Zwischen Gold und Weiß – eine stimmungsvolle Reise mit der MS Lofoten durch den Herbst (04. - 21.10.2019)

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      Freitag, 18. Oktober 2019 – Tag 15

      Ein Tag im trüben Herbst

      Ein Blick aus dem Fenster zeigt: es ist dunkel :/ Ein Blick zur Uhr zeigt: es ist gleich Zeit zum Frühstücken :| Auch wenn der Wetterbericht für heute leider einen Wetterumschwung vorhergesagt hat, begeben wir uns zuerst in die Vertikale und dann ein Deck höher zum Speisesaal ;)
      Draußen ist es (wieder einmal) nass, aber das ist es die letzten Tage immer wieder mal gewesen. Nach dem Frühstück stellen wir fest, dass sich die Sonne erst einmal versteckt hat – im Gegensatz zum Herbst :D



      Wir befinden uns im Inselgewirr zwischen Ørnes und dem Polarkreis . Umso erstaunlicher sind die schwarzen und weißen Schafe, die wir auf einer Insel entdecken 8|



      Ob die Viecher wohl hier ausgerissen sind? :whistling:



      Uns bleibt keine Zeit zum Nachdenken, denn nun passieren wir nacheinander die Badezimmer-Skulptur, Selsøyvik und – mit rund 10 Minuten Verspätung – den Polarkreis :)



      Nun regnet es sich ein, und wir verziehen uns erst einmal nach drinnen, außerdem müssen wir wieder einmal unsere Löffel abgeben mit Lebertran annehmen. In Nesna genieße ich den Rückblick auf den Pier und die dahinter liegenden Berge ^^



      Der Ort hat aber bei der Ausfahrt aber auch farbenfrohe Häuser zu bieten :thumbup:



      Bei der Anfahrt auf Sandnessjøen ist die Helgelandsbrücke erstaunlich klar zu erkennen :/



      Am Kai ist extra für uns der blaue Teppich ausgerollt worden :D



      Bei dem Wetter bleiben wir aber lieber an Bord, zumal wir hier durch eine verkürzte Liegezeit die Verspätung aufholen. Stattdessen widmen wir uns der Nahrungsaufnahme.
      Als wir selbige abgeschlossen haben, befinden wir uns bereits neben den 7 Schwestern.



      Obwohl sie nicht angesagt worden sind, können wir sie gut erkennen :D



      Ich halte mich nun im Glaspalast auf, denn die Feuchtigkeit nimmt wieder zu. Auf der Insel Rosøya entdecke ich eine (für mich) neue Skulptur – es lohnt sich wirklich, die Augen auch bei der x-ten Fahrt offen zu halten :|



      Wenig später fühle ich mich beobachtet. Zwei weiße Augen lugen über den Fels, auf dem Kopf sitzt eine Mütze mit Kreuz ?( Eine Mütze mit Kreuz? Bischöfe werden doch wohl etwas anderes zu tun haben, als hier hinter einem Felsen zu hocken.



      Als wir weiter fahren, wird die Lösung schnell klar: Die Augen gehören zum Kirchturm der Tjøtta kirke :D
      Nun nähern wir uns der einzigen Festlandskommune Norwegens, die nur per Schiff erreichbar ist: Vevelstad mit dem Hauptort Forvik. Wirklich abgeschieden ist diese Gegend allerdings nicht, denn hier verläuft der kystriksveien.



      Auf diesem Streckenabschnitt findet man auch wieder eine Skulptur der Skulpturlandskap Nord: Opus für Himmel und Erde.
      Vom Parkplatz aus zur Skulptur läuft man rund eine Viertelstunde den Berg hinauf und kommt sich ziemlich hoch vor, aber erst vom Schiff aus erkennt man, wie weit am Fuß des Berges sie eigentlich angebracht ist 8|



      Im Landesinneren scheint es sich einzuregnen :(



      An der Küste zeigt sich die Landschaft weiterhin in einem eindrucksvollen Licht.



