MS Polarlys 12. - 26.03.2019 Comeback mit Bildern und Smilies

    • B-K-B
    • 20.03.2019 von Honningsvåg bis Tromsø

      Den heutigen Tag kann man unter den Titel "Himmlisch" stellen. Nicht nur, weil es ein wunderschöner Tag war, sondern auch wegen der tollen Bilder, die der Himmel, die Wolken und die Sonne liefern. Und wenn heute mehr Wolken als Orte oder Schiffe zu sehen sind, dann liegt es daran, dass ich mich von diesen Anblicken einfach nicht trennen konnte :girl_pinkglassesf:
      Der Tag begann sehr zeitig und so konnte ich einen zauberhaften Morgen bei schon strahlend blauem Himmel im noch schlafenden Honningsvåg erleben. Und endlich auch mal einen echten Sonnenaufgang dazu
      Und weil ich mich nicht davon lösen konnte, gönnte ich mir den Genuss bis zur Schiffsbegegnung bei Havøysund . Im Wechsel zwischen den Außendecks, die ich fast für mich alleine hatte und dem Panoramasalon.





      Und diese drei Stunden hatten es in sich. Bei Sonnenschein und Ententeich legten wir in Honningsvåg ab und fuhren Richtung Havøysund . Schon von weitem war der tief verschneite Ort mit den schönen bunten Häusern zu sehen. Der Schnee glitzerte im Sonnenlicht und alles war bestens



      Dann wie aus dem Nichts kam erst ein bisschen Wind, dann ein immer heftiger werdender Sturm, der sich über Havøysund zu einem heftigen Schneesturm entwickelte. Aber nicht, weil es schneite, sondern, weil der Wind den Schnee von den Bergen aufwirbelte und so über den Ort fegte, dass er fast gar nicht mehr zu sehen war
      Wir dümpelten eine Zeit lang geschützt vor dem Trangsund herum, offenbar in der Hoffnung, der Sturm ebbt ab. Irgendwann wurde dann entschieden, dass wir weiterfahren und Havøysund auslassen.





      Raus aus dem Sturm und weiter zur Schiffsbegegnung mit meinem Lieblingsschiff, der MS Richard With :love: Wie wir vor knapp einer Stunde fuhr sie bei Strahlewetter Richtung Havøysund , was sie aber dort erwartete..... keine Ahnung. Mutig habe ich die Schiffsbegegnung gefilmt, aber durch den Wind so viele Nebengeräusche aufgenommen, dass das ohnehin schon gräßliche Typhon der Richard With im Wind verschluckt wurde. Unseres übrigens auch. Uns da wir in sehr großer Entfernung aneinander vorbei fuhren, bekommt mein Video das Prädikat: unbrauchbar



      Jetzt hatte ich mir trotzdem mein Frühstück verdient. Und danach eine chillige Pause im Multe.

      Hammerfest empfing uns mit dicker Wolkendecke und Schneefall. Ich glaube, zum ersten mal habe ich meinen Lieblingsberg Høya so verschneit gesehen. Obwohl es irgendwie nicht sehr einladend aussah konnte ich mir nicht verkneifen, in den Ort zu laufen und zum Abschluss auch dem Eisbärenclub einen Besuch abzustatten.




      Die Zeit nach dem Mittagessen verbrachte ich im Multe
      Ich hatte ja noch die Kaffeespezialität des Tages offen. Kurt wollte mir einen Irish Coffee machen und ich hatte nix dagegen. Was ich bekam, war viel Irish, aber wenig Coffee, glaube ich jedenfalls, denn das Zeug ging ganz schnell in die Beine. Aber lecker war es



      Beschwingt ließ ich mich zum nächsten Hafen, einem der schönsten der Strecke schippern: Øksfjord



      Da wir mehr als eine Stunde Verspätung hatten, hieß es länger warten. Aber es hat sich gelohnt, weil der Wettergott uns wieder schönes Wetter und mir die Gelegenheit für unzählige Himmelsfotos geschickt hat Auch hier hatte ich noch nie so viel Schnee gesehen



      Weit hinter Øksfjord zog sich der Himmel wieder zu, es wurde ungemütlich und langsam dunkel. Die Sonne zeigte sich nicht wieder und ging irgendwann in den Wolken unter. Und dann wurde es auch noch wellig, die Loppa krönte den Abend mit einem Tänzchen Mit kleinen Ausläufern auch zum Dinner


