Nordstjernen Herbstreise - oder: Das Wetter bestimmt die Reiseroute - 30.09. bis 08.10.2018

    • 2018
    • Nordstjernen Herbstreise - oder: Das Wetter bestimmt die Reiseroute - 30.09. bis 08.10.2018

      Eine schöne Reise, die voller Überraschungen steckte, ist nun auch schon wieder vorbei. Auf Grund des Wetters wurde der Tourverlauf ja immer wieder geändert. Ich bitte um Nachsicht, aber leider konnte ich keinen Live-Bericht schreiben. @foerdesprotte und @Jobo sind ja schon eifrig dabei, euch nachträglich an der Reise teilhaben zu lassen.
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      Schön war es! Alles war so vertraut und Margit und Klaus-Peter hatten in jeder Situation die passende Lösung. Die Schiffscrew ist einmalig und wir fühlten uns immer sicher. Wenn man eine Herbstreise bucht, muss man auch mal mit schlechtem Wetter rechnen.
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      Da es ja schon zwei Reiseberichte gibt, werde ich einfach mal aus meiner Sicht schildern was mir besonders gut gefallen hat.

      Als wir am Sonntag in Lübeck ankamen, parkten wir direkt bei der Bar Celona. Ich habe gleich nochmal angefragt, ob es vielleicht doch möglich wäre, einen Tisch zu reservieren. Das hat dann auch geklappt. Danach haben wir @Clerence getroffen und wir sind zusammen zum Kai gelaufen. Was für eine Überraschung, @Jobo war auch schon da. Wie sich heraus stellte, wollte er uns auf der Reise begleiten. Einige andere Fories kamen noch dazu. Als die Nordstjernen pünktlich eintraf, war ich sehr aufgeregt. Bewaffnet mit unseren norwegischen Fahnen haben wir kräftig gewunken. Viele Passagiere habe ich sofort wiedererkannt.



      Besonders habe ich mich gefreut einige Fories endlich mal persönlich kennen zu lernen. Als @Älbler mir dann so von der Reise vorschwärmte, ging mir wirklich das Herz auf. Ich hatte ihn auf diese Herbstreisen aufmerksam gemacht und nun meinte er, ich sei Schuld, dass er nun ein neues Lieblingsschiff hätte.
      Eine Frau, die ich von der Frühlingsreise kannte, hatte ein kleines persönliches Geschenk für mich. In dem ganzen Gewusel war sie aber auf einmal verschwunden. Erst später habe ich das Geschenk ausgepackt und war sehr gerührt.



      Leider weiß ich nicht wie ich mich bei ihr bedanken kann......! Den Namen kann ich leider nur schwer lesen.
      Wir Fories sind dann in die Bar Celona gegangen und hatten dort die Möglichkeit etwas zu essen, zu trinken und natürlich viel zu erzählen. Besonders schön war es, dass @Clerence die Hurtigruten Stammtisch-Fahne dabei hatte.



      Irgendwann mussten wir aber den Tisch räumen. Wir mussten unser Auto noch ins Parkhaus bringen, andere mussten ihre Koffer aus dem Hotel holen. Auf dem Weg zum Parkhaus haben wir @DuC in der Nähe des Bahnhofs abgesetzt.
      Um 15:00 Uhr konnten wir einchecken. Wir hatten die gleiche Kabine wie letztes Mal und fühlten uns direkt zu Hause. Auch die Crew erkannte uns gleich wieder. @foerdesprotte und @Schneehuhn waren mittlerweile auch eingetroffen.
      Nun warteten wir alle gespannt auf das Ablegen des Schiffes.
      Ich stelle jetzt nur einige Bilder ein, da in den anderen Reiseberichten ja alles ausführlich beschrieben wird.

      Liebe Grüße

      Petra
    • In der Schleuse Holtenau.



      Ebeltof - wir liegen auf Reede.
      Unser kleines Forums -Team steigt in des Tenderboot. Noch lachen alle!



      Besichtigung der Fregatte Jylland




      Das Wetter wurde schlechter. Micha hat die Lage richtig eingeschätzt und auf sein Anraten haben wir so schnell wie möglich versucht auf unser Schiff zurück zu kommen. Die Rückfahrt war heftig! Das hatte ich zuvor auch noch nicht erlebt. Das anlegen einer Schwimmweste hatte für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen. Wir waren bis auf die Haut nass und überglücklich , nach einer gefühlten Ewigkeit, wieder auf unserer "Sterna " zu sein.

