Þetta reddast - mit Linienbussen durch Island (9.-26.8.2017)

    • 2017
    • Tag 2 – Teil 2 Wale

      Um 13:00 Uhr geht die Wal Beobachtungstour dann los. Neben einer kleineren Gruppe Kanadiern, einigen wenigen Asiaten ist vor allem eine große Gruppe Italiener an Bord. Was dazu führt, man ahnt es schon, dass die Erläuterungen auf Englisch und Italienisch erfolgen, von einer jungen Italienerin, die in Island arbeitet.
      Wie schon erwähnt, die Sonne scheint aber ein kräftiger Wind weht. Deswegen weiß ich es, wie viele andere, sehr zu schätzen, dass man sich warme Overalls überziehen kann.
      Nachdem wir knapp die Hälfte des ca. 60km langen Fjordes erreicht haben , wird der erste Wal gesichtet. Ich habe ja vorher schon welche vor Grönland und Franz-Josef-Land gesehen, die auch größer waren, aber noch nie waren sie so nah dran am Schiff. Und vor allem diese wunderbaren, mächtigen Tiere mit Land im Hintergrund zu sehen, ist schon sehr beeindruckend. Wenn ich mir vorstelle, ich würde an einem Fjord wohnen und vor meiner Haustür tauchten regelmäßig Wale auf...









      Diese Bootstour habe ich sehr genossen.

      Auf dem Rückweg zum Gästehaus esse ich noch an einem 'Pysuvagninn' einen Hot Dog mit allem plus Shrimps (gibt es nur hier).
      Zur Erklärung: Pylsur ist ein isländischer Hotdog aus Lamm-,Rind- und Schweinefleisch, wahlweise garniert mit rohen oder frittierten Zwiebeln, Ketchup, Senf oder pikanter Remouladensauce. Wer 'eina með ollu' bestellt, bekommt einen mit allem!


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    • Tag 10 Akureyri

      Heute nun ist das Wetter zum Abgewöhnen, grau, feucht, windig, ab und zu Regen, keine Minute Sonnenschein. Was hatte ich bisher doch für ein Glück! Lt. Wettervorhersage soll es aber ab morgen schon wieder besser werden und die nächsten Tage anhalten. Um es vorwegzunehmen: es bleibt der einzige Schlechtwettertag der gesamten Reise!!!!
      Ein Ausflug scheidet aus, also machte ich mich auf ins Heimatmuseum. Vom Gästehaus gehe ich Richtung Zentrum vorbei an schönen Häusern aus den 1920iger Jahren




      Mein Weg führt mich wieder an der Akureyrarkirkja vorbei. Das Wahrzeichen Akureyris thront weithin sichtbar auf einem Hügel.


      Sie wurde von Guðjón Samfelsson entworfen, der auch die Hallgrímskirkja in Reykjavik baute. Beide sind aus Basalt, unterscheiden sich jedoch in ihrem äußeren Erscheinungsbild deutlich. Leider ist die Kirche immer geschlossen, wenn ich vorbei komme.
      Ich steige die Treppen hinunter und schlendere durch die Hafnarstræti zum Kulturzentrum ‚Hof’ am Hafen.



      Dort steige ich in einen der Stadtbusse. Ich hatte mir eine Linie herausgesucht, die direkt vor dem Museum hält, vorher aber im Zickzack-Zack durch die Stadt fährt. Und so gondele ich eine halbe Stunde durch Vororte und das erweiterte Zentrum, sehe Einkaufszentren, Wohnblocks, Reihenhäuser und alleinstehende Einfamilienhäuser, Schulen und die Universität. Benutzt wird der Bus heute morgen von Rentnern, die von einem der großen Supermärkte am Stadtrand nach Hause fahren und von Schülern, die quer durch die Stadt müssen, um z.B. zur Berufsschule zu gelangen. Aufgefallen sind mir u.a. die Spielplätze an den Schulen mit richtig vielen Spielgeräten, Rutschen usw. Es ist gerade Pausenzeit und die Kinder toben herum.
      Mit den Bussen gelangt man auch zu den Startpunkten für Wanderungen oberhalb der Stadt oder im Winter zu den Skigebieten.
      Natürlich fallen mir die ‚Herz’-Ampeln auf. Die nette Frau an der Kasse des Akureyri-Museums erzählt mir später, dass es das nur in Akureyri gäbe. Sie seien im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008 aufgekommen, als Zeichen für die Notwendigkeit positiv zu denken. Sie schenkt mir dann noch einen Aufkleber 'Brostu med hjartanu!' Ich hatte diesen bereits vorher an Türen und Schaufensterscheiben gesehen ihn aber nicht weiter beachtet.
      Im Museum gibt es so einiges zur Geschichte von Akureyri zu sehen und auch eine sehr interessante Sonderausstellung mit alten Landkarten, auf denen die Meere um Island herum von vielerlei wildem Meeresgetier bevölkert sind.



      Vor dem Museum steht eine alte Holzkirche, 1846 in Svalbarð am Ostufer des Eyjafjörður gebaut und 1970 zu ihrem jetzigen Standort gebracht. Die Kirche ist ein gutes Beispiel für ländliche Gotteshäuser aus der Mitte des 19. Jh.


      Zum Abschluss sehe ich mir noch das Nonni-Haus an. Es handelt sich um ein kleines schwarz-geteertes Holzhaus von 1853 im dänischen Stil.

      das Nonnihaus

      Hier verbrachte der Jesuitenpater Jón Sveinsson – bekannt unter seinem Kosenamen Nonni fünf Jahre seiner Kindheit. Ab 1913 schrieb er insgesamt 12 Kinderbücher, die alle von ihm und seinem früh verstorbenen Bruder handeln.
      In den engen Räumen des Hauses bekommt man eine Vorstellung von den Lebensbedingungen zu einer Zeit als das Packeis manchmal bis in den Sommer hinein im Fjord lag, der Geruch von der Haifischlebertranfabrik in Odederyri die Luft verpestete und man die Bäume in Akureyri an einer Hand abzählen konnte.

      ein Denkmal von ‘Nonni’ an der Straße.



      An dem Laternenpfahl kann man eine weitere Besonderheit von Akureyri sehen: vom Zentrum bis zum Museum gibt es einen ‘ Literaturpfad’: in Abständen sind auf kleinen Lesepulten Bücher ausgelegt, die man im Vorbeigehen durchblättern und lesen kann, wenn man des Isländischen mächtig ist.....

      Nun wird es auch mal Zeit für ein Foto mit Islandmohn



      Zurück im Zentrum esse ich in der "Hamborgarfabrikkan von 2010" einen der 15 verschiedenen quadratischen Hamburgerversionen, den mit Rindfleisch und Scampi. Er hat gut geschmeckt bis auf das Pappbrötchen. Pommes gab es auch noch dazu. Es ist vielleicht nicht allseits bekannt, dass es in Island nur drei Jahre lang Mc Donalds gab und dieser dann aufgegeben hat. Nachdem ich gestern bereits einen Pýlsur gegessen habe, sind meine kulinarischen Studien dieser Seite der isländischen Küche abgeschlossen. Beide werden wohl nie zu meinen bevorzugten Speisen werden.

      Relativ früh zurück im Gästehaus nutze ich die Zeit, um mich etwas auf die morgige große Dettifoss Tour vorzubereiten.
    • Tag 11 die große Dettifoss Tour

      Diese Tour hatte ich bereits von Leipzig aus vorab gebucht, als mir klar geworden war, dass ich ohne Pkw die meisten dieser Orte nicht erreichen würde.

      Als ich heute Morgen um 8:00 Uhr am Kulturzentrum ‚Hof’ erscheine, um an der Großen Dettifoss Tour teilzunehmen, teilt mir der Busfahrer, der sich später mit Oscar vorstellt, mit, dass ich bisher die einzige Teilnehmerin sei. Dabei bleibt es auch und so fährt Oscar mit mir in einem kleinen Bus (19 Plätze) los. Ich habe also das Vergnügen einer quasi privaten Rundreise.

      Unser erstes Ziel ist der

      Goðafoss (Wasserfall der Götter), er ist zwar kleiner (nur 12m hoch) und weniger mächtig als andere in Island aber gehört wohl mit zu den schönsten. In der Geschichte des Landes spielt er außerdem eine wichtige Rolle. Beim Alþing Im Jahre 1000 war der Gesetzessprecher Þorgeir gezwungen eine Entscheidung darüber zu fällen, ob das Christentum zur Religion Islands würde. Nachdem er erklärt hatte, dass Island fortan eine christliche Nation sei, warf er auf dem Heimweg seine Götterbilder in den Wasserfall, der so zu seinem Namen kam.
      Die Entscheidung für das Christentum dürfte auch dadurch beeinflusst worden sein, dass der Norwegische König Olaf mit einem Holzboykott gedroht haben soll. Und ohne Holz kein Schiffbau.....

      Am Goðafoss wird mir vor Augen geführt, welche Maßnahmen wegen der wachsenden Touristenzahlen notwendig wurden und weiter werden. Zwei Aussichtsplattformen gibt es bereits eine dritte ist im Bau. Und trotz Absperrseilen und Hinweisschildern trampeln Touristen überall herum, zerstören die Natur und bringen sich in Gefahr.





      Einige Tage später wird mir ein Mitreisender bei der Hochlanddurchquerung erzählen, dass er alles kaum wieder erkenne. Er war 2000 das letzte Mal hier.
      Wegen der relativ frühen Morgenstunde ist aber zum Glück noch nicht so viel los.

      Weiter geht es ins Gebiet des Myvatn nach Dimmuborgir (=dunkle Burgen). Hier machen wir einen kurzen Gang. Ich habe mir also schon einmal anschauen können, wo ich mich ab morgen bis Mittwoch aufhalten werde.



      Danach fahren wir weiter über den Námafjall zum Geothermalfeld Hverir , vorbei an dem kleinen geothermischen Kraftwerk Bjarnaflag mit seinem türkisfarbigen See, in dem man allerdings besser nicht badet.



      In Hverir dampft, blubbert, wabert und stinkt es aus Erdkesseln, Spalten und Pfützen. Diese Landschaft, mit ihren so faszinierend schönen Farben, ist durch eine Spalteneruption entstanden, denn sie liegt mitten auf der Bruchlinie der auseinanderdriftenden amerikanischen und eurasischen Platten.






      Bevor wir unser nächstes Ziel, den Dettifoss erreichen, ist erst einmal ein Fotostopp angesagt.

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    • @lynghei
      Ich musste auch erst einmal lüften ;)

      Tag 11 Fortsetzung

      Der Dettifoss ist Europas größter Wasserfall, was das Volumen angeht, 193 Kubikmeter/pro Sekunde stürzen auf 100m Breite 44m in die Tiefe. Der Gischt Schleier ist schon von weitem zu sehen und da die Sonne scheint, spannt sich auch ein Regenbogen über die aufgewühlten Wassermassen. Der Weg vom Parkplatz bis zum Dettifoss und seinem kleinen Bruder Selfoss führt durch schwarze Lava, umso überraschender sind die rosa Blumenpolster und das saftige Grün am Dettifoss.







      Am Dettifoss ist alles nass. Die Regenkleidung, die manche Leute tragen ist nicht übertrieben. Man muss beim Gehen sehr aufpassen, damit man nicht ausrutscht.



      Der Sellfoss - etwa 2km Flussaufwärts - ist so ganz anders, jedoch nicht weniger beeindruckend.

      Inzwischen ist es Mittag geworden und deswegen am Dettifoss sehr voll, obwohl Oscar meint, es ginge noch. An manchen Tagen stünden noch mehr Autos und Busse auf dem Parkplatz.

      Wir folgten dann dem Flußlauf des "Jökulsá á Fjöllum" (= Gletscherfluss aus den Bergen ) auf einer kleineren, nicht geteerten Nebenstraße. Dieser zweitlängste Fluss Islands transportiert das Gletscherwasser des Vatnajökull nach Norden in den Atlantik. Er fließt in diesem Bereich in einer 30km langen und stellenweise 120m tiefen Schlucht. Der Dettifoss markiert das südliche Ende und die Asbyrgi Schlucht das nördliche.

      Im mittleren Teil in Vesturdalur stoppen wir wieder und wandern zu den Hljóðaklettar, den Echofelsen.







      Diese seltenen Gesteinsformationen, mit Ziehharmonika ähnlichen Faltungen und sich wiederholenden Mustern, normalerweise vertikale Basaltsäulen liegen hier quer, stellen die Akustik auf den Kopf, man erkennt nicht mehr aus welcher Richtung das Rauschen des Flusses kommt, ein irres Erlebnis! Diesem verwirrenden Effekt verdanken die Felsen ihren Namen.



      Wir treffen dort einen jungen Mann aus Australien, der Island mit dem Fahrrad bereist und total begeistert war.
      In diesem ganzen Gebiet mit seiner abwechslungsreichen Landschaft gibt es viele Wanderwege. Hier ist auch nicht viel los, nur wenige Pkw, keine großen Busse, ist wohl zu abgelegen und die Zufahrt auch nicht so komfortabel. Mich hat es gefreut! Allerdings wird eine neue, geteerte Straße gebaut, sie soll 2018 fertig sein. Dann wird es auch hier mehr Touristen geben.


      Bevor wir den Nationalpark Vatnajökull - Nord verlassen haben wir noch die Ásbyrgi Schlucht besucht. Das ist ein gewaltiger hufeisenförmiger Canyon, 3,5 km lang, im Durchschnitt 1km breit, umschlossen von fast 100m hohen Felswänden. Diese schützen vor Winden und Schafen, deshalb gibt es hier ein Birkenwäldchen mit bis zu 8m hohen Bäumen.





      der See 'Botnstjörn wird durch das kleine Rinnsal aus der Felswand gespeist


      Auch hier gibt es wieder mal zwei Geschichten, wie die Schlucht entstanden ist:
      die ersten Siedler glaubten, dass Odins achtbeiniges Pferd Slættur oder auch Sleipnir genannt hier fast eine Bauchlandung gemacht hätte und dabei einen kräftigen Fußabdruck hinterlassen hat.
      Nach geologischen Forschungen haben drei besonders starke Gletscherläufe der Schlucht ihre Form gegeben. Vor fast 2000 Jahren verlagerte sich der Fluss etwas nach Osten in sein heutiges Bett.
      Wer weiß schon, was stimmt. Das verborgene Volk, das Hulduvólk , soll schließlich hier in der Schlucht seine Hauptstadt haben ;)

      Über die Halbinsel Tjörnes, fast immer mit Blick auf den Atlantik mit Klippen und schwarzen Stränden fahren wir dann über Husavik nach Akureyri zurück.
      Der ganze Nordosten scheint noch nicht überlaufen von Touristen zu sein und bietet sicher sehr viel Natur und Wandermöglichkeiten.
      Oscar war ein toller Fahrer und Fremdenführer, ich habe ihm, soweit es meine Englischkenntnisse zuließen, ein Loch in den Bauch gefragt.