      Bei der Anfahrt auf Brønnøysund versteckt sich der Torghatten sowohl hinter Prestøy fyr als auch hinter einem Regenschleier :/



      Trotz Regens drehen wir eine Runde durch den Ort. Da es immer noch so gut wie windstill ist, können wir auch das eine oder andere Foto wagen :)



      Die Kirche ist leider wieder einmal geschlossen :nono:



      Trotz des Wetters findet die Wanderung zum Torghatten statt. Hinterher erfahren wir von einigen Teilnehmern, dass sie in einem recht ambitionierten Tempo durchgeführt worden ist, das nicht alle durchgehalten haben :|

      Das Abendessen findet heute erst um 18:15 Uhr statt, damit auch die Passagiere der ersten Sitzung das Loch im Berg beobachten können – zumindest in der Theorie :D
      Nach der Abfahrt aus Brønnøysund gibt es eine Durchsage des Reiseleiters, dass die MS Lofoten aufgrund des Wetters den Umweg nicht fahren kann :huh: Heißt das jetzt, dass das Schiff bei Windstärke 1 nicht manövrierfähig ist? :fie: Da kommt aber auch schon die Korrektur über den Lautsprecher: Der Umweg fällt wegen der schlechten Sicht aus, die Wolkenuntergrenze liegt bei rund 100 Metern :pardon:

      So gehen wir mit Loch im Bauch und nicht im Berg zum Farewell Dinner. Der Kapitän hält eine launige Rede. Er hätte es noch nie erlebt, dass es in 10 Tagen maximal Windstärke 2 gegeben hätte. Am nächsten Tag würde sich dieser Eindruck ein wenig revidieren, aber gerade im Herbst würde man normalerweise deutlich mehr Wind und Seegang erwarten :)
      Wir lassen uns das Abendessen schmecken, auch wenn es „nur“ noch vier Gänge enthält.
      Noch vor Rørvik ziehen wir uns in unsere Kojen zurück, die beiden vorangegangenen Tage verlangen noch ihren Tribut :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      Samstag, 19. Oktober 2019 – Tag 16 (Teil 1)

      Schon wieder ein schwebender Leuchtturm und ein Flaschen-Ballett

      Heute schlafen wir aus, denn der Wetterbericht ist für heute Morgen alles andere als angenehm – Regen und der erste Wind dieser Reise sind angesagt :| Nachdem wir letzterem in Rørvik so gerade noch davongefahren sind, hat er es doch geschafft uns über Nacht einzuholen :/
      So frühstücken wir in aller Ruhe, wollen aber im Anschluss doch eine kleine Runde an Land drehen, was wir dann auch in netter Begleitung tun :)
      Als wir zurück zum Schiff kommen, sind wir etwas irritiert: Welchen Eingang sollen wir denn nun nehmen ?( Wir dürfen auch nicht stehen bleiben und überlegen, und so entscheiden wir uns rasch für den oberen Eingang.



      Beim Ablegen regnet es immer noch still vor sich hin. Hierdurch wird es mir ermöglicht, für die Begegnung mit der MS Nordkapp auf Deck 3 einen passenden Rahmen zu finden :D

      Je weiter wir uns von Trondheim weg bewegen, desto besser wird das Wetter. Als wir die Fosen Werft passieren, ist es bei der Schiffsbegegnung mit der MS Vesterålen bereits trocken ;)



      Um 10:30 Uhr findet die übliche Veranstaltung zum Ausstieg in Bergen statt, was uns an das nahende Ende der Reise erinnert :( Wir schenken uns den Termin, schließlich haben wir die Infos oft genug gehört :pardon:
      Als ich gegen 11 Uhr in die Cafeteria komme (denn hier gibt es heute viele Sonderangebote), höre ich gerade noch die letzte Durchsage: „Das Bordguthaben gilt pro Person, nicht pro Kabine und kann nicht ausbezahlt werden“ – und schon beginnt der Ansturm im Bordshop :wacko1:
      Als die Walze auf uns zukommt, stehe ich zum Glück schon an der Kasse. Ich habe ein schönes Buch über das Polarlicht mit vielen tollen Fotos gefunden (25% Rabatt), Göga steuert noch ein Lofoten-T-Shirt dazu (50% Rabatt). An der Kasse merken wir, dass uns noch wenige Kronen zum Taxfree fehlen, und so wandert noch ein Kühlschrankmagnet mit der MS Lofoten über den Tresen. Diesen erhalten wir sozusagen geschenkt, denn durch das Taxfree erhalten wir sogar eine Krone mehr erstattet als der Magnet gekostet hat :thumbsup: Außerdem haben wir unser Bordguthaben nun weitgehend aufgebraucht ;)

      Nicht viel später zeigt sich draußen sogar schon ein wenig blauer Himmel.



      Während der Passage von Agdenes fyr lege ich mich auf der steuerbord-rechten Seite auf die Lauer und erwische tatsächlich Kjeungskjær fyr, wie es sich leise gen Norden davon stehlen will :search_1:



      Im Gegensatz dazu wird Terningen fyr gerade noch fester im Boden verankert :thumbup:



      Nun können wir beruhigt zu Mittag essen, da wir wohl (vorerst) nicht mit einem wandernden oder schwebenden Leuchtturm kollidieren werden :whistling:
      Als wir wieder an Deck kommen, erleben wir gerade den Auftakt zu einer abwechslungsreichen Stunde.



      Die Sonne sucht sich immer wieder andere Lücken durch die Wolken :rolleyes:



      Die Berge halten sich allerdings weiterhin bedeckt.



      Langsam, aber sicher nimmt der Wind zu und es wird immer schwieriger, Schiff und Horizont in Einklang zu bekommen :huh:



      Man sollte nicht meinen, dass wir den Leuchtturm von Edøya auf der Landseite passieren – eigentlich schauen wir gerade in Richtung offenes Meer 8|



      Nach knapp zwei Stunden Verfolgungsjagd schafft es die MS Lofoten genau in Höhe der Korsvoll kirke, das rund einen halben Knoten langsamere Tankschiff zu überholen :thumbsup:



      Letzteres muss wohl bisher die Schauer abgehalten haben, aber nun ziehen sie auch über das Schiff hinweg :S



      Zu dieser Zeit begibt sich in und vor dem Glaspalast eine kuriose Geschichte.
      Ein Mann kommt die Treppen vom Achterdeck heraufgestapft und drückt einem Passagier (nennen wir ihn einmal S.), der genau gegenüber der Treppe auf einem Stuhl sitzt, sein Smartphone in die Hand mit dem Auftrag, ihn von dort aus mitsamt der Heckfahne abzulichten :|
      Der Mann stellt sich in Positur und kommt anschließend wieder rauf, um sich die Ergebnisse anzuschauen. Obwohl auf dem Display alles gestimmt hat, ist auf dem Foto aber nichts von der Fahne zu sehen, was dem Mann natürlich nicht gefällt :ireful:
      Also das Ganze (versehen mit einem entsprechenden Kommentar) noch einmal von vorn. Das Smartphone wird nun so eingestellt, dass auf dem Display die Füße gerade noch zu sehen sind. Dass nun auf dem Foto die Fahne komplett zu sehen ist, aber der Mann von der Brust an abwärts abgeschnitten ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen :laugh1:
      Man einigt sich schließlich darauf, dass man die beiden Fotos ja zusammensetzen kann… :fie:

      Die Schauer haben sich über die Geschichte ebenfalls (vor Lachen?) ausgeschüttet, und so kommt jetzt die Sonne wieder heraus.



      Nicht mehr lange, und wir erreichen Stavenes fyr.



      Ein Blick auf die Uhr zeigt noch nicht einmal 16 Uhr – sollten wir tatsächlich schon mit der Anfahrt auf Kristiansund begonnen haben? 8|
      Es sieht ganz so aus.



      Nach langer Zeit sehe ich wieder einmal den Original-Schriftzug und keinen für eine Veranstaltung abgewandelten :thumbup:



      Wir passieren die Sørsundbrua und nähern uns dem Kai, während der Wind die letzten Wolken vom Himmel fegt ^^



      Nun muss ich aber schnell Göga suchen, damit wir die verlängerte Liegezeit gemeinsam ausnutzen können. Daher heißt es nun



      Fortsetzung folgt
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


      Post was edited 1 time, last by “Noschwefi”: Ausschiffungsveranstaltung ergänzt ().

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      Dieser Reisebericht @Noschwefi ist so umfassend, dass er glatt einen Reiseführer ersetzt! Und dann noch die Fotos dazu, Danke!
      Dein Bericht zeigt mir auch, dass man viele, viele Male immer die gleiche Strecke befahren kann und doch immer wieder etwas Neues entdeckt oder das Altbekannte auch mal wieder anders sieht. Das ist doch sehr schön!

      aus Leipzig grüßt BBe49
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      Samstag, 19. Oktober 2019 – Tag 16 (Teil 2)

      Schon wieder ein schwebender Leuchtturm und ein Flaschen-Ballett (Fortsetzung)

