Lofoten im Herbst - Postschiff • Nordlicht • Moschusochsen

    • Teilstrecke
    • @cetraria
      Zum Fotografieren schreibe ich am Ende des Berichts noch etwas.

      @Trollebo
      Es war ein ergreifendes Gefühl dieses Nordlicht zu sehen. Besonders hat es mich für meine Frau gefreut, denn Sie kannte bis dahin nur meine Erzählungen und Bilder.

      @Laminaria
      Ich drücke euch die Daumen, dass es bei Euch auch klappt. Immer schön die Nordlicht App im Auge behalten und draußen Ausschau halten.

      @uschi2304
      Freut mich, wenn sie Dir gefallen :) Ein paar Bilder kommen ja noch.

      Viele Grüße,
      Gerhard
    • Tag 7



      Wie in der Wettervorhersage angekündigt, regnet und stürmt es im Laufe der Nacht. Der Regen lässt am Morgen nach, der Wind nicht. Wir stehen spät auf, frühstücken mit Ei und beglückwünschen uns zu der erfolgreichen 'Reise zum Nordlicht'. Nun können wir entspannt die restlichen Tage genießen.
      Allerdings passiert mir im Sturm beim schließen des Aufstelldaches ein Missgeschick, dass mich noch eine Weile beschäftigen wird. :cursing:





      Der Tag ist nach dem Missgeschick mit dem Dach eh gelaufen und geplant war sowieso nur rumgammeln. Es ist bewölkt und ein paar Tropfen Regen fallen auch hier und da, deshalb verlassen wir die E10 und folgen einer Gravelroad in Richtung Sandøya. An einem kleinen Damm mit guter Rundumsicht und weit genug weg von Häusern bleiben wir stehen. Wir haben jetzt beide Laptop oder ähnliches auf dem Schoß und sortieren Bilder. Irgendwann gegen zwei gibt es ein Süppchen und später einen Kaffee ohne Plunderteile (aber ich finde noch zwei zerkrümelte Kaffeekekse im meinem Fotorucksack).







      Der wolkenverhangene Himmel wird dunkler und wir gucken entgegen aller Wahrscheinlichkeit nach Nordlicht. Die Wolken schimmern teilweise grünlich, also ist Nordlicht da, aber nur sehr schwer zu unterscheiden von helleren Wolkenschleiern vor den dunklen Wolken! Wir machen noch ein paar Fotos, aber kein Vergleich zu gestern!! Allerdings fasziniert die Frau dieses Licht schon und hätte sie gestern nicht so ein fantastisches Lichtspiel gesehen, dann wäre sie heute auch gebührend beeindruckt. Einfach weil der Himmel leuchtet!





      Wir bleiben hier und richten uns für die Nacht ein - diesmal schlafen wir beide unten. Ich bin immer noch böse mit dem Dach.

      Tag 8

      Also heute ist die Sonne da, nur noch nicht bei uns, da stören noch ein paar Wölkchen. Egal, es ist trocken und nach einem gemütlichen ausgedehnten Frühstück und diversen Fotos gondeln wir weiter über kleine schmale Nebenstraßen Richtung Svolvear. Im ‚REMA1000‘ holt die Frau etwas Brot, Reker, Brötchen und Plunderteilchen, dann fahren wir zum ‚ Austenfjord‘ - Parkplatz, da hat man eine schöne Aussicht und vielleicht sehen wir Seeadler .





      Die Sonne scheint vom leuchtend blauen Himmel und wir machen Mittagspause - mit Tisch und Stühlen vor dem Bus! Das Dach ist aufgeklappt, weil ich mir das Malheur mal genauer ansehen möchte… ohoh, nicht nur ein Loch im Zeltstoff, auch eine Beule an der Dachkante! Naja, das Dach ist dicht und vielleicht kann man das Loch ja flicken, hoffentlich.



      Jetzt sitzen wir in der Sonne, genießen frische Brötchen mit Reker und werden plötzlich von einer Frau angesprochen; sie würde gerne mal einen Blick in unseren Bus werfen..? Die Dame spricht englisch, erklärt, dass sie aus New York sei und einen 40 Jahre alten Camper hätte, mit ‚Popup-Tent'. Sie macht mit dem Handy ein Foto und meint, ihr Bruder würde bei diesem Anblick sicherlich ganz begeistert sein. Ob sie Nordlichter gesehen hat möchte ich wissen. Nein, hat sie leider noch nicht gesehen, denn am Mittwochabend war sie in Bergen auf dem Flughafen, - „ but everybody talks about them“.



      Nachdem sie mit ihrer Reisegruppe wieder abgefahren ist gehe ich fotografieren und Frau räumt im Bus hin und her, auch schon für die Schiffsreise heimwärts. Plötzlich ist das Grollen zweier Jets zu hören und schon sind sie im Tiefflug über uns hinweg geflogen. Kurz darauf kommen sie quer aus einem Tal und verschwinden unterhalb der Berge wieder. Statt der Seeadler habe ich also F16 Jets fotografiert.









      Am Nachmittag gondeln wir weiter nach Laukvik, denn dort wollte ich noch die leeren Fischgestelle fotografieren. Da es später regnen und stürmisch soll, suchen wir uns für die Nacht einen Platz am Morfjord. Kein Steinschlag hoffentlich und keine Springflut...













      Morgen gehts wieder auf’s Postschiff. :)
    • Nach ein paar Tagen Lesepause, konnte ich jetzt endlich wieder online gehen und den Bericht weiter verfolgen....GENIAL dieses Nordlichtspektakel und die Bilder ein TRAUM :sdanke: Jetzt hoffe ich noch mehr, in vier Wochen auch noch welches zu sehen.....und für Göga ist nach Abholung unseres Campingbusses endgültig klar wohin die nächste bzw. erste Herbstreise gehen muss....
      LG katia :ilhr:

    • Ich mag Individualreisen sehr!! Je individueller, desto besser. Danke für diesen faszinierenden Reisebericht. Bei den Bildern kommt man ins Träumen und der Bericht hat mir schon einige Anregungen für meine nächste Reise geliefert, vielen Dank! :thumbup:
      LG
      Beate

      02/12 KH, 05/13 FRAM, 07/13 RW, 08/13 TF, 05/14 FM, 06/15 NK, KH, 12/17 RW
    • @Hannebirt
      Beim Schreiben geht es mir genauso. Ich könnte auch schon wieder los. :)

      @katia
      Macht unbedingt die Herbstreise, - es wird bestimmt ein tolles Erlebnis.

      @Kassiopeia
      Ich habe die Tour auch schon zweimal im Winter gemacht. Auch da gibt es inzwischen einige Nachahmer :thumbup:


      Tag 9

      Boa, das war eine wüste Nacht, der Sturm hat den Bus gut durchgerüttelt. Aber diesmal war das Dach wieder zu, also alles halb so wild. Der Regen trommelt jetzt immer noch auf’s Dach.
      Es ist ganz schön eng , wenn das Klappdach geschlossen ist und zwei Leutchen umeinander hüpfen. Bis das Bett weggebaut und man angezogen ist... (schon mal versucht, eine Hose zu schließen, wenn der Oberkörper nach vorne gebeugt ist?)
      Vor dem Frühstück stelle ich den Bus anders in den Wind, sonst weht es uns den Kofferraum leer. Später geht es noch für letzte Besorgungen nach Svolvaer .





      Wir fahren wieder aus der Stadt raus und finden einen Grillplatz nicht weit außerhalb mit Blick auf das Meer und die Stadt. Hier verbringen wir die restliche Zeit bis zur Verschiffung, essen ein Süppchen, machen ein Nickerchen, schreiben, fotografieren, kurz - relaxen.
      Beim Blick auf die aufgewühlte See mache ich mir schon etwas Sorgen um die Frau, - sie ist nicht immer Seefest. Nachher soll sie auf jeden Fall duschen, solange das Schiff noch im Hafen liegt.







      In der Dämmerung fahren wir rüber zum Anlegekai und warten im Sturmregen bis das Schiff einläuft. Dann geht es zum Anmelden zur Rezeption und wir bekommen die Kabine zugewiesen - bäh, 301! Das ist gleich hier auf dem Deck und zwar ganz ganz vorne, danach ist nur noch die Notausgangstür!









      Ich gehe erst mal den Bus verladen und Frau orientiert sich schon mal in der Kabine:

      Zwei Einzelbetten, eins davon eine Couch, sonst keine Extras: kein TV, kein Sessel, kein Wasserkocher oder passende Utensilien und der Hammer; kein Fenster! Aber dafür zwei Bullaugen mit 1,5 m Länge durch die Bordwand. Ist wie durch ein Fernglas gucken. Wir haben auf den Fotos nachgeschaut, über uns ist das Vordeck mit den Winden für die Taue und den Anker…
      Irgendwann ist auch Gerhard da und er macht ein ganz besorgtes Gesicht:" Das wird laut werden, man kann bestimmt die Wellen hören und die Winden und schaukeln wird es auch ganz schön heftig..." (habe ich schon erwähnt, dass es stürmt?) Ich bin präpariert mit Armbändern und Kaugmmi gegen Reisekrankheit , das wird schon...










      Wir duschen erst mal, solange dass Schiff noch im Hafen liegt, da schaukelt es weniger und man braucht sich nicht dauernd festhalten. Danach gehen wir an Deck und beobachten das Ablegen. Kaum durch die Hafeneinfahrt, kommen Wind und Regen heftig angefegt und das Schiff fängt an, sich zu bewegen - und nicht nur vorwärts! Mir geht es gut und darum essen wir Abendbrot, auch wenn Gerhard mir als mitfühlende Blicke zuwirft. Ich mache mich dann mal bettfertig, was gar nicht so einfach ist: durch das auf und ab wird die Stufe ins Bad eine echte Herausforderung! Ich ziehe die Armbänder an und kaue heftig Kaugummi. Im Liegen spürt man die Bewegungen gar nicht so dolle...
      Die Wellen krachen wirklich heftig an den Schiffsrumpf, das hätte ich nicht gedacht und die Winden quitschen auch deutlich hörbar, aber es ist auszuhalten. Ich habe mich gerade von dem Geschaukel einlullen lassen, da gibt es einen HÖLLENLÄRM nebenan, wir sitzen beide aufrecht im Bett - der Anker wird runter gelassen! Bei dem Sturm braucht der Kapitän wohl jedes Hilfsmittel zum Manövrieren im Hafen.
      Ich kaue fleißig mein Kaugummi und hoffe das Beste.


      Meine Frau hat sich bisher tapfer geschlagen :thumbsup:
      Morgen gehts weiter.
      Viele Grüße,
      Gerhard ^^
    • Na, die letzten Sätze klingen ja eher nach Erlebnis als nach Katastrophe. Es kommt eben immer darauf an, wie man sich selbst zu der Situation stellt. schön - herzlichen Glückwunsch!

      LG Klaus
      Liste der Reisen findet sich in meinem Profil.

      HR-Virusinfektion passierte im März 2015.
    • @Klaus
      Ganz klar ein tolles Erlebnis mit Überraschung :)

      @Arctica
      Torpedoraum trifft es auch gut :D

      egoix schrieb:

      Nicht nur - aber vor allem wegen - der supertollen Fotos ein Reisebericht, der zum Nacherleben anregt...
      Vielen Dank!
      egoix

      Das freut mich :)

      Jetzt mache ich mal weiter:

      Tag 10

      Wir überstehen die Nacht ganz wunderbar, gegen morgen ist es auch nur noch ein sanftes Wiegen der Wellen. Ich geht schon mal vor zum Frühstück, einen Platz reservieren, während Frau sich salonfähig herrichtet - sie sieht schon ein bisschen angespannt aus…
      Der Souvenirshop wurde in der Nacht anscheinend auch umdekoriert :lol:



      Als wir vom Frühstück zurückkommen, war der Zimmerservice auch schon durch, Betten gemacht, Schlafanzüge zusammengelegt, alles paletti.
      Wir genießen den Tag auf dem Schiff, schauen uns die Anlegemanöver an, warten im Panoramasalon auf die Schiffsbegegnungen und freuen uns bei Regen über das trockene Plätzchen.












      Unser lärmender Kabinennachbar....


      Rechts neben dem „D“ befindet sich unser Kabine.

      Am Nachmittag ist etwas länger Aufenthalt in Brønneysund und wir stürzen mit den hundert anderen Passagieren in die geschlossene Stadt (es ist Sonntag). Ich mache ein paar Fotos, Frau sucht nach Kanaldeckeln mit Motiv. Am Hafen löffeln wir noch ein Eis und gehen dann zurück an Bord. Wenn das Schiff abgelegt hat, wollen wir noch mal raus, das Loch im Berg anschauen, also den ' Torghatten ' halt. Es regnet, ist wolkig und wegen einer Unwetterwarnug lässt der Kapitän die Runde um den Berg ausfallen. Auch gut, wir sind ja schon mal da hoch geklettert und haben es live gesehen.













      Es ist jetzt kurz vor sechs und unsere Plunderteilchen warten. Mit so einem richtig leckeren heißen Kakao… pustekuchen, das Bistro hat schon zu und das Personal schiebt jetzt Dienst in der Bar. Ist wohl den Sparmaßnahmen von Hurtigruten geschuldet. Naja, essen wir die Dinger halt so im Sessel mit schöner Aussicht und ohne Kakao.

      Der abendliche Halt in Rørvik wird auch nur auf das nötigste begrenzt, kein Aussteigen, die Fahrt geht gleich weiter. Ich bin etwas verärgert, wollte ich doch Fotos von der MS Vesteralen machen. Dafür gibt es die Durchsage, dass der Kapitän jetzt schnell über die offene See möchte, um dem herannahenden Sturm zu entgehen. Die Passagiere werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und sich gut festzuhalten, es wird etwas schaukeln für ca. 2 - 2 1/2 h! Ein bisschen stärker wie gestern Abend, aber wir sollen uns keine Sorgen machen, denn das Schiff kann viel, viel, viel mehr aushalten als das was kommen wird. Achja, alle Außendecks dürfen ab jetzt nicht mehr betreten werden. Wer frische Luft braucht, darf eine bestimmte Türe im obersten Deck nehmen, aber den Bereich der hohen Außenwände nicht verlassen.

      Die Frau macht sich schon mal bettfertig, zieht die Armbänder an und kaut ein Kaugummi. Kaum liegt sie im Bett, geht es auf und ab, die Wellen krachen gegen das Schiff (natürlich am lautesten vorne am Bug - erwähnte ich schon, dass wir die vorderste Kabine haben?) und mir fällt wieder der Notausgang ein... die Bodenluke vor unserer Kabinentür meine ich.
      Irgendwann ist das geschaukel vorbei, es ist angenehm ruhig.

      Tag 11

      Rumps, quitsch, ratter, ah, wir sind in Trondheim und legen an! Wegen des starken Windes müssen wir jedoch an Pier 30 anlegen und nicht an Pier 1. Es ist noch dunkel draußen, kein Wunder morgens um sechs!
      Ich springe gleich auf und gehe duschen, Frau döst noch ein paar Minuten, ist schließlich Urlaub...
      Wir halten es wie gestern, ich gehe vor zum Frühstück, die Frau kommt dann nach. Diesmal ist es schon richtig voll, die Leutchen wollen wohl alle zum Landausflug.
      Der startet um halb acht, wir sollen bis acht die Kabine räumen. Also zügig essen! Ich schaue zwischendurch immer mal aus dem Fenster, ob der Bus vielleicht schon raus gefahren wird. Bisher nicht. Auf unserem Weg nach unten blicken wir noch mal raus - da kommt er! Prima, nun können wir auch auschecken.
      Gesagt, getan. Nach ein paar Abschiedsbildern sind wir um 8 h auf der Piste, glücklicherweise staut sich der Berufsverkehr in Gegenrichtung.







      Im nächsten Teil erreichen wir das Dovrefjell.
      Gruß,
      Gerhard
    • Tag 11

      Wir fahren jetzt auf der E6 in Richtung Süden. In Lundamo, etwa 40 Kilometer hinter Trondheim , tanken wir, denn der Diesel ist hier 5 NOK günstiger als auf den Lofoten!
      Am Dovrefjell halten wir einfach mal an, die Sonne kommt gerade raus und die Bergkulisse mit ihren weiß gepuderten Kuppen sieht schon sehr erhaben aus. Wir stehen an unserem ersten Übernachtungsplatz dem Parkplatz zum Aussichtspunkt Snøhetta und die Frau schaut mit dem Fernglas nach Moschusochsen, man weiß ja nie.



      Während sie die fernen Hügel von erhöhter Position aus absucht, stehe ich etwas entfernt und fotografiere mit dem Weitwinkelobjektiv die Landschaft. In der Vergrößerung erkenne ich auf dem Kameradisplay tatsächlich vier Moschusochsen direkt vor uns.
      Allerdings muss man schon wissen, wonach man Ausschau hält, denn in der herbstlich gescheckten Landschaft sind sie echt schwer zu erkennen, besonders, wenn sie liegen und sich nicht bewegen. Also eile ich für den Objektivwechsel zurück zum Bus. Auf Hinweistafeln wird übrigens ein Sicherheitsabstand von 200 Metern zu den Tieren angegeben. Aber nach meiner Herbstreise zu den Moschusochsen bin ich einigermaßen vertraut mit den Tieren.

      Herbstreise zu den Moschusochsen















      Die Sonne verschwindet gelegentlich hinter Wolken und ab und an schneit es. Der Wind pfeift so eisig hier oben, dass ich mich irgendwann durchgefroren in den warmen Bus zurückziehe.
      Auf dem weiteren Weg durch die Rondane Region legen wir immer wieder mal einen Halt ein.











      Eigentlich wollte ich hier in Rondane übernachten, aber das Navi zeigt 3 1/2 h bis Oslo an und dies ist der Frau zu weit, schließlich müssen wir um 12 Uhr am Schiff sein. Also fahren wir weiter. Leider gibt es jetzt nur noch Rastplätze an der E6 - die sind uns aus Sicherheitsgründen nicht so genehm, also fahren wir etwas frustiert durch bis zum 'Holmenkollen' in Oslo.
      Die Sprungschanze ist angestrahlt und beleuchtet, das gibt zum Abschluss noch mal nette Bilder und auf dem Parkplatz unterhalb der Schanze kann man auch gut über Nacht stehen bleiben. Inzwischen hat der Regen eingesetzt, deshalb lassen wir auch heute wieder das Dach geschlossen.









      Morgen beginnt unsere letzte Etappe.
      Viele Grüße,
      Gerhard
    • Hallo Mainline,
      ein sehr schöner Reisebericht mit wunderschönen Fotos. Ich war zur gleichen Reisezeit auf der MS Kong Harald unterwegs und kann deine Ausführungen (was die Schiffspassage betrifft) voll und ganz bestätigen. :thumbup:

      Schönes Wochenende

      Henry

      PS.: Ich glaub ich habe noch ein Foto mit deinem Bus
    • Tag 12

      Hier oben am Holmenkollen ist es immer noch wolkenverhangen und wir bleiben etwas länger liegen, denn wir haben ja Zeit. Die Nacht war sehr ruhig und auch jetzt sind nicht übermäßig viele Leute unterwegs.



      Wir frühstücken und räumen noch die letzten Utensilien in den Koffer, dann geht’s vom Nebel verhangenen Holmenkollen ab Richtung Color Line Terminal. Hier fahren wir gleich durch die Schranke und der Typ im Kassenhäuschen fragt nur, ob wir ‚Gerhard und Petra‘ seien… äh, ja! Schon bekommen wir unsere Boardingcard und dürfen in der kurzen Schlange vor der ‚Color Fantay' warten.



      Um 12 h geht es endlich auf's Schiff, über Rampen hoch und durch echt schmale Tore. Der Fahrstuhl vom Autodeck zu den Kabinen ist passenderweise auch gleich mittschiffs und so sind wir ruck zuck auf Deck 10 in unserer Kabine. Wieder ein Bulaugenfenster, aber diesmal mit mindestens 1 Meter Durchmesser! Außerdem ein bequemes Doppelbett und eine Dusche. Später schlendern wir noch mal über das Schiff, das sich mit seinem Promenadendeck und der ansprechenden Schiffsausstattung schon von anderen Fähren abhebt. Bei den Außenaufnahmen fliege ich fast weg, so heftig weht es. Es schaukelt auch wieder deutlich und einige Wellen schlagen hoch bis auf Deck 11. Zurück auf der Kabine nimmt die Frau lieber doch ein Kaugummi und kuschelt sich ins Bett. Die Nacht wird hoffentlich nicht zu unruhig.









      Tag 13

      Die Nacht war dann doch ruhig, an der dänischen Küste entlang war die See nicht so stürmisch. Nach einem ausführlichen Frühstücksbufett packen wir unseren Krempel zusammen und gucken Landschaft, also Kieler Förde. Die Sonne scheint und um 10:25 h sind wir vom Schiff und auf dem Weg nach Hause.



      Es gibt Stau bei Hannover, weil es von drei auf eine Spur verengt wird, später noch mal stockenden Verkehr, aber am Nachmittag sind wir Zuhause.

      Das war also unsere ‚Jagd nach dem Nordlicht‘ im Oktober 2017! :D :D

      Ein paar Details zur Reiseplanung, Kosten, Fotografie usw. hänge ich noch an.

      Viele Grüße,
      Gerhard