      Nach 10 Stunden zurück in Akureyri esse ich noch eine isländische Fleischsuppe und kehre voller Eindrücke ins Gästehaus zurück.
    • Tag 12 Weiterreise zum Mývatn

      Heute, am 20.08.2017, geht die Reise weiter an den Mývatn, den Mückensee.
      Der Bus würde erst am Nachmittag abfahren und so habe ich genug Zeit, meine Sachen zusammen zu packen. Viel ist es ja ohnehin nicht. Das Amma Guesthouse war total in Ordnung, alles war sehr sauber, vor den Duschen gab es keine Staus und die Küche war mit allen notwendigen Gerätschaften und Geschirr ausgerüstet. Es gab Gäste, die ausgiebig kochten oder sich, so wie ich, nur Frühstück machten.

      Gegen 10:00 Uhr mache ich mich auf den Weg zum Kulturzentrum ‚Hof’. Dort befindet sich auch die Haltestelle der Busse von Strætó. Das ist sehr praktisch, weil sich im ‚Hof’ neben Konferenz- und Austellungsräumen, einem Restaurant auch die Touristeninformation befindet, wo ich meinen Rucksack zur Aufbewahrung abgeben kann.

      Im Hafen liegt mal wieder ein Kreuzfahrtschiff und die Passagiere machen sich auf in die Stadt oder zu den Bussen oder auch Taxis, um Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen.
      Ich gehe auch Richtung Hafnarstræti und kaufe für meine Enkelin und mich Mützen, der nächste Winter kommt ja bestimmt.
      Eigentlich wollte ich im ‚Indian Curry Hut’



      etwas essen, hatte aber übersehen, dass am Sonntag nur abends geöffnet ist. Also gehe ins ‚Simstöðin’ und esse eine große Portion Salat. Ich mag die Atmosphäre dieser Cafés /Bistros sehr. Es geht immer sehr entspannt zu, die Leute essen, reden, sitzen vor ihren Laptops und nutzen das kostenlose WLan.

      Statt später in der ‚Blaá Kannan’

      wie geplant einen Kaffee zu trinken, gehe ich in den schräg gegenüber liegenden Buchladen ‚Eymundsson’ und schreibe dort bei einem Espresso die gerade erworbenen Postkarten.

      Vor Beginn der Weiterfahrt wartet auf mich ein zu lösendes Problem: das Gästehaus, in dem ich mich für 3 Nächte einquartiert habe, liegt zwar direkt am See und nicht weit zu Dimmuborgir (den schwarzen Burgen) aber eben auch 5 km von der nächsten Ortschaft Reykjahlið und damit auch von der Bushaltestelle entfernt. Der Inhaber des Gästehauses hatte mir auf meine Anfrage hin gemailt, ich solle den Busfahrer fragen, ob er mich unterwegs aussteigen lässt, ansonsten solle ich anrufen.
      Als ich nun an der Haltestelle ankomme, steht der Bus schon da und der Fahrer rauchend daneben, so der Typ Althippie auf Isländisch.
      Die Busfahrer von Straetó erkennt man nicht unbedingt alle an der Kleidung, zumindest die auf dem Lande nicht. Die meisten haben wenigstens ein Hemd mit einem kleinen Aufnäher an, bei der Beinkleidung habe ich die verschiedensten Modelle gesehen, von der ausgebeulten Trainingshose bis hin zu Shorts. Dieser nun trug eine schicke Trainingshose, ein schwarzes, weit geschnittenes T-Shirt, zwei auffällige Silberketten um den Hals und sein weiß-blondes langes Haar zu einem kleinen Knoten verschlungen oben auf dem Kopf. Alter schätze ich mal so irgendwas zwischen 50 und 60 Jahre. Ich erzähle ihm, wo ich hinwill und frage, ob er nicht an der Einmündung zum ‚Dimmuborgir Guesthouse’ stoppen und mich dort rauslassen könne. Ja, im Prinzip schon, er müsse nur sehen, ob das auch ginge, wegen der vielen Autos und so. Und da wäre ja auch keine Haltebucht. Also war klar: þetta reddast’!
      Er platziert dann auch mein Gepäck so, dass das Aussteigen schnell gehen würde.
      Als es darum ging, wie viel die Fahrt kosten würde, meint er: "The prices are crazy in Iceland". Weil ich darauf nicht wirklich etwas zu erwidern weiß, habe ich nur etwas vor mich hingebrummelt. Das nimmt er zur Kenntnis und meint, das läge alles an der Politik und die müsse sich ändern. Zum Glück kommen dann weitere Fahrgäste hinzu, zwei ältere Isländerinnen mit denen sich offenbar auch eine Diskussion über Fahrpreise entspinnt, denn er wirft das Gerät an, dem man Fahrziele, Preise usw. entnehmen kann. Er kann die Anzeige nicht richtig erkennen, jedenfalls leiht ihm die eine der beiden Frauen mal kurz ihre Brille. Das ist jetzt kein Scherz oder erfunden! Oh je, denke ich nur, hoffentlich sieht er wenigstens beim Fahren richtig. Das tut er zum Glück, aber er fährt schon, sagen wir mal, recht zügig. Ich sitze ja nun direkt hinter ihm, habe aber keine Minute Angst ob der rasanten Fahrweise.
      An der Einfahrt zum Gästehaus stoppt er, stellt meinen Rucksack an den Straßenrand, steigt ein, winkt und fährt weiter. Ich werde die Busfahrten vermissen!
      Das Gästehaus hat wirklich eine tolle Lage direkt am See. Neben dem Haupthaus, wo es u.a. Frühstück gibt, liegen die Gästeunterkünfte verteilt auf dem Gelände. Jeweils in einer Hütte befinden sich zwei Zimmer inklusive Bad alle mit Seeblick, dazwischen gibt es wieder Gästeküchen und Aufenthaltsräume.
      Mit diesem Ausblick auf den See geht dieser Tag zu Ende....

