gut gefüllt) wurden Spikes und Kopflampen verteilt. Die Spikes brauchten wir auch, der Weg war sehr eisig. Nach kurzer Gewöhnungszeit ist es cool, wie gut man damit laufen kann. Zum Sonnenuntergang bestiegen wir nun den Berg. Wie weit wir kommen würden würde sich zeigen. Das Licht wahr wahnsinnig toll. Mit jedem gewonnen Höhenmeter hatte man einen weiteren grandiosen Blick über den Fjord, der sich immer mehr öffnete. Diese Tour kann ich nur empfehlen! Die war definitiv ihr Geld (795 NOK pro Person) wert!
      Das wir nicht bis oben kamen lag nicht nur am Eis, auch diese ganzen Fotomotive! Die Luft war wieder toll, so klar, es war blauer Himmel und der Sonnenuntergang zu beobachten. Auch abwärts war das Licht noch ausreichend, die Kopflampen wurden nicht benötigt. Ein wenig anders ging die Route zurück, aber im große und ganzen gleich. Am Parkplatz dann wieder in den Bus und etwas müde, aber glücklich zurück zum Schiff. Gegen 14:50 Uhr waren wir zurück und da herrschte schon Dunkelheit, das ist erst einmal ungewohnt. Insgesamt war die Wanderung circa 5 km. Unterwegs waren wir mit Hin- und Rückfahrt etwa 2 Stunden.

      Weitere Bilder von der Tour müssen erst einmal bearbeitet werden.

      Auf dem Schiff haben wir uns dann etwas ausgeruht und die Snacks gegessen, war gut, dass wir uns da was mitgenommen hatten.
      Nachmittags gab es dann den ersten Vortrag der Tour von Magnus: "Race to the Nord Pole", dieser war nur in englisch, worüber ich sehr froh war. Man konnte ihm super gut zuhören und es war sehr spannend was er so erzählt hat. Viele Namen, die ich hier schon oft gelesen hatten bekamen so ein Gesicht.
      Im Anschluss daran war dann auch schon Zeit für die Tagesschau. Wettervorhersage war nicht schlecht, Chance auf Polarlicht ist gegeben.

      Beim abendlichen Buffet freuten wir uns noch mehr auf den kommenden Tag mit unserem ersten servierten Dinner. Es war lecker ohne Frage, aber es wird Zeit für Abwechslung.
      Um 21 Uhr legen wir in Svolvær an, auch diese Stadt wirkt wie ausgestorben angesichts der Feiertage. Wir unternehmen aber einen schönen Spaziergang im leichten Schnee.
      Ab 22:30 Uhr gab es auf Deck 8 Trollfjordknært, ein heißer, gesüßter Kräutertee mit einem Schuss Rum (wenn man diesen will) in einer schönen Tasse, die man behalten darf. Wir trinken beide einen (99 NOK pro Tasse). Kurz danach geht es in den Raftsund . Außerdem die Durchsage, wir werden den Trollfjord besuchen, im Winter kann man zwar nicht reinfahren, aber wir liegen gut in der Zeit, das Wetter ist in Ordnung, so dass wir zumindest den Eingang anschauen.
      Ich bin fasziniert, wie eng hier die Fjorde schon wirken. Beim Eingang zum Trollfjord fragt man sich dann wirklich, wie ein Schiff wie die Finnmarken da durch passen soll. So dümpeln wir eine zeitlang vor dem Eingang herum, der zusätzlich von den beiden Scheinwerfern beleuchtet wird. Wir schauen uns das von Deck 5 an. Auf Deck 8 gäbe es Trollfjordsuppe, aber wir sind eh satt vom Abendessen.
      Wir erlauben uns einen kurzen Aufenthalt im Panoramadeck zum Aufwärmen, dort stellen wir aber fest, dass man so gut wie gar nichts sieht. Also wieder auf Deck 5. Imposant erheben sich die gepuderten Berge rechts und links. Gefühlt kann man sie fast anfassen. Der Raftsund ist echt sehr schön. Und auch hier wird der Wunsch nach einer Tour im Sommer/Herbst wieder stärker. Es wird stellenweise gefühlt noch enger. Hier und da ein magisches Leuchten.
      Leider ist es nun sehr bewölkt, keine Sterne sind zu sehen, daher wohl auch keine Chance auf Nordlicht.
    • Tag 5 der Seereise

      Mein Schlaf war zwar mittelmäßig, aber die Anlandungen an Nacht bekomme ich so nicht wirklich mit. Harstadt beobachte ich von Deck 5 und genieße die frische Morgenluft. Anschließend gibt es Frühstück - was mich immer wieder schwer begeistert - und direkt danach den nächsten Vortrag von Magnus: Sami culture and history.
      Ebenso ein großartiger Vortrag, ich habe viel gelernt über ein Volk, welches mir bis dahin kaum ein Begriff war. Die Flagge habe ich gefühlt noch nie gesehen.
      Finnsnes bestaunen wir auch vom Deck aus. Nach dem Ablegen gibt es einen kleinen Lebensmittelmarkt mit Kostproben. Wobei da größtenteils nichts dabei war, was einen umgehauen hat. Bei diesen kleinen Veranstaltungen hat man doch eher das Gefühl, dass da die eigenen Sachen aus dem Shop verkauft werden soll. Anders als ich eben das Gefühl hatte bei den Ausflügen, dass die nicht verkauft werden. Es gab Räucherlachs, Rentier, Käse und Salz. Manches davon haben wir so oder so ähnlich auch schon auf dem Buffet gehabt.
      Als nächstes Mal wieder ein Zeit-Dilemma. Um 13:20 Uhr war ein POI angekündigt: Rystraumen. Wollten danach dann essen gehen. Leider hat sich der POI verschoben, so dass wir dann essen gegangen sind und somit das verpasst haben. Das ist immer mal wieder ein Problem. Irgendwie hätte ich mir da eine Snackbar für Nachmittags gewünscht um noch etwas flexibler zu sein. Zumindest eben mit der späten Abendessen-Zeit. So hatte man manches Mal, gerade auch mit spätem Frühstück, echten "Zeitstress", wenn man so gut es geht alles mitnehmen wollte.
      So sind wir dann aber satt und dann auch fertig gekleidet als wir in Tromsø einfahren. Es herrscht bereits absolute Dunkelheit und das um 14 Uhr. Aber ein schönes blaues Licht hat es auch.

      Wir sehen zum ersten Mal die Eismeerkathedrale, ich freue mich schon auf das Konzert auf der Rückreise.
      Viel Schnee liegt aktuell nicht, nur Eis überall. Wir machen uns auf eigene Faust auf durch die Stadt. Laufen in Richtung Brücke, aber dort ist es windig und ungemütlich, sind nur soweit drauf gelaufen um einmal auf das Schiff zu schauen. Dann laufen wir durch die Stadt, wobei ich von den Läden hier eher enttäuscht bin. Es ist alles sehr touristisch. Die kleineren Läden haben nicht auf, dort herrscht noch Weihnachten. Wir bewundern die Kirchen und die schöne Bibliothek. Unser Ziel ist die Mack Brauerei, die nördlichste Brauerei der Welt. Zumindest war sie das? Außerdem auch Tromsøs ältester Pub: Ølhallen. Und der Besuch lohnt sich - es gibt 67 Zapfhähne! Wahnsinn. Allerdings, natürlich, auch gesalzene Preise. Wir nehmen zwei tasting-Tablets, jeweils 5 Biere, ich schätze so um die 0,2 L, insgesamt glaube ich über 50 € bezahlt. Aber damit haben wir ja gerechnet und es war definitiv mit dem Ambiente und allem ein tolles Erlebnis. Es war gut gefüllt und auch viele Einheimische waren dort. Das Bier war sehr lecker. So sind wir anschließend noch in den Shop nebenan und haben uns 4 Bier mitgenommen. Dabei noch nett mit dem Verkäufer geplaudert. Über die Preise, insbesondere dass Glas so viel teurer ist als Dose. Und, dass sie nur Bier bis 4,7 Prozent verkaufen dürfen, heißt es gibt nicht einmal alle eigenen Biere dort. Darüber haben wir später auch noch von Magnus gelernt, dass durch die Shops, den eingeschränkten Zugang und die hohe Steuer etwas gebracht hat. Die Dosen haben Pfand im Gegensatz zum Glas, teurer ist es, weil alles importiert werden muss und da ist Glas natürlich schwerer.
      Nun kann man sich wirklich fragen, ob eine Brauerei dort Sinn macht, wo man alles erst hinkarren muss.
      Der Shop hatte eine riesige Ecke mit Equipment zum eigenen Bier brauen. Vielleicht bei den Preisen auch sinnvoll.
      Zurück auf dem Schiff gab es ein notwendiges Nickerchen vor dem Abendessen. Und endlich: Es gibt ein serviertes Dinner. Es war mehr als reichlich, es gab Saibling und das Stück war riesig. So etwas wie Salat oder Gemüse gibt es dafür weniger. Es war sehr angenehm kein Buffet zu haben.
      Am Nachbartisch saß eine Vegetarierin. Das Essen von ihr sah gut aus, aber gefühlt etwas wenig an Sättigung. Die Vorspeise war eine Selleriesuppe mit Zicklein-Einlage. Mein Mann, der ja kein Fleisch isst, bekam die Suppe ohne Einlage. Und die Schokoladenterrine als Nachtisch war einfach nur göttlich.
      Wir hatten ja das ein oder andere negative zum Essen in Norwegen allgemein gehört, aber das kann ich nicht ansatzweise bestätigen.

      Es ist leider wieder sehr bedeckt, wenig Chance auf Nordlichter. Vor dem Schlafengehen gibt es aber noch ein anderes Highlight, Magnus erzählt ein norwegisches Märchen, natürlich mit Trollen. Wie immer großartig dargestellt.
    • Tag 6 der Seereise

      Unaufhaltlich geht es weiter in Richtung Norden. Insgesamt bin ich erstaun, wie gut ich es auf dem Schiff aushalte. War mir diesbezüglich ja sehr unsicher. Aber es gibt genug verschiedene Räume und durch das Umlaufdeck und die anderen Außen-Decks fühle ich mich auch nicht eingeengt oder so. Bewegung holen wir uns beim täglichen Spaziergang an Land und ich noch im Fitnessstudio.
      Letzteres ist bei ein wenig Seegang doch eine Herausforderung. Auch nicht zu vergleichen mit einem Training zu Hause, aber die Ausstattung ist super ausreichend.

      Heute sollte es zum Nordkap gehen. Sollte ...

      Durch die Anlandung in Honningsvåg um 11:15 Uhr gibt es verschobene Essenszeiten. Frühstück ist bis 09:30 Uhr möglich, Mittag ab 10 Uhr. Wir entscheiden uns für ein spätes ausgiebiges Frühstück um 08:30 Uhr und schmieren uns noch ein Brötchen für den späteren Tag.
      Man merkt leider, dass die See immer unruhiger wird. Ein Sturm zieht auf. Kurz vor der Anlandung dann die Durchsage: Alle Ausflüge sind gestrichen auf Grund des Windes. :( Zunächst ist da natürlich Enttäuschung, dass wir das Nordkap nicht besuchen können. Aber ich bin froh um die Einhaltung der Sicherheit und denke auch, so sehr hätte man es bei ungemütlichem Wetter vielleicht auch nicht genießen können, abgesehen davon, dass man auch nichts sehen würde.
      Im Schneetreiben unternehmen wir einen schönen Spaziergang durch Honningsvåg . Viele Gäste bleiben scheinbar an Board, viel ist nicht los in der Stadt. Museum hat leider auch geschlossen und auch sonst einiges.
      Zum Glück hatten wir unsere Spikes dabei, es war stellenweise auch gut glatt. Wir besuchen die Kirche und den Friedhof und wandern ein Stück an der Küste entlang. Dort merkt man, dass der Sturm schon ordentlich ist.
      Wir sehen kicksledges im Einsatz, ebenso hier so weit oben E-Autos und E-Zapfsäulen, die zu einem ganzen Netz gehören. Und eben jede Menge Schnee, der uns auch sehr glücklich macht und uns über den "verlorenen" Ausflug hinweg tröstet.
      Wir versuchen auf diese Landzunge zu gehen, die die Hafeneinfahrt markiert, das ist schon kein gutes Gefühl mehr. Bei Fotos halten wir zu zwei das Stativ fest. Also lieber wieder in den Schutz der Häuser. Ich tobe stellenweise wie ein kleines Kind durch den Schnee und bin glücklich. Wir gehen dann doch auch mal in den Souvenirshop und ich erstehe eine Jacke und im Intersport gibt es einen Pulli für meinen Männe und Handschuhe für uns beide. Diese waren am Ende auch eine gute Investition.
      Der Shop ist gut gefüllt, eine Gruppe junger Männer kleidet sich ein. Diese hatten wir kurz zuvor auch in den Decken gehüllt aus einem Bus in ein Hotel gehen sehen, gefolgt von einem Auto der Ambulanz. Keine Ahnung, bzw. ich hoffe nicht, dass dort was passiert war.


