Antarktis und Falkland Inseln Januar 2017

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    • Antarktis und Falkland Inseln Januar 2017

      Hallo zusammen,

      wir haben vom 04.01 bis 24.01 eine Tour mit der Midnatsol in der Antarktis gemacht (Tourverlauf: Santiago, Punta Arenas, Fjord im Süden von Chile, Antarktis , Falkland Inseln, Punta Arenas, Santiago – vorherige Zeitangaben einschließlich An- / Abreise). Das Anreise- / Abreisepaket haben wir über Hurtigruten gebucht.

      Zuerst ein paar Informationen zur Anreise / Abreise – die nicht so toll war – aber das bin ich von der klassischen Hurtigruten Tour auch so gewohnt – zumindest für die Rückreise. Das war also nicht direkt überraschend. Anschließend gehe ich auf die einzelnen Regionen der Reise ein, das Essen, die Abreise und ziehe Abschließend ein persönliches Fazit.

      Anreisepaket

      Der Hinflug ging über Madrid nach Santiago. Man kann sich aber getrost von der Idee verabschieden einen Direktflug zu bekommen (auch nicht wenn man das selber bucht). Ein paar Stunden Aufenthalt hat man immer irgendwo. Daher haben wir uns dann auch für das Anreise- / Abreisepaket entschlossen. Das würde ich aber nicht noch mal machen. Zuerst ist der Flug mit Iberia nicht gerde toll gewesen. Das erste Anzeichen, dass man eher mit einem Billiflieger reist ist, dass Sitzplatzreservierungen vorab (also vor dem Check in) nur telefonisch und nur gegen Aufpreis möglich sind. Das geht übrigens auch erst, wenn man die Flugbuchung von Hurtigruten fixieren lässt. Das passiert im Rahmen der normalen Buchung erst relativ spät, wenn man nicht explizit darum bittet.

      Weiterhin habe ich noch nie erlebt, dass man auf einem Langtreckenflug >10 Stunden nur zu den Mahlzeiten was zu trinken bekommt, wenn man nicht explizit aufsteht und sich was holt. Wenn das aber 300 Leute machen, nervt es alle Mitreisenden. Ich war zumindest froh, dass ich vorsorglich eine gefüllte Wasserflasche dabei hatte. Die hat aber auch nur den halben Flug lang gereicht, danach waren Regelmäßige Gänge in die Bordküche angesagt, in der die Flugbegleiter sich angeregt unterhalten haben. Auf die Idee gekommen zwischendurch mal mit einem Tablett Getränke rum zu gehen (so kenne ich das von anderen Fluggesellschaften) sind die Flugbegleiter aber nicht.

      Nachdem wir dann in Santiago am Flughafen angekommen waren wurden wir direkt von einem lokalen Reiseveranstalter in Empfang genommen (mehrere Leute mit Midtnatsol schildern). Das ging aber auch locker 15 anderen größeren Gruppen so. Der Flughafen war somit recht schnell ziemlich verstopft. Die Ankunft am Flughafen war ca. 9:00. Theoretisch wären wir um kurz nach 10:00 aus dem Flughafen raus gewesen, wenn der von Hurtigruten beauftragte lokale Veranstalter das ganze etwas (besser) organisiert hätte. Genügend Leute für einen vollen Bus waren da bereits vorhanden.

      Kleine Anekdote am Rande, die einen auf die lokale Mentalität einstimmt. In der Ankunftshalle neben unserem Wartebereich gab es einen Kiosk. Aufgrund der Wasserknappheit während des Fluges wollte ich mir dort Wasser kaufen. Der Kiosk hat aber gerade eine Lieferung bekommen. Während der ganzen Zeit am Flughafen wurde der Kiosk dann wegen der Anlieferung einfach dicht gemacht mitten am Tag. ;)

      Stattdessen haben wir auf irgendwelche anderen Flieger gewartet, die teilweise pünktlich (Ankunft - deutlich später als der erste Flug) und teilweise mit mehrstündiger Verspätung kamen. Gegen 11:00 sind wir dann „schon“ Richtung Bus gegangen und obwohl unser Bus und ein zweiter schon voll war, haben wir bis 12:15 solidarisch im Bus gewartet bis wir auch alle Flüge zusammen hatten. Notwendig wäre das nicht gewesen, da eh in jedem Bus neben dem Fahrer ein lokaler Reisebegleiter dabei war. Wobei es auch ohne gegangen wär, weil wir eh auf direktem Weg ins Hotel gefahren sind. Die 5 Sätze, die unsere deutschsprachige Reiseleiterin über Santiago verloren hat, waren nicht so erkenntnisreich.

      Am Hotel ging es dann entsprechend organisiert weiter. Das Hotel war leider überhaupt nicht auf die gleichzeitig eintreffende Menschenmenge vorbereitet (wobei das ja auch in der Form völlig unnötig war, weil wir da auch Bus für Bus hätten eintrudeln können) und hat dann sogar noch von jedem Gast den Reisepass kopiert (hab ich in der Form auch noch nie erlebt). Die Aktion hat für alle Gäste auch noch mal über eine Stunde gedauert, nur um dann festzustellen, dass eh noch kein Zimmer bezugsfertig ist und man die Keykarten erst abends bekommen kann. Den so genannten „check in“ hätten man sich also auch sparen können, da man später am Tag wieder an der Rezeption anstehen durfte.

      In einem Aufenthaltsraum gab es seitens Hurtigruten Getränke und ein Kleinigkeit zum Knabbern – was auch gut so war, weil der Shop im Hotel kein Bargeld wechsel kann (wir reden hier von der Landeswährung!). Die gute Frau, die dort saß, war wohl völlig verdutzt, dass überhaupt ein Gast sie gefunden hat und war auch wenig begeistert, beim Lesen ihres Buches gestört zu werden. Daher als Tipp: Getränke als Vorrat bis zum nächsten Morgen aus dem Aufenthaltraum mitnehen – das haben aber eh viele gemacht. Bei dem deutlich überhöhten Preis den Hurtigruten für das Reisepaket abruft, braucht man auch nicht den Anflug eines schlechten Gewissens zu haben, weil man zwei oder drei Wasserflaschen mitnimmt.

      Da es nun schon fast 14:00 war hatte ich meine eigentliche Tagesplanung erledigt. Um 14:30 begann die - vom lokalen Veranstalter durchgeführte Stadtrundfahrt (über Hurtigruten gebucht) - in Santiago, die recht empfehlenswert ist. Man fährt mit der Standseilbahn auf den San Cristóbal, schaut sich die Innenstadt per per relativ umfangreichen Fußmarsch an und macht auch eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Somit hat man zumindest einiges von Chile gesehen.

      Die Schiffstour

      Die Tour an sich ist definitiv empfehlenswert. In Santiago bekommt man nur einen sehr kurzen Einblick (siehe Anreise- / Abreisepaket). Abseits der von optional als Zusatzausflug buchbaren Stadtrundfahrt (über Hurtigruten, regionaler Veranstalter) bekommt man in Santiago wegen der schlechten Organisation (siehe oben) auf dem Hinflug leider nichts zu sehen. Auf dem Rückflug hat man etwas mehr Zeit aber so wirklich viel mehr ist es auch nicht. Trotzdem sind mir einige schöne Aufnahmen geklückt. Etwas mehr Zeit wäre aber toll gewesen und bei vernünftiger Organisation wäre das auch kein Problem.Zur eigentlichen Schifftour: In Punta Arenas gibt es eine Minizollstelle durh die man durch muss (vergleichbar mit dem Terminal in Bergen nur viel kleiner und viel unprofessioneller). Der Ablauf ist zumindest auf den ersten Blick sehr strukturiert organisiert. Zuerst müssen alle mit Handgepäck auf dem Buss raus. Dann wird alles durchleuchtet (wie am Flughafen) – allerdings mit dem Unterschied, dass man da alles durchbekommen würde, weil es schlicht keinen interessiert was da auf den Bildern zu sehen ist – es schaut nicht mal jemand drauf!, dann muss man wieder in den Buss einsteigen und wird die gut 200m zum Schiff gefahren (laufen ist nicht erlaubt). Achtung: Man kommt nicht mehr raus. Man darf den Anleger nicht betreten. Pläne für die Besichtigung von Punta Arenas oder lokale Sehenswürdigkeiten kann man sich also getrost sparen.

      Wenn man auf dem Schiff ist, werden die ärztlichen „Bescheinigungen“ eingesammelt, dass man an der Expeditionsreise teilnehmen darf (faktisch heißt das aber bei vielen Ärzten wohl nur, dass nicht zu erwarten ist, dass man sofot umfällt). Das Einsammeln der Bescheinigungen wird durchaus ernst genommen, aber nur aus versicherungstechnischen Aspekten. Wir hatten durchaus diverse Gäste dabei, die nicht in der Lage waren alleine in ein Tenderbot einzusteigen. Einige konnte nicht mal richtig laufen (gemessen an dem Theater was Hurtigruten vorher veranstaltet ist das schon sehr seltsam – zumal es sich in der Folge auch noch für die anderen Gäste rächen wird).

      Sobald man auf dem Schiff ist, greifen gewohnte Hurtig Ruten Abläufe und die Organisation ist ziemlich gut. Es gibt für jeden Tag ein Tagesprogramm. Bei einer Expeditionsreise muss man sich aber immer darauf einstellen, dass etwas Mal etwas später oder früher durchgeführt wird. Das ist aber normal und darum heißt es ja auch Expeditionsreise. :)

      Ansonsten hat man bei den Expeditionsreisen maximal weniger Gäste an Bord als bei einer normalen Postschiffreise (ca. 300) bei der Midnatsol. Aufgrund der Bestimmungen in der Antarktis (nur x Leute gleichzeitig an Land je nach Landestelle), stellt das aber auch das sinnvolle Maximum dar.

      Das Expeditionsteam ändert sich bei fast jeder Reise in der Zusammenstellung. Es sind i.d.R. Wissenschaftler aus diversen Fachbereichen (Biologen, Geologen, Zoologen). Bergführer, Kajaktrainer, Journalisten, Fotografen oder auch lokal erfahrene Begleiter an Board. Innerhalb der gesamten Reise finden diverse Vorträge zu den jeweiligen Anlandestellen, der lokalen Tierwelt, geologischen Informationen, Klimawandel und lokaler Geschichte statt. Die Vorträge selbst finden meist auf englisch statt, wobei i.d.R. mehrere Leute aus dem Expeditionsteam deutsch sprechen und oft auch eine Liveübersetzung erfolgt (ich habe mir aber der Regel lieber das englische Original angehört). Weiterhin ist es die Aufgabe des Expeditionsteams in der Arktis die erlaubten Routen abzustecken und vorab das Terrain zu erkunden.

      Garibaldi Fjord

      Zuerst haben wir den Garibaldi Fjord besucht. Dort fließen zwei Gletscher zusammen – abseits davon und einigen gesichteten Tieren kommen einem derartige Bilder bereits von der normalen Hurtigrutentour vertraut vor. Hier hat dann auch die erste Benutzung der Tenderbote mit cruising stattgefunden. Somit konnte man sich an von nun an quasi tägliche Rituale gewöhnen (mehrere schichten Klamotten anziehen, die oberste Wasserdicht, die unteren Wärmedemmend). anschließend die von Hurtigruten gestellten Gummistiefel anziehen und oben drüber die Rettungsweste.

      Puerto Williams

      Das Cruising mit den Tenderboten hat dann auch einen schönen Vorgeschmack auf die folgenden Wochen gegeben. Der nächste Anlandepunkt war Puerto Williams – das ist schon ein sehr krasser Kontrast zu Santiago. Hier leben die Menschen noch sehr puristisch aber der Einfluss des Tourismus zeigt sich bereits (und meiner Meinung nach eher negativ – in weitgehend nutzlosen bauten und „Verschönerungsaktionen“ mit überflüssigen Treppen und Hafenanlagen oder ähnlichem).

      Das Museum ist übrigens noch mal eine Gelegenheit das Internet zu benutzen – die letzte vor Santiago de Chile. Auf dem Schiff ist der Internetzugang sehr teuer und auch sehr langsam und instabil, sofern man nicht zur Crew oder dem Expeditionsteam gehört oder den Premiumtarif zahlt.

      Kap Hoorn

      Anschließend ging es nach Kap Hoorn und dann in die Antarktis . In Kap Horn sind wir nicht an Land gegangen. Wir hatten fast perfektes Wetter aber leichten Seegang. Das hat für den Expeditionsleiter bereits ausgereicht die Anlandung abzusagen. Die Tenderbote haben sich am Anlegerpit unregelmäßig ca. einen halben Meter hoch und runter bewegt und zwischendurch auch mal einen halben Meter vom Pit weg. D.h. rein theoretisch hätte man ins Wasser fallen können. Die Expeditionsmitglieder sind aber ganz locker ohne festhalten aus den Boten raus und wieder reingegangen.

      Allerdings hat man die Bote auch nur mit einem Seil / Tampen vorne befestigt und dann mit dem Außenborder versucht das Boot stabil zu halten. Ich habe bereits bei diversen anderen Schiffsreisen erlebt, dass derartige Bedingungen überhaupt kein Problem darstellen. In Helgoland käme man bei etwas Seegang überhaupt nicht an Land, wenn man dort derart übervorsichtig wäre.

      Hier ist auch die Stelle wo sich rächt, dass Hurtigruten zwar auf Ärztliche Bescheinigungen besteht, die zwar zur versicherungstechnischen Absicherung dienen aber faktisch jeder noch so sehr im Gehen eingeschränkte auf die Tenderbote verfrachtet wird. Unter nicht optimalen Bedingungen führt das dann gleich zu einem Abbruch, weil auf diese Leute rücksicht genommen wird. Frei nach dem Motto: Es muss für jeden Sicher sein. Wenn man nur einmal im Leben die Möglichkeit hat und dann nur 100m entfernt scheitert, weil man selbst ein sehr überschaubares Risiko scheut, ist das halt traurig und verdient nicht die Bezeichnung „Expeditionsreise“. Hier unterscheidet sich das Werbeversprechen und die Realität also deutlich.

      Antarktis

      Ich werde nicht auf die einzelnen Tage in der Antarktis eingehen (Fotos sagen hier auch mehr als 1000 Worte). Zusammenfassend habe ich nirgends in der Welt so viele Tiere auf einem so begrenzten Terrain gesehen. Bei diversen Landgängen konnten verschiedene Pinguinarten, Albatrosse, Robben, Seelöwen, Wale aus nächster Nähe betrachtet werden. Und ich rede hier nicht von ein paar Tieren sondern teilweise hunderten oder tausenden. Weiterhin hat man bei einigen Anlandungen auch die Möglichkeit sich über weitere Strecken zu bewegen oder ehemalige Forschungs- und Walfangstationen zu besichtigen oder kleinere Berge bzw. größere Hügel (ein paar hundert Meter) zu erklimmen. In der Arktis sind die Routen teilweise relativ eng vorgegeben, damit man die Tiere nicht zu sehr stört.