    • Ich bin total begeistert von deinem Reisebericht und den wunderbaren Fotos. :thumbup: Das ist wirklich eine tolle Art, Island zu erkunden. Was mich aber jetzt brennend interessiert, wie war das denn mit den Mücken, als du dort warst ? :/
      Bin gespannt auf die Fortsetzung. :whistle3:
      Viele Grüße
      Seemaus
    • @Seemaus
      Tja, die Mücken! Die finnischen Mücken, die ich in rund 20 Jahren Sommerurlauben erlebt und erduldet habe, waren weitaus schlimmer! Die am Myvátn waren anders, kleiner und weniger 'stechfreudig'. Ich hatte natürlich auch einen 'Mückenhut' im Gepäck, habe ihn aber nur einmal für kurze Zeit benutzt. Gegen die kleinen Plagegeister half mir mehr ein dünner leichter Schal, den ich um den Kopf gelegt hatte und so auch den Mund schützen konnte. Aber so viele waren es auch nicht! Mir ist kein einziges Foto gelungen, das schwarz vor Mücken war! Und man darf eins nicht vergessen: "Ohne Mücken gäbe es keine so artenreiche Fauna am Myvátn!"

      Die Reise geht weiter:

      Tag 13 am Myvatn

      Der Tag beginnt ausgesprochen früh nämlich gegen 04:30 Uhr. In diesem Fall zum Glück wache ich in der Nacht mehrere Male auf! Als ich aus dem Fenster und auf den See schaue, sehe ich dieses Bild:



      Natürlich gehe ich nach draußen und schaue in Richtung Bjarnarflag



      Ein wenig geschlafen habe ich doch noch , bevor ich aufstehe.

      Frühstück gibt es in einer Glasveranda mit Seeblick.



      War ich schon vom Frühstück in Stykissholmur und noch mehr in Siglofjörður sehr angetan, so übertrifft das hier beide! Es gibt verschiedene Brotsorten (auch in der Erde gebackenes), div. Marmeladen, Eier, Käse, Schinken, selbst geräucherte Lachsforelle und geräuchertes Lammfleisch, Gurken, Tomaten, verschiedenes Obst, Skyr, Youghurt, Reis-, Mandel- und normale Milch, Müsli, Waffeln kann man sich machen und Ahornsyrup drauf tröpfeln, Kaffee, Tee, Säfte gibt es natürlich auch!

      Nach diesem ausgiebigen Frühstück mache ich mich auf den Weg nach Dimmuborgir, wo ich einige schöne Stunden verbringen werde und mir die merkwürdigen Lavaformationen und Gebilde angeschaue, die vor rd. 2000 Jahren entstanden sind. Vermutlich flossen damals die Magnaströme zweier Vulkane über einem Sumpfgebiet oder einem kleineren See zusammen. Das Wasser im Sumpf begann zu kochen, worauf der Dampf durch die flüssige Lava schoss und sie abkühlte. Während die Lava weiter talabwärts floss, blieben die hohlen Säulen stehen.









      und bunt war es wieder

      Als ich wieder zum Gästehaus zurückwanderte hielt plötzlich ein sehr alter roter Volvo-Kombi neben mir, so einen wie wir ihn in einem anderen Leben auch mal hatten. Der Isländer fragte, ob er mich ein Stück mitnehmen könne. Meine Füße und ich fanden das gut und so brachte er mich direkt zum Gästehaus.

      Nach einer längeren Erholungspause bin ich dann gegen Abend nochmal zum Gasthaus ‚Dimmuborgir’ hochgegangen und habe ein sehr leckeres Stück Lammfleisch gegessen.



      der Hverell, mein Ziel für den nachten Tag



      Sehr zufrieden bin ich danach in der Abendsonne zurück gewandert. Die Sonne geht inzwischen so zwischen 21:30 und 22:00Uhr unter, Postkartenschön kann ich nur sagen, meine Reisebegleitungen müssen da jetzt durch

    • Tag 14 Wanderung zum Hverfell Krater

      Auch heute beginnt der Tag mit der ‚blauen Stunde’ in der Morgendämmerung:


      Da ich morgen um 8:00 Uhr von Reykjahlið mit dem Bus nach Reykjavik fahren will, hatte ich gleich bei meiner Ankunft am Sonntag die nette junge Frau an der Rezeption nach einer Transportmöglichkeit gefragt. Sie meinte nur sinngemäß, das werde schon irgendwie klappen! Sie selber hätte kein Auto aber einige der anderen, die hier im Gästehaus während der Ferien jobben würden. Davon hätte sicher jemand Zeit.

      Als ich sie heute nach dem Frühstück darauf anspreche, kommt ein Paar aus der Schweiz hinzu, das, wie sich herausstellt morgen auch mit dem Bus weiter reisen will. Also fahren wir gemeinsam mit dem Taxi und teilen uns die Kosten.

      Bevor ich meine heutige Wanderung zum Hverfell Krater beginne, ein paar Infos zum Gebiet um den Mývatn. Der See liegt in der Dehnungszone auf dem Mittelatlantischen Rücken im Bereich des Krafla Vulkansystems. Diese ganze Spalte ist latent aktiv, die bislang letzte Ausbruchsserie dauerte von 1974 bis 1984 und wurde als ‚Kraflafeuer’ bekannt.

      So wie Reykjavik übersetzt Rauchbucht heißt, bedeutet der Name des Ortes Reykjahlið am Nordende des Sees Rauchabhang.
      Nordöstlich des Ortes liegt das Geothermalfeld " Bjarnaflag". Die mal höheren mal niedrigeren Dampfsäulen dieses Feldes kann ich vom Gästehaus Dimmuborgir aus sehen.

      Bevor ich auf die Schotterpiste abbiegen kann, die zum Parkplatz am Fuße des Kraters führt, muss ich etwa 1 km am Straßenrand entlanggehen. Da die Landstraßen in Island in der Regel weder über einen Randstreifen noch über einen Fahrradweg verfügen, muss ich auf der Fahrbahn laufen. Das macht wenig Spaß, zumal relativ viel Verkehr herrscht.

      Die Mücken sind heute etwas aktiver als gestern, daher setze ich einen Mückenhut auf. Als mich jedoch das erste vorbeifahrende Auto in eine Staubwolke einhüllt und ich fast gar nichts mehr sehe, tausche ich ihn gegen einen leichten Schal aus, den ich mir um den Kopf binde und den ich zum Schutz über Nase und Mund ziehen kann. Außerdem konnte ich wegen des Schleiers nicht fotografieren.

      Rechts und links vom Weg ist es am Rande von kleinen Seen kräftig grün, ein ziemlicher Kontrast zu der schwarzen Lava



      Und dann stehe ich vor dem schwarzen Ascheringwall des Hverfall




      Wenn man genau hinschaut, sieht man oben am Kraterrand Wanderer.


      Dieser Explosionskrater ragt 150 m über die Umgebung hinaus und insgesamt 453m ü.d.M, ist fast symmetrisch und hat einen Durchmesser von mehr als 1km. Man kann oben auf dem Kraterrand entlangwandern

      Der Aufstieg ist relativ leicht zu bewältigen, da aber mein linkes Knie ständig muckt und besonders bergab gehen nicht mag, entscheide ich mich spontan gegen den Auf- und Abstieg in dem lockeren Geröll und verzichte damit auf den bestimmt großartigen Ausblick auf die Umgebung und den Mývatn.

      Stattdessen bin ich Richtung Reykjahlið gewandert.

      Diesen Weg müsste ich nehmen, um zum Mývatn Jarðbödin, der ‚Blauen Lagune des Nordens’, zu gelangen




      Ich genieße diese Wanderung durch eine wundervolle Landschaft







      dabei staune ich immer wieder, wie in dieser Lavawüste so schöne Blumen wachsen.



      Nach fast 2 ½ Stunden erreiche ich den Parkplatz unterhalb der Heißwasser Spalte Grójatagjá und mache erst einmal eine Pause, schließlich liegt noch ein Stück Weg vor mir.
    • Die Pause ist vorbei und ich gehe weiter.
      Grjótagjá ist eine riesige Heißwasser Spalte mit einer Höhle und einem kleinen See darin, in dem man früher baden konnte. Jetzt weisen große Schilder daraufhin, dass das Wasser durch unterirdische Lavaströme auf 50 Grad und mehr erhitzt wurde und das Baden verboten ist.
      Der Parkplatz ist ziemlich voll. Vermutlich kommen deshalb so viele Besucher hierher, weil es so einfach ist, mit dem Auto an einen Ort zu gelangen, an dem man einen Blick in die Spalte zwischen Nordamerika und Eurasien werfen kann.


      Vielleicht kommen auch Fans der Serie ‚Game of Thrones’ hierher, um zu sehen, wo Teile der Serie gedreht worden sind.

