"MS Lofoten" - Gruppenreise mit Vor- u. Nachprogramm 24.3. - 6.4. 2019

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    • "MS Lofoten" - Gruppenreise mit Vor- u. Nachprogramm 24.3. - 6.4. 2019

      Vor 2 Jahren waren mein Mann B. und ich schon einmal mit der MS Lofoten unterwegs.
      Damals sind wir mit einer kleinen Gruppe ( 19 Pers.)und Norwegischlehrerin R. diese Strecke gefahren. Es war einfach nur toll und das Wetter hatte da auch gut mitgespielt.
      Vor knapp 15 Monaten kam die Idee von R., wieder gemeinsam auf Tour zu fahren.
      Ruckzuck hatten sich mehr Leutchen aus ihren Kursen bei ihr angemeldet, als sie jemals erwartet hatte.
      34 TN. Mehrere waren schon öfters mit der Gruppe gefahren, aber soviele waren es noch nie.



      Sonntag, 24.3.2019

      Endlich war der Tag der Reise gekommen.
      Die Nacht war kurz. Wecker auf 6:20 Uhr gestellt.
      Um 8:45 Uhr wurden wir von einem Großraumtaxi abgeholt, welches uns zum Flughafen brachte.
      Am Flughafen Bremen trafen wir auch auf die anderen aus unserer Gruppe.
      Nachdem die Koffer aufgegeben waren, wurde das Handgepäck kontrolliert. Der Körperscan war okay, aber mein Handgepäck wurde im Sprengstoffraum, besonders das Handy, sorgfältig konrolliert.
      Um 11:00 Uhr startete der KLM – Cityhopper pünktlich nach Amsterdam.
      In Amsterdam trafen wir den Rest der Truppe, somit waren wir vollzählig.
      34 Pers.
      Um 14:25 Uhr flogen wir weiter bis nach Oslo.
      Die Flüge waren ruhig und alle waren froh, als sie ihre Koffer wiederhatten.
      Unsere Norwegischlehrerin R. hatte für den Weitertransport zum Thon – Hotel Opera einen Bus bestellt und so fuhren wir ca. 45 Min. bis dahin.
      Zum Abendessen fuhren wir alle mit der Bahn zum Frognerseteren. Das Restaurant liegt oberhalb der Holmenkolmen - Schanze.
      Dort hatte R. für unsere Gruppe im Kafe Seterstua Plätze reserviert.
      Wir suchten uns ein Smørbrød med gravet laks aus.
      Super lecker.
      Gegen 21:00 Uhr verließen wir das sehr gemütliche Lokal und fuhren wieder zurück zum Hotel.
      Müde und voller Vorfreude auf den nächsten Tag fielen wir in unsere Betten .
      Liebe Grüße
      Ute