      Das Erlebnis Antarktis lässt sich nur schwerlich mit anderen Urlaubsreise vergleichen. Es ist allein schon beeindruckend, wenn man Eisberge an sich vorbeitreiben sieht, die größer als das Schiff sind. Und es wird einem auch sehr schnell klar, wie Lebensfeindlich die Umgebung ist (zumindest aus menschlicher Sicht) und unter welchen Bedingungen die Tiere dort leben (und man ist ja quasi unter Optimalbedingungen dort – im Hochsommer) und trotzdem leben dort unheimlich viele Tiere dort.

      In der Antarktis (bzw. teilweise auch schon davor / danach) werden einige optional (teilweise deutliche Zusatzkosten) Angebote seitens Hurtigruten gemacht. Zum Beispiel ein Kajakschein (das ist guasi eine komplette Grundausbildung), ein Kajak Schnuppererlebnis, Schneeschuhwandern oder ein Fotokurs. Den Fotokurs halte ich am ehesten für verzichtbar. Man sollte sich zwar mit seiner Kamera beschäftigen und nicht nur auf Auto knipsen, wenn man optimale Ergebnisse möchte aber die Fotografen an bord haben ihre Nase schon recht hoch im Wind getragen und die Fotos waren auch nicht besser als die von vielen Passagieren. Ohne Motiv und Gelegenheit kann halt kein Fotograf etwas reißen. Dann kommt es auf die Technik, den grundsätzlichen Blick und die Kenntnis der Kamera an. ;)

      Das Kajak Erlebnis ist sehr speziell und eine sehr wackelige Angelegenheit. Bei uns ist auch niemand gekentert aber kurz davor waren wir wohl schon. Und ich glaube nicht, dass das Kentern im akrtischen Wasser trotz Überlebensanzug eine sehr angenehme Erfahrung ist. Der Anzug ist zwar theoretisch geschlossenen aber ich unterstelle, dass es trotzdem im arktischen Wasser ziemlich kalt wird, wenn man kentert. Bis dann ein Tenderboot zur Stelle ist, das einen rausfischt vergehen auf jeden Fall einige Minuten. Und ob der Anzug wirklich dicht ist, erfährt man erst im Wasser.

      Das Schneeschuhwandern ist uneingeschränkt empfehlenswert. Wobei hier die Midnatsol schon recht viele Leute an Board hat und die Gruppen somit schon sehr groß sind.

      Weiterhin wird jeder Tag im Rahmen des normalen Tageprogramms eingeteilt. Es dürfen also nie alle Gäste gleichzeitig an Land (aus organisatorischen Gründen und weil es auch nicht erlaubt ist). D.h. der Tagesablauf ist dann immer so, dass Gruppe 1, 2, 3 jeweils leicht versetzte Anlandezeiten haben. Dann kommt in der Regel eine Pause und danach geht es mit anderen Gruppen weiter. Somit ist die Landzeit für jede Gruppe begrenzt. Alterniert wird das jeweils für die Gruppen, die an Bord bleiben mit Vorträgen des Expeditionsteams. Wobei die Anzahl der unterschiedlichen Vorträge in dem Reisezeitraum begrenzt ist (ist also nicht wie auf der Uni, sondern eher auf den Standardtouristen ausgelegt, der sich entspannen möchte).

      Wir hatten insgesamt Glück mit dem Wetter in der Antarktis – nach dem sehr enttäuschenden Kap Horn Erlebnis und dem extrem übervorsichtigen Expeditionsleiter hatten wir schon mit dem schlimmsten gerechnet. Allerdings haben wir den letzten Tag in der Antarktis nicht mehr genutzt – auch hier wurde vorsorglich wegen schlechtem Wetter abgebrochen. Das konnte man am folgenden Tag bei Windstärke 12 aber recht überschaubarem Seegang zumindest nachvollziehen. In Kap Horn war die Entscheidung definitiv nicht nachvollziehbar.

      Falklandinseln

      Die Falklandinseln sind auch sehr empfehlenswert und ein deutlicher Kontrast zur Antarktis . Es wird wieder deutlich grüner, auch wenn die Vegetation selbst in den Sommermonaten überschaubar ist Auch auf den Falklandinsteln sind Anlandungen und Wanderungen enthalten und auch hier bekommt man einiges an Flora und Fauna geboten. Zusätzlich bekommt man britisches Flair geboten.

      Essen

      Das Essen an Bord war wie bereits bei meiner Norwegentour 2014 mit der Trollfjord gut. An das Niveau auf der Trollfjord ist man aber trotz 4 Gänge Menü abends nicht heran gekommen. Wobei der Unterschied zwischen 3 und 4 Gängen aus einem zweiten verzichtbaren Nachtischgang bestand, der in 90% der Fälle aus zwei Sorbetsorten bestand. Generell habe ich es dieses Mal so empfunden, dass man sich an dem Mittagsbuffet irgendwann leid ist. Das hat dann auch damit zu tun, dass halt nichts weggeworfen wird und man Speisen vom Vortag auch mindestens ein oder zwei weiteren Tagen begegnet, wenn was übrig bleibt. Das nichts weggeworfen wird, ist ja grundsätzlich gut aber es führt halt nicht zu mehr Abwechslung.