      Leider kann ich nicht hinunter steigen, weil so viele Menschen da sind und es zu einer regelrechten Staubildung kommt. Ich schaue deshalb nur durch einen kleinen "Nebeneingang"



      Über diesen Tritt geht es weiter über eine Hochfläche auf dem Weg nach Reykjahlið.




      Ich sehe den Mývatn



      und immer wieder Pfanzen, die in dieser kargen Gegend überleben.


      Weiter geht die Wanderung durch eine deutlich herbstlich gefärbte Landschaft



      Nach insgesamt 8km habe ich dann Reykjahlið erreicht und esse im Imbiss an der Tankstelle eine Kleinigkeit. Nachdem ich für den morgigen Tag etwas Proviant eingekauft habe, gönne ich mir ein Taxi, 5km an der Straße ohne Randstreifen entlangzulaufen sind schließlich kein Vergnügen.

      Im Gästehaus zurück, ist mal wieder Packen angesagt und das ‚Sortieren’ der heutigen Eindrücke.

      Zum Abschied kann ich mich nicht Satt sehen am Sonnenuntergang am Mývatn




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    • BBe49 wrote:

      Auf- und Abstieg in dem lockeren Geröll

      Ich war da 1994 - und kann mich vor allem an den Aufstieg sehr gut erinnern: "3 Schritte vor und einer zurück" nannten wir das damals, weil man bei jedem Schritt nach oben auch wieder zurück rutschte auf dem Geröll. Oben entlang zu gehen war dann aber sehr beeindruckend. Und der Abstieg verlief recht flott.
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
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      Tag 15 Durch das Hochland über die Sprengisandur-Route

      Heute heißt es Abschied nehmen vom Mývatn. Die Unterkunft direkt am See war zwar die teuerste der ganzen Reise, aber vor allem die Lage und dann das fabelhafte Frühstück haben das wett gemacht. In diese Gegend möchte ich noch einmal zurückkehren. Es gibt hier noch so viel zu sehen!

      Wir werden kurz nach 7:00 Uhr von der Taxifahrerin abgeholt, die mich gestern ins Gästehaus gebracht hat. Auch das Schweizer Paar ist schon mit ihr gefahren.

      Um 8:00 Uhr bei 10 Grad und Nebel startet der Allradbus von Reykjavik Exursions in Reykjhlið um über die Sprengisandur-Route (F 26)nach Reykjavik zu fahren. Dieses ist die längste Nord-Süd Strecke und darf nur mit Allradfahrzeugen befahren werden und in der Regel von Juli bis Ende August geöffnet. Während dieser Zeit fahren mehrmals in der Woche Linienbusse vom Mývatn nach Reykjavik.

      Das nachstehende Foto zeigt eine von mir erstellte Fotomontage aus meinem Fotobuch


      Foto gelöscht


      Wir umrunden den See und fahren zum Goðafoss, wo der Bus zum ersten Mal 45 Min. Pause macht. Das ist wunderbar, wegen der frühen Stunde (ca 9:00 Uhr sind wir, d.h. die acht Leute, die auch mit diesem Bus fahren, fast alleine dort. Ich gehe auf die andere Seite , um von dort den Wasserfall in seiner vollen Breite und Schönheit zu sehen.

      Nach der Pause biegt der Bus auf eine Nebenstrecke ab, die nach ca 40 km in eine Schotterpiste, die F26, übergeht. Nach weiteren 3km kam der Aldeyjarfoss in Sicht, der so ganz anders ist als z.B. Dettifoss und Goðafoss und die anderen Wasserfälle, die ich gesehen habe. Das Wasser schießt durch eine schmale von Basaltsäulen gesäumte Klamm donnernd den Felshang hinunter. Das ist ein unglaublich schöner Anblick!

      Man kann hier gut sehen, wie tief das Flussbett ist





      Weil nach dem Wasserfall die Straße nur mit Allradfahrzeugen befahren werden darf, kommen hier nur ganz wenig Menschen hin. Absperrseile und dergleichen findet man (noch) nicht.
      Der Nebel ist schon lange weg und die Temperatur inzwischen auf 19 Grad angestiegen!

      Nach dem Wasserfall durchquert die F26 trostlose Ödlandmoore und führt 240 km durch unwirtliches Gebiet nach Südwesten.

      Es ist grau, nur ein Hauch von Grün ist zu sehen





      Man hat aber auch herrliche Ausblicke von Westen her auf Askja und Herdubreid und die Gletscher Vatnajökull und Hofsjökull. Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass die NASA Astronauten zur Vorbereitung für ihre erste Mondlandung im Gebiet der Askja trainiert haben, weil nirgendwo sonst auf der Erde Bedingungen zu finden sind, die denen des Mondes so ähnlich sind. Ich kann nicht beschreiben, wie es dort aussah, am Besten trifft noch "Unwirklich" zu. Ich habe auch versucht Fotos zu machen, es aber sehr schnell gelassen. Die F 26 ist eine Piste, der Bus schaukelt und wackelt, man wird tüchtig durchgeschüttelt! Selbst, wenn das nicht so gewesen wäre, diese Stimmung kann kein Foto wiedergeben, jedenfalls mir gelingen solche Aufnahmen nicht.
      Inzwischen ist es Mittag geworden, wolkenloser blauer Himmel, Windstille, das Außenthermometer des Busses zeigt 26 Grad. Der Bus stoppt mal kurz für eine Fotopause.