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    • Montag, 25.3.2019

      Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir um 8:25 Uhr mit der Bergenbahn Richtung Bergen .
      Zuvor mussten wir um 7.00 Uhr unsere Koffer auf einen Rollwagen ablegen, der später mit einem Bus zum Schiff gebracht wurde.
      Das Wetter war traumhaft schön und entlang der Strecke bis Finse lag richtig gut Schnee.
      Um 12:27 Uhr stiegen wir in Finse aus, weil dieser Zug nur bis Voss fahren würde.
      Nach einer leckeren Rindfleischsuppe in der Fjeldstue hörten wir erst einen Vortag über den Bau der Bahnstrecke und anschließend hatten wir eine kleine Führung im Rallervegen – Museum.
      Es war schon für einige von uns etwas mühsam, durch den dicken Schnee zu laufen.
      Zumal die ältesten der Gruppe fast die 80 erreicht haben.
      Es wehte außerdem ein kalter Wind, aber die Landschaft sah so schön aus.
      Die nicht so Fitten unserer Gruppe wurden auf dem Rückweg vom Museum zum Hotel mit dem Schneescooter gefahren. Diese waren begeistert.
      Um 16:22 Uhr setzten wir unsere Bahnfahrt nach Bergen fort.
      Inzwischen war die Sonne verschwunden und die Regenwolken zogen auf.
      Um 19:00 Uhr kamen wir am Bahnhof an und fuhren das letzte Stück zum Hurtigrutenkai mit einem organisierten Bus.
      Nachdem wir unsere Bordkarten bekommen hatten, gingen wir direkt aufs Schiff.
      Da lag sie nun, die gute alte Lady. Wie lange hatte ich von diesem Moment geträumt, wieder mit ihr fahren zu dürfen.
      Bevor wir unsere Kabine beziehen durften, gab es um 19:30 Uhr die deutschsprachige Sicherheitsbelehrung. Und Hunger hatte ich auch inzwischen wieder.
      Nachdem Asgeir fertig war, stürmten wir zuerst zur Kabine.
      Wir hatten großes Glück und mit 402 eine Kabine mit 2 Fenstern. Was für ein Luxus.
      Statt eines Schrankes war darin eine offene Schrankwand, ein Etagenbett und gegenüber eine kleine Sitzbank. Darunter zur Hälfte eine Schublade, die sehr wertvoll für uns wurde.
      Nachdem wir das Bergenbuffet genossen und an der Infoveranstaltung teilgenommen hatten, legten wir uns nach der Abfahrt schlafen.
      Liebe Grüße
      Ute

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    • Dienstag, 26.3.2019

      Nach einer eher unruhigen Nacht wegen der ungewohnten Geräusche gingen wir gleich um 7.00 Uhr zum Frühstück.
      So nach und nach füllte sich das Restaurant. Das Frühstück war lecker.
      Besonders die Fischvielfalt genoss ich.
      Ungewohnt war für uns, das man sich Kaffee und Tee jetzt aus den bereitgestellten Automaten holen musste. Das kannten wir noch anders.
      Nach dem Frühstück gingen wir natürlich nach draussen.
      Das Wetter war bescheiden, die Wolken tiefliegend. Immer wieder nieselte es, aber dank guter Regenbekleidung konnte uns das nicht erschüttern.

      Ebenfalls nicht der leichte Seegang bei der Überquerung von Stadhavet .

      In Ålesund regnete es mehr, so dass sich der Aufstieg hoch auf den Aksla wegen des normalerweise tollen Ausblicks nicht lohnte.

      Einige wenige unserer Gruppe stiegen aber doch noch die ersten 120 Stufen hoch, um wenigstens einen kleinen Blick über die schöne Stadt zu bekommen.

      Die beheizten Sitzbänke mussten getestet und ein Blick in die Jugenstilapotheke geworfen werden.

      Die Zeit lief uns etwas davon, da es mit einer großen Gruppe schwieriger ist. Nicht jeder ist so flott unterwegs.

      Der Himmel blieb verhangen.

      In Molde sahen wir das havarierte Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ am Hurtigrutenanleger liegen.

      Die Lofoten legten gleich davor an.

      Wir gingen von Bord und sahen uns von aussen den Kreuzliner an. Was für ein Größenunterschied.

      Um 18:00 Uhr gab es Abendessen. Unsere Gruppe war für die 1. Sitzung eingeteilt, worüber wir uns freuten.
      Wir saßen mit noch 2 Ehepaaren an einem 6-er Tisch und hatten während der gesamten Reise sehr viel Spaß miteinander. Auch weil das Serviceteam sehr lustig, flink und unterhaltsam war.
      Für die Überquerung der Hustadvika legte ich mich vorsichtshalber in mein Bett und genoss so den Wellengang.
      Liebe Grüße
      Ute
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      Hannebirt wrote:

      das man sich Kaffee und Tee jetzt aus den bereitgestellten Automaten holen musste


      Mit hätte es auch besser gefallen, wenn - wie auf der FRAM - eine Kaffeekanne (ggf. auch eine Kanne mit heißem Wasser) auf dem Tisch gestanden hätte. Das hätte ds Verkehrsaufkommen während des Frühstücks reduziert und wäre auch bei Seegang durchaus angenehmer für die Passagiere.

      Hannebirt wrote:

      In Molde sahen wir das havarierte Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ am Hurtigrutenanleger liegen.


      Auf dem Bild ist sie hell erleuchtet. Sie wurde hoffentlich mit Landstrom versorgt und hat nicht über mehrere Tage ihren Strom mit den eigenen Maschinen erzeugt.
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      Super, ein neuer Reisebericht :thumbsup: Eure Fahrtunterbrechung in Finse ist ja eine ganz tolle Idee gewesen, du bringst mich da auf was :)
      Spannend finde ich den Havaristen im Vergleich zur Lofoten, wo die Präferenzen der meisten Foris liegen, dürfte wohl klar sein.
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
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      Hannebirt wrote:

      das man sich Kaffee und Tee jetzt aus den bereitgestellten Automaten holen musste

      Wir waren ab 3.3. unterwegs und auf unserer Tour wurde schon auch bei Tisch Kaffee und Tee ausgeschenkt. Allerdings war vor 8.00 Uhr meist nur ein Mitarbeiter im Restaurant und es dauerte manchmal etwas länger, bis der Zeit hatte.

      Ich habe mir schon vor einigen Jahren in Norwegen das Kaffeetringen abgewöhnt und trinke in der Früh gerne Grünen Tee. Auf der Lofoten ist das eine gute Sache, denn da bekomme ich immer eine große Kanne heißes Wasser (für mindestens 5 Tassen) und mehrere Teebeutel dazu. Auf den anderen Schiffen muss ich für jede Tasse zum Automaten.
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
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      @ Norwegenfan.123
      Ja, da magst du recht haben.
      Wir waren immer sehr zeitig beim Frühstück. Später sahen wir auch, das der Service mit Tee- und Kaffeekanne an den Tisch kam. Einmal ist es tatsächlich vorgekommen, als sich ein Paxe den Kaffee über sein Hemd kippte, als er mit seiner Tasse fast den Platz erreicht hatte.
      Liebe Grüße
      Ute
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      In der Regel ist der Kaffee aber am Automaten frischer gebrüht wie das Zeugs aus der Kanne. Und man muss nicht warten - ich hatte da ja bekanntlich mal einen Disput weil ich praktisch fertig gefrühstückt hatte und nie der Kaffee den Weg zu mir gefunden hat.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

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      Ich war 2015+2016 auf der Lofoten und da gab es keine Automaten. Als ich danach fragte wurde fast entrüstet auf das neue Konzept verwiesen.
      Da hat man oft sehr lange gewartet. Meist war vor mir die Kaffeekanne leer. Und dann kamen sie erst mal wieder mit Tee. War leider oft nur einer für zuständig und der hat zwischendurch auch noch anderes gemacht. Bin dann oft nach dem Frühstück in die Cafeteria. Dank Kaffeepaket habe ich mir dann dort meinen Kaffee geholt.
      War allerdings der einzige Punkt der mir bezüglich der Mahlzeiten negativ aufgefallen ist.
      Viele Grüße
      Nicole

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      Ja, das ist richtig.
      Sorry, hatte mich etwas unglücklich ausgedrückt.


      weiter geht's:


      Mittwoch, 27.3.2019

      Als wir um 6:30 Uhr aufwachten, lagen wir schon in Trondheim .
      Es regnete leider schon wieder.
      Als wir nach dem Frühstück der südgehenden MS Trollfjord einen Besuch abstatten wollten, klemmte unsere Kabinentür. Sie liess sich nicht mehr richtig schliessen.
      Kurz in der Rezeption Bescheid gesagt und anschließend zum Nachbarschiff gegangen.



      Wir sind mit dem Fahrstuhl in die 9. Etage gefahren und haben ein Foto von der Lofoten gemacht.


      Um 8:45 Uhr gingen wir mit einem Teil unserer Gruppe Richtung Torget.
      Dort befindet sich eine große Baustelle.



      Unsere Lehrerin ging mit einigen zu einer Führung in den Nidarosdom.
      Mein Göga und ich waren schon 2 Mal dort drinnen gewesen und hatten diesmal andere Pläne.

      Zuerst liefen wir ebenfalls zum Dom,

      über die Elgeseter Bru ,

      Øvre Bakklandet entlang ,

      bis zur Kristiansten Festning.


      Von dort war die Aussicht grandios.

      Auf dem Rückweg sind wir über die „Gamle Bybro“ gelaufen und haben in einige Schaufenster geschaut.

      Inzwischen hatte der Regen aufgehört und wir eilten schnellen Schrittes zum Anleger zurück.
      Durch den kleinen zusätzlichen Shoppingtripp wurde die Zeit bis zur Abfahrt knapp.
      Durchgeschwitzt kamen wir gerade noch rechtzeitig an und wollten die Klamotten wechseln.

      Leider war unsere Kabinentür so verklemmt, das wir sie nur mit Mühe wieder öffnen konnten. Wie wir später von Asgeir erfuhren, hatten die Kollegen noch keine Zeit gehabt, die Tür zu reparieren.
      Als wir aber anschließend vom Mittagessen kamen, war alles erledigt.


      Um 14:30 Uhr gab es eine kostenlose Miesmuschelverkostung an Deck.

      Muscheln im Weissweinsud mit Ingwer und Chilli. Es schien zu schmecken. Ich mag keine Muscheln.
      Asgeir erzählte dazu etwas über die gute Qualität der Muscheln an Norwegens Küste.


      Anschließend zeigte sich der schöne Leuchtturm Kjeungsskær Fyr.

      Auch die Fahrt durch den Stokksund fanden wir beeindruckend.

      Ich stand in dem Moment an der Nock, als der Steuermann an der Brücke das Typhon betätigen wollte. Dadurch enstand dieses nicht ganz scharfe Foto.

      In Rørvik kamen wir mit etwas Verspätung an, so dass die Zeit zur Besichtigung der Kong Harald sehr kurz war.


      Und wieder wußte ich, warum ich mich für eine Fahrt auf einem kleinen, gemütlichen Schiff entschieden hatte.
      Den restlichen Abend verbrachte ich bei einem Vortrag, bei dem ich mit @ Klaus E. zusammensass.
      Liebe Grüße
      Ute

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      Donnerstag, 28.3.2019

      Vom heutigen Tag gab nicht so viel zu berichten.
      Das Wetter war unverändert. Trüb und regnerisch.
      Die meisten unserer Gruppenteilnehmer hielten sich in der Cafeteria auf.
      Einige der Damen hatten Strickzeug mit und es entwickelte sich ein Wettstricken.
      Mein Göga und ich zogen uns wetterfest an und genossen draussen die frische Luft. Zu sehen war nicht viel.


      Die Polarkreiszeremonie wurde wegen des schlechten Wetters auf morgen verschoben.

      Schon um 11:30 Uhr gingen wir zum Essen, denn um 12:30 Uhr legten wir in Bodø an.

      Mit einer kleinen Gruppe schauten wir uns im Bahnhof das schöne Intasienbild von der Schlacht im Trollfjord an.


      Wir besuchten kurz die Domkirche

      und liefen zurück zur Lofoten.

      Das Dinner um 18:00 Uhr war ein wenig bewegter, denn wir waren noch auf offener Seestrecke.

      Mein Highlight dieses Tages waren die Lofoten.
      Ich liebe diese Inselgruppe. Schon häufig waren wir im Sommer zum Campen dort.
      Wir erreichten Svolvær um 21:00 Uhr und liefen flott zur Galerie von Dagfinn Bakke.
      Auf Anfrage unserer Lehrerin hatte dessen Sohn die Galerie für die Paxe der Lofoten geöffnet.