      Liebe Grüße

      Petra
    • Nachdem wir uns von unserer Ausflugs Tour erholt hatten und irgendwie ein Plätzchen zum trocknen unserer Sachen gefunden hatten, freuten wir uns auf das Abendessen. Margit hatte auch da ein " glückliches Händchen" die Tischgemeinschaft zusammenzustellen. Wir waren eine nette Truppe. Zu unserer Forums - Gemeinschaft kam noch ein sehr nettes Ehepaar aus Hamburg an unseren Tisch.
      Der Seegang wurde immer stärker. Das Schiff schaukelte sich auf. Die Teller wurden vom Tisch gefegt. @Schneehuhn und @foerdesprotte flogen zuerst. @Jobo schoss durch die Gegend und mein Stuhl machte sich auf und davon. =O
      Es wurde auch im Laufe des Abends nicht besser. GöGa und ich waren schon früh in unserer Kabine. In dieser Nacht wollte ich allerdings nicht im oberen Teil des Etagenbettes schlafen, denn da hatte ich Angst herrauszufallen. Aber auch da haben wir eine Lösung gefunden. " Platz ist in der kleinsten Hütte"!
      Der Kapitän ankerte dann vor Grenaa und so hatten wir doch noch eine ruhige Nacht. Kurz vor 4:00 Uhr wurde die Fahrt fortgesetzt.
      Der nächste Tag war für uns ein Seetag. Das Wetter wurde immer besser. Wir fuhren die Glommer entlang, durch die kleine hübsche Fjordlandschaft.



      Gegen Abend erreichten wir Fredrikstad. Bei einem kleinen Abendbummel erkundeten wir schon mal die Gegend. Das Abendessen konnten wir gefahrlos genießen und auch die Nacht war natürlich ruhig.



      Am nächsten Morgen haben wir uns mit der Reisegruppe auf den Weg gemacht. Zuerst sind wir mit der kostenlosen Fähre nach Gamlebyen, Nordeuropas bestererhaltener Festungsstadt gefahren. Die Reiseleiterin war sehr engagiert und wir haben viel erfahren.



      Nach dem Mittagessen waren wir auf eigene Faust unterwegs. Zuerst haben wir den Dom besichtigt .



      Dann ging es weiter in das kleine Städtchen. Das Wetter war leider wieder etwas schlechter geworden und so haben wir mit der Stadtfähre mal eine ganze Runde gedreht. Danach sind wir nochmal nach Gamlebyen, dort hatten wir ein nettes kleines Cafe gesehen, wo wir dann auch einkehrten.



      Um 19:00 Uhr legten wir ab und nahmen Kurs auf Fleckefjord. Schon am frühen Abend setzte kräftiger Seegang ein. Wir waren wieder früh in unseren Kojen. Der Wellengang war heftig!

      Liebe Grüße
      Petra
    • Einen Live-Bericht zu schreiben, könnte ich mir auch nicht vorstellen... obwohl das einige ganz toll hinkriegen. Ich hätte viel zu viel Angst, Interessantes, Aufregendes, Schönes,... zu versäumen. Eine Reise durch das Aufarbeiten all dieser Eindrücke im Nachhinein noch einmal zu erleben, ist quasi das doppelte Vergnügen - und zusätzlich für viel hier im Forum die Möglichkeit, öfters zu fahren, als es Zeit und Umstände zulassen.

      Danke, und liebe Grüße
      egoix
    • Freitag 5.10.2018

      Die Nordstjernen stampfte durch die Nacht. Der Seegang war wieder heftig. Von schlafen keine Spur! Dank Margits " Superpille" hatten wir aber sonst keine Probleme. Nur die Müdigkeit begleitete uns den nun folgenden Tag. Unser nächstes Ziel war Flekkefjord. Nach dem Frühstück standen wir an Deck um das Anlegemanöver zu verfolgen. Etwas verschlafen sah es in dem reizenden Örtchen aus. Die Geschäfte waren noch geschlossen. Aus der kleinen Bäckerei kam ein herrlicher Duft.



      Wie in den meisten südnorwegischen Städten gab es auch in Fleckefjord viele der typischen weißen Holzhäuser, vor allem im Ortsteil Hollenderbyen, was übersetzt
      " Holländerstadt" bedeutet.



      Wir schlenderten durch die kleinen Gassen und immer wieder trafen wir andere Mitreisende, die auch von diesem netten Örtchen begeistert waren. Langsam öffneten auch die Geschäfte und das ein oder andere Mitbringsel wurde gekauft. Um 14:00 Uhr hieß es aber auch schon wieder "Abschied "nehmen vom idyllischem Flekkefjord. Die Ausfahrt war beeindruckend und sehr schön.



