Wetter, Kapitän und MS NORDSTJERNEN ... nicht immer einer Meinung – oder – zwei 56er on Tour

    • 2018

    • Donnerstag der 11.Oktober 2018


      Kurz vor 7:00 Uhr starten wir und fahren zuerst nach Harburg ins Parkhaus an der S-Bahn. Die Wetterprognose ist gut für den heutigen Tag und ich freue mich schon auf die Scharen von Möwen, Basstölpeln und Trottellummen. Die Idee von Renate heute eine Tour nach Helgoland zu machen, war ausgesprochen gut. So bin ich wahrscheinlich der einzige der NORDSTJERNEN-Passagiere, der noch nach Helgoland kommt.



      Für 2 Euro steht das Auto hier gut und sicher und wir gehen zum Ausgang des Parkhauses. Über die Treppe können wir hier gleich ganz nach unten gehen und landen, nachdem wir zuvor am Automaten die Tagestickets für die S-Bahn gelöst haben, direkt auf den Bahnsteig gehen. Nach wenigen Minuten trifft auch die S-Bahn ein und wir fahren bis Landungsbrücken.



      Dort angekommen empfängt uns nicht nur die Morgensonne, die sich durch den morgendlichen Dunst des Hafens drängt, sondern auch der HALUNDER JET, mit dem wir heute unterwegs sein werden. Renate holt schnell die gebuchten Tickets und wir warten dann darauf, das wir an Bord dürfen. Offiziell soll dies ab 8:30 Uhr möglich sein, aber bereits gegen 8:15 Uhr werden die ersten Passagiere an Bord gelassen.



      Pünktlich um 9:00 Uhr startet der HALUNDER JET und wir lösen uns von den Landungsbrücken. Nur wenige Passagiere sind an Bord. Wenn dies so bleibt, wird es ein ruhiger Tag auf Helgoland. Schnell bleibt der Hafen hinter uns zurück und schon passieren wir den Museumshafen Oevelgönne, unverkennbar an dem alten Schwimmkran und dem Dampfeisbrecher STETTIN.



      Dann gibt der HALUNDER JET zum ersten Mal richtig Gas, aber nur kurzzeitig. Auf der Elbe ist die Geschwindigkeit der Schiffe stark geregelt, auch um empfindliche Uferbereiche zu schonen. Daher fährt auch der Katamaran, der von vorne durch den angedeuteten dritten Rumpf eher wie ein Trimaran aussieht, immer wieder in langsamer Fahrt über die Elbe.
      Viel begegnet uns heute allerdings nicht, erst hinter Stade kommt uns ein kleines Kreuzfahrtschiff entgegen. Es ist die ASTORIA, die von 1960 bis 1985 als VÖLKERFREUNDSCHAFT unterwegs war. Das 1948 in Schweden als STOCKHOLM gebaute Schiff ist mittlerweile das am längsten im Dienst befindliche Transatlantikschiff der Welt. Zweifelhaften Ruhm erlangte das Schiff aber durch seine Kollision 1956 mit der ANDREA DORIA, die danach versank.



      Bald schon taucht jetzt die Schleusenanlage des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel auf. Gerade befindet sich wieder ein Autotransporter der Kess-Reederei in der Schleuse. Extrem tief im Wasser mit einer enormen Bugwelle liegt das Baggerschiff JAMES COOK. Der knapp 132 m lange Saugbagger NORDSEE kommt uns in langsamer Fahrt entgegen.
      Fast schon haben wir die Hoffnung heute Morgen auch mal einen der großen Pötte zu sehen aufgegeben, aber kurz vor Cuxhaven überholen wir dann die THALASSA PATRIS. Das moderne Containerschiff war das zweite einer Serie von zehn baugleichen Schiffen, der 2013 und 2014 gebauten Thalassa-Hellas Serie. Alle Schiffe haben bei BRZ 148.667 eine Tragfähigkeit von 13.800 TEU, sowie eine Länge von 368,45 m bei 51 m Breite und fahren in Charter für die Evergreen Marine Corporation.



      In Cuxhaven steigen nun sehr viele Passagiere zu. Da haben sich wohl viele sehr kurzfristig entschieden und wollen das schöne Wetter ausnutzen. Um 11:15 Uhr starten wir wieder und verlassen Cuxhaven. Die nächsten beiden Schiffe, die uns begegnen sind nun wahrlich keine Schönheiten.
      Zuerst passieren wir die 182,77 m lange RoRoFähre STENA FORETELLER und dann ziehen wir schnell an der 227,9 m langen MANON vorbei, einem Autotransporter der Wallenius-Wilhelmsen Reederei.



      Jetzt gibt es für unseren HALUNDER JET keine Geschwindigkeits-Beschränkungen mehr und wir machen gute Fahrt. Bald überholen wir ein kleines Seebäderschiff an Backbord. Zuerst vermuten wir ebenfalls einen Helgolandfahrer, aber es ist die FLIPPER, die inzwischen nur noch auf der Route Cuxhaven-Neuwerk fährt. Kurz darauf fahren wir auch an den Hamburger Inseln Neuwerk und Scharhörn vorbei.
      Als wir in den Hafen von Helgoland fahren, liegen bereits zwei Schiffe hier. Es ist das Seebäderschiff FUNNY GIRL, das von Büsum hierher fährt und der kleine Katamaran ADLER-CAT der von den nordfriesischen Inseln kommt.
      Wir sind bei den ersten, die von Bord gehen. Da es bereits Mittag ist, wollen wir nun zuerst irgendwo etwas essen. Die Menschenmassen (soweit zum Thema ruhiger Tag), die vor uns die lange Mole entlang laufen lassen da gewisse Sorgen auf freie Plätze in den Restaurants der Insel aufkommen. Zumal wir nun im vorderen Hafenbecken auch noch die LADY VON BÜSUM sehen, die ebenfalls Passagiere ausspuckt.



      Im Restaurant Bunte Kuh können wir uns aber zu einem netten Paar, das für mehrere Tage auf der Insel Urlaub macht, an den Tisch setzen und der Helgoländer Pannfisch schmeckt ausgezeichnet. Während des Essens kommt ein weiterer Schwung Menschen von der Mole. Inzwischen hat auch die HELGOLAND aus Cuxhaven angelegt und der Strom von Menschen will gar nicht abreißen.
      Nach dem Essen fahren wir mit dem Aufzug nach oben und müssen dort aber wegen einer großen Baustelle einen Umweg nehmen.
      Vorbei am Leuchtturm machen wir uns nun auf den Weg zur Langen Anna und den Vogelfelsen.



      Zwar sind die Felsen noch da, aber von Vögeln ist weit und breit nichts zu sehen. Keine Basstölpel, keine Trottellummen (OK, die sind ja definitiv schon länger weg :pardon: ) und ganze fünf Möwen zähle ich. Somit steht zu vermuten, dass auch vor zehn Tagen, wenn wir denn mit der NORDSTJERNEN hierher gefahren wären, auch schon kaum noch Vögel zu sehen gewesen wären.
      Wir spazieren daher langsam wieder runter zum Ort und gönnen uns im Strandhotel Helgoland noch Kaffee und Kuchen auf der Terrasse.



      Der Strom der Tagestouristen hat inzwischen die Richtung gewechselt und strebt wieder den Molen zu. Als erstes legt die FUNNY GIRL ab, nachdem sie noch auf einen gehbehinderten Passagier warten musste, der sich wohl in der Abfahrtszeit vertan hatte. Wir gehen auch zurück zu unserem Katamaran und können die HELGOLAND beim Ablegen beobachten. Bevor wir nun ablegen trifft die HARRO KOEBKE, der einzige 36,5 m Seenotrettungskreuzer der DGzRS ein.
      Dann verlassen auch wir die einzige Hochseeinsel Deutschlands.



      Auf der Rückfahrt treffen wir nur wenige Schiffe. Zuerst überholen wir die HELGOLAND, dann taucht in einiger Entfernung eine kleine Barkentine mit blauem Rumpf auf. Leider kann ich auf diese Entfernung selbst mit dem Teleobjektiv nicht den Namen erkennen, nur dass er aus sechs Buchstaben besteht. Damit scheiden alle mir bekannten Barkentinen schon mal aus.
      So nähern wir uns langsam wieder Cuxhaven.



      Wie schon erwartet steigen hier wieder sehr viele Passagiere aus. Es wird danach angenehm ruhig auf dem Katamaran. Wir stellen fest, dass der Service auf dem Boot sich sehr verbessert hat (seit Olaf und Renate damit gefahren sind). Es wird schnell und freundlich serviert. Bald sehen wir wieder die Einfahrt zur Schleuse Brunsbüttel, ein U-Boot wartet davor in der Elbe.



      Die Dunkelheit bricht jetzt doch recht schnell herein und schöne Sonnenuntergangsbilder sind kaum mehr möglich. Da merkt man halt doch, dass der Kalender schon Mitte Oktober anzeigt. Stark beleuchtet sind jetzt nur die Airbus-Anlagen und die Containeranlagen am Burchardkai.



      Am Kreuzfahrtterminal Hamburg-Altona hat die ASTORIA inzwischen festgemacht und bunkert wohl gerade Treibstoff. Mit einer letzten ruhigen Schleife ziehen wir an die Landungsbrücken machen dort wieder fest.
      Bald schon können wir von Bord und der Weg bis zur S-Bahn ist nicht weit. Zurück in Harburg finde ich mein Auto unversehrt vor und wenige Minuten später sind wir wieder bei Renate zu Hause und beenden den Tag.


      …...... wird fortgesetzt.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)


    • Freitag der 12.Oktober 2018



      Ich habe gut geschlafen und am Morgen mit Renate in aller Ruhe und ohne jede Hetze gefrühstückt. Für meinen letzten „Urlaubstag“ vor der Rückreise haben wir keine allzu großen Pläne. Ein wenig die Elbe entlang fahren, Schiffe gucken und irgendwo schön Mittagessen. Den Nachmittag dann bei Renate faulenzen.



      So fahren wir etwa gegen 11 Uhr los und versuchen möglichst die bekannten Staustrecken zu meiden. Erst mal auf die A1 in Richtung Bremen und dann auf die B 3 wechseln. An Buxtehude vorbei erreichen wir bald die Ortschaft Jork und fahren von dort an der Elbe entlang zum Fähranleger Lühe.
      Schiffe sind allerdings hier keine zu sehen, was vielleicht auch mit am Niedrigwasser liegt.



      Also wollen wir uns zuerst dem Mittagessen widmen. Dazu fahren wir ein kurzes Stück zurück und dann über die Lühe-Hubbrücke. Gleich dahinter rechts rein und 500 Meter auf dem Lühedeich entlang erreichen wir das Gasthaus Stubbe's.
      Hier wird lecker gegessen und nachdem wir noch eine Weile das schöne warme Wetter am Tisch vor dem Gasthaus genossen haben, fahren wir wieder zurück zum Fähranleger.



      Leider hat sich in Punkto Schiffsverkehr noch nicht wirklich viel getan. Aber wir haben ja Zeit und lassen uns daher an dem kleinen Café auf dem Fährponton nieder. Elbeaufwärts kommt nun ein alter Bekannter. Der 140,4 m lange Elbbagger JAMES COOK, den wir gestern schon gesehen haben. Er hat wohl den Elbschlick inzwischen in der Nordsee entsorgt, denn er liegt nun bei Weitem nicht mehr so tief im Wasser.
      Etwas weiter stromaufwärts arbeitet ein weiterer Elbbagger, die HAM 316. Mit 128,21 m nur wenig kürzer dreht sie auf der Elbe ihre Runden. Mal sehen wir sie von vorn, mal von der Seite und dann wieder das Heck.
      Während wir gemütlich unseren Kaffee trinken, leistet uns ein Paar Spatzen immer wieder Gesellschaft.



      Auf der Elbe hingegen tut sich nicht wirklich viel und wir beschließen noch ein wenig weiter zu fahren. Schon bei einem Ausflug 2013 waren wir am Fährhaus Twielenfleth, in der Nähe der Insel Lühesand.



      Leider ist auch hier heute kaum Schiffsverkehr. Lediglich die beiden Mehrzweckschiffe THEA MARIEKE (82,5 m Länge) und die 88,6 m lange Tucana bringen ein wenig Bewegung auf die Elbe. Ein wenig verweilen wir noch hier und staunen erneut über die extrem großen Strommasten, die ihre Stromkabel über die Elbe führen. Dann lassen wir es für heute gut sein und fahren wieder zurück.
      Bei Renate angekommen packe ich soweit es schon geht meinen Koffer und wir verbringen noch einen ruhigen Abend.



      Samstag der 13.Oktober 2018


      Kurz nach 6 Uhr stehe ich auf. Renate hat schon ein leckeres Frühstück hergerichtet :good3: . Um kurz nach 7 Uhr breche ich dann auf. Ich möchte möglichst früh unterwegs sein, da dieses Wochenende auch Ferienende in einigen Bundesländern ist und ich mit starkem Verkehr rechne.
      Bis Hannover geht es recht ruhig zu auf der A7 und auch auf der A2 ist erstaunlich wenig Verkehr. Kurz vor Magdeburg wird es etwas mehr, aber kaum bin ich auf die A14 gewechselt, ist wieder alles frei.
      Bei Bernburg verlasse ich die Autobahn und tanke mein Auto recht günstig voll. Die weitere Fahrt verläuft erstaunlich problemlos, von Rückreiseverkehr ist weder in meiner noch in der Gegenrichtung etwas zu sehen.
      So bin ich dann auch bereits um 14:30 Uhr zurück in Landshut und eine schöne Reise ist nun endgültig zu Ende.



      ….. es folgt noch ein Fazit.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

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    • Fazit der Reise



      Eigentlich muss ich ja mein Fazit in drei Teile unterteilen.

      1. Die Tage bei Renate in Hamburg

      Wie immer fühlte ich mich sehr willkommen und gut aufgehoben bei Renate. :good3:
      Die Ausflüge nach Helgoland und zum Fähranleger Lühe waren sehr schön, wenn auch die Vogelwelt (wohl doch schon Jahreszeiten bedingt) auf Helgoland durch Abwesenheit glänzte. :pardon:

      2. Lübeck

      Eine wunderschöne Stadt, deren Besuch ich nur jedem wirklich empfehlen kann. Mein Hotel war gut und in Lübeck waren es gerade die Gänge und Höfe die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. :search:
      Besonders hervorheben möchte ich hier auch das Cruise Team von der Lübecker Hafen Gesellschaft, die mir den Zugang zum ISPS-Bereich bei Ankunft der NORDSTJERNEN ermöglicht haben. :thank_you:

      3. Die Reise „Nordischer Herbst“ mit der NORDSTJERNEN
      • Das Schiff: Einfach nur schön, die Decks, die Innenbereiche, meine Kabine – da passte alles
      • Die Crew: Ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Auch mir war Monina vom ersten Tag an aufgefallen. Die wusste sofort von jedem Gast die Kabinennummer und bei mir sogar den Namen. Einfach erstaunlich :ok: . Sie hat mir dann sogar, als ich mal sehr früh beim Essen war, ganz stolz kurz ein deutsches Lied („Am Brunnen vor dem Tore“ vorgesungen smilie, da hätte ich den Text garantiert nicht gewusst. :laugh1:
      • Die Schiffsführung: Insgesamt sehr gut, sieht man von den „kreativen“ Manövern des Kapitäns ab. :whistle3: Aber er war sonst wirklich immer freundlich, vielleicht ein wenig introvertiert, und nett.
      • Hotelmanagement: Insgesamt war der Service und die Verfügbarkeit von Speisen und Getränken an Bar und Restaurant sehr gut, nur in den letzten Tagen hatte man den Eindruck, es werden nur noch die Reste verbraucht (und damit meine ich nicht nur das Bier). Hinterlässt vielleicht bei den Gästen keinen so guten Eindruck. Da gibt es klar Verbesserungspotential. :hmm:
      • Die RIB-Boot Fahrer: Trotz der heftigen Rückfahrt hatte ich nie Angst, dass irgendetwas passieren könnte :dance3: . Die Jungs sind gut gefahren, gerade für die Verhältnisse. Generell sollte aber vorher für die Passagiere auch eine richtige Einweisung stattfinden, Stichwort: Sicherheit beim Ein- und Ausstieg.
      • Die geplanten Orte: NOK, Frederikstad, Flekkefjord, Aalborg und Helsingør waren allesamt gut gewählt. Aalborg hat vom Gesamtbild vielleicht kleine Abstriche, aber nicht wirklich ein Problem.
      • Die ausgelassenen Orte: Ich denke Helgoland wäre aufgrund der sicherlich auch dann schon fehlenden Vögel eher enttäuschend gewesen, daher haben wir hier vielleicht nicht so viel verpasst. Thyborøn hätte ich mir aber sehr gerne angesehen, aber das steht ja wohl noch ein Paar Jahre …. :mosking:
      • Die Ausflüge: Ich hatte nur drei Ausflüge gebucht und dann kurzfristig noch den in Ebeltoft dazugebucht. Alle Ausflüge waren wirklich schön, der in Helsingør vielleicht ein wenig zu lang. Mein Tipp: den Ausflug teilen in maritime Museen und separaten Stadtrundgang.
      • Zusätzliche Orte: Ebeltoft – vom Wetter abgesehen ein wirklich schöner Ort und die JYLLAND ist natürlich absolut sehenswert. Beim nächsten Mal würde ich aber auf eigene Faust losziehen, ist aber mein persönlicher Stil. Die RIB-Boot Rückfahrt bleibt natürlich unvergessen :neo: . So nass war ich zum letzten Mal bei meinem Stadtspaziergang in Angra do Heroísmo am 1.Mai 2015. :fie:
      • Die Reiseleitung: Margit und Klaus-Peter – wirklich auch hier von mir noch einmal vielen Dank für diese tolle Reise. Ihr habt da wirklich zum Jahresabschluss noch richtig was zu tun gehabt und dies auch mit Bravur gemeistert. Euer Engagement und die Flexibilität mit der ihr auf Unvorhergesehenes reagiert habt und für Alternativen gesorgt habt war einfach Klasse. :good3: :good3: :imsohappy:
      • Die Mitreisenden: Von den restlichen 84 Passagieren waren wirklich nur 2 bis 3 über die ich des öfteren den Kopf geschüttelt habe. Alle anderen waren wirklich nette Mitreisende, mit denen man gerne an Deck oder im Schiff gestanden und gesprochen hat.
      • Die mir bekannten Forumsmitglieder Micha und Foerdesprotte, die mir bis dahin nicht persönlich bekannten Senja (und natürlich ihr Mann Eibo) und Schneehuhn, sowie die nicht Forumsmitglieder Fränze und Albert (hoffentlich habe ich die Namen unserer netten Tischgenossen aus Hamburg richtig in Erinnerung), Susanna und ihr Sohn Max und auch Andreas verdienen natürlich meinen besonderen Dank. Es war wirklich schön mit euch zu reisen. :thank_you:


      Soweit mein Fazit. Ich hoffe ich habe nichts vergessen, sonst reiche ich es nach.

      War sicherlich nicht meine letzte Reise mit der NORDSTJERNEN, auch wenn ich fürs nächste Jahr schon verbucht bin ….... :whistle3:
      Gruß Jobo,

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    • Nun habe ich deinen Bericht auch endlich zu Ende gelesen und bedanke mich sehr für die ausführlichen Schilderungen einer ungewöhnlichen Tour. Wie immer können wir in einer reichen Fotoauswahl schwelgen.

      Auch :sdafuer: sage ich :sdanke:

      Viele Grüße
      Laminaria



      Reiseberichte in meinem Profil

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Laminaria“ ()

    • Auch Micha hat jetzt seinen Reisebericht geschrieben. Er findet sich hier auf seiner eigenen Homepage. :thumbup:
      Gruß Jobo,

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    • Jetzt haben wir die Reiseberichte von Foerdesprotte, Senja, Micha und mir .... aber da fehlt doch noch einer ..... :hmm: . War da nicht noch jemand an Bord ?( .
      Nicht das wir jemand drängen wollen ..... :nono: :whistle3: , käme uns ja niiiieee in den Sinn :blush2:
      Gruß Jobo,

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    • Ja ja :hail: ich fühle mich schon seit ein paar Wochen genötigt einen Reisebericht zuschreiben, nur wie bei meinem Arbeitgeber üblich kann das schon mal später werden. Leider hatte mir die Betriebsärtztin nicht erlaubt den Fachkräftemangel zuverstärken. :laugh1: Also ich bitte noch um etwas Geduld und ausserdem war die Nordstjernen ja nur ein Teil des gesammten Urlaubes und somit wird der Bericht auch etwas umfangreicher.

      Gruß Siggi

      Und Danke für die Berichte
    • So, nun habe ich es auch geschafft den reisebericht fertig zu lesen. Ganz herzlichen Dank für den Bericht und die tollen Fotos.

      Besonderen Dank auch für die tollen Fotos von Lübeck, sie zeigten so viele Plätze, die ich früher regelmäßig besucht habe. Mir gefällt die etwas dstere Ägidienkirche auch. Auch das Heilig.Geist.Hospital finde ich sehr beeindruckend. Hier findet auch immer ein wunderschöner Weihnachtsmarkt statt, den habe ich 2015 besucht. Auch in der Petrikirche ist Weihnachtsmarkt. Wer also noch nichts vor hat. .....
      In der Jakobikirche sind Reste des Rettungsbootes der Pamir ausgestellt. Da s hat mich als Kind immer mindestens genauso beeindruckt, wie die runtergefallen Glocken in der Marienkirche.
      nd dass es mit Helgoland doch noch geklappt hat und dann bei diesem Kaiserwetter , einfach toll .
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

      [/url]
    • Ich habe ja bei Ankunft der NORDSTJERNEN in Lübeck Bilder fürs Wiki gemacht (muss ich da noch einarbeiten). Ich habe diese Bilder jetzt für die an Bord befindlichen Forums-Mitglieder der Tour "Nordischer Sommerausklang" auf der Webdisk zum Download zur Verfügung gestellt.
      Wer sich also auf den Bildern sieht und diese gerne haben möchte, kann sie hier herunterladen.
      Gruß Jobo,

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    • Ich hatte auf der Tour ja auch meinen Garmin dabei und zumindest einige Tracks aufgezeichnet. Falls jemand Interesse hat:

      Lübeck-Kiel: Lübeck-Kiel-30-09-18.gpx Nord-Ostsee-Kanal: NOK.gpx Kiel-Ebeltoft: Kiel-Ebeltoft.gpx

      RIB-Tour nach Ebeltoft: RIB-nach-Ebeltoft.gpx Rundgang Ebeltoft mit Jylland: Ebeltoft-jylland.gpx RIB-Tour zurück zum Schiff: RIB-von-Ebeltoft.gpx

      Ebeltoft-Aarhus: Ebeltoft-Aarhus.gpx Aarhus-Ankerplatz vor Ebeltoft/Grenaa: Aarhus-Bucht-Ebeltoft.gpx (man beachte den 90° Schwenk nach Norden. Das war der Augenblick, als wir durchs Restaurant gesegelt sind . Rundgang Frederikstad: Frederikstad.gpx

      Grenaa-Frederikstad: Bucht-Ebeltoft-Frederikstad.gpx Bis Aalborg verblieb der Garmin dann ausgeschaltet in meiner Kabine.

      Aalborg-Rundgang: Aalborg.gpx Aalborg-Helsingør: Aalborg-Helsingor.gpx Helsingør-Lübeck: Helsingor-Luebeck.gpx

      Hinweis: Alle GPS-Tracks von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

      Für alle, die kein GPS haben um sich den Track anzuschauen, so sah das Ablegemanöver in Helsingør aus (da hat sogar der Garmin in der Kabine zum Teil verrückt gespielt):



      Kartenausschnitt von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL
      Gruß Jobo,

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    • Nun bin ich nach längerer Forenabstinenz auch endlich dazu gekommen, deinen Bericht zu Ende zu lesen und habe mich über deine Version der DInge sehr amüsiert! Vielen Dank dafür und auch für die schönen Bilder :thumbup: Das "Strickmuster" ist wirklich herzallerliebst ;)
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • @Jobo deine Fotos von Lübeck hatten mich neulich schon so begeistert. Heute habe ich ein Hotel gebucht, um den Hamburger Stammtisch in Lübeck zu verlängern.
      Vielen Dank auch für die Tracks. Ist doch sehr interessant, wenn man sich alle Wege und Fahrstrecken auf der Karte mal genau anschauen kann. Hast du eventuell auch Tracks von deinen Lübecker Rundgängen? Ich würde mich sehr freuen, wenn du sie mir per PN zukommen lassen würdest.
      Vielen Dank und viele Grüße Eva
    • @eku, leider hatte ich meinen Garmin in Lübeck im Hotel gelassen, da bin ich einfach so aufs Geradewohl losgelaufen. Allerdings ist der Altstadtkern von Lübeck auch recht überschaubar. Ich kann dir aber einen guten Reiseführer empfehlen, mit dem ich auch dort unterwegs war:

      Lübeck/Travemünde

      Der passt bequem in die Hosentasche und mit der integrierten Karte findet man alles schnell und gut. :thumbup:
      Gruß Jobo,

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