Hurtig die Fünfte - MS Midnatsol 18.-26.09.2016 Amsterdam - Casablanca

    • 2016
    • @Tini : du schreibst wirklich toll und es ist klasse, dass du Life berichtest. Aber stress dich nicht uns auf dem Laufenden zu halten du hast ja schließlich Urlaub und ich glaube, dass hier Jeder Verständnis dafür hat. Also, genieße die Reise weiterhin und schreibe, wenn du es ermöglichen kannst.
      Grüße aus dem Rheinland

      Berichte sind in meinem Profil

    • 2. Tag Montag, 19.09.2016, Seetag Amsterdam - Ärmelkanal

      Obwohl ich nachts einige Zeit auf war, bin ich schon früh wieder wach, es ist alles zu aufregend, als dass ich noch schlafen könnte. Mein liebster Mensch sieht das gelassener und döst noch eine Runde, ist ja Seetag heute. Mein erster Rundgang führt mich natürlich auf Deck 6 zum Bug, wie soll's anders sein. Der erhebliche Schiffsverkehr um uns rum fällt auf. Allein von unserem Balkon habe ich gleichzeitig 14 Schiffe gezählt. Und das allein im eingeschränkten Sichtwinkel (Trennwand zum mittleren Balkon).

      Am Vortag hatte die Restaurantleiterin uns erklärt, dass wir morgens auch im a la carte Restaurant frühstücken könnten, ist für die Suiten inclusive. Da wir für den Morgen keine anderen Programmpunkte hatten als anschließend die Verteilung der Expeditionsjacken, beschlossen wir das mal auszuprobieren.

      Wir waren zu dem Zeitpunkt die einzigen Gäste im Raum und hatten dadurch einen exclusiv Kellner für uns allein, ein super freundlicher junger Mann, höflich und richtig nett, so wie wir bisher alle neuen Angestellten erlebt haben. Wir bekamen alles an den Tisch serviert, ein Glas Sekt war auch dabei, und konnten aus warmen Gerichten, die frisch zubereitet wurden, wählen. Das Essen war vorzüglich. Wir genossen die Aufmerksamkeiten, das Ganze hat wirklich was von Honeymoon.

      Im Tagesplan war bis 10 Uhr die Abholung der Expeditionsjacken vorgesehen.

      Wir waren schon gespannt auf das neue Design. Die Jacken sind jetzt dunkelblau mit leuchtend gelber Kapuze. Große praktische Taschen, in die allerhand reinpasst, ebenso ein durchsichtiger slot am Ärmel z.B. für die Cruisecard, clever. Die Jacke ist am Hintern länger und am Hals richtig hoch zu schließen, auch ist die Kapuze am Hinterkopf einstellbar. Ich bin wirklich überrascht über die gute Qualität und Praktikabilität, hatte mir eine viel simplere einfache Regenjacke vorgestellt.

      Eigentlich bin ich kein Fan von Gemeinschaftskleidung und hatte heute auch meine eigene Jacke an Deck an, habe aber wirklich die Expeditionsjacke aus der Kabine geholt, eben weil sie am Hintern länger ist als meine.

      Achtung, die Jacken fallen sehr groß aus, eine Nr. kleiner als sonst reichte uns. Denn für wirkliche Minustemperaturen mit mehreren Lagen drunter würde ich immer meine Skijacke nehmen.

      Im Tagesplan wurden für den Vormittag noch 2 Vorträge angeboten, das Expeditionsteam legt sich wirklich ins Zeug, alle sind sehr engagiert.

      Den Tagesplan für den nächsten Tag gibt es jeweils abends nach dem Abendessen und wird in der passenden Sprache (Norwegisch, English, Deutsch) an jede Kabinentür gehängt, z.B. war auch ein Stadtplan Guernsey für jede Kabine dabei.

      Wir haben uns erstmal ein wenig mit Vessel watching beschäftigt, mit Fernglas kann man die Schiffe gut erkennen, viele Containerschiffe, auch richtig große Kisten sind dabei.

