Zu Besuch bei Nils – Mit dem Schiff von Kairo nach Assuan (16.-30.04.2019)

    • 2019
    • Ich reise hier auch die ganze Zeit heimlich, still und leis virtuell mit. Manche Abschnitte auch zweimal. Sehr beeindruckend.

      Ein wenig habe ich auch dazu zu sagen. In den späten 1960ziger Jahren traf ich eine junge Deutsche, die mit ihrem Mann zu der Zeit in Ägypten ihren Cousin (der dort beruflich war) besuchte hatte. Sie erzählte uns von dieser Reise. In Erinnerung ist mir im Laufe der Jahre nur eins geblieben. Als sie nach Hause kamen, wäre sie in Ihre Küche gegangen, die Freudentränen liefen ihr übers Gesicht, sie streichelte die Möbel, den Fußboden sagte immer, ist das hier weiß, ist das hier rein, usw.
      Damals verstand ich es nicht, ich dachte nur welch eine Reise, Pyramiden, Museen usw. Inzwischen durch Berichte, Fernsehen, Fotos und auch Besuche vor 25 Jahren in ländlichen Gebieten Türkei und Marokko kann ich mir manches aus der Zeit vorstellen.

      Bin gespannt wie es weiter geht
      nordlandfahrer
    • @nordlandfahrer: ich habe mich sehr mit dem vielen Müll schwer getan, der wirklich überall herumliegt (und im Fluss schwimmt)...

      Kailash wrote:

      Der Totentempel des Sethos I. in Abydos ist einer der wichtigsten Tempel in Ägypten


      Ja, genau. Die alten Ägypter glaubten, dass hier Osiris von den Toten auferstanden ist. Ahmed erzählt uns, dass der ein oder andere Pharao seine Mumie nach Abydos "wallfahren" ließ, um die eigenen Auferstehungschancen zu verbessern.

      25. April 2019 – Von Nag Hamadi bis Luxor (110 Kilometer)

      Etwa um 4 Uhr fährt die Nile Vision weiter. Ich bin heute wieder ein früher Vogel und sitze um 7 auf dem Sonnendeck und trinke Tee. Ab halb 8 ist die Ruhe aber vorbei, denn die Crew fängt an, das Geländer umzulegen. In Quena muss das Schiff durch eine flache Brücke fahren. Deswegen ist das Sonnendeck ab 9 Uhr gesperrt. Um 10 Uhr, nachdem wir Quena erreicht haben, startet der Ausflug zum Hathor-Tempel in Dendera. Hathor wurde in älterer Zeit als Himmelsgöttin und Mutter des Horus verehrt, gilt auch als Göttin der Liebe und des Tanzes. Das ist definitiv der nächste Wow-Effekt auf dieser Reise :rolleyes: Der Tempel ist zwar etwas „jünger“ als der in Abydos, aber trotzdem schon über 2000 Jahre alt. Die Anlage geht auf die Ptolemäer zurück und wurde während der Zeit der römischen Herrschaft fertiggestellt. An der Außenmauer des Tempels findet man ein Bild von Kleopatra VII. - genau, DER Kleopatra. Die ersten Christen haben allerdings ihr Gesicht und viele andere im Tempel zerstört. Neben dem Tempel liegt außerdem ein heiliger See, der früher mit Wasser aus dem Nil gespeist wurde.



      Vor ein paar Jahren hat man begonnen, die vom Ruß geschwärzten Decken zu säubern, so dass in der ersten Säulenhalle die Decke in voller Schönheit zu bewundern ist :girl_sigh: Man entdeckt dort u.a. die Sternzeichen (griech. Einfluss). Weiter innen im Tempel sind die Decken noch geschwärzt, aber das Gebäude nicht minder beeindruckend.



      Eine Besonderheit ist, dass man über eine Treppe auf das Dach des Tempels gelangt. Dort gibt es ein kleines Gebäude, in dem die Himmelsgöttin Nut sehr schön abgebildet ist. Man kann sehen, wie sie die Sonne zur Welt bringt und am Abend wieder „verschluckt“. An den Decken sieht man häufig das Motiv der Sterne der Nacht. Während ich mich zum Abschluss mit einigen anderen in die Katakomben hinab zwänge, geht der Jens schon mal raus und wird zum begehrten Fotomotiv einer männlichen ägyptischen Schulklasse oder so was in der Art. Könnte eine Abschlussklasse gewesen sein :hmm:



      Bes, der zwergengestaltige Gott. Schutzgeist des Hauses, Beschützer der Schwangeren und der Kinder, Gott der Musik, des Tanzes und der Freude:



      Um 13 Uhr sind wir wieder an Bord und lassen uns das Mittag schmecken. Hinterher setzen wir uns auf das mittlerweile wieder zugängliche Sonnendeck in den Schatten und üben uns darin, uns möglichst wenig zu bewegen und möglichst wenig Körperteile mit dem Stuhl in Bewegung zu bringen. Es ist einfach nur warm :S
      Seit dem wir den Bier-Deal des Zettelschreibers abgelehnt haben, bekommen wir Nachmittag immer mal zwei Cappuccinos umsonst serviert. Also entweder sehen wir total bedürftig aus oder er hat Angst, dass wir ihn anschwärzen... :laugh1:

      Heute gibt es wieder einen tierischen Passagier:



      Im abendlichen Vortrag von Ahmed geht es heute um Mubarak und seinen Nachfolger Mursi. Während ich diese Zeilen schreibe, ist es 22:50 Uhr und wir haben Luxor erreicht. Hinter uns liegt eine abenteuerliche Kutschfahrt. Gegen 20:30 Uhr haben wir angelegt, um 21 Uhr begann der fakultative Ausflug. Unser Fahrer heißt Ali und sein fuchsfarbener ägyptischer Ferrari Monika?!. (Das Pferd unserer Tischnachbarn hieß übrigens Lady Gaga.) Das arme Tier ist entweder taub oder vollkommen abgestumpft. Jedes normale Pferd wäre bei dem Chaos auf der Straße auf und davon gewesen. Ob rote Ampeln oder Krankenwagen mit Blaulicht, die Kutschenkolonne zieht unbeirrt und unter Hupkonzert ihre Bahnen... :girl_witch: Unser Kutscher hat sogar ein eigene Musikanlage an der Kutsche. Ich wunderte mich, was er da mit dem USB-Stick rumfummelt... unterm Sitz klebt mit Panzertape eine kleine mobile Box. Wir werden also mit arabischem Pop beschallt :mosking:
      Ahmed und Aladin fahren in der ersten Kutsche vorneweg und haben auch ihren Spaß. Beim Einstieg am Schiff gibt es übrigens ein furchtbares Palaver, weil sich einige Kutschen dazwischen drängeln wollen, die offenbar nicht zu den Bestellten gehören. Ahmed hat schon im Laufe des Tages gesagt: „Ich weiß auch nicht, warum wir Ägypter so laut sind. Ich merke an mir selbst, dass ich auf Arabisch viel lauter rede als auf Deutsch.“ :pardon:

    • 26. April 2019 – Luxor

      Was für ein Tag. Ich weiß nicht, wann ich schon mal so viel Wasser in mich hinein geschüttet habe, um es danach postwendend wieder auszuschwitzen :wacko: Das Thermometer klettert unerbittlich Richtung 40 Grad-Marke. 7 Uhr startet der Ausflug ins Tal der Könige und zum Hatschepsut-Tempel. Da ein Teil der Passagiere heute morgen das Schiff verlassen hat, gibt es nur noch zwei Gruppen. Wir fahren mit Aladin und dem Bord-Arzt, Ahmed begleitet einen Alternativ-Ausflug für die Wiederholungstäter. Während wir am Eingang des Tals auf den Bummelzug warten, der uns zu den Gräbern bringt, wechselt der Jens 5 €-Scheine. Die Ägypter können nämlich nur Scheine auf der Bank einzahlen und keine Euromünzen. Deswegen fragen sie bei den Touristen immer nach, ob sie wechseln können. Ich laufe also danach mit zwei Wasserflaschen und einem Pfund Münzgeld in der Tasche herum. Großartig... X/



      Es ist nicht nur warm im Tal der Könige sondern auch relativ voll (vielleicht sind wir das auch einfach nicht gewohnt bisher ;) ). Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das zu den Hochzeiten des Ägyptentourismus gewesen sein mag. Zum Glück weht ein wenig Wind, sonst könnte man es vermutlich nicht aushalten. Wir besuchen drei Gräber (Ramses III., Ramses IV., Merenptah, ein Sohn von Ramses II.). Menschenschlangen schieben sich in die Gräber hinein und wieder hinaus. Es erfordert etwas Geduld und Geschick beim Fotografieren, dass es nicht so aussieht :D Und es ist stickig. Trotzdem beeindrucken die Gräber mit ihrem farbigen Detailreichtum. Um die Gräber etwas zu schützen, sind nie alle geöffnet sondern immer verschiedene im Wechsel. An jedem Eingang sitzt ein Aufpasser und locht die Eintrittskarte und das Fototicket, weil man damit nur drei Gräber besuchen darf. Tutanchamun kostet sogar noch mal extra. Da wir seinen unglaublichen Grabschatz im Museum in Kairo gesehen haben, verzichten wir darauf :pardon:



      Im Grab von Ramses IV...



      Detail aus dem Grab von Ramses III.



      Auf dem Weg zum Grab von Merenptah: Lächeln und Schwitzen. Innen geht es ganz schön tief hinein in den Berg.



      Anschließend fahren wir zum Tempel der Hatschepsut, dem einzigen Terrassentempel in Ägypten, erzählt Aladin. Hatschepsut hat sich stets als Mann abbilden lassen und regierte etwa 21 Jahre. Ihr Stiefsohn Thutmosis III. hat nach seinem Herrschaftsantritt ihren Namen und sämtliche Bilder entfernen lassen. Trotz Wind ist es unglaublich heiß und wir sind ganz froh, als wir wieder in den Bus können :blush2:



      Auf der Rückfahrt zum Schiff machen wir noch halt bei den Memnon-Kolossen.



      13 Uhr gibt’s Mittag. Hab jetzt wirklich ein Hüngerchen entwickelt. Zuerst entstauben wir aber Beine und Füße. Nach einer kurzen Pause geht es 15 Uhr los zur Tempelanlage von Karnak. Jetzt sind die „normalen“ Gruppen wieder hergestellt und wir machen die Führung mit Ahmed. Die Anlage ist riesig, weil viele Pharaonen Erweiterungen vornehmen ließen. Wir schlängeln uns von Schatten zu Schatten. Das absolute Highlight erwartet uns zum Schluss: der Säulensaal. 134 bis 21 Meter hohe Säulen – ich fühle mich winzig in diesem Moment :girl_sigh: Zur Abwechslung ist wieder mal eine Ehefrau verschwunden. Der Mann fragt Ahmed: „Wo ist meine Frau?“ Und Ahmed antwortet in seiner trockenen Art: „Das weiß ich doch nicht.“ Ich liebe solche Situationskomik :laugh1: Später stellt sich heraus, dass sie voraus zum Bus gegangen ist. Warum sagt man dann aber nicht Bescheid? Verstehe ich nicht.



      Mittlerweile ist es 17 Uhr und es wird etwas kühler. Nur noch 32 Grad und keine 40 mehr :laugh1:



      Nach dem nächsten kurzen Zwischenstopp am Schiff starten wir 18:15 Uhr zum Luxor-Tempel. In der einsetzenden Dunkelheit ist der Tempel mit seiner Beleuchtung mehr als sehenswert. Unsere zwei Gruppen sind auf eine zusammen geschmolzen und Aladin übernimmt die Führung.



      Das Abendessen um 20 Uhr ist heute besonders. Es gibt Thailändisch. Die Frau vom Agenturchef in Luxor ist nämle Thailänderin und immer, wenn das Schiff in Luxor liegt, kommt sie an Bord und kocht für die Gäste. Mega lecker. O-Ton Ahmed: „ Das schmeckt ganz gut, was sie fabriziert.“ :good3:
      Danach können wir endlich duschen und ein kühles Bier auf dem Sonnendeck genießen. Die Bauchtanz-Show in der Lounge kann uns den Buckel runter rutschen. Halb elf legen wir ab. Dann wird die Nacht hoffentlich etwas ruhiger als die vorherige in Luxor. Hier liegen haufenweise Schiffe (vor uns fünf nebeneinander) und die machen einen Höllenlärm. Bevor wir heute morgen zum Frühstück sind, kam bei den Schiffen vor uns die Müllabfuhr in Form eines schmutzigen und wenig vertrauenerweckenden kleinen Kahns. Der legte kurz am Heck an und die Mitarbeiter werfen die Müllsäcke hinunter. Was dann noch so rumliegt, wird ohne Hemmungen in den Fluss gekehrt :wacko1:
      Was wir heute gelernt haben: wenn die Personen auf den Reliefs Brust und dicke Bäuche haben, ist das der griechische Einfluss. Die Tempel sind also jüngeren Datums. Insofern man hier überhaupt irgendwie von „jung“ reden kann. Während die Tempel in Luxor auf der Ostseite des Nils liegen (Sonnenaufgang), liegen die Gräber auf der Westseite (Sonnenuntergang). Logisch, oder? :D
    • :sdanke: Danke für den sehr interessanten Bericht und die schönen Fotos! :good3:
      Die Bilder 18 und 19 lassen erahnen, wie beeindruckend die Gräber sein müssen! So habe ich mir das gar nicht vorgestellt.
      Ägypten war bisher nicht auf meiner persönlichen Reiseliste und obwohl die Reise ja noch nicht zu Ende ist, bin ich jetzt schon sehr gespannt auf Dein Fazit.
      LG Steffi :)
    • 27. April 2019 – Von Luxor bis Kom Ombo (155 Kilometer)

      Den Weckdienst heute früh übernimmt der Steuermann persönlich. Kurz nach 5 hupt er mehrmals mit Nachdruck :wacko: Vermutlich will er das Schleusenpersonal wecken. Bei Esna gibt es nämlich noch eine Schleuse, die wir passieren, bevor wir anlegen. Um 7 Uhr laufen wir in Esna am Schiff los und sind in 5 Minuten am Chnum-Tempel. Chnum ist der Spender des Nilwassers und gilt als Schöpfergott (er hat die Menschen auf einer Töpferscheibe geformt). Ahmed erzählt wieder spannende Dinge: Der Tempel wurde gebaut, als das ägyptische Reich schon am Zerfallen war (Teile in der ptolemäischen und Teile in der römischen Zeit). Deswegen kann auch keiner mehr die vielen Texte auf den Säulen entziffern. Die Forscher wissen nicht, warum das so ist und vermuten, dass es eine Art Geheimschrift ist, weil das Reich eben schon am Zerfallen war. Erhalten ist eigentlich nur noch die Vorhalle, der Hauptteil des Tempels ist über die Jahrhunderte verloren gegangen.



      Besonders lustig ist die Geschichte der Entdeckung bzw. Ausgrabung. Über die Jahrhunderte wuchs das Bodenniveau, so dass irgendwann nur noch das Tempeldach herausschaute. Als die Europäer das erste mal mit Lampen hineinkrochen, scheuchten sie die Fledermäuse im Inneren auf und schrien die ganze Zeit wie am Spieß :mosking: Um die schweren Steine tragen zu können, haben die alten Ägypter das Fundament übrigens bis 4 Meter in die Tiefe gebaut. Heute kämpfen die Wissenschaftler mit dem Grundwasser, dass dem Tempel zu schaffen macht. Man muss ca. 9 Meter über eine Treppe nach unten steigen, der Tempel steht praktisch wie in einem Loch mitten im Ort.

      Abschied von Esna:



      Jetzt sitzen wir auf dem Sonnendeck und sind auf dem Weg nach Edfu. Regelmäßig begegnen wir anderen Flussschiffen. Winkekonkurrenzen scheitern an der Wärme. Ist schon wieder kaum auszuhalten, obwohl erst 10 Uhr :doofy: Halb elf treten wir den geordneten Rückzug in die Kabine an. Das bisschen Wind, dass am Morgen noch wehte, ist eingeschlafen. Das Thermometer erreicht die 35 Grad-Marke. Zeit für ein Nickerchen, sozusagen ein Vormittagsschlaf. Kurz nach 12 weckt mich Jens und wir machen uns auf den Weg zum Mittagessen. Das gibt’s heute schon halb eins, weil um zwei der Ausflug zum Horus-Tempel in Edfu startet. Mitten in der größten Hitze, ich bin gespannt... Zum Horus-Tempel fahren wir mit der Kutsche. Unser Kutscher heißt heute Mustafa, der ägyptische Ferrari ist ein Rotschimmel und sieht nicht ganz so räudig aus wie der in Luxor.



      Die Ägypter fahren so Kutsche, wie sie Autofahren. Mustafa lässt das Pferd weitestgehend im Galopp laufen und nimmt jedes Schagloch mit, so dass mich zwischendurch Zweifel beschleichen, ob wir ohne Achsbruch bis zum Tempel kommen... :girl_witch: der Jens winkt wieder huldvoll, hält sich aber vorsichtshalber mit einer Hand fest, um nicht beim nächsten Hopser aus der Kutsche herauszupurzeln. Wider Erwarten kommen wir ohne Bandscheibenvorfall am Tempel an und überstehen auch die Händlerallee routiniert. Mittlerweile haben wir Übung darin *lach* Wenn man sich von Anfang an von diversen europäischen bzw. deutschen Standards verabschiedet, kommt man ganz gut klar. Aber mir würde nie und nimmer einfallen, auf eigene Faust durch Ägypten zu reisen. Never ever! :nono:
      Im Tempel ist es ziemlich voll, weil zeitgleich mit uns einige andere Schiffe angelegt haben (bis auf Luxor eine völlig neue Erfahrung für uns). Offenbar größtenteils mit italienischen Gästen. Dazu schweige ich jetzt mal diplomatisch... :pleasantry: Der Eingangspylon ist über 70 Meter breit und 36 Meter hoch. Gebaut wurde der Tempel von den Ptolemäern (3.-1. Jhd. v. Chr.). Er gilt als einer der am besten erhaltenen Anlagen in Ägypten. Habe ich schon erwähnt, dass es warm ist...? Zum Glück ist im Tempel Schatten.



      Falke mit Doppelkrone für Unter- und Oberägypten im Vorhof des Tempels.



      Heilige Barke („Sonnenschiff“).



      Der Wandelgang.



      Geier mit ausgebreiteten Schwingen finden sich oft als Schutzsymbol über Durchgängen. So auch hier:



      Rückzu geht es erneut mit der Kutsche. Wir fahren wieder mit Mustafa, der uns gleich am Ausgang einsammelt. Da hat das Bakschisch (Jens sagt immer Backfisch) was genützt, dass wir ihm vorhin zugesteckt haben. Wir ersparen uns Wartezeit in der Sonne. Im Höllentempo fahren wir zurück zum Schiff und ich halte jetzt mich und meinen Hut fest :girl_witch: Mustafa hat offenbar Ehrgeiz entwickelt und möchte jede Kutsche zwischen Tempel und Schiff überholen. Unterwegs ruft er uns zu, was wir sehen: Bank, Krankenhaus, … Champs Elysee... :laugh1: Den 17 Uhr Tee genießen wir auf dem Sonnendeck. Langsam kann man wirklich von genießen reden, denn die Temperaturen „fallen“ in den erträglichen Bereich bzw. die Sonne kracht nicht mehr so erbarmungslos auf uns herunter. Am Ufer gibt es nun nur noch Bananenplantagen, so weit ich erkennen kann.

      Nach einem Vortrag von Ahmed über Assuan (die werden mir definitiv fehlen!), gibt es 19:30 Uhr Abendessen auf dem Sonnendeck. So eine Art Barbecue. Es ist sehr schön, aber etwas schummrig. So richtig erkenne ich nicht, was ich mir da auf den Teller lege. Hauptsache es schmeckt ^^
      Uns kommen im Minutentakt Nilkreuzer entgegen. Unglaublich :fie: In unsere Richtung sehe ich kein anderes Schiff fahren. Trotz des Vormittagsschlafs werden wir heute nicht alt und verschwinden kurz nach neun in die Kabine. Kom Ombo sollen wir gegen 22 Uhr erreichen und nachdem wir uns beide bettfertig gemacht haben, scheint sich die Crew auch schon vorzubereiten, denn das typische Geplapper setzt ein. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, die streiten sich. Heute Nachmittag gab es in Edfu beim Einsteigen in die Kutschen unter den Fahrern so ein furchtbares Gezeter. Dabei gab es doch genug Touristen für alle :D
    • 28. April 2019 – von Kom Ombo nach Assuan (40 Kilometer)

      Unsere letzte Etappe ist angebrochen. Morgens um 6:30 Uhr besichtigen wir den Doppeltempel des Krokodilgottes Sobek und von Haroeris (Erscheinungsform des Gottes Horus) inklusive etlicher Krokodilmumien im dazugehörigen Museum. Der Anleger ist direkt davor und wir sind die einzigen Besucher. Zusammen mit den angenehmen Temperaturen fast schon unbezahlbar :love: Ahmed zeigt uns an einer Tempelwand die Abbildung von medizinischen Instrumenten und erklärt u.a. sehr anschaulich, wie man mit einem Haken das Innenleben der Nase kaputt macht, um beim Mumifizieren das Gehirn heraus zu holen. Eine Mitreisende sagt daraufhin: „Sie wissen schon, dass wir gerade gefrühstückt haben?“ Das führt zu einem größeren Heiterkeitsausbruch bei Ahmed :mosking: Für die alten Ägypter hatte das Gehirn keine Bedeutung und sie warfen es beim Mumifizierungsprozedere einfach weg. Seele und Verstand sitzen im Herz, denken sie. Deswegen wird in ihrer Vorstellung das Herz nach dem Tod mit einer Feder aufgewogen. Ist es schwerer, ist das schlecht. Ist es leichter, dann ist alles gut. Sünden machen das Herz nämlich schwerer ;)
      Der Tempel von Sobek steht schon deutlich unter griechischem Einfluss und ist erst zum Ende des ägyptischen Reiches gebaut worden (2. Jahrhundert v. Chr.). Die Nilfluten hatten ihn über die Jahrhunderte zerstört, bevor die Franzosen ihn zum Teil wieder aufgebaut haben. Die wenigen Händler auf dem kurzen Stück zwischen Anleger und Tempel sind offenbar von unserer frühen Ankunft etwas überrascht worden und versuchen, als wir ablegen wollen, noch ein paar Sachen an den Mann oder die Frau zu bekommen.



      Pünktlich 7:45 Uhr legen wir ab Richtung Assuan. Das letzte Stück auf dem Nil. So langsam werde ich wehmütig... :/ Die Reise auf so einem kleinen Schiff empfinde ich als sehr angenehm. Man kennt alle Gesichter, hat mit fast jedem schon mal ein Wort gewechselt. Es gibt kein großes „Unterhaltungsprogramm“ und trotzdem ist es nie langweilig. Es war eine gute Entscheidung, die lange Nilreise zu machen. Die Eindrücke, die wir während der Tage zwischen Kairo und Luxor gewinnen konnten, möchte ich nicht missen :girl_sigh: Das Alltagsleben, die Bauern auf den Feldern, die freundliche Begrüßung in allen Orten, trotz der hohen Polizeipräsenz inklusive Begutachtung der Busunterseite mit Spiegeln und Sicherheitskontrollen an jedem Museum. Unsicher haben wir uns nicht gefühlt.

      Mittags erreichen wir Assuan und gönnen uns davor noch eine Stunde Schlaf. 13 Uhr beginnt der nächste Ausflug. Bei 40 Grad im Schatten besichtigen wir den unvollendeten Obelisken (ca. 40 Meter lang). Was haben sich die Menschen dabei gedacht, so einen Koloss aus dem Fels zu schlagen?! :fie: Am Ende hat es ja auch nicht funktioniert und die Arbeiten wurden abgebrochen, weil sich mehrere Risse gebildet haben.



      Anschließend geht es im Bus weiter zum Assuan-Staudamm, ...



      ...bevor wir noch den Tempel von Philae besichtigen. Das Hauptgebäude ist der Göttin Isis gewidmet. Da der ursprüngliche Standort durch den Bau des neuen Staudamms (Bau 1971 abgeschlossen) vollständig im Wasser versunken wäre, wurde der Tempel auf eine höher gelegene Insel umgesetzt. Bereits seit der Errichtung des ersten Staudamms (begonnen 1889, erweitert 1912 und 1934) stand der Tempel die meiste Zeit des Jahres unter Wasser. Die Überfahrt mit einem eher klapprigen Boot ist etwas abenteuerlich und wir beobachten fasziniert die Technik, mit der der Bootsführer das Gefährt bedient. Ob wohl in dem Kanister der Treibstoff ist...? :hmm:



      Obwohl wir schon so viele Tempel gesehen haben, weiß Ahmed immer noch was Interessantes zu erzählen. Und wenn man sich damit abfindet, dass es einfach nur heiß ist und man halt schwitzt (und seine persönliche Eitelkeit links liegen lässt), ist alles ok, finde ich. Die allgegenwärtigen Polizisten verdienen sich im Tempel ein paar Pfund dazu, indem sie Touristen fotografieren :D



      Zum 17 Uhr-Tee sind wir wieder an Bord und können uns entstauben. Ich fühle mich nach den Ausflügen um die Beine immer wie ein paniertes Schnitzel ^^

      Noch einmal das wunderschöne Abendlicht genießen... :girl_sigh:



      Morgen steht nun der letzte Akt an: Abu Simbel. 4:30 Uhr starten die Busse am Schiff, es wird also eine kurze Nacht. Da wir bis Abu Simbel gut drei Stunden durch die Wüste fahren, können wir aber getrost während der Fahrt noch bissel schlafen :sleeping:
    • Du schreibst so anschaulich, dass mir zu warm wird und ich weiß, was ich nicht möchte: Deine Reise live erleben ;) Dabei gibt es durch die Bilder viele schöne Eindrücke und Größenvergleiche. Auf diese Art mitzureisen macht aber Spaß!
      Lynghei

    • Auch für mich wäre diese Reise nichts. Da geht es mir wie @lynghei.

      Da dein Bericht so begeisternd, spannend und gefühlvoll geschrieben war, bzw. noch ist, konnte ich so sehr intensiv mitreisen.

      Nochmals herzlichen Dank dafür!

      Es war um diese Zeit ja schon sehr heiß.

      Meine Kollegin hat die Schiffsreise dieses Jahr Mitte Juli unternommen!

      Gruß seealpe
    • @Tanja du hast wohl so einige auf diese Reise mitgenommen für die eine solche in live nichts wäre, so auch mich. Ich habe aber sehr gerne mitgelesen und einiges aus dieser, doch sehr heißen Gegend, kennengelernt. Vielen Dank dafür
      Grüße aus dem Rheinland

      Berichte sind in meinem Profil
    • Ägypten war schon in ganz jungen Jahren ein Traum von mir. Die Tempel und Pyramiden hatten es mir angetan. Leider ist es nie zu einer Reise gekommen, jetzt wäre es mir dort zu heiß und auch zu unsicher. Es war aber sehr schön dich auf deiner Reise zu begleiten. DANKE!!!
    • seealpe wrote:

      Meine Kollegin hat die Schiffsreise dieses Jahr Mitte Juli unternommen!


      :fie: uuuund, was hat sie erzählt...?

      Dann lasst uns mal zusammen nach Abu Simbel fahren, ihr Lieben :girl_witch:

      29. April 2019 – Assuan & Abu Simbel

      Kurz nach halb vier schleichen wir zum Frühstück. Ich bin besser aus dem Bett gekommen, als gedacht. Halb fünf setzt sich die Kolonne Ausflugsteilnehmer mit Rucksäcken und Kissen unterm Arm in Bewegung zum Bus. Um fünf Uhr öffnet die Wüstenstraße Richtung Abu Simbel. Als wir den Polizeipunkt passiert haben und ringsherum im aufkommenden Tageslicht nur noch Wüste zu sehen ist, mache ich es mir mit meinem Kissen bequem und schlafe bis halb/dreiviertel acht :sleeping: Da weckt uns nämlich Ahmed und erzählt noch ein paar organisatorische Dinge sowie einiges zum Tagesziel. Abu Simbel ist natürlich vor allem für die Umsetzung in den 60er Jahren bekannt. Wegen des Assuanstaudamms wurden beide Tempel abgetragen und 64 Meter höher wieder aufgebaut. An den Steinen kann man hier und da noch die Markierungen dieser aufwendigen Rettungsaktion sehen.
      Erster Weg ist zum WC, wo wir einen 10 Pfund-Schein abgeben, um abgezählt drei Blatt WC-Papier überreicht zu bekommen :mosking: Im Tempel selbst dürfen Gästeführer nicht erklären, damit kein Stau entsteht. Ahmed erzählt also zunächst über den Hathor-Tempel für Nefertari (Lieblingsfrau von Ramses II.), bevor wir ihn allein besichtigen.



      Das Ganze wiederholt sich beim Tempel von Ramses II. Beide wurden im 13. Jahrhundert vor Christus gebaut. Ahmed zeigt uns Fotos, worauf wir achten sollen und dann gehen wir hinein und suchen die Stellen und finden sie sogar, hihi. Im Tempel läuft ein Angestellter umher und versucht, den Eigentümer einer verloren gegangenen Brille zu finden. Kurz darauf treffen wir eine aufgeregte Asiatin, die hektisch den Boden absucht. Ah ja, dass ist wohl die Brilleninhaberin. Wir lotsen sie zum Mitarbeiter und sie ist außer sich vor Freude, ihre Brille wieder zu bekommen. Der Mitarbeiter freut sich bestimmt auf ein Bakschisch, aber die Asiatin ist nach ihrem Freudesredeschwall auf und davon. Pech für ihn :mosking:



      Zwei der Bilder, die wir "suchen" sollen. Sie zeigen den Pharao in sehr anschaulichen Kampfszenen:



      Von halb zehn bis halb elf haben wir „Freizeit“ und wie Ahmed prophezeit hat, wird es ab halb zehn merklich leerer und wir können genießen. Heute haben wir uns eine Fotoerlaubnis gegönnt und werden eifrig kontrolliert. Bei Verstoß lassen sich die Aufpasser das gut bezahlen. Das Geld wandert natürlich in die eigene Tasche... :D

      Der Lichteinfall im Tempel wirkt irgendwie magisch, finde ich :love:



      Wenn man so davor steht und nach oben schaut, kommt man sich wieder ziemlich winzig vor...



      Auf dem Rückweg zum Bus kauft Jens einen Kühlschrank-Magneten für meine Schwester. Der Verkäufer möchte gern Jens Feuerzeug haben und so wird noch Feuerzeug gegen Feuerzeug getauscht. Wir werden öfters nach Kugelschreibern gefragt. Es ist nicht so, dass die Ägypter keine haben. Sie möchten gerne Stifte mit Werbung drauf haben. Na, wenn wir das vorher gewusst hätten...
      Halb elf sitzen wir im Bus und fahren zurück nach Assuan. Wieder drei Stunden Zeit zum Schlafen :sleeping: Heute ist Ostern für die Kopten, aber alle Ägypter haben frei. An der Anlegestelle sitzen Familien und picknicken. Die Kinder winken uns lachend zu. Es steht eine Art Trinkwasserapparat da, an dem sich die Einheimischen bedienen können. Sie tun das auch und trinken alle aus dem gleichen Blechnapf, der da dran hängt... :wacko:
      Nach dem Mittag fange ich an mit Koffer packen, denn 17 Uhr gibt es noch eine Felukenfahrt auf dem Nil. Jens kapituliert und ich gehe alleine mit. Es ist entspannend, so mit dem Wind über den Fluss zu gleiten. So entspannend, dass ich nicht mal ein Foto mache, sondern mich mit meiner Sitznachbarin unterhalte. Sie ist schon mal mit der Fram unterwegs gewesen, hihi :D Eine Stunde können wir so Abschied vom Nil nehmen. Im Schilf ist ein Fischer mit seinem Boot unterwegs. Auch er trägt eine Dschallabija (die mögen ja bequem sein, aber ich finde die unpraktisch, wenn sich der Stoff so um die Beine wickelt). Mittendrin kramt er sein Smartphone aus den Tiefes seines Gewandes. Es sind gerade auch die Kontraste, die diese Reise bisher so besonders gemacht haben! ^^
      Vor dem Abendessen gibt es noch einen Abschiedscocktail in der Lounge.
      Der Koch am Salatbuffet fasst sich heute ein Herz, spricht mich mit ma cherie an und fragt, ob der Jens meine Ehemann ist. Als ich verneine, ist er vollkommen entsetzt und fragt: Aber warum nicht? :laugh1:
      Die Nacht wird noch kürzer (gut, dass wir in Übung sind). Der Flieger nach Kairo geht schon früh um 5 Uhr. Frühstück gibt es ab 1:45 Uhr, dass ist ja noch fast ein Mitternachtsimbiss... :lol:

      Heute Abend haben sich die Kabinenstewards noch mal besonders Mühe gegeben :D

    • @Tanja, meiner Kollegin hat es trotz hohen Temperaturen gut gefallen.

      Sie sind immer ganz früh zu den Ausflügen gestartet und mittags wieder auf dem Schiff gewesen.
      Es wäre nicht soooo schlimm gewesen.

      Aber ihr seid ja auch früh gestartet.

      Nachdem ich von deinen Temperaturen gelesen habe, die im Laufe der Reise immer höher stiegen, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie es da im Juli tatsächlich war....

      Gruß seealpe
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      30. April 2019 – die Heimreise

      2:45 Uhr startet der Transfer zum Flughafen von Assuan. Wir sind anscheinend der erste Flieger heute, denn außer uns und einigen Mitarbeitern, die genauso müde aussehen wie wir, ist niemand da :pinch: Der Flug nach Kairo dauert nicht lang und wir können beim Anflug dort noch einmal die Ausmaße der Stadt „bewundern“. Das Gepäck haben wir durchgecheckt, aber trotzdem haben wir genug zu tun, bis wir am Gate für den Weiterflug sitzen. Dazu gehören eine (1) äußerst gründliche Reisepasskontrolle und (2) eine weitere Sicherheitskontrolle mit durchleuchten und so. Natürlich nach Geschlechtern getrennt, was wir nicht gleich durchblicken und auf sehr unhöfliche Art und Weise mitgeteilt bekommen :nono: Da macht jemand seine Arbeit richtig gern, habe ich das Gefühl. 10:35 Uhr soll es weitergehen nach Berlin und wir kommen halbwegs pünktlich weg. Die Wartezeit ist gut, um schon mal im Kopf den Urlaub Revue passieren zu lassen und um andere Fluggäste zu beobachten.
      Als wir in Berlin aus dem Flieger steigen, habe ich das Gefühl irgendjemand hat in den letzten zwei Wochen den Farbfilm eingelegt. Es ist mit Macht Frühling geworden und alles ist grün und der Raps blüht. Unsere Augen müssen sich erst mal dran gewöhnen, nach den vielen Gelb-, Beige- und Ockerfarbtönen der vergangenen Tage. Außerdem ist alles so ordentlich und sauber, hui :cool:
      Wir sind nach diesen zwei Wochen unglaublich geerdet. Es war ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Urlaub für uns. Die Kultur, die Geschichte, die Landschaften, die wir gesehen haben. So viel Eindrücke, für die ich etliche Tage brauche, um sie zu verarbeiten. Obwohl ich, wie eingangs geschrieben, die Geschichte der Pharaonen schon immer spannend finde, hatte ich auch meine Zweifel im Hinblick auf die Reise. Gerade was die Wärme angeht und die Horrorgeschichten zum Thema Durchfall und so.
      Aber was soll ich sagen? Wir hatten überhaupt kein Problem damit. Zähne geputzt haben wir auf Anraten der Reiseleitung mit Wasser aus der Flasche. Ansonsten haben wir z.B. jeden Tag Rohkostsalat gegessen und hatten keinerlei Probleme. Das Salatbuffet war sowieso immer sehr umfangreich. Es gab außerdem jeden Tag Fisch und Hähnchen, Rind oder Lamm, Gemüse und Kartoffeln bzw. Reis. Besonders lecker fand ich die „ägyptische“ Ecke, wo es Mittag und Abend ein einheimisches Gericht gab. Es gab jeden Tag frische Datteln, bisher kannte ich die nur in getrocknetem Zustand :D Zum Frühstück konnte man sich ein Omelett braten lassen und es gab immer frisch gepressten Orangensaft. Wir sind allerdings direkt am zweiten Tag auf Weißbrot (ein Gedicht!) umgestiegen, weil „Brötchen“ nicht so die Stärke der Ägypter sind ;) Die Hitze der letzten Tage haben wir erstaunlich gut vertragen, aber man muss wirklich viel trinken. Das man so viel schwitzen kann, unglaublich... Was günstig war, ist, dass wir uns langsam dran gewöhnen konnten und nicht direkt bei Ankunft schon über 30 Grad waren ^^
      Es war alles perfekt organisiert und es hat immer alles geklappt. Die Ägypter sind sehr sehr bemüht und vorsichtig, weil sie so vom Tourismus abhängig sind. Auf der Nile Vision haben wir uns richtig wohl gefühlt, die Crew war unglaublich engagiert, dass alles für die Gäste toll ist. Von unserem grandiosen Reiseleiter habe ich ja schon ausreichend geschwärmt :mosking:

      Und damit endet nun der Bericht über unseren Besuch bei Nils. Ich hoffe, euch hat das Lesen genauso viel Spaß gemacht, wie mir das Schreiben. Viele schöne Bilder und Erinnerungen sind mir dabei wieder in den Sinn gekommen, lustige Szenen und solche, die mich nachdenklich gestimmt haben :girl_sigh:

      Mein Fazit: Eine Reise, die ich jederzeit so noch einmal machen würde! Es gibt sicher in Ägypten noch eine Menge zu entdecken und zu erleben :)
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      Auch von mir vielen Dank für die Möglichkeit, an einer ganz anderen "Schiffsreise mit Geröll gucken" teilzunehmen :D

      Ich bin mir nicht sicher, ob das etwas für mich wäre, aber es ist sicher eine interessante Reise.

      Was für eine Kamera hast du eigentlich genutzt und wie hast du sie vor dem Staub geschützt?

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      Noschwefi wrote:

      Was für eine Kamera hast du eigentlich genutzt und wie hast du sie vor dem Staub geschützt?

      Ich hatte meine gute "alte" (7 Jahre) Canon EOS 550D und 3 verschiedene Objektive mit :D Was den Schutz angeht, bin ich immer bissel nachlässig... :blush2: hab nur einen UV-Filter als Schutz auf dem Objektiv und mehr nicht. Bisher hat sie es mir glücklicherweise nicht übel genommen und alles mitgemacht: -20 bis +40 Grad, Sonne, Schnee, Regen, Sturm,...


      Noschwefi wrote:

      "Schiffsreise mit Geröll gucken"

      :laugh1: