Mit der "Costa Mediterranea" von Holland nach Norwegen und retour, 26.5.-4.6.2019

    • 2019
    • Bin 'mal wieder da...

      Tag 6 (31.5.)
      Wenngleich nicht ganz so zeitig wie zwei Tage davor, so doch lange vor dem Frühstück war ich wieder auf Deck 11 anzutreffen, um nur ja nicht das letzte Stück Weges Richtung Flåm zu verpassen. Und es lohnt sich durchaus!
      Von ganz oben sieht Flåm ja wie ein Spielzeugstädtchen aus bzw. wie ein Teil einer Modelleisenbahn - inklusive Bahn. Einfach schnuckelig, wenn ich das 'mal so sagen darf.
      Der heftige Wind beim Anlegemanöver bereitete zwar unserem Schiff und seiner Besatzung keine ernsthaften Probleme, wohl aber einem der Männer, die die Taue an Land zogen. Ein Windstoß genügte, und er HATTE 'mal einen Schutzhelm... Dieser wurde ins Wasser gefegt und vermutlich in der Folge zwischen Bordwand und Pier zerquetscht.
      (Das andere Schiff, welches sich beinahe zeitgleich Flåm näherte, war übrigens die knapp 188 m lange "Balmoral")
      Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir den längsten Straßentunnel den Welt, den 24,5 km langen Lærdaltunnel. Alle ca. sechs Kilometer befindet sich ein stärker beleuchtetes Straßenstück, damit sich die angespannten Augen der Lenker wieder ein wenig von der relativen Dunkelheit erholen können. Unsere Reiseleiterin erzählte echt viele Details, allein - wir verstanden kaum etwas davon. Am Vortag waren wir nämlich informiert worden, dass der von mir Monate davor gebuchte Ausflug nicht auf Englisch angeboten werde (!) - keine Meisterleistung von Costa, würde ich behaupten. Kein Problem, dachten wir, immerhin waren wir zu viert, und - insgesamt gesehen - sowohl der deutschen (und österreichischen :pleasantry: ) Sprache mächtig, als auch der Englischen, der Französischen und der Holländischen. Gab's aber alles nicht, und so buchten wir die einzige verbleibende Möglichkeit - und die hieß Spanisch/Italienisch! OK, wir betrachteten das Ganze als Weiterbildung und hatten unseren Spaß daran. (Einige Infos auf Englisch erhielten wir dann auch noch von der italienischen Reiseleiterin, die wohl Mitleid mit uns hatte).
      Der erste Aufenthalt war ein eher kurzer, und wir hatten auch früher schon eindrucksvollere Wasserfälle als den Sjurhaugfossen gesehen. Aber nur wenig später erreichten wir die berühmte Stabkirche von Borgund, welche man schon aus größerer Entfernung nicht bloß sehen - sondern auch riechen konnte (wegen des der Konservierung und dem Schutz gegen Nässe dienenden Teers). Ich hatte im Vorfeld viel über dieses um 1150 erbaute Meisterwerk gelesen, und fand vor allem die Kombination aus heidnischen (Drachenköpfe) und christlichen Symbolen (Kreuz) sehr beeindruckend. Wir hatten genügend Zeit, um auch das Innere zu besichtigen und einen kleinen Rundgang (inkl. Shop-Besuch) zu machen.
      Unser nächstes Ziel, der Tyin-See lag dann schon auf beinahe 1100 m Seehöhe und war, nicht weiter verwunderlich, noch mit Schnee und Eis bedeckt.
      Durch eine Straßensperre fast eine Dreiviertelstunde lang aufgehalten, erreichten wir sodann Årdalstangen, wo wir im Hotel Klingenberg ein reichliches und sehr schmackhaftes Mittagsbuffet vorfanden - und uns dieses natürlich auch gut schmecken ließen.
      Am Rückweg zum Schiff legten wir noch einen Zwischenstopp in Lærdalsoyri ein, einer schmucken norwegischen Fjord-Ortschaft, welches äusserlich wie ein Freilichtmuseum anmutet, tatsächlich aber ein lebendiges Zentrum mit Geschäften, Cafés und Galerien ist.
      Den Abschluss eines vor allem aufgrund der langen Busfahrt doch recht anstrengenden, aber interessanten Tages bildete für uns das Flamsbahn-Museum. Bei unserer ersten Norwegen-Reise 2011 hatte wir uns dieses Reisemittels bedient und konnten uns noch sehr gut daran erinnern.
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      @gabi6917 - ich gebe mein Bestes...

      Auch am Tag 7 (1.6.)
      Dass das Wetter beim Anlegen in Stavanger leicht regnerisch war, passte genau zu meiner Laune. Die war etwas getrübt, weil am Vorabend meine Galle auf die ungewohnten "Anstrengungen" der vorherigen Tage leicht gereizt reagiert hatte. Der Vormittag wurde daher an Bord verbracht, unsere Freunde machten sich alleine auf zu einem Einkaufsbummel. (Der ursprünglich gebuchte Ausflug zur "Tropeninsel" Flor og Fjære war schon zu Beginn der Reise ohne Angabe von Gründen gecancellt worden. Dabei hatten wir diesen erst als Ersatz für jenen zum Preikestolen gewählt, da er für einige von uns zu beschwerlich erschien).
      Nach einem für mich sehr kärglichen Mittagessen (Tee, trockene Semmel) fühlte ich mich aber fit genug, und ausserdem war mir Stavanger von meinem ersten Besuch 2011 noch in sehr netter Erinnerung.
      Unsere ersten Schritte führten uns ins malerische Kapitänsviertel, mit seinen schmucken, weiß gestrichenen Holzhäusern, und vielen Blumen an den Häusern und in den Gärten. Das Wetter hatte sich deutlich gebessert, und wir gingen daher vorbei am Maritimen Museum und dem Seemannsdenkmal Richtung Domkirche. Die hatte ich bereits damals von innen gesehen - nicht aber das Erdölmuseum, und das war nun unser nächstes Ziel. Davor aber umrundeten wir noch den Stadtpark. Was nicht nur in Stavanger auffiel, war die große Anzahl an künstlerisch durchaus anspruchsvollen Graffitis - für einen Fotografen natürlich ein reiches Betätigungsfeld. Und auch einige der "Broken columns" des englischen Bildhauers Antony Gorm aufzuspüren, fanden wir interessant.
      Das Erdölmuseum bot, was ich mir erwartet hatte und gab einen aufschlussreichen Einblick in eine der Haupterwerbsquellen der norwegischen Wirtschaft (zusammen mit Tourismus und Fischfang natürlich) - auch dem technisch nicht so sehr Begabten, wie ich es einer bin.
      Dass Technik aber auf dieser Reise auch für uns eine besondere Bedeutung haben sollte, stellten wir kurz nach dem Verlassen des Museums fest, als ich bei einem Blick in Richtung unseres Schiffes etwas Aussergewöhnliches bemerkte - und gleich auch fotografisch festhielt. Wieder an Bord, und am Balkon unserer Freunde direkt neben/oberhalb des Geschehens, sahen wir, was passiert war: Bei/nach einer der routinemäßigen Trainingseinheiten war offensichtlich ein Teil der Halterung eines der Tenderboote abgebrochen und musste mithilfe von Kränen, die per schwimmender Plattform herangebracht worden waren, wieder fixiert werden. Dies dauert länger als geplant, und die "Costa Mediterranea" legte statt um 19 Uhr erst nach Mitternacht ab... (Nach einem opulenten Gala-Dinner, bei dem ich mich leider sehr zurückhalten musste - seufz!)
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      Post was edited 4 times, last by “egoix” ().

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      Tag 8 (2.6.) verlief - da ein "Seetag" - ziemlich ereignislos. Daher will ich euch auch nicht mit Bordfotos langweilen...

      Der letzte Tag unserer Kreuzfahrt mit Landgang (3.6.) führte uns nach Bremerhaven - davon dann später. Am 4.6. kamen wir wieder in Ijmuiden an, verabschiedeten unsere Freunde zurück nach Belgien und blieben selber noch einige Tage in Amsterdam. Davon gibt es zwar auch herzeigbare Fotos, aber die sind wohl :sot:

      Gruß
      egoix
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      Hallo egoix,

      vielen Dank für deinen sehr unterhaltsamen und informativen Reisebericht. Ein ebenso großes Lob für die tollen Fotos!
      Wie man sieht, es geht auch ohne Hurtigruten, wenn man nur spezielle Ziele sehen möchte. Aber weniger ist oft auch mehr. :)

      LG Gilbert
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      egoix wrote:

      Davon gibt es zwar auch herzeigbare Fotos, aber die sind wohl off-topic

      Wieso off-topic!? Hier geht es doch nicht nur um Seefahrt :8o:
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~ Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~
      Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil !
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      @Arctica - danke für die aufmunternden Worte! Dann werde ich auch gerne in angemessener Länge/Kürze über dreieinhalb Tage Amsterdam berichten
      @Nanook - danke für das Lob, v.a. von jemandem, der selber ganz tolle Fotos macht

      Dann gleich 'mal los mit Tag 9 (3.6.) - er führte uns, wie angekündigt, nach Bremerhaven. Die morgendliche Stimmung vor der Einfahrt in den Hafen habe ich bereits am Beginn dieses Reiseberichts bildlich dargeboten, aber weil es gar so beeindruckend war, lasse ich noch einige Bilder zu diesem Thema folgen.
      Trotz des Missgeschicks in Stavanger legte unser Schiff - wie meistens (über)pünktlich an; man sieht also, dass für die Seetage ein entsprechender "Spielraum" eingeplant sein dürfte. Das Wetter war ideal, und so hielt es uns auch nicht sehr lange an Bord. Ich hatte mir, wie bei all meinen Urlauben, schon Monate davor einen Plan zurechtgelegt, was ich unter welchen Umständen (Wetter, etc.) sehen wollte, und da sich meine Begleiter freuten, sich nicht selber Gedanken machen zu müssen, führte uns unser erster Weg - vorerst per Shuttle-Bus vom Kreuzfahrtterminal weg - in die Nähe des Deutschen Auswandererhauses, und von dort zu Fuß zum "Zoo am Meer". Ich habe schon sehr, sehr viele Zoos besucht, und jeder hat seinen eigenen Reiz. (Über den Sinn oder Nicht-Sinn von Zoos möchte ich hier aber keine Diskussion lostreten!) Der "Zoo am Meer" ist relativ klein, das heißt, er beherbergt "nur" eine überschaubare Anzahl eine Tieren, aber genau darin (und in seiner Lage) liegt seine Stärke - finde ich. Wo zum Beispiel kann man schon eine Dampfschiff-Magellan-Ente sehen? Oder Lemminge, die ich bislang nur dem Namen nach kannte? Oder einen Pinguin ohne Kopf... :mosking: Wir verbrachten trotzdem/gerade deswegen gute zwei Stunden dort und bereuten diese Entscheidung nicht!
      Auch nicht meinen Vorschlag, durch das Nicht-zurückfahren-und-an-Bord-Mittagessen Zeit zu sparen, stattdessen am Hafen ein leckeres Mahl zu uns zu nehmen, und danach im Außenbereich des Deutschen Schifffahrtsmuseums herumzuflanieren. Leider fanden wir den Besuch des Klimahauses Bremerhaven 8° Ost nicht sehr berauschend, aber vielleicht hatten wir uns auch etwas Anderes darunter vorgestellt. Die "Wilhelm Bauer" zu besichtigen, wäre für uns die bessere Wahl gewesen...
      Nun, jeder kann sich irren, aber insgesamt gesehen, bleibt uns diese beeindruckende Stadt in sehr angenehmer Erinnerung. Leider auch die letzte positive Erinnerung an diese Kreuzfahrt mit der "Costa Mediterranea", denn am Nachmittag legten wir bereits zum Letztenmal ab, um nächtens gen Holland zu schippern...
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      Ich liebe den "Zoo am Meer", da muss ich auch immer einmal hin wenn ich in Bremerhaven bin... :8o:
      Aber was in Bremerhaven noch der Hammer ist, ist das Deutsche Auswandererhaus,
      dafür sollte man allerdings ein paar Stunden mehr einplanen!

      Danke für den netten Bericht und die schönen Bilder... :thumbup:
      MfG aus dem Harz, Micha. :gr-cool:

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      Ja, das Auswandererhaus hätte mich auch sehr interessiert, aber da die Zeit doch sehr kurz war, und ich 2018 in Antwerpen das Red Star Museum (mit ähnlicher Thematik) besucht hatte, gab's diesmal andere Schwerpunkte. Aber sag niemals nie...

      LG
      egoix
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      Hallo egoix,
      der Reisebericht und die Bilder vom Zoo und Bremerhaven sind genauso interesant, es schön
      was man auf einer Reise alles erleben kann getreu dem Spruch "Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen"
      Danke.... :)

      Post was edited 1 time, last by “gabi6917” ().

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      Danke, ist aber auch ganz gut auf Bild P1390443 zusehen - der eine Davitarm ist noch oben und der andere unten - und das ganze passiert in neun von zehn Fällen wenn die Rollen und Drähte nicht gut gewartet sind, ist also kein gutes Zeichen, zumal es eines der Tenderboote ist die ja doch öfter mal benutzt werden... :/
      MfG aus dem Harz, Micha. :gr-cool:

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      micha wrote:

      das ganze passiert in neun von zehn Fällen wenn die Rollen und Drähte nicht gut gewartet sind, ist also kein gutes Zeichen

      Ist das nicht die gleiche Reederei wie bei dem Schiffsuntergang bei Lampedusa?
      Das spricht für sich und nicht gerade für die Reederei.

      Dennoch danke für den interessanten Bericht :)

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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      @ELFI - War auch nicht ganz so ernst gemeint, das mit der Ente. Ich hätte bloß gerne GESEHEN, was ihr den Namen eingebracht hat; bei Tante Google habe ich es erst leider später gelesen (kurze Flügel, bei schneller Vorwärtsbewegung entsteht der Eindruck eines Raddampfers)

      Tag 10 (4.6.)
      Nur allzu rasch war das Ende der Kreuzfahrt gekommen, und wir näherten uns wieder unserem Ausgangshafen, Ijmuiden. Ganz schön groß, die Fender, die eine Beschädigung unserer schönen "Costa Mediterranea" verhindern sollten!
      Ein letzter Blick auf sie und die im selben Hafenbecken liegende "Columbus", und schon ging es mit dem Taxi los Richtung Amsterdam. (An anderer Stelle im Forum hatte ich ja schon früher von den Ärgernissen berichtet, welche uns die Reederei durch die Verlegung des Abfahrts- und Ankunftshafens bereitet hatte). Unsere Freunde stiegen beim Hauptbahnhof aus, und wir bezogen kurze Zeit später ein Zimmer in der ruhig gelegenen "Pension Homeland", im ehemaligen Marinestützpunktgelände.
      Über die "Drehscheibe" Amsterdam Centraal (Hauptbahnhof) gelangten wir in die Innenstadt, lenkten unsere Schritte aber nicht zum Anne Frank-Haus - beäugten bloß ihre Statue - sondern wollten uns ein typisches Hausboot von innen angucken. Gesagt, getan - wozu gibt es das House Boat Museum?
      Im Amsterdam Museum - aus Copyright-Gründen stelle ich hier lieber keine Fotos von Ausstellungsobjekten ein - fanden wir ein untrügliches (WC-)Zeichen, dass sich die Zeiten geändert haben... Das Museum selber bietet einen beeindruckenden Überblick über die ältere und neuere Geschichte der holländischen Hauptstadt und kann durchaus zur Besichtigung empfohlen werden. (Ebenso die zum Nachmittagskaffee obligatorische appelttaart - die natürlich zum Verzehr!!!)
      Ein Bummel durch die Innenstadt führte uns u.a. in den berühmten Beginenhof, vorbei an mehr oder minder kitschigen Elefanten und Enten, bis hin zum Cheese Museum - ein Mekka für jeden Käsefreund. Ein Tipp am Rande: Wer auf Käse ohne Zusatzstoffe Wert legt, möge ihn sich dort besorgen; am Flughafen gibt es nur jenen "mit Chemie".
      In der Nähe unseres Quartiers bestaunten wir - aber nur von außen - das Wissenschaftsmuseum NEMO und - abends dann, den Nachbau eines Ostindienseglers aus dem 18. Jahrhundert; ihn konnten wir dann einige Tage später auch entern...
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      Schöne Replik des VOC-Schiffes DE AMSTERDAM :thumbup: , das Original liegt leider als Wrack vor der südenglichen Küste bei Hastings. ;(
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)