Womo grüßt von der Finnmarken

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    • Womo grüßt von der Finnmarken

      Also Die Finnmarken hat die Reise bis Trondheim gut gemeistert und uns heute Nacht in der Hustavika ein kleines Nordlicht serviert. Die See war einigermaßen sanft, haben das schon anders erlebt.
      Beim Servicepersonal sind jetzt mehr männliche beschäftigt. Da ist auch Einiges verbessert worden. Insgesamt alles Top! Zur Begrüßung haben wire erstmalig ein Körbchen mit frischem Obst bekommen, das kannte ich auch noch nicht.
      Mal sehen wie es weitergeht,
      Ach ja, Internet . An der Rezi bezahlt, Empfang in der Rezi gut, Aussichtssalon auch, auf Kabie aber nix. Ist auch nicht vom Lappt abhänging!
      Womo und Womine
    • Ganz einfach, so wie ich das geschrieben habe.
      !. Service ist aus meiner Sicht deutlich besser geworden.
      2. Mehr männliche Servicekräfte als bei der Fahrt Fahrt 2013/14 (da waren es nur Damen im Restaurant). Jetzt sind 5 männliche Kräfte da, das ist doch unstreitbar ein Plus gegenüber der Anzahl Null.
      Ist doch eine klare Feststellung, oder?
      Was gibt es da zu rätseln?
      Womo
    • Erfahrun:
      Es gibt keine negativen Punkte, es sei denn wenn man wie einige Paxe ein fahrensede Einkaufzentrum wie z.B Aida zum rumplanschen im Mittelmeer erwartet.
      Küche zu gut, Service hat Sterne Rang alles Andere im gleichen Level. Heute Nacht wurde uns sogar 1 A++ Nordlicht kredenzt. Nach einem Teg Tröpfelei wieder blauer Himmel vom Feinsten. Hat zur Folge die beiden mitreisenden Forumsmitglieder T... und T... kleben am Fotogerät und haben schon den Rang von Gallionsfiguren erhalten.
      Aus gesundheitlichen Gründen kann ich da niur zeitweise mithalten.
      Der Service überracht täglich mit Neuen Freundlichkeiten. Es wird Zeit, daß mal etwas Negatives passiert, sonst wird der Bericht unglaubwürdig.
      Womo
    • Man soll den Tag nicht vor dem Abens loben!!!
      Was ich heute realisieren mußte ist alles Andere als schön. Kurz gesagt:Schlimmer gehts nicht. Ich will aber jetzt noch nicht weiter darüber sprechen um mir und en beiden anderen Mitreisenden vom Forum nicht den Rest der Fahrt zu verderben. Morgen mehr.
      Womo
      =O =O =O =O
    • ja , dann will ich mal die Hosen runterlassern
      Vorweg ist noch etwas passiert. Mich eingeschlossen wurden gestern mehrere Paxe in 2 Fahrstühlen eingesperrt als wir in Brönnesund raus wollten. Kann ja überall passieren und wurde schnell behoben, also verrgessen.
      Aber nun zu eigentlichen Sache.
      Trotz allen Widerstandes und leider vergeblichen Intertventionen bei Kapitän Rune Einarsen müssen wir der traurigen Tatsache ins Auge blicken und in
      einem Tag das Schiff verlassen.
      Eines ist jedoch sicher, solange die Finnmarken nicht umgebaut und aufgehäßlicht wird besteht die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholungstat.

      Die Spitsbergen habe wir heute besucht. Mehr dazu später, jetzt wird erst mal schiffgefahren
      Womo und Womine
    • In Trondheim hatten wir Gelegenheit die Spitsbergen zu begucken.
      Zunächst machte die Einrichtung einen guten Eindruck, wirkte frisch und nicht verstaubt. Das war wohl das Konzept für das Erscheinungsbild und somit gelungen. Ob es nun zu einem Schiff passt ist eine andere Sache, besonders unter Berücksichtigung der Vorstellungen mit denen klassische Hurtigfahrer die Sache betrachten.
      Die Bestuhlung, sprich Besesselung, außerhalb des Restaurantbereichs ist für sportliche junge Menschen oder Fakire gut geeignet. Für ältere, etwas mehr oder weniger körperlich Behinderte absolut untauglich. Ich selbst bin zur Zeit wegen eines Knieprobles etwas eingeschränkt beweglich. Mir ist deshalb auf der Finnmarken schon das Aufstehen aus den Sesseln nicht ganz leicht gefallen, aber es ging dochnoch ausreichend gut, weil zumindest Armlehen vorhanden waren zum Abstützen. Die Sessel auf der Spitzbergen waren noch einige cm tiefer, Armlehen fehlten. Ich wäre ohne fremde Hilfe nicht mehr herausgekommen.
      Also sind diese Sitzmöbel wohl nur für Fakiere, auf dem Boden sitzende Asiaten oder Wüstensöhne gemacht.
      Als langjährige Sicherheitsfachkraft eines der größten deutschen Industrieunternehmens habe ich an zahlreichen Bildungsmaßnahmen der deutschen Berufsgenossenschaften teilgenommen. Mein Blick für gefahrbringende Zustände ist gut geschult. Nach dem ersten Blick in die Treppenaufgänge stand für mich fest, mit diesem Schiff gehst du nie auf Reise. Diese "Niedergänge" sind viel zu eng (die Nutzbare Laufbreite von 80 cm für 1 Person ist gegeben, nicht für 2) und steil, das Steigungsverhältnis für normal bequeme und sichere Treppen von s/a = 18 zu 26 schien mir keinesfalls gegeben (hatte kein Maßband dabei). Der Treppenabsatz auch recht klein. Unter Berücksichtigung, daß im Havariefall das Schiff auch in Schräglage sein kann ist diese Treppe eine Lebensgefährliche Falle. Nach den ersten Stürzen trampeln die nächsten Flüchtenden über liegende Menschen.......wie das ausgeht wissen wir doch (Fußballstadium, Loveparade Dortmund etc.).
      Mir ist unklar wie die Sicherheitsstandards z. B der International Maritime Organization, oder anderer zustaädiger Überwachungsorganisationen eingehalten werden konnten.
      Soweit meine persönliche Beurteilung,
      Womo
    • ja ist richtig, aber ich sehe es ist verstanden um was es ging, ein furchtbares Unglück, egal ob Dortmund Duisburg oder Loppa . So etwas brauchen wir nicht wieder. Alle Unfallvergütungsvorschriften wurden mit Blut und Tränen geschrieben, auch die Sache Titanic.
      Vorausdenkende und Pessimisten werden ja oft mit Besserwissis oder Klugsch.. geadelt bis das Schicksal ein Urteil fällt. Ich war in meiner Unfallverhütungsaufgabe immer ein Unbequemer und manchmal unbeliebt, bis auch ich Unheil verhindern konnte und sehr wahrscheinlich damit das Leben eines Kollegen erhalten habe. In diesem Fall war ich auch weiter vorgegangen als die UVV es gefordert hatte, gottlob.
      Womo