      Gegen die Müdigkeit wurden erst einmal Kaffee getrunken. Ich ging dann aber zeitig wieder an Deck, denn gegen ca. 16:00 Uhr sollten wir das Südcap passieren. @Jobo und ich standen einige Zeit alleine auf der Nock. Die Ruhe , die Wellen .......und den Wind im Gesicht......ach das war wirklich schön. Bald konnten wir den Leuchturm Lindesnes erkennen. Das Kap Lindesnes ist der südlichste Festlandpunkt Norwegens. Im letzten Jahr , bei der Frühjahrstour hatten wir den Leuchturm besichtigt.



      Lange standen wir noch draussen!



      Liebe Grüße

      Petra

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Senja“ ()

    • Samstag 6.10.2018

      Die Überfahrt, von Norwegen nach Dänemark verlief ruhig. Gegen 7:00 Uhr fuhren wir in den Limfjord ein. Wir standen an Deck mit einer heißen Tasse Kaffee. Der Himmel sah vielversprechend aus und ganz langsam ging die Sonne auf. Pünktlich wurde die Fahne gehisst.



      Um 9:00 Uhr legten wir in Aalborg, Dänemarks viert größter Stadt an.




      Die gebuchte Hafenrundfahrt, mit der MS Krysen aus dem Jahre 1940, begann um 10:00 Uhr.



      1,5 Stunden waren wir unterwegs und danach völlig durch gefroren. Zurück auf der Nordstjernen haben wir uns erst einmal aufgewärmt, um dann nach dem Mittagessen die Stadt zu erkunden.

      Die teilweise schmalen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster und schönen Häusern boten eine kreative Mischung von ganz im Trend liegenden Designer Shops und kleinen Geschäftsräumen mit knarrenden Holzfußböden. Wir sahen Modeboutiquen, Läden mit Vintage Möbeln und Kunsthandwerk im dänischen Designer Stil. Manche der blutrot getünchten Häuser stammen aus dem 16. Jahrhundert und prägen das Bild des ältesten Stadtquartiers nahe der Domkirche.



      Im Hafengebiet von Aalborg konnte man interessante Architektur erleben.





      Wir gönnten uns zwischendurch ein leckeres Softeis, denn in Dänemark muss das einfach sein! :love:

      Wir gingen weiter und staunten!

      "Salling Rooftop" ist eine Aufsehen erregende Dachterrasse mit einem Café und einer Entspannungs - Oase auf dem exclusiven Warenhaus " Salling" im Zentrum. Bei einem Cocktail und einem Bierchen ließen wir unsere Entdeckungstour, über den Dächern von Aalborg langsam ausklingen.



      Gegen 21:00 Uhr legten wir ab und wieder ging ein schöner Urlaubstag zu Ende.

      Liebe Grüße

      Petra
    • Sonntag 7.10.2018

      An der schmalsten Stelle des Öresunds und an der Nordspitze der Insel Seeland, lag unser nächstes Ziel. Die Stadt Helsingør



      Unter dem Motto: "schlafen können wir auch zu Hause" standen wir schon zeitig an Deck. Wir wollten nichts verpassen. Denn in unserem diesjährigen Sommerurlaub standen wir gegenüber in Helsingborg am Hafen.

      Die Wetteraussichten waren gut. Gleich nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Schloss Kronenborg. Schloss Kronenborg ist eine Festung und liegt auf einer Landzunge am äußersten nordöstlichen Ende der Insel Seeland. Außen herum führt ein schöner Rundweg entlang der Küste, wo sich einem auch ein schöner Blick Richtung Schweden eröffnet. Unterwegs trafen wir @'micha und @'Jobo', die auch schon früh unterwegs waren.




      Wir gingen zurück zum Hafen, der sehr überschaubar war.

      Die Kunstfigur " Han" der Meerjunge aus poliertem Stahl, ähnelt etwas der kleinen Meerjungfrau von Kopenhagen.



      Im Hafen sind nicht nur die Fähren zusehen, sondern auch viele Segelschiffe aus Holz , kleine Fischkutter und sogar der Eisbrecher " Björn".




      Nach unserer kleinen Mittagspause an Bord machten wir uns erneut auf den Weg. Schade der Dom St. Olai und das Karmeliterkloster waren leider verschlossen und so konnten wir alles nur von außen betrachten.



      Helsingør verfügt über einen gut erhaltenen historischen Stadtkern. Es gibt viele schön restaurierte Häuser zu sehen.







      Wieder an Bord zurück, gab es die letzte Möglichkeit auf dieser Reise einen Nordstjernen Stempel und Sonderbriefmarken zu bekommen.


      Nach einem spektakulären Wendemanöver im Hafenbecken von Helsingør nahmen wir Kurs auf Lübeck.




      Liebe Grüße Petra