      Es sind somit halt immer in etwa die gleichen Essensangebote da und somit war es sehr willkommen, dass an den Expeditionstagen teilweise zusätzlich! zum Buffet ganz simple Sachen wie ein Burger, Gulasch mit Reiß oder Nudeln mit Bolognesesauce angeboten wurden. Diese Angebote sind sehr gut angenommen worden.

      Der Nachtisch war auf der Trollfjord oft um eine ganze Klasse besser. Auf den Expeditionsreisen sind eigene Bäcker an Bord, die wohl auch (zumindest öfter mal) für den Nachtisch zuständig waren. Das hatte den Vorteil, dass es immer leckered unf Frisches Brot / Brötchen gab und den Nachteil, dass man den Kuchen zum Nachtisch irgendwann nicht mehr sehen kann, wenn man nicht ausdrücklicher Kuchenliebhaber ist. ;)

      Zusätzlich zum Frühstück, dem Mittagessen und dem 4 Gänge Abendsessen gab es also an Expeditionstagen noch eine leichte Mahlzeit und jeden Tag nachmittags eine Suppe + Kaffee, Kuchen und Obststücke.

      Auf der Reisebestätigung war übrigens ein Wasserpaket enthalten. Das gibt es aber in der Antantarktis nicht. Angeblich ist es nicht erlaubt in der Antarktis Kunstoffflaschen zu verteilen. Die Begründung war aber recht fadenscheinig, weil man sie im Kiosk trotzdem kaufen kann. Da man aber an den Wasserspendern (an den beiden Bars auf dem Schiff) Wasser zapfen kann und das Leitungswasser auf dem Schiff eh das gleiche Wasser ist, stellt das kein Problem dar.

      Fazit zum Essen: Bei dieser Tour habe ich abgenommen, auf der Trolfjord Postschiffreise in der halben Zeit 3kg zugenommen.

      Abreisepaket

      Tja, wer sich durch meine Schilderung der Anreise gekämpft hat, kann sich vorstellen was nun kommt. Eigentlich macht man ja nur einen Inlandsflug in Chile. Aber auch der kann den ganzen Tag benötigen. Vom Schiff muss man relativ früh runter (je nach Abreisewelle heißt das irgendwann zwischen 4 und im Bereich von 6 aufstehen), was auch nachvollziehbar ist, weil die nächsten Gäste bereits am selben Tag auf das Schiff komme n- wobei das eigentlich kein Problem der scheidenden Gäste sein sollte. Abseits dieses Grundes, gibt es aber keinen Grund so früh am Flughafen zu sein, weil der Flughafen in Punta Arenas ein Provinzflughafen ist, bei dem man alle Gates gleichzeitig sehen kann (mehr als 4 waren nicht vorhanden, wenn ich nichts übersehen habe), wenn man in der Abflughalle steht.

      Im Kontext der Abreise hätte sich Hurtigruten also durchaus etwas mühe geben können und die paar Sehenswürdigkeiten in Punta Arenas (z.B. mindestens zwei Museen) anbieten können oder wenigstens eine Stadtrundfahrt. Stattdessen wird man einfach am Flughafen abgekippt, wo man im günstigsten Fall 3 Stunden rumsteht. Die Sicherheitsabfertigung ist an so einem Provinzflughafen zumindest in Rekordzeit erledigt. In unserem Fall hatte der Flieger - für den wir so früh aufgestanden waren – irgendeinen Defekt. Das hat man uns aber erst mitgeteilt, als wir 45 Minuten vom Gate standen. Irgendwann so grob ca. 2h später hieß es dann, dass ein Ersatzflieger kommt. Summa summarum waren wir mitten in der Nacht für einen 4h Flug aufgestanden um dann um 18:00 im Hotel in Santiago zu landen. Wieder ein komplett sinnlos verschenkter Tag. Abends habe ich dann noch einen Spaziergang durch Santiago gemacht. Aber um 18:00 haben natürlich schon alle Sehenswürdigkeiten zu, die man nicht nur von außen sehen möchte.

      Der Flug nach Deutschland ist verlaufen wie der Hinflug, insofern nichts was man erwähnen muss.

      Bei einem Reisepaket für ca. 2000€ was man selber für locker 1500€ buchen kann, sollte man eigentlich etwas mehr erwarten. Aber wie oben bereits erwähnt deckt sich das mit meiner Erfahrung bei der normalen Hurtigrutentour. An- / Abreise ist also keine Stärke von Hurtigruten.

      Auf entsprechende Kritik reagiert Hurtig Ruten nach meiner Erfahrung nicht wirklich. Die kann man sich also sparen.

      Gesamtfazit:

      Eine durchaus empfehlenswerte aber auch sehr teure Tour. Das An- / Abreisepaket ist total überteuert und auch nicht empfehlenswert wegen den immensen unnötigen Zeitverlusten.

      Während der Tour haben wir uns eine ziemlich starke Erkältung eingefangen (vermutlich von anderen Reisenden angesteckt, mindestens das halbe Schiff war im verlauf der Reise krank), dass hat den Urlaub etwas getrübt – zumal man sich ja aufgrund von „ich bin ja nur 1x im Leben hier“ auch nicht bremst und trotzdem unvernünftigerweise jeden Berg hoch rennt und das dann teilweise auch nicht in relativ hoher Geschwindigkeit, weil man ja alles sehen will und die Landzeit begrenzt ist.

      Die Naturerlebnisse auf der Tour sind aber definitiv spektakulär und machen einiges wett. Abseits von Santiago und den Falkland Inseln bekommt man viele Karge Landschaften zu sehen und es ist auch durchweg recht kalt – das ist bei so einer Tour natürlich zu erwarten aber sicher nicht jedermanns Sache. Will sagen man kann diese Tour z.B. schlecht mit einer Australien oder Neuseeland Tour vergleichen. Das was man sich klassisch unter Urlaub vorstellt ist eher keine Expeditionsreise in die Antarktis , das Erlebnis ist aber trotzdem sehr interessant.

      Etwas schade ist, dass Hurtigruten (bzw. der lokale Expeditionsleiter) derartig übervorsichtig ist. Witzigerweise wurde dann argumentiert, dass sich ja keiner verletzen soll. Allein schon der Wanderausflug in Puerto Williams war aber auch nicht ungefährlich. Dort ging es stellen weise auch ein paar Hundert Meter den Hand runder bei unbefestigten Wegen und das war auch ein Ausflug der von Hurtigrunten angeboten wurde (da waren allerdings nur ca. 15 Gäste dabei und auch keine Laufkranken). Ein gewisses Restrisiko besteht halt immer.Zusammenfassend war das also bisher der teuerste Urlaub, den ich gemacht habe aber nicht der beste. Das Erlebnis war es aber durchaus wert, auch wenn man das in der Form vermutlich nur einmal im Leben macht.

      Links zur eigenen Webseite bitte nur im Profil


      Falls Fragen vorhanden sind, bitte melden. Ich hab einfach drauf los geschrieben, was mir noch so alles eingefallen ist.

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    • Bin jetzt erst hier zum Lesen gekommen.

      prodo_1 wrote:

      Zuerst ist der Flug mit Iberia nicht gerde toll gewesen

      Das kann ich bestätigen, nach unserer Südamerikareise haben wir auch beschlossen IBERIA Langstrecke wenn möglich zu umgehen. Bei uns wurde auf dem Rückflug nach dem Essen die Tabletts stehen gelassen und der Service eingestellt wegen Turbulenzen. Es gab aber keine Turbulenzen und in der Businessclass ging der Service normal weiter. Da waren die Südamerikaner TAM und LAN um Längen besser. Immerhin hattet ihr aber eure Koffer, etwas das bei Umsteigen Madrid eher die Ausnahme ist... :S (liegt allerdings nicht an IBERIA, sondern an der Abfertigungsfirma).

      prodo_1 wrote:

      Wir hatten durchaus diverse Gäste dabei, die nicht in der Lage waren alleine in ein Tenderbot einzusteigen.

      Da hatten wir uns auf unserer Antarktisreise auch gewundert, gerade bei amerikanischen Mitreisenden. Zwar hatten wir dank durchgehend Ententeich kein Problem bei den Booten, aber an Land, da gab es beim Ausbooten schon die eine oder andere Stelle wo nicht so einfach war und manche Mitreisende die Wege verstopften.

      prodo_1 wrote:

      und die Fotos waren auch nicht besser als die von vielen Passagieren

      ... nö, bei uns sogar manchmal schlechter... :whistling:
      Jan09 FM B-K ~ Jan10 NL B-K-B ~ Jan11 FRAM (Antarctica) ~ Apr11 NN B-K-B ~ Mrz12 LO B-K-B ~
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    • prodo_1 wrote:



      Wobei die Anzahl der unterschiedlichen Vorträge in dem Reisezeitraum begrenzt ist (ist also nicht wie auf der Uni, sondern eher auf den Standardtouristen ausgelegt, der sich entspannen möchte).


      Das erinnert mich an die erste Expeditionsreise der Spitsbergen, von der ich gestern zurückgekehrt bin.

      Dabei waren für mich auf meinen bisherigen Expeditionsreisen gerade die ausführlichen und wissenschaftlich anspruchsvollen Vorträge zur Vorbereitung auf die Anlandungen und das große Interesse meiner Mitreisenden an solchen Vorträgen immer ein Charakteristikum dieser Reisekategorie.
    • Betreffend dem An- und Abreisepaket machte ich ganz andere Erfahrungen. Vor 2 1/2 Jahren machte ich die Reise mit FRAM nach der
      Antarktis IM LAND DER PENGUINE. Der Flug ging von ZRH - FRA - BUE. Lokal in Buenos Aires war alles tiptop organisiert. In den 2
      Hotels hatte es je 1 Reiseleitung, welche sich wirklich kümmerte. Die Chef-Reiseleiterin machte dies mit sehr viel Engagement. Dieses
      RUNDUM SORGLOS PAKET würde ich wieder buchen
    • Über die An- und Abreise bei unserer Antarktistour kann ich auch nichts schlechtes sagen, ausser dass es "damals" ein Uraltjumbo von Lufthansa war, der wirklich nicht mehr modernen Passagieransprüchen gerecht wurde und eigentlich für LH eine Schande war - aber das Ding fliegt auch nicht mehr für LH. Der Service war gut, aber auch hier wurde er später von TAM und LAN (die mittlerweile zusammengehören) noch weit übertroffen. 2011 waren aber An- und Abreise im Hurtigreisepreis sowieso noch inkludiert, wir buchten nur auf dem Rückflug noch eine Nacht in Buenos Aires zu.
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    • Sterna paradisaea wrote:


      Das erinnert mich an die erste Expeditionsreise der Spitsbergen, von der ich gestern zurückgekehrt bin.

      Dabei waren für mich auf meinen bisherigen Expeditionsreisen gerade die ausführlichen und wissenschaftlich anspruchsvollen Vorträge zur Vorbereitung auf die Anlandungen und das große Interesse meiner Mitreisenden an solchen Vorträgen immer ein Charakteristikum dieser Reisekategorie.


      Ich wollte nicht damit sagen, dass die Vorträge schlecht waren. Die Anzahl der unterschiedlichen Vorträge war halt überschaubar. Da wir immer in Gruppen angelandet sind, gab es jeden Vortrag mindestens 2x. Manche auch 3x. Zusätzlich wurde dann noch eine mehrteilige Filmserie zur Evolutionstheorie gezeigt, die eher Schulniveau hatte (da habe ich mir nur den ersten Teil angesehen). Das Wissen sollten die Teilnehmer der Reise eigentlich haben.

      Weiterhin gab es Vorträge zu den Ureinwohnern (Yagan), die ich sehr interessant fand. Ein geologischer Vortrag zu einer ehemaligen Vulkaninsel und diverse Vorträge zur Tierwelt. Einen Vortrag gab es zur Technik der Midnatsol und kurz vor Schluss eine Fragestunde mit dem Kapitän, dem Chefingenieur und dem Hotelleiter. Die Vorträge habe ich mir alle angehört.

      Christoph wrote:

      Betreffend dem An- und Abreisepaket machte ich ganz andere Erfahrungen. Vor 2 1/2 Jahren machte ich die Reise mit FRAM nach der
      Antarktis IM LAND DER PENGUINE.


      Das ist ja auch gut so. Wobei man vielleicht auch berücksichtigen muss, dass es die erste Saison der Midnatsol und somit die erste Saison mit so vielen Gästen auf einen Schlag ist. Allerdings war es nicht die erste Fahrt in der Saison. Potenzial zum Üben war also bereits vorher da.

      Wobei ich das bei meiner Tour in Norwegen zumindest beim Rückflug ähnlich erlebt habe. Auf dem Hinflug ist uns bereits aufgefallen, dass sehr viele Leute offenbar den Bedarf eines Rollstuhles hatten, also im Flughafen nicht selber laufen konnten (wobei der Hinflug gut gelaufen ist). Auf dem Schiff ist dann die plötzliche Gesundung eingetreten, die bis zum Ende der Tour angehalten hat. Bei der Abreise benötigen die Personen dann wieder den Rollstuhl. Ob das was damit zu tun hat, dass man an der Schlange vorbei kommt, wenn man im Rollstuhl sitzt?

      Der Charterflieger (Air Berlin) hatte sage und schreibe eine Person für die komplette Abfertigung des Flugzeuges vorgesehen (ein paar Minuten vor der Abflugzeit kam dann noch jemand dazu). Somit hat sich die Abfertigung elendig hingezogen. Die Leute wurden also immer aggressiver und es wurde immer mehr vorgedrängelt. Wenn man sich nicht beteiligt hat, stand man irgendwann am Ende der Reihe. Das ging dann nachher so weit, dass die Leute die sich erst vorgedrängelt haben meinten, dass die Nachfolger doch deren Koffer auf das Band heben sollten, weil sie das selbst nicht schaffen. Wofür diese aufgrund der vorherigen Vordrängelei überhaupt kein Verständnis hatten. Zur eigentlichen Abflugzeit des Air Berlin Jets waren noch nicht mal alle Gäste bei der Sicherheitskontrolle. Sehr unentspannt der ganze Ablauf als Urlaubsabschluss. Dazu kam dann natürlich noch, dass einige Leute versuchten "schöne" Plätze im Flieger zu bekommen (nebeneinander oder am Fenster). Darauf hatten die Leute am Check In natürlich überhaupt keinen Nerv aber zu Diskussionen hat es trotzdem geführt. Ein Grund warum ich nie wieder das Rückreisepaket in Bergen buchen würde. Dann lieber vom Schiff per Taxi zum Flughafen.


