Arktischer Fünfklang – Mit der MS Bremen im hohen Norden unterwegs (10.07. - 03.08.2019)

    • 2019
    • Arktischer Fünfklang – Mit der MS Bremen im hohen Norden unterwegs (10.07. - 03.08.2019)

      Prolog

      Ein besonderer Anlass bedarf eines besonderen Ortes ^^ – diese Aussage stand am Anfang aller Überlegungen, an deren Ende diese Reise herauskam :thumbup:

      Die Rahmenbedingungen für diesen speziellen Tag standen schnell fest: er sollte in der Arktis auf einem (Expeditions-) Schiff mit nicht mehr als rund 250 Passagieren stattfinden :) Erste Option war natürlich die MS Fram, mit der wir ja bereits 2016 in der Arktis unterwegs waren. Selbige war an diesem Tag allerdings nicht unterwegs, so dass die Suche nach einer Alternative begann. Gut dass wir noch 2 Jahre Zeit hatten, denn die ersten Alternativen haben uns nicht ganz überzeugt. Schließlich sollte der Preis ja auch passen und auf ein ganz kleines Schiff haben wir uns dann doch nicht getraut :|
      Nach und nach kristallisierte sich als einzige ernst zu nehmende Alternative die MS Bremen heraus, da sie mit ihren maximal 155 Passagieren in die richtige Kategorie fiel und uns die Reise auch zusagte, obwohl sie in ihrem ersten Teil große Überschneidungen mit unserer Fram-Reise hatte :hmm:
      Schnell merkten wir, dass diese Reise nicht im Internet zu buchen war, so besuchten wir das Reisebüro unseres Vertrauens. Hier stellte sich heraus, dass im Sommer 2017, beinahe ein halbes Jahr vor dem Buchungsbeginn, bereits fast alle Kabinen reserviert waren =O Wir ließen uns eine Option ausstellen, die nach einigen Tagen auch bestätigt wurde. Einen Platz auf dem Schiff hatten wir nun sicher, aber ohne dass wir wussten in welcher Kabine dies sein würde :thumbsup:

      Dann tat sich erst einmal lange gar nichts mehr :|

      Im Januar 2018, einen Tag bevor wir uns zur MS Lofoten aufmachen wollten, erhielten wir einen Anruf vom Reisebüro mit der dringenden Bitte, uns vor dem Abflug noch einmal dort einzufinden :huh: Vor Ort angekommen erfuhren wir, dass wir uns zwischen 2 Kabinen entscheiden könnten, die uns reserviert worden wären. Die Frist dafür betrug allerdings nur 8 Tage, so dass wir sofort buchen müssten 8|
      Gut, dass wir uns bereits im Vorfeld mit der Kabinenwahl beschäftigt hatten, so dass uns die Wahl nicht schwer fiel und wir die Reise endgültig buchen konnten.

      Wieder zurück aus Norwegen schauten wir uns das (optionale) Anreisepaket an. Dieses bestand aus einem Flug von Düsseldorf nach Tromsø (dem Startpunkt der Reise), einer Übernachtung, allen Transfers sowie einer Stadtrundfahrt. Der Preis war allerdings jenseits von gut und böse :pinch: , so dass wir uns schnell einig waren die Anreise auf eigene Faust zu planen.
      Ebenso schnell war klar, dass wir dann nicht nur eine, sondern mehrere Nächte vorab in Tromsø verbringen wollten. Ich reservierte schon einmal ein Hotel im Internet (verteilt auf 2 Buchungen, da wir ja erst ein halbes Jahr später wissen würden, wann wir fliegen können).
      Im August konnten wir die Flüge buchen und stellten fest, dass wir nun für 5 Nächte in Tromsø einschließlich Flügen rund 2/3 des Preises für das Anreisepaket mit einer Übernachtung bezahlt haben :D Mit der restlichen Differenz konnten wir dann locker sämtliche Nebenkosten bestreiten :thumbup:

      3 Wochen vor der Abfahrt kam dann wieder ein Anruf aus dem Reisebüro – unsere Unterlagen wären da. Allerdings gab es noch ein Problem, da die Flüge geändert worden sind ;( Der Hinflug wurde von Düsseldorf nach Hamburg und um einen Tag nach hinten verlegt, so dass es nun direkt vom Flieger aufs Schiff ging. Was waren wir froh, dass wir davon nicht betroffen waren :|
      Leider wurde auch der (im Reisepreis enthaltene) Rückflug von Düsseldorf nach Hannover verlegt. Bei einer geplanten Ankunftszeit von 23:55 Uhr war natürlich auch eine Weiterreise am gleichen Tag nicht mehr möglich, so dass wir nun sowohl ein Hotel als auch eine Option für die innerdeutsche Strecke benötigten X(
      Auch hier gab es ein Angebot von Hapag-Lloyd (sowohl Flughafenhotel als auch Zugticket für die Fahrt nach Hause), aber auch hier war uns beides zu teuer :fie: Wir ließen uns direkt im Reisebüro eine Zugverbindung raussuchen und die (rund 30 % günstigere) Fahrkarte direkt ausstellen. Zu Hause angekommen fanden wir ein anderes Hotel in Flughafennähe, das 50 % günstiger war.
      Gut dass wir schon so oft mit Hurtigruten gefahren sind, so konnten wir von unseren Erfahrungen mit den individuellen An- und Abreisen profitieren :)

      Nun blieb – neben Koffer packen und Taxi bestellen – nur noch die Vorfreude und die Spannung , was uns die Reise bringen würde :imsohappy:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Du schreibst, dass an „diesem Tag“ die Fram nicht gefahren sei. Verstehe ich nicht. Du hast zwar noch nicht gesagt, welcher Tag das ist, aber die Fram ist seit dem 11.7. ununterbrochen um Grönland herum unterwegs, was Deiner Reisezeit 1:1 entspricht.
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX // 4/16 FR // 3/18 VE // 7/19 FR

    • Mittwoch, 10. Juli 2019 – Tag 1

      Ein fließender Übergang in den Urlaub

      Heute Morgen erwache ich wie immer gegen 5:40 Uhr. Dann beginnt die täglich Routine: Badezimmer, Kaffee kochen, frühstücken, arbeiten :| Irgendetwas ist anders heute, aber was war das doch gleich ?( Ach ja, ich muss gegen 8:30 Uhr meine Arbeit unterbrechen, denn ich will im Internet eine Bahnfahrkarte kaufen :D
      Anschließend bin ich reif für den Feierabend. Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass es inzwischen spät genug hierfür ist :thumbup: Schließlich werden wir in einer halben Stunde abgeholt, und ein paar Kleinigkeiten müssen noch in den Koffer :/

      3 Minuten vor der geplanten Abholzeit verlassen wir unser Heim und begeben uns zur Straße. Kaum dort angekommen, ist auch schon das bestellte Taxi zu sehen :thumbsup: Der Berufsverkehr ist beinahe vorüber, so dass wir gegen 10 Uhr – wie geplant – den Flughafen erreichen.
      Wir suchen die SAS-Schalter, um unser Gepäck aufzugeben. Es hat immerhin einer geöffnet :huh: Wir stellen uns in die (ca. 20 Personen lange) Schlange und sind schon 15 Minuten später dran :S Jetzt wird uns auch klar, warum das so lange dauert: Die Maschine ist komplett ausgebucht und es ist nur kleines Handgepäck erlaubt. Unsere Trolleys müssen wir aufgeben :thumbdown: Gut, dass wir immer einen Stoffbeutel dabei haben, denn nun müssen wir auf die Schnelle das Wichtigste umpacken. Wir erledigen das vor dem Nachbarschalter und können das Einchecken nach kurzer Wartezeit beenden. Zumindest haben wir jetzt leichtes Gepäck – und für den Notfall sind wir ja noch einige Tage im Hotel :| Der nächste Zubringerhafen für nachzulieferndes Gepäck wird ja erst am 10. Tag der Seereise erreicht ;(

      Im Gegensatz zum Check-In läuft die Sicherheitskontrolle deutlich schneller ab. Das liegt aber auch daran, dass am Ende der Warteschlange ein Mitarbeiter steht, der die Passagiere gruppenweise einem bestimmten Band zuweist. Dadurch entfällt das übliche Gedränge :thumbup:
      Wir fliegen pünktlich um 11:45 Uhr ab nach Oslo, wo wir nach knapp 2 Stunden bei 24 Grad Außentemperatur landen. Die 70 Minuten Umsteigezeit geben uns noch Zeit, im Zentralbereich immer der Nase nach zu gehen, die uns zu den frisch gebackenen Kanelbollern führt. Es gibt immer noch das Sonderangebot (4 Stück für NOK 100), so dass wir uns ein warmes Mittagessen gönnen :cookie: Da für den Weiterflug 30 Minuten Verspätung angezeigt werden, können wir uns sogar ein ruhiges Plätzchen in der Nähe des ausgewiesenen Gates suchen. Vorher aber müssen wir noch den Flughafen-Teddy besuchen :whistle3: Außerdem wird es Zeit, unsere Fahrkarten für die Weiterfahrt in Tromsø zu kaufen.

      Ursprünglich wollten wir mit dem Flybussen in die Stadt fahren. Das Ticket sollte NOK 100 pro Person kosten. Nachdem wir gesehen haben, dass ein normales Busticket für NOK 50 (online sogar für NOK 32) zu bekommen war, kam der Flybussen nicht mehr in Frage. Ein wenig Recherche im Internet führte zu dem Ergebnis, dass wir für NOK 240 eine Wochenkarte für das gesamte Liniennetz der städtischen Busse erhalten ^^ Bei 8 Fahrten lohnt sich das. Diese würden wir in den 5 Tagen garantiert zusammen bekommen – also stand die Entscheidung fest. Die entsprechende App haben wir zu Hause installiert und unsere Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegt. So brauchen wir jetzt am Flughafen nur noch die Wochenkarte zu kaufen :)

      Mit insgesamt 40 Minuten Verspätung geht es dann weiter gen Norden – zumindest erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass das vollständige Gepäck den Weg in unseren Flieger gefunden hat :thumbsup:
      Dank frühzeitigem Check-In haben wir einen Platz ganz vorne auf der linken Seite erhalten, so dass wir einen schönen Ausblick genießen können.
      Nach einer knappen Stunde sehen wir die 7 Schwestern durch die Wolken ragen, und einige Minuten später können wir den Svartisen unter uns genießen. Der Austerdalsbreen ist klar zu erkennen – der erste von vielen Gletschern auf dieser Reise :rolleyes:



      Eine gute halbe Stunde später beginnen wir mit dem Anflug auf den Flughafen Tromsø . Die Berge kommen immer näher, und wenige Minuten vor der Landung überfliegen wir den Straumseidet auf der Insel Kvaløya. Wir befinden uns auf gleicher Höhe mit dem rund 800 Meter hohen Storholmsfjellet, der zum Greifen nah erscheint. Gefühlt sind es nur wenige Meter zwischen Flugzeug und Berg :huh: , aber bei gutem Wetter ist dies wohl die Standard-Anflugroute (wie wir später gesehen haben).
      Kurz nach 17 Uhr landen wir mit 30 Minuten Verspätung. Am (einzigen) Gepäckband ist es sehr voll (mit uns ist u.a. eine deutsche Reisegesellschaft geflogen) :wacko1: , trotzdem schaffen wir es ein Eckchen zu finden, an dem wir unser Gepäck zwischenlagern können. Unsere beiden Trolleys kommen ziemlich schnell, und nach 20 Minuten haben wir das komplette Gepäck beisammen. Nun folgen wir den Hinweisschildern zur Bushaltestelle, finden aber nur die für den Flybussen sowie für Touristenbusse ?( Ich laufe den gesamten Bahnsteig noch einmal ab und frage schließlich eine Taxifahrerin. Sie schickt uns über die Zufahrtsstraße 200 Meter bergab – und tatsächlich finden wir dort die Haltestelle für den städtischen Bus, der in 10 Minuten fahren würde :| Hier sind die elektronischen Anzeigetafeln echt praktisch; die nächsten 10 Busse werden mitsamt Linie und Abfahrtszeit angezeigt :thumbup:
      Während wir warten, füllt sich langsam aber sicher der Wartebereich. Als noch 2 Minuten angezeigt werden, bereiten wir unsere Apps mit der elektronischen Fahrkarte vor. Der Bus kommt pünktlich, und wir können trotz unserer 4 Gepäckstücke entspannt einsteigen.
      Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt (d.h. es geht über den Berg und nicht durch die Tunnel) zur Innenstadt. Dafür hält der Bus keine 100 Meter von unserem Hotel entfernt :)
      Kurz nach 18 Uhr erreichen wir das Thon Hotel Tromsø . Ich hatte sicherheitshalber von zu Hause aus noch eine Mail geschickt, dass wir auf jeden Fall kommen (die Reservierung galt nur bis 18 Uhr). Das war auch ganz gut so, da das Hotel so gut wie ausgebucht ist. Wir werden ausgesprochen freundlich von der jungen Frau an der Rezeption empfangen und erhalten unsere Schlüsselkarten. Allerdings wird bei der Kreditkartenzahlung nur die Summe für die erste Nacht berechnet :hmm: Ich erwähne daraufhin, dass wir auch eine Buchung für die Folgenächte haben. Sie macht eine entsprechende Notiz und sagt uns, dass wir das Zimmer auf jeden Fall behalten können und am nächsten Tag nach dem Frühstück noch einmal einchecken sollten :)
      Als wir gerade zum Aufzug gehen wollen, werden wir noch gefragt, ob wir noch eine Flasche Wasser möchten (da wir Thon-Mitglieder sind) und bekommen eine kleine Papiertüte in die Hand gedrückt.
      Auf dem Zimmer angekommen schauen wir genauer hin und entdecken neben 2 Flaschen Wasser ca. 20 Schokoladentäfelchen – unsere Betthupferl für die nächsten Tage. Außerdem hängt an der Tüte noch eine handgeschriebene Willkommenskarte mit dem Vermerk „Velkommen tilbake“ :rolleyes: Und das nur, weil wir 3 Jahre zuvor ebenfalls hier übernachtet haben.

      Draußen sind es 15 Grad bei wolkenlosem Himmel (im Gegensatz zu der Vorhersage von 11 Grad bei bedecktem Himmel), so dass wir nur unsere Koffer abstellen, uns ein wenig frisch machen und uns direkt ein wenig die Füße vertreten :locomotive:
      Wir wollen zuerst zur Touristinformation um zu schauen, ob es etwas Besonderes in den nächsten Tagen zu erleben gibt. Dort angekommen können wir nur noch der MS Kong Harald hinterher winken, die Touristinformation hat bereits geschlossen :pardon:
      Wir bummeln ein wenig am Wasser entlang und landen schließlich am Scandic Ishavshotel, wo wir uns in die Sonne setzen und die Stimmung am Hafen genießen :8):



      Wir beobachten, wie gegenüber ein namenloses Schiff festmacht und warten, dass der Grill geöffnet wird :D
      Nach einer halben Stunde ziehen ein paar Wolken über den Berg und verdecken die Sonne. Inzwischen haben wir auch die Hoffnung aufgegeben, dass der Grill angeschmissen wird :( So orientieren wir uns wieder Richtung Fußgängerzone und überlegen, wo wir ein Abendessen finden können. Wir sind uns schnell einig, dem gegenüber von unserem Hotel liegenden Egon einen Besuch abzustatten und beschließen den Abend mit einer amerikanischen Pizza und einem Bier :beer:
      Anschließend drehen wir noch eine kleine Runde um den Block und stellen fest, dass wir besser nicht auf den Sonnenuntergang warten sollten – die Wolken sind dann doch zu dicht geworden :| So packen wir noch schnell den Teil des einen Koffers aus, den wir extra für diesen Aufenthalt separat gepackt haben und verziehen wir uns in die Horizontale || :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Falls Ihr gerne Bier trinken solltet und auch an Craft Beer Interesse habt, empfehle ich die Microbrauerei Bryggeri 13. Gute Biere, extrem nette Leute, und inzwischen gibt es auch etwas zu essen dort. Wir waren dort jedes Mal, wenn wir in Tromsø vorbeikamen. (Und natürlich muss man mindestens einmal in der Ølhallen gewesen sein, aber das habt Ihr sicher schon gemacht)
      Images
      • Bryggeri 13 (1).jpg

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      • Bryggeri 13.jpg

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      • Ølhallen.jpg

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    • Immer wieder faszinierend für mich ist dass ihr Orte aus dem Flieger heraus mit Treffsicherheit erkennt und auch benennen könnt. Das zeigt, dass ihr schon sehr oft in Norwegen gewesen seid. Klar, die sieben Schwestern hätte ich auch noch erkannt aber Svartisen nicht. Bei letzterem hoffe ich, dass auf unserer Tour der Ausflug dorthin gemacht werden kann, dass sich genügend anmelden. Drückt mir bitte die Daumen :sdanke:
      Grüße aus dem Rheinland

      Berichte sind in meinem Profil
    • @Kauderwelsch
      Den Svartisen habe ich beim Überfliegen nicht als solchen erkannt, da mir das Schneefeld hierfür auf den ersten Blick zu klein vorkam. Ich hatte es zwar nach der Flugzeit seit den 7 Schwestern vermutet, dass es es sein könnte. Sicherheit hat mir aber erst heute Morgen ein Blick auf die Karte gegeben, auf der ich die Konstellation mit den 2 Seen und dem Gletscher eindeutig zuordnen konnte.
      Mit diesem Hilfsmittel hättest du es sicher auch erkennen können ^^

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Danke dir für diese Aufklärung. Ja, wenn ich mir dann die Mühe gemacht hätte wahrscheinlich. Allerdings bin ich eher der Typ einfach nur schauen und genießen :blush: .
      Ich bewundere aber Menschen wie dich und viele andere Fories, die uns andere mit diesen genauen Informationen bereichern. :sdanke: :sdafuer:
      Grüße aus dem Rheinland

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    • Donnerstag, 11. Juli 2019 – Tag 2

      Von Blumen, einem Gerippe und moderner Architektur

      Ein Blick auf die Uhr zeigt kurz vor 8 – ich bin wohl schon im Urlaubsmodus angekommen :) Göga schläft noch, so schleiche ich mich leise ins Bad. Als ich wieder rauskomme, brauche ich sie nicht mehr zu wecken ;)
      Gegen 8:30 Uhr gehen wir zum Frühstück, gerade rechtzeitig nachdem eine große Gruppe den Speisesaal verlassen hat. Abgesehen vom kalten Spiegelei ist alles bestens :essen: Ich verlängere noch kurz unser Zimmer und wir begeben uns auf das selbige. Ein Blick aus dem Fenster und auf den Wetterbericht verraten uns beide das Gleiche: Viel Sonne und wenig Wolken :8):
      Wir beschließen das gute Wetter auszunutzen und den Bus zum botanischen Garten zu nehmen. Dies gehört bei einem längeren Aufenthalt in der Stadt zu unserem Pflichtprogramm und ist jedes Mal ein Erlebnis :rolleyes: Ich lasse einfach Bilder statt Worte sprechen:





      Dass dies nur eine kleine Auswahl der rund 300 dort entstandenen Fotos sind, versteht sich von selbst :D Da es von der Innenstadt nur 10 Minuten mit dem Bus sind, ist der botanische Garten zwischen Mai und September auch für den Aufenthalt im Rahmen einer Hurtigrutenreise ein lohnendes Ziel. Allerdings sollte man dann einen Blick auf die Uhr haben. Wir sind über 5 Stunden unterwegs gewesen und uns nicht sicher, ob wir wirklich alles gesehen haben :hmm:
      Gegen 15:40 Uhr sind wir wieder im Hotel, das Thermometer vor dem botanischen Garten zeigt inzwischen 21,5 Grad. Nach einer kurzen Pause „müssen“ wir schon wieder los, denn schließlich liegt das letzte Hurtigrutenschiff im Hafen, das wir noch nicht von innen kennen: die MS Vesterålen.

      Um 16 Uhr sind wir am Terminal und gehen (nach der inzwischen obligatorischen Ausweiskontrolle) an Bord. Dort werden wir freundlich, aber bestimmt auf die Händedesinfektion hingewiesen :thumbup:
      Wir streifen durch das Schiff und betrachten es mit recht kritischen Augen, schließlich wird es nach aktuellem Stand ab übernächstem Jahr am ehesten unsere neue Hurtigruten-Heimat werden. Mit der MS Lofoten kann es natürlich nicht mithalten, aber einen gewissen Charme kann man dem Schiff nicht absprechen :) Wir finden beide einige Plätzchen, an denen wir uns wohl fühlen könnten und beschließen, dass wir es zumindest einmal ausprobieren sollten, wenn der Umbau im Herbst nicht zu radikal ausfällt :|

      Vor der MS Vesterålen liegt hinter Gittern die Seaborn Ovation, die noch während unseres Aufenthalts an Bord die Anker lichtet und gen Süden davondampft. So erübrigt sich auch die Überlegung, ob man dieses Schiff vielleicht ebenfalls besichtigen kann.
      In der Touristinformation nehmen wir noch die Broschüre mit den Aktivitäten in der Stadt mit. Hier finden wir aber – verglichen mit dem Internet – auch keine weiteren Informationen. Nebenan ignorieren wir den Eisstand mit lokalen Sorten wie „Brunostis“ :huh: Statt dessen gehen wir zurück ins Hotel und legen eine Stunde lang die Füße hoch. Schließlich ist der Tag ja noch lange nicht zu Ende :D

      Zum Abendessen gehen wir wieder nach gegenüber, diesmal allerdings nur für eine Kleinigkeit.
      Anschließend wollen wir mit dem Bus aufs Festland fahren. Hier habe ich im Internet einen Verweis auf ein Schiffswrack gesehen, nach dem wir suchen wollen :search_1:
      Leider ist die in der App angegebene Bushaltestelle nur zum Aussteigen vorgesehen, so dass wir unserem Bus nur hinterher schauen können ;( Zum Glück fährt 10 Minuten später eine andere Buslinie, die eine Parallelstraße entlang zum gleichen Ziel fährt. Wir finden einen Busfahrer, der uns den Weg zur Einstiegshaltestelle beschreibt, und so erreichen wir diesen Bus problemlos :|
      Anhand der Aussicht aus dem Fenster und dem Straßenverlauf schätze ich ab, wo wir aussteigen müssen. Wir finden zum Glück einen Fußweg, der uns hinab zur Straße führt, die wir eigentlich befahren wollten :locomotive: Nun brauchen wir „nur“ noch einen Weg zu finden, der uns über die Hauptstraße zum Wasser führt. Zuerst finden wir aber eine Bushaltestelle für den Rückweg sowie eine junge Möwe, die uns aber in die falsche Richtung führt :pardon: Bald darauf sehen wir eine Fußgängerbrücke, die irritierenderweise ein Gewichtslimit von 7,5 Tonnen hat ?(



      Wenige Minuten später erreichen wir Tomasjordnes, einen kleinen Vorort direkt am Tromsøysund. Wir finden schnell die Überreste des Schiffs und genießen auf einer Bank an einem kleinen Sandstrand das schöne Wetter :thumbup: Nur der Nordwind hat leider etwas zugenommen und macht es auf die Dauer ungemütlich. So laufen wir ein wenig durch die neue Siedlung mit sehr interessanter Architektur.
      Kurz nach 22 Uhr machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg über die Brücke zur Bushaltestelle. Der Bus kommt pünktlich, und so stehen wir kurz nach halb elf zu Füßen der Tromsdalen kirke. Da wir noch ein wenig Zeit bis zum Mitternachtssonnen-Konzert haben, schauen wir uns die Kirche in dem schönen Licht in aller Ruhe an :rolleyes:



      Anschließend genießen wir das insgesamt 50-minütige Konzert (für NOK 190 pro Person). Es ist – gerade bei diesem Licht – eine einmalige Stimmung in der Kirche :love:
      Als wir die Kirche im strahlenden Sonnenschein verlassen, sehen wir in der Ferne die (verspätete) MS Nordnorge. Wir beobachten noch das Anlegemanöver, bevor wir kurz nach Mitternacht den Bus zurück in die Stadt nehmen :)



      Auf dem Weg vom Torget zurück zum Hotel genießen wir noch die schöne Abend- oder Morgenstimmung, da sind wir uns nicht ganz einig :whistle3:
      Um 0:20 Uhr liegen wir im Bett, können aber beide nach diesem aufregenden Tag erst einmal nicht einschlafen. Bis zum Sonnentiefststand eine gute halbe Stunde später sind wir aber beide eingeschlafen :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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    • Freitag, 12. Juli 2019 – Tag 3

      Südspitze, Binnensee und ein außergewöhnlicher Fensterputzer

      Heute bin ich ein paar Minuten früher wach als am Vortag. Göga wird auch langsam wach, und so sitzen wir gegen 8:30 Uhr wieder am Frühstückstisch :tee:
      Das Wetter unterscheidet sich zum Vortagswetter lediglich um 1 Grad mehr Höchsttemperatur. So beschließen wir auch heute wieder auf einen Museumsbesuch zu verzichten und die Südspitze von Tromsøya zu umwandern :locomotive:
      Gegen 10 Uhr nehmen wir einen Bus der Linie 33, die interessanterweise nur im Uhrzeigersinn um die Südhälfte der Insel fährt.
      Wir steigen an der Haltestelle „Telegrafbukta“ aus und genießen die Stimmung am Meer :rolleyes:



      Anschließend wenden wir uns aber Richtung Inselinneres. Hierbei folgen wir dem vom Tromsø Museum angelegten „Smartstien“ mit interessanten Bildtafeln über die Siedlungsgeschichte der Gegend sowie der Entstehungsgeschichte des Folkeparken, den wir dabei durchqueren.
      Bald erreichen wir das Tromsø Museum. Nach einem kurzen Rundgang durch den Museumsshop folgen wir weiter dem Weg, jetzt zurück in Richtung Meer. Bei dem kleinen Freilichtmuseum Folkeparken erreichen wir selbiges und folgen der Küste gen Süden.
      Sowohl die Telegrafbukta mit ihrem kleinen Strand als auch die Sydspissen (beides nebenbei ausgewiesene Beobachtungspunkte für Polarlichter) laden zu einem längeren Verweilen ein :8):



      Nach knapp 3 Stunden erreichen wir wieder die Hauptstraße, wo gerade passend ein Bus der Linie 34 kommt :D Diese Linie fährt immer gegen den Uhrzeigersinn um die Südhälfte der Insel, so können wir direkt einsteigen. 15 Minuten später sind wir schon wieder auf unserem Zimmer.

      Das schöne Wetter lockt uns allerdings schon bald wieder nach draußen. Wir laufen zur Fußgängerzone. Dort angekommen sehen wir, dass der Dom gerade geöffnet ist. Das nutzen wir für einen kurzen Besuch, wer weiß ob wir noch einmal während der Öffnungszeiten hier vorbeikommen. Auch hier genießen wir die Stimmung der (wohl dank NOK 20 Eintrittspreis) fast leeren Kirche :)
      Wieder draußen schauen wir uns nach einer windgeschützten Sitzmöglichkeit in der Sonne um. Bevor wir eine solche finden, kommen wir aber an einem Eisgeschäft vorbei, was natürlich nicht folgenlos geschehen kann :icecream: Vorher lockt uns aber noch ein bekanntes Geräusch zum Hafen – die MS Midnatsol läuft gerade das Terminal an :ilhr:
      Wir schlendern weiter Richtung Stortorget. Alle Tische in den Cafés, die den genannten Bedingungen genügen, sind besetzt. So gehen wir weiter Richtung Polarmuseum. Auf dem hölzernen Steg vor dem Gebäude der Seenotrettungsgesellschaft finden wir eine freie Bank direkt am Haus – und das windgeschützt in der Sonne :thumbup: So verbringen wir die nächste ¾-Stunde, bis sich die Sonne langsam aber sicher hinter dem Haus verabschiedet :( Inzwischen macht sich der lange Vortag ein wenig bei Göga bemerkbar, sie möchte gerne einen Nachmittagsschlaf abhalten.

      Wir gehen zum Hotel zurück, wo sie sich hinlegt. Mich zieht das schöne Wetter allerdings weiter nach draußen, und so beschließe ich zu Fuß zum Prestvannet zu laufen. Der Weg ist im Stadtplan eingezeichnet, und ich finde ihn auch rasch. Die Aussicht im Rückblick ist atemberaubend, allerdings auch die Steigung, mit der der Weg bergan führt :dos:
      Dennoch habe ich nach 20 Minuten das Seeufer erreicht und umrunde den See. Hierbei gibt es immer wieder schöne Aussichten



      Auf meinem weiteren Weg entdecke ich viele Möwen, einige Enten und einen Graureiher :yeah:



      Nach weiteren 20 Minuten habe ich den See umrundet und folge dem Fernwanderweg Richtung Telegrafbukta. Nach weiteren 40 Minuten auf einem schönen Waldweg erreiche ich einen Wegweiser zum Freilichtmuseum „Mortengården“. Ich folge diesem und stehe bald zwischen den Häusern des kleinen Bauernhofs :)



      Der Weg führt mich weiter bergab zum Meer. Ich folge dem Ufer bis zur Telegrafbukta, wo sich über der malerischen Bucht malerische Wolken zeigen :whistle3:



      Ich habe noch 15 Minuten Zeit, bis der nächste Bus zurück in die Innenstadt fährt, so dass ich noch ein wenig die Sonne genießen kann. Ich komme gerade noch rechtzeitig an, um die MS Midnatsol beim Ablegen beobachten zu können, bevor ich zurück zum Hotel laufe.
      Göga ist wach, und so beschließen wir heute Hamburger zu essen – natürlich wieder bei Egon :essen:
      Gegen 21 Uhr sind wir zurück. Ich mache noch einen kleinen Abendspaziergang den Kongsbakken hinauf, um noch ein paar Aussichten zu genießen. Die erste Aussicht kommt schneller als erwartet: Ich habe noch keinen Fensterreiniger gesehen, der die Fenster im 5. Stock von der Straße aus putzt :/



      Die Kongsbakken-Schule im Abendlicht sowie das eingequetschte alte Haus geben aber auch noch etwas her.
      Nach 20 Minuten bin ich wieder zurück. Das reicht dann auch für heute, schließlich ist morgen ja auch wieder ein Tag ||
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Vielen Dank für den interessanten Reisebericht. :good3:

      Die Bilder wecken Erinnerungen an meinen Aufenthalt in Tromsø Anfang Juli 2018.
      > Der botanische Garten hat mir auch sehr gefallen.
      > Den Bereich Tromsø Museum / Telegrafbukta habe ich ebenfalls besucht. Habt Ihr auch das Monument für die Opfer des Absturzes des Luftschiffes Italia gesehen?
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • mil etter mil wrote:

      Habt Ihr auch das Monument für die Opfer des Absturzes des Luftschiffes Italia gesehen?

      Ich nehme an, du meinst dieses Monument.

      Darüber sind wir direkt beim Ausstieg aus dem Bus gestolpert. Es lang neben der Bushaltestelle auf dem Weg zur Bucht und wir haben es erst einmal studiert. Nur fototechnisch war es bei den vorherrschenden Lichtverhältnissen nicht wirklich gut abzubilden, deswegen gibt es davon auch kein Foto :)

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Wie gut, wenn man sich so viel Zeit in Tromsø nehmen kann. Die wunderschöne Umgebung hätte ich auch gern einmal in Ruhe erkundet. Danke für die tollen Naturfotos! :clapping: Der botanische Garten ist unvergesslich und immer einen Besuch wert.

      Nicht ganz verstanden habe ich die Beschreibung der Bilder aus dem Flugzeug. Von früheren Wanderungen her kenne ich den Austerdalsbreen als Zunge des riesigen Jostedalsbreen weiter südlich. Vom Svartisen aus fließt in nördlicher Richtung doch der Engabreen.

      Nun bin ich aber richtig gespannt auf den weiteren Verlauf eurer Reise.

      Viele Grüße
      Laminaria


      Reiseberichte sind in meinem Profil verlinkt.

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    • @Laminaria
      Wir sind ja von Süd nach Nord geflogen, das Foto ist in Blickrichtung Westen entstanden. Die Gletscherzunge geht also wirklich nach Süden ab. Du kannst es ja noch mal mit der verlinkten Karte vergleichen :) Ich hätte allerdings nicht erwartet, den gesamten Svartisen auf einen Blick zu sehen.



      Nun aber weiter mit

      Samstag, 13. Juli 2019 – Tag 4 (Teil 1)

      Einmal rund um den See und dann über den Aksla zum Fløyen

      Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns wieder blauen Himmel ohne Wölkchen :) Ein Blick auf die Uhr zeigt uns schon nach 8 Uhr :| Beides zusammen heißt: Aufstehen und Frühstücken :D
      Gegen 10 Uhr ist beides erledigt und wir verlassen das Hotel. Heute zieht es uns erst ein wenig bergauf zum Kongeparken. Komischerweise hat das Kind sein Eis immer noch in der Hand :whistle3:



      Nach ein paar Minuten laufen wir wieder ein Stück bergab zur Bushaltestelle. Bald darauf kommt auch schon ein Bus, der uns zum Prestvannet bringt, den wir in der späten Morgenstimmung genießen :locomotive: Es gibt – neben schönen Aussichten – verschiedene Pflanzen, Enten und Möwen zu sehen.



      Am Südwestende angekommen nehmen wir nicht den Weg zur nächsten Bushaltestelle, sondern folgen dem Fernwanderweg gen Süden. Auch hier genießen wir bunte Sommerwiesen und schöne Aussichten über den Sandnessund :rolleyes:



      Nach einer guten Stunde erreichen wir eine freie Fläche mit dem schönen Namen Bak-Olsen :P Schnell stellt sich heraus, dass es sich um eine Skipiste handelt, denn am Rand verläuft der Skilift :/



      Wenige Minuten später verlassen wir den Weg und stehen bald vor der Elverhøy kirke, 1803 an der Stelle des heutigen Doms errichtet und seit 1834 der ursprünglichen Dom von Tromsø :huh: 1861 wurde die Kirche dort ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Seit 1975 steht sie an dieser Stelle :)



      Vor der Kirche stehen ein Pfarrer und ein nervöser Bräutigam :| Der (deutsch sprechende Pfarrer) lädt mich ein, einen kurzen Blick in die Kirche zu werfen, die normalerweise nicht zugänglich ist. Innen ist sie genau so ansprechend schlicht wie außen :)
      Nach einer kurzen Pause (während der auch die Braut eintrifft) gehen wir über den Friedhof zur Straße und landen genau zur richtigen Zeit an einer Bushaltestelle (die wir aber bereits an der Kirche über unsere App lokalisiert haben) ^^ 20 Minuten später sind wir nach einer kleinen Stadtrundfahrt wieder am Hotel. Eine Stunde lang halten wir es drinnen aus, dann lockt uns das schöne Wetter wieder nach draußen :8):

      Wir laufen Richtung Hafen und sehen dabei, dass einige Statuen verpackt sind ?(



      Nebenbei sehen wir einen „Schüttelbus“ und in der Ferne die MS Nordlys herannahen :mosking: Außerdem finden wir am Nordnorsk Kunstmuseum den Grund für die verpackten Statuen.



      Dort gibt es eine Sonderausstellung „Like Betzy“ über die in Norwegen geborene Malerin und Globetrotterin Betzy Akersloot-Berg. Deren Markenzeichen war ihre Malkiste mit einem roten Fähnchen :thumbup: Wegen der Ausstellung gibt es in der Stadt bis zum Sommer 2020 an einigen Stellen besondere Hinweise darauf.
      Links von dem Museum ist übrigens der Gedenkstein für die aus Tromsø deportierten Juden zu sehen.

      Da wir am Vortag Schwierigkeiten gehabt haben, ein sonniges windgeschütztes Plätzchen zu finden, nutzen wir diesmal das Achterdeck der MS Nordlys aus :thumbup: Nebenbei stellen wir fest, dass die Sessel im Panoramasalon nicht so tief sind wie auf der MS Kong Harald. Mal sehen, ob dieses Schiff vielleicht auch eine Alternative für später sein könnte, schließlich war unsere erste Fahrt ja auch auf einem Schiff dieser Größe :hmm:

      Nun genießen wir aber erst einmal die Sonne, deshalb heißt es


      Fortsetzung folgt
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2: