Hurtige Neujahrsreise, sehpferd schon wieder onTour mit der MS Trollfjord 1.1. -13.1.2018

    • B-K-B
    • Das mit der Kamera und dem Allerwertesten :ireful: kann ich Dir nachfühlen. Ist mir bei meiner zweiten Reise so ergangen. Nachdem ich in Finse den waagerecht "fallenden" Schnee durch die geöffnete Zugtüre fotografiert hatte, machte ich mich auf den Weg zum Kaffeeautomaten. Dabei vergaß ich, die Kamera auszuschalten und in die Gürteltasche zu stecken. Statt dies nachzuholen, versuchte ich, sie beim Kaffeeautomaten abzulegen. Das war für Murphy das Stichwort - sprich - die Kamera rutschte beim Anfahren des Zuges runter und fiel frontal auf das geöffnete Objetiv, so dass sie seither nicht mehr funktioniert. Zum Glück hatte ich meine etwas in die Jahre gekommene Bridgekamera als Ersatz dabei - sonst hätte ich den Rest der Reise - inklusive der kompletten Jubiläumstour mit der LOFOTEN :love: - nur mit dem Smartphone knipsen können ...
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Ich habe ebenfalls schon eine Kamera im Urlaub geschrottet. :( Es war der Klassiker: Einen Schritt zu weit zurück gegangen, um einen besseren Abstand zum Objekt zu haben, und den "Abgrund" dahinter nicht beachtet. =O Zum Glück stürzte ich nicht in ein Hafenbecken oder von einer norwegischen Klippe. Es handelte sich nur um einen Bordstein auf Zypern und als ich neben meiner Kamera auf die Fahrbahn aufschlug ;( , kam auch gerade kein Auto.
      Zuerst dachte ich, die Kamera sei heil geblieben. Alle Bilder waren nach dem Sturz aber leider um den immer gleichen Betrag nach oben verschoben. ?( Das ließ sich den Rest der Reise dann so einigermaßen extrapolieren und mein Göga hatte ja auch noch seine Kamera mit. :thumbup: Leider lohnte sich bei meinem Apparat dann die Reparatur nicht mehr. :( :( :(

      Seepferd, nun bin ich gespannt auf deine Smartphone-Bilder.

      Viele Grüße
      Laminaria



      Reiseberichte in meinem Profil
    • Leider komme ich mit dem Schreiben nicht so voran, sorry dafür. Aber nun geht es weiter.:

      Noch ein kleiner Nachtrag von Skjervöy (erster Test der kleinen Kamera):



      Samstag, 6.1.2018

      Nach dem Drama mit meiner Kamera am Vortag sollte es ja nun wieder besser werden........ Doch das Leben hält mnache Überraschung berait :S

      Als ich wach wurde verließen wir gerade Hammerfest . Dunkel war es auch noch und so ging ich in Ruhe duschen und frühstücken. Der Akku der neuen kleinen Kamera war geladen und ich war gespannt, was die Kleine so konnte.

      Draußen tobte ein kleines Schneestürmchen, vorne zu stehn war unmöglich. Unser großer Weihnachtsbaum wurde abgeschmückt und später in Honningsvåg entsorgt. Bevor wir Havöysund erreichten begegneten wir noch der Richard With. :8o:



      In Havöysund ging ich von Bord um den Gedenkstein zu besuchen, dazu musste man durch kniehohen Schnee stapfen. Ein paar Mutige machten sich auf den Weg in den Ort, andere um die Straßenecke. Ich blieb in der Nähe des Anlegers , dann flog plötzlich ein Schneeball und es gab eine kleine ausgelassene Schneeballschlacht und schon war es wieder Zeit an Bord zu gehen.