      Irgendwann zieht es uns aber auch zurück an Board, ist auch nicht mehr lange bis zum Ablegen. Auch auf Deck 5 liegt reichlich Schnee, genug so dass ich einen Schneeengel machen kann :D Leider habe ich davon wie es scheint kein Foto. Die Luft ist herrlich. Beim Auslaufen merkt man aber schnell den Sturm kommen.
      Die Durchsage kommt, es erwartet uns stürmische See. Es ist "highly recommended" nicht auf die Außendecks zu gehen. Unser Bedarf danach bei so einem Wetter ist auch gering.
      Auf Deck 4 gibt es Apfelkuchen mit Schlagsahne und dazu heiße Schokolade. Im angekündigten Tagesprogramm stand dies noch mit 60 NOK drin. Es wurde nun aber kostenlos serviert - vielleicht als Ausgleich? War auf jeden Fall sehr lecker und gerade auch die heiße Schokolade tat gut nach der langen Zeit draußen.
      Nachmittags gab es den nächsten Vortrag - Introduction to Norway. Wir haben ein paar interessante Dinge gelernt, insbesondere das Thema Einkommen, Alkoholpolitik und Health Care war sehr interessant im Vergleich zu Deutschland/anderen Ländern.
      Kurz darauf auch DAILY REVIEW mit dem Expeditionsteam. Oh Wunder, die Aussichten auf Polarlicht sind sehr sehr schlecht. Die Schneemobiltour am Abend ist auch abgesagt.
      Zum Abendessen wird es noch unruhiger auf dem Schiff. Das arktische Buffet war auf jeden Fall nicht Schuld, dass der Speisesaal schlecht besucht war. Es gab marinierten Lachs (roh), der einfach göttlich war. Außerdem richtig guten Nachtisch. Ich habe fröhlich gegessen, trotz des Wetters. An vielen Tischen sah man eher Schonkost. Christoph verabschiedet sich während des Essens mit Unwohlsein.
      Ein riesen Lob an die Crew. Ich fragte nach einer Tüte oder so um ihm ein paar Cracker etc einzupacken. Kurz darauf kam eine vom Service mit einer fertig gepackten Schale. Perfekt!
      Während des Essens kam dann auch die Durchsage, dass die Aufzüge gestoppt werden. Dies war sowieso eine Frage, die wir uns während der Reise gestellt hatten, wie das bei Seegang funktioniert. Wir haben sie selten bis nie genutzt, tat ja gut, die Bewegung mit den Treppen. Nur bei dollem Seegang, wo sie noch liefen sind wir aus Interesse damit gefahren.
      Die weiteren Häfen des heutigen Tages werden gestrichen. Wir kommen früher in Båtsfjord an. Ich schaue es mir nur von Deck an, alleine hatte ich keine Lust auf einen Spaziergang. Zum Glück ging es ihm mit ruhigerer See sofort besser.
      Lag vielleicht auch mit an der langen Pause vom Frühstück. Ein Brötchen und ein Stück Kuchen ist da nicht so viel. Er ist da relativ empfindlich. Ein weiterer Grund, warum mich die Essenszeiten doch etwas stören.