      Bzgl. des Links auf die Homepage - der war doch schon weg. Da stand nur noch Bilder findet man unter dem Link auf die Homepage im Profil?! :) Ich denke die Bilder sind interessanter als der Text.

      Übrigens noch eine ergänzende Info, die klar macht wie weit man in der Antarktis von allem weg ist: Mein Mitreisender hatte vermutlich aufgrund der recht schweren Erkältung und ständigen Husterei Probleme mit einem Auge (schwarzer Fleck). Da er eine Krankenvorgeschichte hatte, die aber einige Jahre zurück lag, war die Sorge recht groß. Passiert ist es einen Tag vor den Falklandinseln.

      Also sind wir morgens direkt ins Krankenhaus dort (das ist übrigens gemessen an der Einwohnerzahl relativ gut). Es gibt dort aber keinen Augenarzt. Somit haben dann die Ärzte den Augenhintergrund gecheckt (allerdings ohne Detailwissen) und ein Ultraschall gemacht. Danach wurden dann die Ergebnisse mit einem Experten in England besprochen. Dann stand die Entscheidung an, ob es mit einem militärischen Direktflug von den Falklands nach England geflogen wird. Man hat sich dann dagegen entschieden, weil man davon ausgegangen ist, dass die akute Gefahr gering ist. Das hat sich anschließend als korrekt erwiesen und es hat sich dann später wieder beruhigt. Aktuell gehen die Ärztemeinungen auseinander, ob noch eine OP erforderlich ist. Das soll nur heißen: Wenn man wirklich einen medizinischen Notfall hat, dann ist das in Regionen die derart weit draußen sind wirklich problematisch. Der Bordarzt kann da nur sehr bedingt helfen und das Schiff ist außerhalb der Hubschrauberreichweite von Argentinien oder Chile. Die Kosten für den check im Krankenhaus lagen bei ca. 500 Pfund, die später von der Auslandskrankenversicherung übernommen wurden (nach zäherem Kampf).
    • prodo_1 wrote:

      und somit die erste Saison mit so vielen Gästen auf einen Schlag ist.

      ... kann man so nicht sagen, schliesslich fuhren vor der FRAM NORDKAPP und NORDNORGE in der Antarktis .
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    • Dazu kommt aber noch dass auf diesen Reisen das Publikum ja sehr international ist und somit die Anreisen von den verschiedensten Orten der Welt stattfinden.
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    • Hallo zusammen,
      Ich glaube, wir könnten unterscheiden, worauf HR Einfluss hat und wo nicht.
      Ich war ja auf der ersten Tour der Midnatsol in die Antarktis an Bord und habe das An- und Abreisepaket komplett bei HR gebucht.
      Da ich erst noch extra nach Frankfurt geflogen bin, habe ich auch eine etwas andere Strecke/Flüge bekommen mit Lufthansa/TAM. Natürlich war es in der "Holzklasse" auch extrem eng und voll - damit hätte ich schon gerechnet.
      Von Punta Arenas nach Santiago de Chile hatten wir den Charterflug von HR . Wir waren über 400 Paxe . Die Abfertigung in Punta Arenas hat bestimmt auch 3 Stunden gedauert, die ganze Zeit hat man in Schlangen angestanden, das war echt anstrengend. Trotzdem denke ich, dass HR da nicht viel machen kann. Die Behörden dort haben eben ihre eigene Mentalität.
      Unangenehm fand ich auch, dass es Paxe gibt, die sich einfach irgendwo hinsetzen und nicht auf die Plätze ihrer Bordkarte. Was das für ein Chaos im Flieger ausgelöst hat! Und das Handgepäck war auch kritisch. Dadurch sind wir erst 2 Stunden später als geplant geflogen.
      Auch hier denke ich, hat HR wenig Einfluss.
      Ich bin/war mit der Organisation von HR und den Guide vor Ort sehr zufrieden.
      Tut mir leid Prodo, dass dein Erleben ein anderes war. Für mich ist die Antarktis-Reise eine der schönsten im leben.
      LG Utha
    • Die Expeditionsreise an sich hat dadurch nicht gelitten. Man hätte die Zeit vor / nach der Expeditionsreise besser nutzen können.

      Mit den Behörden hatten wir keine Probleme. Die Verzögerungen sind durch den lokalen Veranstalter entstanden und den wählt Hurtigruten. Und gemessen an den Flugpreisen hatte das Paket ja auch einen Premiumpreis. ;)

      In Punta Arenas hatten wir keine Wartezeit. Vermutlich, weil unser Flieger Verspätung hatte. Daher wurde die Stadtrundfahrt dann auch gleich ausgelassen.

      Das mit dem Handgepäck im Flieger ist gerade bei den kleineren Fliegern immer problematisch. Die ersten Gäste machen alles voll und die Nachfolger können sehen wo sie bleiben. Auch wenn es nervig ist, ab und an ist es schon Hilfreich, wenn die Maße der Gepäckstücke durch Fluggesellschaften kontrolliert werden. ;)