      Dann geht es weiter, eine knappe Stunde später wieder es grün, wir nähern uns Nýidalur, einem Gebirgszug südlich des Tungnafelsjökull-Eisfelds. Dann muss ein Fluss durchquert werden, was bei höherem Wasserstand als gestern auch für ein Allradfahrzeug nicht problemlos möglich ist.





      Und dort mitten im Nirgendwo gibt es 2 Hütten mit Übernachtungsmöglichkeit, eine weitere mit Toiletten und einer Dusche sowie einen kleinen Campingplatz. Im Sommer gibt es auch einen Hüttenwart. Das Gebiet ist nämlich sehr gut für Wanderungen geeignet.

      Wir machen eine halbe Stunde Pause, Zeit sich die Beine zu vertreten und sich umzuschauen.

      Dieser Berg wäre für ein Panoramafoto perfekt geeignet gewesen. Darauf bin ich jedoch nicht gekommen.




      Und in dieser Einöde blüht es





      Es steigt ein Mann zu mitsamt seinem teilweise demontierten Fahrrad inkl. zwei Ersatzreifen und Gepäck.

      Auf der ‚F 26’ geht es weiter





      Bald wird es wieder sehr unwirtlich, die Piste immer rumpeliger.

      Etwa eine Stunde später








      Wir passieren den Pórisvatn mit dem Tungmaá Wasserkraftwerk.

      Die Staumauer wirkt etwas fremd in der Landschaft



      Als es so richtig öde ist, taucht plötzlich ein Gästehaus auf nebst Tankstelle, die erste seit 240km: ‚Hrauneyjar’ Ganz in der Nähe gibt es in der Einöde auch noch ein tolles neues Hotel.

      Um 18:00 Uhr erreichen wir Hekla und fahren jetzt wieder auf der Ringstraße 1 zügig Richtung Reykjavik, das wir pünktlich (!) um 19:20 Uhr erreichen. Wie die das machen ist mir ein Rätsel!!
      Ich bin froh, dass ich diese Fahrt gemacht habe, es war ein unvergessliches und eigentlich ein kaum zu beschreibendes Erlebnis.

      In Reykjavik am BSÍ angekommen, mache ich mich auf den Weg ins Gästehaus. Obwohl es nicht weit entfernt ist, fahre ich drei Stationen mit dem Bus. Der Fahrer, dem Aussehen nach kein Isländer, spricht gut Deutsch und wundert sich, dass ich nicht zu Fuß gehe. Und ich wundere mich wegen seiner Deutschkenntnisse. Ich erzähle ihm, wie ich den Tag verbracht habe und er sagt, er habe 10 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und sei in Essen Busfahrer gewesen. Also alle Fragen beantwortet!

      Nach dem Einchecken gehe ich in der Laugavegur noch einen Salat essen, trinke ein Bier und nehme eins mit.

      Es war ein langer anstrengender Tag, ich bin früh und sehr, sehr müde ins Bett gefallen.

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      Sprengisandur wollten wir im Mietallradauto auch fahren ... im September . Da uns aber schon beim Dettifoss der Neuschnee überraschte , trauten wir uns nicht mehr ! :thumbdown: Stattdessen fuhren wir dann auf der Ringstrasse gen Osten um Island herum - einiges mehr an Kilometern , aber halt auf der sicheren Seite . :huh: Da warst du ja auch mit dem Linienbus ... :thumbup:
      Reisen 2002 - 2012 mit MS NORDSTJERNEN , MS LOFOTEN , MS FINNMARKEN :)
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      @Polarlichtfan
      Ich glaube, auch wenn der Neuschnee euch nicht gestoppt hätte, die Sprengisandur wäre sowieso gesperrt gewesen. Nicht ohne Grund fuhren die Linienbusse nur bis Ende August/Anfang September. Inzwischen fahren sie gar nicht mehr, wie ich bei der Recherche für eventuelle kommende Islandreisen herausgefunden habe.

      aus Leipzig grüßt BBe49
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      BBe49 wrote:

      der so ganz anders ist als z.B. Dettifoss und Goðafoss und die anderen Wasserfälle, die ich gesehen habe

      Die Erfahrung haben wir auch gemacht, dass jeder Wasserfall seine ganz eigene Art hat. Obwohl wir schon so viele gesehen haben, haben wir bei unserer Fahrt immer wieder Abstecher zu neuen Wasserfällen gemacht, ohne es bereut zu haben :)

      :sdanke: für deine persönliche Art, uns (im Nachhinein) mitzunehmen. Mir kommt es vor, als ob ich die ganze Reise dabei gewesen wäre :thumbup:

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2: