29.09.- 21.10. Erst mit dem Auto dann mit der MS Lofoten

    • B-K-B
    • Nachdem in Trondheim , und während der Begegnung mit der Nordkapp noch Bewölkung und Nieseln vorherrschte, kämpfte sich in mehreren Etappen die Sonne durch. In Kristiansund bin ich ein Stück bergauf gegangen, aber ein Foto, mit der Lofoten im Ganzen, von oben, ist mir nicht gelungen. Während des Abendessens mussten wir öfter die Gläser und Flaschen retten, aber bei der zweiten Sitzung hatte sich alles wieder beruhigt.
      In Molde besuchte ich kurz das Rosenmädchen, es waren keine Rosen im Korb.
      Nach der Begegnung mit der Fimnmarken musste ich, wohl oder übel, mit dem Packen beginnen mit der üblichen Feststellung: 'Das kann gar nicht alles im Trolley gewesen sein'.
      Überraschenderweise passte dann doch alles wieder hinein.
      In der Nacht musste dann irgendwann das Handy vorm Absturz gerettet werden, aber auch da war es bald wieder ruhig
      Die Begegnung mit der Polarlys war zu früh für mich, aber gleich nach Stabben fyr konnte ich meine Kabine frei geben.
      Jetzt ist auch die letzte Mahlzeit an Bord gegessen und ich versuche eben mich mit der kommenden Reise zu trösten.
      Liebe Grüße, Kamilla
    • So jetzt sitz ich da am Flughafen, und mein Flug nach Wien wurde von 19.25 auf 20.40 verschoben.
      Ich finde zwar die Anfahrt nach Bergen immer ein bißchen traurig, aber auf die Nock musste ich trotzdem. Wir standen da ziemlich still, fotografierten, filmten und hingen unseren Gedanken nach, nur das Paar neben mir besprach alles ziemlich laut, dann summte und sang sie mir noch ins Ohr (nicht sehr laut), eh ok, aber ein etwas gestört fühlte ich mich schon. War nur meine persönliche Empfindung.
      Nach dem Aussteigen bin ich mit der Bybanen zum Thon Airport gefahren.
      Ah Wizz-Air teilt mir was mit, später gehts weiter.
      Liebe Grüße, Kamilla
    • Wenn ich da so herumsitze, kann ich ja weiter erzählen.
      Das Thon Airport hat ein tolles Frühstücksbuffet, aber wenn man mit der Bybanen kommt, sollte man einigermaßen fit sein oder wenig Gepäck haben. Sonst sollte man sich ein Taxi nehmen.
      Ich war dann noch einmal kurz am Hafen um mich von der MS Lofoten zu verabschieden.
      Heute wusste das Wetter selber nicht was es will, aber es ist zumindest bis auf eine Nieseleinlage trocken geblieben, das war gut, denn ich bin auf den Floyen gegangen, oben erklärte man mir, auf die Bergencard kann man mir kein Ticket für die Talfahrt ausstellen, aber ich soll doch den Fahrer fragen. Der war sehr nett, hat mich gelobt, dass ich zu Fuß gekommen bin und händisch abgezeichnet.
      Dann bin ich nach Fantoft gefahren und habe mir, die bei einem Brand zerstörte, und neu aufgebaute, Stabkirche angesehen. hinein konnte man leider nicht. Und jetzt warte ich und warte...
      Liebe Grüße, Kamilla
    • KamillaS wrote:

      dann summte und sang sie mir noch ins Ohr

      Ich kenne das leider - ich war mit einer äusserst nervösen und hibbeligen Mutter gesegnet, die nonstop summte, das war ein Ausdruck von Nervosität.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~ Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~
      Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil !


    • Am Dienstag fing ich gleich wieder an zu arbeiten, aber bevor ich alles vergesse, versuche ich die Fotos und den zweiten Teil der Anreise nachzuliefern:
      Richtig los ging es für mich mit der Einreise in die Tschechische Republik am 29.09.



      In Ahrensfelde haben wir übernachtet, und in einem Nachbarort vorher in einem griechischen Lokal gegessen, mein Lammfilet war köstlich und auch mein Mann war sehr zufrieden. Da es immer wieder geregnet hat, gibt es keine Fotos.
      In Świnoujście (Swinemünde) waren wir dann sehr früh, und warteten auf die Peter Pan von TT-Line. Zuerst haben wir zugesehen wie die LKW an Deck geschlichtet wurden, dann wurden die PKW als "Füllmaterial" verwendet. War für mich sehr spannend, weil ich das erste Mal auf einer so großen Autofähre war (ich habe auf der ganzen Reise das Auffahren auf die Fähren meinem Liebsten überlassen).



      Da stand sie nun ganz vorne und hatte eine tolle Aussicht (unser Auto ist eine "sie"), und nach dieser sechsstündigen Fahrt, war sie total verdreckt :| .



      In Trelleborg kamen wir um 22 Uhr an, und übernachteten im Clarion Collection Hotel Magasinet :sleeping: .



      Liebe Grüße, Kamilla
    • Nach einem sehr guten Frühstück noch schnell ein Foto vom Parkplatz aus:



      und baba Trelleborg, ich hätte mich gerne noch umgeschaut, aber der Parkplatz war tagsüber teurer und außerdem hieß das Ziel Göteborg.
      In Göteborg haben wir im Scandic Mölndal gewohnt, die Endhaltestelle der Straßenbahn war nicht weit und die Kosten für den Parkplatz nicht so schlimm.







      In der Markthalle waren soviel Menschen, das ich auf Fotos verzichtete. Nachdem überall zu lesen war, dass am 4. Oktober Kanelbulle-Tag ist, bekam ich Lust, aber das Exemplar in der Markthalle schmeckte etwas künstlich.

      Nach einem ausführlichen Rundgang sind wir zuerst in den Bahnhof (auch da konnte ich nur das "Mädchen" fotografieren, weil zu viele Menschen) und dann in eine Kirche geflüchtet, es war dann doch etwas kühler geworden.



      Das Abendessen im Hotel hat uns sehr gut geschmeckt.
      Mein Mann sagte dann, wir könnten eigentlich schon weiterfahren, er hat Göteborg gesehen, während ich Pläne für den nächsten Tag machte. Nachdem ich unterwegs das Buch "Die Gefangene von Göteborg" von Ann Rosman, einen Krimi, der auf einer wahren Begebenheit aufgebaut ist gelesen hatte, wollte ich eigentlich zu Festung Carlsten, mußte aber feststellen, das es unseren zeitlichen Rahmen sprengen würde, ich hatte ja noch nicht alles gesehen.

      Liebe Grüße, Kamilla
    • Am 02.10., nach einem guten Frühstück (leider wurde das Brot schon etwas zu früh eingezogen und man merkte das dass Buffet schon abgeräumt werden sollte, wahrscheinlich wollte man verhindern, das die diversen Seminarteilnehmer in der Kaffeepause noch einmal das Buffet stürmen), fuhren wir wieder mit der Straßenbahn ins Zentrum, und trafen

      keine Ahnung, was es da machte, aber es sah nicht unfreundlich aus.

      Dann betrachteten wir die Stadt von oben

      und zwar vom Götheborgsutkiken auch "Lipstick" genannt.



      Nach einer kleinen Bootsrundfahrt wo wir diese Schönheiten entdeckten

      mußte ich mich im Café Husaren mit Kaffee und einem Kanelbullar stärken. Die Kanelbullar wurden zwar im Reiseführer als die größten in Göteborg gepriesen, aber wer rechnet den mit einer Zimtschnecke in Tortengröße =O :D , aber mit Hilfe meines Liebsten war es bald geschafft und dann,

      ging es wieder zu Fuß weiter, das kirchenähnliche Gebäude auf diesem Foto ist die Fischhalle.

      Dieses Schiff brachte uns in die Schären Gegenverkehr die Fahrt war natürlich viel zu kurz, weil so schön, zu meiner Freude konnte ich auf der Fähre seitlich draußen stehen.

      und wieder zurück

      In einem Lokal namens Tvakanten auf der Kungsportsavenyn haben wir dann noch ausgezeichnet gegessen.
      Bei der Rückfahrt zu Hotel mußten wir dann die Straßenbahn vorzeitig verlassen und nach einiger Zeit haben wir bei der Haltestelle verstanden, daß eine Straßenbahn entgleist ist, aber, alle Achtung, ich denke es hat nicht einmal 45 Minuten gedauert und der Schienenersatzverkehr war da. Wir sind dann an den entgleisten Wagen vorbeigefahren, auf mich hat es gewirkt wie herausgesprungen und ich hoffte, dass niemand verletzt wurde.

      Liebe Grüße, Kamilla
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    • Ich hätte in Schweden sicher noch einiges Sehenswerte gefunden, aber das Ziel hieß ja Norwegen. Zuerst fuhren wir nach Strömstad, abgesehen, von einer großen Baustelle gleich beim Hafen, fand ich den Ort recht nett. Wir haben aber nur im Coop Kekse, Blaubeer- und Moltebeermarmelade gekauft (meine Kronen, die ich wie üblich mitgebracht habe, waren nicht leicht anzubringen, aber ich habe es geschafft :thumbup: ), und sind dann gleich zum Fähranleger weiter gefahren.

      Wie einige andere Wartenden schauten wir gespannt aufs Wasser, die Color Line Hybrid ist ja noch ziemlich neu.



      Bei Durchsicht meiner Fotos ist mir etwas aufgefallen: vor Kurzem habe ich eine Bemerkung über die "schief gelaufene Prägung" bei der Außenhaut der Roald Amundsen gelesen, naja wenn man genau schaut.....

      Etwas überrascht war ich, daß das Schiff eigentlich ein großes Warenhaus ist, und während mein Liebster vorne im Schiff saß, bin ich nach einer kleinen Stärkung gleich nach draußen entschwunden.
      Da hatte ich dann das ganze Deck fast für mich alleine, die meisten Raucher hielten sich im unteren Bereich gleich bei den Eingangstüren auf.



      Auch der Kinderspielplatz war nicht wirklich frequentiert.

      Und da war auch schon Sandefjord.

      Liebe Grüße, Kamilla
    • @KamillaS
      Was für eine interessante Reise ! Und dazu dann noch die Hurtigrutenreise! Das alles war sicher ein tolles Erlebnis für dich / euch!
      Wir genießen auch immer die längere Anreise nach Bergen und von Trondheim zurück. Nicht sooo lang wie eure, aber es geht auch so:
      Zug von Osnabrück nach Kiel- Übernachtung in Kiel- Color Line Kiel- Oslo mit Übernachtung- Bergenbahn Oslo- Bergen- Ein bis zwei Übernachtungen in Bergen- HR Reise Bergen- Trondheim -Zwei bis drei Übernachtungen in Trondheim- Dovrebahn Trondheim-Oslo- Zwei Übernachtungen in Oslo- ColorLine Oslo- Kiel mit Übern.- Zug Kiel -Osnabrück. Dann sind wir ca. 20 tage unterwegs- und alles in Muße ! :)
      Liebe Grüße von Trollebo
    • Nach einer Übernachtung im Scandic Park und einem guten Frühstück, fuhren wir zuerst zur Stabkirche Heddal, auf dem Weg dorthin sah es plötzlich so aus:

      Wir waren nur zwischen 4oo und 500 Meter hoch und es war kurz Winter.

      Aus der Ferne und von Bildern hatte ich sie ja schon gesehen, aber endlich konnte ich eine Stabkirche aus der Nähe betrachten:



      und weil es so schön war, haben wir gleich noch die Uvdal Stabkirche besucht.

      Ok, da waren wir über 1300m, aber bald hat sich das Bild wieder geändert:



      und am nächsten Morgen aus unserem Fenster im Hotel Aurdal Vangsgaarden Gjestgiveri sah es dann so aus:



      Liebe Grüße, Kamilla
    • Das Wetter war ok, also auf nach Flam:





      nach der Fahrt natürlich ins Museum:



      und weil wir schon da waren wechselten wir gleich auf die Fähre:



      und hier ist sie mit dazugehöriger Tankstelle:

      und das kommt uns bekannt vor:

      Liebe Grüße, Kamilla
    • Eigentlich wollten wir am 07.10. von Aurdal über den Paß nach Laerdal fahren und das Wetter hätte auch gepaßt, aber wir kamen nur zuerst zur Aussichtsplattform und dann zum gesperrten Schranken.

      Wir genossen die Aussicht auf Aurdal und:

      Stengt!

      Dann also durch den Laerdal-Tunnel, sind ja nur 24,5 km, und damit derzeit der weltweit längste Tunnel.

      Das Ziel war Borgund, und da hatten wir wirklich Glück, heuer war versuchsweise das Besucherzentrum und Museum und damit auch die Kirche 3 Wochen länger geöffnet und ohne es vorher zu wissen, hatten wir den letzten geöffneten Tag erwischt.



      ca. 100 m daneben steht diese neue Kirche.

      Mein Liebster wollte natürlich sofort wissen, ob es sich gelohnt hat länger offen zu halten. Die Antwort fiel nicht ganz eindeutig aus. Um für zukünftige Touristen was zu tun, haben wir uns dann mit Kaffee und Kuchen gestärkt, und ein Buch über Stabkirchen und einen Käsehobel erstanden :saint: .

      Im Norsk Villakssenter hatten wir kein Glück (hat schon Ende August geschlossen), also sind wir nur ein Stück am Fluß spaziert.

      Wir sind dann mit der Fähre nach Kaupanger gefahren und wollten von hier (Solvorn heißt der Ort) mit der Fähre zur Stabkirche Urnes übersetzten, aber die Verbindung war so ungünstig, dass wir verzichtet haben.

      Liebe Grüße, Kamilla
    • New

      Der erste Blick aus dem Fenster versprach einen schönen Tag, also auf ins Frühstückshaus, es gibt noch einiges zu tun.

      Zuerst wollten wir nach Undredal, aber bei diesem Anblick mußten wir einen Zwischenstopp in Flam einlegen: .

      Undredal ist bekannt für die kleinste Stabkirche und Käse (ein bißchen vom Käse haben wir auch mitgenommen).

      Auf der Feuerwache war ein Schild mit der Aufschrift, "Die kleinste der Welt?"

      Nach so vielen Tunnels, durften wir heute einmal "oben" fahren, nämlich über Vikfjell , in Vik war erst die Kirche von Hove (erbaut um 1150) und dann die Stabkirche Hopperstad (erbaut um 1140) zu besichtigen:





      Dann war da noch die Stabkirche in Kaupanger zu besichtigen bevor wir zum dritten Mal durch den Laerdaltunnel und zum letzten Mal auf dieser Reise nach Aurland fuhren.

      .

      Bevor wir zurück konnten, mußten wir 1 1/2 Stunden auf die Fähre warten, weil eine kaputt war, dafür kam dann eine ganz neue Fähre (Kommandören), leider habe ich versäumt ein Foto zu machen.

      Liebe Grüße, Kamilla

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