      Wir legen tatsächlich 20 Minuten zu früh in Kristiansund an, und das bei perfektem Licht zu Beginn der goldenen Stunde :thumbup:
      Wir laufen erst einmal wieder der Herde nach, werden aber schnell von einem Geschäft auf die andere Straßenseite gelockt :/



      In Höhe der beiden Statuen halten wir uns bergauf und werden schon wieder von Fahrrädern begrüßt :huh:



      Am Kongens Plass erwischen wir gerade noch den Linienbus, der uns wieder zum Wasser bringt :whistling:



      Wir wollen umsteigen, bekommen das Boot aber nicht rechtzeitig flott :S



      Am Hurtigrutenkai angekommen haben wir noch etwas Zeit, uns umzuschauen :)



      Die von @Flemming T. bereits vor mehr als 3 Wochen beobachteten Leuchtfeuer warten immer noch auf ihre Weiterreise :|

      Während der Ausfahrt aus dem Hafen ergeben sich weitere schöne Aus- und Einsichten ^^



      Wir passieren erneut Stavenes fyr, das wir diesmal links liegen lassen :D



      Dennoch können wir nicht verhindern, dass wir zurückbeobachtet werden :search_1:
      In der Ferne erscheint Hestskjæret fyr im Dunst :8o:



      Zur anderen Seite hin zieht sich ein Unwetter zusammen, dem wir aber auch diesmal rechtzeitig entfliehen können. Es wird erst zwei Stunden später mit Windstärke 8 an Land kommen X/



      Seine Vorboten sind aber bereits zu Füßen des Hestskjæret fyr zu erahnen.



      Nun müssen wir uns aber leider von der schönen Stimmung verabschieden, denn pünktlich zu Beginn der Hustadvika dürfen wir uns ins Restaurant begeben :essen:
      Es ist alles friedlich, bis die Suppe serviert wird. Leider ist sie heute so heiß, dass die automatische Kühlung anspringt 8|



      Die Automatik lässt sich aber leider nicht mehr abstellen :thumbdown: Ganz im Gegenteil gerät sie so sehr außer Kontrolle, dass beim Blick aus dem Fenster wahlweise Himmel oder Wasser zu sehen ist, aber beinahe nie der Horizont, der immer nur schnell durchs Bild huscht :whistling:
      Das ändert sich allerdings nach rund einer halben Stunde, denn dann ist es draußen so dunkel, dass gar nichts mehr zu sehen ist :nono:
      Zwischen den Gängen werden wieder fleißig Eiswürfel verteilt, aber diesmal verlässt niemand mehr vorzeitig das Restaurant ;)

      Im Anschluss ans Abendessen schwanken wir in die Bar, wo uns nach einiger Zeit merkwürdige Geräusche auffallen ?( Die Erklärung ist allerdings recht simpel: Die Flaschen in der Bar tanzen Ballett :mosking:



      Pünktlich zum Beginn der zweiten Sitzung endet die Vorführung, und wir machen es uns wieder gemütlich. Der Umsatz von Schnaps und Drinks hat im Vergleich zu den letzten Abenden sprunghaft zugenommen – man merkt sofort, wer noch Bordguthaben loswerden muss. :D

      Als wir später wieder in die Kabine zurückkommen, werden wir von eisigem Schweigen empfangen, denn unsere Begleiter haben sich nicht auf der Fensterbank festhalten können und sich in der Kabine verteilt. Das nächste Mal müssen wir wohl rechtzeitig an die Sicherungsleine denken… :/
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      @Sally
      Da habe ich wohl doch zu viel Text geschrieben ;)

      Das hat auf der Barentssee einigen Passagieren geholfen; ich denke mal durch die Ablenkung :)

      Noschwefi wrote:

      Beim Abendessen bleiben einige Plätze leer, andere Passagiere lassen sich einen Brotkorb bringen und verschwinden damit schnell wieder auf der Kabine. An einem Tisch wird ein großer Behälter Eiswürfel bestellt und zwischen den Gängen fleißig gelutscht – und es scheint zu helfen


      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


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      Sonntag, 20. Oktober 2019 – Tag 17 (Teil 1)

      Ein farbenprächtiger Tag zum Schluss

      Schon als ich aus Indien (oder genauer gesagt: von den indischen Toiletten ;) ) zurück in die Kabine komme, merke ich dass der letzte Tag angebrochen ist: Neben der Tür hängt der Umschlag mit der Bordkartenabrechnung :| Erfreut stelle ich fest, dass meine Reklamation von der letzten Reise berücksichtigt worden ist: Die Abrechnung befindet sich nicht mehr in einem Umschlag mit Sichtfenster, durch den die komplette Adresse zu sehen ist. Statt dessen steckt sie in einem fest verschlossenen Umschlag, auf dem lediglich die Kabinen-Nummer vermerkt ist :thumbsup:
      Dies ist – neben dem inzwischen durchgebraten servierten Rentierfleisch – bereits unsere zweite Anregung, die wir im Fragebogen nach der Reise angegeben haben, und die umgesetzt worden ist – im Gegensatz zu der fehlenden Schranktür in Kabine 402 :/
      Zumindest bekommen wir in der Abrechnung bestätigt, dass wir gut mit dem Bordguthaben umgegangen sind: Wir müssen noch NOK 47 bezahlen :whistling:

      Gegen 7:30 Uhr gehen wir mit Beginn der Morgendämmerung zum Frühstück. Wir verlassen das Restaurant rechtzeitig zur Abfahrt aus Florø .



      Die Passage von Stabben fyr lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen :rolleyes:



      Nun beginnt der unangenehme Pflicht-Teil des Vormittags: Das Packen des zweiten Koffers (den ersten habe ich bereits am Vorabend auf 22,9 kg gefüllt) :(
      Außerdem gilt es noch, Transfer und/oder Hotelzimmer für H. endgültig bestätigen zu lassen. Er hat seine Flüge über Hurtigruten gebucht einschließlich Transfer zum Flughafen. Die Zwischenübernachtung nach der Fahrt hat er allerdings auf eigene Faust reserviert. So hat er am Vortag nachgefragt, wann er denn ab wo den Transfer nutzen kann. Die vorläufige Antwort von Hurtigruten war „gar nicht“, aber dafür würde ersatzweise ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt ?( Das alles aber vorläufig ohne Bestätigung :|
      Nun wird es aber langsam Zeit, Klarheit zu bekommen. An der Rezeption wird ihm nun mitgeteilt, dass für ihn wirklich im Clarion Hotel Admiral ein Zimmer gebucht und bezahlt worden ist – ob das dann wirklich so klappt, werden wir am Nachmittag wissen :|

      Pünktlich zur Durchfahrt des Granesunds bin ich jedenfalls wieder an Deck.



      Die Stimmung ist wieder herbstlich angehaucht :)



      Im Vilnesfjord angekommen halten wir uns gen Südwest.



      Aus der Ferne grüßt Geita fyr :search_1:



      Dies ist ein Zeichen, nach Südosten in den Åfjord einzufahren.



      Wenig später biegen wir nach Süden in den Krakhellasund ein und lassen dabei den Alden mit seiner Löwenform endgültig hinter uns :hmm:



      Im Krakhellasund selbst werden wir von Herbst und Sonne verwöhnt :thumbup:



      Wir überqueren den Ausgang des Sognefjords und passieren Skjerjehamn.



      Wir fahren durch den Mjåsund und unterqueren die einzige rosa Brücke Norwegens 8|



      Das ist aber noch nicht die letzte Extratour der MS Lofoten gewesen, denn nach der Überquerung des Fensfjords fahren wir durch den Annelandsundet und durchqueren damit das Schärengebiet zwischen den Inseln Rongeværet und Sævrøyna ^^



      Nun – es ist bereits 12:30 Uhr – wird es langsam Zeit fürs Mittagessen, bevor es nichts mehr gibt :essen:

      Die letzte Stunde verbringen wir bei strahlendem Sonnenschein an Deck, langsam schleicht sich die Wehmut, dass diese Reise jetzt zu Ende geht, in die schönen Aussichten hinein :/
      Schließlich passieren wir pünktlich die Festung und legen am Pier an.



      Bevor nun die große Hektik beginnt, müssen wir uns noch von ein paar Mitreisenden verabschieden, weswegen es zum letzten Mal heißt



      Fortsetzung folgt
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      Da der Berg Norskehesten (Wikipedia Norsk) heißt, erscheint mir @Polarlichtfans Einwand richtig und hat auch nichts mit dem Standpunkt zu tun. Du solltest dem Reiseführer mal einen aufklärendes Mail schreiben. ;)
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX // 4/16 FR // 3/18 VE // 7/19 FR