      Nach der Abfahrt um 22:00 Uhr gingen wir gleich schlafen.Die Trollfjord – Suppenverköstigung liessen wir aus. Wir hatten genug von dem nassen Wetter.



      Freitag, 29.3.2019

      Als wir um 6.00 Uhr aufwachten, war es ungewohnt hell in der Kabine.
      Etwas war anders, als die letzten Tage.
      Hurra, endlich schien die Sonne und als wir um 6:45 Uhr in Harstad anlegten, gingen wir sofort an Land und liefen ins Zentrum.



      Es war teilweise glatt auf den Straßen, alles sah mit Schnee überzuckert aus.

      Unsere Stimmung besserte sich und wir genossen die Bewegung.
      Das Frühstück anschließend schmeckte uns nach dem Gang noch besser.

      Um 9:45 Uhr wurde die Polarkreiszeremonie nachgeholt.
      Seit gestern hatte ich so ein kribbeliges Gefühl im Bauch.
      Meine Schätzung der Überquerung lag ziemlich dicht an der tatsächlichen Zeit. Ich hatte auf 7:18:17 getippt.
      Vorsichtshalber zog ich schnelltrocknende Sachen an und ging aufs Sonnendeck.
      Die übliche Zeremonie begann und tatsächlich war mein Tipp am dichtesten dran, nämlich 7:18:05.
      Ich freute mich sehr, als mich der Kapitän drückte und mir die Fahne überreichte.
      Die Eiswürfeldusche war nicht schlimm, die Freude überwog.
      Die letzten Eiswürfel purzelten anschließend beim kompletten „Trockenlegen“ aus der Unterhose.
      Mindestens genauso über die Fahne freute sich unsere Lehrerin, denn ich war die einzige, die in ihren 18 organisierten Kursfahrten gewonnen hatte.

      Um 14:15 Uhr erreichten wir Tromsø .

      Im Hafen lag auch die AIDAcara, die wir später noch einmal treffen sollten.
      Unsere Gruppe teilte sich.
      Göga und ich zogen alleine los. So hatten wir genug Zeit zum Bummeln und fotografieren.
      Wir schlenderten durch die Stadt, besichtigten die kath. Kirche und den Dom, fanden das eine oder andere interessante Fotomotiv und gönnten uns in den Ølhallen ein Bierchen.


      Der Himmel veränderte sich schnell, ab und an fegte ein leichter Schneeschauer durch die Straßen. Sie waren zudem teilweise auch glatt
      Das Nordkapbüffet schmeckte uns gut.
      Den restlichen Abend verbrachten wir mit unserer Gruppe im Cafe.
      Gegen 21:45 Uhr gingen wir in unsere Kabine und legten uns ins Bett, weil sich stärkerer Seegang angesagt hatte.
      Vorher verstauten wir alles ordentlich.
      Alles Kleinzeug kam in die wertvolle Schublade unter der Couch.
      Es schaukelte heftig. Im Wechsel rutschten unsere Koffer und wir immer wieder Richtung Kopf – und Fußende. Das war nicht gerade schön, obwohl uns nicht seekrank wurde.
      Um 22:15 Uhr sollten wir in Skjervøy anlegen, aber wir fuhren weiter.
      Auf dem GPS konnten wir die Route verfolgen.
      An Schlaf war nämlich nicht zu denken, jedenfalls nicht bei uns.
      In Øksfjord gab es einen ganz kurzen Stopp.
      Bis 3 Uhr schaukelte es ununterbrochen, wir hörten Geschirrgeräusche aus der Küche, die nicht weit von uns entfernt war.
      Dann hörte das Schaukeln auf, die Motorengeräusche wurden leiser und es sah so aus, als ob wir uns treiben liessen.
      Endlich fanden wir ein wenig Schlaf.
      Liebe Grüße
      Ute

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