Schweden und Norwegen mit Flug, Bahn Bus und Schiff 06.02. - 13.02.2019

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    • Schweden und Norwegen mit Flug, Bahn Bus und Schiff 06.02. - 13.02.2019

      So, jetzt geht es los mit einem hoffentlich etwas ausführlicheren Reisebericht zur Reise nach Schweden und Norwegen:

      Mittwoch, 06.02.2019:

      Um 6 Uhr morgens ging es los Richtung München, Da die Zugreise um diese Zeit noch etwas teuer ist sind wir mit einem Shuttleservice gefahren. Wir, das sind ein befreundetes Ehepaar, Gögattin und ich. Wir waren schon mal gemeinsam in Norwegen, zum Jahreswechsel 2015/16 waren wir in Tromsö . Weder zu dieser Zeit noch bei einem Urlaub in Island war es Gögattin gegönnt richtiges Nordlicht zu erleben. Aus diesem Grund und wegen der Gefahr von Seekrankheit plante ich dieses Mal nach Abisko zu fahren um dort Nordlicht zu erleben. Und ich wollte mal mit einem Zug über Nacht fahren und so war die Reise schnell zusammengestellt. Datum war auch schnell festgelegt da für die Passage von Harstad nach Tromsö nur die Lofoten in Frage kam. Aber jetzt zurück zur Reise.
      Gegen 07:45 waren wir in München und hatten noch genügend Zeit zu Frühstück da der Start erst gegen 09:40 geplant war. Es ging etwas später los da zuerst die Triebwerke enteist wurden (hab ich auch noch nicht so erlebt, war wohl der erste Flug des Tages). Dafür fiel dann das restliche Enteisen des Flugzeugs aus .Der Flieger, ein Airbus A320 war nicht mal zur Hälfte besetzt, hinter uns ab reihe 22 war alles leer .So konnte ich schön von links nach rechts und umgekehrt um einige Bilder zu schießen.
      Wir landeten dann fast pünktlich in Göteborg, das Gepäck brauchte auch nicht lange und so machten wir uns alsbald auf um mit dem Flughafenbus in die Stadt zu fahren. Da waren wir dann schon 5 Personen. Eigentlich wollten wir bis zum Bahnhof fahren Google meinte dann wir sollten schon etwas früher aussteigen, so sind wir dann am Kungsportsplatsen raus und die letzten Meter zum Hotel gelaufen. Wir hatten in Hotel Vanilla ein Apartment für 4 Personen gebucht und es hat einwandfrei gepasst. Das Zimmer war schon fertig, also schnell die Koffer rein und ab in die Stadt. Wichtig war uns zu wissen wieweit ist es zum Bahnhof und wo müssen wir da genau hin. So ging es dann los in das große Einkaufszentrum m Bahnhof, zu diesem und dann weiter am Opernhaus vorbei zum „Lippenstift“ einem Hochhaus mit Aussichtsplattform. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig da diese um 16 Uhr schließt. Während wir da oben waren und ein paar Bilder machten begann es schon zu regnen. So gab es erst mal Kaffee und Rosinenschnecken zum Aufwärmen und dann ging es weiter in die Stadt, Wir besuchten dann noch die Domkirche, speisten im Bee bei den Saluhallen und gingen dann bald ins Hotel. Gottseidank hatten wir und vorher noch etwas Bier (richtiges Bier) besorgt und so stand einem Schlummertrunk nicht im Weg).
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    • Und weiter geht es:

      Donnerstag. 07.02.2019:

      Gut ausgeschlafen ging es zum Frühstück, dies fand in einem kleine Cafe statt das an das Hotel angeschlossen ist. Alles war vorhanden und es blieben keine Wünsche unerfüllt. Klein aber fein. So konnten wir uns an diesem Tag ungestört der Stadt widmen und ein paar Sehenswürdigkeiten abarbeiten. So konnten wir gestärkt losziehen. Als erstes Ziel war der Götaplatsen mit dem Poseidonbrunnen festgelegt worden. Wir „wanderten“ die Fußgängerzone hoch, etwas ungewohnt sind die Straßen für die Radfahrer gewesen. Dann ging es wieder mal in eine Kirche. Dieses Mal in die Vasakyrkan und von dort aus in das Viertel Haga. Eine gemütliche Einkehr in das Cafe Husaren stand am Programm, angeblich gibt dort die größten Zimtschnecken der Stadt. Wohl gut dass wir zu einer Zeit ohne viel Touristen unterwegs waren, so konnten wir schön genießen. Nach dem Bummel durch Haga ging es wieder mal Richtung Wasser, wobei wir vorher noch die Feskekörka, die alte Fischhalle besuchten. Die Fähre von Stenpiren nach Lindholmen ist kostenlos benutzbar und so sind wir mal übergesetzt. Dort kann man im Konferenzzentrum den geplanten Ausbau der Stadt an einem Modell gut nachvollziehen. Da hat die Stadt noch einiges an Neubauten vor. Nach einem kurzen Rundgang begann es doch etwas kräftiger zu regnen und so fuhren wir wieder zurück um uns was für den Magen zu gönnen. So gegen 17 Uhr gingen wir zurück ins Hotel um unser Gepäck abzuholen. Wir wollten etwas früher am Bahnhof sein da wir eine Nachricht erhalten hatten dass unser Zug von Luleå nach Abisko auf jeden Fall ausfallen wird. So erkundigen wir uns bei der Staatsbahn und erfuhren dass es wohl einen Bustransfer geben wird.
      So gegen 18:15 wurde der Zug bereit gestellt und wir bezogen unsere Abteile in Schlafwagen, Es waren Abteile für jeweils 3 Personen die jedoch von uns komplett gebucht wurden sodass das dritte Bett freiblieb. Wir sind dann ziemlich schnell in den Speisewagen und haben dort etwas gegessen und getrunken. War voll gemütlich im Stil der 60er Jahre gehalten. Beim Betrachten meines Bierglases fühlte ich wie auf dem Schiff da sich der Zug ja auch in die Kurven legt und dementsprechend schwankte auch das Bier im Glas. Und dann ging es irgendwann spät ins Bett, wir hatten ja am nächsten Tag genug Zeit bis wir aussteigen würden.
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    • Freitag, 08.02.2019:

      Die Nacht war einem fremden Bett entsprechend ganz angenehm, eigentlich war es wie in einer D2-Kabine, Stockbett und Waschbecken im Abteil, Dusche und WC am Gang. Und auch immer wieder mal wach geworden, anscheinend wenn wir irgendwo anhielten. Muss auch in einem Bahnhof gewesen sein denn die Lichter von draußen schienen durch den Vorhang. Aber niemand wurde „gleiskrank“ (gibt es das überhaupt), das war mir schon wichtig. Irgendwann gegen 8 Uhr bin ich dann mal los um Frühstück zu besorgen und stellte fest dass wir in der Nacht wohl umgehängt worden waren denn es war ein neuer Speisewagen vorhanden. Dann hieß es schon der Kaffee wäre umsonst da wir Verspätung haben. Naja dachte ich ist auch egal es eilt nix und wir hatten erst am Abend wieder einen festen Termin zur Schneeschuhwanderung. Irgendwann bekamen wir dann doch durch verschiedene Durchsagen mit, dass wir mit ca. 2,5 Stunden Verspätung unterwegs waren. Egal, wir genossen den Blick aus dem Fenster in die verschneite Landschaft, sahen kleine Bahnhöfe, einzelne Häuser, Lokomotiven und immer wieder Wald. So erreichten wir gegen 14 Uhr Luleå, unsere Endstation und machten uns auf den Weg ins Hotel. War das schön, der Schnee knirschte unter unseren Schuhen, es war trockenster Pulverschnee. Wir checkten ein im Hotel Amber, vom Bahnhof über die Straße keine 200 Meter zu gehen. Leider muss hier gleich erwähnt werden das dies das schlechteste Hotel auf unserer Reise war. Bedingt durch einen Besitzerwechsel geht das Hotel wohl den Bach runter. Wir marschierten gleich wieder los und suchten uns ein kleines Restaurant und waren auch sehr zufrieden. Anschließend drehten wir noch eine kleine Runde und merkten dabei schon die Kälte die uns später noch erwarten sollte. So sind wir alsbald zurück ins Hotel um ums wärmer anzuziehen, Gegen 20 Uhr wurden wir dann abgeholt, unser Guide war ein Niederländer, der über Finnland nach Schweden gekommen war. Er war auch sehr engagiert und erklärte uns einiges, nur das Nordlicht konnte er nicht herzaubern. Nach ca. 2 Stunden durch tiefverschneiten Wald, über gefrorene Seen und Sümpfe sind wir nach einem Lagerfeuer wieder beim Auto angekommen und dann noch zu einer Stelle gefahren an der eine Eisstraße beginnt. Im Winter werden dort die kleinen Inseln anstatt mit Booten einfach per PKW und Lieferwagen versorgt. Dort sahen wir dann in einer Wolkenlücke etwas grünes Schimmern, war aber wirklich nur Mini. Kurz vor Mitternacht kamen wir wieder ins Hotel und gingen rasch zu Bett denn am nächsten Tag sollte es frühmorgens losgehen.
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    • nobbi wrote:

      das dies das schlechteste Hotel auf unserer Reise war.


      Schade eigentlich, von außen sieht das Hotel richtig nett und einladend aus auf dem Bild. :/
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)

    • Leider hat am 01.Juli der oder die Besitzer gewechselt. Wir haben es aufgrund des äußeren Eindruckes gebucht. Die Zimmer waren auch o.k., die Rezeption wurde irgendwie durch ein asiatisches Restaurant mit bearbeitet. Eigentlich kann man nur hoffen dass es besser wird denn es wär schade um das Haus.
    • Samstag, 09.02.2019:

      Bereits 07:45 war als Abholtermin mitgeteilt worden, sodass es etwas früher aus den Federn ging. Leider war das Hotel nicht in der Lage wenigstens Kaffee und etwas zu knabbern anzubieten, von einem Lunch- oder Frühstückspaket to go ganz zu schweigen. Egal, der Weg war das Ziel und so ging es in einem 9-Sitzer los. Wir hatten eigentlich nur vor eine Samifamilie zu besuchen, bekamen dann vom Reiseveranstalter ein upgrade und konnten auch den Wintermarkt der Samen in Jokkmokk besuchen Aber der Reihe nach. Unser Guide war dieses Mal eine junge Frau, ich denke noch in Ausbildung. Wir fuhren wieder mal durch verschneite Wälder, bremsten für Rentiere auf der Straße und erreichten dann als erstes einen Rastplatz am Polarkreis . Dort hielt die Dame mal Ausschau nach unserem local guide und telefonierte schon mal. Aha, falscher Rastplatz und über Jokkmokk zu einem anderen Parkplatz, wieder am Polarkreis , aber dieses Mal waren wir Richtung Süden. Nach einem erneuten Telefonat hieß es dann wir müssen weiterfahren und recht steht dann mal ein Pick-up. Gesagt, getan und mit einer Stunde Verspätung warne wir dann auch am Ziel. Da bereits eine andere Gruppe anwesend war fiel die Fütterung der Rentiere etwas kurz aus und sie wirkten bereits etwas gesättigt. Dann ging es in das Zelt und die Gastgeberin erzählte uns etwas über die Kultur der Samen, es gab etwas zu Trinken und einen Rentiereintopf. Auf den Rentierfellen war es angenehm warm und wir zogen unsere Schuhe aus um die Füße etwas anzuwärmen. Zum Schluss gab es noch einen Joik, eine Art Sprechgesang der Samen. Irgendwann ging es dann zurück in die Stadt auf den Markt und wir hatten 3 Stunden Zeit um uns etwas umzusehen. Im dortigen Museum fanden Auftritte verschiedener Künstler statt, an den Ständen wurde viel Lokales verkauft, aber auch typische Marktwaren wir Pfannen oder Gemüseschneider. Relativ viele Leute kauften sich Rentierfelle, wahrscheinlich um dann zuhause selbst was zu schneidern. Ich verstehe jetzt auch warum die Leute Fellmützen lieben. Auch ist zu sagen die Kleidung muss zweckmäßig und nicht modisch sein. Es war ganz schön kalt, im Auto wurden -22° C angezeigt. Da gingen wir gerne immer wieder mal in ein Gebäude um uns ein bisschen aufzuwärmen. Am nahegelegenen See parkten Hundeschlitten und das Rentierrennen war der absolute Publikumsmagnet. Wir gingen noch zu einem kleinen Event, zwei Frauen sangen ein paar schwedische Lieder und erzählten etwas über Beeren und was es sonst noch alles im Wald gibt. Dann ging es wieder nach Hause es war inzwischen nach 17 Uhr. Am Markt ging es noch voll rund und abends, so wurde uns gesagt, wird überall gefeiert.
      Gegen 19:30 Uhr waren wir wieder in Luleå, wir fuhren dieses Mal eine andere Strecke, wäre wohl für die Hinfahrt auch besser gewesen. Unsere Mitreisenden waren an diesem Tag Hundeschlitten fahren und Einkaufen für den nächsten Tag, in Abisko hatten wir ein Appartement gebucht und würden uns selbst verpflegen. So konnten wir gleich zum Abendessen losziehen und danach ging es nach einer langen und heißen Dusche ins Bett.
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    • Vielen Dank für die schönen Winter-Eindrücke :)

      Ich kann mir vorstellen,dass der Wintermarkt ein besonderes Erlebnis war - insbesondere wenn der Besuch im Vorfeld nicht geplant war.
      Mit dem Wetter habt ihr ja an dem Tag richtig Glück gehabt - bei starkem Schneefall oder gar Schneesturm wäre die Fahrt von Luleå nach Jokkmokk wohl doch extrem lang geworden. Ich denke ihr habt auch so schon 5 Stunden im Auto gesessen :/

      Habt ihr die Ausflüge im Internet gefunden oder euch dabei von einem (lokalen) Veranstalter unterstützen lassen?

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • BRITANNICUS wrote:

      ich kenn' die Ecke nur aus dem Sommer...

      Wir auch. den Wintermarkt in Jokkmokk würde ich auch einmal gern erleben.
      Ein kleines bißchen Samenmarkt haben wir an der Bahnstrecke nähe Jokkmokk erlebt, wo der Zug extra hielt, um den Samen den Verkauf und den Reisenden aus dem Zug das Erstehen eines samischen Souvenirs zu ermöglichen. Wenn ein Pfiff der Lokomotive ertönte, war das das Zeichen zum Einsteigen und zur Weiterfahrt. Wir hatten dort allerdings mit dem Wohnwagen gehalten und konnten den "Markt" nach Abfahrt des Zuges in Ruhe ansehen. Lang, lang ist's her: 1986. Ob das heute noch so ist ?
      @nobbi
      Danke für die wunderschönen Winterbilder! :)

      Vielleicht gehört es nicht an diese Forumsstelle, wohl aber vom Thema her : Ein Krimi- Buchtipp, der hier in Lappland/ Jokkmokk spielt

      Klara Nordin: Totenleuchten. Spannend, man kann total in diese winterliche Samenwelt abtauchen und erfährt auch viel über samisches Leben und Traditionen. Noch ein zweiter empfehlenswerter Lappland-Krimi von ihr: Septemberschuld. Auch mit viel Hintergrund-Information über samisches Leben und dessen Problemen.
      Liebe Grüße von Trollebo

      Post was edited 10 times, last by “Trollebo” ().

    • Sonntag, 10.02.2019:

      Abfahrt in Luleå war heute für kurz nach 10 Uhr am Bahnhof also konnten wir in Ruhe frühstücken. Naja die Motivation des Mitarbeiters im Hotel ließ schon etwas zu wünschen übrig. Ich glaub wir waren max. 15 Gäste und immer wieder war der Kaffee oder die Milch aus. Da der Freundliche Mitarbeiter am Tag vorher noch erklärt hatte er könne jetzt nichts extra vorbereiten, weil er so viel zu tun hat, waren wir doch etwas verwirrt. Egal, gefrühstückt, ausgecheckt und die gefühlten 300 Meter zum Bahnhof. Er war auch nicht mehr so kalt wie an den letzten Tagen, das sollte uns auch an den nächsten Tagen immer wieder auffallen.Am Bahnhof trafen wir zeitgleich mir dem Zugpersonal ein und fragten wie es denn heute ablaufen wird. Nun, wir werden mit dem Zug bis Gällivare fahren und dann in bereitstehende Busse umsteigen. Da war ich aber gespannt wie viele Busse wir da brauchen würden. Im Zug war es sehr entspannt, es fuhren nur wenige Leute mit. Es gab wohl in mehreren Wagen so kleine Verkaufsstellen für Speisen und Getränke, es war aber nur eine davon geöffnet und die Auswahl war auch überschaubar. Wir hatten jedoch vorgesorgt und so war es wieder sehr entspannend. Kurz vor Gällivare kann dann die Durchsage wegen der Weiterfahrt. Es wird zwei Busse geben, einer fährt Kiruna-Abisko-Narvik und einer nur Abisko-Narvik. Wir können uns Zeit lassen die Busse werden auf jeden Fall warten. Und außerdem ist es unter 10 Grad Minus, die dachten wohl die Touristen frieren gleich ein. Während wir die Koffer bzw. Rucksäcke einluden stiegen unserer Frauen schon ein um vordere Plätze zu ergattern, damit man auch mal was knipsen kann.So erreichten wir gegen 16:30 Uhr Abisko und checkten gleich im Abisko Guesthouse ein. Wir hatten praktisch eine Art Ferienwohnung mit 3 Schlafzimmern, Küche und Wohnraum. Schnell die Sachen rein und dann noch in den lokalen Supermarkt um ein bisschen was für das Frühstück am nächsten Tag zu besorgen. Um 19 Uhr ging es dann, frisch gestärkt durch Nudeln mit irgendeiner Sauce und Käse, zur Nordlichtjagd mit Auto bzw. Schneemobil. Leider war beides nicht recht erfolgreich es hat einfach wieder zu viel geschneit. Wir, in der Autogruppe fuhren erst mal Richtung Björkliden in der Hoffnung auf keine Wolken, Sind dann bald umgekehrt und in Richtung Kiruna gebraust. Unser Guide war dieses Mal ein Spanier, der mehr Spezialist für Fototouren war. Wir hielten dann an einem Rastplatz mit kleiner Hütte und warteten dort und spielten ein wenig mit den Kameras. Wir hatten nämlich noch 2 Frauen aus China dabei. Aber tat sich einfach nix und so wollte der Guide zurück. Unterwegs sagte ich ihm er soll doch mal halten weil ein bisschen Grün am Himmel war. So kamen wir doch noch zu ein paar Bildern. Der Schneemobilgruppe ging es ähnlich, auch zu viel Schnee. So zogen wir uns dann in unseren Wohnbereich zurück und ließen den Tag ausklingen.
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    • Montag, 11.02.2019:

      Da wir ja schon wussten, dass heute kein Zug nach Narvik fahren würde und auch der Ersatzbus erst nachmittags fährt hatten wir bereits am Vortag einen Transfer vom Guesthouse gebucht. So fuhren wir um 10 Uhr von Abisko los. Mit an Bord waren neben uns 4 noch 3 Asiaten sodass sich der Trip für den Veranstalter auf jeden Fall gelohnt hatte. Uns fuhr wieder eine junge Frau, die aber sicher nicht zu beneiden war. Denn im Laufe des Tages wurden die Wetter- und Straßenverhältnisse immer schlechter, so ging es bei dichtem Schneetreiben und einer Sicht unter 50 Meter manchmal schon ganz schön krass zu. Vor allem wenn man bedenkt, dass nichts geräumt war und entgegenkommende Lastzüge das Recht des Stärkeren für sich beanspruchten. Auch nachdem wir die Grenze Schweden-Norwegen überquert hatten wurde es nicht besser, eher noch etwas schlechter. Aber irgendwann ging es es dann aus den Bergen hinunter Richtung Narvik, also auch auf Meereshöhe. Wir fuhren direkt zum Busbahnhof, kamen dort gegen 12 Uhr an und verzogen uns für eine Stunde ins dortige Einkaufszentrum, um dort gemütlich einen Kaffee zu trinken.
      Unser Linienbus nach Harstad fuhr dann pünktlichst um 13:47 Uhr ab und wir vier waren die einzigen Reisenden an Bord. Wir genossen die Busfahrt und kamen dann gegen 15:30 in Harstad am Busterminal an. Unser Hotel, das F2 war nicht weit entfernt, so konnten wir problemlos einchecken. Die PINs für den Eingang und für die Zimmer wurden uns vorab per SMS zugeschickt. Also rauf auf die Zimmer und dann ein bisschen in die Stadt. Wir machten uns schlau wo denn eine Möglichkeit zum Frühstücken bestand, sicherten den Vinmonopolet-Shop, streiften etwas durch die Gegend und gingen dann zu Egon um Abend zu Essen. Später machten wir es uns noch in de Lobby bequem um etwas dem Alkohol zu frönen.
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    • Dienstag, 12.02.2019:

      Heute ging es erst einmal in ein Cafe um gemütlich zu frühstücken. So was zu finden war gar nicht einfach. Das Frühstück war auch etwas anders als in Deutschland, es gab nur süße Teilchen oder Sandwiches, keine Auswahl an verschiedenen Frühstücken. Wichtig war der Kaffee und der war in Ordnung. Aber, halt, vorher war da noch was. Ich bin frühmorgens runter an den Kai um das An- und Ablegen der Hurtigruten zu beobachten. Als ich ankam war die Polarlys schon fest vertäut, ich enterte schnell um ein paar Bilder zu schießen. War ich da schon mal, ich glaub schon, oder ist die Nordlys ganz ähnlich. Während des Ablegens der Polarlys begann es kräftig zu schneien so dass die Spitzbergen im Schneetreiben anlegte. Da ging dann eine ganze Gruppe Italiener an Bord und dementsprechend laut ging es zu.Nach dem Frühstück ging es nochmals in Hotel um uns für den Spaziergang zu Trondenes Kirche anzuziehen. Es schneite immer noch und es bliese ein unangenehmer Wind. Die Kirche war verschlossen, Gott sei Dank kamen ein paar Handwerker und wir konnten so doch in die Kirche rein. Anschließend sind wir dann noch in das Historical Centre und in das zugehörige Museum. Naja, viel über die Kirche und etwas über samische Kultur gesehen. Nach einem erwärmenden Kaffee ging es dann mit dem Linienbus zurück nach Harstadt. Ins Hotel, wieder umgezogen und dann ein bisschen Einkaufen in der Stadt. Wir sind dann nochmals ins Hotel und holten unsere Badesachen denn wir wollten noch ins Grottenbad. Abends sind wir im Hotel geblieben, unsere Mitreisenden sind noch zum Abendessen. Es wurde immer wärmer und die Flocken wurden immer dicker. Zum Schluss wieder gepackt denn morgen früh geht es auf die Lofoten.
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    • Mittwoch, 13.02.2019:

      Heute war wieder mal ein Highlight, es ging wenigstens ein Teilstück mit der Hurtigruten, die Reise war ja komplett um die MS Lofoten aufgebaut worden. Um 7 Uhr checkten wir aus bzw. wir verließen einfach die Zimmer und gingen zum Anleger. Das F2-Hotel ist ja fast in Rufweite gelegen. Als wir am Kai ankamen war die alte Lady schon da. Die Gangway wurde gerade mit einem Radlader anstatt mit einem Stapler gebracht, hatte ich auch noch nicht so gesehen. Vielleicht dauerte es deswegen etwas länger. Nach dem Entern ging es zur Rezeption und zum Bezahlen, ich habe da gelernt dass es mit Vorausreservierung etwas günstiger gewesen wäre. Wir sind dann erst mal zum Frühstücken, es war bis dahin natürlich das Leckerste auf der Reise. Wie ich später erfahren hatte gab es wohl in der vorherigen Nacht Nordlicht im Raftsund (kurz aber heftig), so kamen die Rundreisenden doch etwas später. Ich bin dann schnell mal raus um die südgehende Nordlys zu begrüßen um hab dann gleich geschaut ob ich meinen Liebling-RL in seinem Büro treffe. Er war natürlich vor Ort und hat mich auch gleich wiedererkannt und wir haben sodirt eine Brückenbesichtigung ausgemacht.
      Nach dem Frühstück machte ich noch eine kleine Schiffsführung damit Gögattin und die Freunde sich auch zurechtfinden. Brückenbesichtigung war eigentlich wie immer mir hat besonders gefallen, dass die Schwätzerinnen zurechtgewiesen wurden. Ansonsten viel draußen rumgetrieben, das Wetter war ganz ansprechend und ich hatte für Tromsö gute Hoffnung auf Nordlicht. Der Polarkrieszeremonie habe ich nur kurz meien Aufmerksamkeit geschenkt. In Finnsnes bin ich schnell zum Kalender holen und dann ging es schon wieder weiter. Dann erst mal geølt denn Seeluft trocknet doch extrem aus!!! Und dann kam schon bald Tromsö in Sicht und wir mussten wieder von Bord. Wir ließen uns aber etwas Zeit, denn es stand nicht mehr viel auf dem Programm und viele Paxe hatten wohl Ausflüge gebucht. So konnte ich noch einige Fotos des neuen Barbereiches machen. Endlich schlichen wir auch von Bord, noch ein kurzes Streicheln der Reling und dann ging es in das neue Terminal. Für Zusteigende sicher eine Verbesserung, ich erinnere mich an 2015, als wir bei Schlechtwetter auf das südgehende Schiff warten mussten. So können sich vor Allem die Passagiere der Schnellfähren schön aufhalten. Auch die Integration der Tourist Information ist sicherlich von Vorteil. Und dass es 2 oder 3 Shops mit „Superangeboten“ gibt macht alle Frauen glücklich, vor Allem wenn man nicht mehr weiterreist. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und sind aus dem Terminal raus. War schon ein komisches Gefühl nur so eine kurze Etappe mitzufahren, vor Allem ohne Kabine. Geschlafen haben wir im Smarthotel, ein etwas günstigeres Hotel aber vollkommen in Ordnung für eine Nacht. Es gibt dort kostenlos Kaffee oder Tee und gegen Bezahlung eine Gemüsesuppe während des Tages. Die Zimmer waren etwas klein, beim Bett musste die hintere Person erst über die vordere klettern. Wir sind dann gleich nochmal runter, auf den Platz vor dem Einkaufszentrum Nerstranda stand noch ein Sattelzug als Verkaufsanhänger samischer Artikel. Es war nämlich auch an Wochenende Samenfest in Tromsö . Haben aber nix gekauft, denn es war uns dort zu teuer. Sind dann noch in die Touribude bei der Kirche da wäre es wesentlich billiger gewesen. Dann war große Beratung was wir denn abends machen könnten. So gingen wir erst mal zum Essen in eine benachbarte Pizzeria, da es dort 10% Rabatt gab und warteten das Wetter ab. Wie erwartet begann es zu schneien so wurde der Plan, mit der Bahn auf den Storsteinen zu fahren verworfen. Stattdessen machten wir uns es im Hotel bequem, da es dort auch Getränke und Knabbereien zu kaufen gab und wir genossen den weiteren Abend. Morgen geht es nach Hause.
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    • Toller Bericht einer tollen Reise, hatte nun die Muße ihn in einem Rutsch zu lesen. Der Wintermarkt steht auch ziemlich wei oben auf meiner Wunschliste. Mal sehn, wann sich der Traum erfüllen lässt. Nordlicht hattet ihr ja ein wenig, wenn auch nicht zu üppig, aber man braucht ja immer wieder einen Grund nochmal zu fahren. Danke für die tollen Fotos, die vermeintlichen Obstbäume habe ich auf den ersten Blick für einen Friedhof gehalten =O
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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