Reisen mit einem Kleinen Kind

    • Reisen mit einem Kleinen Kind

      Hi :)

      Ich plane im Augenblick unseren Sommerurlaub für nächstes Jahr :D
      Wir würden gerne einen Road Trip durch Skandinavien machen.
      Eine Idee ist von Dänemark mit der Autofähre nach Bergen , das ist ja recht günstig und schnell.
      Dann von Bergen zu den Lofoten, wir würden gerne Wale sehen ;)
      Ich dachte vielleicht von Bergen nach Sortland , ist aber nur eine Idee.
      Diese Fahrt dauert ja einige Tage, darum frage ich mich wie sicher so ein Schiff für Kleinkinder ist.
      Unser kleiner (dann 3 Jahre alt) kann manchmal sehr lebhaft sein, was ja auch gut so ist.
      Wie sieht es denn so an Deck aus? Ist die Reling hoch genug? Kann sich ein Kind durchquetschen, oder hochklettern?
      Wir wollen ihn natürlich nicht alleine lassen, aber er zwingt uns manchmal zum fangen spielen und achtet dann
      auf nichts mehr.

      Würde mich freuen wenn ihr mir vielleicht etwas weiterhelfen könntet
    • Ich habe zwar durchaus schon kleine Kinder an Bord gesehen, aber mit persönlich wäre das viel zu gefährlich.
      Durchquetschen ist vielleicht weniger möglich, aber Hochklettern geht immer irgendwo.
      LG
      Marianne

      2015 B-K-B mit MS Vesterålen
      2016 B-K mit MS Lofoten
      2017 B-K-B mit MS Kong Harald
      2018 B-K-B mit MS Lofoten
      2019 Spitzbergen-Expedition mit MS Fram
    • Es kommt möglicherweise auch auf das Schiff an. Ich hatte beim runter sehen oft den Wunsch, dass die Reling doch höher sein könnte, Es gab sogar eine Stelle, wo sich ein Kind hätte durchquetschen können. Vor der Stelle haben wir gestanden und uns wirklich gewundert. Ich habe also die Reling der Vesteralen nicht unbedingt als sicher empfunden. Aber jeder empfindet das anders. Und ich habe auch noch nie von Unfällen gehört. Trotzdem, mir wäre es auch zu gefährlich,denn so viele Augen kann man gar nicht haben.....
      Reisebericht über Grönland im Profil
    • Ich habe bei meinen Reisen , egal auf welchem Schiff, festgestellt, dass nicht nur die Eltern ihr Kind im Auge haben, sondern auch Mitpassagiere. Hurtigruten sind für die Norweger ein normales öffentliches Verkehrsmittel. Deshalb sind oft Kinder an Bord.
      Manche Schiffe haben noch ein Spielzimmer., zB die Nordlys. Darin und davor finden sich regelmäßig Eltern mit Kindern ein. Dann wird die Soielfläche eben 'etwas' ausgeweitet.
      Meines Erachtens ist die Reise mit Eurem Sohn auf einem der Schiffe kein Problem .
      Lynghei

    • Auch die Finnmarkenhat einensehr schönen Spielbereich. Aber Ihr wolltn ja nicht nur das Kind beim Spielen bewundern sonder draussen an der Reling stehen und schauen. Ich sehe da keine Gefahr wenn das Kind nicht unbemerkt entweichen kann. Mal eben in Sekundenbruchteilen über die Reling klettern oder sich durchzwängen ist nicht. Wenn man sich im Bugbereich oder am Heck aufhält ist das zumindest auf der Finnmarken kein Problem, bei anderen Schiffe? wohl auch nicht. Das Kind allein auf dem Umlaufgang gewähren lassen oder das Schiff eigenfüßig erkunden lassen, das sollte besser nicht geschehen.
      Womo
    • Ich denke, es kommt auf das Kind an und das könnt nur Ihr beurteilen. Es gibt Kinder, die abenteuerlustiger sind und alles selbst ausprobieren müssen, und solche, die sich lieber darauf verlassen, was die Eltern sagen. Wenn man sich nicht sicher sein kann, dass sich ein Kind daran hält, wenn man zB sagt, dass es nicht auf die Reling klettern soll, würde ich nicht fahren - das gilt aber dann zB auch für eine Walbeobachtungsfahrt. Mein Sohn war 8 als wir das erste Mal Hurtigruten fuhren und er hatte die strikte Anweisung nicht auf die Reling zu klettern und sich alleine nur im Inneren des Schiffes aufzuhalten. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich mich darauf verlassen kann, wäre ich nicht gefahren. Es gibt genügend Stellen am Schiff, wo etwas passieren kann, und es gibt immer Sekunden, in denen man abgelenkt ist, wozu würde man sonst fahren?

      LG Birgit
    • Hallo Omega79,

      während der Hurtigrutenfahrt, müsst Ihr natürlich verstärkt aufpassen. Es gibt doch viele Unfallquellen, schließende Türen umherlaufende Menschen etc.
      Auch die Außenbereiche sind manchmal für Kinder gefährlich. Ich habe auf unseren Touren aber auch viele kleine Kinder gesehen, so dass dies alles beherrschbar ist. Ihr werdet auf euren "Krümel" schon gut aufpassen.
      Problematischer ist für mich die Walbeobachtung. Wir machten dies vor etlichen Jahren. Da hatten wir 2m hohe Wellen. Bei einem 20m langen Schiff führte dies zu "Opfergängen" auch bei mitfahrenden kleinen Kindern. Die ausgegebenen Tabletten waren für Kinder zu stark. Die Tour dauerte auch über 7 Stunden, das war für die "Mäuse" ziemlich anstrengend. Damit sie etwas sehen konnten, wurden sie von Ihren Eltern oft über die Relingshöhe gehalten.
      Mit drei Jahren ist man meiner Ansicht nach noch etwas zu klein. Entscheiden müsst Ihr was das Beste ist.
      Auf den Lofoten und Vesteralen gibt es genügend Möglichkeiten, einen tollen Urlaub zu erleben.

      Alles Gute

      Alter Vater

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alter Vater“ ()

    • Grad wieder angekommen mit der Midnatsol. 2 Kinder je 3 und 6 Jahre dabei gehabt. Alles super gelaufen die ganzen 6 tage von Kirkenes nach Bergen . Reling ist hoch genug und auch so kann man genug toben!

      Die Walbeobachtung von Andenes aus ist mit den Kindern gar kein Problem also könnt ihr das auch machen!
    • hab ich in Andenes auch gesehen (2011), waren etwa 5-6 Kinder der Vorscghulksategorie. Andenes ist aber auf den Vesterålen Nordspitze. Schöner Hafen und sehr ansprechendes Besucherzentrum
      Hvalsafari AS in Andenes ist angeblichder der größte und beste Veranstalter arktischer Walsafaris.
      Sehr guten Bäcker haben wir in der Nähe Salbergs gate gefunden.
      Womo
    • Also jetzt übertreibt mal nicht. Man kann auch Gefahren herbei reden. Mit gesundem Elternverstand ist natürlich eine Reise mit Kindern problemlos möglich (wie fast alles andere auch).

      Bedenklich stimmt mich nur, dass ein Vater oder Mutter so eine Frage überhaupt stellt. Das impliziert ja, dass die Person schon grundsätzlich überall Gefahren wittert. Dann kann es natürlich problematisch werden. Das liegt dann aber nicht am Kind, sondern am Elternteil.
    • Tug schrieb:

      Bedenklich stimmt mich nur, dass ein Vater oder Mutter so eine Frage überhaupt stellt. Das impliziert ja, dass die Person schon grundsätzlich überall Gefahren wittert.

      Sorry, diesen Einwand kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen - was ist denn dabei wenn man erfahrene Leute mal fragt wie es aussieht an Deck? Damit redet man doch nicht gleich eine Gefahr herbei, nur weil man sich informiert. Wir waren mal in einem Hotel in Florida, da gab es zwei gleich runde Pools nebeneinander - der eine war das Kinderbecken, der andere ein tiefer Whirlpool, ein Unterschied war optisch wenn die Düsen vom Whirlpool nicht an waren nicht zu erkennen und es gab auch kein Warnschild. Mein Mann rettete dann unserer damals 4jährigen das Leben, in dem er mit Klamotten in den Whirlpool sprang und sie rauszog. Wir waren wirklich nicht ängstlich, aber da wären wir froh gewesen es hätte jemand auf die Gefahr aufmerksam gemacht.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

    • Tug schrieb:

      Also jetzt übertreibt mal nicht. Man kann auch Gefahren herbei reden. Mit gesundem Elternverstand ist natürlich eine Reise mit Kindern problemlos möglich (wie fast alles andere auch).

      Bedenklich stimmt mich nur, dass ein Vater oder Mutter so eine Frage überhaupt stellt. Das impliziert ja, dass die Person schon grundsätzlich überall Gefahren wittert. Dann kann es natürlich problematisch werden. Das liegt dann aber nicht am Kind, sondern am Elternteil.

      Man kann Gefahren aber auch "wegreden" . . .
    • Warum habe ich das geschrieben:
      Leider ist eine Entwicklung zu beobachten, dass durch übervorsichtige Eltern, die eben überall Gefahren sehen, sich die Kinder teilweise nur noch eingeschränkt entwickeln können. Die Kinder dürfen heute auf keinen Baum mehr klettern, könnten runter fallen. Im Sandkasten spielen geht auch nicht mehr, zu unhygienisch, usw.usw.
      Es gibt zwischenzeitlich viel zu viele Kinder, die sich nichts mehr trauen oder, noch schlimmer, schin motorische Defizite haben. Und das liegt nicht an den Kindern.
      Schon die erste Antwort hier, wird den/die Fragesteller/in verunsichern.
      Deshalb schrieb ich: Mit gesundem Elternverstand kann man mit Kindern fast alles machen und fördert somit die Entwicklung.
      Zitat eines Kinderarztes: Mir sind Kinder mit einem gebrochenen Arm lieber, als mit Haltungsschäden.
    • Hallo,

      dies scheint ja fast schon wieder eine Grundsatzdiskussion zu werden ;) .
      Ich halte die Frage durchaus für berechtigt. Wenn ich einen Urlaub in unbekannte Gefilde plane, frage ich Leute, welche sich auskennen. Gerade trifft dies zu, wenn man mit kleinen Kindern reist.
      Eine Hurtigreise ist mit kleinen Kindern immer möglich und für die Murkel ein großes Abenteuer. :icecream:
      Für die Walsafari halte ich drei Jahre für zu klein, aber dies muss Omega selbst entscheiden. Und ich denke, sie wird das Richtige für ihr Kind wählen.

      in diesem Sinne

      Bis dann

      Alter vater
    • Ich glaube wenn @Omega79 zu diesen von @Tug beschriebenen ängstlichen Eltern gehören würden, würden sie diese Frage hier gar nicht erst stellen, da ihnen nie in den Sinn käme mit ihren kleinen Kindern überhaupt ein Schiff in Norwegen zu betreten.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!