      Um 11.15 Uhr dann ein Vortrag in English vom damaligen Navigator der Thor Heyerdahl Expedition aus den 70er Jahren, Norman Baker, inzwischen 86 Jahre alt! Es sind mehrere Teilnehmer der damaligen Expeditionen an Board, sowas von spannend und interessant!
      en.wikipedia.org/wiki/Norman_Baker_(explorer)

      Mittags wie gehabt zw.12.00 - 14.30 Uhr Mittagsbuffet. Bei den Vorspeisen wieder mehrere Fischsorten, der Lachs schmeckt hier einfach um Welten besser als der bei uns zu kaufende, ich esse mich schon wieder fast nur an den Vorspeisen satt. Die Hauptspeisen wieder eher rustikal, fleischlastig, aber auch da ist immer was zu finden was einem zusagt. Eigentlich ist man ja schon satt, aber an den Desserts gibts kein Vorbei.

      Erwähnenswert ist noch das Weinpaket , das bei den Suiten inclusive ist. War das immer schon so? Ich bin baff! Dachte zum einen es sei inzwischen abgeschafft, aber hier wird für die Suiten wirklich jeden Tag aufs neue ein auf das Hauptgericht abgestimmter Wein (Flasche) gereicht. Da es wohl kaum machbar ist, abends 1 Flasche Wein zu vertilgen, erst recht nicht JEDEN Abend, haben wir uns den Wein mittags bringen lassen, um ihn auf die Mahlzeiten aufzuteilen. Ich dachte, das seien nun die preiswerteren Sorten (so man denn bei norweg, Preisen von "preiswert" hüstel sprechen kann) und falle fast vornüber, als ich in der Weinkarte den Wein mit 459 NOK sehe. Die Weine sind bisher alle wirklich hervorragend. Und nachdem wir am 2.Abend an den Tisch unserer mitreisenden Freunde gewechselt sind (am 1.Abend war freie Platzwahl, da haben wir uns nicht gefunden) hat sich nun die Chance erhöht, dass die Flasche innerhalb des Abends geleert werden kann.

      Der Montag als Seetag bot herrliches Wetter mit T-Shirt-Temperaturen, und Deck 9 war mit Passagieren bevölkert. Vorm Eingang zur Bar/Panoramasalon stehen nun schöne 2 Lounge-Sitzgruppen, an die kann ich mich aus 2013 nicht erinnern. Auch ist eine erhebliche größere Anzahl blauer Klappstühle vorhanden als im Winter. Desweiteren mehr Holztische und -stühle sowie auch einige Teakholzliegestühle. Dennoch scheint es schwierig, dass alle draußen einen Sitzplatz finden.

      Wir genießen unseren Balkon, ein völlig neues Gefühl bei Wärme auf einem Hurtigrutenschiff zu sein, und sich nicht erst in frostfeste Kleidung werfen zu müssen. Der Balkon tut natürlich sein übriges. Ich glaube immer noch ich träume.

      Um 16.00 Uhr gibt es eine Infoveranstaltung zu Guernsey und dem Austendern mit den neuen Booten. Bin ganz überrascht, dass auch inhaltlich zu den Orten jeweils ein Projektorvortrag gehalten wird. Die Polarcircelboote scheinen eine wackeligere Angelegenheit als ich vermutet hätte. Auch bin ich gespannt, wie lange das Austendern am nächsten Tag dauern wird. Denn es wollen wohl fast alle nach Guernsey. Ein Glück, dass die Wettervorhersage gut aussieht.

      Auf dem jetzigen Teilstück bis Casablanca sind 410 Passagiere an Bord. Die Midnatsol ist damit lt. Rezeption bis auf wenige Innenkabinen ausgebucht, da viele Einzelreisende dabei seien. Auf dem 2.Teilstück Casablanca - Fortalezza wohl nur noch rd. 80 Passagiere an Bord.

      Captein ist übrigens Kai Albrigtse mit norwegischer Crew.

      Und an diesem Tag lerne ich etwas völlig Neues, nämlich wie entspannend Seetage sind! Zwar ist der Tag gefüllt mit Angeboten, die man annehmen kann, aber so ein Seetag trägt erheblich zur Entschleunigung bei! Im Gegenteil, inzwischen wünsche ich mir, es gäbe zwischen den Hafenorten jeden 2.Tag einen Seetag, DAS wäre ideal! (Mein liebster Mensch gibt zu bedenken, dass wir das Glück hatten, dass sowohl Ärmelkanal als auch Biscaya Ententeich waren, sonst würden wir vermutlich anders sprechen...)

      Wieder nur 1 Tag im Bericht aufgeholt. Guernsey folgt sobald ich die Zeit finde.

      Morgen früh kommen wir in A Coruna an, da werden wir den ganzen Tag unterwegs sein. Ablegen 16 Uhr.

      sorry schon mal, Quelltext klappt nicht, vorhin war die Hälfte weg und ich musste neu schreiben. Jetzt habe ich es so gelassen.
      schöne Grüße Tini

    • Tini, wie schön, Ihr seid an Bord. Ich hatte das auch angeplant, ging aber bei mir arbeitsmäßig zur Zeit nicht mit Urlaub.
      Also "verfolge" ich Euch und mein Lieblingsschiff auf Marinetraffic, der Hurtig-Schiffspositionen-Seite und mit der Schiffswebcam auf dem Handy. Leider geht die Webcam seit vorgestern nicht mehr.
      Umso schöner ist es hier von Euch zu lesen.
      Es geht mir wie Dir. Keine richtige Zeit für's Lieblingsforum. Aber per facebook bin ich immer im Bilde.
      Im übrigen war ich vorigen Herbst am letzten Tag ein bisschen auf der Midnatsol stöbern und habe diese Kabinen mal angeschaut.
      Vielleicht war es ja Eure ;).
      Ich wünsche Euch weiterhin eine wundervolle Reise und Traumwetter.
      Bin schon gespannt wie es weitergeht.
      Liebe Grüße von Blue
    • Danke fürs Verständnis, auf der Reise gibt es einfach soviel zu tun und zu sehen, da bleibt fürs Schreiben wenig Zeit. HIer der nächste Tag:

      3. Tag, Dienstag 20.09.2016, Guernsey

      Wie in früheren Forumsberichten zu lesen, konnten die Anlandungen der MS Fram auf die Kanalinselns bei den Europa-Touren der Muccis wg. zu starken Seegangs beide male nicht stattfinden, ein anderer Bericht von 2013 berichtet von heftigem Wellengang, der alle in den Booten erstmal geduscht hat. Woraufhin wir schon mal die Regenhosen einpackten...

      Die letzten Tagen beobachteten wir gespannt die Seewettervorhersage für den Ärmelkanal, 1-2 bft, super! Aber selbst beim Infovortrag zu Guernsey am Tag zuvor wurde noch darauf hingewiesen, dass die Entscheidung selbstverständlich dem Captain obliegt.

      Schon früh morgens drehten die Polarcirkelboote einige Runden, die neue Mannschaft wurde eingewiesen. Bei jeder Tätigkeit an Board sind auch immer Norweger dabei, um sicherzustellen, dass alles "smooth" läuft. Habe ein Crew Mitglied gefragt, insgesamt ca. 20-25 Norweger bleiben während der ganzen Fahrt (8 Monate) dabei, jeweils im Wechsel 6 Wochen an Board, 6 Wochen zuhause.

      Bezüglich der Anlandung hatte ich die Vorstellung, wir müssten vom Autodeck 3 irgendwie ins Boot kommen und war panisch, wie das aus der Höhe wohl gehen soll, ob wir mit Strickleiter nach unten klettern müssten. Ich hatte nicht an die Klappe auf Deck 2 steuerboard gedacht, die auch der Königskrabbenfischer benutzt, wenn er auf den Norwegentouren an Board kommt.

      Dort war nun ein Ponton im Wasser, an dem die Polarcircelboote anhielten und mit einem Tau gesichert wurden, je nach Fahrkunst ganz ruhig parallel, aber auch schon mal wieder abdriftend, ups.

      Jetzt kamen die Rettungswesten, die wir alle im Schrank vorgefunden hatten, zur Verwendung. Ich hatte vermutet, vielleicht eine neue Vorschrift diese nun in den Kabinen haben zu müssen, aber logisch, ist viel effizienter, wenn jeder schon mit angezogener Rettungsweste erscheint, als wenn dort ein Riesenstapel vorgehalten werden muss und dann erst im Geknubbel angelegt würde.

      Alle Passagiere, die austendern wollten, wurden angewiesen, sich 45 Minuten vor Beginn des Ausflugs mit bereits angelegten Rettungswesten bereit zu halten.

      Zuerst wurden die, die Ausflüge gebucht hatten, aufgerufen. Alle erschienen in den neuen blauen Explorerjacken mit gelber Kapuze, sah witzig aus. Anschließend wurde das "Fußvolk" deckweise aufgerufen.

      Da wir keinen Ausflug gebucht hatten, sondern auf eigene Faust loswollten, konnte ich das Procedere des Ins-Boot-Kletterns eine Weile beobachten, es fiel niemand ins Wasser, was mich schon mal beruhigte. LOL

      Eine kleine Plastiktreppe war im Boot angelegt, sodass man über den dicken Gummiwulst sicher einsteigen konnte. 2 Crewmitglieder halfen uns mit Seemannsgriff am Arm ins Boot. Man sitzt auf dem Gummiwulst und im Boot befinden sich 2 Haltestangen, die gut zu greifen sind.

      Das Boot fuhr schön langsam los, nach ein paar Metern beschleunigte es, aber im ruhigen Wasser war das ok, alle blieben trocken. Bei auch nur etwas stärkerem Seegang wäre das bestimmt eine nasse Angelegenheit...

      Anlanden in Guernsey auch problemlos, diesmal halfen 2 Mädels vom Expeditionsteam beim Aussteigen, die allerdings auch gleichzeitig die Treppe festhalten mussten, also da hätte man wirklich 2 Kerle von der Crew aufs Pier stellen können zum Unterstützen.

      Die Rettungswesten wurden ausgezogen und dort in großen Säcken gesammelt. Beruhigen, dass wir sie nicht durch Guernsey schleppen mussten. LOL

      Sorry, dass ich das alles schon wieder so ausführlich schreibe, aber für mich war gerade das Austendern ein kritischer Punkt, da ich Schiss davor hatte, vielleicht gibts andere, denen es ähnlich geht.

      Das Austendern der gebuchten Ausflügler hatte ca. um 8:15 Uhr begonnen, wir waren bei den letzten Booten und landeten um ca. 10:15 auf Guernsey.

      Guernsey hat einen Tidenunterschied von bis zu 12 Metern (bei höchster Flut). Ich hatte mir zuhause den Tide timetable ausgedruckt, heute war Flut um 10 Uhr mit 9,66 m, die bis
      16 Uhr auf 0,98 m zurückging. Wir landeten auf einem schwimmenden Pier, dessen Zugang sich je nach Wasserstand mit bewegt. Als wir ankamen, konnten wir das Pier ebenerdig verlassen, das würde nachmittags bei Ebbe anders ein.

      Die Kanalinseln sind selbständig und haben ihre eigene Währung, diese entspricht dem Wert des UK Pound Sterling, das dort genauso akzeptiert wird, daher hatte ich meine britischen Pfund dabei. Da merkt man mal wieder, wie praktisch der Euro in übrigen Europa ist!

      Im Infovortrag hatten wir noch den Tipp erhalten, beim Wechselgeld um Rückgabe in UK Pounds zu bitten, da umgekehrt das Guernsey Pfund in Großbritanien nämlich nicht akzeptiert wird. Die Kleinmünzen sehen von der Größe gleich aus, tragen aber einen anderen Aufdruck und 1 Pfund gibt es als Schein.

      Während des 2.Weltkriegs war Guernsey von den Deutschen besetzt, was sich in Befestigungsanlagen rund um die Küste auf jeder vorgelagerten Klippe zeigt. Bedrückend und häßlich. Auch beschäftigen sich einige Museen mit dieser Zeit, auch ein unterirdisches Militärhospital, dass die Deutschen von Zwangsarbeitern in den Fels haben graben lassen, ist zu besichtigen.

      Es wundert mich, dass diese Bauten nach dem Krieg nicht gesprengt wurden, andererseits haben sie als ewige Mahnmale an den Wahnsinn des Krieges bleibende Bedeutung.

      Ich fand es allerdings zu bedrückend und deprimierend, um damit unsere wenigen Stunden auf Guernsey zu verbringen, so dass wir uns lieber die schöne Landschaft anguckten.

      Guernsey erinnert auch landschaftlich an England, flache Küste mit Stränden im Westen und Norden der Insel, im Süden Klippen und Coastpath. Ebenso sind die Häuser identisch der engl. Bauweise. Auch erstaunlich, wie ursprünglich die Insel noch ist, kaum Neubauten, insbesondere nicht an der Küste, wo man vermuten könnte, dass new money die alten Dinger abreißt und einen schicken Neubau mit viel Glas hinsetzt. Vermutlich hat man hier genauso strenge conservation Richtlinien wie in UK.

      Der Hauptort St Peter Port ist ein kleiner alter Hafenort im Osten der Insel, der nördlich in den nächsten Ort St Sampson übergeht.

      Die wirklich gute Internetseite der Guernseybusse war sehr hilfreich für die Planung.

      Jede Busfahrt kostet 1 Pound, falls man mehrere Busse nutzen oder unterwegs aussteigen will, könnte sich Tagesticket für 4.50 Pound lohnen. Die Busse 91 und 92 fahren rund um die Insel, brauchen 90 Minuten, fahren jede Stunde, und auch das nur für 1 Pound!!!
      Auf dieser Fahrt sieht man wirklich die komplette Küste und bekommt einen perfekten Eindruck der ganzen Insel, da man durch alle maßgeblichen Örtchen fährt.

      Noch ein Tipp: gleich am Busterminal einsteigen, denn bei der nächsten Haltestelle an der Tourist Information, wo viele zustiegen, war der Bus bereits voll (im southbound Bus 91 auf die linke Seite setzen, im northbound Bus 92 rechts, um den besten Blick zu haben).

      Da wir zeitlich passend für den 92 ankamen, der die Strecke andersrum (northbound) fährt, begegneten wir den beiden HR Ausflugsbussen, die die gleiche Strecke southbound fuhren (mit Abzweig Besuch Little Chapel), wofür man dann aber 62 Euro berappen muss.

      Leider war es bewölkt, lt. Wetterbericht sollte es erst nachmittags aufklaren. Durch die Flut hatten die Strände Wasser, man sah aber auch viel alten Algenmodder, der entsprechend müffelte.

      Zurück in St Peter Port wanderten wir ein wenig durch die Gassen, ich fand leider keine charity shops, und nochmal nach St Sampson wo ich auf der Busfahrt einige gesehen hatte, wäre zu zeitaufwendig gewesen.

      Lieber nahmen wir Bus 81 nach Jerbourg, denn wir wollten noch auf den Coastpath an der Klippenküste im Süden. Der Bus fährt bis zu einem Hotel direkt an der Küste, 5 Minuten Fußweg und schon steht man in den Brombeeren :) Wie auch in Cornwall ist der coast path von Brombeerhecken umgeben und die Brombeeren wurden gerade reif, lecker!

      Leider konnte sich die Sonne nicht durchsetzen, es blieb bewölkt, immerhin konnten wir die Midnatsol vor St Peter Port sehen.

      Gg. 16:45 Uhr zurück in St Peter Port konnten wir am Pier gleich mit dem nöchsten Tenderboot zurück zum Schiff fahren. Die Piers auf Stelzen guckten nun alle 10 Meter aus dem Wasser, die bewegliche Zuwegung zu unserem Steg führte nun ganz steil nach unten.

      Obwohl wir nur ein paar Stunden Zeit hatten, Guernsey war wirklich ausgesprochen sehenswert! Die Kanalinseln sind auf jeden Fall einen Urlaub wert.
      schöne Grüße Tini

    • Tini schrieb:

      Im Infovortrag hatten wir noch den Tipp erhalten, beim Wechselgeld um Rückgabe in UK Pounds zu bitten, da umgekehrt das Guernsey Pfund in Großbritanien nämlich nicht akzeptiert wird.

      Etwas, dass sich ja durchs ganze UK zieht - betrifft z. B. auch Schottland oder Gibraltar.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

    • Cadiz war toll!! Hatten wir vorher gar keine Vorstellung von.
      Sind jetzt auf Heimweg von Düsseldorf, nach unfreiwilliger Übernachtung in Paris. Flug von Casablanca wg tech Probleme 2 h später, Anschlussflug weg. Casablanca eine einzige Katastrophe, nie wieder.
      Ich schreibe zuhause Reisebericht.
      schöne Grüße Tini

    • Tini schrieb:

      Cadiz war toll!!

      Wie ich in der örtlichen Zeitung gelesen habe haben in Cádiz extra wegen der MITNATSOL und dem anderen Kreuzfahrer die Geschäfte teilweise geöffnet.

      Kommt gut an!
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    • Hallo alle im Forum.
      Da die erste Reise der Midnatsol Richtung Süden ist nun in Casablanca zu Ende gegangen.Bis auf das Chaos im terminal war alles noch in
      Ordnung..Da ich kurzfristig mit ein Rückenleiden bis Teilweise Lähmungen in den Beinen zu tun hatte ,ein Reisender gab mir die Info das ich den Kontakt
      mit der Airfrance Betreuungsservice Saphir auf nehmen sollte der hatte die Betreuung von Casablanca über Paris bis Berlin Tegel übernommen,
      ein Danke für Tolle Begleitung.Gruß Hoppel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hoppel“ ()