      Da es wirklich keine Aussicht auf Polarlicht gibt, lege ich mich hin und träume von dem köstlichen Lachs. (Von dem ich gefühlt 1 kg verdrückt habe)



      Die Preise für die Ausflüge

      Wir hatten vorab zwei Ausflüge gebucht, Nordkap und Konzert. Nordkap hatte pro Person 189 € gekostet. Am ersten Tag an Board haben wir mit Erstaunen auf die Liste geschaut, die Ausflüge waren zum Teil so viel günstiger. Das finde ich schon ... etwas frech? Zum Glück hatten wir nicht mehr gebucht. Haben uns an Board dann letztlich noch für zwei Wanderungen vom Expeditionsteam entschieden (die waren ihr Geld absolut wert) und die Schneemobiltour in Kirkenes - zum Glück dort, hatten lange überlegt die in der Nacht zu machen. Aber die wurde gestrichen, genauso wie die in Kjollefjord . Also dort alles richtig gemacht und die war okay, teuer, aber durchaus auch gut, macht man halt nicht alle Tage.
      Zurück zum Nordkap-Ausflug, wie gesagt vorab gebucht für 189 €. Auf der Liste angegeben mit 1740 NOK. Da hatte ich dann schon einmal Jan gefragt, wie es aussieht mit der Rückbuchung und der Differenz. Aussage war, dass das unterschiedliche Gesellschaften sind. Das automatische Rückbuchen könnten sie aber nicht ändern. Ich müsste das dann von Deutschland aus klären.
      Als ich die Rechnung in der Hand hatte, bzw. im mail-Postfach, staunte ich nicht schlecht. Zurückgebucht wurden uns sogar nur 1512 NOK pro Person. Also auch weniger, als auf deren Liste stand und die Differenz zu dem von uns gezahlten war nun schon ordentlich. Insgesamt handelt es sich um rund 70 € Differenz.
      Bei ein paar Euros hätte ich es vielleicht gelassen, aber das finde ich heftig. 35 € pro Person fehlten also.
      Ich habe das nach der Rückreise meinem Reisebüro mitgeteilt und sie will sich drum kümmern. Ich bin gespannt, was dabei raus kommt.

      Ich würde Ausflüge, wegen dem Preis, nur noch an Board buchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Ausflüge am ersten Tag weg sind. Insbesondere nicht Nordkap und Konzert mit viel Kapazität.
    • @Kiggie Erstmal Danke für den schönen Bericht.
      Ich hatte letztes Jahr bei einem in Deutschland gebuchten und stornierten Ausflug ähnliche Bedenken. Der Reiseleiter hat mir auch nur gesagt, dass ihn nur NOK interessieren. Da ich mir den Betrag habe überweisen lassen, hab ich gespannt auf die Höhe der Differenz gewartet. Ich bin aber positiv überrascht geworden. Es war auf den Cent genau der Betrag, den ich gezahlt habe. Auch wenn ich absolut nicht zu den Menschen gehöre, die sofort nach einer Entschädigung schreien: In dem Fall hätte ich mich durchaus beschwert, wenn mir 70 Euro gefehlt hätten.
    • Kiggie wrote:

      Ich würde Ausflüge, wegen dem Preis, nur noch an Board buchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Ausflüge am ersten Tag weg sind. Insbesondere nicht Nordkap und Konzert mit viel Kapazität.


      Bei diesen beiden Ausflügen habe ich das immer wenige Stunden vor der Busabfahrt an Bord gebucht. Insbesondere im Falle des Nordkapausflugs habe ich erst einmal im Internet nachgeschaut, wie das Wetter am Nordkap aussieht. Das ist besonders im Sommer wichtig, weil dann dort oft Nebel herrscht.

      Lupo
    • @Ingrid Marie Ja klar, ich werde berichten. Bin ja selber gespannt.

      @Sally Ich bin da auch gar nicht der Typ für, aber bei 70 € muss ich nicht lang überlegen. Bei mir war ja eben die Aussage, dass es nicht anders geht.
      Wobei mich ja zusätzlich wundert, dass es eine Differenz vom Zurückgebuchten zum Preis laut Schiffsaushang gab.

      @Lupo Würde ich nun auch immer so machen. Aber als Frischling ist das ja noch so eine Sache ;) Irgendwann werde ich zum Nordkap kommen.
    • Kiggie wrote:

      Bei mir war ja eben die Aussage, dass es nicht anders geht.

      An Bord geht es auch nicht anders, da dort nur ein Zugriff auf die Cruisecard möglich ist.
      Die Differenz (einschließlich eventuell eingetretenen Wechselkursverlustes, falls ihr das Geld in NOK ausbezahlt bekommen habt und zurücktauschen musstet) muss Hurtigruten (allerdings nur auf Antrag) erstatten.

      Daher habt ihr alles richtig gemacht :thumbup:

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • @Kiggie erst mal Dankeschön für die Fortsetzung deines Berichts, vor allem dass du deine persönlichen Eindrücke so schön ausführlich schilderst. Ich erlebe unsere Tour in Gedanken nochmal mit.


      Kiggie wrote:

      Ich würde Ausflüge, wegen dem Preis, nur noch an Board buchen.


      Das Risiko, dass der gewünschte Ausflug nicht mehr verfügbar ist, hat man natürlich. Da unsere Buchung ein Bordguthaben beinhaltete, haben wir die Ausflüge auch erst auf dem Schiff gebucht, gleich am ersten Tag. Da gab es sogar nochmal 10% Rabatt auf die NOK Ausflugspreise. Wir haben allerdings nicht die Abendveranstaltung zu den Ausflügen abgewartet, denn anschließend bildete sich eine lange Schlange vor dem Expeditionsdesk.
      schöne Grüße Tini :ilhr:

    • New

      Kiggie, mich würde mal interessieren, ob ihr schon die Abrechnung der Cruisecard bekommen habt. Bei uns wurde nur der Betrag vom Konto abgezogen,
      ohne dazu gehörige Aufstellung der Abrechnung.
      https://www.TickerFactory.com/]
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      simon wrote:

      Abrechnung der Cruisecard

      Normalerweise wird die Abrechnung entweder in der letzten Nacht an alle Kabinen verteilt oder per Mail an die gleiche Adresse verschickt wie die Buchungsunterlagen.
      Ggf. würde ich mal eine Mail ans Schiff schreiben.

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      @simon Ich habe sowohl eine Mail an die Rezeption der Finnmarken geschrieben, als auch an die Hurtigruten-Adresse in Deutschland. Letztere sagten zunächst, sie könnten nichts tun. Da ich weiterhin nichts von der Finnmarken hörte, habe ich zurückgeschrieben an HR Deutschland, dass ich da nichts bekommen hätte. Daraufhin kündigten sie an, sich zu kümmern. Allerdings hatte ich parallel nun auch schon die Rechnung des Schiffes im Postfach.
      Am 12.01. hatte ich die Rechnung im E-Mail-Postfach. E-Mail ans Schiff hatte ich am 06.01. geschrieben.

      @Noschwefi Ich hatte am letzten tag auf dem Schiff meine Mailadresse hinterlassen, da ich die Rechnung nicht in Papierform wollte. Scheint nicht so wirklich geklappt zu haben. Aber am Ende so ja nun schon.


      Wo wir schon beim Thema sind. @Ingrid Marie

      Ausflugsrückbuchung
      Der Nordkap-Ausflug wurde ja gestrichen. Mein Reisebüro hatte sich mit der Angelegenheit (knapp 70 € Differenz zwischen bezahlten Ausflügen und Rückbuchung) befasst. Dies hatte ich nach dem 12.01. veranlasst.
      Am 20.01. dann eine Mail von HR im Postfach
      "Gern erstatten wir Ihnen aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht den von Ihnen geforderten Betrag in Höhe von EUR 69,95 ohne nähere Überprüfung des Sachverhaltes."

      Einerseits schön, die Differenz wird erstattet. Andererseits finde ich diesen Wortlaut sehr .... anmaßend?
      Ein bezahlter und nicht stattgefundener Ausflug sollte wohl selbstverständlich zurückerstattet werden.
      Aber ich will mich ja nun nicht beschweren, das Geld ist nun auch schon am 24.01. eingegangen.