      Ein Griff in die Jackentasche um die Bordkarte zu holen, hmmm seltsam leer - andere Tasche - ebenso leer, ein Blick ins Pferd ...... hmmm neenee, die Bordkarte hatte ich - aber keine Kamera, am Gedenkstein hatte ich die Kleine doch noch. Leider war ein erneutes Rausgehn nicht mehr möglich, Käptn Ulvöy wollte pünktlich ablegen. Nochmal alle Jackentaschen und das Pferd durchsuchen ... - keine Kamera ... Sch..... wie blöd kann man sein, sollte ich die gleich verloren haben ? ;( :evil:


      Bedröppelt marschierte ich nach oben, Eskild sah mein Gesicht und fragte was los sei. Den Kameracrash hatte er auch mitbekommen. Ich erzählte es ihm, da ließ er seine andere Kundschaft kurz warten und rief am Kai in Havöysund an und erzählte von meinem Kummer. Kurze Zeit später der erlösende Anruf, meine Kamera wurde gefunden und ich könne sie auf dem Rückweg abholen. Aber nun hatte ich wieder nur mein Handy zum Fotografieren für die nächsten 2 Tage.

      Heute wurde es überhaupt nicht hell und es schneite fast ohne Unterlass bei ziemlich strammem Wind. Die Fahrt zum Nordkapp sollte aber stattfinden. Ich hatte den Ausflug zu den beiden Fischerdörfern gebucht.
      Ich aß nur eine Kleinigkeit am Mittagsbuffet, die Kamerageschichte war mir auf den Magen geschlagen.





      Zuerst ging es nach Skarsvåg, Es schneite und schneite und der Wind nahm noch zu, nach einem kleinen Spaziergang besuchten wir das Weihnachtshaus von Heidi. Hier gab es Waffeln, Kuchen, Kaffee und Tee. Dazu bekamen wir einen kleinen Film ( ca. 15 Min.) gezeigt über das Leben der Fischer in Skarsvåg. Durch die Verbreitung der Königskrabben hat sich das Leben und die Art des Fanges etwas verändert und Heidi bietet im Sommer den Touristen auch gerne Krabbengulasch an. Anschließend war Gelegenheit sich mit weihnachtlichen Mitbringseln einzudecken.





      Die zweite Station machten wir in Kamöyvar, zuerst fuhr der Bus bis ganz ans Ende des Örtchens und hielt dann in der Nähe eines gelben Hauses, des Ateliers der Künstlerin Eva Schmutterer, die aus Papierschnipseln wunderbare Bilder zaubert.. Auch hier konnte man ein bisschen durch den Ort laufen, doch das Schneetreiben wurde immer heftiger. Es wäre noch ein bisschen Zeit gewesen, aber ich ging zurück an Bord. Gäste hatten ihre " Fahrzeuge" direkt am Schiff geparkt, sehpferd musste mal Probesitzen. :D



      Zum Auslaufen blieb ich draußen, aber dann wärmte ich mich bei einem Kaffee auf. Von der Finnkirke war nichts zu sehn, als auch in Kjöllefjord konnte ich mich nur zu einem Rundgang auf Deck 6 aufraffen.



      Zum Nordkappbuffet konnten wir in Ruhe gehen, Nordlicht war eh nicht zu erwarten.

      Dann entdeckte ich noch einen blinden Passagier, als einen letzten Kontrollgang übers Umlaufdeck machte :D :whistling:



      Die Begenung mit der Nordnorge vor Berlevag verlief lautlos nur mit kurzen anblinken - Ich saß noch ein wenig mit netten Reisebekanntschaften zusammen und nach einem Absacker ging es in die Koje.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Mensch, das Leben ist so schon aufregend genug. Da brauchst Du die Aufregung mit Deinen Fotoapparaten nun wirklich nicht. Ich hoffe, dass Du Dich so gut erholt hast, dass Du Dich die nächste Zeit nicht weiterhin selbst erschreckst.
      Beruhigend ist, dass Dein Handy schöne Aufnahmen macht. Also müssen wir nicht ganz auf schöne Eindrücke verzichten.
      Lynghei

    • Puuh, bin ich langsam und träge ( zumindest, was das Reiseberichtschreiben angeht), momentan ist soviel andres los hier, aber nun geht es ein bisschen weiter:

      Sonntag 7.1.2018

      Und schon waren wir am Wendepunkt der Reise :)
      Als ich aufwachte, zeigte der Blick in MT, dass wir bei derAnfahrt auf Vadsö waren, also schnell in die Klamotten grhüpft und raus auf Deck 6, Puuuh die Tür ging kaum auf, es blies einen fast von Bord, nach vorne ging garnichts. Die Lichter von Vadsö waren schon zu sehen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl wir kamen nicht recht voran, obwohl die Motoren ordentlich brummten. Nochmal schnell drinnen einen Blick auf den Bildschirm, ja der Ort war nicht mehr weit nach weiteren 10 Minuten drehten wir ab, keine Chance gegen den Wind.


      Also ging ich erstmal in Ruhe duschen und frühstücken.

      Wir liefen mit weiterhin ziemlich steifer Brise und Schneefall mit etwas Verspätung in Kirkenes ein. Wir sollten zuerst die Passagiere, die zum Flughafen mussten rauslassen. Draußen traf ich dann noch 2 ganz nette Mitreisende aus Norddeutschland, die leider hier das Schiff schon veließen, kurze Umarmung, den Beiden fiel der Abschied schwer.
      Dann suchte ich meinen Bus, denn ich hatte ja den Ausflug zum Schneehotel gebucht( bei der ersten Reise im Frühjahr fiel dieser Ausflug ja aus, da es einfach zu warm war und das Schneehotel am schmelzen war.




      Es blieb ziemlich dunkel und es schneite unaifhörlich. Am Schneehotel statteten wir zuerst den Hunden einen Besuch ab und schauten den Schlittenfahrern bei der Abfahrt zu. Wie freundlich und knuddelig die Schlittenhunde sind, habe ich ja 2016 schon in Tromsö erlebt. Anschließend besuchten wir die Rentiere und fütterten sie mit Flechten. Einfach nette Tiere. :love:
      Dann ging es ins Schneehotel. Schon beeindruckend, was aus Eis und Schnee da alljährlich neu gezaubert wird. Da in letzter Zeit schon etliche Fotos davon in Reiseberichten gezeigt wurden, spare ich hier ein bisschen am Fotokontingent.







      Im Lokal des Schneehotels gab es dann Kaffee und Rentierpölse ( etwas makaber,-erst streicheln, dann essen - aber lecker) Die restliche Zeit bis zur Abfahrt konnte man nochmal durchs Schneehotel bummeln, oder den Rentieren und Hundeneinen Besuch abstatten. Es schneite immer noch unaufhörlich, die Temperatur war mit ca. -7 moderat.

      Wieder an Bord, gab es schon wieder Essen, ich begnügte mich mit Salat und etwas !!! Nachtisch :mosking: :whistle3:



      Der Wind nahm eher noch zu und so ließen wir dann auch Vardö aus und fuhren hinten am Ort vorbei, :hmm:

      Der Seegang blieb moderat , da der Wind von der Landseite kam,- Käptn Ulvöy sprach von einem Stürmchen :laugh1: aber es war trotzdem ziemlich leer beim Abendessen. Båtsfjord fuhren wir an, aber Berlevåg ließen wir aus, Die Begenung mit der KH ging etwas im Stürmchen unter :).



      Da auch kein Nordlicht zu erwarten war, (erfuhr dann, dass ab und an doch etwas zwischen den Wolken grün schimmerte) gab es noch einen Drink an der Bar und ich ging in die Koje. Wollte ja am nächsen Morgen in Havöysund meine kleine Kamera wieder in Empfang nehmen, Eskild und PerOlav witzelten ein bisschen herum, von wegen ob wir Havöysund überhaupt anfahren könnten, wegen des Wetters. :hmm: :doofy:
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Nun kann ich euch endlich ein Stückchen weiter mitnehmen. Dramatische Familienereignisse ließen mir keine Zeit und Muße um an dem Bericht weiterzuschreiben. Doch nun los :

      Montag 8.1.2018
      Ich hatte bestens auf dem leicht schaukelnden Schiff geschlafen, Ich glaube wir hatten Mehamn ausgelassen und verließen nun schon wieder Honningsvåg , als ich erwachte.
      Heute sollte ich ja wenigstens meine kleine Kamera wiederbekommen.
      Ich duschte und ging erstmal raus auf Deck 6 für die Kontrollrunde. Es blies nachwievor ganz ordentlich und ich begann zu bibbern, ob das überhaupt klappte mit Havöysund heute morgen.

      Ich frühstückte, um dann rechtzeitig wieder draußen zu sein, es schneite weiter wie verrückt. Doch wir bogen ab, also liefen wir auch Havöysund an. .... Doch dann begannen wir weit vor dem Anlegekai zu drehen ...... Mist, dachte ich, wir drehen ab - Kamera ade ;(

      Doch dannn. wir parkten rückwärts ein. Also lief ich runter auf Deck 4 - da kam auch schon der Kaiarbeiter und hatten einen großen Umschlag dabei, er fragte nach Eskild. Ich sagte ihm, dass ich es sei, die die Kamera vermisste. War noch ein kleines Briefchen und ein Prospekt von Havöysund dabei :) Ich hatte auch ein kleines, süßes Dankeschön für ihn, er war sichtlich überrascht und erfreut. Später entdeckte ich einen Post mit einem Foto und der Geschichte der verschwunden Kamera auf der norwegischen Hurtigrutens venner-Seite.



      Dann begegneten wir der Lady und begrüßten uns höflich, habe jedenfalls auch kräftig gewunken.
      Vor Hammerfest erwischte uns noch ein heftiger Schneeschauer und der Wind pustete ordentlich. Da tat der Energiedrink gut. Bei diesem Wetter brauchte man wohl garnicht erst versuchen den Zigzag-Weg zu erklimmen,ich schaute bei den Eisbären am Rathaus vorbei und entdeckte kurze Zeit später, dass mir meine kleine Kamera wohl schon wieder aus der Jackentasche geplumpst war, doch siel lag noch brav bei den Bären. Dann stattete ich der Kirche einen Besuch ab und war sogar erfolgreich und kam rein. Sie gefällt mir sehr gut. Aber der Wind wurde immer staärker und pustete einen fast von den Beinen. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Eisbärenclub ging ich wieder an Bord.











      Blieb dann auch erstmal ne ganze Weile drin, erst als wir Øksford ansteuerten ging ich wieder nach draußen, aber es war weiterhin äußerst ungemütlich, auch Skjervöy lud nicht wirklich ein draußen zu bleiben, so ruhte ich mich dann aus, wollte ja noch ins Mitternachtskonzert.



      Die Anfahrt auf Tromsö genoss ich sehr und das Konzert war wieder toll, noch etwas weihnachtlich aber wunderschön. Von Nordlicht war nix zu sehn und so ging ich bald nach dem Ablegen in Tromsö in die Koje. Sollte doch mein Lieblingstag 9 am nächsten Tag folgen.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Huhu,

      ich lebe noch :whistling:

      Ich möchte nun mit Volldampf diesen Bericht doch noch zu Ende bringen, bevor er verjährt.

      Im Bericht folgt nun Tag 9 der Reise, also der 9. Januar 2018 Harstad-Stamsund:

      Finnsnes hte ich dieses Mal verschlafen, aber in Harstad stand ich bereit zur Einfahrt. Hier war ich auf einen Kaffee verabredet, dieses Mal aber an Bord der Trollfjord. Der Bekannte hatte seinen Ausweis nicht dabei und wurde erst nach kleinen Überredungsmanövern aufs Schiff gelassen. Wir haben unsere Tauschgeschäfte abgewickelt :D



      Das Wetter war weiterhin grau und sehr feucht, ich fand die Fahrt durch die Risöyrenna trotzdem wunderschön, wir legten unfallfrei in Risöyhamn an, das Loch im Kai war noch gut zu sehn. :evil:





      In Sortland fuhren wir großes Begrüßungskomitee auf unsere Ausflugsbusse zu begrüßen, doch wir näherten uns der Brücke und kein Bus war zu sehn , wir schickten ein aufforderndes Tuut und noch eins, der Kapitän nahm Fahrt raus - aber nichts was nach Bus aussah kam auf die Brücke. Wir feierten trotzdem ziemlich lautstark, angefeuert durch den Reiseleiter Eskild. Erst als wir am Kai festmachten, waren am anderen Ufer die Busse zu sehn. Glatteis nach der Fähre hatte ein schnelleres Vorankommen verhindert, sie mussten auf ein Streufahrzeug warten.





      Ich blieb an Bord, der ganze Kaibereich war eine Eisfläche.

      Die Wolken rissen nun immer mal auf, aber es blieb insgesamt eher grau.





      In Stokmarknes spazierte ich zunächst zur alten Finnmarken und dann zum nächsten Supermarkt. Auch hier war es von Vorteil Spikes unter den Füßen zu haben.

      Im Raftsund war es dann schon richtig dunkel.

      Da wir nur noch so wenige Passagiere waren wurde kurzfristig umdisponiert und es gab abends statt Menue Lofotenbuffet.

      In Svolvær drehte ich eine kleine Runde durch die spiegelglatten Straßen, kehrte aber bald zum Schiff zurück.




      Auch in Stamsund konnte ich mich lediglich zu einem Rundblick auf Deck 9 aufraffen. Der Himmel sah leider immernoch nicht nach erfolgreicher Nordlichtjagd aus.

      Dann ging es in die Koje, denn am nächsten Morgen wollte ich meinen Lieblingshafen Örnes nicht verpassen.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Dankeschön, auch wenn die Qualität der Handyfotos und der Fotos mit der neuen kleinen Knipse nicht mithalten können mit denen der Großen.

      Ich mache auch gleich weiter, denn es gibt ja noch mehr aufzuholen, als den Januarbericht.

      Also Tag 10 - 10. Januar 2018:

      Es war angenehm schaukelig über den Vestfjord, ich habe geschlafen wie ein Baby :), Aber ich wachte rechtzeitig auf, um die Einfahrt nach Ørnes zu erleben. Es war noch ganz schön finster. Ich blieb noch ein bisschen draußen, als wir wieder abfuhren. Dann kam es mir so vor, dass wir kaum noch Fahrt machten und ein Blick nach vorne zeigte mir, dass die Suchscheinwerfer aktiv waren :O, Da war doch hoffentlich nichts passiert..... Das kleine gelbe Boot wurde zu Wasser gelassen und brauste Richtung Land, begleitet vom Scheinwerferschein. Hmmm, der Scheinwerfer tastete über das Wasser und den Ort an Land, dann kehrte das Boot mit 2 Männern drin zurück und wurde eingeholt.



      Wir nahmen wieder Fahrt auf. Ich ging zum Frühstück, fragte an der Rezeption ob was passiert sei. Der jungen Dame war nichts bekannt, wollte sich aber gerne erkundigen. Beim Frühstück war Eile angesagt, wollte ich doch die Begegnung mit der Finnmarken nicht verpassen.

      Der Tag versprach schön zu werden, denn der Morgenhimmel begann sich in den unglaublichsten Farben zu färben. Die Begrüßung der Finnmarken verlief relativ ruhig, da habe ich an der Stelle schon andere Zeremonien erlebt.



      Dann glitten wir Richtung Polarkreis , es war einfach bombastisch vom Licht her. Auch weiter nach Nesna , da zeigte sich doch an den Schneebergen das erste Sonnenlicht. Man mochte garnicht hinein gehn. Auf der einen Seite zeigte sich der Himmel eher in hellblau-rosa-lila-Tönen, auf der anderen Seite dann in gelb-orange Tönen.



      Zwischendurch schnell ein bisschen was am Buffet futtern, dann kamen wir nach Sandnessjöen ., hier unternahm ich lediglich einen kleinen Spaziergang .
      Die 7 Schwestern zeigten sich völlig unverhüllt, das hatte ich so auch noch nicht, traumhaft.




      Die Sonne tauchte am Horizont auf und bescherte uns stundenlange Sonnenaufuntergangsstimmung :D



      In Brönnöysund gab es das obligatorische Eis, auch wenn für den Abend das neue 5Gang-Menue beim FairwellDinner angekündigt war. Bis wir am Torghatten vorbeikamen war es schon ziemlich dunkel und so windig, dass es keinen Abstecher gab.



      Das Dinner fand ich großartig und wir hatten mit unserer Tischrunde viel Spaß. Später in Rörvik blieb ich an Bord und : es hat weder geregnet noch geschneit :O



      Achso, die Morgengeschichte klärte sich auch auf. : Es war ein Notfall der besonderen Art :D :

      Der Steuermann des Schiffs wollte in Urlaub fahren, wäre er bis zum nächsten Wechselhafen mitgefahren, hätte er wohl sein Flugzeug verpasst - so wurde er kurzerhand von den Kollegen nachhause gebracht :whistling:
      Bilder
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      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Huch, wo ist denn der Rest von meinem gestrigen Tagesbericht abgeblieben ?
      Zuerst hingen die Fotos da dran, die da noch garnicht hingehörten....... Ich dags ja - ich und Technik.

      also: wo waren wir stehn geblieben? der Rest von Tag 10

      Wir überquerten den Polarkreis bei herrlicher Himmelsbeleuchtung und es sollte immer besser werden.



      Ich mochte garnicht hineingehn- auf der einen Seite zeigte sich der Himmerl in hellblau-rosa-lila Tönen und auf der anderen Seite in gelb-orange. Einfach traumhaft, ich habe gefühlt eine Million Fotos gemacht :O

      Kurz vor Nesna waren die ersten Sonnenstrahlen oben an den Bergen erkennbar.




      Vor Sandnessjoen ging schnell mal am Buffet vorbei, aber mehr als eine Kleinigkeit gab es diesmal nicht, keine Zeit :D



      Die 7 Schwestern zeigten sich in voller Pracht und die Sonne erschien tatsächlich kurz über dem Horizont. Wir hatten sie ja nur ein paar Tage nicht, aber es trotzdem ein besonderes Gefühl. <3 :love:



      Später in Brönnöysund zeigte sich der Himmel wieder in unglaublichen Farben, ich machte einen Spaziergang zum Mittelpunktschild ( hier war es spiegelglatt) und auf dem Rückweg gab es da obligatorische Eis mit frischen Erdbeeren :love:
      Als wir dann Brönnöysund verließen, blies eine überaus steife Brise und es wurde auch dunkel, so dass der Abstecher um den Berg ausfiel.

      Trotz Eis passte das 5 Gang.Menue beim Fairwelldinner in meinen Bauch, das war für die Trollfjordcrew Premiere. Ich fand alles sehr lecker.



      Später in Rörvik hat es mal nicht geregnet oder geschneit, aber ich blieb trotzdem an Bord und unterhielt mich mit Mitreisenden.


      Die Folda ließ uns ein wenig schaukeln, aber ich liebe das ja. :rolleyes: :D

      Achja, das Rätsel vom frühen Morgen konnte ich auch lösen:
      Es handelte sich um einen Notfall der besonderen Art. Der Steuermann der Trllfjord ging in Urlaub und hätte wohl Probleme bekommen seinen Flieger zu kriegen, wenn er mit bis zum offiziellen Wechselhafen gefahren wäre, so wurde er kurzerhand von seinen Kollegen nachhause "geliefert" :D :P
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      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Nordlicht“ () aus folgendem Grund: Hab es berichtigt ;-)

    • Dann starte ich einen neuen Versuch :

      Tag 11, die so hurtige Winterreise geht langsam dem Ende zu, warum ist die schöne Zeit immer so schnell vorbei, ich wünsche mir jedesmal die slowmotion- Funktion, doch ich habe noch keinen Button dafür gefunden.

      Für meine Verhältnisse habe ich recht lange geschlafen und wir bremsen schon und drehen, um dann in Trondheim rückwärts einzuparken. Der Platz hinter uns ist leer, die Vesteralen ist in der Werft.



      Ich habe keinen großen Plan, nach dem Frühstück bin ich zu einem Abschiedskaffee vor der Bar verabredet, damals noch in dem Glauben es sei der letzte, sollte doch der Barkeeper das Schiff wechseln und heute in seiner Heimatstadt von Bord gehen.

      Anschließend gab es noch ein Ultrakurztreffen mit einer fb- Bekannten, die hier in Trondheim auf Familienbesuch weilte.




      Dann legten wir ab.... Ich traf eine Mitreisende an Deck und wir winkten noch ein bisschen. Der Wind war recht ungemütlich und so wechselte ich ständig zwischen drinne und draußen. Fotos habe ich nicht allzuviele gemacht. Die Einfahrt nach Kristiansund war wieder ergreifend, ich liebe es tutend unter der Brücke durchzufahren. Hier habe ich das erste Mal bewusst gesehn, dass wir einen Hund an Bord hatten, einen dunklen Labrador. Mir fiel ein, dass ich ihn und sein Herrchen auch schon in Nesna am Kai beobachtet hatte, habe die beiden aber dann nicht an Bord gehen sein. Nun habe ich aufgepasst und sie stiegen aufs Autodeck, nachdem sie eine kleine Gassirunde gedreht hatten.



      Die Strecke nach Molde habe ich größtenteils drin verbracht, im Gespräch mit einigen Mitreisenden.

      Während wir beim Abendessen waren wurde per Durchsage gefragt, ob ein Arzt an Bord sei und das Schiff fing an wie dolle zu vibrieren- wir fuhren offensichtlich mit Vollgas. Ich hatte vorher noch dumme Bemerkungen gemacht, dass das die Ecke sei, in der die Trollfjord im November von der Monsterwelle erfasst wurde......
      Jedenfalls waren wir über eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit in Molde . Es war kein Krankenwagen am Kai zu sehn, war das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ?.....
      Jedenfalls hatten wir länger Ausgang und ich nahm mir die Zeit, die schönen Auslagen in den Schaufenstern ein bisschen näher anzuschaun. Unterwegs trafen wir eine Mitreisende, die nach relativ kurzer Teit wieder aufs Schiff zurück wollte, es stellte sich heraus, dass sie die Dame war, die in Hammerfest das Schiff verpasst hatte und nach Tromsö nachfliegen musste. Aber auch das wäre um ein Haar schief gegangen, da es so stürmisch wra und einige Flüge gecancelt wurden, bzw. viel Verspätung hatten. Es war ein teurer Spaß, aber sie konnte auch schon wieder ein bisschen drüber lachen.

      Wir gingen dann auch zurück an Bord, fuhren dann aber mit über einer haöben Stunde Verspätung ab, da wir auf den verletzten Passagier warteten, der im Krankenhaus versorgt wurde. Später feierten wir an der Bar noch ein bisschen Abschied. Als sich dann ein Norweger dazugesellte und uns in ALesund noch in eine Bar abschleppen wollte, da die Schiffsbar mittlerweile geschlpssen hatte, verabschiedeten wir uns dann doch in die Kabine, ich musste noch packen.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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