      Nach der Schiffsbegegnung mit der MS Nordnorge



      war für mich dann der Tag zu ende

      Zum ersten mal habe ich bei einer Reise Tromsø total verschlafen. Ohne schlechtes Gewissen.
      Ins Mitternachtskonzert gehe ich ja nicht und der Weg zu meinem geliebten Pub am ehemaligen Anleger war einfach zu lang. Und Lust darauf hatte ich auch nicht


      Deshalb: Gute Nacht
      LG Marion :girl_witch:

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      21.03.2019 von Harstad bis Bodø

      Dieser Tag kann unter der Überschrift "Himmlisch" abgespeichert werden. Aber nicht unbedingt, weil er so schön war, sondern weil der Himmel, die Sonne und die Wolken alle Register gezogen haben, mit Hilfe starker bis stürmischer Winde uns einen abwechslungsreichen Tag zu bieten. Das führte dazu, dass ca. 75 % meiner Fotos wunderschöne Himmelsbilder zeigen. Viel mehr war an diesem Tag nicht zu sehen


      Aber der Reihe nach: kurz nach fünf Uhr drehte ich ausgeschlafen meine Runden auf Deck 5. Dabei konnte ich beobachten, wie die Sonne immer wieder versuchte, sich durch dicke Wolken zu schieben, bis sie es aufgegeben hatte. Aber schön anzusehen war es. Im Livebericht habe ich das wunderschöne Treiben mit einem Fußballspiel verglichen, dessen erste Halbzeit an die Wolken ging. Noch vor Harstad war klar, das wird heute nix mehr mit Sonnenschein


      Schon von Weitem konnte ich sehen, dass die MS Tollfjord in Harstad lag, also würden wir uns kurz vor unserem Anlegen begegnen. Was ich nicht wusste und mich ziemlich überrascht hat, die Trollfjord fuhr nicht an Backbord an uns vorbei, sondern schlich sich (geräuschlos - was ja in Harstad üblich ist) - an Steuerbord entlang und wurde von mir gerade noch am Heck erwischt



      In Harstad lag viel weniger Schnee, als vor ein paar Tagen, der Beatles-Song war wieder lesbar und ich hätte singen können, wenn ich gewollt hätte.
      Viele meiner Mitreisenden gingen von Bord für den Ausflug "Inselwelt der Vesterålen". Ein Ausflug, den ich schon zweimal mitgemacht habe und immer wieder empfehlen kann :ok: Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Ausflügler vom Wetter verwöhnt wurden, während wir.....



      Die Risøyrenna durchfuhren wir bei noch halbwegs erträglichem Wetter. Da ich aber hier immer blauen Himmel und Sonnenschein hatte, guckte ich nur halbherzig ab und zu mal hin. Auch Risøyhamn riss keinen vom Hocker, auch wenn hier für einen Kurzbesuch am Königsstein geworben wurde.





      Bei Weiterfahrt nach Sortland überraschte uns eine Mischung aus Schnee, Regen und Wind. Das war dann nur noch bei einem Heißgetränk bei Kurt im Multe zu ertragen. Dass ich dabei die Schiff - Bus - Begegnung an der Brücke vor Sortland verpasst habe, ließ sich verschmerzen :cool:



      Bei Abfahrt wurde es dann richtig ungemütlich, Schneeregen peitschte über uns hinweg und die Sicht ging gegen Null
      Da blieb mir nur noch die Flucht in eine Poolposition im Panoramasalon. So lange hatte ich es bisher noch nie in diesem Raum ausgehalten - vor allem mit so vielen Leuten



      Dann näherten wir uns Stokmarknes . Für das Hurtigrutenmuseum wurde den ganzen Tag fleißig geworben, es wurde auch schon das baldige Anlegen in Stokmarknes angekündigt, da schlug der Sturm zu, wir schaukelten vor der Insel Børøya und konnten nicht anlegen Mehrere Versuche scheiterten und so blieb der Reiseleitung nix anderes übrig, als sich zu entschuldigen und mitzuteilen, dass die nicht genutzte Eintrittsgebühr zurück gebucht wird. Ich glaube bei dem Mistwetter hätte kaum einer Lust gehabt, zum Museum zu laufen. Leider hatte ich auch einen persönlichen Plan – da gibt es eine schöne und nicht zu lange Brücke, die wäre in der Zeit zu schaffen gewesen.



      Kurz darauf wurde dann vom Expeditionsteam darauf hingewiesen, dass wir in Kürze durch den schönen und interessanten Raftsund fahren. Im selben Atemzug kam aber auch die Einladung zu einem zeitgleichen Vortrag mit dem Thema „Hurtigruten Geschichte und Foundation“. Abgesehen davon, dass im Raftsund kaum etwas zu sehen war, dieser Vortrag stand im dagsprogram und hätte auch bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden.
      Das Gefühl des Expeditionsteams für Timing lässt mich immer wieder Kopfschütteln



      Wie sie sehen, sehen sie nix, aber trotzdem gab es einen Point of Interest: 17 Uhr an der Mündung zum Trollfjord . Und es wurde wieder für das dazu gehörende Trollfjordgetränk geworben Wie durch ein Wunder riss die Wolkendecke kurz vor 17 Uhr wieder auf, es schneeregnete nicht mehr und sogar ein Hauch von Sonne war zu sehen. Trotzdem wurde uns mitgeteilt, dass die Fahrt zur Trollfjord – Mündung wegen des Wetters nicht angefahren wird und wir direkt nach Svolvær fahren.
      Die Trollfjordgetränke waren da natürlich schon verkauft :mosking:





      Der Schönwettereinbruch war leider nur ein kurzes Intermezzo, bald befanden wir uns wieder in der gleichen Suppe, wie die letzten Stunden :girl_cray2:
      In Svolvær konnte ich meine Freundin, die Fischersfrau bei Tageslicht begrüßen. Und wenn das Wetter besser gewesen wäre, hätte ich vielleicht sogar die MS Nordstjernen sehen können, die hier Station machte. Auch wenn ich erfragt hatte, wo das Schiff liegt, hätte ich es in der Liegezeit und bei dem schlimmen Zustand der Straßen und Wege nicht geschafft, das Schiff zu sehen.

      Also ging ich erst einmal zum Abendessen. Da es an diesem Tage Buffet gab, konnte ich mir das einteilen, nach dem Essen reichte die Zeit sogar noch für einen kleinen Stadtspaziergang. Mal wieder festen Boden unter den Füßen….


      Beim Ablegen in Svolvær zog ein Schneesturm über uns hinweg. Und wir wurden von einem riesigen, strahlenden Vollmond begleitet. Und von Wellen natürlich auch. Diese sollten in dieser Nacht noch zur Hochform auflaufen.



      Ein erster Versuch begleitete die Schiffsbegegnung mit der MS Kong Harald. Da war es nicht so einfach, überhaupt an der Reling zu stehen. Und dann wollte ich unbedingt filmen….
      Hat auch einigermaßen gut geklappt, obwohl ich zeitweise das Gefühl hatte, uns kommt kein Schiff entgegen, sondern ein Flieger setzt zur Landung an.



      Gleich nach der Schiffsbegegnung begab ich mich in die Waagerechte, denn ich weiß ja, nur so können mir Sturm und Wellen nix anhaben
      Der Ritt über den Vestfjord war nicht von schlechten Eltern, aber da ich lag, war es zu ertragen. Irgendwann hat mich das Geschaukel sogar schlafen lassen.
      Nur meine sorgsam im Schrank verstauten Sachen, hatten zu leiden. Zumindest lagen sie am Morgen alle verstreut in der Kabine :wacko1:
      Und ich verrate jetzt kein Geheimnis, wenn ich erzähle, dass wir am Morgen strahlenden Sonnenschein und Ententeich hatten :whistle3:

      P.S. Fast hätte ich vergessen: Für eine Versteigerung zugunsten der Hurtigruten Foundation wurden eine Seekarte – Mindestgebot 500 NOK, eine Postflagge – Mindestgebot 1000 NOK und ein Samimesser – Mindestgebot 1000 NOK angeboten. Ich habe die Sache nicht verfolgt, da ich eh kein Interesse hatte und kann deshalb nicht sagen, für welche Höchstbeträge die Sachen weggegangen sind. Im Nachhinein hätte es mich schon interessiert, für welche Beträge solche Sachen weggehen ?(

      LG Marion :girl_witch:

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      22.03.2019


      Leider lassen mir die Oma - Verpflichtungen in den Osterferien keinen Spielraum, mit meinem Bericht weiterzumachen.
      Damit ihr auch schön wartet, bis es weiter geht, hier schon mal das Video der Begegnung mit MS Vesterålen am Polarkreis



      Zum Schluss ist mir leider das Handy aus der Hand gerutscht, aber alles Wichtige ist ja drauf :P

      Bis dann.....
      LG Marion :girl_witch: